franzicke2’085 Beiträge · seit 201214. März 2019 ·
Liebe Sabine, das ist ja mal ein deutliches Kontrastprogramm - aus der Einsamkeit und Wildnis nach Okonjima mit Upgrade in die Villa! Ich glaube, dass Africat eine ziemlich gute Arbeit macht und dafür sind die Sender-Halsbänder sicher auch gut und notwendig. Vielleicht liegt der Knackpunkt an den Pirschfahrten und den Foto-Sessions für Besucher, weil man die Sichtungen dann irgendwie doch mit denen aus dem Busch oder aus dem Nationalpark vergleicht. Und das kann man natürlich gar nicht auf derselben Ebene anschauen. Ich werd wohl eher dabei bleiben auch in Zukunft auf einen Stopp in Okonjima verzichten. Aber gespannt bin ich trotzdem auf euren nächsten und letzten Tag 😎 Viele Grüße Ingrid
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201415. März 2019 ·
Hallo Ihr Lieben,
es freut mich, dass Ihr uns noch so zahlreich begleitet, auch wenn wir die Wildnis und Einsamkeit des Kaokovelds längst verlassen haben. An dieser Stelle wieder mal ein großes Dankeschön an alle Mitreisenden 😘 !
@ Claudi: Wie schön, dass Du auf den letzten Metern auch noch zugestiegen bist! Auch für uns waren die gesenderten "Sichtungen" im Vergleich zu denen in freier Wildbahn, die wir glücklicherweise auch schon erleben durften, kein besonderes Highlight. Aber mit dem Besuch eines privaten Gamereserves weiß man im voraus, was einen erwartet. Da gehe ich mit Ingrid 'd'accord' - dass man hier nicht vergleichen sollte - aber man tut's dann halt doch 😕
Mein schönstes Leo-Erlebnis so far hatte ich gemeinsam mit meiner Mutter und meinem Sohn in 2015 vor den Toren des Etosha NP - ganz für uns alleine - das ist ganz klar etwas völlig anderes!
@ freshy: Euer Erlebnis erinnert mich ein wenig, an unsere erste Begegnung mit Geparden bei CCF. Diese Tagesbesucherzentren würde ich persönlich weder auf Okonjima noch CCF oder sonstwo nochmals besuchen. Ich kann Dich da sehr gut verstehen - das ist enttäuschend!
@ Ingrid: Das war in der Tat ein Kontrastprogramm. Allerdings muss ich sagen, dass uns die "Villa" mit der alleinigen Lage im Busch ohne Zäune schon sehr gut gefallen hat. Man kann auch den ganzen Tag dort verbringen und das Kommen und Gehen beobachten.
Und ich persönlich finde auch, dass die Bemühungen der Conservations sicherlich einen Großteil dazu beitragen, dass auch die Generation unserer Enkelkinder vielleicht noch die Möglichkeit haben wird, eine Raubkatze in Afrika anzutreffen. Es gibt Prognosen, dass ohne diese Arbeit bis 2040 die Chancen hierfür immer geringer werden. Denn der Mensch-Tier-Konflikt trifft insbesondere die Leoparden sehr hart.
Hallo Sabine, die Auffassung, dass die Conservations zum längeren Erhalt der Wildkatzen beitragen, teile ich ebenfalls. Da sie viel Geld brauchen, halten sie sich vor allem an die Touristen, die bereit sind, viel Geld auszugeben. Leider kommt dabei so manches heraus, das nicht gutgeheißen werden kann. Nicht nur in Okonjima! Mich stört der Tierpark"geruch", damit möglichst viele Besucher angelockt werden. Ob jedes Halsband der Forschung dient, ist ebenfalls fraglich. LG freshy
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201415. März 2019 ·
Fette Beute
Noch vor dem Morgengrauen sind wir auf den Beinen. Wir haben eher schlecht als recht geschlafen 😵 . Es ist einfach zu wenig Frischluft in geschlossenen Räumen 😉. Im Esszimmer warten frischer Kaffee und kleine Leckereien auf uns. In der Dunkelheit schwingen uns erneut in den Landcruiser.
Im ersten Licht sichten wir Federvieh.
Double-banded Sandgrouse.
Foto: Gerald
Red-billed Spurfowl.
Fotos: Gerald
Kurz darauf schicken uns Zebras einen Morgengruß.
Auf der Weiterfahrt erkennen wir schemenhaft etwas katzenartiges im Baum.
Erst bei näherem Betrachten erkennen wir, dass der Leo da oben nicht alleine ist.
Auch unterhalb des Baumes versteckt sich etwas – eine Tüpfelhyäne erwartet wohl eine milde Gabe von oben.
Sie wird viel Geduld brauchen und beschließt noch ein Nickerchen zu halten.
Er bewacht ein ausgewachsenes Warzenschwein.
Er hält die Beute fest im Griff.
Wir rumpeln noch ein Stückchen weiter und entdecken die Überreste eines Springbocks hoch oben im Geäst. Also müsste auch hier ein Leo in der Nähe sein.
Die Jägerin versteckt sich müde im hohen Gras. Es ist ein ungesendertes Weibchen.
Foto: Gerald
Auf der weiteren Fahrt begegnet uns Familie Strauß.
Ein junger Schakal beim Frühstück.
Zebra und Gnu sind gerne beisammen.
Baby-Gnu.
Bei unserer Ankunft in der Villa erwartet uns ein Begrüßungskomittee der besonderen Art.
Hallo liebe Sabine, ja, jetzt geht eure Reise in die Einsamkeit mit riesen Schritten zu Ende. Schade.. ich habe es sehr genossen. 😁 Natürlich bin ich gerne bis zum Schluss dabei. Ich finde es nach wie vor interessant auch Einblicke in die privaten Game Reserves zu erhalten. Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende Martina
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201416. März 2019 ·
Einen wunderschönen Samstagnachmittag,
@ Friederike: Glücklicherweise kann man im virtuellen Leben aussteigen, wenn man es für richtig befindet 😎
@ Martina: Es freut mich, dass Du bis zum Ende dabei bist! Interessant ist ein virtueller Einblick sicherlich und kann durchaus bei der Entscheidungsfindung für eine nächste Reise helfen.
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201416. März 2019 ·
Endstation Erindi
Die Fahrt Richtung Erindi sollte erwartungsgemäß unspektakulär verlaufen.
Allerdings werden wir auf der B1 Zeugen eines doch recht spektakulären Geschehens am Himmel, das ich leider nicht recht auf die Speicherkarte bannen konnte. Milane zu Hunderten am Himmel – so etwas habe ich noch nie gesehen.
Adi kann uns leider nicht erhellen, was diese Versammlung am Himmel zu bedeuten hat. Das Schauspiel ist jedem Falle sehr beeindruckend.
Irgendwann biegen wir rechts ab und erreichen bald das gut gesicherte Gate zur D2414, die durch das Reserve verläuft.
Lappet-Faced Vulture
Kurze Zeit später erreichen wir unser Ziel „Camp Elephant“.
An der Rezeption angekommen ziehen wir ziemlich lange Gesichter 🤢. Mächtig kommerziell kommt das „Ambiente“ hier rüber 😵. Ein Farmstall randvoll bestückt mit allem was man so braucht oder auch nicht. Es hat sogar einen Waschsalon. Verbotsschilder wohin das Auge schaut und die Mitarbeiterin an der Rezeption hat in ihrem ganzen Leben wohl noch nie die Mundwinkel zu einem Lächeln verzogen 😠. Im Befehlston werden unsere Papiere verlangt mit dem schroffen Hinweis, dass wir viel zu früh sind und unsere Campsite erst pünktlichst um 14.00 Uhr beziehen können. So eine "Begrüßung" habe ich bisher noch nirgendwo erlebt 😮. Wir sind also 30 Minuten zu früh und müssen jetzt sehen, wie wir die Zeit totschlagen 😈.
Wäre ich alleine unterwegs gewesen, hätte ich vermutlich auf die bereits gezahlte Campsite verzichtet und wäre einfach an einen netteren Ort weitergefahren 😣. Denn auch die Campsites versprühen den Charme zweckmäßiger Nüchternheit. Es gibt einen ebenso wenig ansprechenden wenn auch sauberen Pool – wofür man den hier braucht erschließt sich mir mal wieder nicht sowie ein winzig kleines Wasserloch, das sich zwei oder sogar mehrere Hippos teilen müssen.
Um das Wasserloch sind zooähnlich Besucherbänke mal mit mal ohne Schattendach platziert und der fette Elektrozaun um eben dieses hinterlässt nichts anderes als den Eindruck eines Zoobesuches.
Ziemlich frustriert schlagen wir gegen 13.55 Uhr erneut bei der Befehlshaberin der Rezeption auf, die unser immer noch zu frühes Auftauchen mit einem strafenden Blick zur Uhr quittiert 😵 . Missmutig aber dennoch gnädig überreicht sie die Schlüssel für die beiden Campsites und wir können uns endlich in diesem frustrierend, nüchternen Ambiente installieren.
Adi bezeichnet diesen Ort „Klein“-Krüger – und das reicht mir persönlich schon, auf einen Besuch im Krüger NP zu verzichten.
Nachdem wir alles soweit gerichtet haben, marschieren wir zielstrebig zum kleinen Wasserloch. Hier wollen wir den restlichen Tag verbringen und das wiederum hat nun doch einiges an Tieren zu bieten.
Ein Rudel Wildhunde wird uns bis zum Sonnenuntergang gut unterhalten. Eine Zeit lang liegen sie mehr oder weniger faul in der Gegend herum.
Aufgeschreckt von einem Geräusch am Wasser kommt aber ein wenig Leben in die Bude.
In der Zwischenzeit tauchen auch ein paar weitere Touris auf – die scheinen sich aber nur für die Hippos zu interessieren und bemerken die Wildhunde erst gar nicht 😗. Okay, die sind auch wirklich gut getarnt 😛.
Die Wildhunde ziehen irgendwann weiter – bleiben aber in Sichtweite. Für den Marabou scheint von den Hunden keine Gefahr auszugehen.
Es wird Zeit sich ein bisschen Federvieh zu widmen – das Rudel Wildhunde konnten wir nun wirklich ausgiebigst beobachten.
Blue Waxbill
Red-knobbed Coot
Immaturer Acacia Pied Barbet??? Great Sparrow
Und auch bei diesen gefiederten Freunden bin ich total überfragt – möglicherweise Chats?
Mario Flycatcher
Chat Flycatcher
Am Himmel ein weiteres UFO - möglicherweise ein Yellow-billed Kite.
Gegend Abend nähert sich „Old Boy“ – ein stattlicher Elefantenbulle.
Wir folgen ihm zum Wasserloch.
An der Wasserstelle leistet ihm ein Grey Heron Gesellschaft.
Grey Heron Single
Grey Heron Double
Maskenweber Double
Eindrücke der Gegend mal ohne Tiere.
Letztlich haben wir hier nicht eine Minute „in die Röhre“ geschaut – es war immer etwas in Bewegung – aber hier handelt es sich einmal mehr um „eingekaufte“ Tiere ohne jeglichen Standortbezug. Ein Nachmittag im Erlebniszoo Hannover hätte ähnlich aussehen können 😵.
Nach dem Sundowner am Wasserloch wird es Zeit für unser letztes Braai mit Gemsquash, Ratatouille und selbstgebackenem Brot aus dem Potijie.
Zum letzten Mal krabbeln wir in unsere Dachzelte, in der Nähe scheint es zu gewittern. Wir hören den Donner und auch auf unser Dach fallen ein paar Regentropfen.
Gegen vier Uhr nachts werden wir von Adi geweckt 🤩. Drei Löwen marschieren wenige Meter hinter dem Zaun nahe unserer Campsite vorbei. Ich taumle schlaftrunken aus dem Zelt und kann gerade noch rechtzeitig das Hinterteil einer Löwin schemenhaft in der Dunkelheit ausmachen. Dann sind sie im Busch verschwunden – ihr Gebrüll aber ist noch eine ganze Weile zu hören.
Gerald entdeckt bei der Nachtwanderung eine Southern White-faced Scops Owl (?) einen Milchuhu im Scheinwerferlicht.
Und nächsten Tag verlassen wir leicht fluchtartig diesen Ort. Die Fahrt nach Windhuk und die Übergabe der Mietwagen verlaufen problemlos.
Der Abschied von unseren Freunden Adrian und Rentia fällt uns sehr, sehr schwer 🙁. Daher lassen wir uns nach einem ausgiebigen Lunch inklusive Abschieds-GT auf dem Hof von Safari Car Hire erst auf die letzte Minute zum Airport shutteln.
Im realen Leben ist diese Reise nun zu Ende. Im virtuellen Leben folgt in einem letzten Kapitel ein kurzes Fazit (und wenn ich ganz motiviert bin mit einem Video unserer Highlights) zu unserem Kaoko Bush Adventure Light.
Da kann ich Deinen/Euren Frust über die Endstation Bahnhof Zoo nach dieser wirklich einmalig schönen Reise total verstehen! Die Campsite versprüht wirklich einen ganz besonderen Charme 🤢 Ich kann mir den Kulturschock regelrecht vorstellen und dann noch die extremst freundliche Begrüßung ... 😣 😣 Das braucht kein Mensch. Wie konntet Ihr es wagen, 30 Minuten zu früh zu sein 🤨 Dafür hattet Ihr wenigstens tierische Unterhaltung am Wasserloch. 🤩 Mir hat Eure restliche Reise wahnsinnig gut gefallen und ich habe mir fleißig Notizen gemacht. Bei einer eventuell in 2021 stattfindenden Nordtour werde ich Deinen Bericht auf jeden Fall zu Rate ziehen bzw. Dich persönlich interviewen 😘 .
Ich freue mich auf Dein Fazit und noch mehr auf das Bergische Land.
Liebe Grüße Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Also, liebe Sabine, ich könnte doch nicht widerstehen, Neugier halt! Aber dieses Ende hätte es nun wirklich nicht gebraucht. Ich finde, daß solch Erlebnisse sich wie ein Schatten über eine an sich gelungene Reise legen. Zum Glück selektiert das Gedächtnis im Laufe der Zeit bei den meisten Menschen Negatives raus. Danke für die Mitreisegelegenheit! Im Kaokofeld bin ich ganz sentimental geworden! 😉 Liebe Grüße Friederike
ojeoje. Eure Gefühler zu Erindi kann ich ganz gut nachvollziehen (obwohl ich niemals dort war). Nach all der einsamen Natur ist die Rückkehr in die Zivilisation sowieso immer schwer. Aber sort habt ihr bestimmt andere Erwartunge gehabt.
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200916. März 2019 ·
Liebe Sabine,
deine Empfindungen kann ich absolut nach vollziehen.
Die Eule hat Bele schon ins rechte Licht gerückt. Bleiben noch ein paar Fragezeichen. Die Barbet ? findest du eher in der Abteilung Sperling. Dann folgt wohl ein Marico Flycatcher, und das UFO ist ein Milan.
das ist ja schon ein krasses Ende 🙄 . Aber zum Glück habt ihr ja vorher so viel schönes erlebt, dass dieses Ereignis nicht zu sehr in Erinnerung bleiben muss! Danke für den tollen Reisebericht. Hat mir viel Spass gemacht!
dein Bericht hat meine Sehnsüchte mal wieder größer werden lassen, diese Landschaften verzaubern mich immer wieder. Es hat mir Spaß gemacht virtuell mitzureisen, auch wenn das Ende für euch nicht berauschend war. Aber ich denke, ihr hattet auch so, eine ganz wunderbare und schöne Zeit. Erindi, ihr habt das Beste draus gemacht, noch ein gemeinsamer Abend mit euren Freunden - dann abhaken und unter Erfahrungen ablegen. Herzlichen Dank für den tollen Bericht !
liebe Grüße Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
da bin ich zum Schluß noch 🤢 vor Neid geworden. Wildhunde! Wir haben uns die Augen nach denen auf Erindi ausgeguckt - und Ihr habt sie so einfach am Wasserloch beobachten können. 🙄
nun habe ich endlich wieder aufgeholt und dann ist eure schöne Reise auch schon vorbei! 🙁 So oder so wäre die Rückkehr in die Zivilisation wohl ein kleiner Schock für euch geworden, nachdem ihr so viele Tage und Nächte in dieser wunderschönen Abgeschiedenheit unterwegs wart... Die Gegebenheiten vor Ort waren euch ja zum größten Teil im Vorfeld schon bekannt, ernüchternd ist es jedoch, wenn man dann so "abgefertigt" wird. 😣
Ich bin mir jedoch sicher, dass ihr bald nur noch die schönen Erinnerungen im Herzen behaltet - und davon habt ihr ja reichlich! Vielen Dank für diesen informativen und tollen Bericht und die klasse Fotos! 😘
Liebe Sabine Upps was für ein Schluss. Den kann man zum Glück virtuell besser skipen als im richtigen Leben. Deshalb habe ich mich gerade gemütlich in die Sonne gesetzt und Deinen Bericht noch einen gesonnt durchgesehen/gelesen. Danke für die Mitnahme auf Eure so schöne Tour mit tollen Landschaften, viel Einsamkeit und Weite, einem gelungenen Mix aus zelten und Lodges, ach einfach ein Traum, den man sofort gerne selber erleben würde. Liebe Grüße Elisabeth
Ganz herzlichen Dank für deinen so schön geschriebenen und informativen Reisebericht. Das Kaokoveld hat es uns bei unserem ersten Besuch im letzten Jahr auch angetan, viele deiner Gefühle kann ich so gut nachvollziehen. Die beeindruckende Stille an manchen Orten gepaart mit der Landschaft ist so fazinierend, dass wir das sicherlich noch einmal in Angriff nehmen werden. Allerdings hattet ihr deutlich mehr Tiersichtungen als wir. Erindi kennen wir nicht, aber komischerweise habe ich es mir so ähnlich vorgestellt wie du es beschrieben hast. Es wird wohl nie einen Platz in unserer Reiseplanung finden. Aber ihr habt es doch gut gemeistert und die schönen Erlebnisse überwiegen deutlich. Ich bin gern mitgereist.
Hallo Sabine, auch wir werden Erindi nie wieder aufsuchen 🙁 . Camper sind dort Touris 2. Klasse. Die Tiere im Park wurden angekauft, deshalb würde ich sie nur als semi-wild bezeichnen. Die Stellplätze sind zwar gut ausgestattet und gepflegt, aber man hockt zu dicht aufeinander. Allerdings muss ich euch zu euren Sichtungen am Wasserloch beglückwünschen. Sooo viel Sichtungsglück hatten wir nicht! Nein, ich bin nicht neidisch 😗 . Wildhunde!!! Bei uns zeigte sich nur 1 Flusspferd 😠 . Und morgens zeigte das Thermometer Temperaturen um den Gefrierpunkt. Beim Frühstücken gefror uns das Brot an den Händen. Okay, dafür kann das Management nichts. Glücklicherweise waren wir zu Beginn unserer Tour dort, so dass wir noch genügend Freude für jedes Tier aufbrachten, das wir während der unergiebigen Pirschfahrten sichteten. Außerdem fand ich den Preis für das gesamte Angebot zu hoch. Elefant Camp bekommt von mir höchstens 2,5 von 5 Punkten. Ich hoffe, dass Fomis, die in der Suche "Erindi" und "Elefant Camp" finden, auf unsere negativen Beurteilungen aufmerksam werden. Nach eurer Tour und den interessanten menschlichen Begegnungen muss es ein Kulturschock gewesen sein, die geschäftsmäßige Unfreundlichkeit zu erleben. Ich bin gespannt auf dein Fazit.
Noch kann ich sonnige Grüße versenden, doch im Westen dräut arg der Himmel 🙁 .