ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201428. Feb. 2019 ·
mika1606 schrieb:Hallo Sabine,
Noch einmal muss ich mich als stiller Mitfahrer melden. Beeindruckende Fotos und natürlich super Video. Mit beidem bekommt man einen schönen Einblick in die Gegend. Auch wir werden diese Strecke nächstes Jahr im Mai 2020 fahren (nur anders herum - von Süden kommend). Freuen uns schon sehr darauf! 😛
Hast Du zufällig eine Koordinate von der beeindruckenden Felsformation verfügbar? Gerne auch per PN.
Danke noch mals für Deinen tollen RB - macht Appetit auf noch mehr. 😉
Herzliche Grüsse Gerhard
Hallo Gerhard,
es freut mich, dass der Bericht gefällt und ich für Eure Tour im Mai 2020 die Vorfreude steigern und auch ein wenig Input geben kann.
Zu Deiner Frage nach den Koordination habe ich Dir eine PM geschickt.
Vielen Dank für Dein Interesse und Dein positives Feedback zum Bericht!
Vielen Dank. 😁 Da wir u.a. an dieser Stelle fast die gleiche Route planen zu fahren wir Ihr wird es für uns auch nur ein kurzer aber sicherlich interessanter Abstecher werden.
Freue mich auf Deine spannende Fortsetzung des RB
Herzliche Grüsse Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201401. März 2019 ·
Fahrt ins menschenleere Hoanib-Tal
Am nächsten Morgen erzählt uns Adi, der schon mit Sonnenaufgang die Gegend erkundet hat, dass er zwei Geparden am Fuße unseres Hügels gesehen hat 🤩. Der frühe Vogel fängt den Wurm – da haben wir „Langschläfer“ wohl Pech gehabt 😗.
Wir genießen noch für ein Weilchen die schöne Aussicht und dann wird es Zeit für die Weiterreise.
Wir verwischen wir sämtliche Spuren und hinterlassen den Platz so wie wir ihn vorgefunden haben.
Weiter geht es in südliche Richtung – die Gegend gleicht einem Meer aus Sand und Felsen.
Ein größere Gruppe Namaqua Sandgrouse tummelt sich am Wegesrand – hier nur ein paar davon 😗.
Die Fahrspur wird sandiger und breiter.
Und bald erreichen den Einstieg in den Hoanib.
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Unter einem schattenspendenden Baum legen wir eine Pause zum sehr zeitigen Lunch ein.
Am Rande der Fahrspur erheben sich kleinere Sanddünen, aus denen verwitterte Felsen ragen. Zu gerne würde ich da ein wenig herumspazieren, ich reibe beim Käsereiben allerdings nicht nur Parmesan sondern auch meinen Daumen 🤢 und die doch größere Verletzung will fachmännisch versorgt werden.
Foto: Gerald
Deshalb kann ich hier nur Fotos von Gerald zeigen, der die Gegend ein wenig zu Fuß erkundet hat.
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Auf der Weiterfahrt durch den Hoanib zeugen umgeknickte Bäume und frische Hinterlassenschaften von der Anwesenheit der Wüstenelefanten, die sich hier in großer Zahl aufhalten sollen.
Zunächst zeigen sich aber die nicht weniger interessanten und schönen Wappentiere Namibias.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit muss ich diesen Tag leider etwas zerpflücken und in mehrere Kapitel aufteilen 😗.
Die Weiterfahrt im Hoanib hält noch so einige Überraschungen bereit.
Conny + Micha1’055 Beiträge · seit 201602. März 2019 ·
Hallo Sabine , wie zu Anfang deines RB`s erwähnt, lese ich voller Interesse , da wir für 2020 eine ähnliche Tour planen . Deine Schilderungen und Bilder sind sehr interessant und lassen unsere Vorfreude fast ins Unermessliche steigen . Voller Spannung lese ich jedes Kapitel und kann dank deiner Routenaufzeichnung und des Berichtes viele tolle Anregungen entnehmen . Ich hätte auch gern die Koordinaten vom Schloss - vielleicht treffen wir dort mit Mika zusammen 😄
Liebe Grü9e Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200902. März 2019 ·
Hallo Sabine,
da wird doch immer wieder behauptet, die Wüstenelefanten wären besonders adaptiert, indem sie bsplw. keine Bäume beschädigen oder gar umdrücken, und dass sie sich dadurch wesentlich von ihren Artgenossen in weniger ariden Gegenden unterscheiden.
"Auf der Weiterfahrt durch den Hoanib zeugen umgeknickte Bäume und frische Hinterlassenschaften von der Anwesenheit der Wüstenelefanten, die sich hier in großer Zahl aufhalten sollen."
Genau das ist uns gerade im Ugab ebenfalls mehrfach aufgefallen: abgerissene Äste und komplett umgedrückte, auch grössere, Bäume. Wieder so ein Mythos weniger. 😵 😗
franzicke2’085 Beiträge · seit 201202. März 2019 ·
WOW - Sabine, diese Weite hast du ja wirklich toll eingefangen - und bei mir ganz große Sehnsuchtsgefühle ausgelöst. Das ist einfach so phantastisch!!! Ich bin ja mal sehrsehr gespannt, von dir nochmal Auge in Auge und direkt ins Ohr von der Reise zu hören. Tatsächlich hattet ihr wohl weniger Wasser als wir damals. Dabei hatte ich ja für euch eher Schwierigkeiten durch hohe Wasserpegel in den Flusstälern befürchtet als ich zum ersten Mal von eurer Reisplänen gehört habe - so kann man sich also täuschen 😎 Purros downtown haben wir ja ausgelassen, weil wir ziemlich spät dran waren, aber ansonsten haben wir wirklich teilweise ziemlich an den gleichen Stellen das ein oder andere Foto gemacht. Schon witzig, die Stellen dann 1, 5 Jahre später in deinem Bericht zu sehen 🤪 Und jetzt bin ich sehr gespannt auf das nächste Kapitel dieses Tages (war das nicht so, dass es eigentlich keine Cliffhänger mehr geben sollte???) Liebe Grüße Ingrid
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201403. März 2019 ·
Hallo Ihr Lieben,
zunächst an dieser Stelle mal wieder ein ganz herzliches Dankeschön für das rege Interesse, die netten Kommentare, die Danke-Button-Drücker und auch diejenigen, die mich im Hintergrund auf den verschiedensten Kanälen kontaktiert haben 😘
Solch ein Feedback freut dann immer und entschädigt für den doch nicht unerheblichen Aufwand, den so ein Reisebericht doch immer mit sich bringt.
@ Conny: Es freut mich sehr, dass ich Eure Vorfreude mit meinem Bericht etwas steigern kann. Ich habe Dir eine PM zu Deiner Frage nach den Koordinaten geschickt.
@ Matte: Wir haben zwischenzeitlich ja gesprochen 😎 Es hat mich sehr gefreut, Dich mal wieder zu hören 😘 Und was den Mythos betrifft, folgt die Auflösung im nächsten Kapitel mit Fotobeweis 😎
@ Ingrid: Die ganzen Gegend sind schlicht ein Traum und wir werden einige Ecken eines Tage sicher nochmal intensiver erkunden. Wir werden ja schon ganz bald Gelegenheit haben, uns Auge in Auge und Ohr zu Ohr ein bisschen ausführlicher zu sprechen 🙂 Und darauf freue mich im Übrigen schon sehrsehr 😘
Gleich geht es auch weiter - recht bilderlastig - aber wir können nix dafür 😛
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201403. März 2019 ·
Elefantös Pompös
Der Hoanib gilt als eines der letzten Siedlungsgebiete der Wüstenelefanten und es sollte durchaus als wahrscheinlich gelten, den grauen Riesen hier zu begegnen.
Und tatsächlich dauert es nicht lange, bis uns eine Herde der Dickhäuter an der Weiterfahrt hindert.
Ein Bulle hat uns sofort entdeckt und bewegt sich bis auf wenige Meter auf uns zu. Er checkt wohl die Lage und befindet unsere Anwesenheit als keine Bedrohung.
Diese Herde scheint tiefenentspannt und völlig unaufgeregt. Wir schalten die Motoren aus und beobachten die sanften Riesen.
Der Bulle sorgt für Nachschub an frischem Grün.
Er knuspert genüsslich an seiner Beute.
Der Rest der hungrigen Familie lässt aber nicht lange auf sich warten und das Grünzeug ist schnell vertilgt.
Woraufhin der Bulle den nächsten Baum bearbeitet.
Irgendwann nutzen wir die Gelegenheit und passieren die Herde ohne Zwischenfälle.
Schon bald entdecken wir eine Elefantenmama mit ihrem Baby 😘 - wir werden später erfahren, dass dieses Baby erst vor zwei Wochen das Licht der Welt erblickt hat.
Wir können gerade noch sehen, wie das Kleine bei der Mutter trinkt – leider im allerschlechtesten Licht und auf den allerletzten Drücker – aber dennoch ein paar Fotos wert.
Auf der Weiterfahrt reckt ganz in der Nähe eine Giraffe ihren Hals.
Und zieht elegant und majestätisch ihres Weges. Mal mit, mal ohne Oryx im Hintergrund.
Strauße sind hier ebenfalls sehr zahlreich unterwegs.
Und eine Flussbiegung später erhalten wir per Funk erneut die Meldung eines elefantösen Roadblocks.
Auch diese Dickhäuter nehmen von unserer Anwesenheit quasi keine Notiz und lassen sich nicht weiter stören.
Das Flussbett ist an manchen Stellen nicht besonders breit und Fluchtwege gibt es nur im Rückwärtsgang – so dass ich immer erleichtert aufatme, wenn wir ohne Probleme passieren können 😗.
Quasi alle paar Meter folgen nun Meldungen von elefantösen Roadblocks, die uns an der Weiterfahrt hindern 😛.
Bald fahren wir auf eine beeindruckende Gebirgsformation zu.
Hier irgendwo soll sich laut Adi ein Juwel verbergen und ist auch als solches in den gängigen Karten eingezeichnet 😗.
Und noch ein Stückchen weiter meldet Adi per Funk einen toten Elefanten – der war aber gar nicht tot – er hat nur im Liegen geschlafen 🙂. Bis wir den vermeintlich toten Bullen allerdings erreichen, steht er längst auf allen vier Füßen und blinzelt uns verschlafen entgegen.
Dieses Phänomen kann man hier im Hoanib wohl besonders häufig beobachten, denn die sanfte Böschung bietet den Elefanten ein bequemes Lager und das Aufstehen fällt nicht so schwer.
Bis zur Auflösung unserer Schatzsuche sind wir nur noch wenige Kilometer...
….und eine riesige Straußenherde entfernt.
Leider ist der Großteil der Herde beim Druck auf den Auslöser schon über den Berg verschwunden – das waren unglaublich viele Tiere 🤩.
Bis Adrian nun endlich das Rätsel um das versteckte Juwel auflösen und unsere heutige Schatzsuche beenden wird, dauert es nur noch bis zum nächsten Kapitel 😛
]Hallo Sabine, ich bin gerade auf deinen tollen Bericht mit den wundervollen Bildern gestoßen und habe ihn in einem Rutsch durchgelesen. Eure Tour führt durch den Teil Namibias, der uns am Besten gefällt. Es macht viel Spaß mit euch nochmal alles Revue passieren zu lassen. Bis auf den Van Zyl's Pass, sind wir alle eure Wege auch schon gefahren. Nun sitze ich an der Planung für den Oktober. Zum ersten Mal wieder werden wir in der Trockenzeit unterwegs sein. Dein Bericht macht es mir nun nicht einfacher eine Tour zusammenzustellen 🤪 Einfach herrlich!!
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201405. März 2019 ·
Hallo Dagmar,
es freut mich sehr, dass Dir der Bericht gefällt und vielleicht die ein oder andere Anregung in Eure Planung einfließen wird 🙂
Uns geht es nun wie Euch - das Kaokoveld hat uns mit Abstand am Besten gefallen von den Regionen, die wir in Namibia bisher kenngelernt haben und wir werden mit großer Warscheinlichkeit Wiederholungstäter wie Ihr auch 🤪 Die Einsamkeit und die kargen Wüstenregionen üben eine unglaubliche Faszination aus und es bleibt zu hoffen, dass der Nordwesten von den Touristenströmen auch weiterhin weitestgehend unberührt bleibt.
Den Van Zyl's sind wir ganz bewusst nicht gefahren - das Abenteuer und die Kosten einer etwaigen Recovery wollten wir nicht riskieren 😗
Ich wünsche Euch ganz viel Vorfreude und hoffe sehr, von Euch dann im Herbst hier zu lesen 😎!
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201405. März 2019 ·
„Hidden Gem“
Wir verlassen nun das Flussbett des Hoanib. Nur unseren südafrikanischen Freunden und ich wissen, wohin uns dieser kurze Abstecher führen wird 😗. Den klitzekleinen Hinweis in Form einen Holzpfeils mit den Buchstaben „HVC“ nimmt außer uns niemand zur Kenntnis 😛.
Über Funk informiert Adi, dass wir hier kurz das Flussbett verlassen, um an einem schönen Aussichtspunkt einen kurzen Halt einzulegen 😄 🤪. In der Karte von „Tracks4Africa“ ist dieser Ort als „Natural Attraction“ gekennzeichnet.
Nach einer Biegung liegt es dann vor uns - das „Hoanib Valley Camp“ - und unsere Schatzsuche und Geheimniskrämerei ist somit beendet 😄 .
Foto: Gerald
Kurz zur Vorgeschichte: Im Frühjahr letzten Jahres wurde vom Namibia Tourism Board dieses Camp in Facebook vorgestellt und ich habe Adi mehr zum Spaß den Link geschickt. Seine Antwort hat mich doch überrascht. Wir waren bereits dort gebucht, aber ich sollte dieses kleine Geheimnis für mich behalten 🤩. Im offiziellen Tourverlauf ist für diesen Tag der Eintrag „Hoanib River Bush Camp“ zu lesen.
Am Hauptzelt werden wir bereits von Festus und Winnie erwartet und mit kalten Tüchern und einem Erfrischungsgetränkt begrüßt. Und jetzt fällt es auch dem Rest unserer Gruppe so langsam wie Schuppen von den staunenden Augen – hier werden wir für den Rest des frühen Tages und diese Nacht bleiben 😉 .
Auch hier sind wir die einzigen Gäste im erst kürzlich eröffneten Luxus-Camp. Das riesige „Loungezelt“ mit gemütlichen Ledersofas und einem ausladenden, immer reichlich mit Getränken und Leckereien bestückten Holztisch im Mittelpunkt, lädt zum Wohlfühlen und Faulenzen ein.
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Nach der Begrüßung beziehen wir unsere schön ausgestatten und mehr als großzügigen Zelte.
Das Hoanib Valley Camp ist ein Joint Venture aus der lokalen Gemeinde und der NGO Giraffe Conservation Foundation (GCF) und diese Partnerschaft spiegelt sich auch in der Deko wieder.
Selbstverständlich werden hier geführte Pirschfahrten in den Hoanib angeboten, wir haben für unseren Teil heute genug gesehen und beschließen daher, für den restlichen Tag das Camp und die schöne Kulisse zu genießen.
Hier in dieser Gegend sollen sich auch die berühmten Wüstenlöwen aufhalten. Festus hat diesbezüglich allerdings keine guten Nachrichten für uns – aktuell wurden die Löwen weiter südlich in der Pal(e)mwag-Gegend gesehen.
Nachdem wir uns installiert haben, erkunden wir ein wenig die Umgebung und machen es uns anschließend auf der großzügigen Veranda gemütlich. Die Aussicht auf die Ebene und den dahinterliegenden Hoanib mit den Bergen ist schlicht atemberaubend.
Diese Lage eingebettet am Fuße der mächtigen Gebirgsformation macht diesen Ort in der Tat zu einem „Juwel“ inmitten der Abgeschiedenheit.
Langsam und allmählich werden die Schatten der Berge im Hintergrund länger.
In sehr, sehr weiter Entfernung im Hoanib können wir erneut Wüstenelfanten ausmachen.
Zwischenzeitlich gesellt sich Theresa zu uns, die heute ihren ersten Arbeitstag im HVC hat. Mit ihr unterhält sich Frauke angeregt über die Traditionen der Herero.
Theresa erklärt uns, warum die Herero-Frauen auch heute noch die viktorianischen Kleider tragen, die ihnen einst aufgezwungen wurden. Auch wenn die „moderne“ Herero-Frau diese Kleider heute meist nur noch zu ganz besonderen Anlässen trägt. Theresa verschwindet für eine Weile und taucht kurze Zeit später in Herero-Tracht wieder auf 😘.
Im Hauptzelt präsentiert sie uns drei weitere wunderschöne Roben. Alle drei Kleider – von modernen Designern neu interpretiert – sind Theresas eigene Kleider, die sie zuletzt an der Hochzeit ihrer Schwester getragen hat. Sie erklärt uns, dass unter den Kleidern mehrere Petticoats getragen werden. Die passenden typischen Kopfbedeckungen, die den Hörnern eines Stiers nachempfunden sind, sind farblich abgestimmt.
Zunächst halten wir es für einen Spaß, als Theresa uns bittet, in die Tracht der Herero zu schlüpfen, aber es ist ihr „allen Ernstes“ 😮.
Und noch ehe wir uns versehen, werden uns die Kleider übergestreift, anstelle des üppigen Unterkleids werden wir von Winnie und Theresa mit großen Badehandtüchern an den entscheidenden Stellen ausgestopft.
Draußen haben sich mittlerweile einige Angestellte und unsere Männer neugierig versammelt und ein kleines Fotoshooting darf natürlich auch nicht fehlen.
Foto: Gerald
Unser Dank gilt an dieser Stelle Theresa für das Angebot und die Ehre, Ihre persönlichen Kleider tragen zu dürfen. Es war ihr – und auch uns - eine große Freude.
Die Zeit ist vergangen wie im Flug und es ist Zeit für den Sundowner.
Der schön gedeckte Tisch unter freiem Himmel vor dem Lagerfeuer sieht mehr als einladend aus.
Die stets gut gelaunte Winnie bei den letzten Handgriffen.
Rentia bewundert die Auswahl an „Wonderbags“ auf dem Buffet.
Zum Dinner leistet uns Simon Gesellschaft und wir verbringen einen sehr interessanten und unterhaltsamen Abend. Das gesamte Team im Camp versprüht einen ganz besonderen Spirit. Das ist nur schwer in Worte zu fassen, aber die Magie dieses Camps liegt nicht nur in diesem wunderschönen Fleckchen Erde oder gar der luxuriösen Ausstattung, sondern wird in ganz besonderem Maße von allen Mitarbeitern geprägt. Das haben wir auf diese herzliche und offene Weise noch an keinem anderen Ort erlebt.
Stimmungsvoll unter dem Sternenzelt genießen wir ein leckeres, unprätentiöses traditionelles Braai mit Gemüse, Gemsquash und allerlei Beilagen. Als Vorspeise wird eine Butternutsoup und zum Dessert eine interessante Eiskreation gereicht.
Diesen insgesamt eindrucksvollen Tag lassen wir am Lagerfeuer bei einigen GT und Amarula ausklingen, bevor wir uns in die Luxuszelte mit den dick gepolsterten und riesigen Betten zurückziehen.
Und hier noch die Etappenübersicht des heutigen Tages und der letzten drei Kapitel.
Insgesamt waren wir circa vier Stunden unterwegs. Die häufigen Stopps und Roadblocks sind in der berechneten Fahrzeit nicht mit eingerechnet.
Der morgige Tag führt uns auf Umwegen und Abwegen zu einem ungeplanten Tagesziel.
Hallo, Sabine, wir war das in diesem Wüsten-Super-Luxus-Hoanib-Camp mit dem Strom bzw. nächtlichem Lärm durch Generator? Ich las "Eisdessert"....... Im Gegensatz zu Elisabeths Christian könnte ich meinen liebsten Mitmenschen damit nicht locken (leider) - er fand Wolvedans vor Jahren - mir zuliebe gebucht zu einem runden Geburtstag - schon äußerst dekadent..... Hach, wie ich Euch beneide....... liebe Grüße Friederike
die meiste Zeit als stille, aber total faszinierte Mitleserin, muss ich mich bei diesem Juwel mal wieder zu Wort melden 😮 Da bleibt mir doch glatt die Spucke weg: so unerwartet kommt dieses Camp mitten in der Einsamkeit 🤪 Das ist schon der Hammer und war bestimmt ein einmaliges Erlebnis.
Und Euer Catwalk ist auch nicht von schlechten Eltern 🤩 🤩 🤩
Ich merke schon: Ich brauche einfach mehr Urlaub - wie soll ich sonst all meine Wunschziele nur in die Tat umsetzen? Irgendwie bin ich nun im Jahr 2022 😵
Um so mehr genieße ich Deine Reise als virtuelle Begleiterin und freue mich auf Deine Schilderungen aus 1. Hand 😘
Liebe Grüße Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201405. März 2019 ·
sphinx schrieb:Mit Deinen Fotos und dieser Unterkunft hab ich Christian am Haken!
Hallo Elisabeth, sehr gerne 😘 ! Oh es gibt eine Planung 🤩 ! Ich kann diese Unterkunft nur empfehlen!
CuF schrieb:Hallo, Sabine, wir war das in diesem Wüsten-Super-Luxus-Hoanib-Camp mit dem Strom bzw. nächtlichem Lärm durch Generator? Ich las "Eisdessert".......
Liebe Friederike, da kann ich Dir jetzt nicht ganz folgen 😕 🤨 ?! Hier gab es außer den Geräuschen der Natur keine „Fremdgeräusche“ ?!
CuF schrieb: - er fand Wolvedans vor Jahren - mir zuliebe gebucht zu einem runden Geburtstag - schon äußerst dekadent.....
Ich kann Dir versichern, dass wir dieses Camp ganz und gar nicht als „dekadent“ empfunden haben – das mag aber auch daran gelegen haben, dass wir dort ganz alleine waren. Die „Dekadenz“ wird ja meist von den Gästen hereingetragen 😗 – so wurde mir zumindest mehrheitlich von Wolwedans berichtet 😕.
Huhu Simone,
tigris schrieb: Das ist schon der Hammer und war bestimmt ein einmaliges Erlebnis.
Wir haben das Camp als Highlight empfunden. Zum einen aufgrund der Lage inmitten der Einsamkeit und zum anderen wie gesagt aufgrund der einmaligen Herzlichkeit der Mitarbeiter 😎.
tigris schrieb: Und Euer Catwalk ist auch nicht von schlechten Eltern 🤩 🤩 🤩
Das war wir uns eine echte Überraschung und es gibt davon auch noch ein mehr als amüsantes Video 🤪 – das zeige ich Dir mal, wenn wir uns demnächst sehen 😛
tigris schrieb: Ich merke schon: Ich brauche einfach mehr Urlaub - wie soll ich sonst all meine Wunschziele nur in die Tat umsetzen? Irgendwie bin ich nun im Jahr 2022 😵
Wem sagst Du das 🙄 – ich habe auch schon wieder Ideen und könnte eh schon direkt wieder los 🤢 😗
Liebe Grüße an Euch alle und Danke für Euer Interesse 😘 !
ja, was für ein Highlight. 🤩 🤩 Das wäre es auch für mich gewesen. 😉 Eine tolle Reise - der etwas anderen Art mit dem richtigen Mix habt Ihr da gemacht. So ganz auch nach meinem Geschmack. Und Ihr seid toll als Modells im Hoanib 😘 Vielen Dank, dass Du das mit uns teilst!
von den Schildern "HVC" hatte ich mehrere auf unserer Tour gesehen. Sowohl auf dem Weg von den Giribes Plains durch den Obias zum Hoanib, als auch im Hoanib, bei der Einmündung des Obias. Ich wusste damals nicht was sich hinter HVC verbirgt und auch das Camp hatten wir nicht gesehen, da es sich wahrscheinlich in unseren Rücken befand, als wir Richtung Hoanib fuhren. Ich vermute dann mal, dass das neue Wasserloch an der Einmündung des Obias auch im Zusammenhang mit diesem Camp steht.