THEMA: Kinder, Katzen, KTP... Namibia Juni/Juli 2012
16 Okt 2012 13:50 #258319
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  • Flip am 16 Okt 2012 13:50
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Hallo zusammen,
nun ist das Akademische Viertel (Jahr) nach unserer ersten Namibiatour verstrichen und wenn ich jetzt nicht langsam mit dem Bericht anfange wird's am Ende gar nicht's mehr. Ich hatte den Zeitaufwand doch etwas unterschätzt.

Nachdem wir alle ganz zu Anfang unserer Planung den tollen KTP-Bericht von Fotofeeling gelesen hatten, war der KTP für uns gesetzt und es galt eine 3 1/2 wöchige Tour inklusive KTP und Etosha zu basteln. Dank Eurer Hilfe ist das gelungen und alles hat bestens funktioniert.

Wir, das sind übrigens Antonia (12), Pauline (14), Gesche und Philipp.

Unsere Route:
1x Ondekaremba, Campsite
1x Bagatelle, Campsite
2x Kalahari Tentet Camp
2x Rooiputs, Campsite
1x Red Dune Camp
2x Tsauchhab River Camp, Oerwald
2x Sesriem Campsite
2x Mirabib
2x Swakopmund, Cornerstone Guesthouse
1x Rhino Ugab Camp
1x Doros Krater, Wild Camp
1x Twyfelfontein, Aabadi Mountain Camp
2x Okaukuejo, Campsite
2x Halali, Campsite
1x Onguma Campsite
1x Düsternbrook, Hippo Chalet






15. Juni, Windhoek – Ondekaremba, 52 Km

Pünktliche Landung mit Air Nam in Windhoek morgens um 5.00 Uhr. Geld ziehen, MTC Telefonkarten kaufen, Transfer zu Asco und anschließende Übernahme unseres Hillux 3.0 Safari – alles läuft problemlos. Ich kontrolliere allerdings auch nur das Nötigste, da ich viel zu kaputt bin. Das fehlende 140er Dachzelt wird noch schnell gegen das 120er getauscht und los geht's zu Carsten Möhle, bei dem wir unsere Rooiputs Bestätigungen abholen und einen "Notfallumschlag" hinterlegen. Dann erstmal auf Herrn Möhles Empfehlung hin ins Windhoek Craft Centre / Tal Street, lecker frühstücken und neue Lebensgeister rufen. Hat uns sehr gut gefallen. Super Konzept. Wir kommen wieder!





Weiter zum Powershoppen in die Wernhill Shopping Mall. Die haben wir ausgesucht da gleich gegenüber Cymot für allen Campingkram liegt und man das Auto dann gleich im Parkhaus stehen lassen kann.

In der Mall ist auch ein PEP Store wo es günstige Decken und Geschirrhandtücher gibt. Wir decken uns mit Proviant für 7 Tage ein, denn solange wird es dauern bis wir wieder einen richtigen Supermarkt zu Gesicht bekommen werden.

So, und jetzt nix wie raus in die Wildnis! Obwohl alles reibungslos geklappt hat ist es jetzt tatsächlich schon 15.00 Uhr. Wir sind total fertig, aber heilfroh jetzt nur noch eine halbe Stunde bis Ondekaremba fahren zu müssen und noch etwas Tageslicht übrig zu haben. Ich hab die erste Übernachtung so oft zwischen Bagatelle und Ondekaremba hin und her geschoben und Dank vieler Fomies diese, für uns goldrichtige Entscheidung getroffen.

Nach kurzer Fahrt auf der B6 ging es dann links ab auf die Farmpad und als uns dann aus dem Busch das erste großohrige Kudu anschaute kam schon richtig Afrikafeeling auf.





Auf Ondekaremba wurden wir sehr nett empfangen und man beschrieb uns den Weg zu unserer Campsite. Wir hatten eigentlich keine großen Erwartungen an diese erste Übernachtung bei Windhoek, zumal Ondekaremba hier im Forum eher etwas stiefmütterlich behandelt wurde.

Umso überraschter waren wir dann über die wirklich sehr schönen gelegenen Campsites. Sie liegen außer Sichtweite der Farm mitten im Busch und sind ausreichend von einander getrennt. Die sehr idyllisch eingewachsenen Ablutions sind über einen kleinen Holzsteg erreichbar, der über einen trockenes Flußbett führt.











Eine vierte Campsite liegt noch etwas weiter ab und hat einen schönen Blick über die Buschlandschaft in der man beim ersten Sundowner verschiedenes Wild beobachten konnte. Feuerholz wurde uns mit der Schubkarre geliefert und so stand unserem ersten Braai in der „Wildnis“ nichts mehr im Wege.

Dann war aber auch echt "Balett" angesagt. Dachzelte aufbauen, Auto auspacken und neu organisieren, Einkäufe verstauen, Feuer machen, Essen kochen und sich dabei eine Zwiebelschicht nach der anderen überziehen, denn es wurde nach Einbruch der Dunkelheit schnell saukalt.













Wir waren noch mal heilfroh am ersten Tag nicht einen einzigen Kilometer weiter gefahren zu sein und um 21.00 lagen wir alle in der Falle und lauschten den Geräuschen der afrikanischen Nacht.




16. Juni, Ondekaremba – Bagatelle, 253 Km,

Der erste Morgen erwartete uns gleich mit netten minus 3 Grad. Na das kann ja heiter werden! 





Also Skijacken, Mützen und Handschuhe an und los zu einer kleinen Erkundungstour über das Farmgelände. Nachdem die Sonne dann raus war, ging's mit den Temperaturen schnell nach oben und das anschließende Frühstück in den ersten wärmenden Sonnenstrahlen ließ sich schon ganz entspannt genießen.


















Ondekaremba ist wirklich ideal als erster Campingspot auf dem Weg in den Süden. Wir wären gern noch etwas länger geblieben aber nun freuten wir uns auf unsere erste richtige Etappe Richtung Kalahari. 

Wir fahren ein kleines Stück zurück Richtung Windhoek, um dann nach Süden auf die C23 abzubiegen. Bevor in Dordabis die Teerstraße endet kreuzt eine Horde Paviane die Straße. Weiter geht's auf Gravel entlang der Farmzäune hinter denen wir immer wieder Strauße, Gnus, Oryx, Zebras und kurz vor Bagatelle sogar Giraffen entdecken. 












Auf Bagatelle sind wir wieder die einzigen Camper und haben das ganze Tal zwischen den wunderschönen roten Kalaharidünen für uns allein. Die 4 oder 5 Campsites liegen weit verstreut im weissgelben Gras, jede mit einem eigenen Waschhäuschen und einem gut durchdachten Grillplatz. Feuerholz gibt's gratis dazu.









Da es erst 15.00 Uhr ist haben wir ausreichend Zeit die warme Dusche zu testen und danach durch die traumhafte Dünenlandschaft zu streifen. Wir sehen die ersten Springböcke und einen Kalahari Tree Skink, der sich in der letzten Abendsonne wärmt.














In der Dämmerung bekommen wir Besuch von einigen Pferden bzw. Ponys, die von unseren Mädels natürlich freudig begrüßt werden. Nach dem ein oder anderen Leckerli in Form einer Möhre wollen sie uns gar nicht mehr verlassen. Nach dem Essen wird's wieder schnell kalt und ich harre als einziger noch etwas länger am Feuer aus. 








Kaum liege auch ich in unserem gemütlichen 140er Dachzelt, brechen unglaubliche Windboen aus der absoluten Windstille über uns herein. Ich klettere wieder aus dem Zelt um nach der Glut zu sehen. Die Luft ist schon voll von Asche und ich lösche die restliche Glut in Zukunft sofort. Wieder im Zelt hört der Wind genauso plötzlich auf, wie er gekommen ist.
Anhang:
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16 Okt 2012 14:17 #258329
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  • Topobär am 16 Okt 2012 14:17
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Super, dass Du Dich doch noch aufgerafft hast, einen Bericht zu schreiben. Ich werde ihn gespannt verfolgen.
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16 Okt 2012 14:21 #258331
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  • KarstenB am 16 Okt 2012 14:21
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Hallo Philipp,

schön, dass Du einen Bericht schreibst.
Ich hoffe, wir schaffen es, uns mal zusammenzusetzen und Erlebnisse mündlich auszutauschen.

LG vom Nachbarn (und der Nachbarin),

Karsten
RB Kenia 2020 www.namibia-forum.ch...pt-2020.html?start=0
Reisebericht Südtanzania 2013 www.namibia-forum.ch...lft-nicht-immer.html
Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 www.namibia-forum.ch...wochen-nam-bots.html
Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis www.namibia-forum.ch...tage-gefaengnis.html
Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha www.namibia-forum.ch...e-bush-ha-ha-ha.html

Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB www.namibia-forum.ch...imitstart=0&start=12]
Walking Safari Zimbabwe 97 www.namibia-forum.ch...ri.html?limitstart=0
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16 Okt 2012 15:04 #258345
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  • Flip am 16 Okt 2012 13:50
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Danke für's Feedback!
Die Photos einzeln hochzuladen ist ja echt was für Bekloppte!:S

Topobär
Schön, dass Du dabei bist. Zu einem unserer Highlights hast Du ja einen maßgeblichen Beitrag geleistet und lagst mit Deiner Einschätzung auch 100% richtig. War echt ein Volltreffer. Danke noch mal!

Karsten
Da kommt Ihr wohl nicht drumrum!
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Letzte Änderung: 16 Okt 2012 15:11 von Flip.
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16 Okt 2012 15:23 #258350
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Auf die Teile Deines Reiseberichtes freue ich mich ganz besonders.
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16 Okt 2012 16:24 #258359
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  • estefe am 16 Okt 2012 16:24
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Hallo Flip, auch Dein Reisebericht ist abonniert. Ich freue mich darauf. Fängt schon super an!
Gruß Edith
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