felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201418. Nov. 2016 · #1
Vor etwa 2.5 Jahren erzählte uns ein Bekannter, dass man in Namibia und Botswana gut selbst Reisen und Campen kann. Das weckte mein Interesse und ich war nach Suche im Internet bald begeistert. Zuvor dachten wir, die nächste grössere Reise wäre wieder durch Australien. Es gab dann auch hier im Forum einen Planungs-Thread.
Schlussendlich kamen wir auf diese Route: Mi 21.09. : Abflug Air Namibia Frankfurt Do 22.09. : Ankunft Windhoek (6:30), Autoübernahme Safar Car Rental, Einkauf, Gästefarm Elisenheim Fr 23.09. : Gästefarm Elisenheim - Waterberg Plateau Camping 275km Sa 24.09. : Waterberg- Etosha NP, Olifantsrus Camp 450km So 25.09. : Etosha NP (Okaukuejo Camp) Olifantsrus-Okaukuejo Mo 26.09. : Etosha NP (Onguma Tamboti Campsite) Halali-Namuntoni-Onguma Tamboti 84.5km Di 27.09. : Onguma Tamboti Campsite - Mobola Lodge 593km Mi 28.09. : Bwabwata NP, Buffalo Core Aera (2. Nacht Mobola Lodge) Do 29.09. : Mobola Lodge - Mavunje Community Camp 247km, Start one Night Floodplain Special Fr 30.09. : Mavunje Community Camp Campsite Sa 01.10. : Mavunje Community Camp- Katima Mulino - Ihaha Campsite 215km So 02.10. : Ihaha Campsite - Kasane- Senyati Safari Camp 66km Mo 03.10. : Senyati Camp - Tagesausflug zu Victoria Fälle Di 04.10. : Senyati Safari Camp - Linyanti Campsite (Chobe NP) 183km Mi 05.10. : Linyanti Campsite - Savuti Camp Do 06.10. : Savuti Camp - North Gate (Khwai) Fr 07.10. : North Gate Camp - Third Bridge Camp Sa 08.10. : Third Bridge Camp So 09.10. : Third Bridge Camp - Sedia Hotel Mo 10.10. : Maun - Tiaan's Camp, Xhumaga 143km Di 11.10. : Tiaan's Camp - Sunday Pan (CKSUN 03) 168km Mi 12.10. : Sunday Pan - Tsau Gate - Chanzi, Thakadu Camp (Piper Pan weg gelassen) Do 13.10. : Chanzi, Thakadu Camp - Zelda Guestfarm Fr 14.10. : Zelda Guestfarm - Daan Viljoen GR (Sunkarros Camping) 320km Sa 15.10. : Daan Viljoen GR, Windhuk, Auto Abgabe, Rückflug
Hier ist aber noch die ursprüngliche Planung im CKGR mit Piper Pan und Ausfahrt über Xade Gate eingezeichnet.
Wir waren zu viert mit unseren zwei Söhnen (15 + 13 Jahre) unterwegs. Der Reisebericht folgt nun in den nächsten Wochen (Monate) . Eine kürzere Form hat es in meinem Blog. Unsere besten Fotos hat es hier.
bin sehr gespannt auf den Reisebericht, weil dass auch für uns eine Route für 2019 wäre. Mir geht es ähnlich wie Euch. Eigentlich ist bei uns 2018 Australien dran (Perth - Broome - Darwin), nachdem wir schon 4x in Australien waren und uns diese Strecke noch fehlt. Vielleicht wechseln wir aber auch noch die beiden Jahre 🙂
Viele Grüße Peter
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201418. Nov. 2016 · #3
pero65 schrieb:bin sehr gespannt auf den Reisebericht, weil dass auch für uns eine Route für 2019 wäre. Mir geht es ähnlich wie Euch. Eigentlich ist bei uns 2018 Australien dran (Perth - Broome - Darwin), nachdem wir schon 4x in Australien waren und uns diese Strecke noch fehlt. Vielleicht wechseln wir aber auch noch die beiden Jahre 🙂
Darwin-Broome-Perth haben wir im Herbst 2013 gemacht und gestern vor 9 Jahren kamen wir in Perth an (in 5 Wochen nach Sydney). Landschaftlich und vor allem das Meer hat uns in Australien besser gefallen (da gäbe es aber im Südwesten Namibias auch noch Highlights, wird ev nächste Reise). Aber die Tiere machen die Landschaft wieder wett.
Die Entscheidung ist halt nicht einfach - aber wir haben ja noch etwas Zeit 😗
Peter
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201420. Nov. 2016 · #5
21.9. Schweiz- Frankfurt - Flug Air Namibia Am Mittwoch mIttag fahren wir mit der Bahn nach Frankfurt. Wir checken problemlos ein und haben noch etwas Zeit am Flugplatz. Leider merken wir zu spät, dass wir die vier Sitze in der Mitte erhlaten haben. Wir hätten lieber zwei "Fensterreihen" hintereinander gehabt.
Ich kann nicht so gut schlafen und habe nicht so Freude am Langstreckenflug. Bisher hatte ich da nie Probleme (aber man wird halt nicht jünger ;))
Do 22.9. Ankunft Windhoek - Gästefarm Elisenheim Am Morgen kommen wir bei toller Morgenstimmung in Windhoek am. Es ist aber kalt (das letzte Mal für 3.5 Wochen).
Wir haben das Gepäck schnell und werden schon von Fahrer von Safari CAr Rental erwartet. Da das Büro erst 7:30 öffnet haben wir noch Zeit am Airport Geld raus zu lassen und eine mtc SIM-Karte zu kaufen. Die Übernahme des Hilux dauert ca 1.5 Stunden. Das Auto gefällt uns gut. Auf der Fahrt nach Windhoek gewöhne ich mich (wieder, hatten in Australien schon einen Hilux) ans grosse Auto. In Windhoek geht es in den Superspar einkaufen und danach direkt zur Gästefarm Elisenheim. Dort sind wir enttäuscht, dass das auf der Website angepriesene Pool nirgends zu finden ist. Wir machen es uns auf dem Camping gemütlich und holen etwas Schlaf nach.
Nachdem wir zwischen Airport und Kapsfarm (Safari Car Rental) schon Oryx und Affen sahen, waren Warzenschweine und Paviane auf dem Camping das Highlight des Tages.
Den ersten afrikanischen Sonnenuntergang sehen wir etwas oberhalb der Farm:
Der Camping der Gästefarm Elisenheim war schön und den Jungs gefiel das WLAN. Ein anderes mal würde ich aber einen Camping mit Pool wählen.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201421. Nov. 2016 · #7
marimari schrieb:Wau Felix. 3.5 Wochen Urlaub könnte ich auch wieder einmal ertragen 😉
So "kurz" waren wir noch lange nicht mehr auf einer grossen Reise 😉 Wir machen eigentlich jeden Herbst drei Wochen Ferien (oft Italien-Wallis Kombination). Zum Glück hat der Kanton Bern 3 Wochen Schul-Herbstferien.
Am Morgen haben wir es nicht pressant und lassen uns gut Zeit. Heute ist es deutlich wärmer als am Vortag auf dem Flugplatz.
Unterwegs stoppen wir ins Okahandja um zu tanken und den Handwerks Markt anzusehen. Dann geht es weiter Richtung Norden. Plötzlich ruft Simon (der Jüngere) "ein Giraffe". Da meine Frau ihn nicht gesehen haben drehen wir um und halten am Strassenrand.
Das war unser erstes grosses afrikanisches Tier. (Edit: sah erst jetzt, dass das Foto gedreht ist. Kann man nur Breitformat einstellen?)
Dann geht es mit einer Mittagspause auf einem Rastplatz zum Waterberg Plateau. Wir sehen noch mehr Giraffen und auch Antilopen.
Kudus kurz vor dem Waterberg Plateau Camping.
Beim Waterberg Plateau Camping bekommen wir einen schönen Platz und gehen dann ziemlich bald ins Pool. Es ist aber ziemlich kühl so dass wir nicht zu lange drin sind.
Sonst geniessen wir das erste "Bush Camp" und ich mach mit Corinne noch eine kleine Wanderung auf einem der ausgeschilderten Wege. Später koche ich mit Simon das Nachtessen.
In der Nacht höre ich es ums Auto rascheln. Bei den ersten Mal leuchten sehe ich nicht. Doch plötzlich ist ein grosses Stachelschwein direkt am Fuss der Leiter zu unserem Zelt.
Waterberg Plateau Camping Grosszügig individuelle Campsites mit einer eigenen WC/Dusche in Ablution Block. Schöner gedeckter 'Küchen-Sitzbereich'. Kleines schönes Pool oberhalb des Camping.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200621. Nov. 2016 · #9
felix__w schrieb: Das war unser erstes grosses afrikanisches Tier. (Edit: sah erst jetzt, dass das Foto gedreht ist. Kann man nur Breitformat einstellen?)
nöö, ich habs mal gedreht für Dich ...
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Flash20101'425 Beiträge · seit 201522. Nov. 2016 · #10
Hallo Felix,
bei mir werden die Hochkantbilder auch immer auf die Seite gedreht. Es hilft, se vorher in der Windowsanzeige auf die Seite zu drehen, zu schließen, wieder zu öffnen, richtig zu drehen und dann wieder schließen. Dann kannst sie normal hochladen - nervog, aber anders hab ichs auch nicht hinbekommen.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200622. Nov. 2016 · #11
... einfacher -egal ob Windows, Linux oder sonstwas- die Datei mit "Bearbeiten" öffnen. Ob man dazu Gimp, IrfanView oder das schnöde MS Paint nimmt ist egal. 90 Grad nach rechts oder links drehen auswählen und abspeichern. Diese Datei dann hochladen.
Gruß Wolfgang
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felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201422. Nov. 2016 · #12
BikeAfrica schrieb:
felix__w schrieb: Das war unser erstes grosses afrikanisches Tier. (Edit: sah erst jetzt, dass das Foto gedreht ist. Kann man nur Breitformat einstellen?)
nöö, ich habs mal gedreht für Dich ...
Im Forum selbst kam man aber nichts drehen? Das Problem ist, dass es auf dem PC schon korrekt ausgerichtet (=Hochformat) ist und erst nach dem Upload hier quer "liegt".
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200622. Nov. 2016 · #13
felix__w schrieb:
BikeAfrica schrieb:
felix__w schrieb: Das war unser erstes grosses afrikanisches Tier. (Edit: sah erst jetzt, dass das Foto gedreht ist. Kann man nur Breitformat einstellen?)
nöö, ich habs mal gedreht für Dich ...
Im Forum selbst kam man aber nichts drehen? Das Problem ist, dass es auf dem PC schon korrekt ausgerichtet (=Hochformat) ist und erst nach dem Upload hier quer "liegt".
Felix
... im Forum kannst Du es nicht mehr drehen. Du bekommst Dein Bild (vermutlich im Windows-Explorer) hochkant angezeigt, weil Deine Kamera vermutlich beim Fotografieren erkennt, dass die Kamera hochkannt gehalten wurde und die Bildinformationen entsprechend abspeichert. Der Explorer z.B. erkennt das dann und stellt es hochkant dar. Tatsächlich ist Dein Bildsensor aber immer waagrecht und das Bild als Datei hat eigentlich ein waagrechtes Format (Früher auf Filmmaterial hat man das halt direkt gesehen). Wenn Du das hier im Forum hochlädst, erkennt die Forensoftware das halt nicht.
Ich hatte bei der letzten Tour eine ältere und eine neuere Digitalkamera dabei. Die Fotos der neuen Kamera werden auch automatisch hochkant im Explorer dargestellt. Die ältere Kamera erkennt nicht, wenn ich sie hochkannt halte, speichert keine entsprechenden Bildinformationen ab und zeigt im Explorer die Hochkantbilder um 90 Grad verdreht an.
Ich hatte Dein Foto einfach runtergeladen, im Grafikprogramm um 90 Grad gedreht, abgespeichert und wieder hochgeladen.
Probiere es beim nächsten Mal einfach aus.
Gruß Wolfgang
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felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201423. Nov. 2016 · #14
Es ist nicht nur im Explorer korrekt sondern auch in beiden Grafikprogrammen die ich gestern Abend probierte. Das Foto drehte ich aber ursprünglich auf dem PC.
Heute Abend sollte es dann mit dem Bericht weiter gehen ...
Am Morgen früh gehen ich mit Corinne zum Viewpoint nahe dem Camping um den Sonnenaufgang zu sehen. Die Sonne kommt als rote Kugel hoch.
Heute ist eine der längsten Etappen der Reise (~450km).Nach dem Morgenessen geht es nach Otjiwarongo wo wir für den Etosha einkaufen. Nachher geht es lange nordöstlich Richtung Galton Gate. Die Strecke ist relativ langweilig. Das 'Anmelden' beim Galton Gate ght relativ zügig. Leider gibt es dort die Etosha Karte nicht mehr. Dann geht es in den Park. Wir wissen nicht, wie viele Tiere wir im Westen des NP erwarten können Nach ein paar Kilometer sehen wir eine Giraffe und Zebras. Und beim ersten Wasserloch (Renostervlei) ist dann auch ein Elefant und ein Oryx. Wir sind ganz zufrieden was wir bisher sahen.
Beim nächsten Wasserloch Rateldraai hat es dann noch mehr Tiere: wir sehen Zerbas und Springböcke aus der Nähe und auf dem Weg hat es mehrere Giraffen.
Der Höhepunkt ist dann allerdings das Wasserloch Dolmietpunt unterhalb der Lodge. Hier hat es sehr viele Tiere:
Dann geht es noch über ein weiteres Wasserloch (Zerbas, Kuhantilopen, Strausse, Springböcke) zum Olifantsrus Camp.
Unterwegs entdeckt Simon ziemlich weit weg zwei Löwen unter einem Busch. Man kann sie fast nicht erkennen (er hat immer ein super 'Blick' für Tiere).
Das Olifantsrus Camp mit dem schönen zweistöckigen Hide gefällt uns. Ich grilliere ein sehr zartes Rindssteak (hat wohl 1/5 - 1/8 von CH-Preis gekostet).
Als es dunkel ist gehen wir zum Hide. Nach einiger Zeit kommt ein Nashorn. Nun haben wir bereits am ersten Tag drei der fünf Big 5 gesehen. So viele und so unterschiedliche Tiere hätten wir nicht bereits am ersten Tag im Etosha erwartet,
Olifantsrus Campsite Schöne neue Anlage. WC Anlagen ok. Vor allem der Hide gefiel uns sehr gut.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201427. Nov. 2016 · #17
Sa 25.9. Etosha NP: Olifantsrus - Okaukuejo
Am Morgen wollte ich eigentlich früh los fahren und früh an den ersten Wasserlöcher zu sein. Für mich als Morgenmensch (bin bei Sonne meist um 6 wach und unter der Woche dann im Büro) wäre das kein Problem gewesen. Aber mit Familie und vor allem zwei Teenagern war das etwas schwieriger (obwohl sie keine wirklich Langschläfer sind). So sahen wir gegen 7 Uhr den Sonnenaufgang noch auf der Campsite.
Gegen 9 Uhr waren wir dam am ersten Wasserloch Tobiroen. Von Weitem waren wir etwas enttäuscht von den wenigen Tieren. Doch als wir näher kamen sahen wir den Grund:
Nun hatten wir unsere erste "gute" Löwensichtung. Wir beobachten den Löwen längere Zeit. Nach einer Weile kam auch eine Löwing gelaufen:
Sie tranken dann zusammen am Wasserloch und lagen da rum. Nach längerer Beobachtung brachen wir auf. Beim nächsten Wasserloch (wohl Bitterwater Waterhole) hatte es ein grosse Elefantenherde, Giraffen und Kuhantilopen.
Weiter ging es zum Sonderkop Waterhole. Hier hatte es ein riesige Gruppe von Tieren: ein Nashorn, Zebras, Springböcke, Oryx, Giraffen, Strausse und Gnus. Das ganze war absolut faszinierend und wir schauten lange zu (mit vielen anderen Autos):
Danach ging es nach Okaukuejo. Dort bekamen wir ein sehr 'unschöne' Campsite am rand zugewiesen: grau, schattenlos, staubig. Meine frau ging dann nochmals zur Reception und wir konnten auf einen wenig besseren Platz wechseln. Es würde aber der wenigste schönste Platz der ganzen Reise werden und wir würden wohl nicht mehr in Okaukuejo übernachten. Wenigstens hatte es aber ein Pool um uns zu kühlen.
Nur das Wasserloch war toll. Es hatte aber nicht so viel Tiere, dafür u.a. drei Nashörner. Und als wir im Dachzelt waren hörten wir ausserhalb des Camps einen Löwen brüllen. In der Nacht zog dann eine kurzer Regenschauer (nur ein paar tropfen) durch. Der war aber von starkem Wind begleitet der zu einem kurzen Sandsturm auf dem staubigen Platz führte was auch in geschlossenen Zelt spürbar war. Dieser Tag war aber wiederum super mit vielen tollen Tiersichtungen und wir waren gespannt, was der letzte Tag im Etosha bringen würde (und sollten nicht enttäuscht werden ...)
Okaukuejo Campsite Ein grosser grauer staubiger Platz, mit nur wenigen Bäumen die Schatten geben. Da würden wir ein nächstes Mal eine alternative suchen. Halali sah z.B. besser aus.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201429. Nov. 2016 · #18
So 26.9. Etosha NP: Okaukuejo - Halali- Ognuma Tamboti Campsite
Am Morgen ist es immer noch bewölkt-dunstig (oder Staub in Luft) und eine spezielle Stimmung.
Wir fuhren ostwärts und machten den Bogen über die Wasserlöcher Olifantsbad und Aus. In Olifantsbad hatte es "nur" ein paar wenige Kudus, Zebras und Springböcke. Beim Wasserloch Aus standen dann viele Autos und ein Löwe lief gerade Richtung Büsche davon. Da es nachher nicht mehr viel zu sehen gab fuhren wir bald weiter. Bald sahen wir viele Autos auf der Strasse stehen. Als wir näher kamen, sahen wir, dass unterem einem Baum 15m neben der Strasse sechs 6 Löwinen mit Jungen lagen. Da konnten wir gerade gegnüber halte. Etwas weiter sahen wir zwei Männchen mit einem Giraffenriss. Dort war die Strasse aber total von Autos blockiert.
Mit der Zeit fuhr immer wieder mal ein Auto weiter wenn es aus dem Chaos kam.
So kamen wir immer näher zu den zwei Löwen und einer Löwin die neben der toten Giraffe lagewn. Genau in dem Moment als wir gegenüber der drei ankamen, stand einer auf und begann zu fressen:
Danach gab es noch ein paar tolle Fotos der Löwen:
Nach deutlich mehr als einer Stunden fuhren wir weiter. Dies sollte eines der besten Erlebnisse unserer Reise werden. èber Hahali (Lunch Pause) ging es zum Etosha Lookout und dann weiter Richtung Lindquist Gate. Auf dem Weg gab es noch ein paar gute Sichtungen:
Gerade beim Lidquist Gate gingen wir noch aufs WC bzw der Hauptgrund war, das Fleisch aus dem Kühlfach nehmen. Und wirklich wurde dieser am Gate überprüft 😉 Gerade nach dem Gate ging es rechts ins Onguma Game Reserve wo wir auf der Tamboti Campsite reserviert hatten. Wir freuten uns über das Pool und den grünen RAsen. Und die Jungs ganz besonders aufs WLAN ... Die wunderschöne 'Poolanlage'
Unsere Campsite
Jungs am Abend im WLAN. Am Morgen sahen sie von dort sogar Kudus beim kleinen Wasserloch (am Abend hatte es nichts)
Ognuma Tamboti Campsite Die gefiel uns sehr. Nach dem grauen staubigen Platz in Okaukuejo war dieser wunderschön. Und die individuellen 'Ablution'-Häuschen gefielen uns gut. Wir würde diese wieder als Alternative zu einer im Park wählen.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201430. Nov. 2016 · #20
Ich habe jetzt bei jedem Tagesbericht am Ende noch eine kurze Bewertung des Campsite angehängt.
marimari schrieb:danke für die Fotos vom Riss und dem Stau. Wau! War mir gar nicht bewusst wieviele Autos im Etosha an einer Sight stehen! Scheinbar war auch da Hochsaison 🤨
Ende September ist schon eine Saison mit vielken BEsuchern. Zuden war es an einer Strasse wo man durch muss, d.h. es gibgt keine Alternative dazu (östlich Ondongab). Aber auf dem Foto sieht man alle die Autos hinter uns und hinter den anderen nicht. Es waren sicher 3x so viele Autos.