AfricaDirect1’271 Beiträge · seit 200711. Okt. 2014 ·
Hallo Bele,
ich habe mich, wie wohl viele andere, bei der Beschreibung Deines Flugs nach Johannesburg kaum halten können vor lachen. Und habe es auch dann noch Markus vorgelesen und es hat zur allgemeinen Erheiterung beigetragen. Vielen Dank dafür. Man trifft immer mal wieder solche Typen und weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll. 😎
Champagner schrieb: AfricaDirect schrieb:
Nun freue ich mich auf das Ende Deiner Tour
Ja, du hast Recht, es wird Zeit, dass ich zum Ende komme 😎 🙂 !! Wenn nichts dazwischen kommt, stell ich die Heimreise heute noch ein!
😊 😵 😊 So habe ich das natürlich nicht gemeint!!!!! Wegen mir könnte Deine Reise und Dein Bericht darüber ruhig noch weitergehen.
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201011. Okt. 2014 ·
Graskop schrieb:
Für Ramona und mich war es wieder sehr schön, mit dir zu reisen.
Danke ihr Beiden – es war mir ein Vergnügen Euch dabei zu haben!
Florence schrieb:
Hoffentlich machst bald wieder eine Reise und es kommt wieder ein Bericht von Dir.
Danke für deine netten Worte – und ja, die nächste Reise ist schon fix – ob es einen Bericht gibt, wird man dann sehen....
Afra schrieb:
Konntest Du die beiden Nebensitzer nicht ein bisschen ärgern? Du am Fenster - und dauernd ein Gang zum Klo??
Haha – auf diese Idee bin ich gar nicht gekommen – ich war so damit beschäftigt, die beiden aus meiner Wahrnehmung auszublenden.... 😗
Rudi7 schrieb:
Vielen Dank noch eimal für deine Mühe
Bitte – gern geschehen – und in Sachen neuer Bericht: s.o. 😉
KarstenB schrieb:
Heute ist unser letzter Tag hier, morgen geht's nach Iraklion und Montag no Hus
Oh, dann wünsch ich mal eine gute Heimreise ! 😐
take-off schrieb:
Dein Bericht hat sicherlich viel dazu beigetragen, dass Botswana auch noch auf meine "MUST DO-Liste" kommt.
Dagmar – dann DO’s mal 😄 ! Bin gespannt!
Daxiang schrieb:
Ich wollte eigentlich nur kurz mal rein schauen - aber bei deiner amüsanten Schreibweise musste ich bis zum Schluß weiter lesen.
Das freut mich – und danke Konni für den schönen Toko! Ach ja - übrigens - jetzt bist du dran 😛 😗
AfricaDirect schrieb:
So habe ich das natürlich nicht gemeint!!!!!
Haha – Nicole, das dacht ich mir schon 😄 – aber ich bin froh über jede Überleitung 😎 !
So, jetzt sind mir noch zwei Dinge eingefallen, die wir uns untereinander gefragt haben – und ich habs inzwischen nachgeschaut. Vielleicht interessiert es ja jemand – und wenn nicht, dann hab ich’s wenigstens hier festgehalten.
1. Angesichts der Poolplantscher oberhalb der Victoria Falls fragten wir uns: wo genau verläuft die Grenze zwischen Zambia und Zimbabwe?
So sieht es auf Google maps aus:
2. Beim Malachite Kingfisher tauchte die Frage auf, warum er mit seiner großteils blauen Farbe nach dem grünen Malachit benannt wird. Wusste ich nicht (der fliegt ja immer so schnell weg... 🤩 ) – hab’s aber gefunden: zwar hat er vor allem blaue (und natürlich orange-gelbliche) Federn, aber oben auf dem Kopf eine Art Kamm, der (blau)grün-schwarz gestreift ist .
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201011. Okt. 2014 ·
Mein Fazit
Auch wenn ich ehrlich gesagt lieber nur mit gleichberechtigten zahlenden Gästen unterwegs gewesen wäre (diese Sonderrollen irritieren mich immer.... 🙄 ) – so muss ich BW eigentlich dankbar dafür sein, dass sie uns Jo. und Je. in den Landy gesetzt haben. Ohne sie und dem damit entstandenen kleinen Ärgernis am Ende (an welchem die Beiden ja keine direkte Schuld trugen) wäre dies ein fader Bericht mit klebrigem Friede-Freude-Eierkuchen-Geschmack geworden und die Leser reihenweise eingeschlafen 😵 .
Ich will dazu - bevor ich auf die Einzelheiten der Reise eingehe - aber noch kurz etwas loswerden:
Wer mich kennt, weiß dass ich Realsatire liebe 🤪 . An dieser Stelle danke ich Anne (Pleuro) , die mir neulich folgende Zitat geliefert hat - dabei ging es um den Bericht über meine Busrundreise 2011:
Pleuro schrieb:Hallo Bele, ich habe begonnen, Deinen Reisebericht zu lesen. Das ist mehr als nur ein Reisebericht, das ist eine herrliche Satire.
Entsprechend sind auch manche Begebenheiten und Personen, über die ich schreibe, mit spitzer Feder etwas überzeichnet. Jo hatte das Pech, die Rolle von Achim aus 2011 übernehmen zu müssen 😣 – bei manch einer seiner Steilvorlagen konnte ich einfach nicht widerstehen und musste sie aufgreifen und in den Bericht einbauen 😗 . Wenig erwähnt blieb dabei, dass er ein durch und durch lieber Kerl ist, der sich voller Elan in seinen neuen Job gestürzt hat. Oft wollte er in seinem Übereifer zu viel – aber ich werde mich hüten, jetzt mit irgendwelchen Weisheiten wie „Reden ist Silber.....“ daherzukommen – denn wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen 😊 .
Bereits während der Reise hat Jo. ab und zu Contra von uns bekommen – dies dann auch noch nachträglich lesen zu müssen würde mir sicher auch nicht gefallen. Ich hoffe, er hat erkannt, von wem es kommt – von einem Lästermaul der schlimmsten Art, das immer vorne mit dabei ist, wenn es darum geht, andere auf die Schippe zu nehmen 😕 . Sicher steckt meistens ein Körnchen Wahrheit in dem was ich schreibe (oder auch mal zwei.... 😎 ) – aber ganz ernst muss man mich – zumindest in meinen Berichten - nicht immer nehmen! Ich hoffe, er kann mir verzeihen – ich wünsche ihm und seiner Freundin Je., die ich für eine tolle Frau halte, auf jeden Fall eine schöne und erfolgreiche Zeit in Maun!
So, nun aber zur Sache:
Fotografieren und Filmen
Für meine Zwecke war meine Bridge-Kamera wieder genau das Richtige. Leider habe ich nun auch Blut geleckt, was das Filmen betrifft – und schon hab ich ein Problem: beides gleichzeitig geht nicht ("ach....." 😄 ). Vermutlich muss ich mir beim nächsten Mal einen Kameramann mitnehmen – aber eigentlich will ich ja beides selber machen! Da hab ich noch eine Nuss zu knacken.... 😐
Nach der Reise habe ich mir übrigens hopplahopp ein Schnittprogramm gekauft – und wären da nicht der bayernschorsch 😘 😘 😘 , der mir am Telefon einen Crashkurs verpasst, und Joe 😘 😘 , der Mann von Lil 😘 , der mich backstage ermutigt und getröstet hat, gewesen – ich wäre sicher verzweifelt..... So beherrsche ich inzwischen die einfachsten Techniken und kann mich vielleicht mal in Ruhe ein bisschen weiter einarbeiten. Im Nachhinein habe ich bemerkt, wie viele Fehler man beim Filmen macht, die man beim Bearbeiten dann nicht mehr ausbügeln kann! Und nun juckt es mich in den Fingern, das besser zu machen – wie gesagt: mal sehn, wie ich das Problem „gleichzeitig Filmen und Fotografieren“ lösen werde.... 😗
Auf jeden Fall bin ich im Nachhinein froh, wieder viele Fotos gemacht zu haben – vor Ort liegt einem doch so oft ein „Kann ich das bitte noch mal in der Wiederholung sehen?“ auf den Lippen. Viele Ereignisse sind sehr flüchtig – und wenn dieses Adjektiv hier nicht passt – wo dann?? Auch Zeitlupe wäre manchmal das Mittel der Wahl – aber man hat eben nur diesen einen Augenblick – und die Gedächtnisleistung lässt mit zunehmendem Alter bekanntlich nach..... So wühle ich mich nun hier durch meine digitalen Erinnerungen und freue mich über viele Details, die mir erst im Nachhinein bewusst werden!
Mein sonstiges Equipment
Sofort wieder mit in die Reisetasche dürfte meine Stirnlampe, mein Uriwell, feuchtes Toilettenpapier, die Mikrofaserhandtücher, ein altes Spannbetttuch, ein kleiner Kopfkissenüberzug, meine warme Mütze und Schal, nächstes Mal käme eine wärmere Jacke mit – diese Mal hatte ich zwar die Möglichkeit des Zwiebelprinzips durch meine diversen Fleece- und Daunenjacken und Westen (mal ganz abgesehen von der verliehenen Windjacke), aber dadurch auch immer jede Menge Zeug um mich rum, auf das ich aufpassen musste (das fällt mal runter in den Fußraum, man tritt darauf, dann flattert mal was aus dem fahrenden Auto usw....). Eigentlich war es aber so, dass es entweder kalt oder warm war – also dicke Jacke an oder aus – das binäre Bekleidungsprinzip! Meine Wäscheleine würde vermutlich auch daheim bleiben – ich finde das Waschen im Camp umständlich und sauber ist mein Zeug trotzdem nicht geworden. In zwei Wochen kommt man eigentlich auch aus mit dem was man dabei hat. Ach – fast hätte ich sie vergessen: meine schicke schwarze Thermounterwäsche 😘 – die dürfte natürlich nicht fehlen!
Die Reisezeit
Ja, es war saukalt ab und zu 🤩 ! Nachts macht mir das wenig aus, weil ich zum Glück der Typ bin, der nie kalte Füße hat und mit der Eigenwärme gut auskommt. Wenn man leicht friert, dann müsste eine Wärmflasche Abhilfe schaffen – so kenne ich es von Frau Miebach! Unangenehm ist eher die Kälte beim Aufstehen und dann beim Fahren. Die Selbstfahrer-Weicheier können sich ja morgens ins warme geschlossene Fahrzeug mit Heizung kuscheln 😛 – wir jedoch saßen mit Winterkleidung versehen im offenen Landy. Aber das ist alles leicht zu ertragen, weil man a) weiß, dass es schnell warm wird und man b) als Ausgleich die Gerüche und Geräusche voll mitbekommt. So viel frische Luft im Urlaub tut gut! Und es ergänzt den Naturaspekt natürlich perfekt! Abends am Campfire war es übrigens meistens recht angenehm – da hat uns eher die Müdigkeit ins Zelt getrieben! Und ganz wichtig: dank der Kälte lassen einen Moskito & Co. in Ruhe 🙂 !
Die Reiseziele
Unsere Insel im Delta: tolle Sache – Natur pur mit Stille zum Runterkommen. Mokoro-Fahrten und keine aufregenden Tiersichtungen – so kann man wirklich entspannen! Nur schade, dass es Handyempfang gibt – das trübt das Bild der Einsamkeit ein wenig.
Moremi: Ich hatte mich sehr darauf gefreut, endlich mal den Moremi zu „durchqueren“ – und ich wurde nicht enttäuscht! Tolle Landschafts- und Tiererlebnisse – und wir haben bestimmt nur einen Bruchteil gesehen.
Khwai Concession: dort waren wir ja nur kurz und ich fand es im Vergleich zu den Vorjahren enttäuschend – das lag aber sicher an mehreren Faktoren: viel Wasser, daher nicht alles befahrbar, wenig Zeit und komische Streckenführung beim Game Drive.
Chobe - Savuti: recht anstrengende und öde Anfahrt dorthin – aber wir wurden reichlich entlohnt. Von dem hier im Forum beschriebenen Trubel haben wir nicht so viel mitbekommen. Leider waren wir viel zu kurz dort - da muss ich auf jeden Fall noch einmal hin!
Chobe - Riverfront: für mich die große Überraschung! Ich hatte mich dort vor allem 2013 gar nicht mehr wohlgefühlt auf diesen stressigen Game-Drives. Es gibt ja gerade einen sehr interessanten Thread zu diesem Thema. Offensichtlich wurden die Regelungen für die Selfdrivers nun umgesetzt – vielleicht kam es mir deshalb viel ruhiger vor im Park. Aber eigentlich hatten mich ja vor allem die unzähligen Game-Drive-Autos der verschiedenen Unternehmen gestört – und denen sind wir dank Spencer offensichtlich gut ausgewichen. Oder es waren wirklich nicht so viele unterwegs....
Ich habe den Park auf jeden Fall auf eine ganz andere Weise kennen gelernt – und auch wenn er durch die vielen sichtbaren Spuren der Zivilisation nicht so dieses Abenteuer-Feeling vermittelt wie Moremi und Savuti: es hat mir dank unserer zentralen und doch völlig einsamen Lage sehr gut gefallen! Begünstigt wurde dieses Empfinden natürlich durch die vielen unvergesslichen Sichtungen!
Die Boat-Cruise sollte den schwachen Auftritt des Parks etwas aufpeppen – aber es war ja nun eher umgekehrt. Die Fahrt war längst nicht so toll wie erhofft – der Park dafür viel schöner als erwartet. Victoria Falls: Immer wieder schön und beeindruckend – aber jetzt reicht es erst mal! Wenn dann bei einem anderen Wasserstand!
Die Route
Wer überlegt, eine ähnlich Tour zum ersten Mal zu fahren (egal ob selber oder geführt), dem würde ich ans Herz legen, in Vic Falls zu starten. Mir hat diese Variante, die ich 2012 in anderer Form erleben durfte, aus dramaturgischen Gründen besser gefallen. Auch die Zambesi-Sunset-Cruise passt perfekt an den Anfang einer solchen Reise – finde zumindest ich! Dieses Jahr war es mir egal, weil ich ja großteils wusste, was mich erwartet – und die Tour war so vorgegeben. Aber beim ersten Mal würde ich wieder in der Zivilisation mit wenig Tieren starten, dann im Chobe meinen Tierbedarf decken, um in Savuti und Moremi die Spannung der Game-Drives und die Freude über die Sichtungen zu genießen.
Generell wird man enttäuscht sein, wenn man Erlebnisse mit Einheimischen erwartet – aber der Fokus einer solchen Tour liegt sehr stark auf den Naturerlebnissen. Und es wurde auch schon an anderer Stelle erwähnt: den Kontakt findet man leichter in Ostafrika als im südlichen Afrika – das glaube ich, ohne es selber erlebt zu haben, auf Grund der vielen Berichte hier gerne.
Die geführte Campingreise
Ich fand das (betreute) Wohnen im Bodenzelt klasse – unbeschreiblich gemütlich und naturnah! Natürlich ist die Tatsache, dass man das Zelt nachts nicht verlassen darf, etwas einschränkend, aber mit den entsprechenden Hilfsmitteln, sei es Uriwell, Salatschleuder 🤢 oder Speiseeiscontainer 😮 , leicht zu handhaben.
Für mich war es ein großer Luxus, das Zelt für mich alleine zu haben – und das bei einem geringen Aufpreis – das hat man als Alleinreisende auch oft ganz anders.... Den Tipp von Frau Miebach, uns gleich zwei Matten zu reservieren, haben wir umsetzen können, da die Tour nicht ausgebucht war und ich konnte dadurch keinen Unterschied zu einem normalen Bett verspüren. Stehen konnte ich sogar auch im Zelt – da bewährte sich meine geringe Größe von 1,60m mal wieder.... 😉
Angst hatte ich nie und Ungeziefer wie gesagt auch nicht. 🙂
Die geführte Reise war für mich perfekt, da ich alleine nie in den Genuss käme, diese Gegend im Zelt zu bereisen. Natürlich kann man Mitreisende haben, die einem nicht unbedingt in den Kram passen – das ist das Risiko einer Gruppenreise. Wir waren nun ja eine sehr kleine Gruppe – mit den möglichen 12 Leuten an Bord steigt das Risiko eines Lagerkollers aber schon gewaltig. Daher weiter unten meine Vision ....
Unsere Tour war eine mit Mithilfe (Semi-Participation - wobei die erwartete Hilfe gering war) – es gibt aber auch die Fully-Serviced Tours (auch von anderen Anbietern), wo ein Tross vorausfährt, das Zelt plus privatem Badezimmer aufbaut und schon alles vorbereitet, bis die gnädigen Herrschaften dann eintreffen. Das wäre mir aber momentan (!) - keiner weiß, wie ich in ein paar Jahren ticke - schon wieder viel zu viel Luxus - in Anlehnung an meinen Titel würde ich das Betreute Wohnen auf jedem Fall dieser Pflegeheim-Variante vorziehen 😄 (Und ich mache über dieses Thema auch nur deshalb Witze, weil ich als leiderprobte Angehörige meine es mir erlauben zu können - oft ist Lachen einfach die bessere Alternative.....)
Bush Ways zählt vermutlich zu den Marktführern in diesem Segment – sie bieten auf jeden Fall für mein Gefühl einen Spitzenservice. Professionelle Guides, super Equipment und eine Organisation bzw. Logistik, von der unsere Deutsche Bahn nur träumen kann.... 😗
Ich hatte mich ja im Vorfeld ein bisschen vor gammeligen Schlafsäcken und muffeligen Zelten gegruselt – aber nichts dergleichen! Alles piccobello! Die Zelte werden laut Spencer nach jeder Tour auf dem Hof aufgebaut und ausgespritzt. Allerdings glaubt er, dass dieses Verfahren sowie die tägliche Belastung den Reißverschlüssen nicht gut tut (BW schreibt auch in einer kleinen Broschüre sinngemäß, dass der Erfinder von Reißverschlüssen offensichtlich noch nichts von Kalaharisand gehört hätte!). Es gibt aber sogar einen Schneider in der Firma, der die Zelte inklusive Reißverschlüsse repariert. Ich hatte zum Beispiel ein ganz neues Zelt – leider hielt auch dort der Verschluss nur bis kurz vor Ende der Reise und nun muss wohl der Fachmann ran. Die letzten Nächte schlief ich daher in einem Zelt der alten Sorte (was aber wenig Unterschied macht, die Verschlüsse und Fenster sind anders angeordnet, sonst sind sie gleich).
Toll waren die HATAB-Campsites - garantierte Einsamkeit – mal abgesehen von Elefanten, Hyänen und Löwen..... (und was sonst noch unbekannterweise unterwegs war).
Sehr angenehm fand ich, dass ich mich weder ums Einkaufen, noch ums Kochen kümmern musste – das ist seit mehreren Jahrzehnten mein täglich Brot und ich brauch das im Urlaub nicht unbedingt. Vor allem wenn man so lecker bekocht wird wie von DT 😘 .
Was mir unheimlich gut gefallen hat war das Verhältnis zwischen Spencer und DT – da gab es nie ein lautes Wort, sie haben Hand in Hand gearbeitet, Spencer hat auch in der Küche immer geholfen, wenn er da war und Zeit hatte. Außerdem hat er DT ja wie erzählt bei den Fahrten auf den öden Abschnitten immer mit Informationen und freundschaftlichen Belehrungen überhäuft!
Wirklich sehr beeindruckt hat mich aber unser 21jähriger Camp-Assistant selbst, der mit einer Selbstverständlichkeit, Gründlichkeit und viel Liebe seinen Job verrichtet hat. Ich habe mich im Nachhinein mit Heiko, dem BW-Chef, über diese Jungs unterhalten – sie werden wohl nicht vorrangig nach den Schulnoten, sondern – wie er sich ausdrückte – nach dem „Glitzern in den Augen“ ausgewählt. Dann müssen sie zuerst den harten Job in Werkstatt/Lager machen, und wer das durchsteht, der darf mit auf die Reisen gehen. Und wer dann noch das Zeug dazu hat, macht Karriere als Guide.
Einschub: Laut Jo. gehören Guides – vor allem auf Grund des Trinkgeldes - zu den Sehrgutverdienern in Botswana – er (oder war es Je.?) meinte, die Angestellten in der Tourismusbranche kämen nie an deren Gesamtgehalt heran. Ich vermute mal, dass die Guides das ganz anders sehen – denn sie sind oft nur saisonal angestellt. Allerdings werde ich mich hüten, hier eine Diskussion darüber anzuzetteln – nur wer Einblick in die jeweiligen Bücher hat, kann sich ein Urteil erlauben. Was aber Fakt ist: Guide zu werden ist der Wunsch von vielen! (Und wenn ich mich richtig erinnere meinte A. gehört zu haben, dass auch Jo von diesem Job träumt....).
Spencer war wirklich ein Glücksgriff für uns – er ist ein sehr erfahrener und seriöser Guide und toller Fahrer mit seinen knapp 40 Jahren! Ich mag vor allem Guides, die ernsthaft bei der Sache sind – und so einer ist er! DT wünsche ich das Allerbeste für seine Zukunft – ich werde versuchen herauszufinden, wie es ihm ergeht!
Das einzige Ärgernis der Reise war meine Erkältung unterwegs (dieser Satz ist übrigens Bernd gewidmet - ich hoffe er liest noch mit B)) Zwei Tage der Reise habe ich gar nicht so richtig mitbekommen, da ich mich echt besch....eiden gefühlt habe – und zwar schlechter, als ich alle hab wissen lassen. Ich hatte Fieber und Angst ernsthaft krank zu werden, was eigentlich gar nicht meine Art ist. Die „Behandlung“ mit Ibuprofen war sicher nicht ganz fachgerecht – auf jeden Fall hab ich noch zwei Wochen nach der Reise mit den Wehwehchen zu kämpfen gehabt. Vor Ort konnte ich wegen meiner verstopften Nase leider den von mir so geliebten Buschgeruch ab Mitte der Reise nicht mehr wahrnehmen – einmal hat sich mein fehlender Geruchssinn aber auch als positiv herausgestellt: wir trafen auf einen Elefantenbullen in der Musth. Früher dachte ich immer, das würde man an den länglichen feuchten Stellen an den Schläfen erkennen – aber die haben alle Elefanten immer mal wieder, wenn sie Stress haben (die beim Bullen in der Musth sehen anders aus) – und der Stress kann schon alleine von der Wärme kommen. So ein Bulle aber hat noch ganz andere feuchte Stellen – er pinkelt sich nämlich ständig selber voll und stinkt dadurch anscheinend penetrant nach Urin und was weiß ich noch..... 🤢 Alle außer mir im Landy haben „Bähh“ und „Uhhh“ und "Iihhhgitt" gerufen und sich die Nase zugehalten – ich hab NICHTS gerochen 🙄 .
Wenn ich aber nun bedenke, dass ich krank war und mir die Reise trotzdem so gut gefallen hat – dann muss es schon ganz schön toll gewesen sein 🙂 🙂 🙂 ! Wir hatten traumhafte Erlebnisse – die weniger schönen konnten das Gesamtbild nicht trüben. Meine Collage (bin erst gestern drauf gekommen, wie man so was macht...und sie ist auch noch etwas zufällig) kann nur ein paar Momente der Reise zeigen – eigentlich bräuchte ich einen Screen so groß wie eine Hauswand!
Erstaunt hat mich erneut, dass es immer wieder neue Aspekte bei einer solchen Reise gibt. Letztes Jahr die vielen Leoparden, dieses Jahr die für mich unglaublich tollen Löwensichtungen (30 verschiedene!!! 🤩 ), dann habe ich gemerkt, dass mich die Greifvögel immer mehr in ihren Bann ziehen – ihr majestätischer und irgendwie auch strenger Blick und ihr scheinbar schwereloses Gleiten in der Luft faszinieren mich. Da sind noch einige von ihnen auf meiner Wunschliste - ach, es gibt überhaupt noch so viel zu entdecken und beobachten in diesem schönen Teil der Welt!!!
An das Ende meines Fazits möchte ich einen Satz aus einer Mail von Daphne, unserer so sympathischen Mitreisenden aus Südafrika stellen:
"Wow - what a wonderful holiday that was!"
Meine Vision
BW bietet solche Reisen auch nach eigenen Planungen an. Ja, das würde mir gefallen – egal ob mit ihnen (frei nach dem Motto „Never change a winning team“ ) oder wie es andere hier machen, nämlich mit einem privaten Guide (plus gutem Equipment, was für mich Grundvoraussetzung wäre): immer drei Nächte an der selben Stelle – mit ein paar Gleichgesinnten, die Lust auf solch eine Art des Reisens haben und die Liebe zu Afrika mit all den dazugehörigen Emotionen mitbringen. Die nicht selber fahren möchten, aber auch mal mit anpacken können. Eine Reise mit guter Ausrüstung und einem professionellen Guide, der sich nicht mit den üblichen Witzchen aufhält, sondern profunde Kenntnisse vermittelt. Und der natürlich ein super Tracker ist wie Spencer es war, um auch die entsprechenden Sichtungen zu ermöglichen! An Feen glaub ich nämlich nur bedingt.... 😛 Edit: Einen DT bräuchte ich natürlich auch im Team 🙂 !
Man darf ja träumen....... 😐 🤪
Die Aussichten auf eine weitere Afrika-Reise.....
....sind gut - 2015 geht es nach Namibia – da freue ich mich jetzt schon wahnsinnig drauf! Zusammen mit zwei Freundinnen aus dem Kollegium – und alles schon gebucht....! 3 Wochen Mitte August bis Anfang September – und zwar – tata - als SELFDRIVER !!!! 😄 🤪
Wie es dazu kam, die Route, Unterkünfte usw. – dies alles dann irgendwann hier im Forum! Ich freue mich riesig darauf, mich ab morgen in die Feinplanung der neuen Reise stürzen zu können - nachdem ich nun endlich diesen Bericht hier fertig habe!
Schlusswort (ja, wirklich - und endlich 😉 )
Liebe Mitleser und Buttondrücker 😘 : es geht mir wie vielen anderen Schreibern hier: ohne Eure Motivation alleine durchs Mitlesen und Kommentieren – mal ganz abgesehen von dem vielfältigen Lob - wäre das Schreiben eine seeeehr zähe Angelegenheit! Auch wenn ich den Bericht vor allem für mich als Erinnerung schreibe – er lebt durch eure Kommentare! Kürzlich wollte ich jemanden, der meinen Bericht hier anonym mitliest erklären, wie man eben diese Kommentare ausblenden kann – die Antwort lautete: "Ach nee, lass mal – die les’ ich doch ganz gerne mit !"
Danke für Deinen tollen Bericht und speziell dafür dass auch mal eine hier im Forum gern mal belächelte Art des Reisens gut und realistisch beschrieben wurde!!!
Champagner schrieb:BW bietet solche Reisen auch nach eigenen Planungen an. Ja, das würde mir gefallen – egal ob mit ihnen (frei nach dem Motto „Never change a winning team“ ) oder wie es andere hier machen, nämlich mit einem privaten Guide (plus gutem Equipment, was für mich Grundvoraussetzung wäre): immer drei Nächte an der selben Stelle – mit ein paar Gleichgesinnten, die Lust auf solch eine Art des Reisens haben und die Liebe zu Afrika mit all den dazugehörigen Emotionen mitbringen. Die nicht selber fahren möchten, aber auch mal mit anpacken können. Eine Reise mit guter Ausrüstung und einem professionellen Guide, der sich nicht mit den üblichen Witzchen aufhält, sondern profunde Kenntnisse vermittelt. Und der natürlich ein super Tracker ist wie Spencer es war, um auch die entsprechenden Sichtungen zu ermöglichen!
Solche Touristen und Guides gibts??? 🤩 😉 😎 Gut zu wissen, denn Botswana steht auch noch auf meiner langen To-Do-Liste!!!
nun ist er also tatsächlich beendet, Dein RB. Vielen Dank für Deine witzige Schreibe und die tollen Fotos. Da das allertollste aber keiner der Mitreisenden gewürdigt hat, will ich es noch mal hervorheben:
Ja – und nun kommt meine Sichtung 🙂 – das einzigste Mal, dass ich etwas entdeckt habe!
😗
LG aus dem nächtlichen Loutro,
Karsten
PS: Ja, ich bin frustriert, dass wir morgen hier weg müssen, in HH sollen 17° und Regen auf uns warten - verzeih mir also bitte meine Gemeinheit 😈 !
Hi Bele, schade, dass Dein Bericht zuende ist, schön, dass man ihn immer wieder lesen und sich die tollen Fotos anschauen kann. 😁 Ganz herzlichen Dank dafür, daß Du uns auf diese tolle Reise mitgenommen hast. Du schreibst : Ja – genau das ist es, was ich wollte: mitten in Afrika, begleitet von den Gerüchen und den Geräuschen des Buschs, auf einem Campingstühlchen sitzend, den Teller auf den Knien balancierend – nicht mehr und nicht weniger! Jetzt bin ich angekommen! 🙂
Vielleicht ist es das Gefühl, etwas wiedergefunden zu haben, was wir verloren glaubten. 😕 Auf jeden Fall hat mir Dein Bericht großen Spaß gemacht.Und es gibt keinen Grund, Dich für einige angeblich schlechteren Fotos oder Videos zu rechtfertigen. Es sind alle einzigartige Erinnerungen. 😄 Ich könnte jetzt noch ellenlange Wertungen abgeben, werde es aber nicht tun. Nur soviel :
D A N K E, es war superschön. Liebe Grüße,
Hildegard
zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung.Wir verprassen das Erbe unserer Kinder...;-)
Reisebericht Namibia 2013
"Nur" eine Einsteiger-Tour
nachdem ich von Anfang an immer fleißig deinen Bericht verfolgt habe, möchte ich mich nun auch mal zu Wort melden, um Danke zu sagen - vielen Dank für diese wunderbare Erzählung deiner Reise, die du so anschaulich und humorvoll niedergeschrieben hast, dass man fast meint, selbst dabei gewesen zu sein.
Mein Mann und ich sind nächstes Jahr auf einer ähnlichen Strecke (als Selfdriver 🤪 ) unterwegs, daher interessiert mich dein Bericht natürlich besonders.
Ich reise jederzeit gerne wieder mit dir 😁 Bis dahin liebe Grüße, Sonja
nochmals vielen Dank für Deinen herzerfrischenden Bericht. Ganz habe ich Ihn noch immer nicht gelesen, doch das kommt noch.
Einschub: Laut Jo. gehören Guides – vor allem auf Grund des Trinkgeldes - zu den Sehrgutverdienern in Botswana – er (oder war es Je.?) meinte, die Angestellten in der Tourismusbranche kämen nie an deren Gesamtgehalt heran. Ich vermute mal, dass die Guides das ganz anders sehen – denn sie sind oft nur saisonal angestellt. Allerdings werde ich mich hüten, hier eine Diskussion darüber anzuzetteln – nur wer Einblick in die jeweiligen Bücher hat, kann sich ein Urteil erlauben. Was aber Fakt ist: Guide zu werden ist der Wunsch von vielen! (Und wenn ich mich richtig erinnere meinte A. gehört zu haben, dass auch Jo von diesem Job träumt....).
Oh wie ich sie liebe, diese neunmalklugen kleinen A...löcher (verzeih mir den Ausdruck). Kaum sind sie 14 Tage in Afrika, da haben sie schon die Weisheit mit Löffeln gefressen und durften sich die Lohnabrechnungen der Guides ihres neuen Arbeitgebers ansehen. Wenn man teilweise 6 Wochen am Stück 24 Stunden am Tag für die Sicherheit der Gäste im Busch und deren Wohlbefinden (Ohne Wohlbefinden kein Trinkgeld) da sein muss, was würde er denn als angemessenen Lohn empfinden - 500 €/Monat - mehr oder weniger? Ja das liebe Trinkgeld kommt ja noch obendrauf. Klasse Einkommen, wenn man es 6, mit Glück 7 Monate im Jahr denn bekommt. Den Rest des Jahres kann ja die Familie zusehen, wo es was zu essen gibt und wer das Schulgeld bezahlt oder man sucht sich einen anderen Job in der Regenzeit. Nein, das geht auch nicht, denn wenn ein Guide von seinem Arbeitgeber gerufen wird, hat er zur Stelle zu sein.
Ich sehe diesen Jo schon in zwei Jahren mit Touris im Busch als Guide. Das schaft er ganz bestimmt mit seinen übersinnlichen Fähigkeiten der Vogelstimmenidentifizierung. Die paar Namen von den paar-hundert Vögeln dem richtigen zuzuordnen, dass lernt er im Schlaf. Besser wäre natürlich noch, wenn das Trinkgeld in eine Tipbox käme, dann hätte er jetzt schon seinen Anteil und müsste nicht so lange warten.
Bitte entschuldige, aber das musste ich jetzt los werden - ging nicht anders.
Liebe Grüsse und schönen Sonntag Christ
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201012. Okt. 2014 ·
Lieber Bernd und lieber Karsten - meine einzigartigen Hüter der deutschen Sprache!
Danke dass Ihr immer ein wachsames Auge auf mich habt 😘 - Ihr wisst ja, dass mir die korrekte Verwendung meiner Muttersprache sehr am Herzen liegt.
Ich könnte ja nun behaupten, dass ich das nur geschrieben habe, um Euch zu testen oder gar zu ärgern 😎 . Aber nein - ich will ehrlich sein - es ist mir mal wieder einfach so durchgerutscht 🤩 . Ich glaube, auch meine schwäbischen Gene kann ich nicht als Entschuldigung heranziehen, oder.... 😐 ???
Es wird Euch also wohl nichts anderes übrig bleiben als auch weiterhin an meiner Seite zu bleiben und mich zu stupsen, wenn mal wieder etwas schief läuft beim Schreiben.... 😉 ! Ich bitte auf jeden Fall darum!
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201012. Okt. 2014 ·
@ Picco
Du meinst echt, du schaffst es nochmal nach Botswana? Da bin ich ja gespannt! 🙂
@Hildegard
Wenn ich an anderer Stelle richtig gelesen habe, dann bist du ja auch in absehbarer Zeit wieder unterwegs um nach dem Verlorengegangenen zu suchen, richtig? Viel Spaß schon mal bei der Planung - oder ist schon alles fix?
@Sonja
Mein Mann und ich sind nächstes Jahr auf einer ähnlichen Strecke (als Selfdriver)
Hihi, wenn du Spencer triffst, weil Ihr euch verfahren habt, dann grüß ihn ganz herzlich von mir 🤪 !
@ Christ(a)
Wie gesagt habe ich keinen Einblick in die Zahlen, weshalb ich mich mit Wertungen zurückhalte - auch wenn ich als tendenziell grünrote Socke natürlich auch immer auf Seiten der Arbeitnehmer stehe.... 😉 Auch kann ich nicht ganz einschätzen, wie das Preisniveau in Botswana im Vergleich zu hier ist - somit fällt es mir auch schwer, Gehälter zu vergleichen. Mieten sind definitiv günstiger als hier, denn Jo. hat uns erzählt, was er für das angemietete Haus zahlt (ich vergleiche es mal mit einer Wohnung hier, denn Haus ist nicht gleich Haus).
Viele Guides versuchen ja auch, ihr eigenes Unternehmen zu gründen - aber da ist es wie hier: einige der Jungunternehmer unterschätzen einfach, was da alles mit dranhängt an Bürokratismus, Organisiation, Logistik.
Was klar ist : Tourguide ist kein Zuckerschlecken! Einer der Guides im Sango Camp hat das ja auch schon für Bush Ways gemacht und hat uns letztes Jahr immer vorgestöhnt, dass ihm das viel zu viel Fahrerei sei. Ich hab mich bei Spencer zudem oft gefragt, wann er sich denn eigentlich mal ausruht - denn er war zumindest mit seinen Augen, wenn nicht sowieso aktiv immer irgendwo zugange.
Gibt es denn so etwas wie einen Verband der Guides?
Vielleicht sollte ich mal meinen Bruder drauf ansetzten, der ist Fachmann auf diesem Gebiet (wenn auch nicht in Afrika). Ich könnte ihn ja zu einer gemeinsamen Forschungsreise überreden 😉 !
Scherz beiseite: sollte jemand Informationen zum Thema Gewerkschaften (bzw. Interessenverbände von Guides oder so) in Botswana haben, dann würde mich das sehr interessieren - aber bitte aus Gründen der Übersichtlichkeit in einem anderen Thread!
" Wenn einer eine Reise tut dann kann er was Erleben"
Das trifft auf deine Reise wieder einmal 100% zu. Wenn das Ganze dann noch mit Humor, einer Prise Ironie und viel Gefühl niedergeschrieben wird dann entseht ein wunderbarer Reisebericht. Danke 😘
Dein ausführliches Fazit hat mir sehr gefallen und die Idee deiner Vision könnte mich durchaus reizen.
Ich fotografiere auch mit der gleichen Bridgekamera wie du, und wenn du den Trick raus hast wie man Fotos und Filme gleichzeitig machen kann dann sag mir unbedingt bescheid. 😎 Oder aber wir leihen uns den Jo (den Mann von Lil) beim nächsten Urlaub aus. 😗
Habe mir bereits eine Liste (Copy/Paste von deinem Fazit) gemacht um mir alle Orte zu merken. Dann habe ich schon ein grobes Raster wenn es an die Planung geht. Obwohl ich dann sicher noch Hilfe benötige wenn es erstmal soweit ist.
Ganz liebe Grüsse aus einem sehr nebligen Luxemburg Gypsy
Die Selbstfahrer-Weicheier können sich ja morgens ins warme geschlossene Fahrzeug mit Heizung kuscheln 😛 – wir jedoch saßen mit Winterkleidung versehen im offenen Landy.
Selbst schuld!!! 😛 😛 😛 Das kommt davon, wenn man mit so Billigstanbietern fährt, die einem mit halbfertigen Fahrzeugen durch die Landschaft kutschieren. 😄 😁
Ach – fast hätte ich sie vergessen: meine schicke schwarze Thermounterwäsche 😘 – die dürfte natürlich nicht fehlen!
Das TU-Thema hat ja auch für manchen Lacher gesorgt.
Willst du dein Unterleibchen nicht erkälten, musst du mit der TU zelten. 😄
lionfight1’324 Beiträge · seit 201312. Okt. 2014 ·
Jetzt hätte ich beinahe das Ende verpasst 😊
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
franzicke2’085 Beiträge · seit 201212. Okt. 2014 ·
Allereinzigste Bele, eigentlich dachte ich ja mit so ner Heimreise wird ja wohl nicht mehr viel Gscheites dazu kommen und wollt mal eben so drüber fliegen - da hab ich mich aber mal gründlich geirrt und dann doch eine ganze Weile glucksend vor dem Rechner verbracht ... herrlich! Und tatsächlich - wenn auch über den Wolken - echt unterirdisch!!! Dann dein tolles Fazit - toll natürlich, weil einmal mehr so persönlich und ganz Bele-like auch so differenziert mit vielen vielen Anregungen. Da gibt's und gäb's jetzt noch viel zu sagen - das mach ich mit großer Freude allerspätestens beim Schwaben-Treffen am 22. November. Einfach schön, dass du dir immer wieder so ne Mühe machst und ein Extra dickes DANKE aus der Landeshauptstadt. Ingrid
auch wenn ich viel zu spät zugestiegen bin: Schee war's! 😁
Deine Reiseberichte sind einfach immer etwas ganz Besonderes, unverwechselbar und allen voran höchst amüsant auch wegen des "Realsatire-Faktors". Augenzwinkern derart charmant aber zugleich treffend zu verpacken, gelingt nicht vielen! Chapeau! 🙂
Daher freut es mich sehr dass der nächste Bericht mit Namibia schon in der Vorbereitung ist - ich bin mir sicher: Das wird nicht nur für dich und deine beiden Mitreisenden ein Heidenspaß, sondern auch im Nachklang für das ganze Forum hier! 😄
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201013. Okt. 2014 ·
Guten Morgen Ihr Lieben,
zunächst danke für Euer Lob 😘 – es freut mich, das geb ich zu !
@ Joe Lionfight: danke für das nette Foto! 🙂
Gypsy schrieb: Ich fotografiere auch mit der gleichen Bridgekamera wie du, und wenn du den Trick raus hast wie man Fotos und Filme gleichzeitig machen kann dann sag mir unbedingt bescheid. 😎 Oder aber wir leihen uns den Jo (den Mann von Lil) beim nächsten Urlaub aus. 😗
Ich glaube, die Idee mit Jo von Lil können wir vergessen – den wird sie vermutlich nicht mal leihweise hergeben... 😊
Aber: wie du ja sicher weißt, kann man bei unserer Kamera durchaus während des Filmens auf den Auslöser drücken. Hab ich schon gemacht – mir bei dieser Reise aber nicht getraut, weil man dann im Video ein kleines „Loch“ hat. Nachdem ich aber jetzt zumindest ansatzweise weiß, wie man solche Löcher stopfen oder überblenden kann, werde ich mal hier zuhause eine kleine Testreihe wagen, ob es nicht doch eine Option ist, beides gleichzeitig zu machen.... !
Erika schrieb: Selbst schuld!!! 😛 😛 😛 Das kommt davon, wenn man mit so Billigstanbietern fährt, die einem mit halbfertigen Fahrzeugen durch die Landschaft kutschieren. 😄 😁
Erika: ich sag nur 😛 😛 😛 !!! 😄
Willst du dein Unterleibchen nicht erkälten, musst du mit der TU zelten. 😄
😄 🤪 😄
franzicke schrieb:Allereinzigste Bele,
Huhu Ingrid, ich sehe jetzt zwei Herren vor mir, wie sie mit schmerzverzerrtem Gesicht oder zumindest kopfschüttelnd vor dem Rechner sitzen – aber eigentlich sollte sie dich ja kennen.... 😎
Steffi82 schrieb: Also immer brav weiter nach Afrika reisen! 😉
das ist ja wirklich schade, dass die reise vorüber ist. Ich habe es jeden Morgen genossen mitzureisen. Der Bericht war wirklich klasse und kurzweilig geschrieben. Die Gegenden die du bereist hast stehen auch noch auf meinem Programm und haben mir wieder neue Anregungen gegeben. Dann freue ich mich schon einmal auf den Bericht 2015 von dir.
Liebe Bele, nun ist dein Reisebericht in ganz unnachahmlicher Belestyle leider zu Ende - du verstehst es den Spannungsbogen zu halten bis zum Schluss. 🙂 Ich bin gerne mit dir gereist, habe mich über die tollen Sichtungen mit dir gefreut und habe mit dir gelitten als du krank warst. Du hast uns manchmal tiefe Einblicke in dein Inneres (Innerstes?) gegeben, auch dafür Dank, das können oder trauen sich nicht jeder. Du hast mir den Duft und die Geräusche des Afrikanischen Busches gebracht - manchmal sind ein paar Tränen geflossen. U know why. Herzlich amüsiert habe ich mich als du mit besonders spitzen Griffel geschrieben hast. Outstanding. So ein Jo und Je ist für jeden Satiriker ein gefundenes Fressen. 😄 😄 Danke auch für dein ausführlicher und aufschlussreicher Fazit.
Deine Fotos (und Videos) gefallen mir sehr, da muss du dich nicht entschuldigen. Dies ist kein Fotoforum und so können auch "Normalos" wie du und ich, die kein Fotogeraffel in Wert eines Kleinwagens mit uns herumschleppen, hier unsere Fotos einstellen. Find ich gut! Ich weiß, es sind hier ein paar Könner unterwegs, da schwanke ich zwischen Bewunderung und den Wunsch das möchte ich auch können und die Lust das eigene Equipment ins Ebay zu stellen und nie wieder ein Auslöser zu betätigen. Es vergeht aber wieder..... 😉
Das gleiche Gefühl bekomme ich allerdings auch wenn ich deine Berichte lese: Ich schreibe hier nie wieder was - die Latte hängt zu hoch. Deine RB´s könntest du ausnahmslos in Buchform drucken lassen; wurde ich kaufen. 😛 🤪
UND, ich freue mich sehr auf weitere Reiseberichte von dir.
Ein einzigster Kommentar habe ich noch 😉 : Bin ich froh, dass die Wächter der Deutschen Sprache (B & K) bei mir nicht mitgelesen haben. 🤩 🤩
Liebe Bele, vielen, vielen, vielen lieben Dank für diesen tollen Bericht! Es war mal wieder ein Riesenvergnügen mit Dir zu reisen und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Bericht! Deine Berichte sind ganz einfach etwas ganz Besonderers 🤩 🤩 🤩 Liebe Grüße, Alexa