fotomatte2'512 Beiträge · seit 200915. Feb. 2023 · #41
Hallo Michael,
mir ist gestern wirklich die Kinnlade runter gefallen, als ich die Kronenkraniche gesehen habe. Da gäbe ich so manchen Leo und andere Vierbeiner dafür... 🤢 🤢 Jedenfalls mit großem Abstand die seltenste Sichtung auf eurer Reise bislang.
Und auch noch eine Korrektur habe ich (macht Spaß, mal wieder der Frau Lehrerin eins mitzugeben 😊 😘 ): die Rock Pratincole ist natürlich keine Halsbandbrachschwalbe -das wäre die Collared P. und eigentlich heißt sie auch Rotflügel-Brachschwalbe- sondern eine Felsenbrachschwalbe. Auch eine ganz besondere Sichtung.
Meine Erwartungshaltung steigt gerade immens an für kommende Tage, auch wenn ich nicht auf die Kraniche zu hoffen wage, denn die befinden sich in der zweitgefährdetsten Einstufung critically endangered, das kommt direkt nach ausgestorben.
miganz81Themenstarter139 Beiträge · seit 202115. Feb. 2023 · #42
fotomatte schrieb:mir ist gestern wirklich die Kinnlade runter gefallen, als ich die Kronenkraniche gesehen habe. Da gäbe ich so manchen Leo und andere Vierbeiner dafür... 🤢 🤢 Jedenfalls mit großem Abstand die seltenste Sichtung auf eurer Reise bislang.
Und auch noch eine Korrektur habe ich (macht Spaß, mal wieder der Frau Lehrerin eins mitzugeben 😊 😘 ): die Rock Pratincole ist natürlich keine Halsbandbrachschwalbe -das wäre die Collared P.- sondern eine Felsenbrachschwalbe. Auch eine ganz besondere Sichtung.
Hoi Matthias, besten Dank für deine präzisen Ergänzungen... Das wäre natürlich schön gewesen, wenn wir bereits vor Ort gewusst hätten, wie selten diese Sichtung ist... Aber auch so schön, dass ich es jetzt noch erfahre 😉 Das erklärt dann vielleicht auch, wieso diesen beiden Vögel nicht in meinem allgemeinen Tierbuch (mit doch einigen abgebildeten Vögeln) aufgetaucht sind.
Der Leo kommt noch im Khwai, resp. sogar im Doppelpack... Lg, Michael
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200615. Feb. 2023 · #44
fotomatte schrieb:Meine Erwartungshaltung steigt gerade immens an für kommende Tage, auch wenn ich nicht auf die Kraniche zu hoffen wage, denn die befinden sich in der zweitgefährdetsten Einstufung critically endangered, das kommt direkt nach ausgestorben.
Oh, das wusste ich gar nicht. Ich hatte die vor Jahren schon mal beim Nata Bird Sanctuary und jetzt zweimal im Sambia im Bereich vom South Luangwa. Da gab es jeweils einige Duzend Kronenkraniche.
@Michael: Vielen Dank für die vielen tollen Bilder! Die sind grossartig.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Champagner8'672 Beiträge · seit 201015. Feb. 2023 · #45
fotomatte schrieb: Und auch noch eine Korrektur habe ich (macht Spaß, mal wieder der Frau Lehrerin eins mitzugeben 😊 😘 ): die Rock Pratincole ist natürlich keine Halsbandbrachschwalbe -das wäre die Collared P.- sondern eine Felsenbrachschwalbe.
😗 Na, Hauptsache du hast deinen Spaß gehabt! 🤪 . Vermutlich habe ich ein schlechtes Programm, aber die Collared Pratincole (glareola pratincola) wird als Rotflügelbrachschwalbe übersetzt und die Rock Pratincole (glareola nuchalis) als Halsbandbrachschwalbe (sie hat ja auch sowas wie ein Halsband nach hinten verlaufend). Aber sind die deutschen Namen nicht eh Schall und Rauch 😎 ?
Meine Frage, ob das bisherige Nichtsehen der Kronenkraniche am Chobe in meinem Fall auf die falsche Jahreszeit zurückzuführen ist, hast du nicht beantwortet, aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Seltenheit der Grund ist.
fotomatte2'512 Beiträge · seit 200915. Feb. 2023 · #46
Hallo Chrigu,
in Botswana und Namibia teilen sie dieses Schicksal mit den ebenfalls critically endangered Blue Cranes. In beiden Fällen bedingt durch Lebensraumverlust. In Südafrika sind sie als endangered gelistet. Weiter nördlich und östlich, also in Sambia und Zimbabwe und weiter, sind die Zahlen wohl noch besser. Konkrete Zahlen von dort kenne ich aber nicht. Jedenfalls werden Sichtungen aus South Luangwa wohl regelmäßig gemeldet.
Liebe Bele,
dein Post kam, da war ich gerade am schreiben, deshalb schiebe ich das hier nun nach: ob das Auftreten etwas mit der Jahreszeit zu tun hat, weiß ich nicht. Vermutlich eher mit der Seltenheit, vielleicht sind das Vögel, die mal aus Sambia einfliegen. Und weiter gemutmaßt, könnten es Vögel sein, die ihren Brutplatz verloren/aufgegeben haben, denn eigentlich müssten sie sich in der fraglichen Zeit um Nachwuchs kümmern.
Wegen den deutschen (und englischen) Trivialnamen: jooh, nix als heiße Luft, gültig sind nur die wissenschaftlichen Namen, dann aber bitte der Gattungsname groß geschrieben. 😗 😉
Champagner8'672 Beiträge · seit 201015. Feb. 2023 · #47
fotomatte schrieb: Wegen den deutschen (und englischen) Trivialnamen: jooh, nix als heiße Luft,
😄 Dann hättest du mich ja auch nicht korrigieren müssen/dürfen 😛 . Ich bleibe also bei meiner Halsbandbrachschwalbe (Rock Pratincole), und Rotflügel-Brachschwalbe für die Collared Pratincole. So finde ich sie nämlich an verschiedenen Stellen genannt.
gültig sind nur die wissenschaftlichen Namen, dann aber bitte der Gattungsname groß geschrieben. 😗 😉
Aber gerne - dann als Input für Michael: deine Brachschwalbe ist eine Glareola nuchalis..... 😎 . Fertig!
franzicke2'085 Beiträge · seit 201215. Feb. 2023 · #48
Hallo Michael, jetzt überspringe ich mal das Kranich-Thema - und will dich einfach wissen lassen, wie sehr mich dein Bericht über eure Reise begeistert! Die sensationellen Fotos hab ich ja schon lange im Blick, bisher immer nur sporadisch, die Geschichten dazu gefallen mir sehr ... da wird es mal allerhöchste Zeit für eine DANKE-Meldung. Die Route würde ich grad so übernehmen, das CKGR als Neuland und dann viele meiner Lieblingsplätze. Du hörst es: die Sehnsucht wird groß! Viele Grüße Ingrid
fotomatte2'512 Beiträge · seit 200915. Feb. 2023 · #49
Abschliessend von meiner Seite: Liebe Bele, der Name Halsbandbrachschwalbe ist bescheuert. Wenn schon, dann HalbHalsbandb. Analog zum Half-collared Kingfisher. Denn ein volles Halsband ist das ja nicht, abgesehen dass es auch nicht um den Hals geht, eher um den Hinterkopf. Aber bitte... 😗 😄 😄
miganz81Themenstarter139 Beiträge · seit 202115. Feb. 2023 · #50
Hallo Ingrid,
Auch dir besten Dank für deine Rückmeldung zu meinen Bildern und Texten... Es ist auch für mich spannend, all die Erlebnisse beim Schreiben Revue passieren zu lassen und darin zu schwelgen... Und solche Rückmeldungen steigern die Vorfreude zum Weiterschreiben noch weiter...
Die Texte begleiten auch unsere Vorfreude für die nächste Reise, aber die Planung läuft parallel und ist bald so weit... Bis zum Abflug wird es aber noch etwas mehr als ein Jahr dauern...
Lg und bis bald, Michael
miganz81Themenstarter139 Beiträge · seit 202118. Feb. 2023 · #51
Kapitel 10 : 20. – 21. Sept. : Chobe River Front und die unerwartete Nacht in Ihaha
Nach einem letzten Stopp am Bankomat fahren wir zum Gate und können ohne Wartezeit in die Riverfront einfahren. Nichts im Vergleich zu den ganzen Verkehrs-Entlastungsmassnahmen der letzten Jahre.
🗺️Google-KarteBeim Laden überträgt dein Browser Daten an Google.Karte laden
Junges Kudu-Männchen
Chobe-Riverfront mit einigen Büffeln
Schwarzfersen-Impalas
Balgende Flusspferde
Sattelstorch
Juveniler Flussuferläufer (Common Sandpiper)
Zwergspint / Little Bee-eater
Wir geniessen die Ruhe entlang des Chobes und entdecken überall Tiere, einzig die berühmten Mengen an Chobe-Elefanten bleiben irgendwie versteckt im Gebüsch. Unterwegs vernehmen wir von entgegenkommenden Selbstfahrern, dass sie ein paar Kilometer weiter eine Gruppe Löwen entdeckt haben. Trotz allem Suchen fahren wir daran vorbei und fahren vergebens bis nach Ihaha.
Gelbschnabel oder Schmarotzer-Milan / Yellow-billed kite
Zwergspint
Juveniler Schreiseeadler
Grosse Büffelherde
Südlicher Karminspint
Hier wollten wir die kommenden zwei Nächte verbringen, haben aber trotz wöchentlichem Nachfragen bei Kwalate per Mail immer die Antwort «Fully booked» retour erhalten. Auch die telefonische Rücksprache von Kempho tags zuvor hat nicht ergeben. Wir erfahren hier aber, dass in der letzten Nacht nur drei der zehn Plätze belegt waren und entscheiden uns somit, später vor Ort noch einmal nach freien Plätzen zu fragen. Sollte es dann doch nicht klappen, müssen wir spät noch bis nach Muchenje im Westen des Parks fahren, wo wir die zwei Ersatznächte anstatt dessen gebucht haben.
Wir fahren wieder zurück in Richtung Serondela Picnic Spot und entdecken dann unterwegs die erwähnten Fahrspuren und gut versteckt dahinter im Gebüsch die Löwen. Endlich wieder ein paar Löwen, es soll aber noch viel besser werden, zum Fotografieren reicht es aber noch nicht aus.
Das späte Mittagessen verbringen am Picnic-Spot, in ständiger Acht vor den gierigen Affen. Diese Tiere sind Menschen gewohnt und scheuen sich auch nicht bei zwei Sekunden Unachtsamkeit einem Biscuits aus der Hand zu stehlen. Von einem Safari-Guide erfahren wir von weiteren Löwen in der Nähe, diesmal ist die Beschreibung einfacher und wir finden das grosse Rudel ohne Probleme. Die Löwen befinden sich alle im tiefen Mittagsschlaf und ausser den beiden Jungtieren bewegen sie sich praktisch nicht.
Müdes Löwenrudel in der Mittagshitze
Es ist Ruhe bei den Flusspferden eingekehrt.
Ein Paar Schreiseeadler
Grosses Kudu-Männchen
In der nachmittags Fahrt fahren wir die Bereiche bis nach Ihaha ein weiteres Mal ab, entdecken aber keine weiteren Besonderheiten. An der Reception erhalten wir nach etwas Insistieren den Stellplatz 9 und können überraschenderweise die Nacht vor Ort bleiben. Das hätten wir nach all den Rückfragen nicht mehr zu hoffen gewagt.
Wir richten uns beizeiten auf unserem Camp ein beginnen früh mit dem Chilli. Etwas später erhalten noch Nachbarn auf dem Platz 10 – zu unserem Missfallen sind dies dieselben drei Fahrzeuge aus Kubu, welche die Ruhe mit dem nervigen Gesurre ihrer Drohne zerrissen haben. Anstatt den Sonnenuntergang in Ruhe geniessen zu können, ertönt erneut direkt über uns eine Drohne. Ich laufe rüber und bitte Sie ohne Umschweife, mit der Drohne anderswo zu fliegen, aber sicher nicht direkt über unseren Köpfen. Zu dieser Zeit habe ich noch gar nicht gewusst, dass eigentlich ein absolutes Drohnen-Flugverbot in den Parks gelten würde.
Ihaha - Camp Nr. 9
Voller Kofferraum mit allerlei Lebensmitteln
Das Essen ist bald soweit...
Chili-Con-Carne aus dem Potjie
Wir geniessen das frühe Nachtessen und wollen den Abend gemütlich mit einem Gin-Tonic und der Aussicht auf den nahen Fluss ausklingen lassen, als es unerwartet zu regnen beginnt. Aufgrund der Müdigkeit des langen Tages denken wir gar nicht an unsere Markise, mit der wir noch länger im Trockenen gesessen wären. Anstatt dessen gehen wir bereits vor 20Uhr zu Bett – noch nicht eingeschlafen, hören wir ein Löwengebrüll, dass sich nach und nach dem Camp nähert. Wir öffnen die Moskitonetze und suchen mit Hilfe der Taschenlampen umher – auch in den Nachbar-Camps weiter vorne beginnen die Taschenlampen nach den Verursachern zu suchen. Ich bin mir sicher, eines der Tiere muss keine 10m direkt vor unserem Camp im Gebüsch sein. Es wäre bestimmt ein spannender Abend geworden, hätten wir den Gin doch noch draussen getrunken.
Grosse Spinne
Ein paar Minuten später kommen aus der nahen Abolution zwei Personen und Laufen seelenruhig in der Dunkelheit rüber zu Camp 10. Keine Ahnung, ob ihnen bewusst war, dass sich gerade Löwen in unmittelbarer Nähe befinden! Der Rest der Nacht verläuft ruhig und ohne weitere Ereignisse.
Im nächsten Kapitel verbringen wir einen weiteren Tag in der Chobe Riverfront und die Nacht im ursprünglich reservierten Muchenje…
Super spannender Bericht, ich verfolge ihn mit Spannung... vorallem bin ich gespannt auf den nächsten Bericht ab Kasane durch Chobe und Moremi nach Maun. WIr sind im September das erste Mal auf dieser Route und gleichzeitig das erste Mal als Camper unterwegs...
Hier werfe ich mal den juvenilen Common Sandpiper in den Ring…. und freue mich weiterhin an den meisten Eurer Erlebnisse- abgesehen von Drohnenfliegern…. Schöne Grüße Friederike
miganz81Themenstarter139 Beiträge · seit 202121. Feb. 2023 · #54
Kapitel 11 : 21. – 22. Sept. : Chobe River Front zum Zweiten
Am Morgen finden wir keine 10 Meter neben unserem Camp Abdrücke von Löwen, wir haben uns letzte Nacht also nicht getäuscht. Wir sind guter Dinge heute noch mehr Löwen zu sehen und sind auf einen weiteren Tag an der Riverfront gespannt.
🗺️Google-KarteBeim Laden überträgt dein Browser Daten an Google.Karte laden
Erst geht es Richtung Westen, den wir gestern noch nicht erkunden konnten. Im ersten Abschnitt geniessen wir die frühe Morgenstimmung und die vielen Antilopen am Wasser. Auf dem Rückweg drehen wir Inland und fahren das Simwanza Tal hoch. Nach anfänglich gähnender Leere tauchen plötzlich links und rechts überall Elefanten aus dem Dickicht auf. Jetzt wissen wir also, wo sich die gestern vermissten Chobe-Elefanten alle versteckt haben.
Morgenstimmung am Fluss
Rosapelikan
Sandpiste im Hinterland der Riverfront
Zurück im Camp geniessen wir den verdienten Morgenkaffee und vertreten uns noch ein letztes Mal die Füsse vor dem langen Tag. Wir wollen nochmals zurück nach Kasane um sicherheitshalber unsere Tanks nach den vielen sandigen Kilometern entlang des Chobes aufzufüllen. Wir wissen von der Tankstelle in Muchenje, unserem heutigen Tagesziel, doch auch davon, dass immer wieder von fehlendem Treibstoff die Rede ist.
Impala-Herde direkt beim Camp Ihaha
Frühstücks-Kaffee vor der Weiterfahrt
Fotografieren vom Camp aus, direkt daneben die Fussabdrücke der Löwen von letzter Nacht
Ihaha Camp Nr. 9
Gabelracke im Start
Bereits nach wenigen Kilometern finden wir die Löwen von letzter Nacht, gehört haben wir ein Tier, nachgezählt sind es wohl acht Tiere, die in der Nacht an uns vorbei gelaufen sind. Nach einiger Zeit entdecken wir zwischen den Erwachsenen Tieren auch zwei ganz kleine Jungtiere, die noch von der Mutter gesäugt werden.
Zwei Löwinnen...
Dahinter noch ein ganz kleines Junges...
Und noch ein zweites, beide werden von der Mutter gesäugt
Die beiden Kleinen im Schatten eines Baumes
Die weitere Fahrt bis kurz vor Kasane verläuft ruhig, bis wir auf wenigen Metern zuerst zwei weitere Löwinnen finden. Diese beobachten gespannt die nahen Antilopen und man sieht förmlich das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Gabelracke
Kudu-Weibchen und Impalas
Löwin am Beobachten von Beute
Das Wasser scheint ihr im Mund zusammen zulaufen
Ein paar Meter weiter liegen faul zwei Männchen unter einem Baum, sie hatten wohl eine strenge und erfolgreiche Nacht. Nach einer kurzen Weile bei den Löwen wird es langweilig und wir machen uns auf den Weg in die Stadt. Nachdem wir die Tanks wieder bis zum letzten Tropfen aufgefüllt hatten, fahren wir wieder zurück in die Wildnis und finden die beiden Männchen in derselben Lage wie eine Stunde zuvor. Da haben wir wohl wenig verpasst, die Weibchen sind aber nicht mehr auffindbar.
Zwei Löwen am Ausruhen
Hippo-Gruppe
Da es bereits Nachmittag geworden ist, sehen wir nun immer mehr Elefanten, die sich nach und nach zum Wasser begeben. Endlich lernen wir schiere Menge an Chobe-Elefanten kennen, für die der Park in der Trockenzeit berühmt geworden ist. Dazwischen hat es immer wieder ganz kleine Jungtiere, leider aber auch welche mit abgebissenem Rüssel. Wie er sich wohl durch das Leben schlagen wird?
Elefantenherde im Fluss
Auf der Fahrt nach Westen halten wir ein letztes Mal beim Löwenrudel vom Morgen und verabschieden uns nach kurzer Zeit. Wir fahren entlang des Wassers und zielen das Ngoma-Gate direkt beim Grenzübergang nach Namibia an. Was nirgends erwähnt wird sind aber die letzten gut 4 Kilometer, in der die Strasse weg vom Wasser im Inland über ein paar Hügelzüge verläuft. Gemäss Google Maps ein kurzer Abschnitt von 15Minuten, in Realität ein richtig übles und tiefst-sandiges Geholper. Fast schon ein Wunder, dass wir uns hier nicht festgefahren haben. Wie wir später vom Besitzer der Muchenje Campsites erfahren, wird empfohlen das Stück zurzeit nicht zu fahren, da immer wieder Fahrzeuge steckenbleiben.
Letzte Vorbeifahrt am Camp Ihaha
Zebramangusten
Grosse Ansammlung von Rosapelikanen
Rappenantilopen (Sable)
Wir erhalten ein schönes Camp am Rand der Anlage und richten uns für das Nachtessen ein. Die Abläufe sind inzwischen zur Routine geworden und jeder geht seinen Aufgaben nach. Bei der Ankunft haben wir auch den eingezäunten Gemüsegarten bemerkt und Jolanda geht später zur Reception und kommt mit riesigen Auberginen und mehreren Bündeln Blattsalat retour. Eine willkommene Abwechslung, die der Besitzer für uns direkt vom Strauch gepflückt hat. Neben dem frischen Gemüse hat das Camp auch Hahnenwasser in Trinkqualität und wir können die Batterie vom zweiten Auto ein letztes Mal richtig an der Steckdose aufladen.
Wir essen ein Rindsfilet vom Grill, garniert mit Kartoffeln und Randen, dazu den frischen Blattsalat mit Feta.
Morgen soll es beizeiten los gehen, wir fahren dabei ins legendäre Savuti…
Sadie1'835 Beiträge · seit 201522. Feb. 2023 · #55
Danke, sehr schön erzählt und bebildert! Ihaha ist einer unserer Lieblingsplätze und wir werden dort drei Nächte bleiben Ende August. Ich freue mich vor allem wenn ich deine goldigen Bildern anschaue. By the way…. Dort wo deine Frau steht, könnte sich ohne weiteres ein Leo versteckt halten… Just saying…. Würde mich interessieren ob die Puma Tankstelle Diesel hatte oder nicht. Mal schauen was Savuti euch zeigen will. Grüsse von Katrin
miganz81Themenstarter139 Beiträge · seit 202122. Feb. 2023 · #56
Hallo Katrin,
Besten Dank für dein Lob... Es wäre auch für uns sehr schade gewesen, wenn es nicht mit der einzelnen Übernachtung geklappt hätte... Aber ebenso bedauernswert ist die fehlende Bereitschaft von Kwalate, mit Ihrer Buchungspolitik etwas aufzuräumen und den interessierten Kunden es ermöglichen würde eine Nacht dort zu verbringen... Wir hatten selbst am Tag zuvor über lokale Anbieter nochmals angefragt, ob Plätze frei geworden sind: Die Antwort nein - aber schlussendlich waren nur 3 / 10 Plätzen tatsächlich belegt!!!
Die PUMA Tankstelle hatte Sprit und wir hätten uns die Fahrt nach Kasane grundsätzlich sparen können. Verlorene Zeit fand ich es aber trotzdem nicht, da wir ja den gesamten Park nochmals anschauen konnten. Wenn wir hingegen raus gefahren wären und es keinen Sprit gegeben hätte, hätten wir abends nochmals 2x90km über die Teerstrasse hinter uns bringen müssen... Ich würde sicher kurzfristig (evtl. beim Camp Muchenje per Mail) nachfragen, ob sie Sprit haben - wenn er darauf antwortet, weiss er sicher bescheid...
Zum Thema "Leo im Gebüsch": Besten Dank fürs Ansprechen! Wir waren anfangs super vorsichtig und haben uns kaum vom Auto weg bewegt. Je länger die Reise angedauert hat, sind auch mal Ausnahmen dazu gekommen. Der Grat ist schmal und wir haben uns im Nachhinein schon auch mal überlegt, wo wir allenfalls etwas zu unvorsichtig gewesen sind. Abschliessend beurteilen können wir es aber nicht. Beim besagten Foto hätte ich hingegen keine Überraschung erwartet, da wenn ich mich richtig erinnere, kurz zuvor noch etliche Impalas genau dort durch gelaufen sind.
Geniesst euren Aufenthalt in Ihaha diesen August und euch hoffentlich ein paar schöne Sichtungen... Den Text für Savuti möchte ich schon bald hoch laden, mir läuft langsam die Zeit davon, dass ich bis zum Abflug nach Costa Rica möglichst noch alle restlichen Kapitel schaffe 😉 Lg, Michael
Enilorac65768 Beiträge · seit 201722. Feb. 2023 · #57
Hallo Michael, zwischendurch mal ein herzliches Dankeschön für deinen schönen Bericht! Es macht Freude, bei euch mitzufahren und von euren Erlebnissen zu erfahren. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201423. Feb. 2023 · #58
Wir fahren auch noch mit. Eure Reiseroute gefällt uns gut und wir freuen uns auf Eure weiteren Erlebnisse und spannenden Sichtungen. Liebe Grüße Tinochika
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
vielen Dank für den tollen Bericht, der meine Vorfreude auf unseren ersten Botswana-Urlaub im August noch steigert. Ganz tolle Aufnahmen von Landschaft und Tieren zeigst du. Gerne reise ich weiter mit euch.