THEMA: Something old, something new, something borrowed..
11 Sep 2016 14:32 #444416
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  • mamba29 am 11 Sep 2016 14:32
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Something old, something new, something borrowed, something blue

Herzlich willkommen zu unserem Reisebericht 2016 über unsere Tour durch den KTP, den Süden Namibias und den Nordwesten Südafrikas. Wir waren vom 28.07. bis 24.08.2016 unterwegs und sind folgende Route gefahren:



Die Reise war für uns eine Mischung aus altem und neuem: Nachdem wir im September vor 10 Jahren auf Wolwedans geheiratet und anschließend eine wunderbare knapp vierwöchige Reise durch Namibia gemacht haben, wollten wir Teile davon in diesem Jahr wiederholen und unserer Tochter dieses tolle Land zeigen. Neu dazugekommen ist der KTP und der Nordwesten Südafrikas.

Wir haben uns bewusst für eine sehr entspannte Tour entschieden und mehrmals auch 3 Nächte an einem Ort verbracht. Gefahren sind wir in dieser Zeit trotzdem insgesamt 4501 km.

Wir hatten eine wunderbare Reise mit tollen Eindrücken, natürlich wie immer nicht ganz pannenfrei und auch ein kleines bisschen länger, als ursprünglich geplant. :whistle: Das Wetter war wunderbar, der blaue Himmel hat uns die gesamte Reise begleitet.

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns auf eine tolle Tour zwischen Wüste und Meer, Tieren und Blumen begleitet.

Susanne, Michael und Mara
Letzte Änderung: 11 Sep 2016 16:26 von mamba29.
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11 Sep 2016 15:53 #444422
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Huhu Susanne,

das ist ja mal ne schöne Überraschung - ein Reisebericht von dir!!!! Das unrühmliche Ende hatte ich ja mitbekommen - nun hoffe ich - die Panne(n?) mal außen vor gelassen - auf tolle Erlebnisse und ebensolche Fotos!

Gruß - auch an deine beiden Lieben - von Bele
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11 Sep 2016 17:11 #444430
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  • mamba29 am 11 Sep 2016 14:32
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Hallo Bele,

herzlich willkommen an Bord von Major Tom! Die restlichen Pannen waren eher kleinerer Natur und haben das Urlaubserlebnis nicht wirklich geschmälert. Im Vergleich zu unseren sonstigen Reisen hatten wir dieses Jahr nur eine kleine Häufung... :whistle:

Liebe Grüße,
Susanne
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11 Sep 2016 17:19 #444431
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28.07.2016: Ein etwas holpriger Start

In diesem Jahr hatten wir uns erstmals dazu entschieden, statt von Frankfurt aus von München nach Johannesburg zu fliegen, weil die Rückflugzeit von Upington aus mit dem etwas späteren Rückflug ab JNB besser gepasst hat. Soweit zumindest die Theorie.

Unser Vorteil war, dass in Bayern die Sommerferien einen Tag nach den baden-württembergischen anfangen, so dass zwar auf dem Weg zum Flughafen das übliche Chaos geherrscht hat, es aber am Flughafen laut Auskunft am Sicherheitscheck geradezu paradiesisch ruhig war. Der Check unseres Kamera-Equipments verlief deutlich oberflächlicher als in Frankfurt, unser Bohnensack musste dieses Jahr nicht zum Röntgen….




Das Boarding startete bereits 20 min später als geplant und verlief im Gegensatz zu Frankfurt chaotisch: Nichts mit Business und Familien mit Kind zuerst, sondern alles auf einmal. Entsprechend ging es dann auch im Flugzeug zu. Und dann kam die schöne Durchsage, dass ein Passagier offenbar wichtige Einreisedokumente im Koffer vergessen habe, das gesamte Gepäck also nochmals ausgeladen werden müsse. :angry: Das hat rund eine Stunde gedauert, so dass wir statt um 21:05 Uhr erst gegen 22:30 Uhr glücklich Richtung Startbahn gerollt sind. Alles nicht wirklich schön, auch der Service während der Flugs war echt bescheiden, aber egal: Endlich wieder in Südafrika! :silly:

Ich war nur froh, dass wir in Johannesburg nach Berichten im Forum über die lange Wartezeit an der Immigration für rund 75€ einen Meet&Greet-Service gebucht hatten, der uns zügig zu unserem Weiterflug nach Upington bringen sollte. Wir hatten zwar ursprünglich mit guten 3 Stunden reichlich Zeit für den Weiterflug, aber wir wollten mit Mara nach einem langen Flug nicht ewig lange in der Schlange stehen. Nun war ich echt dankbar für die Buchung. Gelandet sind wir dann in Johannesburg statt um 07:40 Uhr gegen 08:45 Uhr.

Wir wurden direkt am Ausstiegsgate erwartet und innerhalb von 5 min durch die Immigration gebracht. Danach nur schnell das Gepäck holen, im Domestic-Terminal wieder neu einchecken und wieder durch die Sicherheitskontrolle. Uns wurde noch kurz gezeigt, wo wir unser Abflug-Gate finden und schon war unser Service-Mann wieder verschwunden. 75€ sind zwar nicht gerade wenig für ca. 20 min Unterstützung, aber für uns war es sehr angenehm und stressfrei. Wir sind am überlegen, ob wir das nächstes Jahr wieder nutzen. Die Schlangen an der Immigration waren übrigens ewig lang....

Nach einem kurzen Frühstück für Mara ging es dann auch schon weiter mit einer hübschen kleinen Embraer nach Upington, wo wir kurz vor halb eins ankamen.





Froh, endlich da zu sein und auch ein bisschen erschöpft, steuerten wir den Europcar-Schalter auf dem doch sehr übersichtlichen Flughafen von Upington an. „Something borrowed“ ist natürlich unser Fahrzeug, dieses Jahr ein Ford Ranger, genannt „Major Tom“.



Bislang waren wir mit Europcar immer sehr zufrieden und hatten jeweils Fahrzeuge in sehr gutem Zustand bekommen. Allerdings war die Fahrzeugübernahme bislang immer in Johannesburg. Dieses Mal lief es leider nicht ganz so glatt. Das Fahrzeug selbst war zwar mit knapp 80.000 km bis auf die defekten Gurtstraffer weitestgehend in Ordnung, aber die Reifen ließen deutlich zu wünschen übrig: Auf den beiden Vorderreifen war sehr wenig Profil, an der Innenseite waren sie schon deutlichst abgefahren. Die Hinterreifen waren etwas besser, aber auch nicht wirklich tauglich. Der einzig wirklich gute Reifen mit tollem Profil war das Ersatzrad unter dem Auto… :sick:

Tja, was tun? Ein Ersatzfahrzeug gab es nicht und ein Reifenwechsel wäre laut den wenig motivierten Mitarbeitern von Europcar frühestens am Montag möglich gewesen, da sie neue Reifen auch Johannesburg hätten kommen lassen müssen. Also nicht wirklich eine Option. Wir haben das Fahrzeug dann genommen wie es war, allerdings mit ungutem Bauchgefühl. Und waren im Laufe der Reise auch an unseren beiden Ersatzreifen froh…..

Im Nachhinein hätten wir wohl darauf bestehen sollen, beim örtlichen Reifenhändler wenigstens die beiden Vorderreifen in etwas Tauglicheres umzutauschen. Aber hinterher ist man immer schlauer. :S

Eindeutiges Fazit an dieser Stelle: Keine Anmietung mehr bei Europcar an Stationen, an denen ein Fahrzeugwechsel mangels Auswahl höchstwahrscheinlich nicht möglich ist. Nächstes Mal würden wir bei Kalahari 4x4 in Upington mieten. Und bei einem Start in Windhoek wird es definitiv ein Fahrzeug eines örtlichen Vermieters, auch wenn diese preislich deutlich teurer sind. Wir haben im Laufe dieser Reise viele Bereifungen mehr oder minder neidisch angeschaut und eindeutig beschlossen, dass wir diesen Fehler nicht mehr machen werden.

Danach ging es weiter ins River Manor Guesthouse, wunderschön am Orange gelegen.



Nachdem das je mehr oder minder das Forums-BB in Upington zu sein scheint, hatten wir uns auch dazu entschieden. Wir hatten einen hübschen Family Superior Room.



Nach einer kurzen Pause starteten wir zu unserem Großeinkauf in die Kalahari-Mall. 6 Tage Selbstversorgung im KTP standen vor uns. Dank eines inzwischen schon erprobtem Einkaufszettel ging es recht zügig. Micha und Mara kümmerten sich um Kühlbox und Grillutensilien, ich übernahm den Rest. Das Fleisch wollten wir am nächsten Morgen im Upington Slaghuis holen. Noch schnell die Grundversorgung an Savanna geholt und fertig mit den Pflichtaufgaben für den ersten Urlaubstag. :)

Den Abend beschlossen wir mit einem leckeren Abendessen im Bi-Lo Restaurant. Mara freute sich besonders über den Spielplatz und den Garten mit den Tieren.

Morgen geht es dann richtig los: Wir fahren in den KTP nach Twee Rivieren.
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11 Sep 2016 17:44 #444433
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  • lionfight am 11 Sep 2016 17:44
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In Teilen waren wir ähnlich unterwegs. Sind heute zurück gekommen.
Wir hatten auch den Ford in Upington. Unserer war etwas neuer, aber die Vorderreifen waren erschreckend. Einen hat es uns auch komplett zerlegt. Ansonsten ist der Ford aber sehr gut und fast schon luxuriös.

Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela

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11 Sep 2016 17:52 #444434
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  • mamba29 am 11 Sep 2016 14:32
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Hallo Joe,

welcome back!
Der Ford ist aus unserer Sicht als Fahrzeug absolut okay. Micha meint, er fährt sich angenehmer als der Hillux. Mir sind vor allem die zahlreichen Zigarettenanzünderdosen aufgefallen und dabei hatte ich doch dieses Jahr extra eine Mehrfachsteckdose für den Zigarettenanzünder dabei... ;)
Wir werden ihn auch nächstes Jahr wieder nehmen. Dann aber wieder ab JNB, wo ein Fahrzeugtausch/Reifenwechsel absolut problemlos möglich ist. Europcar und Uptington - never again!

LG
Susanne
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