@Bele: die Armen Kleinen... aber, wenn'ses verdienen 🤪
06. Juni 2011
vom Chobe NP (Ihaha) über Ngoma Bridge in den Mudumu NP (Camp Kwando) 222 km
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Also bin zumindest ich am nächsten Morgen ziemlich angenervt und unausgeschlafen... 😈
und mörder warm war's auch noch - da hat doch einer die Heizung nicht abgestellt 😣
Ich bin nölig und das ändert sich auch nicht, als sich während der Frühstückszubereitung mehrere Baboons nähern 🤢 Dass sie bereits bei den Nachbarn zugeschlagen haben, konnte man nicht überhören, aber unsere Hoffnung, auch diesmal heil davon zu kommen, löst sich wenig später in Wohlgefallen auf. Gerade als Kaffee und Saft eingegossen sind, und auch das Brot geschnitten ist, stürzt sich ein riesiges Männchen auf unseren Frühstückstisch 😈 Der Versuch, ihn davon abzuhalten, scheitert kläglich. Obwohl ich laut fluchend aufspringe und ihm meinen Stuhl um die Ohren schleudere, ist er wild entschlossen, faucht mich an und schnappt sich das Brot 😗 Ich weiß, dass hätte auch ins Auge gehen können, ich konnte aber einfach nicht still zusehen 😣
So richtig blöd dabei ist aber, dass unser Supertisch der Attacke nicht standhält und eine Seite einklappt, so dass mit einem Mal die komplette Ladung in den Dreck rutscht 😈 Na super, Kaffee weg, Saft weg, Brot ja sowieso weg und alles andere total sandig. Jetzt ist erst mal spülen angesagt. Nicht genug, denn kurz nachdem der Baboon unser Frühstück gecrashed hat und wir gerade mit der Beseitigung der Schäden (sprich: spülen) fertig sind, kackt uns doch tatsächlich eine Meerkatze auf den Tisch ! Das gibt’s doch gar nicht !!!
😈 😈 😈
Auf gemütlich frühstücken haben wir eh keine Lust mehr. Schade, es wäre zu idyllisch gewesen. Zu nem Kaffee und nem Müsli im Stehen reicht’s dann aber doch noch, bevor wir unsere Zelte abbrechen. Unser Fazit für die Chobe NP (Waterfront) UNBEDINGT - was Tiere angeht, der Hammer und der Platz am Wasser ist atemberaubend, leider sind die Ablutions und die Organisation der Campsite... so na ja (kleiner Punktabzug)
Gegen 8.30h kommen wir los und holpern die restlichen 23 Kilometer aus dem Park. Dabei sehen wir bei weitem nicht so viele Tiere wie tags zuvor.
Am Gate verabschieden wir uns noch von unseren südafrikanischen Nachbarn (die waren echt nett, wenn auch supersparsam 😗 - Lieblingsfrage: "was kostet das denn") Die wollen jetzt in den Linyanti, dann noch zum Savuti und erst dann nach Maun... und fragen uns, ob ein ½ voller Tank wohl reicht?! Wir glaubens’s kaum, denn die haben bestimmt nur einen 80l Tank (+ 2 Reservekanister). Oh je, nicht das wir von denen in der Zeitung lesen müssen 😣
Direkt hinter dem Park Gate geht’s für uns auf die Asphalt Straße und nur wenig später erreichen wir den Grenzübergang “Ngoma Bridge“. Die Formalitäten sind schnell erledigt, so dass wir wenig später wieder namibischen Boden unter den Füßen haben.
Jetzt fahren wir ca. 60 Kilometer bis Katima Mulilo und dann noch mal gute, langweilige 100 Kilometer bis Kongola (gääähn).
Dort biegen wir auf nen Pad ab und fahren weitere 25 Kilometer bis zu unserem heutigen Etappenziel: Camp Kwando, am gleichnamigen Fluss. Ist das schön hier, wir sind total begeistert und total alleine. Eine tolle Anlage und wir buchen gleich mal nen Boat Cruise und Dinner for two. Den restlichen Nachmittag relaxen wir ein wenig, holen das Frühstück nach und testen die Hängematten. Hätten wir doch eigentlich ne Stunde Zeit geschenkt bekommen (Zeitumstellung BOT/NAM), müssen wir wenig später feststellen, das im Caprivi die südafrikanische (nicht namibische) Zeit herrscht.
O.K. so haben wir halt ne Stunde weniger, bis um 16.00h die Bootstour losgeht.
Riaan, der Manager des Camps, fährt selbst mit uns raus und wir sind begeistert. Ist der Kwando doch glasklar und lädt förmlich zum Baden ein... wären da nur nicht die Krocs und die Hippos. Es ist so herrlich, so ruhig, so tiefenentspannend, so aaaahhhh 😘
Wir sehen Wasserböcke, Schreiseeadler, Baboons und leider auch ein totes Impala - Kehle offen (ganz frisch) und selbst Riaan ist etwas ratlos. Waren das die Baboons (kann vorkommen) oder aber eine Katze? Leider keine Spur vom Täter und auch wenn der Hund auf “hab Acht“ steht, haben wir diesbezüglich kein Glück. Bei den Elis schon, die sind wieder nett anzusehen
und der Sonnenuntergang auf dem Rückweg – ein Traum 😘
Viel zu schnell vergehen die zwei Stunden. Bis zum Dinner haben wir jetzt noch eine knappe Stunde. Die nutzen wir, um das Dachzelt klar zu machen und zu duschen. Dann geht’s zur Lodge und bei nettem Ambiente gibt’s lecker was zu essen. Hühnchen mit Reis und Gemsquashes, anschl. Nachtisch(hab ich vergessen
😊) und dann noch nen Klipdrift am Feuer – soooo schöööön.
Gegen 21.00h sind wir zurück und verschwinden im Dachzelt. Eine ruhige und erholsame Nacht steht uns bevor, prima.
Morgen, bzw. am WE 🙄 geht's weiter ...
zu den Popa falls und ins Ngepi Camp
Ich hoffe Ihr seid dann dabei 😄
Liebe Grüße und bis dann
Claudia