Kapitel 5
Dienstag, 25.12. 2013
Sabi Sands Game Reserve (Sabi Sabi Little Bush Camp)oder auch: Ein Leo zum Fest!Teil IINachdem wir den wunderhübschen Maxabeni verlassen hatten, liefen uns noch ein paar der üblichen Verdächtigen des afrikanischen Busches über den Weg …
Ein schöner Hals von hinten kann durchaus auch entzücken 😄 …
Ich finde Giraffen ja wirklich und immer wieder aufs Neue wunderhübsche Tiere. Nicht sonderlich helle, aber wunderhübsch 😉 ! Im Profil von der Seite…

Interessant ist, dass auch die Giraffen immer das Blatt haben wollen, das gaaaaanz weit oben ist! 😁

Und von vorne ist das doch auch ein wirklich fescher Bursche…

Und wer sich immer gefragt hat, wer der Herrscher über das ganze Buschland ist: Der hier hatte sich zumindest schon einmal sehr hoheitsvoll positioniert und thronte über die Savanne … 😄

Nach einem kurzen Kaffee und heiß Schokolade-Stopp (…heiße Schokolade mit Amarula um genau zu sein! 😗 … und ja, natürlich gab es schon wieder kleine leckere Schweinerein zum Essen! 😗 😗 ) trafen wir noch eine Gruppe Wasserbock-Damen beim Kaffeekränzchen an…

Bitte recht freundlich! 🙂

Und eine kleine Herde Gnus…


Vögelchen gab’s auch: Hier ein Hammerkopf (ich hoffe, ich hab den richtig 😊 )

Um kurz nach neun Uhr waren wir in der Lodge zurück, machten uns kurz frisch und stürzten uns dann auf das lecker Frühstücksbuffet und die lecker Frühstückskarte (auch hier konnten wir wieder auf zwei Seiten aus super schmackhaften Yamyamis auswählen 😁 ). Im Übrigen waren die Sabi Sabi Omeletts die mit Abstand besten Omeletts, die ich jemals gefuttert habe 😗 .
Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Steve und Susan, die gegen Mittag zurück nach Johannesburg und dann weiter nach Kenia fliegen sollten. Wir hingegen hatten vor unsere Frühstückskalorien wieder ab zu trainieren … nein, nicht im Jacuzzi 😛 … wir wollten einen Bush Walk machen!
Zusammen mit unserer kleinen 7-köpfigen britischen Hochzeitsgesellschaft machten wir uns gegen elf zusammen mit Grant und Ron, dem Ranger der Briten, auf zu Fuß den Busch zu erkunden. Ein bisschen Bewegung tut zwischen dem ganzen Essen allemal gut und wie die beiden Ranger so schön meinten, seien die kleinen Dinge des Busches ja auch einmal eine genauere Betrachtung wert.
Die kleinen Dinge .. ja genau 😣 ! Weil es ja eben nur um erwähnte Strategie zur Vermeidung des Verlassens der Lodge in kugelförmiger Gestalt ging und um die
KLEINEN DINGE des Busches nahm ich auch nur den Foto mit dem
KLEINEN Objektiv mit… hhhmmm…war die falsche Idee... 😗
Wir marschierten also los … aus dem Lodge-Areal heraus, über die kleine Schotterpiste … und sahen … Gnus … wir sahen die Gnus an, die Gnus sahen uns an und die Steffi dachte sich „Naja, klein sind die jetzt nicht wirklich!“ 😄 Aber wirklich sehr interessant zu beobachten, wie die nicht ganz so kleinen Gnus auf einen Menschen zu Fuß reagierten

… die Fluchtdistanz bei einem Menschen zu Fuß war viel, viel weiter als zu einem Menschen im Auto und die Tiere trotz der großen Distanz, die zwischen uns lag, viel nervöser und unruhiger. Eine schöne und interessante Erfahrung…

Nachdem wir die Gnus verlassen hatten, wanderten wir weiter durch den Busch, bekamen immer wieder Interessantes zu Gräsern, Bäumen und dem Ökosystem im Ganzen erzählt, bis die beiden Guides plötzlich wie angewurzelt stoppten. Ja und da waren sie … und ich muss zugeben, ganz am Anfang waren sie tatsächlich auch nur
ganz klein am Horizont zu erkennen 😗 : Eine Herde Elefanten, die direkt auf uns zulief! 🤩
Okay, zugegebenermaßen: Eigentlich lief die Elefantenherde auf den Wassertümpel direkt hinter uns zu! Aber … huh 🤩 … das sind Gefühle, wenn man die Elefanten – wenn auch noch
ganz klein – so zu Fuß auf einen zu walzen sieht! 🙄 Die Elefanten fanden es übrigens auch nicht wirklich toll, dass wir da waren und reagierten erstaunlich scheu und nervös auf die menschliche Fußpräsenz. Grant und Ron lotsten uns in einem großen Bogen um das Wasserloch herum auf eine kleine Anhöhe wo wir windabwärts hinter einem Baum die – mittlerweile nicht mehr so kleinen – Elefanten beobachten konnten. Diese näherten sich, nachdem sich eine Vorhut aus zwei Kühen versichert hatten, dass die zu-Fuß-Menschen weit genug weg waren, den Wasserloch und begannen zu trinken. WOW!

Leider sind die Fotos nicht wirklich gut, weil wir in einem gehörigen Abstand zu den Tieren standen und ich ja – es sollte ja nur im die
kleinen Dinge gehen 😛 – nur das kleine Objektiv dabei hatte! Aber es war ohne Frage eine der intensivsten Elefantenerlebnisse bisher, diese Herde zu Fuß zu beobachten. Wir verweilten bestimmt eine halbe Stunde unter dem Baum, bis die Herde wieder davon zog! Wie schön! 🙂

Danach sahen wir zugegebenermaßen wirklich nur noch „kleine Sachen“, die uns über den Weg liefen 😄 . Und schöne Landschaft…

Aber so ein Bush Walk ist – Elefanten hin oder her – schon eine tolle und informative Geschichte und auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Und: Wenigstens hatten wir uns so einmal etwas weiter als vom Jacuzzi zum Essensbereich und vom Essensbereich in das Game Drive Fahrzeug bewegt! 😎
Nachdem wir gegen ein Uhr in der Lodge zurück waren, durften wir uns abermals kurz frisch machen, begrüßten dann den neuen Gast in der Lodge, Julien, eienn allein reisenden, sehr netten Amerikaner, der sich den Rest unseres Aufenthalts den Wagen mit uns teilen sollte, und wurden dann allesamt flugs gegen zwei Uhr wieder in die Fahrzeuge verladen. Das Mittagessen sollte es zur Feier des Tages an diesem Tag nämlich als Busch-Picknick geben!
Tja und dann stand da tatsächlich mitten im Busch an einem Flussbett eine gedeckte Tafel und ein riesen Buffet davor! Ach du grüne Neune 🤩 – und wir hatten doch eigentlich geplant, an diesem Mittag etwas weniger zu essen 😗 ! KEINE CHANCE! 😣
Aber seht selbst …

Es gab Salate und Vorspeisen…

Nachspeisen und Obst …

Und voll fiese Sachen für zwischendrin 😁 …

Und es war schon wieder alles lecker! 🙂 Mit Julien hatten wir auch einen sehr netten und unterhaltsamen Tischnachbarn gefunden, so dass wir Hugo gleich baten für die restliche Zeit alle Tische für uns drei gemeinsam zu decken!
Nach dem lecker Buschpicknick und einem kleinen Zwischenstopp in der Lodge ging es dann auch gleich weiter mit der Nachmittagspirschfahrt!
Von der werde ich euch reichlich bebildert dann im nächsten Teil berichten! Dabei werden wir uns weg von den Elefanten zu den anderen grauen Giganten des afrikanischen Busches bewegen und – wie war das noch mal? 😉 – man sieht sich im Leben immer zwei Mal, gell? 😗 Vermisst irgend jemand hier vielleicht schon unseren hübschen Maxabeni? 😗 😗
Liebe Grüße
Steffi