THEMA: CuFs 8wöchige Antiviruskur,erfolgreich oder nicht?
26 Dez 2017 19:45 #502708
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  • CuF am 26 Dez 2017 19:45
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Liebe Forumsgemeinde,
eine Weile haben wir überlegt, ob wir überhaupt einen Bericht einstellen sollen – es ist ja doch alles oder das meiste schon einmal beschrieben, berichtet und fotografiert worden. Deshalb wollen wir versuchen,uns bei unserem Bericht auf Wesentliches beschränken und nur eine kleine Auswahl unserer Fotos zeigen.
Die Reiseroute sah so aus:
5.-6.9. Hotel Thule, Windhoek
6.-7.9. Farmhouse Stampriet, Campsite
7.9. bis 11. 9. KTP (Mata-Mata, Twee Rivieren, Nossob)
11.9. bis 12.9. Gharagab
12.9. bis 17.9. Mabuasehube-Region
17.9. bis 18.9. Kang, Kalahari-Restcamp
18.9. bis 20.9. Maun, Island Safari Logde, Campsite
20.9. bis 25.9. Makgadikgadi: Khumaga, Boteti
25.9. bis 28.9. Central Kalahari Game Reserve
28.9. bis 29.9. Über Ntwe-Ntwe-Pan zu Greens Baobab
29.9. bis 1.10. Nata-Logde, Campsite, Nata Bird Sanctuary
1.10. bis 3.10. Maun Okavango-River-Logde Campsite
3.10. bis 10.10. Moremi (Third Bridge und Xakanaxa)
10.10. bis 11.10. Maun Island Safari Logde, Campsite
11.10 bis 14.10. Shakawe Logde, Campsite
14.10. bis 17.10. Shametu River Logde, Campsite
17.10. bis 19.10. Namushasha Logde, Campsite
19.19. bis 22.10 Mutoya-Logde, Campsite (Nähe Katima Mulilo)
22.10. bis 23.10. Shankura-Restcamp
23.10. bis 24.10. Kaisosi-River-Logde
24.10. bis 26.10. Roy`s Restcamp
26.10. bis 27.10. Maori-Camp, Grootfontein
27.10. bis 30.10. Waterberg Restcamp
30.10. bis 31.10. Hotel Thule, Windhoek und Abflug


Die Reise war sorgfältig und von langer Hand vorbereitet worden. Den Flug, den wir fast ein Jahr vorher gebucht hatten, haben wir in letzter Minute noch auf Business-Class (Condor) upgraden lassen, weil für zwei Monate Aufenthalt im Dachzelt doch allerhand an Mehr mitgenommen werden musste – dachten wir!
Ein GPS-Gerät hatten wir auch fast ein Jahr vorher angeschafft und bei Wanderungen ausprobiert. Claus verbrachte Stunden damit, die Reiserouten (t4a 17.05 Namibia u. Botswana) und Koordinaten z.B. Ntwetwe-Pan unserer geplanten Strecken einzuprogrammieren und alles schien perfekt. Gleichfalls als sehr nützlich erwies sich die Anschaffung der Halterung für das GPS für das Armaturenbrett, die wie ein Mini-Bohnensack ist und so das Gerät nicht mehr so leicht abrutschen kann.
Wir flogen komfortabel am 4.9. 17 von Frankfurt ab und kamen pünktlich am nächsten Morgen in Windhoek an. Das Einreiseprocedere müssen wir nicht beschreiben – lange Schlangen, nicht funktionierende Irisscanner bzw. Mitarbeiterinnen, die nicht damit umgehen können, Diskussionen über die Dauer des Aufenthalts…..
Der Savanna-Mitarbeiter wartete schon, der ATM spuckte Geld aus und beim Anblick des Landcruiser-Oryx in der für heiße Länder sehr passenden Farbe Schwarz blieb Friederike erst mal die Luft weg – sah RIESIG aus. Die Außenhaut heizte sich enorm auf, was sich auch auf das Innere des Autos auswirkte. Wir hätten theoretisch Eier an die Außenwand werfen können und das Spiegelei wäre im Nu fertig gewesen. Das hätte auch bei dem gleichfalls (wackeligen) schwarzen Metalltisch geklappt.
Nachdem das Bürokratische von einer schlecht gelaunten Mitarbeiterin (wir fragten uns, wer hier Kunde und wer der Dealer ist. König Kunde ? Keine Spur, Claus war folgerichtig dann auch nicht besonders nett) erledigt worden war, wies uns ein sehr junger Mitarbeiter ein.
Claus stellte fest: Die georderte und bezahlte Zusatzausrüstung war nicht vorhanden. Es gab keine Sandmatten, keine Kühlbox, kein Poitje und kein zweites Bettlaken.
Die 2 unbrauchbaren Schaufeln ließen sich bestenfalls zum Sandburgenbauen an der Nordsee gebrauchen.



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26 Dez 2017 19:46 #502709
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Das spärliche „Geschirr“ war gedankenlos ohne die Möglichkeit einer Befestigung in ein Fach geschmissen worden – zwei Jahre zuvor hatte es wenigstens noch eine große Plastikbox gegeben, in die das alles hineinpasste.

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26 Dez 2017 19:56 #502710
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Der eingebaute zweiflammige „Gasherd“ war schief angebracht und hatte eine Neigung nach hinten, so dass es – bis er den Geist aufgab – ein elendes Gewürge war, ihn herauszuziehen geschweige denn, etwas zu braten, weil Fett oder Flüssigkeit nach hinten lief (Auto schiefstellen, dann läuft das Fett nach vorn, ha!). Die Metallspäne von den Lochbohrungen lagen auch noch im Fach.
Durch die ständige Ruckelei lösten sich wohl im Laufe der Tour die Schellen der Gasleitung – mit der Folge, dass einmal ein Schlauch ankokelte, ein andermal die Flammen aus der Rückseite schlugen. Das Gerät wurde so heiß, dass der Bedienknopf schmolz. Da man die rechte Kochplatte von Anfang an nicht benutzen konnte, weil dort die Flammen überall rausschlugen, nur nicht da, wo sie sollten, tauschten wir die Knöpfe aus. Das war nur eine zeitliche Lösung, denn auch dieser Bedienknopf schmolz dahin.









Die Dusche haben wir kein einziges Mal benutzt. Unserer Meinung nach ist der Einbau eine höchst überflüssige Platzverschwendung, dafür war die Scheibenwaschanlage trocken gelegt.



Die Tür mit Reserverad war so schwer, dass man sie nur zu zweit schließen konnte. Später stellte sich heraus, dass der untere Befestigungshebel sich beim Schließen von innen gerne verschob, so dass man die Tür von innen nicht mehr öffnen konnte. Wir haben nicht gezählt, wie oft Claus das vordere Dachzeltfenster öffnen und über den Ersatzreifen rausklettern musste, um aus dem Auto zu kommen – ein Glück, dass er auf eine Bergsteigerkarriere zurückblicken kann…..nach ein paar Hieben mit der Axt wurde auch dieser Hebel gerichtet, Problem gelöst!.
Trotz der Aussage, es gäbe weder Sandmatten noch Kühlboxen, blieb Claus hartnäckig und so bekamen wir dann die Sandmatten vom Chef (angeblich) und eine arg ramponierte kleine Kühlbox.
Im Laufe der Reise stellten wir fest, dass die Mückenschutznetze im Zelt Risse hatten – auch das ist von Savanna im Vorfeld offenbar nicht kontrolliert worden.





First Aid Kit von Savanna


Empfehlung von uns:



Oh oh ‚Savanna-Berti‘ du hast doch sehr nachgelassen.
Anhang:
Letzte Änderung: 27 Dez 2017 11:33 von CuF. Begründung: Ergänzungen
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26 Dez 2017 20:51 #502716
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Liebe Friederike

erst freue ich mich rießig einen Reisebericht von Dir zu entdecken :woohoo: :silly: und dann lese ich
CuF schrieb:
Deshalb wollen wir versuchen,uns bei unserem Bericht auf Wesentliches beschränken und nur eine kleine Auswahl unserer Fotos zeigen.
:(

Bitte diesen Versuch nicht starten, ich würde doch gerne erfahren, was Ihr alles erlebt habt! :)

Und dann lese ich weiter über Euer Ungemach des Autos und Kochers. Auweia, das macht keinen Spaß.
Aber es gibt bestimmt ganz viele schöne Erlebnisse, oder?

Einen schönen Abend
Elisabeth
"Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
Afrikafotos ; Namibia ; 2017 Kenia ; Kap, Karoo,GR ; Indien ; 2018 Kenia ; Äthiopien/Djibouti ; Galapagos ; Reunion
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26 Dez 2017 20:55 #502717
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CuF B) B) B)
reisebericht B) B) B)

Hallo Nordhessen. Na da bin ich doch mal gerne dabei, bei Eurer Kurzreise ! ;)

gespannte, erwartungsfrohe Grüße
Carsten
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26 Dez 2017 22:25 #502725
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Hallo Friederike,

oh, wie hast du dich auf diese Reise gefreut. Wird schon nicht alles schlecht gewesen sein, aber so etwas Elementares wie ein gut funktionierendes Gefährt sollte dann aber auch geliefert werden. Schade, dass eure Reise gleich mit Misstönen begann, denn das dämpft ja erst einmal die Stimmung.
Nichts desto trotz bin ich sehr gespannt, was ihr so erlebt habt und freue mich, dass du von eurer Tour berichtest. Du darfst es gerne auch ausführlich und mit ganz vielen Fotos B) , dagegen habe ich nichts einzuwenden.
Dir noch einen schönen restlichen 2. Weihnachtsabend.
Herzliche Grüsse
Beate
Reisebericht:
Das schönste Ende der Welt: Südafrika März 2017 www.namibia-forum.ch...rika-maerz-2017.html
namibia-forum.ch/for...es-keine-katzen.html
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