ChampagnerThemenstarter8'742 Beiträge · seit 201016. Juni 2017 ·
_Matthias_ schrieb: Die Schweizer sprechen doch alles mit pronociertem "ch",
Matthias, die echten schon, aber meine Nichten und Neffen sind zum Großteil noch in Deutschland geboren und aufgewachsen, und beide Eltern sind Deutsche. Ich hatte mich gewundert, weil mein Patensohn, der ganz normal deutsch mit mir redet (okay, bissle schwäbisch eher 😉 ) eben diese 6 nicht normal (mir saged sex) rausbrachte und er hat mir dann erklärt, dass in seiner neuen Heimat großen Wert drauf gelegt wird, dass man sie "korrekt" ausspricht. Aber in der Schweiz wundert einen eh nichts, da gibt es ganze Kloster voll mit autistischen Mönchen 🤩 - zumindest lange in meiner Vorstellung... 😗 bis ich aufgeklärt wurde 😊 .... ich hatte nicht ganz verstanden, wofür das Opfer beim in Berndütsch gehaltenen Konfi-Gottesdienst eben jenes Patensohnes sein sollte 🙄 (Mönsche=Menschen und nicht Mönsche = Mönche 😄 ).
Und wo wir schon dabei sind, der kleine streckt natürlich sechs Gliedmaßen in verschiedene Richtungen, der hat ja auch einen Schwanz.
Der Mann kann zählen 😄 !!!
Aber ich schweife ab.... muss dringend mal diesen RB fertig bekommen, aber die Ablenkungen in den Ferien sind zu groß - nur noch 2 Tage 🤩
franzicke2'085 Beiträge · seit 201217. Juni 2017 ·
.... muss dringend mal diesen RB fertig bekommen
Neiiin, Bele nein - noch nicht ganz fertig, zieh's bitte noch ein bisschen in die Länge - ich liebe es, bei dir und deiner Familien-Afrika-Reise rumzustöbern. 😘 Und auf dein Fazit freu ich mich ganz besonders 😎
Und Doro hat recht:
Geniales Bild!
aber ich finde, unten rum hat der Nico bissle gschlampt 😗 Schönes Wochenende und liebe Grüße Ingrid
ChampagnerThemenstarter8'742 Beiträge · seit 201018. Juni 2017 ·
Reisemaus schrieb:Geniales Bild! Bin beeindruckt! Und bestimmt eine schöne Erinnerung! Die Leos kommen dann im August. 😉 Genieße Dein letztes Ferienwochenende! Liebe Grüsse Doro
Logisch Doro – mindestens 7 Stück am South Gate, für jeden einen, gell??? 😎 Und was für ein Ferienwochenende? Es ist bereits SONNTAG 😮 !
franzicke schrieb:
.... muss dringend mal diesen RB fertig bekommen
Neiiin, Bele nein - noch nicht ganz fertig, zieh's bitte noch ein bisschen in die Länge - ich liebe es, bei dir und deiner Familien-Afrika-Reise rumzustöbern. 😘 Und auf dein Fazit freu ich mich ganz besonders 😎
Ach Ingrid, du kannst es doch einfach ganz langsam lesen. Uaahhhh, das Fazit, ja, das muss ich auch noch schreiben, 🤩 aber vorher kommen glaub noch zwei Kapitel... 😗
Und Doro hat recht:
Geniales Bild!
aber ich finde, unten rum hat der Nico bissle gschlampt 😗 Schönes Wochenende und liebe Grüße Ingrid
Ich vermute ja, dass du auf irgendwas ganz anderes anspielst 😗 😎 – aber das ist tatsächlich Nico’s Stil: da „drialt“ (wie heißt das auf Hochdeutsch??? 😐 ) immer irgendwas runter…. 😛 (Die nackte Frau daneben hab ich aus Jugendschutzgründen weggeschnitten 😄 - das Zimmer, in dem das Bild hängt, war bei meinen Gästen neulich übrigens heiß begehrt 😎 )
ChampagnerThemenstarter8'742 Beiträge · seit 201018. Juni 2017 ·
21. April 2017 – Fahrt nach Livingstone /Sambia
Das folgende Kapitel wird anstrengend 🤢 - und ist sicher Futter für die Gegner einer Gruppenreise 😗 😉 !
Wir fahren zur Big-Five-Chobe-Lodge (ehemals Toro-Lodge) , wo Bush Ways Ihr Depot haben. Dort müssen wir uns von unserem Trailer (das ist emotional leicht machbar 😉 ) und von Lawrence verabschieden 🙁 – das fällt uns sehr, sehr schwer. Was für ein netter sympathischer Kerl mit einer bewundernswerten Lebenseinstellung, von der wir unterwegs einiges erfahren durften. Mal ganz abgesehen davon, dass er super kochen kann – und dies wohl daheim eben so gerne macht wie unterwegs im Busch! Sobald er vom Kochen/Essen beginnt zu reden, leuchten seine Augen 🙂 !
Gerade ist er aber auch recht happy, denn er hat nun ein paar Tage frei und kann zu seiner Familie fahren – darauf freut er sich sehr! Unser Gepäck wird nun auf die letzte Sitzbank verladen – somit wird die alte Sitzordnung aufgelöst – Nico kommt zu uns, wir quetschen uns zu viert auf die Bank und die beiden Dänen wollen bei Wolf und Dieter einfach reinrutschen. Aber so einfach ist das nicht 😵 – sie sollen zwischen den beiden sitzen, die auf ihren „Fensterplätzen“ bestehen… Warum? Ihre Antwort: „Weil es uns da gefällt!“ 😮 Okeeeee….. so einfach lassen sich manche Dinge im Leben erklären, das muss ich mir merken 😗 . Anna und Kasper finden das nicht in Ordnung, fügen sich aber in ihr Schicksal. Argumentieren auf Deutsch ist auch schwierig für sie – sie verstehen zwar das meiste, sprechen aber in der Hauptsache Englisch.
Unsere Fahrt geht weiter Richtung Grenze – und ich habe mal wieder meine Fotodaten angeschaut: tatsächlich fahren wir eine halbe Stunde lang im Konvoi an unzähligen LKWs vorbei, die dort wochenlang darauf warten, mit der Fähre nach Sambia zu gelangen.
Zwischen diesen beiden Fotos liegen exakt 30 Minuten - reiner Zufall übrigens, dass wieder ein LKW mit roter Plane am Rand steht – es ist aber definitiv ein anderer, wir haben uns also von der Stelle bewegt.
Diese Situation – auch wenn ich schon öfters davon gehört und gelesen habe – erscheint mir ziemlich absurd sowie transportlogistisch und ökonomisch ein Unding (zumindest aus europäischer Sicht) - ich frage, warum es denn keine Brücke über den Sambesi gibt? Ist im Bau – meint Diteko, und tatsächlich sieht man an der Seite, dass zumindest an einer Zufahrt gearbeitet wird.
Oh, das wusste ich gar nicht, hab jetzt aber daheim mal nachgelesen – Brücken finde ich immer spannend, daher erlaubt mir den Exkurs!
Kazungula Bridge is a road and rail bridge, 923-metre-long and 18.5-metre-wide, under construction over the Zambezi River between the countries of Zambia and Botswana at Kazungula. In August 2007 the governments of Zambia and Botswana announced a deal to construct a bridge to replace the existing ferry. Construction of the US$259.3 million project, which includes international border facilities in Zambia and Botswana officially began on 12 October 2014 and is due to be completed by 2018.
Googlemaps ist glaub noch nicht ganz auf dem aktuellen Stand - aber bei diesem Screenshot fällt mir mal wieder auf und ein, wie schade es ist, dass Botswana und Namibia ihre Grenze nicht 100m nach rechts verlegt haben - es wäre ein perfektes Vierländereck, und dazu das aktuell einzig(st)e 🤩 ! Wobei natürlich Namibia dann in die Brückengeschichte auch involviert wäre....irgendwie.... So wird das Bauwerk genau in diesen botswanischen Zwickel eingepasst.
Er erklärt uns auch, dass es völlig unklar ist, wie lange wir brauchen, um einen Platz auf der Fähre zu bekommen – das würde auch davon abhängen, ob eine oder zwei Schiffe in Betrieb seien. Außerdem bekommen wir eine Einweisung, wie wir uns an der Grenze zu verhalten haben. Keine Fotos bitte und alles machen, was er uns sagt , nicht weglaufen ohne sich abzumelden usw…. Und vor allem: „Bitte beeilt euch! Verlasst die Fähre möglichst als erste, und geht direkt zum Zollgebäude. Unser Fahrzeug muss nämlich heute zum ersten Mal über die Grenze (es ist ja einer der nagelneuen Landcruiser). Das wird noch mehr Zeit als normal benötigen und Zhenya und ich werden versuchen, das parallel zur Passkontrolle und Visaeintrag zu erledigen."
Am Ufer des Sambesi angekommen geht plötzlich alles ganz schnell: die Zuständigen dort wollen uns auf die Fähre links einweisen, die völlig leer ist, aber Diteko riecht den Braten sofort: wer weiß ob und wann die losfährt.
Er besteht darauf einen Platz auf dem rechten Schiff zu bekommen – und schon sind wir drauf – zusammen mit einem Kleinlaster da vorne und diesem Riesenteil. Jetzt muss ich etwas gestehen: ich habe höllisch Angst vor großen Autoreifen 🤢 😮 – also zumindest wenn ich neben ihnen stehe. Ich sehe mich sofort von ihnen mitgerissen und unter dem LKW begraben…oder zumindest meine Füße von den Dingern überrollt und plattgequetscht! 😊 Vor allem wenn alles so eng zugeht wie hier.
Entsprechend gestresst sehe ich hier schon aus
Die Jugend macht dagegen einen ganz entspannten Eindruck - hier übrigens das besagte Handgepäck von Nico (Ihr erinnert euch?) 😗 😄
Der Sambesi ist momentan so breit wie selten und hat eine starke Strömung (Blick nach Osten).
Die neue Brücke ist allgegenwärtig – ein Riesenbauwerk (Blick nach Westen)!
Die Motoren der Fähre wirken alles andere als vertrauenserweckend, eine Schraube droht herauszufallen – und wir kommen auch nur sehr langsam voran – immer gegen die Strömung ankämpfend.
Das Ganze dauert ziemlich genau eine Viertelstunde (mir kam es viel länger vor) und am Ende überfahren wir fast noch zwei Mokorofahrer, die es sich in der Nähe des Ufers in ihren Holzbooten bequem gemacht haben und uns sehr spät erst wahrnehmen. 😊 Es wird gehupt und laut gerufen, um die Menschen auf uns aufmerksam zu machen, wir treiben durch die starke Strömung immer näher auf sie zu, bis sie im letzten Moment davonstaken und wir auch etwas an Höhe gewinnen. Ahhh, das ist alles ziemlich gruselig! 😕
Nun ist das Ufer in Sicht (links ist das Grünzeug, in dem die Mekoro waren) und auch unsere Anlegestelle.
Von vorne wird die Botschaft durchgegeben: wir können nicht richtig anlegen, der Fluss hat zu viel Wasser und müssen daher ein Stück durchs Wasser laufen bzw. fahren. Na prima, Diteko wird hektisch, wir sollen - sofern wir barfuß durchs Wasser wollen - schnell die Schuhe ausziehen, denn wir sollen unbedingt als eine der Ersten die Fähre verlassen. Die Idee haben andere natürlich auch und es wird gedrängelt und geschubst – und das alles neben diesen riesigen Rädern, die sich sicher auch gleich in Bewegung setzen werden. Uahhhhh….. so eine Fährfahrt hatte ich mir idyllischer vorgestellt.
Kurzerhand beschließe ich, dass meine Schuhe sowieso dringend eine Wäsche nötig haben, denn ich habe keinerlei Lust, mit bloßen Füßen auf einen rostigen Nagel unter Wasser zu treten oder gar in den Sambesi zu plumpsen - ich habe ein gewisses Talent dafür, ohne Schuhe mal eben im Wasser auszurutschen.
Als Folge meines Entschlusses betrete ich – wenn auch mit quaaatschnassen Schuhen und Socken - als erste das Zollgebäude. Diteko und die anderen trudeln auch nach und nach ein – auf wen wir am längsten warten müssen sage ich jetzt nicht…. 😗 Alle Pässe mit den eingelegten 50 US-Dollar werden gesammelt abgegeben, zwei davon brauchen ein KAZA-Visum (Claudia und Simone bleiben noch ein paar Tage in Livingstone und wollen auch mal nach Simbabwe „rübermachen“.).
Der Zöllner macht einen leicht genervten Eindruck und meint, es wären viel zu viele Leute hier drin, nur einer dürfe bleiben. Diteko fragt mich ob ich mir zutraue, auf die Pässe aufzupassen – er würde zu gerne parallel sich um die Autopapiere kümmern und ich wüsste von meinen Grenzübertritten von und nach Simbabwe ja wie das etwa abläuft. Klar, mach ich gerne – das ist schon eher meine Welt als neben totbringenden LKW-Reifen zu stehen 😉 . Und schließlich habe ich ja tagtäglich mit Beamten zu tun, ich weiß wie die ticken, das müsste zu schaffen sein 😄 (Hilfe – Rennade liest mit – sie wird mich spätestens am Montag in der Schule umbringen – da hätte ich mich auch gleich vor einen dieser Monsterreifen werfen können 🤩 ).
Doch zurück ins Zollhaus – die anderen verlassen es mehr oder weniger widerwillig, schon ein komisches Gefühl, seinen Pass aus der Hand zu geben und sogar aus den Augen zu verlieren - ich verspreche, dass ich gut aufpasse!
Das Ganze zieht sich ziemlich, Diteko schaut zwischendurch mal vorbei, ob alles klar ist, die zwei KAZA-Visum-Pässe verschwinden eine zeitlang aus meinem Blickfeld, da sie zu einem anderen Kollegen wechseln, was mich etwas nervös macht 🙄 . Trotzdem versuche ich, den Zöllner stets freundlich und optimistisch anzuschauen, wenn er denn mal meinen Blick sucht, dabei irgend etwas vor sich hinbrabbelnd….Und dann ist es soweit, ich halte alle Pässe ordnungsgemäß gestempelt in der Hand. Juhu! 🙂
Was ich nicht ahnen kann ist das Drama, das sich während meiner Abwesenheit in unserem Fahrzeug abgespielt hat 😈 – ich bekomme es auch nur im Nachhinein erzählt. Anna und Kasper steigen ein und rutschen auf einen Fenster- und einen Gangplatz. Dies bringt Dieter völlig aus der Fassung, unverschämt sei das, und als jemand anderes einwirft, dass die Beiden schließlich und bekanntermaßen auch mal da sitzen wollen, meint er, das könne er ja nicht wissen (erwartet bitte keine Logik!!!). Doch, verteidigt sie jemand aus unseren Reihen (und wenn ich den Gerüchten glauben darf, dann bin ich mit diesem Jemand verwandt und habe ihm meinen manchmal etwas hitzigen Gerechtigkeitssinn + eine Prise Widerspruchsgeist vererbt 😊 ) - sie hätten das schon an der Lodge gesagt – und wenn er (Dieter) mal richtig zuhören würde, dann wüsste er das auch und so weiter und so fort....!!! Die Situation eskaliert wohl in einem Maße, welches man Dieter gar nicht zutrauen würde (Details erspare ich euch - Ihr würdet es eh nicht glauben 🙄 ). 😵 😮
Nur gut, dass ich nicht dabei war – keine Ahnung, ob ich mich hätte beherrschen können…… Anna und Kasper bedanken sich später, als wir 9 (also ohne Ü70) beieinander stehen bei allen, die sie unterstützt haben – sie sind sichtlich geschockt, wie jemand wegen so etwas dermaßen ausflippen kann. 😐
Zum Glück endet aber keiner der Streithähne so 🤪 - dieser Transporter stand neben uns:
Stefan meint später, dass man solche, doch auch anstrengende und nervenaufreibende Reisen vielleicht ab einem gewissen Alter nicht mehr machen sollte. Ups, lieber Herr Sohn, sag mir dann bitte rechtzeitig, wenn es bei mir so weit ist 🙄 😎 !
Irgendwann tauchen auch Zhenya und Diteko wieder auf und halten freudestrahlend die Autopapiere in der Hand! Na dann kann‘s ja endlich weitergehen – wir haben etwas Zeitdruck, da wir ja noch an die Fälle wollen und wir vier einen Hubschrauberflug um 17 Uhr gebucht haben. Gesine und Claudia möchten sich uns anschließen – und das muss auch alles noch geklärt werden.
Tja, wenn da nicht der LKW vor uns wäre, der direkt vor dem großen Tor steht, das für uns geöffnet werden soll. Ich bewundere Diteko für seine Geduld – ich hätte daheim bestimmt schon begonnen rumzugeifern – er sitzt die Sache stoisch aus, wohl wissend dass irgendwann eine Lösung gefunden wird. Schlussendlich findet man den Fahrer des LKWs, der so rangiert, dass wir gerade vorbeipassen.
Yes – jetzt sind wir endlich in Sambia!
Auch wenn dieser Grenzaufenthalt nervig war – spannend und interessant fand ich ihn trotzdem (wobei natürlich der Streit im Auto nicht hätte sein müssen)!
Unterwegs halten wir für einen schnellen Lunch an, den Lawrence uns morgens noch gerichtet und ins Auto gepackt hat.
Dann geht’s flott zurück ins Auto, die Zeiger der Uhr rücken unerbittlich voran 😮 ! Wir sind kaum gestartet, da bittet Dieter von hinten, mal endlich etwas langsamer zu fahren. Es sei ja ganz unmöglich wie sehr es da hinten ziehen würde, auch die Abdeckung der Taschen würde bald davonfliegen 😠 . Hmmmm. Diteko meint vorsichtig, er wolle eigentlich nicht langsamer fahren. Dieter: "Wieso nicht, wir haben doch alle Zeit der Welt...?"
Huch, jetzt wird Gesine aber fuchsig – diese Seite kannte ich an dieser immer fröhlichen Person noch gar nicht 🤩 : "Nein, wir haben eben KEINE Zeit, wir wollen noch an die Fälle und wir wollen Hubschrauber fliegen!"
Dies interessiert Dieter aber nicht wirklich (oder er hat wieder nicht zugehört) und er meckert weiter rum. Zhenya bietet ihm an, den Platz mit ihm zu tauschen. Darauf lässt er sich dann ein, unser Übersetzer öffnet die Klappe zum Aussteigen, lässt Dieter auf seinen Platz vorne neben dem Fahrer einsteigen und macht die Klappe bei uns hinten von außen wieder zu, weil sonst Diteko extra aussteigen müsste, um sie zu schließen, wenn Zhenya drin ist.
Dieser klettert über die „Brüstung“ – und das wäre auch alles recht einfach, wenn Wolf von seinem Fensterplatz, an dem Zhenya einsteigen will, eins weiter rüberrutschen würde, wo vorher (notgedrungen, weil ja Anna und Kasper den anderen Randplatz okkupiert haben) Dieter saß. Aber nein – Wolf sitzt da wie in Stein gemeißelt auf SEINEM Platz 🤢 😕 und Zhenya muss sich akrobatisch über ihn hinweg auf den nächsten Platz einfädeln. Das gibt’s doch nicht 🤩 !!! Ich muss mich echt beherrschen, dass ich den Typen nicht am Kragen packe und einen halben Meter zur Seite ziehe 😠 !! An Zhenyas Stelle wäre ich mal – uuuups – aus Versehen auf seinen Oberschenkel getreten 😛 . Aber Zhenya ist ja im Gegensatz zu mir ein höflicher Mensch 😗 !
Ab diesem Moment ist die Fahrt dann aber ruhig und verläuft im Rahmen unserer Möglichkeiten auch friedlich (und sogar schnell) – und so erreichen wir unsere letzte Unterkunft der Reise, die Maramba River Lodge, am frühen Nachmittag.
Dort geht's mit dem nächsten Kapitel weiter - in bester Stimmung - echt!!!! 🙂
mangels Zeit sage ich nur, dein Bericht ist mal wieder super. 🙂 Bei den Gefiederten halte ich mich heraus, ich finde sie schön, ist aber nicht meine Passion. 😵 Das kleine Äffle mit seine 5 Gliedmaßen finde ich allerliebst.
Schöne Grüße an den Drialer, seine Bilder gefallen mir!
Liebe Grüße und *freu* auf Samstag Guggu
Jetzt sehe ich, dass es weiter geht nach Livingstone. Muss ich gleich lesen 🙂
Ach du meine Güte, das war ja eine heiße Fahrt. Aller Achtung, dass du dich da hast beherrschen können. Als nicht Beteiligte liest sich das ja amüsant, aber vor Ort wäre mir der Kragen schon lange geplatzt. 😈 😈
Und frag mal bitte dein Sohn wo er wohl die Altersgrenze für Afrikareisen sieht 😵 . Du weißt, mein Ranger hat auch schon eine 7 davor 😗 😣
und ich dachte schon, unsere Fährfahrt wäre spannend gewesen. Das toppt aber mal alles und ich weiss nicht, ob ich da mitgefahen wäre 😐 . Und die Einreise über Zimbabwe ist dann wohl eher für Anfänger 😈 , Sambia dann für Fortgeschrittene 😄 .
Auf jeden Fall wieder ganz tolle Bilder und ich liebe Deinen Schreibstil 🤩 . Am Freitag wirst Du wohl sicher noch viel mehr erzählen. Ich freue mich Nina
ChampagnerThemenstarter8'742 Beiträge · seit 201018. Juni 2017 ·
LolaKatze schrieb: Am Freitag wirst Du wohl sicher noch viel mehr erzählen. Ich freue mich Nina
Huch Nina 🤩 (nur kurz, bin draußen in der Sonne): es gab schon einmal jemand, genauer gesagt zwei, die am Freitag vor der Tür standen 😗 - nicht dass dir das selbe Schicksal wiederfährt: Büsnau ist am SAMSTAG!!!
"drialt"= "trieft" auf Hochdeutsch, aber es klingt bei weitem nicht so plastisch... @ Guggu: "Du weißt, mein Ranger hat auch schon eine 7 davor 😗 😣 ....meiner auch! Gruß + schönen Restsonntag Friederike
ChampagnerThemenstarter8'742 Beiträge · seit 201018. Juni 2017 ·
Menno, so werd ich nie braun 😄 !
CuF schrieb:"drialt"= "trieft" auf Hochdeutsch, aber es klingt bei weitem nicht so plastisch... Friederike
Nee, Friederike, ungern, aber ich muss dir widersprechen: das trieft...äh...trifft es nicht ganz - triefen ist mengenmäßig mehr 😎 ! Also zumindest für mein Sprachempfinden...... 😗
Champagner schrieb:Menno, so werd ich nie braun 😄 !
CuF schrieb:"drialt"= "trieft" auf Hochdeutsch, aber es klingt bei weitem nicht so plastisch... Friederike
Nee, Friederike, ungern, aber ich muss dir widersprechen: das trieft...äh...trifft es nicht ganz - triefen ist mengenmäßig mehr 😎 ! Also zumindest für mein Sprachempfinden...... 😗
Strelitzie2'852 Beiträge · seit 201118. Juni 2017 ·
Hallo Bele,
hui, dagegen ist das bei mir ja eine Puppenwiese. 🙂 Die beiden Herren hätten meiner Meinung nach längst in die Schranken gewiesen werden müssen, ich hätte auch den Guide da eingebunden. Ich dachte immer, bei so einer Gruppenreise rotiert man bei den Plätzen. Wie anmaßend egoistisch! Mir wäre längst der Kragen geplatzt! 🤩 Ich hoffe, ihr habt Euren Hubschrapp-schrapp noch bekommen!
Sonntagsgrüße Strelitzie
franzicke2'085 Beiträge · seit 201218. Juni 2017 ·
da „drialt“ (wie heißt das auf Hochdeutsch??? 😐 )
es könnte der (oder das) Moment sein, wenn triefen in tröpfeln übergeht 😄 🤩 🤪
Zu eurer Überfahrt kann ich nur sagen "Africa is not for Sissies" - Sissy war ja auch gar nicht dabei. Wow - da ging's ja mal ab ... und dafür
anstrengende und nervenaufreibende Reisen vielleicht ab einem gewissen Alter nicht mehr machen sollte
gilt zum Glück ja auch - es gibt sodde und sodde - WIR und unsere Ranger gehören selbstverständlich alle zu ersteren 😗 😎
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201318. Juni 2017 ·
Hallo Bele, danke für die spritzigen Schilderungen eurer Erlebnisse. Die Kazungula-Fähre samt Grenzübertritt war für mich auch kein angenehmes Erlebnis. Bei uns stolzierten Polizisten (oder Soldaten) mit Schlagstock herum und traktierten damit ihre schwarzen Brüder, die als Gepäckträger für ihre Kunden gute Plätze suchten. Das war schon heftig.
Eure beiden "älteren" Mitreisenden waren ja total Hummeldumm-verdächtig! Ich kann gut verstehen, wie schwer es dir fiel, den Mund zu halten. Wir haben vor etlichen Jahren eine Busreise von WDH bis zu den Vic Falls organisiert und geleitet, da war gut ein Drittel der Mitreisenden von der Sorte. Als Reiseleiter kriegst du von allem die geballte Ladung ab - lachen kann man erst mit gewissem Abstand darüber. Ich bin heute noch froh, dass ich mich damals nicht in die Fälle gestürzt habe! 🤢
Sehr schade, dass eure Reise schon dem Ende entgegen geht!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
ChampagnerThemenstarter8'742 Beiträge · seit 201019. Juni 2017 ·
Guggu schrieb:Liebe Bele, Und frag mal bitte dein Sohn wo er wohl die Altersgrenze für Afrikareisen sieht 😵 . Du weißt, mein Ranger hat auch schon eine 7 davor 😗 😣 Nochmal LG G.
Guggu, ich werde die Frage weiterleiten 😄 – aber Ingrid hat sie weiter unten ja schon soweit beantwortet! Danke auch für deine Lobesworte 😘
LolaKatze schrieb:Liebe Bele, und ich dachte schon, unsere Fährfahrt wäre spannend gewesen. Das toppt aber mal alles und ich weiss nicht, ob ich da mitgefahen wäre 😐 . Und die Einreise über Zimbabwe ist dann wohl eher für Anfänger 😈 , Sambia dann für Fortgeschrittene 😄 . Auf jeden Fall wieder ganz tolle Bilder und ich liebe Deinen Schreibstil 🤩 . Am Freitag wirst Du wohl sicher noch viel mehr erzählen. Ich freue mich Nina
Nina, im Nachhinein war es halb so wild, aber die Grenzübergänge nach Zimbabwe fand ich tatsächlich weniger aufreibend… aber da hatten wir auch kein Fahrzeug dabei, das mit musste (und keine Ü70 😛 ). Danke auch dir für die lobenden Worte 😘 ! Beruhigend übrigens dass sich das mit den Wochentagen backstage geklärt hat 😎 .
CuF schrieb: @ Guggu: "Du weißt, mein Ranger hat auch schon eine 7 davor 😗 😣 ....meiner auch! Gruß + schönen Restsonntag Friederike
Siehe Ingrid – sodde und sodde 😉
Strelitzie schrieb:Hallo Bele, Die beiden Herren hätten meiner Meinung nach längst in die Schranken gewiesen werden müssen, ich hätte auch den Guide da eingebunden. Ich dachte immer, bei so einer Gruppenreise rotiert man bei den Plätzen. Wie anmaßend egoistisch! Mir wäre längst der Kragen geplatzt! 🤩 Ich hoffe, ihr habt Euren Hubschrapp-schrapp noch bekommen! Sonntagsgrüße Strelitzie
Strelitzie, die Guides waren ja zu dem Zeitpunkt, als es diesen großen Knatsch gab, nicht vor Ort – sie waren wegen der Fahrzeugpapiere unterwegs. Ich glaube nicht, dass die beiden Herren Touristen sich ein solches Benehmen vor Diteko und Zhenya getraut hätten. So fühlten sie sich aber als die Chefs 😵 , vielleicht war dies das Problem… ? Und doch, die Plätze wurden immer getauscht, aber zu diesem Zeitpunkt war ja die Sitzordnung eh schon aufgelöst weil wir keinen Hänger mehr dabei hatten und das Gepäck deshalb auch vorne ins Fahrzeug musste 😕 Und übrigens: Ich hab meistens T-Shirts oder Kapuzenshirts an, da kann zum Glück kein Kragen platzen 😄 ! Gewusst wie…. Konfliktmanagement light 😎 ! Und jepp, das mit dem Flug war dann kein Problem. Da waren wir schon knapper dran 2014… 😊
franzicke schrieb: Zu eurer Überfahrt kann ich nur sagen "Africa is not for Sissies" - Sissy war ja auch gar nicht dabei.
Bely war aber dabei….. 🙁 🙄
da „drialt“ (wie heißt das auf Hochdeutsch??? 😐 )
es könnte der (oder das) Moment sein, wenn triefen in tröpfeln übergeht 😄 🤩 🤪
Ingrid, Deine Definition finde ich herrlich 😄 – aber als Wort-zu-Wort-Übersetzung dann doch etwas sperrig 😮 😛
es gibt sodde und sodde - WIR und unsere Ranger gehören selbstverständlich alle zu ersteren 😗 😎
Was die diversen Soddigen betrifft sind wir uns aber einig! 😘
Schönen Rest-Sonntag
🤩 Zu schbäd!
Berg-Eule schrieb:Hallo Bele, danke für die spritzigen Schilderungen eurer Erlebnisse. Die Kazungula-Fähre samt Grenzübertritt war für mich auch kein angenehmes Erlebnis. Bei uns stolzierten Polizisten (oder Soldaten) mit Schlagstock herum und traktierten damit ihre schwarzen Brüder, die als Gepäckträger für ihre Kunden gute Plätze suchten. Das war schon heftig.
Oweia, so heftig war das bei uns nicht am Grenzübertritt 😐 – aber vielleicht habe ich das auch übersehen?
Eure beiden "älteren" Mitreisenden waren ja total Hummeldumm-verdächtig!
Ach, vergessen wir die Hummeldumms einfach….oder???? 😗 😎 Im nächsten Kapitel sind sie nicht, bzw. nur am Rande dabei... 😛
Ich bin heute noch froh, dass ich mich damals nicht in die Fälle gestürzt habe! 🤢
Bei uns war es dann eher so, dass sich die Fälle auf bzw. über uns gestürzt haben! 🤩 😄
So, mal schaun, ob ich das Fälle-Kapitel noch hinkriege.... 😕
ChampagnerThemenstarter8'742 Beiträge · seit 201019. Juni 2017 ·
21. April 2017 – Besuch der Victoria Fälle zu Fuß und mit dem Hubschrauber
In etwas mieser Stimmung kommen wir an der Maramba River Lodge an, sind aber gleich begeistert von der großzügigen und gepflegten Anlage direkt am Maramba River (hab leider vergessen zu fotografieren - von daher sind das geklaute Fotos 😮 😊 )
Wir vereinbaren mit Diteko wann er uns an die Fälle fährt und Claudia und Gesine hoffen immer noch, dass sie anschließend mit uns den Hubschrauberflug machen können. Unser Guide bitte uns vorher noch das Abendessen beim Restaurant auszusuchen – er hat auf unseren Wunsch einen großen Tisch für alle dort reserviert
Dann beziehen wir unsere Tented Chalets, wirklich hübsche kleine Zelthäuser mit allem was man braucht – vor allem einer funktionieren Dusche. Ich wasche mir den Sambesi von den Füßen und stelle meine Schuhe vor’s „Haus“, damit sie hoffentlich bis morgen trocknen.
Am Auto sind wir dann zu neunt, unsere Ü70er fahren nicht mit 😉 – sie kennen die Fälle schon. Keine Ahnung ob es nun daran liegt – auf jeden Fall sind wir alle völlig aufgedreht und in bester Stimmung. Und natürlich sehr gespannt! 😮 Wären meine Kinder nicht dabei gewesen, hätte ich mir die Fälle vermutlich auch nicht zum dritten Mal „gegeben“ – allerdings bin ich schon ein bisschen neugierig auf die sambische Seite und auf die Wassermassen im April. Da ich keine Lust habe, nachher klatschnass in den Hubschrauber zu steigen, ziehe ich einen meiner drei mitgebrachten Plastikumhänge über, Stefan und Gesine nehmen sich die beiden anderen – und dann geht es los in Richtung Fallkante – mal schaun was uns erwartet.
Es ist der helle Wahnsinn 🤩 !!! Alleine schon das Geräusch der donnernden Wassermassen – und dann die allgegenwärtige Gischt, die wie eine Riesendusche ohne Pause auf uns hernieder prasselt. Das Jungvolk sowie der Club der Ü40-Damen quietscht vor Begeisterung – wir lachen und laufen ohne Rücksicht auf nasse Schuhe (Socken, Hosen....) durch die Bäche, die uns auf der Knife Edge Bridge entgegenlaufen.
Nur sehen tut man von den Fällen nichts – aber so was von nichts! Unvorstellbar – es scheint als ob wir uns inmitten des Sambesis befinden. Nur an etwas weiter entfernten Aussichtspunkten kann man etwas erahnen – dort entstehen auch ein paar Fotos mit den Smartphones, die vorher schon auf Wasserdichtigkeit getestet worden waren.
Immer wenn wir uns über den Weg laufen müssen wir lachen, weil wir so witzig aussehen – entweder klatschnass oder in Folie verpackt.
So viel Spaß hatte ich hier wirklich nicht erwartet und genieße glücklich diese euphorische Stimmung 🙂 .
Zum vereinbarten Zeitpunkt machen wir sechs potentiellen Hubschrauberflieger uns auf den Rückweg, wobei Nico, der barfuß unterwegs ist und seine Flipflops in der Hand trägt, auf der Brücke stürzt, um sich abzufangen, lässt er seine Schuhe los – um Haaresbreite wären sie ein Opfer des Sambesis geworden 🙄 . Zum Glück passiert seiner operierten Hand nichts, dafür schlägt er sich den Ellenbogen etwas blutig. Wie sagte Ingrid: Afrika ist nichts für Sissies 😛
Als wir dann am Auto eintreffen übermittelt Diteko uns die freudige Botschaft, dass es mit dem Flug für Claudia und Gesine auch klappt. Ich hatte ja im Vorfeld ein bisschen gehadert, ob ich dieses Geld auch noch ausgeben sollte – aber erstens war da die Tatsache, dass unsere Internationalen Flüge durch Iwanowski wesentlich weniger teuer als befürchtet gebucht werden konnten (also war wieder Luft im Budget) und zweitens ist es mal wieder eine meiner besten Entscheidungen – denn alle, die noch nicht hier waren, würden sonst keinerlei Vorstellung von den Fällen haben – man sieht sie von unten ja überhaupt nicht! Man hört und spürt sie nur !!!
Mit einem Fahrzeug des Heli-Unternehmens werden wir zum "Flugplatz" gefahren - Diteko sammelt später Simone, Anna und Kasper ein und bringt sie zur Lodge - alles bestens organisiert hier 😁 !
Der Hubschrauber-Flugplatz“ ist mit das Netteste was ich jemals von dieser Art gesehen habe. Leider habe ich vergessen, mit wem wir geflogen sind – aber ich kann das noch rausfinden. Eigentlich dachte ich ja, wir würden mit Batoka fliegen, aber so hießen sie meines Wissens nicht. Keine Ahnung, ob es mehrere Gesellschaften gibt in Livingstone. Ein wunderschönes Gebäude im Grünen, von dessen großer Terrasse aus man die Gischt der Fälle sieht. Wow – das ist ja traumhaft hier!
Auch der Start- und Landeplatz selbst ist vom Feinsten!
Zuerst sind wir vier dran mit Fliegen – und vor allem Nico, der das eigentlich gar nicht so mag und vor 8 Jahren einen Hubschrauberflug über den Grand Canyon mit uns verweigert hat und auch Lilith, die außer einem Abtransport nach einem Skiunfall 🤩 auch keine Hubschraubererfahrung vorweisen kann, sind freudig (an)gespannt!
Wir überfliegen das breite Flussbett des "mighty Zambezi" und schon aus der Ferne sehen die Fälle beeindruckend aus !
Ich hatte absichtlich einen späten Flugtermin gewünscht, weil ich gehofft hatte, dass wir tolles Licht haben – aber leider klappt das nicht, es ist ziemlich bewölkt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, der Flug ist trotzdem einmalig, es brodelt und zischt da unten. Und manchmal bringt die tiefstehende Sonne, wenn sie kurz durch die Wolkendecke bricht, die Gischt ganz unwirklich zum Leuchten.
Der Flug kommt mir länger vor als 15 Minuten – es geht mir also wie auf der Fähre, aber in schön 😎 😗 !
Beim Landeanflug kann man die Anlage mit dem großen Gebäude schön überblicken
Bilderbuch-Baobab
Und schon sind wir (fast) unten:
und dann sind Claudia und Gesine dran.
Sie heben ab
und wir genießen so lange die schöne Aussichtsterrasse (und die schönen Toiletten, die sehr aufwändig dekoriert sind – ich habe aber selten eine Kamera beim Pinkeln dabei, daher leider keine Fotos 😎 ). Nico vertreibt sich die Wartezeit mit dem dortigen Marimba-Spieler, jeder hat seinen Spaß.
Wieder zurück: auch Gesine und Claudia sind begeistert von ihrem Flug und so fahren wir alle in Top-Laune zurück zur Lodge.
Nachdem wir uns etwas aufgehübscht haben und sich meine Sandalen zu den Wanderschuhen gesellt haben, um gemeinsam bis morgen zu trocknen, wird schnell im letzten Paar Schuhe, den Crocs, das Internet im Barbereich getestet, dabei ein bissle im Namibiaforum gestöbert und die neuen Anmeldungen für Büsnau gecheckt. Und dann lese ich mit Schrecken, dass es daheim Frost gibt!!! Hilfe – ich will morgen nicht nach Deutschland fliegen! 🤩
Zum Glück kann ich keine weiteren Hiobsbotschaften entdecken – meine Schwester hat die Lage zu Haus (abgesehen vom Wetter) sowie die Katzen im Griff – also kann ich entspannt den letzten Abend genießen.
Bald schon gibt es Abendessen – leider unser letztes gemeinsames und auch unser letztes in Afrika (das im Flugzeug morgen zählt nicht). Trotzdem schmeckt es hervorragend und dank Ditekos Vorarbeit wird auch alles fast gleichzeitig serviert. Wir verbringen – wenn auch etwas wehmütig – einen stimmungsvollen Abend bei milden Temperaturen am Ufer des Maramba Rivers. Die Bellfrogs machen ein Heidenspektakel – aber das sollen auch die einzigen Misstöne (so man sie überhaupt als solche bezeichnen darf) des Abends sein, fröhlich (und friedlich) lassen wir unsere Reise ausklingen.
Glücklich über den tollen Tag, satt und müde lasse ich mich ins Bett fallen und freue mich, dass morgen immerhin noch ein gemeinsames Frühstück in dieser netten Lodge auf mich wartet. 🙂
Liebe Bele, das ist aber mal ein schöner Abschluss von einer tollen Reise 🤩 .Schade, dass es nicht immer so harmonisch sein konnte 😄 Die Wassermassen der Victoria Falls sind schon sehr beeindruckend und ohne Flug würde man die Fälle gar nicht in ihrer vollen Pracht sehen. Wow! Man sieht euch den Spass bei der "Falldusche" davor sichtlich an 🤩 Liebe Grüsse Nina
Wow........mensch Bele, ich bin ja total begeistert von so viel Wasser!! Wir werden im März auch dort sein, eigentlich hab ich erst gar nicht gewollt, aber bei deinen Bildern krieg ich ja richtig Lust drauf. 🙂 Wie schützt man da am besten seine Kamera? Plastiktüte ist vielleicht ein bissle wenig oder?? DAs Wasser kommt ja von überall her 😄 Am besten ist wahrscheinlich eine Unterwasserkamera oder?? 🤪
ChampagnerThemenstarter8'742 Beiträge · seit 201021. Juni 2017 ·
LolaKatze schrieb: das ist aber mal ein schöner Abschluss von einer tollen Reise 🤩 .Schade, dass es nicht immer so harmonisch sein konnte 😄
Nina, so ischs Läba halt 😎 !
Man sieht euch den Spass bei der "Falldusche" davor sichtlich an 🤩
Die Fotos spiegeln echt nur einen Bruchteil des Spaßes wieder, den wir alle hatten - schade dass ich kein Foto habe, wo Simone mit seiner Gopro am Selfiestick die immer gleiche Gischt von allen Seiten und dabei ständig lachend aufnimmt 😄
Poldi schrieb:
Wir werden im März auch dort sein, eigentlich hab ich erst gar nicht gewollt, aber bei deinen Bildern krieg ich ja richtig Lust drauf. 🙂 Wie schützt man da am besten seine Kamera? Plastiktüte ist vielleicht ein bissle wenig oder?? DAs Wasser kommt ja von überall her 😄
Also ich hab meine Kamera nur ganz kurz am Anfang benutzt, dann ist sie im Rucksack verschwunden und dieser unter meinem Regenumhang. Man kann sich das nicht so richtig vorstellen (Lilith hat erst neulich, als sie jemanden in meinem Beisein davon erzählt hat, gemeint, sie hätte damals gedacht, ich würde übertreiben, als ich alle gewarnt habe, dass man sehr nass wird.... 😗 ) - aber es ist wirklich so, als ob du in voller Montur unter einer Riesendusche stehst! 🤩
Diejenigen, die wasserdichte Smartphones hatten, konnten natürlich gut damit fotografieren....
Du schreibst, du hättest erst gar nicht gewollt - was habt Ihr denn alles geplant an den Fällen und wie lange bist du dort? Nina (Lolakatze) hat eben erst in ihrem Bericht ausführlich von dort erzählt, lies dir das mal durch - sehr interessant!
ChampagnerThemenstarter8'742 Beiträge · seit 201021. Juni 2017 ·
22. April 2017 – Es geht zurück nach Deutschland 🙁
Heute gönnen wir uns ein ausgiebiges Frühstück – wenn man mal kapiert hat 😗 , dass man sich aus der Karte auch noch reichhaltige und leckere Eierspeisen ohne Aufpreis bestellen kann, dann bleiben eigentlich keine Wünsche offen (ansonsten wirkt das Buffet recht übersichtlich). Dazu trinke ich mehrere Tassen wirklich guten Kaffees ! 🙂
Es gibt noch einige interessante Gespräche – auch mit Anna und Kasper habe ich endlich mal Gelegenheit länger zu quatschen (sonst steckten sie ja immer mit Nico zusammen in irgendwelche Gespräche oder Rätsel vertieft 🙄 ) und eigentlich könnte das stundenlang so weitergehen hier am Ufer des Maramba Rivers.
Leider müssen wir uns dann aber doch irgendwann von Simone und Claudia verabschieden 🙁 , die noch länger bleiben. Claudia hängt einfach noch ein paar Tage an, Simone startet bald zur nächsten Campingtour, die er für das Reisebüro seines Vaters testen muss. Wir fragen uns alle, wie er ohne uns und vor allem seine „große Schwester“ Gesine überleben soll…. 😕 Er wird nach ein paar Tagen irgendwo verloren gehen wie einige seiner unzähligen Kabel und Ladegeräte zum Teil bereits jetzt schon 🤩 .
Meine drei unterhalten sich noch intensiv mit Zhenya, bevor er und Diteko uns dann zum Flughafen bringen.
Unser Guide hält noch eine kleine Rede - so eine Art Zusammenfassung unserer Tour - und mir wird ganz wehmütig dabei. Ich hasse solche Abschiede und muss mich immer beherrschen, dass ich nicht losplärre... 😊 🤢 Diteko und Zhenya bekommen noch ihre Trinkgeldumschläge (Lawrence war schon gestern dran), die meine drei Designer liebevoll beschriftet und mit individuellen Zeichnungen verziert haben - leider habe ich sie nicht fotografiert 🙁 (das ist heute ein Text mit vielen traurig aus der Wäsche blickenden Smileys), die sahen wirklich sehr hübsch aus 😘 !
Ab nun müssen wir viel Zeit mit Warten verbringen – zusammen mit Anna und Kasper, die etwas später als wir mit British Airways fliegen, und mit Gesine, die bis Johannesburg noch mit uns unterwegs sein wird. Die beiden Herren und wir sitzen weiiiiiiit voneinander entfernt im Wartebereich 😗 😎 . Diese Distanz (im Camp wusste man ja nie, wann einer hinter einem Busch vorkommt 😕 ) nutzt Gesine, um vom ersten Teil ihrer Reise zu erzählen – und nun verstehe ich auch, warum sie immer mal wieder unterwegs meinte, die beiden hätten sich im Laufe der Reise sogar etwas gebessert…. 😄
Unser Flug nach Johannesburg wird aufgerufen und wieder heißt es Abschied nehmen – tschüss Anna und Kasper 🙁 .
Kurz nach dem Start sehen wir sogar noch die Victoria Fälle – na so was, da hätte ich mir die teuren Helicopter-Flüge ja sparen können 😗
Übrigens haben wir wie man sieht schlechtes Wetter (wie leofant Walter an diesem Tag auch ) – der Himmel weint, weil wir abreisen 🙁 😐 .
In Johannesburg verbringen wir noch eine nette Zeit zusammen mit Gesine im Mugg & Bean und dann müssen wir uns auch von ihr trennen 🙁 🙁 🙁 . Da schaut selbst der Löwe traurig aus dem Kaffee .... !
Zurück in Deutschland freue ich mich dann auch wieder auf daheim - wir bekommen unser Gepäck aber gerade so ungeschickt, dass wir - außer Nico - lange auf unsere Züge warten müssen. Erstaunlicherweise ist mein ICE aber pünktlich, dafür fährt dann aber der Anschluss-Regionalexpress in Stuttgart einfach nicht, wäre auch komisch, wenn das mit der DB mal glatt liefe. Irgendwas wird von Signalstörungen gefaselt - wenn's nur die Signale wären, die bei diesem Verein gestört sind, dann wäre ich schon froh 😈 . Aber irgendwann schaffe ich es dann doch bis Plochingen..... 😗 - meine Schwester holt mich vom Bahnhof ab und zuhause werde ich von meinen drei Minilöwen begrüßt, die einmal mehr eine super Rundumbetreuung durch Beate genießen durften. An dieser Stelle meinen allerherzlichsten Dank an meine liebe Schwester, die mir solche Reisen stressfrei ermöglicht, indem sie in meiner Abwesenheit die Verantwortung hier übernimmt 😘 😘 😘 .
Die Reise (die wunderschöne war - aber dazu später mehr) ist nun zwar zu Ende - es wird aber noch ein kleines Kapitel über die Reaktion von Bush Ways in Sachen Zweizwe geben sowie ein kurzes Fazit.
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201422. Juni 2017 ·
Liebe Bele,
huch 😮 ist der Bericht wirklich schon zu Ende 🙁
Das ging diesmal aber gefühlt wirklich schnell 😗
Danke für den unterhaltsamen und mit schönen Fotos gespickten Bericht!!
Ich weiß nicht wie es Dir geht, ich empfinde es als großes Privileg mit den Kindern (in meinem Falle einem 😛 - wenn auch fast gleichnamigen 😎 ) solche Erlebnisse teilen zu können 🙂