franzickeThemenstarter2'085 Beiträge · seit 201210. Dez. 2017 ·
Noch eine Himba-Begegnung
Auch auf dem Rückweg fahren Kerstin, Carsten mit Henry voraus. Da wir wissen, dass wir kurz vor der Auffahrt zum Etaambura Camp an der kleinen Himba-Siedlung vorbei kommen, fragt Kerstin, ob die Frauen denn dort Schmuck anfertigen und vielleicht auch verkaufen. Ganz anders als man erwartet, muss sie Henry fast überreden, dort einen Stopp einzulegen, damit wir etwas kaufen können. Für uns wird damit so eindeutig klar, dass dieser Tag so gar nichts mit den üblichen Tour-Angeboten zu tun hat, umso mehr verfestigt sich diese intensive Erfahrung.
Als wir dort ankommen, gibt es auch hier nichts, was einer Führung ähnelt. Henry kennt die Frauen und Männer, die hier werkeln. Einer der Männer, wird ihn am nächsten Tag im Camp ablösen. Auf seine Frage nach Schmuckstücken, breiten einige der Frauen ihre Schätze aus.
Wir kommen auch hier ins Gespräch, sie erzählen uns von einer Art Grundversorgung, die sie vom Staat erhalten, unsere Frage nach ihrem Alter, können sie nicht beantworten, fragen dann aber umgekehrt. Als sie hören, dass mein Ranger bereits 65 Jahre auf dem Buckel haben, schütten sie sich aus vor Lachen. Kerstin und ich kaufen einige Schmuckstücke und haben das Gefühl, dass wir so das Einkommen der Familie ein bisschen aufbessern können, ohne den Eindruck von „was kostet die Welt“ zu hinterlassen.
Dann fahren wir zurück zum Camp, lassen den Blick vertrödeln noch ein bisschen Zeit. Bereits am Vormittag sind schon 2 weitere Gäste mit einer Fahrerin angekommen, mit denen wir uns nun dieses Paradies teilen müssen. Die sind bestimmt ganz in Ordnung – wir können aber unsere Herzen nur schwer öffnen und sind ehrlich gesagt schon ziemlich leicht zickig als wir uns auf der Sundowner-Plattform treffen. Wir genießen das Farbspiel trotzdem. Und wie!!!
Und Wehmut kommt auf: Carsten macht zum letzten Mal den Grillmeister, Helmut übernimmt den Kellermeister, Kerstin und ich schnippeln Reste. Wieder ein schöner Abend, wir wollen ihn noch nicht so ganz beschließen, also machen wir halt noch ein Fläschle auf – vielleicht kann man so den Moment besser festhalten?
Für den nächsten Tag ist eine lange Fahrt auf Gravel geplant, bis Opuwo– unsere letzte gemeinsame Station.
fotomatte2'519 Beiträge · seit 200910. Dez. 2017 ·
Tja, Mensch Ingrid,
ich weiss grad gar nicht, wie ich die richtigen Worte finden soll. Schluck. Die Bilder berühren mich mehr als die Heerscharen Fotos irgendwelcher Löwen oder Elefanten.
Tinochika1'652 Beiträge · seit 201410. Dez. 2017 ·
Hallo Ingrid,
mit Deinen tollen Fotos von Etaambura und dem Dorfleben, weckst Du große Erinnerungen bei uns die gar nicht so lange her sind. 😉 Einige der Dorfbewohner sind schon fast „alte Bekannte“ von uns. Schöne Portraits von Ihnen hast Du von dort mitgebracht, wir sind begeistert.
Liebe Grüße Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
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du glaubst gar nicht wie dein Bericht hier meine Vorfreude auf unsere Tour, die ja sehr ähnlich verläuft, steigert. Noch 53 Taaaage *hibbel* Wunderbare Bilder, wunderbarer Bericht, wunderbare Erlebnisse, einfach traumhaft! Bin echt gespannt was wir so erleben werden und ich werde dann auch versuchen danach einen Reisebericht zu schreiben, auch wenn ich da jetzt nicht so das Talent dafür habe 😄 Bis dahin lese ich deinen Reisebericht munter weiter!
Liebe Ingrid, wie ist das schön. Der Regen trommelt auf dem Dach und ich mache es mir mit deinem RB gemütlich. 😛 Ich habe wohl gesehen, dass du auch gestern gepostet hast, aber nach Vormittags schreiben und Kuchen backen, Nachmittags Adventsbesuch und danach Fotos aussuchen und selber ein neues Teil einstellen., war ich total Platt. So schöne und "ehrliche" Fotos von den Himbas, sieht man nicht oft. Das erinnert an unsere erste Namibiareise 2008 (wo sind die Jahre geblieben?) , da haben wir ein Himbadorf Jotwede westlich von Outjo besucht, und das hatte nicht viel Ähnlichkeit mit dem was man heute sonst so sieht. Danke für die eindrücklichen Fotos. Und diese Aussicht von Etambura macht das Herz ganz weit, da kann man getrost noch eine Flasche aufmachen, damit der Abend kein Ende nimmt.
franzickeThemenstarter2'085 Beiträge · seit 201211. Dez. 2017 ·
@fotomatte: Tja, Mensch Matthias, DANKE! 😘
@Ingrid und Hartwig: An euch hab ich dort wirklich oft gedacht - und ich bin ja sowas von gespannt auf eure Bilder! (Danke für euer Foto-Lob, ich find sie auch schön, aber ich weiß schon, dass das noch immer Welten sind)
@Jessy: Das freut mich ja sehr, wenn ich dir den Mund wässrig machen kann - und eins kann ich dir sagen: du hast allen Grund zur Vorfreude!
@Guggu: Da ging's mir mit dir gestern ganz ähnlich - und inzwischen hab ich auch gesehen, warum du so lange "under construction" warst mit deinen schönen Fotos vom Boteti. Ja - der Blick von Etaambura macht ein ganz besonderes Gefühl - das würde man so gerne festhalten.
Allen ein großes DANKE in die Runde - und wenn jemand den Kopf kennt, mit dem sich der Regen abstellen lässt, dann wäre jetzt vielleicht der richtige Moment? Viele Grüße Ingrid
franzickeThemenstarter2'085 Beiträge · seit 201211. Dez. 2017 ·
Orientierungslos nach Opuwo
Bei herrlichem Sonnenschein nehmen wir Abschied von Etaambura. Carsten geht von nur ca. 4 Stunden Fahrzeit aus, ich habe im Hinterkopf was von 7 Stunden - es wird wohl was dazwischen, also weiterhin kein Stress. So ist es genau 10 Uhr als wir ein letztes Mal auf der Plattform stehen und dann den Hügel hinunterfahren.
Unten auf der großen Fläche sind zwei Jungs dabei, ihren Esel echt zu schinden, wir können nicht anders und brüllen ein energisches „Hey“ in ihre Richtung, was zumindest für einen Moment etwas Wirkung zeigt.
Für uns geht es weiter und weiter.
Für mein Gefühl müssten wir längst auf die 3707 kommen ... Vereinzelt sehen wir mehr oder weniger verlassene Kraals, selten auch Menschen und ihr abgemagertes Vieh. Es ist ziemlich holprig, aber kein echtes Problem. Mit der Papierkarte dem Schoß versuche ich, unsere Position zu finden, das Navi rechnet sich einen Wolf und korrigiert die Ankunftszeit kontinuierlich nach hinten.
Mächtige Baobas – von der D3707 keine Spur.
Dann Sand und Steine, steil und immer steiniger, die Andeutung einer Spur ist aber zum Glück erkennbar.
Wir halten an zum Streckenrat und erkennen, wir sind auf einem völlig anderen Trip. Irgendwann kommen wir wohl auf die 3703 und von Nordwesten nach Opuwo. Keiner hat eine Idee, was uns erwartet, gleichzeitig ist aber klar – es gibt kein zurück! Viel zu lange sind wir schon unterwegs. Mit einer gewissen Anspannung rumpeln wir weiter. Die Anzeige der Höhenmeter macht mich auch nicht ruhiger, der Gedanke an eine steile Abfahrt sorgt für feuchte Hände ... Es ist anstrengend, aber irgendwie geht’s doch. Das Navi aktualisiert unaufhörlich eine neue Ankunftszeit und ich, geübt im Dreisatz, stelle dem Ranger die geforderte Durchschnittsgeschwindigkeit zur Verfügung. Ansonsten sind wir eher still geworden mit ohne Sinn für Fotos. Sehr schade im Nachhinein. Ein paar Mal halten wir die Luft an – lose Steine, scharfe Kanten, hohe Absätze - aber es geht alles gut. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir die ersehnte Schotterstraße.
Jetzt ist dringend eine Pause angesagt, es wird nur ein kurzer Stopp an der Straße, Fahrerwechsel im Hillux und von Kerstin der Wunsch, bei Verfügbarkeit von der Campsite in die Lodge zu wechseln. Dem stimmen alle gerne zu. Weiter geht's auf guter Strecke, die bis nach Opuwo führt.
Und hier ist am späten Freitagnachmittag mal richtig was los!
Erst noch ein Tank- und ATM-Stopp und dann den Hügel hinaus zur Opuwo Country Lodge, wo wir – anders als beim frühen Buch-Versuch – sofort zwei Zimmer beziehen nebeneinander können. Eine Stunde später auf einen eiskalten Iona als letzten gemeinsamen Apero bei den Casimodos auf der Terrasse und dann sind wir ready fürs Buffet. Erleichtert darüber, dass wir die Strecke gut geschafft haben, verbringen wir einen schönen Abend. Die Anstrengung und auch die Anspannung stecken uns aber deutlich in den Knochen.
Liebe Ingrid, herrje, das war ja wirklich ein dramatischer Tag!! Die Anspannung kommt in deinem Bericht gut rüber. Ich weiß nicht, ob ich die Nerven für so einen Blindflug hätte. Auf der anderen Seite bleibt einem ja ab einem gewissen Zeitpunkt gar nix anderes mehr übrig, als zu sagen " Augen zu und durch". Zum Glück hattet ihr euch ja gegenseitig und letztendlich ist es ja gut ausgegangen. Als Entschädigung hat es ja dann auch mit einem Zimmer in der Lodge geklappt. Und auch heute sind wieder einige gelungene Aufnahmen dabei, wenn auch nicht so zahlreich wie gewohnt (das ist jetzt aber nicht als Vorwurf gemeint 😉 ) Danke dir und schönen Abend LG Kordula 🙂
Hallo Ingrid, der "Ritt" über diese Felsen+Steine - da konnte ich das Stillerwerden seeeehr gut nachvollziehen. Aber wenn man zurückschaut, dann kommt es einem doch wieder gaaaar nicht soooo schlimm vor! Du beschreibst das sehr gut! Gruß + Dank Friederike
Strelitzie2'847 Beiträge · seit 201112. Dez. 2017 ·
Liebe Ingrid,
so, nun hatte ich endlich genügend Zeit und Muße, Euch weiter zu begleiten! Zunächst die Begegnung mit den Himba - so finde ich es sehr schön! Wunderschöne Bilder sind Euch gelungen. (Ich hätte dabei eine Frage: wann dürfen die Kinder "westlich" und wenn traditionell gekleidet sein? Für die Schule in Hosen & Shirt?)
Und dann die "Rumpeltour" - genau davor hätte ich Angst, wo ich doch so phlegmatisch bin... 😗
So, schreib schnell weiter, nicht dass wir hier nachher über Weihnachten im "Nirgendwo in Afrika" hängen.
Liebe Grüße Strelitzie
(PS. ... wie schnell ein Jahr vergeht! 🙁 )
franzickeThemenstarter2'085 Beiträge · seit 201212. Dez. 2017 ·
@Kordula:
Ich weiß nicht, ob ich die Nerven für so einen Blindflug hätte.
Na ja - gebucht hatten wir den jedenfalls nicht, aber es war dann wirklich klar, dass wir nicht umdrehen - wir wollten auch nicht zwangsläufig die Strecke bergab fahren, die wir schon bergauf geschafft hatten 🤩
@Bettina: Das war schon krass, aber so wirkliche Angst hatten wir nicht - am blödesten in der Situation war einfach, dass wir keine Ahnung hatten, wie es weiterging. Also, nur kleine Helden 😎
@Guggu: Ich glaube sogar, dass wir im Landcruiser von euch gesprochen haben - von Wegen Zufahrt zu Elephant Sands 😄 😗
PS. In der TK-Schrank liegt jetzt ein Päckchen, da steht HELMUT darauf 😄 😄
Da wird sich aber einer freuen 😘 😘
@Friederike: Danke dir!!! Das Gute war ja doch immerhin, dass beide Navis uns hatten - wir hatten nur lange echt keine Idee, wo wir sein könnten.
@Strelitzie: Danke! Und schön, dass du den Anschluss wieder hast - war ja bei der letzten Streckenführung gar nicht so selbstverständlich 🤪 Weil mir die Klamotten bei den Kindern auch sofort aufgefallen sind, hab danach gefragt und die Antwort genau so verstanden wie du schon vermutest - als Schulkinder tragen sie wohl Kleidung aus der "Zivilisation" Ein bisschen Phlegma hätte auf der Rumpeltour übrigens sicher nicht geschadet ...
Ansonsten versuche ich tatsächlich bis heute in einer Woche durchzukommen - bei den nächsten Stationen lässt sich auch gut immer mal was zusammenfassen.
franzickeThemenstarter2'085 Beiträge · seit 201212. Dez. 2017 ·
In den Norden nach Epupa Falls
Als wir zum Frühstück kommen ist hier schon echt Betrieb! Reisegruppen, vor allem aus Deutschland und den angrenzenden Ländern, steigen offensichtlich und gut hörbar gerne hier ab. Einzig der Lodgemitarbeiter, der den Pool säubert, hat die Ruhe weg.
Ansonsten ist emsiges Kommen und Gehen zwischen Tischen und Buffet abgesagt, viel Palaver, viel Späßchen, da komm ich irgendwie erst mal nicht mit. Und dann ist da doch der Fluch vom WLAN: Carsten hat es ziemlich erwischt, ich bin latent infiziert, die anderen beiden haben damit wirklich nichts am Hut – Chapeau! Zwischen Abschiedsstimmung, Ablenkung und Vorfreude auf den zweiten Teil der Reise ist schnell gepackt und wir sind startklar. Noch einmal fallen wir uns in die Arme, wünschen uns das Allerbeste für den letzten bzw. zweiten Teil der Reise.
Wir hatten eine sooo tolle und intensive Zeit zusammen – besser geht’s nicht, finden wir! Unsere gemeinsame Kaokoveld war sicher eine Once-in-a-lifetime-Erfahrung, das heißt aber nicht, dass wir das nicht noch mal machen würden. Alle alles verstanden???
Wir fahren los, die C43 ist gut ausgebaut, durch schöne Landschaft, staubtrocken so weit das Auge reicht. Wir lassen die letzten Tage Revue passieren, machen einen kurzen Stopp und dann sind wir auch schon da.
Reserviert haben wir für diese Nacht nicht, Favorit ist das Epupa Camp und ganz spontan entscheiden wir uns für die ausgesprochen schöne Campsite. Herrlich: direkter Flussblick, eine Insel vor der Nase, Sonne und Schatten, gut erzogene Mitbewohner.
Nach einem kurzen Imbiss beschließen wir, zum Sonnenuntergang zum View Point zu fahren und auf dem Weg einen Stopp an der Rezeption zu machen. Schön ist es hier, eine Rafting-Gruppe kehrt zurück, Kühe sind auf dem Weg von Angola zur Camp-Insel.
Schlagartig wird es quasi kuh-nacht, Wind und Regen setzen ein, zum Glück hat die junge Frau Erbarmen mit uns und öffnet die Bar.
Nach einem kurzen Platzregen kehren wir zurück auf die Campsite, Schiraff ist wieder im Einsatz, ein Not-Dinner passt jetzt perfekt und Besuch bekommen wir auch. So sitzen wir noch lange, genießen die Stille und diese wunder-volle Stimmung,
Frühstück unter Palmen und Palmen im schönsten Morgenlicht.
Wir räumen zusammen, fahren zur Rezeption. Die Kühe sind noch da, wir bleiben einen Moment.
Bei den vielen Piepsis fällt eins sofort auf: Die Vögel hier sind lange nicht so scharf wie beispielsweise die in Botswana oder im Caprivi oder so - das liegt sicher an der Nähe zur angolischen Grenze?
Dann geben wir uns einen Ruck und fahren zum Viewpoint. Eine nette junge Frau begrüßt uns und zeigt uns das Schatten-Häuschen Das also sind die Epupa Falls – die Aussicht ist trotzdem schön! Und die, jetzt in den nächsten Stunden am Kunene entlang zu fahren sowieso
Tinochika1'652 Beiträge · seit 201412. Dez. 2017 ·
franzicke schrieb:
Dann Sand und Steine, steil und immer steiniger, die Andeutung einer Spur ist aber zum Glück erkennbar.
Tse ,tse, tse,
wo seid ihr denn rumgefahren, zwei Autos, zwei Navis und zwei Südhesse dabei und nicht den richtigen Weg gefunden? 😗 Wärt ihr mal mit Oberhesse gefahren, wärs erst mal zurück nach Orupembe gegange und dann uff de Gass 3707 schnurstracks in sechs Stunne nach Opuwo. 😄 😄 😄 😛
Lieben Gruß Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
vielen Dank für den toll geschriebenen Bericht mit super Fotos. Ich verfolge eure Reise mit sehr großem Interesse. Wir haben im Juni eine sehr ähnliche Tour vor uns.
Auf eurer Strecke Orupembe/Opuwo habt ihr unfreiwillig die D3703 erwischt. Könntest du dir vorstellen, die D3703 nicht östlich nach Opuwo, sondern nördlich in Richtung Okangwati und weiter über D3700 bis Epupa zu fahren? Ist dies nach deinen Erfahrungen an einem Tag zu machen?
franzickeThemenstarter2'085 Beiträge · seit 201213. Dez. 2017 ·
Liebe Oberhessen
wärs erst mal zurück nach Orupembe gegange und dann uff de Gass 3707 schnurstracks in sechs Stunne nach Opuwo.
genau so war der Plan 😉 Da wir aber auf dem Hinweg schon nicht über Orumpembe gekommen sind, war das mit dem erst mal zurück schon nix 😐
Tse ,tse, tse,
Zum Glück gab's aber keine Tse-Tse-Fliegen 🤪
Hallo Markus, erst mal Danke! Wenn ich es richtig sehe, müsstet ihr dann ja unsere Rumpeltour bis Etanga fahren und von dort dann weiter auf der D3703 eben in die andere Richtung nach Okongwati. Von Etanga nach Opuwo war die Straße gut, ob sie das auch in die andere Richtung ist? Ich würde es mal glauben, aber wir sind hier ja nicht in der Kirche ... Von Okongwati würde es dann aber doch auf der C43 (sehr gute Straße) bis Epupa gehen. Ich denke, das ist schon zu schaffen - ihr würdet ja sehr wahrscheinlich früher losfahren. In dem steinigen Gelände kommt man halt fast nur im Schritttempo voran. Die D3700 sind wir ja dann von Epupa am Kunene entlang zur Kunene River Lodge gefahren. Sehr schöne Strecke! Hilft dir das ein bisschen? Viele Grüße Ingrid
danke, deine Beschreibung hilft mir. Werden sehr früh am Morgen von der Marble Community Campsite aufbrechen. Auf den weiteren Verlauf eurer Strecke entlang des Kunene bin ich sehr gespannt.
lilytrotter4'130 Beiträge · seit 200813. Dez. 2017 ·
Hallo, franzicke, es ist sehr schön, so „hautnah“ mitzukriegen, wie es euch und casimodo in der Weite und Einsamkeit des Kaokoveldes „erwischt“ hat. Das können wir gut nachvollziehen. 😁 Danke fürs Teilen!
Gruß lilytrotter
PS: Anlässslich der Streckenfrage, erlaube ich mir eine kleine Ergänzung zum Verlauf der D 3703, ab Otjitanda > Richtung Osten nach Okangwati: Das ist ab Otjitanda vom Zustand her keine D-Strasse mehr (obwohl als D3703 bezeichnet), direkt nach Otjitanda geht es nach Osten einen veritablen Pass hinauf, der recht anspruchsvoll ist (steil, stufig, Geröll, tiefe Dips). Auch im weiteren Verlauf bis Okangwati ist es keine Piste mehr, nur noch Tracks. Die sind dann aber auf mehr oder weniger festem Sand.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201413. Dez. 2017 ·
Hallo Ingrid,
so jetzt habt Ihr Euch also schon wieder getrennt 😵 Das ging dann doch irgendwie (zu) schnell, oder!?
Und überhaupt legst Du ein sehr rasantes Tempo vor 🤩 Sag mal also das sind also die Epupa Falls 😗 ??
Da habe ich irgendwie schon andere Bilder gesehen 🤨 ? Aber die waren dann warscheinlich aus der "Regenzeit".... Also wenn mich das da oben erwarten würde - scheint ja irgendwie nicht so wirklich ergiebig 😕
Ich schätze, für Euch geht es in Bälde wieder los - aber das werde ich dann ja noch mitbekommen 😎