Streets paved with grey Giants! Südafrika 2013/14

Reisebericht 377 Antworten · 70,4k Aufrufe · gestartet 05. Feb. 2014 von Steffi82
Themenstarter672 Beiträge · seit 201106. Feb. 2014 ·
Kapitel 1
Samstag 21.12. 2013

Ankunft in Johannesburg und Weiterfahrt zur Iketla Lodge (Nähe Ohrigstad)


oder auch: „Crap! You really don’t fit in!“

Ich bin ja immer etwas skeptisch, wenn alles wie am Schnürchen läuft! Nennt mich paranoid – aber irgendwo ist doch immer ein Haken, zumindest ein kleiner, klitzeklein … versteckt … der sich hinterrücks anschleicht um dann heimtückisch im unerwarteten Moment anzugreifen… 😵

So verließen wir an diesem schönen 20. Dezember mittags mit kaum Verspätung unser Büro, der Winter selbst in Bayern in weiter Ferne, die Straßen (und alles andere auch) damit frei von jeglichem Schnee, kamen entspannt - für unsere Verhältnisse geradezu frühzeitig - am Flughafen München an, bekamen die ersehnten Sitzplätze am Notausstieg und starteten abends pünktlich gen Johannesburg!

Kann ja kaum besser laufen, oder? 😗

Und unser Urlaubsbeginn schnurrte weiter gemütlich vor sich hin: Christian konnte dank Beinfreiheit die halbe Nacht schlafen, ich sowieso, das Flugzeit landete sogar eine halbe Stunde zu früh, Gepäck war auch gleich da, wider Erwarten fanden wir den Flughafen Johannesburg recht übersichtlich und landeten zielgenau am Europcar-Schalter, wo wir gleich bedient wurden und standen um kurz nach halb zehn bereits am uns zugewiesenen Nissan NP300 Hardtop. Was will man mehr? Euch fällt nichts ein? 😗 😗

Uns schon! 🤩

Denn als wir in das Auto einstiegen, stellten wir fest, dass eines ganz nett gewesen wäre: Platz für den Fahrer! 🙄 🙄 🙄

Tja und da war er: Unser Haken! – mein 1,97 Meter großer Göttergatte passte nicht in den Wagen! 🤩 😵 😣

Merke: Nur weil man das große Auto bucht, heißt das nicht, dass fahrerseits soviel Platz ist, dass Menschen über 1,85m selbst mit komplett zurückgefahrenem Sitz darin ansatzweise bequem Platz nehmen können. 😗 😣 😗

Mein lieber Mann hätte in dieser „Fahrposition“ zwar kreativ das Auto mit den Knien lenken und die Hupe mit seinem Bauch betätigen können 😗 … komfortabel sah das Ganze aber selbst vom Beifahrersitz aus gesehen ganz und gar nicht aus! Eher ziemlich eingefaltet und gequetscht und seitens des kunstvoll verschachtelten Göttergatten mit dem entsprechenden Gesichtsausdruck versehen! 😵

Mein Vorschlag: „Da müssen wir dir dann wohl die Beine kürzen!“ wurde auch nur mit Knurren quittiert und mir ging so langsam auf: Wenn ich die nächsten drei Wochen nicht selbst fahren wollen würde (was an sich schon gegangen wäre, aber dann sähe die Bebilderung des Berichts ein bisschen anders aus!), bräuchten wir jetzt eine Lösung für unseren Haken!

Christian faltete sich vorsichtig wieder aus dem Wagen und beschloss dem Europcar-Schalter einen zweiten Besuch abzustatten. Ich blieb derweil im Auto beim Gepäck!

Keine fünfzehn Minuten dauerte es und mein Mann kam mit einem sehr (!!!) ungläubig drein blickenden Mietwagenverleiher-Angestellten zurück. Also Live-Vorführung der Einfaltung ins Auto! 😎

Was dazu führte, dass der nette Kerl fast vor Lachen abbroch und dem entsetzt-amüsierten Satz: „Crap! You really don’t fit in!“ 🤩

Aber was nun tun?

Unser freundlicher Angestellter vom Dienst konnte sich immer noch nicht ganz das Grinsen verkneifen und war ganz begeistert davon, wie eingefaltet mein lieber Mann in dem Nissan saß! Dann allerdings schaltete er in den professionellen Modus und versuchte unseren „kleinen“ Haken zu lösen. Problem war nur: Im Parkhaus standen locker acht von den Nissan NP300 herum, aber sonst kein anderer 4x4 😣 ! 20 Minuten und zwei längere Telefonate des wirklich engagierten Mitarbeiters später die gute Nachricht: Man habe gerade einen Toyota Hilux Doublecab zurück bekommen, dieser würde nur noch geputzt und getankt und stünde in einer Stunde für uns zur Verfügung! 😁

Und tatsächlich: Nachdem wir ein kleinen vorzeitigen Lunch bei Spur zu uns genommen hatten, stand unser Hilux blitzeblank geputzt für uns bereit, Christian fand darin tatsächlich ohne Probleme bequem Platz und so kurvten wir um genau fünf vor zwölf raus aus dem Flughafen-Parkhaus und hinein in den südafrikanischen Linksverkehr. 🙂

Das Herausfahren aus Johannesburg hatten wir uns wesentlich schlimmer vorgestellt, als es tatsächlich war und auch das Fahren an sich ging recht zügig von sich. Und hätten wir mal auf unsere Anfahrtsbeschreibung und den Tipps unserer Freunde zuhause gehört und wären bei Belfast von der Autobahn abgebogen, anstatt auf unser Navi zu hören 😗 , dann wären wir sicherlich richtig fix in unserer ersten Unterkunft angekommen. Was wir aber nicht taten. 😗 😊 😣

Und so lotste uns unser freundliches Navi über die R36 – und ich sage euch: So eine Straße habe ich noch nicht gesehen 🙄 – was heißt Straße? Der Zustand ließ sich eher als „Schlaglöcher mit ein wenig Teer dazwischen inmitten von sehr ansprechender Landschaft“ beschreiben 😣 . Und wenn man nicht gerade damit beschäftigt war eines oder mehrere der Schlaglöcher zu umfahren (Merke: Schlagloch an Schlagloch an Schlagloch führt nicht nur zu einem durchschlagendem Fahrerlebnis, sondern irgendwann auch zu mittelgroßen Kratern auf der „Straße“ 😵 ), so wich man kreativ dem entgegenkommenden Schwerlastverkehr aus. Das Landschaftserlebnis blieb daher leider so ein bisschen auf der Strecke!

Irgendwann war es aber geschafft und wir kamen um kurz nach halb fünf Uhr nachmittags gut durchgeschüttelt und leicht gerädert endlich in der Iketla Lodge bei Ohrigstad an. Dort wurden wir unglaublich herzlich empfangen, bekamen erst einmal einen kühlen Saft in die Hand gedrückt und wurden dann in unser Zimmer geführt.

Die Zimmer in der Iketla Lodge fanden wir wirklich sehr hübsch und geräumig 🙂 .



Das Ganze in rund...



... und der Ausblick direkt vor unserem Chalet ins Tal...



Hier noch das Chalet von außen im besten Gegenlicht 😉



Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, genossen wir ein wenig den Ausblick ins Tal, bevor wir uns entschlossen noch den kürzesten von mehreren Wanderwegen an der Lodge auszutesten. Der einstündige Spaziergang am Plateau war dann auch genau das Richtige um sich nach der langen Sitzerei ein bisschen die Beine zu vertreten – mehr hätten wir dann aber an diesem Tag nicht laufen wollen.



Hier noch das Hauptgebäude der Lodge samt Pool...



Das nachfolgende Abendessen mit Avocado mit Biltong, Käse und Mayo als Vorspeiße, Rindersteak mit Kartoffelecken, Bohnen und Kraotten als Hauptgang und Dattelpudding zum Nachtisch als war sehr, sehr lecker 😁 – allerdings konnten wir es nicht gar so richtig wertschätzen, weil wir spätestens beim Dattelpudding fast auf den Stühlen einschliefen (was wirklich nicht am Pudding lag! 😉 ). Und so fielen wir recht bald an diesem Abend in unser Bett und schliefen wie zwei Steine sofort ein!

Was der nächste Tag bereit hält?
- Wir erkunden die Panoramaroute
- Suchen ein paar Wasserfälle
- und finden undurchdringlichen Nebel

Liebe Grüße
Steffi
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8’801 Beiträge · seit 201006. Feb. 2014 ·
Champagner schrieb:So, jetzt gibt es aber wirklich keinen Grund mehr für eine weitere Verzögerung der Abfahrt - ich bin nämlich inzwischen auch an Bord! 😄

Gib Gas!

Gruß Bele
Geht doch - ich bin halt einfach die geborene Pädagogin 😄 🤪 😎

Danke für die prompte Lieferung - bei deinen Fotos bekommt man wenigstens keine eckigen Augen vom vielen Kucken 🙄 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Feb. 2014
8’073 Beiträge · seit 200806. Feb. 2014 ·
Hallo Steffi,

Mensch ich hätte dich fast verpasst. 😎

Ich schiebe mal Alle auf die Seite und mache es mir gemütlich....... 😛 hahaha

Der Urlaub fängt mit euch schon sehr gut an. Gutes Miam miam. 🤪

Liebe Grüsse
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1’362 Beiträge · seit 201106. Feb. 2014 ·
Huhu Steffi !!!

Juchhu 🤩 🤩 🤩 🤩 , es geht los !!! FREU !!! Und ich hab´ gerade noch so den Anfang mitgekriegt..hechel...hechel..
Dein Schreibstil ist einzigartig, super lustig und jeden zweitenSatz muss ich direkt meinem Mann vorlesen.... 😄 😄
Bin natürlich weiter mit von der Partie und schon soooooo gespannt wie`s weitergeht....Iketla sieht ja schon mal super nett aus.

LG, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
2’459 Beiträge · seit 200606. Feb. 2014 ·
Hi Steffi,
da bin ich ja gerade noch rechtzeitig aufgesprungen 😎
Steffi82 schrieb:
- Niedlichkeitsalarm hoch zehn! – ganz, ganz viele niedliche Babytiere 🤩 – wobei uns die Weihnachts-Impalchen (nicht zu verwechseln mit unseren hiesigen Oster-Lämmchen 😎 ) besonders ans Herz gewachsen sind! 😁
Wir waren auch das erste Mal um den Jahreswechsel in SA unterwegs –wenn auch weiter südlich 😛 - aber uns haben die Jungtiere ebenso beeindruckt.
Bin gespannt auf deinen Bericht, dein Schreibstil ist sehr amüsant und die Fotos sind vielversprechend, also schreib schnell weiter 😉
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
6’429 Beiträge · seit 201106. Feb. 2014 ·
Hoi Steffi
Steffi82 schrieb:Tja und da war er: Unser Haken! – mein 1,97 Meter großer Göttergatte passte nicht in den Wagen! 🤩 😵 😣
Tststs...hättest Du mich gefragt hätt ich's Dir gesagt...denn auch wenn ich 11cm weniger gross bin pass ich nur knapp in meinen Nissan KingCab (der andernorts als 'Hardbody' bekannt ist und dasselbe Fahrerhäuschen hat wie der NP300)...
Hast Du das geflügelte Wort 'Nicht verzagen, Picco fragen' denn noch nie gehört??? 🤩 😉 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter672 Beiträge · seit 201106. Feb. 2014 ·
Hallo ihr,

ein herzliches Willkommen an alle frisch Zugestiegenen - freut mich, dass ihr so zahlreich mit von der Partie seid! 😁

@Bele:
Geht doch - ich bin halt einfach die geborene Pädagogin 😄 🤪 😎

Danke für die prompte Lieferung - bei deinen Fotos bekommt man wenigstens keine eckigen Augen vom vielen Kucken 🙄
😄 Du glaubst jetzt aber nicht wirklich, dass das nun immer funktioniert, oder? 😎
Schön, dass du auch mit dabei bist! Und was die eckigen Augen angeht - ich tue eben mein Möglichstes um den Augen der geneigten Leserschaft etwas Abwechslung zu bieten 😉 !

@picco:
Tststs...hättest Du mich gefragt hätt ich's Dir gesagt...denn auch wenn ich 11cm weniger gross bin pass ich nur knapp in meinen Nissan KingCab (der andernorts als 'Hardbody' bekannt ist und dasselbe Fahrerhäuschen hat wie der NP300)...
Hast Du das geflügelte Wort 'Nicht verzagen, Picco fragen' denn noch nie gehört??? 🤩 😉 😎
😄 Nee, ehrlich gesagt nicht! 😛 Aber für das nächste Mal, weiß ich jetzt ja, wie der Hase läuft, oder eher, wie der Picco fährt 😉 ! Aber mal im Ernst: Ich hätte NIE gedacht, dass in so einer riesen Karre, so wenig Platz für den Fahrer ist 🙄 ! Aber Lektion gelernt , nun sind wir schlauer! Und im Hilux war ja glücklicherweise dann mehr als genug Platz! 🙂

Liebe Grüße
Steffi
Reiseberichte: Cats in the Cradle! Kenia 2014 - die Löwensafari (der mit den 31 Löwenbabys) Streets paved with grey Giants! Südafrika 2013/14 (die Weihnachtsreise) 12 Reifen für ein Halleluja - Namibia im August 2013 (die Mehrgenerationenreise) From dawn till dusk - Namibia im Mai 2012 (die Weiberreise) Go visit Tanzania! 2012 (der mit den gaaaanz vielen Gnus) 2 schwerst begeisterte Namibia-Neulinge berichten (der Erstling)
2’124 Beiträge · seit 200606. Feb. 2014 ·
Hallo Steffi,

ich hätte auch nicht gedacht, dass im Nissan so wenig Platz ist. War das Upgrade auf den Hilux denn kostenlos?

Vielen Dank für die erste Etappe. Es macht großen Spaß, deinen Bericht zu lesen. Die Unterkunft sieht toll aus, die Aussicht ist grandios. Vielleicht müssen wir auch mal intensiver nach Südafrika fahren.

LG,
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
2’265 Beiträge · seit 201107. Feb. 2014 ·
Hallo Steffi,

vielen Dank für die "Aufwärmrunde", ich freu mich jetzt auf "the real stuff". 😉
Gut zu wissen wie schlecht der Straßenzustand war - ist denn die 540 über Dullstroom besser?
Ich war der Meinung die Straßen in SA sind GUT. 🙄
Die Lodge sieht sehr schön aus, ist gespeichert. War es denn nicht anstrengend die Strecke am
Ankunftstag zu fahren? Wir machen ja prinzipiell auch so Sachen- nix wie weg aus der Stadt,
aber SA ist nochmal eine andere Hausnummer als Namibia.

Ich freue mich jetzt auf ein bisschen Nebel und dann auf den KNP. 😗 😄

Liebe Grüße
Guggu

PS. Moderne Frauen reisen mit Tablet oder Notebook 😄
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
5’490 Beiträge · seit 200907. Feb. 2014 ·
Danke für's schnelle weiterschreiben.

War der Nissan ein Single Cab, oder weshalb bietet die Kiste so wenig Platz? Auf jeden Fall ein wertvoller Hinweis, denn ich bin nur 1cm kleiner als Dein Liebster.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
915 Beiträge · seit 201007. Feb. 2014 ·
Hallo Steffi,
da bin ich ja richtig erleichtert, dass Euch Iketla gefallen hat. Es ist immer schwierig wenn man etwas weiter empfiehlt und das dann ganz anders erlebt wird.

Seid Ihr in Waterval-Boven auf die R36 eingebogen ?, weil an soo schlimme Schlaglöcher kann ich mich nicht erinnern. Sie müssen wohl im südlichen Abschnitt und noch vor Lydenburg gewesen sein. Wir sind ab Belfast via R540/Dullstrom gefahren. Da gab es allenfalls vereinzelt und wenig ausgeprägte Schlaglöcher.
Danke und Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
835 Beiträge · seit 200607. Feb. 2014 ·
Hallo Steffi,

darf ich mich auch noch irgendwo mit reinquetschen? Im Hillux ist ja jetzt immerhin ein bisschen mehr Platz als im Nissan... 🙂

Ich darf mich Topobärs Frage anschließen: War der Nissan ein Single Cab? Wir haben dieses Jahr auch wieder bei Europcar gebucht und nachdem 2012 dort nur Hillux rumstanden, ging ich eigentlich davon aus, dass es dieses Jahr auch wieder einer wird. Aber das scheint ja nicht zwingend so zu sein, wenn die beide Varianten haben. Bei uns ist die Größe zwar nicht ganz so kritisch, aber mit Kindersitz sollte es ingesamt nicht zu eng sein.
Naja, mal schauen, ich kann ja zumindest mal versuchen, einen konkreten Hillux-Wunsch zu äußern.

Iketla schaut toll aus, das kommt auf meine Merk-Liste.

LG
Susanne
Wo sind all die Elefanten hin, SA 2012, Die Affen rasen durch das Camp, SA 2014, Something old, something new, something borrowed, SA/NAM 2016
1’271 Beiträge · seit 200707. Feb. 2014 ·
Hallo Steffi,

kaum ist man mal einen Abend unterwegs, legst Du hier richtig los. Da kann ich ja kaum hinterher kommen. Du solltest wirklich mal Bücher schreiben, in Kombination mit Deinen gigantischen Fotos (die ja erst noch kommen, bisher war ja "nur" warmlaufen 😛 )

Und voll wird's im Auto, da bin ich ja froh, dass ich gleich als erste hinein gehupft bin 🤪
Steffi82 schrieb:

@Nicole: Welcome on Board! 🙂 Aber um es mal gleich vorweg zu nehmen: Vor Kenia krieg ich diesen Bericht hier nicht fertig - da hilft auch Drängeln nicht 😛 ! Aber ich verspreche euch für die zwei Wochen Kenia an einer besonders angenehmen Stelle auszusetzen 😉 !
Das ist aber nett, aber die schnelle Fortsetzung ist bestimmt allen lieber 😎
Steffi82 schrieb:
...Und hätten wir mal auf unsere Anfahrtsbeschreibung und den Tipps unserer Freunde zuhause gehört und wären bei Belfast von der Autobahn abgebogen, anstatt auf unser Navi zu hören 😗 , dann wären wir sicherlich richtig fix in unserer ersten Unterkunft angekommen. Was wir aber nicht taten. 😗 😊 😣
Tja, wer nicht hören kann, muss fühlen 😛 😛 😛
Guggu schrieb:Hallo Steffi,

vielen Dank für die "Aufwärmrunde", ich freu mich jetzt auf "the real stuff". 😉
Gut zu wissen wie schlecht der Straßenzustand war - ist denn die 540 über Dullstroom besser?
Ich war der Meinung die Straßen in SA sind GUT. 🙄
Ich misch mich mal eben ein, und hoffe, Steffi nimmt es mir nicht übel 😊 . Die Strassen in SA sind allgemein gar nicht soooo schlecht, sondern seit der WM eher gut, besonders natürlich die Hauptverbindungen. Aber es gibt immer noch Nebenstrecken, die mit Potholes gut ausgestattet sind. 😉
Guggu schrieb:
War es denn nicht anstrengend die Strecke am Ankunftstag zu fahren? Wir machen ja prinzipiell auch so Sachen- nix wie weg aus der Stadt,
aber SA ist nochmal eine andere Hausnummer als Namibia.
Warum soll das in SA anders sein 🤨 ? Ob man noch weiter fahren möchte oder nicht, ist natürlich immer eine persönliche Entscheidung nach einem Nachtflug, aber wenn man das normalerweise so macht, spricht auch in SA da nichts gegen. Und die Gegend um Dullstroom oder auch Ohrigstad ist gut zu erreichen (wenn man die richtige Strasse nimmt 😎, denn die R540 nach Dullstroom ist sehr viel besser). Die Gefahren beim Nachtfahren sind auf dem Land genauso wie in Namibia freilaufende Tiere und halt Menschen, die in dunklen Klamotten und dunkler Hautfarbe auf den Strassen herumlaufen. Daher auch hier lieber Nachtfahrten vermeiden.
Guggu schrieb:
PS. Moderne Frauen reisen mit Tablet oder Notebook 😄
Der war gut, Guggu, macht doch die liebe Steffi das wohl nicht? 😛 😛
Steffi82 schrieb:
Und das
Das heißt nun zwar, dass mein Bericht noch länger dauert...
kannste sowas von knicken 🙄 ... schau dir meinen Ticker an, der tickt und tickt und tickt (mittlerweile sogar wieder richtig 😗 ). Also hau in die Tasten und geh dann erst hier Lesen! 😉
picco schrieb:
Aber leider gibts wo's Sonne hat auch Schatten, gäll Nicole... 😈 denn
AfricaDirect schrieb:Das heißt nun zwar, dass mein Bericht noch länger dauert...
Vergiss es, so nicht, die Ausrede wird nicht akzeptiert ! ! ! 😗
Neee, neeee, ich muss erst lesen bevor ich mich wieder der vergangenen Reise widmen kann. Und da geht es mir so wie so vielen hier im Forum, schreibt Steffi einen Bericht muss man gleich sofort einsteigen, sonst ist er hinterher wegen Überfüllung geschlossen 😗

Ich freue mich auf die Fortsetzung. Und da ja jetzt Wochenende ist, hast Du ja bestimmt vieeeellll Zeit, weiter zu schreiben.

Liebe Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2014
Themenstarter672 Beiträge · seit 201107. Feb. 2014 ·
Hallo zusammen,

@Eulenmuckel-Uwe, Topobär und Susanne:
Nein, der Nissan NP 300 war tatsächlich ein Doublecab und ist - zumindest bei Europcar - in die selbe Mietwagenkategorie eingeordnet wie der Hilux (daher auch kein Upgrade notwendig, da ja gewissermaßen gleichwertig - zumindest für den Mietwagenverleiher). Was insofern etwas doof ist, weil der Nissan, wenn man ihn neben den Hilux stellt, schon nicht unerheblich kleiner ist. Das fängt bei der kleineren Passagierkabine an und hört bei der etwas geringeren Bodenfreiheit auf. Bei uns richtig rein geschlagen hat halt die kleinere Passagierkabine 😕 . Christian meinte, wenn der Sitz höhenverstellbar gewesen wäre, wäre es vielleicht gegangen - aber diese Ausstattung hatte das Auto leider nicht 😣 .
Für uns war das definitiv eine Lehre - wir werden jetzt immer dem Verleiher vorab mitteilen, dass da ein großer
Fahrer im Wagen Platz finden muss und dass uns bitte kein Nissan NP 300 hin gestellt wird 🙂 ! Und dann hoffen wir mal ... 😎

@Günther Franz:
da bin ich ja richtig erleichtert, dass Euch Iketla gefallen hat. Es ist immer schwierig wenn man etwas weiter empfiehlt und das dann ganz anders erlebt wird.

Seid Ihr in Waterval-Boven auf die R36 eingebogen ?, weil an soo schlimme Schlaglöcher kann ich mich nicht erinnern. Sie müssen wohl im südlichen Abschnitt und noch vor Lydenburg gewesen sein. Wir sind ab Belfast via R540/Dullstrom gefahren. Da gab es allenfalls vereinzelt und wenig ausgeprägte Schlaglöcher.
Ja, die Iketla Lodge hat uns wirklich sehr, sehr gut gefallen! 🙂
Und ja richtig, wir sind hinter Waterval-Boven auf die R 36 abgebogen 😗 ... die ersten paar Kilometer waren noch ganz okay, dann fing die üble Schlaglochpiste für etwa 30 Kilometer an 😣 . Kurz vor Lydenburg wurde die Strecke dann wieder wesentlich besser (keine Schlaglöcher mehr 😁 ). Insofern hast du völlig recht: Die Schlaglöcher haben sich fast ausschließlich auf den südlichen Abschnitt der Straße konzentriert!

@Guggu:
Gut zu wissen wie schlecht der Straßenzustand war - ist denn die 540 über Dullstroom besser?
Ich war der Meinung die Straßen in SA sind GUT. 🙄
Die Lodge sieht sehr schön aus, ist gespeichert. War es denn nicht anstrengend die Strecke am
Ankunftstag zu fahren? Wir machen ja prinzipiell auch so Sachen- nix wie weg aus der Stadt,
aber SA ist nochmal eine andere Hausnummer als Namibia.

Ich freue mich jetzt auf ein bisschen Nebel und dann auf den KNP. 😗 😄
Das mit dem Straßenzustand dachten wir uns an diesem Tag auch öfter 😄 ! Die allermeisten Straßen in Südafrika, die wir gefahren sind, waren in einem guten bis sehr guten Zustand - das muss ich betonen. Dann schockt es aber irgendwie umso mehr, wenn man plötzlich so ein Schlaglochfeld vor sich hat 😎 ! Der Manager in der Iketla Lodge hat sich auch sehr amüsiert, als wir ihm erzählt haben, woher wir kamen und meinte, damit hätten wir die schlimmste Straße in ganz Südafrika gefunden 😄 ! Damit hatte er nicht ganz unrecht 😉 - wir haben uns zwar angestrengt und noch ein paar "nette" Straßen gefunden, aber so schlimm wurde es glücklicherweise im ganzen Urlaub nicht wieder! 😁
Grundsätzlich fanden wir die Fahrerei wegen der besseren Straßen zumeist unstressiger als in Namibia - auch die Schotterpisten im Krüger etwa waren in viel besserem Zustand, als wir das aus dem Etosha in Namibia kannten. 🙂
Das mit dem Fahren am Anfangstag ist sicherlich Ansichtssache. Uns macht es meist nichts aus und da ich eigentlich immer mehrere Stunden im Flugzeug schlafen kann, kommt zumindest einer immer einigermaßen ausgeschlafen an. 🙂 Aber länger hätte ich an dem Tag nicht mehr unterwegs sein wollen 😉 - das hat uns dann doch gereicht! (aber da waren wir ja auch ein bisschen selbst schuld 😗 ).

@Nicole:
Du solltest wirklich mal Bücher schreiben, in Kombination mit Deinen gigantischen Fotos (die ja erst noch kommen, bisher war ja "nur" warmlaufen 😛 )
Oh neee, besser nicht 😉 ! ... keine Zeit für Bücher, muss ja hier Reiseberichte schreiben 😛 ! Und was die Fotos angeht, gucken wir mal - so viele Mietzekatzen wie du in Kenia kann ich jedenfalls nicht bieten 😉 !
Guggu schrieb:
PS. Moderne Frauen reisen mit Tablet oder Notebook 😄

Der war gut, Guggu, macht doch die liebe Steffi das wohl nicht? 😛 😛
Halt! Stopp! Ich wittere eine Verschwörung! 🤩
Und nein 😗 , die liebe Steffi reist bisher und zukünftig ohne Notebook in den Urlaub! Und ein Tablet gibt es bei uns zuhause nicht 😛 ! Wenn ich noch mehr Zeug in den Urlaub schleppe neben meiner mittlerweile doch recht umfangreichen Foto-Ausrüstung setzt mich der beste Ehemann überhaupt nämlich irgendwann aus 😄 ! Deswegen bin ich altmodisch 😎 !
Ihr müsst also wirklich mit 17 Tagen Funkstille hier leben! 😛

Weiter geht's übrigens erst morgen - ich muss erst noch ein paar Wasserfälle sortieren 😉 !

Liebe Grüße
Steffi
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zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2014
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Kapitel 2
Samstag 22.12. 2013 –
Tagestour Panoramaroute


oder auch: „Was bitte ist ein Plan?“

Unseren ersten richtigen Urlaubstag gingen wir dieses Mal in aller Ruhe und – zugegebenermaßen – recht planlos an! Und das hieß: Wir schliefen erst einmal aus! Gut so richtig lange geschlafen, haben wir dann tatsächlich nicht, aber das lag daran, dass wir beide gegen halb acht putzmunter waren. Aber angesichts der Tatsache, dass die Sonne ja bereits um fünf Uhr aufging, ist halb acht für uns tatsächlich mega-lange Schlafen. 😉

Hier noch einmal unser Chalet von außen…



Nachdem wir uns am leckeren Frühstücksbuffet gestärkt hatten, machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein gegen halb neun auf den Weg zur Panoramaroute. Das Eigentümerpaar der Lodge hatte uns zuvor noch eine kleine Karte in die Hand gedrückt und uns ein paar Tipps mit auf dem Weg gegeben.

Und dann ging es los – ohne wirklichen Plan, aber gut gelaunt! 😄 Dummerweise stellten wir recht schnell fest, dass die Wolken je näher wir der Panoramaroute kamen umso zahlreicher wurden 🙄 . Zum Schluss konnte man wohl eher von einer Wolkenbank sprechen 😵 … Aber da wir keinen Plan hatten, waren wir ja flexibel 😗 – und daher beschlossen wir, erst einmal den Wasserfällen rund um Sabie einen Besuch abzustatten.

Drei Wasserfälle liegen bei Sabie an einer eigentlich ganz guten Schotterpiste, zwei davon besuchten wir. Zuerst die Lone Creek Falls, die sich aus ziemlicher Höhe in ein kleines Becken stürzen. Um den Wasserfall herum ist ein kleiner Weg angelegt, so dass man den Wasserfall auch von einer etwas erhöhten Position bestaunen kann (der Gärtner hat bei der Anlegung des Ganzen nur vergessen, den Baum vor dem Wasserfall zu stutzen 😗 😗 )



Der Weg direkt unten am Wasserfall entlang war dann etwas feucht, da die donnernden Wassermassen eine ziemliche Gischt erzeugten!



Wirklich ein sehr, sehr schöner Wasserfall, für einen kurzweiligen Besuch absolut zu empfehlen! 🙂

Danach fuhren wir noch zu den Horseshoe Falls. Anders als bei den Lone Creek Falls, kann man hier nicht bis fast vor den Wasserfall fahren, sondern muss ein kurzes Stück (sehr schön übrigens) durch den Wald spazieren. Auch die Horseshoe Falls fanden wir sehr beeindruckend und schön. Wem die Kälte des Baches nichts ausmacht kann dort übrigens auch sehr schön baden!



Nach den beiden Wasserfällen machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Blyde River Canyon. Auf dem Weg dorthin stoppten wir noch an den MacMac Falls, diese fanden wir – gerade im Vergleich zu den zwei bereits gesehenen Wasserfällen – zwar sehr beeindruckend, aber mit nur einem eher unglücklich angebrachten Aussichtspunkt, nicht so sehenswert. Dafür aber recht überlaufen 😕 …



Die Hoffnung, dass sich die Wolkenbank etwas aufgelöst hatte in der Zwischenzeit war aber leider vergebens 😐 . Bereits an den Abzweigungen Richtung „God’s Window“ wabberte uns dichter Nebel entgegen … Egal – wir hatten zwar keinen Plan, dafür aber Zeit – da machte ein bisschen Zick-Zack Fahren an der Panoramaroute nun wirklich nichts aus 😗 ! Und schließlich war ja Urlaub! Daher beschlossen wir erst einmal weiter zu den Burke’s Luck Potholes zu fahren und später noch einmal zurück zu fahren – lag zwar nicht mehr wirklich auf dem Weg, aber was sollte es. Gesagt getan!

Entweder waren mehr Leute auf diese Idee gekommen oder sie hatten alle ihren Reiseführer gelesen, die ja allesamt dazu raten, die Potholes wegen der besten Ausleuchtung gegen Mittag zu besuchen – jedenfalls: An der Einfahrt zu den Dingern durften wir uns erst einmal in den ersten und einzigen Stau dieses Urlaubs einreihen 🤩 .



Von den Potholes an sich waren wir dann zugegebenermaßen etwas enttäuscht: Irgendwie hatten wir uns das größer vorgestellt – keine Ahnung wieso!



Ich persönlich fand die Landschaft drum herum fast schöner und spektakulärer als die Löcher in den Felsen 😗 …



Aber ohne Zweifel ein wirklich hübscher Fleck Erde an den man zu etwas ruhigeren Zeiten (ich würde eher nicht mehr mittags dort aufschlagen) bestimmt ein bisschen länger verweilen kann!



Einen kleinen hübschen Wasserfall gibt's dort übrigens auch...



Und hier noch ein paar Löcher im Felsen 😉



... und noch mehr ...



Und zum Schluss noch einmal Landschaft neben den Löchern im Felsen 😎



Nach unserer Besichtigung wollten wir wieder den Blick zurück zur Nebelbank wagen. Zuvor noch ein kurzer Abstecher zur „Buschküche“! -Die allerdings platzte aus allen Nähten, weswegen wir ein eher karges Bananen-Hilux-Picknick einlegten! 😉 Dafür auch hier wieder eine tolle Szenerie...



Unsere Hoffnung auf nun wolkenfreie Aussicht am God’s Window wurde je näher wir der Abzweigung dorthin kamen, leider immer geringer! 🤨 Es war zwar ein bisschen besser als vorher - die Wolkenbank schien immer noch über dem Gebiet zu hängen. Aber wir hatten ja Zeit und was ist noch einmal ein Plan? – also einfach mal hingefahren! 😁

Und so landeten wir flugs mitten in der Nebelsuppe! … wenn man bedenkt, dass wir wenige Kilometer zuvor noch strahlenden Sonnenschein hatten, war der Wetterumschwung schon recht krass! 🙄



Aus Spaß an der Freude hielten wir beim „Wonder View“-Aussichtspunkt (für den musste man auch keinen Eintritt zahlen) und blickten … nun ja … ins grenzenlose grau-weiß … 😛



Man kann ja wirklich nicht behaupten, dass die „Aussicht“ nicht irgendetwas hatte … 😗 😄

God’s Window haben wir uns dann aber doch gespart, Aussicht mit Nebel sieht ja dann doch irgendwie immer ziemlich gleich aus…und dafür auch noch Eintritt bezahlen?

Dafür hatten wir am Pinnacle tatsächlich etwas weniger Nebel, weswegen wir uns die Felsennadel in Ruhe anschauen konnten.

Der Neben wird weniger...



Pinnacle



Insofern hatte sich die Rückfahrt auf alle Fälle gelohnt. 🙂

Auch an den Lisbon Falls war nun schönes Wetter – hier würde mich auch echt noch die Wanderung zum Fuße des wirklich wunderschönen Wasserfalls interessieren (man braucht ja Ziele für weitere Reisen, gell? 😗 ).



Ganz generell fanden wir die Landschaft an der ganzen Panoramaroute mit den sanft geschwungenen Hügeln in diesem unglaublich sattem, strahlendem Grün wahnsinnig schön! 😁



Nach den Lisbon Falls beschlossen wir, dass nun der Wasserfälle Genüge getan sei und machten uns auf den Weg zu den letzten Aussichtspunkten in den Blyde River Canyon.

Die Aussichtpunkte „Lowveld View“ und „Three Rondavels“ waren für uns tatsächlich das Highlight des Tages, denn die Aussicht dort ist einfach nur der Hammer! 🤩



Ist das nicht einfach grandios?



Und hier erst!!! 😁



Die Rondavels...



Auch hier könnte ich mir vorstellen, mal ein bisschen ausgeprägter Spazieren zu gehen! 🙂

Nach dieser eindrucksvollen Tour tuckelten wir gemächlich zurück zur Iketla Lodge!

Zum Abendessen an diesem Tag gab es eine leckere Kartoffel-Lauch-Suppe, danach Kudu-Pie auf Kraut mit Gemüse und zum Nachtisch einen Karotten-Butternut-Kuchen! Alles wieder sehr schmackhaft und reichhaltig! 🙂

Fazit Iketla Lodge:

Eine sehr schöne, kleine und familiär-herzlich geführte Unterkunft, in der wir uns sehr wohl gefühlt haben. Als Ausgangspunkt für die Panoramaroute liegt sie eigentlich genial für all die, die etwas außerhalb und „in der Natur“ nächtigen wollen. Die Wanderwege an der Lodge schienen alle sehr gut gepflegt, wer also gerne wandert kann mit den längeren Wanderwegen auch den ein oder anderen Tag herum bringen!
Achja: Und das Essen war wirklich sehr, sehr lecker! 😉

Was ihr am nächsten Tag miterleben könnt?
- Wir fahren in den Krüger! 🤩
- Pirschen unsere ersten Elos!
- Mietzekatzen-Alarm die Erste 🤩
Reiseberichte: Cats in the Cradle! Kenia 2014 - die Löwensafari (der mit den 31 Löwenbabys) Streets paved with grey Giants! Südafrika 2013/14 (die Weihnachtsreise) 12 Reifen für ein Halleluja - Namibia im August 2013 (die Mehrgenerationenreise) From dawn till dusk - Namibia im Mai 2012 (die Weiberreise) Go visit Tanzania! 2012 (der mit den gaaaanz vielen Gnus) 2 schwerst begeisterte Namibia-Neulinge berichten (der Erstling)
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2014
1’271 Beiträge · seit 200708. Feb. 2014 ·
Hallo Steffi,

welch schöne Lektüre am Samstag Vormittag 🙂 Da zeigst Du aber sehr schöne Fotos von der Panorama Route. Und im großen und ganzen hattet Ihr tolles Fotowetter mit wunderschönen Wolken. Das bisschen Nebel am God's Window lässt sich da gut verschmerzen und liefert eine weitere Entschuldigung für eine Rückkehr an dieses schöne Fleckchen Erde. Und so schön grün alles, ich kenne die Panorama-Route leider nur in der Trockenzeit, da sieht es etwas anders aus.

Mach bald weiter, damit wir Dir in den Krüger folgen können. 😎

Liebe Grüße und schönes Wochenende,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
915 Beiträge · seit 201008. Feb. 2014 ·
Hallo Steffi,
Ihr hattet trotz des Nebels zwischendurch beneidenswert schönes Fotowetter am Canyon.
Sind ein Teil der Wasserfallfotos mit ND-Filter und Stativ entstanden ?, sie sind genial.
Danke und Gruß
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2014
1’674 Beiträge · seit 201208. Feb. 2014 ·
Hallo Steffi,

schöne Bilder von der Panoramaroute.
Es ist doch erstaunlich, wie sich die Landschaft verändert wenn es grün ist. Wir waren im August dort und die vorherrschenden Farben waren rotbraun Töne in allen Nuancen.

Freue mich auf die Fortsetzung

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
134 Beiträge · seit 201308. Feb. 2014 ·
Hallo Steffi,

Wir fliegen zuerst nach Kapstadt jetzt zum viertenmal (3 Nächte)

Dann geht es Durban, St.Lucia,
Tembe NP, Thonga Beach ( leider nur eine Nacht), Ithala NP,
Nambiti Hill, 6 Nächte in den Drakesbergen und von dort nach Trafalgar zum relaxen.
Rückflug Durban - Kapstadt und anschliessend zurück nach Zürich.

Deinen Reisebericht werde ich leider nach unserer Reise fertig lesen.
Die Bilder von der Panoramaroute wecken Erinnerungen an unsere 1. Südafrikareise 2011 🙂 🙂 🙂
Wir hatten zum Glück strahlenden Sonnenschein!

Seitdem ist bei mir ( bei meinem Mann etwas weniger) das Afrikavirus ausgebrochen : 😁 😁 😁
Aber er kommt jedesmal mit!

Freue mich auf deinen weiteren Bericht.
Lieben Gruss
Monika