7 Wochen in der Regenzeit !? (Nam/BOT 2018/2019)

Reisebericht 375 Antworten · 88,8k Aufrufe · gestartet 14. Feb. 2019 von Topobär
705 Beiträge · seit 201408. Mai 2019 ·
Topobär schrieb:Im Schnitt hatten wir nachts meist knapp über 20°C und tagsüber um die 35°C. Im KTP höher und im Einflussbereich der Küste weniger.
Danke. Das ist ja ganz angenehm. In der Nacht ziehe ich 20C den teilweise unter 10C, die wir hatten, vor.
Ich frage eben, weil ich nächste mal auch in unseren Wintermonaten gehen will.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200909. Mai 2019 ·
25.Tag (Mo. 14.01.2019)
Opuwo – Olifantrus
294km


Tag25Satellit.JPG


Da gestern Sonntag war, konnten wir unsere zur Neige gehenden Bier- und Savanna-Vorräte noch nicht wieder aufstocken. Deshalb geht es heute zunächst in einen Liqour Store, bevor wir dann auf Asphalt zügig in Richtung Etosha Nationalpark fahren.

Kennt Ihr das auch? Man ist sich bei bestimmten Dingen so sicher, dass man deren Richtigkeit nicht mehr überprüft. Irgendwann wird man dann überraschend eines Besseren belehrt.
Ich war felsenfest überzeugt, dass der Veterinärzaum die Südgrenze des Etosha Nationalparks bildet und das an der Westgrenze liegende Galton Gate deshalb vor der Veterinär-Kontrollstelle der C35 liegt. Umso überraschter war ich, als wir plötzlich an dieser Kontrollstelle standen. Wenn ich mir die Karte an dieser Stelle mal genauer angesehen hätte, hätte ich auch sofort erkannt, das der Veterinärzaun hier an der Westgrenze des Nationalparks ein wenig nach Norden verläuft, bevor er wieder nach Westen abknickt.
Da standen wir also und hatten noch reichlich Fleisch im Kühlschrank. Überwiegend gutes Gamefilet. Glücklicherweise hatten wir eine sehr nette und hilfsbereite Beamtin. Wenn wir das Fleisch so weit anbraten würden, dass von außen kein rohes Fleisch und Blut zu sehen sei, könnten wir das Fleisch behalten. Also stand ich die nächste halbe Stunde auf den Parkplatz am Kocher, aber danach konnten wir wenigstens ohne Verluste passieren.

Das Einchecken am Galton Gate ging fix. Da wir hier nicht mit Karte zahlen konnten, sollten wir das in Okaukuejo erledigen. Das Plastiktütenverbot wurde recht lax gehandhabt. Ich wurde gefragt, ob wir Tüten dabei hätten und als ich eine aus dem Fahrgastraum klaubte war man zufrieden und wir konnten in den Park starten.

Unsere heutige Strecke im Park sollte uns über die Wasserlöcher Renostervlei, Rateldraf, Dolomietpunt, Duineveld und Nomad nach Olifantrus führen. Rateldraf hatte kein Wasser und entsprechend leer war es hier. Alle anderen Wasserlöcher waren gefüllt und von mehr oder weniger vielen Herbivoren bevölkert.

Leider war fast den ganzen Tag der Himmel mit Schichtwolken bedeckt, so dass wir sehr schlechtes Fotolicht hatten. Ich empfinde ja das Licht in Etosha immer als eher schlecht, aber bei Sonne ist es dann doch ein wenig besser.

417Straußenfamilie.jpg

418Zebra.jpg

419Zebras.jpg


Nach dem Gate führt die Strecke zunächst durch Mopanebusch und danach durch Dornbuschsavanne. In diesem Bereich war abseits der Wasserlöcher kaum ein Tier auszumachen. Erst ein paar Kilometer vor Duineveld öffnete sich die Landschaft und ab da konnten wir auf den weiten Flächen links und rechts der Piste immer wieder Tiere entdecken.

420Schakal.jpg

421Geier.jpg

422Oryx.jpg


Bei Duineveld trafen wir auf Giraffen am Wasserloch.

423Giraffe.jpg

424Giraffen.jpg


Eine der Giraffen war am Kopf fürchterlich entstellt. Ich empfand den Anblick als sehr verstörend und extrem eklig. Sah aus wie Barteln bei einem Karpfen. Ich vermute mal, dass es sich um Parasiten handelt. Kann mir jemand sagen, was das ist? Habe so etwas bislang in all den Jahren in Afrika noch nie gesehen.

425entstellteGiraffe.jpg


Darüber hinaus hatte der heutige Gamedrive nichts mehr zu bieten und am späteren Nachmittag kamen wir in Olifantrus an.

Man bekommt keinen Stellplatz zugewiesen, sondern kann aus den unbesetzten Plätzen frei wählen. Sonderlich schön ist der Campingplatz nicht, aber immer noch um einiges angenehmer als die riesigen Staubflächen, die in den großen Rastlagern als Campingplatz dienen. Im kleinen Shop kann man Feuerholz kaufen.

Wir machen eine erste Runde durch das Camp; besichtigen die ehemalige Elefantenschlachterei und das dazu gehörige Info-Center zum Culling im Etosha Nationalpark. Ein sehr kontroverses Thema.

426Olifantrus.jpg


Danach ging es zum Hide. Wir konnten gerade noch die Hinterteile der abziehenden Elefanten sehen. Zebras und Impalas bevölkerten aber dauerhaft die Umgebung des Wasserlochs.

427kämpfendeImpalas.jpg


Zum Sundowner gingen wir ein weiteres Mal zum Hide und hatten ein Deja vue, als wir wieder nur die Hinterteile der abziehenden Elefanten sahen. Da hatten wir heute aber ein ganz schlechtes Timing.

428Sonnenuntergang.jpg


Nach dem Abendessen gingen wir noch einmal zum Hide und wurden für unsere Hartnäckigkeit belohnt. Jetzt gab es das volle Programm. Es war eine Gruppe Elefanten an Wasserloch und innerhalb der Gruppe gab es ordentlich Zoff. Es gab einen Unruhestifter, der sich mit der ganzen restlichen Gruppe anlegte und von dieser immer wieder in die Schranken verwiesen wurde. Gleichzeitig waren noch zwei Spitzmaulnashörner am Wasser, die immer mal wieder zwischen die Fronten gerieten, sich dadurch aber nicht verscheuchen ließen, sondern dem einen oder anderen Elefanten in den Hintern piekten, wenn diese zu aufdringlich wurden. Bei dieser Gelegenheit hörten wir das erste Mal Lautäußerungen von Nashörnern. Bislang hatte ich von den Hornträgern höchstens mal ein Schnauben gehört.
Letztendlich vertrieben die Elefanten den Unruhestifter, welcher aber die nächste Stunde immer wieder mit lautem frustrierten Trompeten in der Nähe zu hören war. Was für ein Spektakel.
Später kam dann noch eine Nashornkuh mit Kalb ans Wasserloch, so dass wir vier dieser Tiere gleichzeitig beobachten konnten.

Wer die rote Nachtbeleuchtung am Hide von Olifantrus kennt, weiß weshalb es keine Fotos von diesem nächtlichen Spektakel gibt.
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zuletzt bearbeitet 09. Mai 2019
242 Beiträge · seit 201909. Mai 2019 ·
Leider war fast den ganzen Tag der Himmel mit Schichtwolken bedeckt, so dass wir sehr schlechtes Fotolicht hatten.

Zugegeben ist vieles Geschmacksache, aber ein bedeckter Himmel hat vor allem in der Tierfotografie Vorteile. Das Licht ist dann diffuser und man hat mit Kontrasten deutlich weniger Schwierigkeiten. Ich bin tagsüber, speziell um die Mittagszeit bei Tieren immer froh, wenn die Sonne von Wolken verdeckt wird. Die Bilder werden einfach besser und Fell, Federn ect bekommen mehr Struktur. Dafür wünsche ich mir natürlich morgens und Abends (vor allem in Afrika) schönes Sonnenlicht, weil diese Licht eine gewisse "Wärme" den Bildern verpasst.
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2’530 Beiträge · seit 201109. Mai 2019 ·
Topobär schrieb:25.Tag (Mo. 14.01.2019)
Opuwo – Olifantrus
294km

Ich war felsenfest überzeugt, dass der Veterinärzaum die Südgrenze des Etosha Nationalparks bildet und das an der Westgrenze liegende Galton Gate deshalb vor der Veterinär-Kontrollstelle der C35 liegt.
Edit: Habe es falsch gelesen. Ihr wurdet bei Werda gecheckt und nicht am Galton gate. Alles vorherige gelöscht. 😊
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zuletzt bearbeitet 09. Mai 2019
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200909. Mai 2019 ·
Hallo Adolf,

bei dem Veterinär Checkpoint, den ich verpennt habe, müsste es sich um Werda handeln. Ich hatte nicht im Kopf, dass wir auf der Etappe 2x durch einen Veterinär Checkpoint fahren. Zuerst von Nord nach Süd in Werda, wo wir kein Fleisch mitnehmen durften und dann von Süd nach Nord am Galton Gate, was ohne Kontrolle vonstatten ging.

Alles Gute
Thomas
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798 Beiträge · seit 201509. Mai 2019 ·
Hallo Thomas,

die Giraffe sieht wirklich übel aus. Man könnte meinen, dass sie mit dem Kraken-Captain aus "Pirats of the caribbean" verwand ist.

Kraken_attacks_18_Davy_Jones.png


Liebe Grüße
Markus

P.s.: Bitte heute alle mal den Adler-Fans, aus dem verregneten Hessen, feste die Daumen drücken. DANKE !!!
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873 Beiträge · seit 201609. Mai 2019 ·
Topobär schrieb:Alle anderen Wasserlöcher waren gefüllt und von mehr oder weniger vielen Herbivoren bevölkert.
Da habe ich doch in der Kombination aus dem Namibia-Forum und dem Duden ein neues Wort gelernt. 😎
Lesen bildet! 😁
Christoph
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2’085 Beiträge · seit 201209. Mai 2019 ·
Hallo Thomas,
seit Ostern hab ich bissle den Anschluss verloren - aber ich hab deinen Bericht natürlich immer noch im Blick und hab die letzten Stationen sehr genossen. Bis heute 🤩 die Giraffe sieht ja wirklich gruselig aus! Ich bin mal sehr gespannt, ob jemand hier im Forum dazu eine Erklärung hat. Etoscha ist ja immer spannend, wer wo was sieht und ihr seid ja mal eher Glückskinder, da bleib ich also dabei. Und dann freu ich mich auf den Caprivi - das ist ja für uns noch eine ganz unbekannte Region. Daher spring ich jetzt mal schnell rüber zu Matthias (fotomatte) und ruf dir noch ein großes DANKE zu.
Viele Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
460 Beiträge · seit 201810. Mai 2019 ·
Hallo Thomas! Ich möchte dir auch mal ganz herzlich für den tollen Reisebericht bedanken, den ich nun die letzten Tage nachgelesen habe. Wir werden auch dieses Jahr 7 Wochen lang unterwegs sein, wenn auch nicht so abenteuerlich wie ihr. 😄 Aber ich konnte mir trotzdem schon einige Tipps notieren. Dankeschön!
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
2’530 Beiträge · seit 201110. Mai 2019 ·
Topobär schrieb:Hallo Adolf,

bei dem Veterinär Checkpoint, den ich verpennt habe, müsste es sich um Werda handeln. Ich hatte nicht im Kopf, dass wir auf der Etappe 2x durch einen Veterinär Checkpoint fahren. Zuerst von Nord nach Süd in Werda, wo wir kein Fleisch mitnehmen durften und dann von Süd nach Nord am Galton Gate, was ohne Kontrolle vonstatten ging.

Alles Gute
Thomas
Ist aber eine gute Warnungen für andere die hier mitlesen und Ihren Trip plannen.
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8’801 Beiträge · seit 201011. Mai 2019 ·
Guten Morgen Thomas,

ich hab erst die Tage zu Matthias gesagt, dass wir eigentlich gar nicht erst losfahren müssen, sondern einfach nur deinen Bericht lesen, denn da ähnelt schon sehr viel unserer Route. Auch Tag 25 gehört dazu 😎 ! Das können wir also alles viel bequemer von der Couch aus haben 😄 .

Danke auf jeden Fall für deine sehr ausführlichen Schilderungen mit den vielen Tipps und Infos, die uns sicher noch sehr helfen werden (denn wir werden vermutlich doch selber "in Sand stechen" im Sommer 😉 ).

Ich freue mich schon auf mehr von dir - in diesem Sinne frohes Schreiben am Wochenende 😗 ! Oder hängst du wieder in irgendeiner Kletterwand 😕 ?

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
5’069 Beiträge · seit 201411. Mai 2019 ·
Eine der Giraffen war am Kopf fürchterlich entstellt. Ich empfand den Anblick als sehr verstörend und extrem eklig. Sah aus wie Barteln bei einem Karpfen. Ich vermute mal, dass es sich um Parasiten handelt. Kann mir jemand sagen, was das ist? Habe so etwas bislang in all den Jahren in Afrika noch nie gesehen.
Hallo Thomas,
also so etwas habe ich auch noch nie gesehen. Könnten das vielleicht Blutegel sein?

In der Hoffnung, dass einer eine Lösung parat hat, habe das Bild extra noch mal eingestellt.

LG und ein erholsames Wochenende
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
8’801 Beiträge · seit 201011. Mai 2019 ·
Ich habe mal einen der hier im Forum aktiven Tierärzte angeschrieben (Günter - sein Nickname fällt mir nicht ein, weil ich ihn auf einem anderen Kanal angeschrieben habe, wo er seinen richtigen Namen führt) - er meint folgendes (und ich soll's ruhig kopieren):

Bei der Giraffe könnte ich mir Papillomaviren als Ursache vorstellen, kann zu extremen Warzen führen

Dies also als erste Vermutung (bei ihm marschieren üblicherweise keine Giraffen in die Praxis 😛 ) - vielleicht kommt ja noch was dazu....

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 11. Mai 2019
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200913. Mai 2019 ·
26.01.2019 (Di. 15.01.2019) „Bergfest“
Olifantrus – Etosha Safari Village
256km


Tag26Satellit.JPG


Die ganze Nacht über haben wir Löwen brüllen gehört. Zum Teil ganz nah, so dass man den Eindruck hatte, das die Tiere direkt an der Umzäunung des Camps waren.

Mit Beginn der Dämmerung stehen wir auf und sind schon kurz nach Gateöffnung auf der Piste. Frühstück haben wir ausgelassen. Das wird sollte später nachgeholt werden.

Anfangs ist noch ein wenig Schichtbewölkung am Himmel, aber es klart im Laufe des Vormittags auf und wir haben eine Zeit lang blauen Himmel.

Unser vormittäglicher Gamedrive führte uns über die Wasserlöcher Tobiroen, Teespoed, Bitterwater, Sonderkop, Ozonjuitji m’Bari, Charl Marais Dam und Grunewald zum Picknickplatz Phantom Forrest. Teespoed, Bitterwasser, Charl Marais Dam und Grunewald waren trocken. Das war vor allem beim Wasserloch Grunewald ärgerlich, da man im Gegensatz zu den anderen Wasserlöchern, an denen man automatisch vorbei kommt, dieses Wasserloch nur über einen 6km langen Stichweg erreicht. Auf diesem Stichweg und am Wasserloch war absolut nix los.

Der Anfang der oben genannten Strecke führt wieder durch dichten Mopanebusch. Entsprechend gab es dort kaum etwas zu entdecken. Da ist man schon froh über eine Gackeltrappe am Wegrand. Die Hähne dieser Vögel markieren immer sehr lautstark Ihr Revier. Häufig steigen sie dabei noch wie ein Senkrechtstarter in die Luft. Das habe ich aber leider nie auf ein Foto bannen können.

429Gackeltrappe.jpg


Ab Sonderkop öffnet sich dann die Landschaft und wir sahen viele Tiere.

An einem der ersten intakten Wasserlöcher standen jede Menge Kuhantilopen; die Hälfte davon Kälber.

430KuhantilopenamWasserloch.jpg

431Kuhantilopen.jpg

432säugendeKuhantilope.jpg


Bald darauf stand ein einzelner Elefantenbulle direkt neben der Piste. Insgesamt machten sich die Dickhäuter im Etosha Nationalpark aber ziemlich rar.

433Elefant.jpg


Kurz vor Ozonjuitji m’Bari entdeckt Kathrin ein Rudel Löwen, welches sich auf die Piste zubewegt. Sie sind anscheinend auf der Suche nach einem schattigen Schlafplatz und suchen sich dafür einen Busch direkt neben unserem Auto aus. Es handelt sich um eine Gruppe Junglöwen. Zwei Weibchen und zwei Männchen. Die soziale Bindung in dieser Gruppe scheint sehr stark zu sein, denn sie schmusen sehr intensiv miteinander und suchen ständig Körperkontakt zueinander. Sie sind auch noch nicht so abgeklärt, wie ältere Löwen, die uns sicherlich komplett ignoriert hätten. Die Junglöwen beobachten uns jedoch fast die ganze Zeit mit der für Katzen typischen Mischung aus Neugier und Vorsicht.

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Die Löwen scheinen satt zu sein, denn sie zeigen keinerlei Interesse an einer vorbei ziehenden Gruppe Oryx.

Am in der Nähe liegenden Wasserloch Ozonjuitji m’Bari stehen jede Menge Gnus und Zebras. Da haben sich die Junglöwen anscheinend ein gutes Revier ausgesucht.

438GnusamWasserloch1.jpg

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Am Picknickplatz Phantom Forrest nimmt dann eine der schlimmsten Pausen, die wir je in Afrika hatten, ihren Lauf. Das die Picknicksite hässlich und heruntergekommen ist, spielt dabei keine Rolle. Kurz nachdem wir den Frühstückstisch gedeckt haben und mit dem Essen begonnen haben tauchen die ersten Bienen auf. Da sie sich nicht für unser Essen, sondern aus unerfindlichen Gründen für den Geschirrschrank interessieren, nehmen wir dass zunächst noch nicht für voll. Innerhalb der nächsten 10 Minutenschwirren dann aber einige hundert Bienen um uns herum und auch wenn unser Tisch nicht deren primäres Ziel ist, sind wir mitten im Schwarm. Sie sind auch nicht wirklich aggressiv, aber bei der Menge verirrt sich schon mal eine Biene in die Kleidung und sticht zu. In Afrika ist ja bekanntlich alles etwas extremer und so ist auch der Bienenstich um einiges heftiger, als ich es von unseren europäischen Bienen kenne. Wir versuchen so schnell wie möglich zusammenzupacken, um zu verschwinden, was inmitten der umherschwirrenden Bienen nicht leicht ist, will man doch auch weitere Stiche so gut wie möglich verhindern.

Nach dieser Episode überlegen wir, wie es weitergehen soll. Da wir aufgrund unserer Flucht vor unserem Zeitplan sind, beschließen wir Okaukuejo nicht direkt anzusteuern, sondern über die Wasserlöcher Natco, Adamax, Okondeka, Wolfsnes und Leeubron zu fahren. Von den genannten Wasserlöchern ist nur Okondeka gefüllt und wie immer Anziehungspunkt sehr vieler Tiere. Schon auf der Anfahrt sieht man, wie aus allen Himmelsrichtungen die Tiere dem Wasserloch entgegenstreben.

441violetterBusch.jpg

442ZebramitFohlen.jpg

443Okondeka.jpg


1996 hatten wir an diesem Wasserloch unseren ersten Löwen in freier Wildbahn gesehen. Diesmal sind keine Katzen zu entdecken.

Inzwischen haben sich mehrere Gewitterzellen gebildet, die sich aber noch weit entfernt im Osten befinden.

444Gewitterwolke.jpg


In Okaukuejo wollen wir dann erst einmal unser Permit bezahlen und erleben mal wieder ein Musterbeispiel afrikanischer Bürokratie, welche hier im Etosha Nationalpark bekanntermaßen besonders ausgeprägt ist. Obwohl wir wie gesagt ein Permit für 4 Tage haben, welches wir in bar auch schon am Galton Gate hätten bezahlen können, ist es hier in Okaukuejo nur möglich für den gestrigen und heutigen Tag zu zahlen. Wir sollen morgen wiederkommen und dann für die restlichen beiden Tage zahlen. Das ist aber für uns keine Option, da wir nicht in Okaukuejo übernachten und morgen auch nicht über dieses Rastlager fahren wollen. Zumindest ist es alternativ auch möglich, morgen in Namutoni zu bezahlen. Was die Nummer soll, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll.

Wir machen eine längere Mittagspause auf der Campsite und nehmen eine erfrischende Dusche. Wir haben auch noch einiges an Gamefilet übrig. Damit uns dass nicht am Gate abgenommen wird, mache ich aus dem Fleisch leckeres Geschnetzeltes mit Zwiebeln und Kräutern, was sich ganz vorzüglich als kalter Snack für zwischendurch eignet. Es muss nicht immer Biltong sein. Eine Portion kommt in den Kühlschrank, der Rest wird für später eingefroren.

Bevor wir weiterfahren geht es noch auf den Aussichtsturm. Inzwischen haben sich rings um uns Gewitterzellen gebildet aus denen es zum Teil heftig regnet.

Die letzte Etappe des Tages führt uns über die Wasserstellen Pan, Nebrownii, Gemsbokvlakte, Gaseb und Ombika zum Anderson Gate. Nur Nebrownii und Gemsbokvlakte führen Wasser.

Bei Pan stehen wir, wie es der Name schon andeutet, direkt an der Pfanne und haben einen beeindruckenden Blick auf die sich über der Pfanne austobenden Gewitter.

445PanoramaGewitterwolken.jpg


Auf dieser Strecke erwischt uns dann auch der erste Gewitterguss und entsprechend ist auch an den gefüllten Wasserlöchern kein Betrieb.

Wir haben den Nachmittag schon als ergebnislos abgehakt, da müssen wir eines der größten Dramen miterleben, dass wir je in Afrika mit angesehen haben. Kurz vor dem Gate steht ein noch sehr kleines Gnukalb allein in der Ebene. Von der Mutter weit und breit keine Spur. Das hat auch ein Schakal mitbekommen. Wäre die Mutter in der Nähe, würde sich der Schakal niemals an das kleine Gnu heran trauen, aber so sieht er die Chance, seine Verpflegung für längere Zeit zu sichern. Der viel kleinere Schakal hat dabei natürlich nicht die Möglichkeit das Gnu sofort zu töten, sondern muss es erst schwächen, um an sein Ziel zu kommen. Immer wieder attackiert der Schakal das Gnu, welches sich dann direkt vor die Motorhaube unseres Wagens flüchtet und ganz herzzerreißend „gnöht“. Rein emotional würden wir das kleine Gnu am liebsten auf den Schoß nehmen und retten, der Verstand sagt uns aber, dass dies nun einmal der Lauf der Natur ist und der Schakal vielleicht auch Nachwuchs hat, deren Überleben er damit sichert. (Am nächsten Tag sehen wir auch in der Tat junge Schakale in diesem Gebiet.) Der Schakal lässt sich durch unsere Anwesenheit nicht beirren und attackiert das Gnu weiter. Man sieht, wie es auf der Flucht schwächer wird. Immer häufiger gerät es ins Straucheln und bleibt in den Büschen hängen. Der Schakal nutzt jede Gelegenheit um zuzuschnappen. Den letzten Akt des Dramas erleben wir nicht mehr mit, da die beiden im dichten Gebüsch verschwinden und nicht wieder auftauchen.

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Nur wenige Kilometer hinter dem Anderson Gate erreichen wir das Etosha Safari Village, unser bevorzugtes Domizil für den mittleren Etosha Nationalpark. Die Campsite ist sehr schön auf einer Wiese. Kein Vergleich zu der staubigen Fläche in Okaukuejo. Auch die Waschhäuser sind in einem Top Zustand. Als Haustiere gibt es Perlhühner und Warzenschweine auf der Campsite. Eigentlich schade, dass man den Platz nur zum schlafen nutzt.

451Campsite.jpg

452Warzenschwein.jpg


Das Shebeen-Restaurant im Village ist geschlossen, da Nebensaison ist. Wir können aber problemlos in der Lodge zu Abend essen. Das stellt sich als sehr gute Wahl heraus.

Zu unserer Überraschung reißt der Himmel kurz vor Sonnenuntergang ein wenig auf und lässt die Sonne ein wenig hindurchblinzeln. So können wir auf der fantastisch gelegenen Restaurant-Terrasse, bei Livemusik, einen standesgemäßen Sundowner genießen.

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455Sundownerdeck.jpg


Zum Abendessen sitzen wir draußen auf der Veranda. Das Buffet ist sehr abwechslungsreich und lecker. Eine schöne Abwechslung zum doch recht häufigen Braai. Auf der Lodge gibt es auch mehrere sehr, sehr niedliche Katzen, die sich über jede Streicheleinheit freuen.
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zuletzt bearbeitet 13. Mai 2019
2’530 Beiträge · seit 201114. Mai 2019 ·
Hallo Thomas

Mit den Bienen ist ja der Hammer, und meine Erklärung dazu wäre eventuell Kondenzwasser, Kondensat oder Feuchtigkeit am Fridge vom Kompressor. Bienen finden Feuchtigkeit sofort und geben es sofort weiter, daher auch so viele, speziell wenn ein Schwarm auch noch in der Nähe ist. Wenn kein anderes Wasser in der Nähe oder auch generell sehr trocken dann zieht es alle auf eine Stelle. Wie gesagt, nur eine Vermutung.
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zuletzt bearbeitet 14. Mai 2019
1’079 Beiträge · seit 201614. Mai 2019 ·
Hallo Thomas !!!!!
Auf der Suche nach Infos über den Khan Trail bin ich über die Forumssuche auf deinen RB gestossen. Dieser Trail steht um die Weihnachtszeit 2019 im Focus. Beim Durchlesen - SURPRISE - habe ich festgestellt, dass ihr genau 2 Tage nach uns (SPUSI und mir) auf 11 B Spitzkoppe ward.

Spitzkoppe4-2.jpg


spitzkoppe8-2.jpg

Somit kann der Drohnenlärm nicht von mir gewesen sein.
Am 1. Jänner waren wir schon auf der Hoada Campsite. Knapp daneben ist auch vorbei.

Trotzdem vielen Dank für deinen Bericht, wir freuen uns schon 24. Dez. bei und mit Freunden Weihnachten zu verbringen. Wie es dann weiter geht, wir (SPUSI und ich) wissen es noch nicht. Hängt vom Wetter ab.

LG 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂
Ernst
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200916. Mai 2019 ·
27.Tag (Mi. 16.01.2019)
Etosha Safari Village – Onguma (Leadwood Campsite)
274km


Tag27Satellit.JPG


Schon um 6:30Uhr sind wir am Gate und können in kürzester Zeit passieren.

Unser Weg führt uns diesen Vormittag über die Wasserlöcher Gemsbokvlakte, Olifantsbad, Aus, Oudongab, Homob, Sueda, Salvadora und Rietfontein zum Picknickplatz östlich des Etosha Lookouts.

Noch vor dem ersten Wasserloch sehen wir einen Steppenfalken im schönsten Licht direkt neben der Piste sitzen. So ist es einfach Vögel zu fotografieren.

456Steppenfalke.jpg


Gemsbokvlakte liegt dann zunächst verlassen vor uns. Schon bald kommt aber ein Schakal zum Trinken und in der Ferne kündigt sich schon eine größere Herde Zebras an.

457Schakal.jpg


Die vegetationslose helle Ebene rund um Gemsbokvlakte, in Kombination mit den Zebras, bildet die idealen Voraussetzungen für ein paar stylische Schwarzweiß-Fotos.

458Zebrasw1.jpg

459Zebrasw2.jpg

460ZebraPortraitsw.jpg

461trinkendeZebrassw1.jpg

462trinkendeZebrassw2.jpg


Normalerweise hat man im Bereich der Wasserlöcher Sueda und Salvadore immer gute Gelegenheiten um Löwen zu sehen. Heute ist leider gar nichts los. Weder Katzen noch deren potentielle Beute. So bleibt mir hier lediglich, den meistfotografierten Baum Namibias ein weiteres Mal abzulichten.

463Baum.jpg

464PanoramamitBaum.jpg


Auch auf dem weiteren Weg bis zur Mittagspause gibt es keine spektakulären Highlights, aber wir können uns auch an den gewöhnlichen Sichtungen erfreuen. Derzeit gibt es zum Beispiel jede Menge neugeborene Springbockkitze, die auf stakeligen Beinen die Welt erkunden.

465Springbockkitz1.jpg

466aSpringbockkitz2.jpg


Unter einem Busch sehe ich eine Fuchsmanguste.

467Manguste.jpg


Der Picknickplatz östlich des Etosha Lookout ist für mich der einzige Picknickplatz im gesamten Nationalpark, an dem man auch tatsächlich gerne Picknick machen möchte. Schön am Rande der Pfanne gelegen, ohne Umzäunung, mit einem großen Schattendach und funktionierenden Toiletten bietet er alles was man für eine angenehme Rast braucht.

468Picknickplatz.jpg


Alle andern Picknickplätze im Park sind eine Frechheit. Meist versteckt im Busch, kahl und trist ohne viel Schatten und ohne Aussicht. Dazu umgeben von einem hohen Zaun, kommt man sich eher vor, wie in einem Straflager, denn auf einem Picknickplatz. Vom desolaten Zustand der allermeisten Toiletten will ich gar nicht reden.
Eigentlich stelle ich in diesem Zusammenhang keine großen Ansprüchen, denn meistens machen wir an Stellen Pause, wo es überhaupt keine Infrastruktur gibt. Wenn in einem Nationalpark aber so streng überwacht wird, dass man das Auto nur an den dafür vorgesehenen Stellen verlässt, wie das im Etosha Nationalpark der Fall ist, sollten diese Plätze auch in einem ordentlichen und ansprechenden Zustand sein. Dazu bedarf es nicht viel. Eine schöne Lage mit Aussicht, ein paar schattige Plätze sowie Ordnung und Sauberheit würden schon ausreichen.

Nach der Pause fahren wir über Goas, Noniams, Nuamses, Beitia, Kalkheuwel, Chudop und Koinachas zum von Lindequist Gate. Nachdem am Vormittag strahlender Sonnenschein herrschte, haben sich inzwischen wieder Gewitterwolken gebildet.

469Gewitterstimmung.jpg


Hier im Osten des Parks scheint es auch in den letzten Tagen schon häufiger geregnet zu haben. Es steht einiges an Wasser in der Landschaft. Somit sind die Tiere nicht auf die Wasserlöcher angewiesen und verteilen sich mehr in der Fläche. Ich mag das sehr gerne, denn so ist der Gamedrive viel spannender, als wenn man lediglich an den Wasserlöchern mit Tierbeobachtungen rechnen kann.

So sehen wir am Rand der Pfanne mehrfach Tüpfelhyänen und zwischen Kalkheuwel und Chudop sehen wir ein Breitmaulnashorn.

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Nur wenige Kilometer weiter steht eine große Gruppe Giraffen direkt an der Pfanne. Hier gibt es weder Busch noch Baum. Wir fragen uns, was die Tiere antreibt, sich hier zu versammeln.

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Chudop war dann wie immer eine sichere Bank, wenn es darum geht, Giraffen beim trinken zu beobachten. Ich war noch nie an diesem Wasserloch, ohne Giraffen beobachten zu können. Hier gibt es Giraffen-Garantie

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Beim Verlassen des Parks durch das von Lindequist Gate werden wir nicht nur nach Fleisch, sondern auch nach Eiern gefragt. Gestern am Anderson Gate wollte das niemand wissen und auch an allen anderen Veterinär Gates hat sich niemand für Eier interessiert. Es ist diese Unberechenbarkeit und Willkür, die mich an den Veterinär Gates so tierisch nervt. Eine vernünftige Verpflegungsplanung ist so kaum möglich.
Die Frage nach den Eiern ignoriere ich einfach und es wird auch nicht weiter nachgefragt. Bezüglich Fleisch zeige ich den Kühlschrank, was dann prompt dazu führt, dass mich die Kontrolleurin nach einem Bier anschnorrt. Das lehne ich ab.

Gegen 19:00Uhr erreichen wir die Leadwood Campsite. Die Campsite liegt schattig im dichten Busch, leider ohne Aussicht. Jeder Stellplatz hat sein privates Waschhaus. Die Abwaschspüle teilen sich immer 2 Stellplätze. Der große Pluspunkt der Campsite besteht aber in der fußläufig entfernten Onguma Bush Lodge, wo wir bereits im Vorfeld zum Dinner reserviert haben.

Direkt an das Restaurant der Lodge angrenzend liegt ein sehr schönes Wasserloch, welches auch gut besucht ist. Als wir ankommen sehen wir gerade noch 4 Geparde abziehen, welche am Nachmittag in Sichtweite ein Impala gerissen haben.

Nachdem die Raubkatzen weg sind, trauen sich auch die anderen Tiere wieder ans Wasserloch. Der Sonnenuntergang fällt aufgrund der starken Bewölkung heute aus; nicht aber der Sundowner.

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Während des Dinners sind zahlreiche Impalas und mehrere Schakale am Wasserloch zu beobachten. Dazu gibt es die ganze Zeit ein starkes Wetterleuchten. Was für eine herrliche Atmosphäre.

Beim Absacker auf der Campsite hören wir ganz in der Nähe Löwen brüllen. Da Campsite und Lodge umzäunt sind, lohnt es sich nicht, die Wildtierkamera aufzustellen.
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zuletzt bearbeitet 17. Mai 2019
2’534 Beiträge · seit 200917. Mai 2019 ·
Hallo Thomas,

die Fragezeichen hinter dem Steppenfalken kannst du entfernen. 😎

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter5’490 Beiträge · seit 200917. Mai 2019 ·
Hallo Matthias,

auf eine Rückmeldung von Dir oder einem anderen Birder hatte ich schon sehnsüchtig gewartet, denn bei der Vogelbestimmung bin ich mir meistens sehr unsicher. Ich bin ja schon froh, wenn ich wenigstens eine Vermutung habe, um was für ein Exemplar es sich handelt. Wirklich sicher bin ich mir nur in den seltensten Fällen.

Alles Gute
Thomas
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