Da ich mich so gar nicht entscheiden kann, kommen nun ein paar mehr Bilder 😊 . Ich hoffe, Ihr schaut sie Euch trotzdem an. So viele Bilder von den Crossings in Kenia gibt es ja noch nicht im Forum. Ansonsten einfach Bescheid geben und ich reduziere die Anzahl. 😗
Teil 3
Und dann dürfen wir ein relativ großes (ca. 1500 - 2000 Tiere) Crossing miterleben und die Geräuschkulisse ist absolut beeindruckend. Die Tiere springen vom steilen Ufer hinunter ins Wasser und der Fluss kocht und sprudelt vor lauter Tiere, die versuchen, das erste tiefe Wasser zu überwinden, bevor sie auf einer Sandbank ankommen.

Let the action begin


Die Gnus springen ...

... auch aus größerer Höhe ab

Manchmal ist auch nur noch der Schwanz zu sehen und der Rest des Tieres abgetaucht ...

... bis das Tier ganz „verschwindet“

Der Strom reißt nicht ab


Aus jeder Ecke kommen die Gnus und springen ins Wasser








Durch wahnsinnige Eleganz zeichnen sich Gnus eher nicht aus
Es ist wirklich ein unglaubliches Erlebnis, die Tiere in dieser Menge durch den Fluss ziehen zu sehen. Wir sind alle völlig gefangen von diesem Naturschauspiel.

Und so ziehen die Herden weiter
Inzwischen war es kurz nach 17.00 Uhr und wir beschließen, uns auf den Heimweg zu machen. Wilson fährt auf dem Hauptweg Richtung Oloololo Gate und wir sind immer noch beeindruckt, was wir erleben durften.

Hornrabe – Ground Hornbill

Schwarzkopfreiher – Black-headed Heron
Irgendwann fährt Wilson von der Hauptstrasse nach rechts ab, denn er möchte Christel noch einmal Nashörner zeigen, nachdem diese gestern so unkooperativ waren. Also in Richtung von einem buschigen Gelände gefahren und tatsächlich finden wir eine Rhino-Kuh mit Jungem.


Das war ein weiteres Highlight und Christel ist ganz happy, hat sie doch nun „ihr“ Black Rhino gesehen. Wir sind nun wirklich mehr als begeistert von diesem Tag. Nun wird es aber Zeit, Richtung Gate zu fahren, denn es ist inzwischen 18.20 Uhr. Um halb sieben macht das Gate „offiziell“ zu.

Ich fotografiere noch schnell die tollen Wolkenformationen. Wilson nutzt die Zeit und schaut noch einmal durchs Fernglas. Und es ist unglaublich, aber wahr, er findet tatsächlich eine weitere Rhino-Dame mit schon etwas größerem Kalb. Ich sage zu Wilson, dass wir doch so langsam zum Gate müssten, denn es ist schon 18.30 Uhr, damit er keinen Ärger bekommt (das wollen wir definitiv nicht!). Er schaut mich an und sagt: „Please, can we go to see the Rhinos?“ Ich frage noch einmal, ob er Ärger bekommt. Er grinst mich an und wir düsen Richtung Rhinos. Und so wurden wir sogar am Ende unseres Tages noch mit einem tollen Sighting belohnt.



Und dann hatten sie genug von uns (im Weglaufen erinnerten sie irgendwie an „Radio Botswana“, flüchtende Warzenschweine)
Danach ging es dann wirklich schnell Richtung Gate, dass zum Glück nicht mehr weit weg war. Das war gut, weil a) wir schon viel zu spät waren (18.45 Uhr) und b) eine riesige Gewitterfront im Anmarsch war.

Das war die „helle“ Seite
Wir kommen im Camp an und schaffen es gerade noch in die Bar mit unserem Geraffel und dann fängt es an zu schütten. Aufgrund des Regens beschließen wir, nicht zu den Zelten zurück zu gehen, sondern einfach für das Dinner vorne zu bleiben.

Dinner Menu
Nach dem leckeren Essen geht es im Regen zurück in die Zimmer. Ich überspiele noch schnell die Bilder und schreibe das Reisetagebuch und dann gute Nacht.
Und was fehlt noch: „WHAT A DAY!“ 🤪 🤪 🤪