Kenia 2024 - Abschied von der Masai Mara

Reisebericht 216 Antworten · 14,4k Aufrufe · gestartet 20. Okt. 2025 von Beatnick
87 Beiträge · seit 201203. Jan. 2026 ·
Hallo Betti,
ich klopfe mal ganz sachte wegen der PM an mich an.
Bis denn Ulrike
Themenstarter1’721 Beiträge · seit 201603. Jan. 2026 ·
Geht gleich los, es war gar nicht so einfach, das rauszukriegen, wir haben die Rechnung nach der Erhöhung nicht mehr...
hillux schrieb:Hallo Betti,
ich klopfe mal ganz sachte wegen der PM an mich an.
Bis denn Ulrike
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zuletzt bearbeitet 03. Jan. 2026
Themenstarter1’721 Beiträge · seit 201604. Jan. 2026 ·
1.10.2024: Ich hatte eine Farm...

"Ich hatte eine Farm in Afrika, am Fuße der Ngong Berge." So beginnt der Filmklassiker "Jenseits von Afrika" von 1985. Ich habe ihn damals verschlungen, ebenso wie zuvor Karen Blixens Buch "Die afrikanische Farm" von 1937.

Schon mehrfach waren wir im Laufe der Jahre an den Ngong Bergen vorbeigefahren. Beim ersten Mal hatte ich mich gewundert, dass dort oben die Farm liegen sollte. Ich hatte sie nicht so nah an Nairobi - nur zehn Kilometer entfernt - verortet, aber natürlich ist die Metropole gewuchert und haben sich die Wege verändert.

Wir hatten sehr frühzeitig von der Verschiebung unseres Rückflugs nach Deutschland erfahren. Was also tun? In der Mara zu verlängern, hätte deutliche Mehrkosten für nationalen Flug, Auto, Camp etc. bedeutet. Das war keine Option. Guter Rat war teuer, wir brauchten Hilfe. Nur woher nehmen? Dann fiel mir unsere Forumskollegin Elvira ein - ein ebenso seltener wie wertvoller Geistesblitz.

Ich schrieb also Elvira eine PM, und sie antwortete prompt. Sie empfahl uns ein Hotel am Flughafen und stellte zudem mögliche Aktivitäten zusammen, aus der wir nun eine aussuchten konnten. Was für ein Service!

Wir überlegten. Wir waren randvoll mit Eindrücken und sensorisch am Limit. Es sollte also etwas sein, das uns nicht allzu sehr forderte. Nicht zu sehr ins Geld ging. In den zeitlichen Rahmen passte und uns natürlich gefiel. Wir wollten gerne ausschlafen und im Hotel in aller Ruhe frühstücken, abends mussten wir am Airport sein. Unsere Wahl fiel schließlich auf das Karen Blixen Museum. Auch, weil uns ihre Geschichte schon immer fasziniert hatte. Elvira regelte alles und machte es uns kinderleicht. Einfach großartig!

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Mit dem Ausschlafen klappte es erwartungsgemäß nicht sehr gut, die innere Uhr war noch im Safarimodus. Doch schon die Möglichkeit war schön, wir gammelten rum, frühstückten, packten noch einmal um. Thomas' Fotoausrüstung wurde schon gut verpackt verstaut. Um Zwölf checkten wir aus, das Hotel mussten wir selbst bezahlen, weil uns die Airline frühzeitig informiert hatte. Alternativ hätten wir früher zurückfliegen können.

Dann sammelte uns pünktlich zur verabredeten Zeit ein sympathischer Fahrer ein, der uns nach Karen brachte - dem nach Karen Blixen benannten, hübschen Ort auf rund 2.000 Metern.

Er besorgte uns am Eingang die Tickets, was wir als Touristen nicht selbst erledigen durften, und blieb dann beim Auto. Eine junge Frau begleitete uns nun, um uns das Gelände und das Farmhauses Mbogani zu zeigen. Ein Pflichtguide, der sich aber als sehr nett erwies, unaufdringlich und auch informativ, auch wenn wir schon fast alles wussten.

Der Besucherandrang hielt sich angenehm in Grenzen. Wir saßen in der Sonne und hörten uns den kleinen Vortrag an, dann schlenderten wir durchs Haupthaus, den parkähnlichen Garten mitsamt einer "Coffee Drying Area" und ihren Gerätschaften und beendeten den Rundgang schließlich in einem separaten Küchengebäude.

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Ich war überrascht, wie sehr mir dieser Besuch gefiel. Eine eher kleine, aber sehr feine Aktivität. 17 Jahre hatte Karen Blixen hier gelebt und gearbeitet, ihren Alltag als Kaffeefarmerin bestritten, und ich konnte ihre Anwesenheit fast spüren. Sie auf der Veranda sitzen, auf einem kleinen "Trecker" über die Plantagen fahren, sie Anweisungen geben sehen. Was auch an der teilweise originalen Ausstattung des Hauses liegt, das ich mir größer vorgestellt hatte. Ich fand es gemütlich, heimelig. Wie es wohl gewesen war, hier zu leben? Es gelang mir ganz gut, mir das auszumalen - wenn auch vielleicht etwas romantisiert. Es war nicht zuletzt auch ein hartes Leben.

Doch ich fühlte mich in eine andere Zeit versetzt, in der sie sicher eine starke und außergewöhnliche Frau gewesen war - und auch eine leidenschaftliche Großwildjägerin. Zumindest in dieser Hinsicht wären wir wohl keine Freundinnen geworden; aber letztlich war sie eben ein Kind ihrer Zeit.

Als sich unser Guide verabschiedet hatte, hatten wir immer noch viel Zeit. Und blieben noch. In unserem eigenen Tempo starteten wir den Rundgang von vorn. Mit Verweis auf den vorherigen Besuch mit Guide durften wir auch noch einmal unbegleitet ins Haus. Fotografieren ist dort verboten.

Im Garten zwitscherten die Vögel in den hohen Eukalyptusbäumen und Palmen, ein absolut idyllischer Ort. Auf einem Rundweg spazierten wir durch ein kleines Wäldchen. In der Coffee Drying Area tollten Affen auf den uralten Maschinen herum.

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Die meisten waren scheu, nur eine der Meerkatzen ließ mich einigermaßen nah an sich heran. Auch mein Tele war schon in den Untiefen des Gepäcks verschwunden.

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Man kann Mbogani wahrscheinlich auch binnen einer Stunde abhandeln. Wir waren bewusst langsam und blieben mehrere Stunden, was unseren Fahrer sehr verwunderte, als wir uns bei ihm zurück- und auch gleich wieder abmeldeten, denn direkt nebenan gibt es ein sehr schönes Café, das wir nun auch noch besuchten.

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Doch schließlich mussten wir los, war diese Reise endgültig vorbei. Der Museumsbesuch war viel mehr gewesen als nur eine Möglichkeit, die Zeit bis zum Abflug zu überbrücken. Er hatte uns einen weiteren, ausgefüllten Urlaubstag beschert. Der Fahrer brachte uns zurück zum Hotel, von dort ging es problemlos per Shuttle zum Terminal, und dem Rückflug folgte - um viele schöne Erinnerungen reicher - die Rückkehr in den Alltag.

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Es folgt das Fazit.
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zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2026
6’394 Beiträge · seit 201104. Jan. 2026 ·
Hoi Betty

Jaja, das Karen Blixen Museum, da kann ich Deine Begeisterung absolut nachvollziehen!
Etwas gewundert hat mich jedoch dass Ihr nicht fotografieren durftet.
Wenn so was verboten ist halte ich mich dran, aber ich hab einige Fotos gemacht, im Beisein des Guides.
Egal.
Dieser Besuch lohnt sich definitiv!
Bin nun schon auf Dein Fazit gespannt...und ja, auch ich bin der Meinung dass Ihr gefälligst nochmals in die Mara reisen sollt damit wir hier so tolle Bilder dieser Traumgegend zu sehen bekommen...hü, buch die Reise, hopp! 😉 😛 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2’401 Beiträge · seit 201104. Jan. 2026 ·
Moin Picco,
ich bin mir sicher, dass die beiden sich überreden lassen, wenn du ihnen das nötige Kleingeld (gern auch SFr) überweist. 😗
LG Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
1’589 Beiträge · seit 201404. Jan. 2026 ·
Danke fuer die Blumen Betti 🤩 es war mir ein Vergnuegen Euch einen tollen Tag zu bereiten und es freut mich, dass es Euch gefiel.

Picco - fruehrer durfte man fotografieren. Aber Du weisst ja, es hat schwarze Schafe und das Verbot hat wohl einen guten Grund.

Viele Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
8’780 Beiträge · seit 201004. Jan. 2026 ·
Guten Abend Betti,

dein letztes Kapitel hat mich 100mal mehr angefasst als alle anderen davor. Dass ich kein großer Fan von Kenia-Safaris bin (ohne jemals dort gewesen zu sein - aber ich verspüre auch nicht den Hauch eines Verlangens, es mal zu tun, in mir, wofür ich und mein Konto sehr dankbar sind), weißt du ja , trotzdem schaue ich mir natürlich immer gerne eure sagenhaft schönen Fotos an, das tut den Augen und manchmal der Seele auch einfach gut (auch wenn ich immer mit diesen dämlichen Gnus mitleide 🙄 ). Dafür also schon mal danke 😘 .

Dann aber das Kapitel über den Museumsbesuch. Zum einen berühren mich diese Worte "Ich hatte eine Farm in Afrika..." jedesmal aufs Neue sehr, vermutlich weil ich sie schon unzählige Male gehört habe 😗 . Ich habe den Film auf DVD und ihn zigmal angeschaut. Damals hatte ich noch keinen Fuß auf den afrikanischen Kontinent gesetzt, aber ich fürchte, so fing das Ganze bei mir an.... 🤩 (und weil ich mich so schlecht orientieren kann, bin ich dann eben im falschen Land gelandet 🤪 ).

Natürlich hatte ich auch einen - wie man heute so schön sagt - Crush 😊 auf Robert Reford wie vermutlich jede zweite Frau 😛 .

Dies alles zusammen hat mich jetzt begeistert bei deinem letzten Kapitel (jaja, ich weiß, das Fazit fehlt noch 😉 ) mitlesen lassen.

Die zweite Komponente ist dieser unerwartet "freie Tag". Ich habe im Juni erlebt, wie es sich anfühlt, mehr oder weniger gezwungenermaßen aus der straff getakteten Safari-Routine auszubrechen und einfach mal "irgendwas" zu machen. Und es fühlte sich toll an 🙂 - von daher kann ich mich wohl wirklich gut in dich reinversetzen.

Schön, dass diese Reise so geendet hat - mir gefällt dieser Schluss viel besser als noch ein Löwe oder ein Leopard 😉 .

Dir, Thomas und auch Berti wünsche ich noch einen schönen Restsonntag mit eurem vielen Schnee - euer Balkontisch schlägt meinen diesbezüglich um Längen (oder Höhen besser gesagt) 🤩 .

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2026
4’386 Beiträge · seit 201504. Jan. 2026 ·
Guten Abend, liebe Betti,
schließe mich Beles Worten „vollumfänglich“ an - hätte es nur nicht so schön formulieren können 😗
Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2026
6’394 Beiträge · seit 201105. Jan. 2026 ·
Hoi zämä
KarstenB schrieb:ich bin mir sicher, dass die beiden sich überreden lassen, wenn du ihnen das nötige Kleingeld (gern auch SFr) überweist. 😗
Würd ich ja, aber meine Bank nimmt kein Kleingeld mehr an... 🤨 😛 😉
Bushtruckers schrieb:Picco - fruehrer durfte man fotografieren. Aber Du weisst ja, es hat schwarze Schafe und das Verbot hat wohl einen guten Grund.
Ja, bei uns war fotografieren gemäss Guide erlaubt, aber nur ohne Blitz. Hab den Sinn zwar nicht verstanden, aber mich dran gehalten. Aber einige haben mit dem Handy inkl. Blitz rumfotografiert, das stimmt schon. Die wurden auch gemassregelt.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
549 Beiträge · seit 201205. Jan. 2026 ·
Liebe Betti

Dein Bericht war jetzt aber ganz grosses Kino! Fast jeden Tag eine Steigerung der Geschehnissen und auch noch mit wunderbaren Fotos bebildert! Herzlichen Dank dafür!
Davon kann unsereins nur träumen und mit meinem "Berichtlein" kann ich da nicht mithalten!
Ich freue mich auf weitere Reiseberichte von euch!

Noch alles Gute im neuen Jahr und liebe Grüsse,
Sue
2025 Reisebericht Johannesburg bis Maun: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306515-in-5-wo-von-joburg-nach-maun-im-aug-sept-25.html?start=0 2023 Reisebericht Johannesburg bis Kapstadt: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/304305-in-42-tagen-von-joburg-nach-kapstadt-okt-nov-23.html 2022 Reisebericht Westküste bis Etosha: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/302652-kapstadt-etosha-retour-bitte.html 2017 Reisebericht Richtersveld: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/294971-richtersveld-richtersveld.html
Themenstarter1’721 Beiträge · seit 201606. Jan. 2026 ·
Hallo ihr Lieben und vielen Dank für eure tollen Reaktionen!

Das Fazit ist in Arbeit, das finale Filmchen fertig und spätestens morgen kommt dann der Schlusspunkt. Nach dem RB ist ja schließlich immer auch vor dem nächsten. 😉
picco schrieb:auch ich bin der Meinung dass Ihr gefälligst nochmals in die Mara reisen sollt damit wir hier so tolle Bilder dieser Traumgegend zu sehen bekommen
Das ist ein sehr schönes (und sehr besonders vorgetragenes 😉 ) Kompliment. Aber wir werden andere Dinge buchen und erzählen, so ist zumindest aktuell der Plan. 🙂
KarstenB schrieb:ich bin mir sicher, dass die beiden sich überreden lassen, wenn du ihnen das nötige Kleingeld (gern auch SFr) überweist.
Du hast so Recht, Karsten! 😄
Bushtruckers schrieb:es war mir ein Vergnuegen Euch einen tollen Tag zu bereiten und es freut mich, dass es Euch gefiel.
😘
Champagner schrieb:dein letztes Kapitel hat mich 100mal mehr angefasst als alle anderen davor.
Das hast du mal wieder sehr schön formuliert, mein Bele...
Champagner schrieb:Dass ich kein großer Fan von Kenia-Safaris bin
Ich weiß, dass es so ist, allerdings nicht, warum. Aber das ist ja auch wirklich deine Sache. Manchmal sind Dinge, wie sie eben sind.
Champagner schrieb:trotzdem schaue ich mir natürlich immer gerne eure sagenhaft schönen Fotos an, das tut den Augen und manchmal der Seele auch einfach gut
😊 Besonders Thomas freut sich darüber! Berti und Betti freuen sich mit.
Champagner schrieb:Natürlich hatte ich auch einen - wie man heute so schön sagt - Crush auf Robert Reford wie vermutlich jede zweite Frau.
Oh ja!
Champagner schrieb:Die zweite Komponente ist dieser unerwartet "freie Tag". Ich habe im Juni erlebt, wie es sich anfühlt, mehr oder weniger gezwungenermaßen aus der straff getakteten Safari-Routine auszubrechen und einfach mal "irgendwas" zu machen. Und es fühlte sich toll an.
Das stimmt auf jeden Fall. So schön das alles ist, es ist auch anstrengend und lässt wenig Raum für anderes. "Zeit zur freien Verfügung" heißt das im Reisejargon ja immer so schön, da ist was dran...
CuF schrieb:schließe mich Beles Worten „vollumfänglich“ an - hätte es nur nicht so schön formulieren können
Ich auch nicht... 😎
Sue.ch schrieb:Dein Bericht war jetzt aber ganz grosses Kino! Fast jeden Tag eine Steigerung der Geschehnissen und auch noch mit wunderbaren Fotos bebildert! Herzlichen Dank dafür!
😊 😘
Sue.ch schrieb:und mit meinem "Berichtlein" kann ich da nicht mithalten!
Neinnein, das sehe ich wirklich anders. Es ist etwas ganz anderes, andere Reise, andere Umstände, andere Ziele. Schon die Länge eurer Reise ist toll und was ihr da alles erlebt habt. Das kann und sollte man nicht vergleichen. Aber lieben Dank für deine warmen Worte!

Ich mach dann mal weiter und komme bald zum Schluss. 🙂

Liebe Grüße,
Betti
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Themenstarter1’721 Beiträge · seit 201607. Jan. 2026 ·
Das Fazit

Die Masai Mara hat bei unserem dritten Besuch noch einmal eindrücklich gezeigt, was sie zu bieten hat. Und das ist eine Menge. Kein Tag verging ohne gleich mehrere Höhepunkte. Gerade in der tierreichen Mara darf man darauf hoffen, aber selbstverständlich ist auch dort nichts.

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Unschöne Begleiterscheinung dieses außergewöhnlichen Safarierlebnisses ist nun schon seit vielen Jahren die sehr hohe Besucherzahl. Vor allem bei unserem ersten Aufenthalt 2018 waren wir zwischenzeitlich regelrecht geschockt. Was auch am Reisemonat August lag, der Hochzeit der Crossings. 2021 war es Ende September immerhin viel besser gewesen, wenn auch immer noch sehr gut besucht.

Weitere drei Jahre später, zur selben Jahreszeit, erlebten wir die Mara nun so entspannt wie noch nie. Natürlich gab es andere Touristen. Aber sehr viel weniger als zuvor.

Bei YouTube ansehen ↗



Oft waren wir ganz allein, oder zumindest eine lange Zeit allein, als übermäßig voll haben wir es nur beim vom Löwen in einen Graben getriebenen Büffel sowie selten bei "unserem" sowie einem weiteren Löwenrudel erlebt.

Letzteres, weil die Löwen sehr prominent direkt an einer kleinen Kreuzung lagerten und - glücklicherweise deutlich nach unserer Ankunft - die Ballonfahrer allesamt nach ihrer morgendlichen Aktivität ohnehin daran vorbeifuhren.

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Woran lag es, dass es ruhiger war? Doch an der Jahreszeit? Oder an den gestiegenen Preisen? Vermutlich Letzteres. Ich persönlich glaube allerdings nicht an Preiserhöhungen als dauerhaft wirksame Lösung gegen Overtourism. Es werden andere kommen.

Wir hatten vielleicht die Übergangsphase erwischt, in der die einen noch abgeschreckt abgesagt hatten und die potenziell neuen Gäste noch nicht erobert waren - eine Momentaufnahme, aber wer weiß. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

Positiver stimmt uns, dass viele Ranger ihre Rolle offensichtlich anders - besser - ausfüllen als zuvor. Gerade die Jungtiere - Cheetahs, Löwen, Leoparden - stehen unter beinahe permanenter Beobachtung und unter speziellem Schutz. Die Gepardin hatte so die Möglichkeit, vier Jungtiere durchzubringen. Natürlich ist das ein Eingriff des Menschen. Aber das hat er ohnehin längst getan - zum Schlechten. In diesem Fall hilft es eben.

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Fast zwei Wochen lang waren wir im selben Camp. Das haben wir so noch nie gemacht. Wir haben es genossen, so lange am selben Ort zu sein, im Herzen der Mara. Es hat uns die Zeit und die Ruhe gegeben, bei bestimmten Situation stundenlang auszuharren. In Ruhe abzuwarten, zu beobachten. Bestimmte Tiere immer wieder über einen längeren Zeitraum zu studieren.

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Allem voran das kleine Löwenmädchen, das uns sehr ans Herz gewachsen war. Es war unser roter Faden auf dieser Safari.

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Über Joseph habe ich schon einiges geschrieben. Natürlich ist es auch immer dem Guide zu verdanken, ob eine Safari ein Erfolg wird oder nicht. Menschlich sperrig, aber in der Mara und der Tierwelt kenntnisreich, hat uns Joseph herausragende Momente beschert.

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Wir konnten aber nicht feststellen, dass ein Massai-Guide im Grundsatz besser geeignet ist als ein anderer. Ein Top-Guide wie Livingstone, mit dem wir zuvor zweimal in Kenia unterwegs gewesen waren, bewegt sich ebenso sicher im Gebiet und auf demselben Niveau.

Grundsätzlich stört uns die Attitüde der Maasai, die Mara für sich zu beanspruchen und sich entsprechend darin zu verhalten. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Aber in manchen Situationen - und auch nicht nur in der Mara - sind dann eben auch die Vernunft und/oder gar das Veto des Touristen gefordert.

Dass wir über das Malaika Camp einen Wagen und Driverguide exklusiv für uns gebucht hatten, hat zwar Mehrkosten verursacht, sich aber als goldrichtig erwiesen. Wir wollten unabhängig sein und haben das auch genutzt.

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Als Unterkunft ist das Malaika Camp solide. Wer mehr Luxus erwartet als eine sauberes Zelt, einfache Möbel, fließendes warmes Wasser und Hausmannskost, ist hier wahrscheinlich fehl am Platze. "Wohnzimmer" und Feuerstelle ließen sich sicherlich mit ein paar kleineren Investitionen und Handgriffen aufpimpen. Aber wenn das alle Probleme auf einer Safari sind... Der größte Pluspunkt ist die zentrale Lage.

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Bei den gestiegenen Kosten dürfte es schwierig werden für Camps in diesem noch einigermaßen bezahlbaren Preissegment. Denn wer nun (in der sehr langen Hauptreisezeit) kommt, kann sich wohl noch viel mehr leisten - und erwartet einen entsprechenden Komfort.

Wir hatten im Vorwege über ein paar Tage in einer privaten Konzession nachgedacht, aufgrund der hohen Preise aber verzichtet. Im Nachhinein hätte das kaum mehr einen Unterschied gemacht. Die (erstmalige) Anreise ins Nationalreservat per Flieger war gut, aber kein Muss. Die Strecke ist mittlerweile leicht mit dem Auto zu bewältigen.

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Bei den internationalen Flügen werden wir künftig um Brussels Airlines wenn möglich einen Bogen machen. Schlechter Service, schlechte Erreichbarkeit, häufige Verschiebungen, das hatten wir auch schon in Uganda so erlebt. Immerhin hat uns das allerdings am Ende den Besuch des Blixen-Museums beschert - eine unverhoffte und großartige Zugabe.

Letztlich bereuen wir diese Reise keine Sekunde. Die Highlights jagten sich, richtige Lowlights gab es - bis auf den kurzen Zank mit Joseph - keine.

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Und doch - oder vielleicht gerade deshalb - war es wohl unser letzter Besuch in der Masai Mara. Ihr habt schon recht, man soll niemals "nie" sagen. Und wer weiß, wie sich die Dinge entwickeln? Aber vermutlich nicht zum Besseren, und bei diesen Preisen ist für uns eben Schluss. Schon aus Prinzip.

Ein letztes Mal hat die Mara keine Wünsche offen gelassen, alles geliefert, was wir uns nur vorstellen konnten - und mehr. Man soll gehen, wenn's am schönsten ist. Und in unserem Fall: auch noch bezahlbar ist. Natürlich ist das wie fast alles im Leben eine Frage der persönlichen Möglichkeiten und Abwägungen.

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Wir reisen weiter, sind seither schon wieder gereist, die Welt ist groß und bunt. Es gibt andere Ziele, neue Herausforderungen, nicht enden wollende Wunder. Die Mara ist eins davon. Wir durften es erleben, dafür sind wir dankbar, und es war ein Privileg. Das ist uns immer bewusst.

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Wir sind sehr glücklich darüber, dass ihr uns virtuell noch einmal in die Masai Mara begleitet habt. Es hat den endgültigen Abschied irgendwie noch einmal hinausgezögert und vor allem riesigen Spaß gemacht! 1000 Dank dafür!

Wir wünschen euch ein glückliches 2026 mit vielen tollen Reisen, bleibt gesund!

Bis demnächst, liebe Grüße,
Betti und Thomas
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2026
8’780 Beiträge · seit 201007. Jan. 2026 ·
Liebe Betti, lieber Thomas,

vielen Dank für das nochmals reich bebilderte Fazit und natürlich auch für den Bericht!
Für mich ist das ja Reisen auf Schwäbisch 😉 - viel Geld gespart und trotzdem viel gesehen und erfahren 🤪 .

Liebe Grüße - nun ebenfalls aus dem Schnee - von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
1’835 Beiträge · seit 201507. Jan. 2026 ·
Liebe Betti und Thomas,
Wie immer haben mich eure tollen Bilder und Erzählungen stracks in the Mara teleportiert.
Was für ein Vergnügen bei euren super Sichtungen (fast) live dabei zu sein.
Für all die Mühe mit Bilder auslesen, und schreiben danke ich euch beiden 1000 Mal.
Es war wirklich ein Vollgenuss für meine Augen, meine Seele, und natürlich für mein Löwenherz.

Noch zum Fazit: Weil die Preise in der Mara nur noch für eine kleinere Schicht Leute bezahlbar sind, weichen nun die Budget und Mid-Range Leute in die Serengeti aus. Hier ist es noch deutlich billiger mit $83 pppd als die über $200 für 12 Stunden in der Mara. Wie wir es im August erlebt haben, ist das Ergebnis nun purer Massen Tourismus in einem zugegebenermaßen größeren Schutzgebiet als es die Mara ist. Aber.. es hat schlimme Auswirkungen.
Davon werde ich demnächst ein wenig in meinem Bericht über unseren Serengeti Besuch schreiben.

https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/306398-afrika-2025-krueger-serengeti-tarangire-amboseli.html?start=0

Jedenfalls ein riesiges Danke Euch!
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
2’401 Beiträge · seit 201107. Jan. 2026 ·
Moin Betti, moin Thomas,

was soll ich sagen? - Außer Danke, Danke, Danke für den ausführlichen Bericht und die sagenhaften Fotos von Thomas, die man sich alle in DIN A0 an die Wand hängen könnte!
Die Erlebnisse, die ihr hattet, übertreffen unsere von 2020 ja noch mal deutlich - was ich mir vorher nicht hätte vorstellen können. Der einzige Vorteil, den wir hatten war, dass die MM - Dank an Corona! - deutlich leerer war als bei euch. (Überhaupt kennen wir Kenia eigentlich nur "leer", 2000 gab es wohl noch nicht so viele Touristen, und 2003 waren wir fast die einzigen - Dank geht dafür an Osama Bin Laden! Um Kenia noch mal so leer zu erleben - vielleicht fällt Donald Trump was ein? 😗 😈 )
Dass es für euch das letzte Mal MM war, kann ich gut nachvollziehen - nach unserer letzten Selbstfahrertour (wir lieben das selber Fahren!) 2022 in TZ haben wir gemerkt, dass wir so blasiert sind - alles schon gesehen, alles schon erlebt 😵 🤩 -, dass wir beschlossen haben: das war's für uns mit Afrika! (Nun ja, nicht ganz - die Kanaren gehören geografisch ja dazu. 😁 ) Du hast mal irgendwo erwähnt, dass du Sonne brauchst - genauso geht es mir! Deshalb verbringen wir die Wintermonate hier. Einzig wenn es jetzt eine lange Frostperiode gibt und die Alster dick zufriert, würde ich spontan einen Flug buchen, um das Alstereisvergnügen mitzuerleben.

LG aus Puerto de la Cruz
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
1’856 Beiträge · seit 201607. Jan. 2026 ·
Liebe Betti,
hab tausend Dank für den (wie immer) wunderbaren Bericht mit großartigen Fotos ganz außergewöhnlicher Sichtungen.
Ihr hattet wirklich großes Glück! Und die Zeit, die ihr euch nehmen konntet, um so intensiv erleben zu können, war augenscheinlich wirklich gut investiert.
Bei den in der Mara aufgerufenen Preisen sind wir jetzt auch endgültig raus - egal ob zu zweit oder zu viert. Es bleibt für mich zu hoffen, dass der Besucherdruck dadurch nachhaltig nachlässt und nicht nur durch andere Besucherschichten mit anderen Erwartungen (bei diesen Preisen!!!) ersetzt wird.
Daher bin ich froh darüber, dass du eure Eindrücke hier teilst. So bin ich nochmal zum Nulltarif nach Kenia gereist.
Herzlich
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
899 Beiträge · seit 201707. Jan. 2026 ·
Schade, dass eure Reise schon vorbei ist ! Mir kam es öfter vor, als sitze ich bei euch mit im Landy. Die Bilder sind so lebendig und haben mich emotional berührt. Eure Erlebnisse werden wahrscheinlich nicht zu toppen sein. Deshalb kann ich eure Entscheidung gut nachvollziehen.

Die Welt ist groß und schön ....
Liebe Grüße Makra
2’195 Beiträge · seit 201607. Jan. 2026 ·
Liebe Bettina,

danke für den tollen Reisebericht und die super schönen Fotos. Wir sind mit dem Malaika-Camp nicht warm geworden, aber in die Masai Mara möchten wir auch gerne nochmal.

Aber wie Du schon schreibst: die Welt ist groß und bunt und es gibt noch soviel zu entdecken.

Bei uns geht es im April das erste Mal in den Krüger.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
1’545 Beiträge · seit 201308. Jan. 2026 ·
Liebe Betti,
nach den vielen Feiertagen mit viel Übernachtungsbesuch, viel Kinderlachen und großem Chaos, was nicht ausbleibt, wenn die ganze Familie komplett zusammen ist, auch von mir mal wieder ein Kommentar an dieser Stelle, und leider auch schon der letzte Kommentar, denn diese fantastische Reise ist ja nun zu Ende.
Einfach toll war es, eure Sichtungen waren vom Feinsten, und die grandiosen Fotos konnten die ganze Pracht der Mara sehr gut widerspiegeln. Bei einigen Bildern hatte ich den Blutgeruch direkt wieder in der Nase 😐
Die Videos von dem kleinen Löwenbaby haben wir an Weihnachten an dem großen Bildschirm geschaut. Ganz mucksmäuschenstill war es bei uns in der Weihnachtsstube, als die 3 kleinen Enkelsöhne wie gebannt dem kleinen Frechdachs bei seinen Aktivitäten zuschauen durften. Eine absolute Ausnahme, denn normalerweise ist für alle 3 der Fernseher tabu. Das war richtig schön, und ich wünsche mir, dass sie vielleicht eines Tages auch dorthin reisen können und diesen Garten Eden erleben dürfen. Was für ein Geschenk ist doch die Masai Mara, und wie glücklich kann ich mich schätzen, dort gewesen zu sein im August 2021, wo sich kaum Touristen schon trauten, wieder zu reisen. Die Mara war relativ leer, ebenso das Malaika Camp, wir konnten uns das Zelt damals aussuchen.
Hab ganz vielen Dank, Betti, für die große Mühe, denn so ein Reisebericht in der Qualität schreibt sich nicht mal eben so. Und dann natürlich auch ein dickes "Dankeschön" an Thomas, von dem vermutlich mal wieder die meisten Fotos stammen. Er kann es einfach.
Ich drücke die Daumen, dass Hamburg nicht im Schnee versinkt, und wenn doch, und du nicht aus dem Haus gehen kannst, 3 Wochen wäre ich noch da und würde mich über einen Reisebericht über Sri Lanka oder Indien sehr freuen 😗 .
Bis bald, Betti und herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2026