THEMA: Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots (jetzt mit Fotos!)
16 Sep 2012 08:28 #254072
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  • KarstenB am 16 Sep 2012 08:28
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Hallo,

hier meine kurze Bewertung der einzelnen Etappen unserer Reise vom 28.7. - 14.9.12

28.7. Flug mit AN (Upgrade auf Business-Sitze 275 € pP), wir kamen trotzdem sehr müde an.
29.7. Windhuk B+B Casa Onganga 420 N$ pro Zimmer. Wir waren zum 3. Mal bei Roswitha und Sigi, die Zimmer sind unterschiedlich groß, das Frühstück hervorragend und die (Gast-)Freundschaft nicht zu bezahlen.
Autoübernahme bei Kalahari Car Hire, dazu mehr am Schluss.
30.7. - 1.8. Swakopmund Veronika B+B 590 N$. Ich hatte vorher lange gesucht, um ein günstiges Zimmer zu finden, hatte mir daher nicht viel versprochen und war um so angenehmer überrascht. Gute Lage (Strandnähe), großes, schön eingerichtetes Zimmer, gutes Frühstück, gute Infos der Gastgeber. TOP Preis-Leistungsverhältnis! 1. Abend Essen bei "Erich": sehr gut! Nächster Tag mittags auf der Jetty (heißt glaub' ich auch so) gegessen, Qualität des Essens durchschnittlich, Preis zu hoch (die Lage zahlt man mit). Abends im Leuchtturm (nicht "Zum Leuchtturm"!) "22nd South" gegessen. Da wir noch satt vom Mittag waren, haben wir nicht so viel gegessen, das war aber gut und vom Preis ok.
Little 5 Tour mit Chris: Ein "Muss"!
Hier ein paar Fotos:





































1.8. Dinner im "The Tug" war eins der kulinarischen Highlights der Reise. Nun hatten wir auch lange vorher einen der beiden besten Tische (2 oder 3, Dank ans Forum!) reserviert. Absolut Spitze, Preis auf keinen Fall zu teuer!
(Wir hatten uns dazu eine Flasche "Whole Berry 2008 Cab. Sauv." für 300N$ gegönnt, die Flasche war jeden Cent wert!)
2.-3.8. Wegen Regens (!) haben wir unseren Plan geändert und sind mehr ins Landesinnere gefahren: Granitkoppe CS 90 N$ pP (Feuerholz incl.). 3 sehr schön in die Felsen gebaute Stellplätze mit jeweils eigenen Ablutions, schöne Aussicht. Als wir da waren, waren die Ablutions leider nicht zu nutzen, da es kein Wasser gab. Das hat uns weniger gestört, dafür waren wir die 2 Tage ganz allein :) Die Fliegen hingegen waren hingegen schon ein Ärgernis :evil: . Ob das ein vorübergehendes oder dauerhaftes Problem dort ist, weiß ich allerdings nicht.
Fotos:





Falls sich jemand wundert über meinen Bierdosen-Kaffeewasserkocher: Mir war nicht aufgefallen, dass wir 2 Aufsätze für die Gasflasche mitbekommen hatten. Bei einem der beiden war die Gasdüse mit einer Schraube verschlossen. Das hatte ich nicht bemerkt und den Aufsatz so auf die Gasflasche gedreht. Erst mal passierte nichts :whistle: ! Dann habe ich ein bisschen am Aufsatz geruckelt, und ... prompt stand alles in Flammen :pinch: :blush: . Glücklicherweise war die Schüssel mit dem Waschwasser in der Nähe, so konnte ich alles löschen. Dann habe ich mir den Grill aus leeren Bierdosen gebastelt, da ich den 2. Aufsatz noch nicht entdeckt hatte :pinch: !










4.8. Palmwag Lodge HP 228 €. Unterkunft ok., der Zeltplatz soll grauenhaft sein, Dinner mittelmäßig, insgesamt absolut überteuert! Der 4WD-Trail ist aber lohnenswert.







Tbc,

LG,
Karsten
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16 Sep 2012 09:36 #254090
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  • KarstenB am 16 Sep 2012 08:28
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Weiter geht es mit einem kurzen Nachtrag zu Palmwag: den Mechaniker auf keinen Fall ans Auto lassen! (Erläuterung folgt bei Autoabgabe!)

5.-6.8. Camp Aussicht: Nomen est omen!





(Preis wohl 90 N$ pP) Die CS war belegt (von den 4 Stellplätzen sind 3 + 4 sehr gut, 1 + 2 etwas nah beieinander), wir bekamen dann einen Platz neben dem Haupthaus mit toller Aussicht und durften die Feuerstelle vor dem Haus zum Kochen nutzen. (Man kann auch Dinner bestellen, soll gut sein.) Die Führung in die Mine mit Marius Steiner auf jeden Fall mitmachen, sehr interessant!


Er bietet auch Himbatouren an und soll einer der wenigen sein, der das vernünftig macht, da das aber unsere Sache nicht ist, kann ich nichts genaueres sagen.

7.-9.8. Kunene Riverlodge CS. Preis 110 (?) N$ pP. Die großen Stellplätze liegen teilweise sehr schön direkt am Fluß,



besser als die festen Unterkünfte, die von außen auch keinen so tollen Eindruck machten.
Yellowbellied Bulbul:



Short-toed Rock Thrush:


Forktailed Drongo:







Das Essen war hervorragend, sowohl Fisch als auch Fleisch, so dass wir jeden Abend dort gegessen haben. Die Kanutour ist schön (ein entspanntes sich Treiben lassen auf dem Kunene), die Sundownertour am letzten Abend fiel leider aus. Vom Rafting dort ist dringend abzuraten, extrem gefährlich!
10.-11.8. Dolomite B+B 84€ pP (über Dertour gebucht). Sehr schöne Anlage mit tollem Blick in die Ebene,

schöne große Zimmer. Das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach Spitze. Und das Dinner war auch sehr gut und nicht teuer: 170 N$ pP.
Einige Tierfotos:


Im Detail:
















Niedlich:






12.8. Okaukejo CS 200 N$ pP: Nie wieder! Wenn Okaukejo, dann eins der Chalets mieten; die CS ist überfüllt, laut, dreckig ...
Noch mehr Tierfotos:
Great Sparrow:


Purple Roller:


Secretary Bird:




Pascha mit 6 Damen:










Unter den Augen des Chefs

macht sich eine Löwin auf die Pirsch:



Das Impala war (für uns leider :whistle: ) schneller:


13.-14.8. Onguma CS: 140 N$ pP. Sehr schöne CS mit eigenen Ablutions, idealer Standort nahe am Osteingang von Etosha. (Von der CS habe ich leider keine Fotos :( .)
Und noch mehr Tierfotos:




















Northern Black Korhaan (male):

Northern Black Korhaan (female):


Etosha ist schon sehr staubig:






15.8.
Riesenbaobab mit Frau auf dem Weg nach Rundu:


Wer durch Rundu fährt, sollte auf jeden Fall einen Stopp bei Jörg (der aus dem Forum) machen: 1. macht er die beste Pizza im südlichen Afrika (nun ja, so viele Vergleiche haben wir nicht, aber sie war sehr, sehr lecker), und 2. kann er sehr viele gute Tipps geben! Noch mal vielen Dank, Jörg! Sein Take-Away ist nicht leicht zu finden, aber er hat uns per Tel. gelotst. Also, Wanderer, kommst Du nach Rundu ... dann melde Dich bei Jörg!
Übernachtung Kaisosi River Lodge B+B 76 €. Die Lodge war eine Empfehlung hier aus dem Forum, leider weiß ich nicht mehr, von wem ... Wenn ich den Kerl erwische! Sagen wir es mal so: KRL hat ein schweres Management-Problem: das Paar scheint es mit der Malariaprophylaxe zu übertreiben. Lustlose, mies gelaunte Angestellte und fürchterliches Essen können die schöne Lage nicht wett machen. Eine weitere Merkwürdigkeit: als wir es gebucht hatten, waren wir erst nur auf der Warteliste, als wir da waren, war die Lodge ziemlich leer ...
Aber immerhin haben sie einen hübschen Pfau:



Tbc.

LG,

Karsten
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16 Sep 2012 11:11 #254111
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16.-18.8. Mahangu Safari Lodge CS: 90 N$ pP. 6 sehr schöne, große Stellplätze, bis auf Nr. 6 direkt am Fluss. Sundowner Tour mit dem Boot sehr empfehlenswert.









Game Drive von der Lodge war nichts besonderes. Wir haben ihn gemacht, weil man mit dem Boot zum Park gebracht wird. Man hätte mit dem eigenen Auto eine lange Anfahrt gehabt.

















19.-20.8. Camp Kwando B+B: 55€ pP. Was haben wir uns beglückwünscht, dass wir dort nicht gezeltet haben: absolut keine (bzw. Ostsee-)Atmosphäre, überfüllt. Jörg hatte uns gewarnt, aber zu spät, wir hatten schon gebucht. Die festen Unterkünfte waren schön, nur die vielen Camper und der Generator störten. Aber - im Ggs. zu dem, was ich hier im Forum gelesen habe: das Essen war absolut Spitze, nur in The Tug und im Weinberg haben wir ähnlich gut gegessen, 200 N$ pP. Der Wein war allerdings sehr teuer (360 N$), so dass wir am 2. Abend Bier zum Essen getrunken haben.





21.-22.8. Mavunye CS 100 N$ pP, ein Tipp von Jörg. Das non plus ultra, was Campen angeht! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu schwärmen: große Stellplätze direkt am Fluss, ohne Blick- oder sonstigen Kontakt zu den anderen. Die Wege und der Boden fürs Zelt mit weißem Sand bestreut, absolut sauber. Gebäude: ein zum Fluss hin offenes "Wohnzimmer" mit Tisch und Stühlen und kleiner Bibliothek, eine Küche mit sämtlichem Geschirr, so dass man nichts aus dem Auto holen muss, ein Ablutionblock mit 3 Einheiten: WC, Dusche und Waschbecken getrennt. Zu schön, um wahr zu sein? Es kommt aber noch besser: die Angestellten haben morgens schon das Geschirr vom Abend abgewaschen und das Feuerholz (inkl.) so geschichtet, dass man es nur noch anzünden muss, und alles so leise, dass wir nichts mitbekommen haben! Und der Donkey war natürlich auch schon befeuert! Dazu dann noch eine Sundownertour mit Dan, dem Besitzer: sehr zu empfehlen. Dan hat übrigens auch feste Unterkünfte, die wir aber nicht gesehen haben.
Blick aus dem "Wohnzimmer":



"Wohnzimmer":



Duschhäuschen und separates WC:









Sundowner-Tour mit Dan:









Ich will allerdings nicht verschweigen, dass es durchaus eine Alternative zu Dans Mavunye gibt: die CS im Mudumu NP. Ohne jeden Komfort (also keine Ablutions, nichts), aber traumhaft am Fluss gelegen und jede absolut einsam. Das nächste Mal würde ich erst im NP zelten und mich dann bei Dan verwöhnen lassen.

Campsite im Mudumu:



Abstecher zur Lianshula Lodge (Dort waren wir 1999, heute ist sie uns zu teuer):




Jetzt geht es nach Botswana:
23.-24.8. Drotsky's Cabin CS: 18 € ppn bei Buchung im Internet, etwa 125 Pula vor Ort, also nicht vorher buchen. Ist auch nicht erforderlich, da die CS viele Stellplätze hat. Unser Stellplatz lag zwar direkt am Wasser, war aber so zugewachsen, dass man keinen Blick hatte. Sonst aber sehr schön.







Im Forum wurde das Dinner empfohlen, man wird mit dem Boot abgeholt und zum Restaurant im Haupthaus gefahren. Wäre auch schön gewesen, wenn die Qualität des Essens besser gewesen wäre. Das Dinner für den 2. Abend haben wir storniert. Die Eigentümer und Angestellten waren sehr hilfsbereit, man hat mir z.B. einen Adapter gebastelt!

Tbc,

LG,

Karsten
Anhang:
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16 Sep 2012 13:23 #254136
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  • Flip am 16 Sep 2012 13:23
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Hallo Karsten!
Schön, dass Ihr heil zurück seit. Du bist ja echt fix mit Deinem Bericht. Ich stecke leider immer noch mittendrin.

The Tug Tisch 3 war übrigens auch unser kulinarisches Highlight.

Grüße aus der Nachbarschaft auch an Vero
Philipp

PS.: Wenn Ihr aus Eurem Urlaub vom Urlaub zurück seit, würden wir uns über einen Livebericht sehr freuen.
Kinder, Katzen, KTP... Namibia Juni/Juli 2012
www.namibia-forum.ch...a-junijuli-2012.html
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16 Sep 2012 14:39 #254143
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  • tiggi am 16 Sep 2012 14:39
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Hallo Karsten,
auch wir waren im Juli und August auf dem CS Palmwag, hatten den Platz Nr. 4, sehr sauber, sehr schöner Blick in die Umgebung und das Abenddinner in der Lodge war wirklich nicht zum Meckern. Im Okaukuejo war es tatsächlich sehr voll, aber nicht laut und dreckig! Im Camp Kwando waren wir am 8. 8 , es war sehr leer, still, eine nette Atmosphäre mit dem aufsteigenden Nebel am Morgen. Wir teilten den Platz mit wenigen Campern, die gar nicht auffielen. Die Pizza und die Tipps von Jörg waren wirklich super! Kann ich nur bestätigen!
Tja, so empfindet jeder die Dinge anders.
Liebe Grüße Birgit
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16 Sep 2012 15:12 #254150
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Hallo Philipp,

das machen wir doch gerne!

Und weiter geht's:

Nachtrag Drotsky's: Bootstouren laufen dort anders als sonst üblich: Man mietet das Boot mit Driver/Guide stundenweise, Preis je nach Größe des Bootes zzgl. Diesel. Das hat den Vorteil, dass man den Guide und das Boot für sich hat. Preis für das kleinste Boot war etwa 25 € pro Stunde. Die Tour lohnt sich, insbesondere weil man mit hoher Wahrscheinlichkeit Pel's Fishing Owl zu Gesicht bzw. vor die Linse bekommt.
Einige Fotos von der Bootstour:













Hier Pel's Fishing Owl (Objekt der Begierde von Birdern, aber für unseren Guide leicht zu finden, sie scheint immer im gleichen Baum zu sitzen :laugh: ):






















25.8. Geplant war Thakadu bei Ghanzi, war aber ausgebucht. (Die Chefin von Drotsky's hatte für mich die Telnr. herausgefunden und mich dann mit ihrem Handy dort anrufen lassen.) Deshalb zum 3. Mal Kalahari Arms Hotel, und zum 3. Mal: Nee, nächstes Mal woanders. Wobei die Unterkünfte eigentlich korrekt sind, aber ohne Charme. Das Essen war einfach katastrophal!
26.8. Entabeni Guest House in Hukuntsi: 340 Pula fürs Zimmer. Wir hatten uns entschlossen, die Strecke Ghanzi - Mabuasehube nicht in einem Tag zu fahren, und das war die richtige Entscheidung. Das Zimmer war für den Preis richtig gut, nur die Dusche lieferte einen recht dünnen Strahl. Vllt. ist das in den anderen Zimmern besser? Ausprobieren, wenn Ihr das Zimmer anschaut! Das Abendessen, Goatmeat, noodles, salad oder Chicken, rice, salad, war erstaunlich gut und spottbillig: 78 Pula zusammen. Unser eigenes Bier durften wir auch mitbringen! Dafür war das Frühstück relativ teuer, ich weiß nicht mehr, wieviel wir bezahlt haben (100 Pula?), aber mehr als fürs Dinner.

KTP:
Die Preise für den Botswanateil des KTP sind lächerlich:
Eintritt 20 Pula ppn
Camping 30 Pula ppn
Auto 4 Pula pn,
also 832 Pula für die geplanten 8 Nächte.
Allerdings:
1. Es wird kein Feuerholz verkauft - und Sammeln im Park ist streng verboten, also von außen mitbringen. Das ist nicht nur erlaubt, sondern wird erwartet. (Leider wird man vorher nirgends darauf aufmerksam gemacht.)
2. Es gab - egal ob die CS mit Ablutions beschrieben werden oder ohne - kein Wasser außer an der Mpaathutlwa Pan. Da die Entfernungen aber nicht so riesig sind, kann man die Gamedrives nutzen, um dort zu Duschen und Brauchwasser zu fassen. Aber Vorsicht, auch die Löwen wissen, dass es dort Wasser gibt!
3. Die braunen Hyänen haben sich auf Wasserdiebstahl spezialisiert. Uns haben sie mehrere 5 l Kanister und auch kleinere Flaschen Verschleppt. Also: überhaupt nichts über Nacht draußen lassen. (Was uns beruhigt hat: sie scheinen noch Respekt vor Menschen zu haben: ein 5 l Kanister ist der Hyäne in die Nähe unseres Zeltes gerollt, den hat sie liegen lassen.)

27.-28.8. Mabuasehube Pan 04
Schön gelegener Stellplatz mit Ablutions (aber s.o.) und mit toller Sicht auf die Pan, nächster Stellplatz 500 m entfernt.



Am Vormittag des 28. hatten wir einen unangenehmen Sandsturm, hier versuche ich mich hinter dem Auto etwas zu schützen:



Dauergäste:











Die Vögel stürzten sich auf unser Abwaschwasser:








29.-30.8. Bosobogolo 02

Schöner Stellplatz ohne Ablutions mit Sicht auf die Pan, nächster Stellplatz (es gibt nur 2) 3 km entfernt auf der gegenüberliegenden Seite der Pan.
Insgesamt kann man sagen: im Mabuasehube-Teil vom KTP hat man Afrikafeeling pur!







Ist er uns gefolgt?





Geplant waren anschließend noch 6 Nächte im "eigentlichen" KTP, leider hatten wir am 30. eine Autopanne (mehr dazu am Schluss). Deshalb mussten wir die nächste Nacht (31.8.) am Entrance gate verbringen. Auf der Fahrt dorthin (im Auto der Südafrikaner, die uns nach 4 Stunden retteten), sahen wir diesen Burschen, leider nur ganz kurz:




Auch dort: Ablutions, aber kein Wasser. Aber immerhin ein sauberes Plumpsklo. Und die Atmosphäre ist natürlich auch nicht vergleichbar mit den anderen CS gewesen.

Ja, du verfolgst uns, oder?





Wegen der Zwergmangusten sahen wir hier keine Erdhörnchen:






Nein, ihn haben wir nicht überfahren :lol: , er macht sich gaaaanz lang!





Die neue Ölfilterdose kam 20 h nach Anruf aus Windhuk am nächsten Morgen kurz nach 10 Uhr (800km Tar road, 140 km Tiefsand, reife Leistung des Fahrers). Da ich aber das Vertrauen ins Auto verloren hatte, haben wir auf die Querung des KTP (und das Überqueren der Dünen) verzichtet, und uns entschlossen, hoch nach Gobabis und dann in Namibia wieder nach Süden zu fahren, um unsere geplante (und bezahlte) Route wieder aufzunehmen.

1.9. Die Kang Lodge (in Kang :laugh: ), B+B 510 Pula, war nicht unsere erste Wahl, aber sie akzeptierten unser CC. (Am WE ist der ATM der Bank, wie die Bank, geschlossen! Ansonsten gab es nur einen Mini-ATM in einer der beiden Tankstellen, der verlangt aber 5%!) Diese Tankstelle akzeptiert aber auch CC, so dass wir tanken konten.) Das Zimmer war korrekt, vor den Zimmern standen Tische, auf denen wir unser Abendbrot verzehren konnten. (Wir hatten fürs Zelten natürlich viel Lebensmittel gekauft, die jetzt erst mal verzehrt werden mussten.)

2.-3.9. Kalahari Bush Breaks B+B, 660 N$ ppn. Ausgesucht wegen der Lage erwies sich die Lodge als Volltreffer. Schöne Zimmer, tolle Landschaft und sehr gutes Essen.












Leider etwas unscharf:















4.9. Farm Tranendal, Red Dune Tented Camp, 150 N$ ppn. Sehr schöne Lage, leider gab es nur für das Zelt einen Sonnenschutz (die Nachbarinnen hatten einen Extrasonnenschutz). Ohne 4WD ist es nicht einfach, zur Düne hochzukommen, aber bei einem Wagen mit viel Bodenfreiheit ist es machbar, wie unsere Nachbarinnen bewiesen haben.






Leer:






Tbc,

LG,

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