Botsuana September '22

Reisebericht 92 Antworten · 14,6k Aufrufe · gestartet 26. Jan. 2023 von miganz81
Themenstarter139 Beiträge · seit 202126. Jan. 2023 · #1
Hallo zusammen,

Ich konnte in den letzten beiden Jahren viele hilfreiche Informationen für unsere Reisen '21 in Namibia und nun '22 in Botsuana aus diesem Forum ziehen und habe immer sehr hilfreiche Tips erhalten, die unsere Reiseplanung definitiv vereinfacht haben. Als kleines Dankeschön habe ich mir vorgenommen einen Reisebericht zu verfassen und euch an unseren tollen Erlebnissen versuchen teilhaben zu lassen. -
In den letzten Jahren konnte ich aufgrund meinem Hobby zum Bouldern schon mehrmals nach Südafrika reisen und habe auch immer mehr Interesse am südlichen Afrika und insbesondere dessen Tierwelt gefunden. Nach den ersten kurzen Safari Erfahrungen 2019 im Addo Elephant Park, Hluwluwe und Krüger (SabiSands) haben wir immer mehr Interesse an einer Reise nach Namibia entdeckt. Bereits vor der ersten Reise habe ich mir im Hinterkopf eine Reiseroute für die Nachfolge skizziert und deren Planung nach einer eindrücklichen Namibia-Reise '21 rasch vorangetrieben.

Die Reise ging im September mit meiner Freundin Christine für 4 Wochen durch die grossen nördlichen Highlights von Botsuana - CKGR, Makgadikgadi, Nxai Pans, Chobe Riverfront, Savuti und zum Abschluss Moremi:

03.09.2022 Tamboti Guesthouse
04.09.2022 East Gate Restcamp
05.09.2022 Palm Afrique
06.09.2022 Xade
07.09.2022 Piper Pan
08.09.2022 Passarge Valley Nr.2
09.09.2022 Deception
10.09.2022 Deception
11.09.2022 Khumaga Wildlife Camp
12.09.2022 Khumaga Wildlife Camp
13.09.2022 Baines Baobab Campsite
14.09.2022 Nxai Pan South Camp
15.09.2022 Planet Baobab Rest Camp
16.09.2022 Lekhubu Island Community Camp
17.09.2022 Elephant Sands Bush Lodge Campsite
18.09.2022 Chobe Safari Lodge (Campsite)
19.09.2022 Chobe Safari Lodge (Campsite)
20.09.2022 Ihaha
21.09.2022 Muchenje
22.09.2022 Savuti
23.09.2022 Savuti
24.09.2022 Magotho
25.09.2022 Khwai Safari Grounds
26.09.2022 Khwai North Gate
27.09.2022 Xakanaxa
28.09.2022 Xakanaxa
29.09.2022 Third Bridge
30.09.2022 Third Bridge
01.10.2022 Sedia Hotel
02.10.2022 Campsite
03.10.2022 Weiterflug nach Tansania - Strand- und Tauchurlaub auf Mafia Islan

📎 _1_plan_uebersicht.pdf


Erste Erfahrungen im Offroaden haben wir in Namibia sammeln können, trotzdem waren wir etwas unsicher aufgrund der grossen Abgeschiedenheit und der Herausforderungen mit tiefem Sand und besonders die Wasserquerungen und sumpfigen Pfade im Moremi. Die Saison müsste mit September schon mal gute Fahrbedingungen (Sumpf) bieten, dennoch haben wir uns überlegt einen Reisepartner zu suchen. Damit hätten wir zumindest ein zweites Auto in der Nähe, um einander bei allfälligen Problemen aushelfen zu können.
Gefunden haben wir den Reisepartner in den Schwiegereltern, die selber schon mehrfach auf Safari, mehrheitlich aber geführt unterwegs waren. Daher war es auch für sie ein unbekanntes Abenteuer, dass sie aber sehr gern mit uns in Angriff genommen haben.

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So ging es am 2. September endlich los: Wie sich einige erinnern war das der grosse Streiktag bei Eurowings. Glücklicherweise waren wir Monate zuvor zu spät mit buchen der Flüge und haben gar keinen Platz mehr erhalten - unser Ausweg war ein Umweg über Doha. Die Schwiegereltern hatten da weniger Glück und durften mit dem Zug aus der Schweiz nach Frankfurt anreisen. Trotz den Überraschungen sind sie dann ohne weitere Schwierigkeiten vor uns in Windhoek gelandet.

Nach einem grandiosen Planungsfehler meinerseits (den ich sicher nicht mehr machen werde 😉 ), sind wir mit dem Wissen unseres Taxifahrers doch noch zu einer Notration an Alkohol für den ersten Abend gekommen: Beginne eine Reise in Namibia nie an einem Wochenende, denn da sind die Bottleshops mehrheitlich geschlossen!

Am Sonntag morgen haben wir dann bei Savanna unsere beiden Landi Bushcamper übernommen. Ganz begeistert von der Übergabe waren wir nicht, denn die ganzen vorgängig bestellten Zusatz-Sachen waren nicht bereit gestellt und beide Fahrzeuge hatten noch ein paar Mängel die beseitigt werden mussten. Da nur eine Person die Einführung für unsere beiden Fahrzeuge gemacht hat, in der viele Details an diesen Fahrzeugen zu erklären gewesen sind und noch ein paar Mängel zu beseitigen waren, hat das Ganze geschlagene 3 Stunden gedauert. Nach diesen kleinen Startschwierigkeiten konnten wir dann aber ohne weitere Herausforderungen Richtung Botsuana losfahren.

📎 _2_plan_Windhoek_PalmAfrique.pdf


Die ersten beiden Tage haben wir das Auto kennenlernen , nach der Grenze in Ghanzi die restlichen Frischwaren einkaufen und den Tank Randvoll füllen können, bevor wir für 5 Nächte ins Central Kalahari Game Reserve aufgebrochen sind.

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Folgen werden die ersten Tage in der Wildniss des CKGR...
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2023
4'382 Beiträge · seit 201527. Jan. 2023 · #3
Nehmt mich bitte auch mit auf diese interessant klingende und erinnerungsträchtige Tour. Wenn Bele nicht haut oder zwickt, nehme ich gerne neben ihr Platz!
Erwartungsvoll grüßt
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter139 Beiträge · seit 202127. Jan. 2023 · #4
Schon mal besten Dank für das Interesse, und willkommen in meinem Bericht... Das nächste Kapitel wird schon bald soweit sein...

Bis bald... Michael
2'772 Beiträge · seit 200628. Jan. 2023 · #5
Hallo Michael,
bitte kennzeichne deinen Bericht mit der Sonne, damit man ihn auch ohne Kommentare lesen kann. Danke
LGPascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Themenstarter139 Beiträge · seit 202128. Jan. 2023 · #6
Hoi Pascalinh,
Besten Dank für deinen wichtigen Hinweis... Die Markierung war mal drin, ist mir wohl aber bei einer Korrektur des Textes verloren gegangen... Sollte nun aber korrigiert sein...
Lg, Michael
Themenstarter139 Beiträge · seit 202128. Jan. 2023 · #7
5. - 8. Sept. - Palm Afrique Lodge – Xade Nr. 2 – Piper Pan Nr. 1

Nachdem wir mehrere Läden in Ghanzi abgeklappert haben, um Fleisch zu kaufen, haben wir einen grossen Teil unserer Grilladen in der Puma Tankstelle gekauft: Oryx – die Würste und das Hackfleisch hervorragend, die Steaks aber leider zäh. Nach zwei Essen haben wir die verbliebenen Steaks als Reserve tief unten im Gefrierfach verstaut. Diese konnten wir am Ende Camp-Mitarbeitern in Third Bridge zum Nationalfeiertag übergeben, die diese dankend angenommen haben.

Die letzte Nacht in der Zivilisation durften wir in der Palm Afrique Lodge verbringen. Mit unseren luxuriös ausgestatteten Wagen haben wir uns durchgängig für Camping entschieden und kein Hotelzimmer gebucht. Diese Entscheidung haben wir auch bis zum Ende der Reise nicht bereut – kein Vergleich zum letztjährigen klassischen Dachzelt mit dünner Matratze.
Als erste Herausforderung durften wir unseren Einkauf für knapp 2 Wochen im Auto verstauen und einen möglichst optimalen Lagerort bestimmen – sozusagen Tetris. Die zahlreichen Fächer haben die Möglichkeiten stark erhöht und wir haben alle möglichen versteckten Fächer im Auto gefunden. Wie sich dann am Folgetag herausgestellt hat, waren nicht alle Fächer für alles geeignet. ?

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Kofferraum unseres Landis - soweit noch alles an Ort und Stelle

Nach einem kurzen Bad im kalten Pool und einem Bier an der Bar haben wir uns ans Kochen gemacht. Letztes Jahr haben wir uns des Öfteren von Steaks und Gemüse vom Grill ernährt, mit den Schwiegereltern als passionierte Köche sollten sich die Menus in dieser Reise einiges abwechslungsreicher gestalten. Heute hat es Pouletbrüstchen mit einem Kartoffel-Auberginen -Curry und Tomaten-Gurken-Feta-Salat gegeben.
Bereits an diesem Abend haben wir bemerkt, dass mit der zweiten Batterie von René und Jolandas Wagen etwas nicht stimmen konnte, da sich diese trotz der langen Fahrt nach Ghanzi bereits im Verlauf des Abends mit einen sehr tiefen Ladestand meldet. Nach einem Aufladen per Steckdose und ein paar Whatsapp Rückfragen bei den Mechanikern von Savanna haben wir uns entschieden, am nächsten Tag direkt ins CKGR loszufahren. Wir hatten insgesamt 2 Doppelkühlschränke, das müsste schon irgendwie für die folgenden sechs Tage ausreichen. Sollte es dann doch nicht weiter gehen, hätten wir immer noch einen Abstecher nach Maun machen können, bevor wir die Reise am Boteti fortgesetzt hätten. Die einzige Massnahme war den Gefrierschrank in unserem Kühlschrank zu führen und ihre Batterie damit zu entlasten.

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So sind wir am Folgetag beizeiten aufgebrochen und haben die ersten Kilometer bis nach New Xade zügig hinter uns gebracht. Vor dem nächsten Abschnitt waren wir etwas nervös und nachdem sich René bereits auf den ersten 100m kurz festgefahren hat, haben wir uns für ein Frühstück am Wegrand entschieden – Müsli mit Früchten und Joghurt.
Die folgenden 70km haben sich dann ganz schön in die Länge gezogen und beinahe durchwegs tiefen Sand geboten –die wohl anspruchsvollsten 70km der gesamten Reise. Mit den kräftigen 4.5L-Motoren unserer Landis sind wir aber gut durchgekommen.
Ungefähr in der Hälfte der Strecke hat sich ein Baugefühl bemerkbar gemacht und ich habe vorsichtshalber unseren Laderaum geprüft: Nach dem ganzen Geholper war hinten nichts mehr dort, wo wir es am Vorabend säuberlich eingeräumt hatten. Alle Büchsen lagen kreuz und quer verteilt, leider zuunterst auch mein E-Reader. Damit war diese Reise ein Abendprogramm ohne Lesen angesagt, das Display war komplett zersplittert. Weiter haben wir auch einige Wasserkanister verloren, da wir einige Schrauben im Innenraum nicht erkannt haben – Das waren bis zum letzten Tag die einzigen Wasserlecks, mit denen wir zu kämpfen hatten.

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Eine erste Gabelracke - oder schöner Lilac breasted roller

Nicht zum ersten Mal habe ich (im nach hinein) bemerkt, dass wir zwar unzählige schöne Bilder von der Natur haben, aber in den «lustigen» Momenten vergessen haben eine Erinnerung zu schiessen. So gibt es das Chaos nur in unseren Erinnerungen und es ergibt sich eine erste Erkenntnis der Reise: Wenn etwas schiefläuft, mach zuerst ein Foto. Um die Lösung kannst du dich danach noch lange genug kümmern.

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Xade - Gate mit Distanzen

Die erste Nacht im CKGR haben wir im Xade Camp Nr. 2 verbracht, eine gute Einstimmung auf die Abgeschiedenheit der Kalahari. Das Camp liegt gut 9km entfernt vom Gate und den anderen Campsites. Bei der Ankunft lernen wir zum ersten Mal Wildbienen kennen, hier verhalten sich aber noch ruhig und belagern einzig offene Flüssigkeiten. Abends konnten wir mit dem aufkommenden Vollmond unsere Psychen etwas beruhigen.
Nachtessen: Zähe Oryx Steaks, Reis mit Trockenfrüchten und Nüssen und ein Gurken-Apfel-Salat

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Kardinalspecht im Morgenlicht

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Am nächsten Morgen brechen wir mit dem Tagesanbruch auf, der geplante Weg über Piper Pan nach Pokohje ist lang.

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Dorniger Weg nach Piper Pan

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Kap-Borstenhörnchen(?)

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Frühstück en-route

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Oryx-Familie in einer Pan auf dem Weg nach Piper

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Kudus und Springböcke in Piper

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Ohrengeier am Wasserloch

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Streifengnus suchen Schatten in der Mittagshitze

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Schabrakenschakal

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Weissflügeltrappe - Northern Black Korhaan

Auf der Campsite in Piper Pan treffen wir erneut auf das südafrikanische Paar aus der Palm Afrique Lodge. Sie raten uns dringendst von einer Übernachtung in Pokhoje ab und laden uns ein, bei Ihnen auf Piper 1 zu übernachten. Diese Einladung nehmen wir dankend an und haben bis spät abends angeregte Diskussionen bei einer Flasche Wein und Gin-Tonic. Zu allem dazu haben Sie uns auch den alten Löwen beim Wasserloch gezeigt.

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Alter und stark abgemagerter Löwe

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der genüsslich eine braune Hyäne verzehrt. Wohlgemerkt die einzige Hyäne die wir in der gesamten Reise gesehen haben!

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Tawny Eagle – Raubadler, der geduldig auf seinen Teil der Beute wartet.

Neben dem grossen gibt es auch viel kleines zu sehen, hier fehlt mir aber das Wissen in welchem Vogel-Kapitel ich überhaupt beginnen muss mit der Suche:

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?

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Grosser Singhabicht

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Kap-Borstenhörnchen(?)

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Juveniler Singhabicht (?)

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Singhabicht (?)

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Riesentrappe

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Piperpan in Abendstimmung

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Elefanten am Piper Wasserloch - das Tier das uns eigentlich am meisten überrascht hat, im CKGR zu sehen

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Wir fahren nochmals beim Löwen vorbei, der mittlerweile im Tiefschlaf scheint und seine Beute verdaut.

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Seine letzte Mahlzeit war wohl schon lange her...

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Alle in emsigen Treiben zum Vorbereiten des Abendessens - Eland Wurst, Bratkartoffeln, Zuchetti vom Grill und einen Gurken-Salat mit Croutons

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Uhu/Eule(?), die uns von oben kritisch betrachtet.

Wir geniessen die zusätzliche Zeit in der wundervollen Piper Pan, in der wir leider nie einen freien Platz buchen konnten. Immer wieder sind wir an der Menge der Tiere überrascht, irgendwie haben wir aufgrund der Trockenzeit mit viel weniger gerechnet. Einzig die Katzen haben sich mit Ausnahme des einen Löwen für die restlichen Tage rar gemacht - zumindest optisch.

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Sonnenaufgang in Piper Pan

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Schön wars an der Piper Pan, definitiv ein Muss zum wieder hinfahren!

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Die sanitären Einrichtungen des CKGR

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Duschen, die wir aber aufgrund der eigenen Duschen in den Landis nie verwendet haben

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Toilette - besser als im harten Boden ein eigenes Loch schaufeln zu müssen.

Weiter geht es mit einer langen Fahrt in das einsame Passarge Valley...
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2023
768 Beiträge · seit 201729. Jan. 2023 · #8
Hallo Miganz81, das tönt nach einer spannenden Reise und ich möchte auch gerne mitfahren,
Liebe Grüsse von Basel nach Zürich, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter139 Beiträge · seit 202129. Jan. 2023 · #9
Hallo Caroline, besten Dank für das Interesse und wenn das Wetter heute noch so bleibt, kann es schon bald mit dem nächsten Kapitel weiter gehen... Lg, Michael
Themenstarter139 Beiträge · seit 202129. Jan. 2023 · #10
8. - 9. Sept. - Piper Pan Nr. 1 – Passarge Valley Nr. 2

Die Fahrt in Richtung Phokoje geht zügig voran, die Landschaft ist weiterhin eindrücklich und wechselt sich mit engen kratzigen Passagen und offenen Pans ab. Auf den ersten Kilometern haben wir noch die Tracks des alten Löwen vom Vortag gefunden – er hat Piper wohl in der Nacht verlassen, und muss dabei nahe an unserem Nachtlager vorbeigekommen sein. Nach einigen Kilometern verschwindet die Spur aber im Busch, gesehen haben wir ihn nicht mehr.

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Grosser Singhabicht (?)

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Männlicher Strauss

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Oryx-Familie in offener Pan

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Sekretär


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Springbock

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Schabrakenschakal

In Phokoje fahren wir kurz in unser eigentlich gebuchtes Camp und können die Aussagen unserer Bekannten nur bestätigen – das Camp ist sehr uneben und dicht von Dornenbüschen umgeben, kein Vergleich zum Camp auf Piper. Gerade noch angenehm für unser Frühstück, dann aber ab auf die noch lange Fahrt.
Ein oder zwei Mal haben wir Gegenverkehr auf den engen Tracks, an Kreuzen ist nicht zu denken und die nächste Ausfahrt ist teils Kilometer entfernt. Da gilt es einfach die nächste Lücke zu suchen und das Fahrzeug im Gebüsch zu versenken. Sozusagen mit mehr oder weniger Erfolg…

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Nach einer langen Fahrt erreichen wir das Passarge Valley und sind von den weiten offenen Flächen erstaunt. Wie wunderschön es hier ist und wie es wohl in der Regenzeit mit grünen Wiesen und grossen Antilopen-Herden aussehen mag.

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Kap-Borstenhörnchen

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Einige Bäume und Büsche blühen – bereits die ersten Anzeichen der kommenden Regenzeit?

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Unterwegs denke ich einen dunklen Ast mittig auf dem Weg zu erkennen, mache eine Vollbremsung denn es ist eine dunkle Schlange. Wir denken sie sei tot, bemerken dann aber gleich dass sie plötzlich weg ist:

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Möglicherweise eine Molesnake / Maulwurfsnatter (?)

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(?)

Wir erreichen das Kgoogong Camp beizeiten und sind alle Müde von der langen Fahrt und der Hitze des Tages. Neben den üblichen Wildbienen ist es ruhig und wir beginnen früh mit dem Kochen, schlussendlich wollen wir unser Chili con Carne doch etwas auf dem Feuer brutzeln lassen (zusammen mit Couscous und einem Gurkensalat).

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Nach dem guten Nachtessen und einem ersten Gin-Tonic gönnen wir uns nach drei Tagen eine erste Dusche. Offiziell hält die Begleitung Wache, dass sich nichts unbemerkt anschleichen kann - Bei der Aussicht muss aber auch ein Bild gemacht werden 😉

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In der Nacht höre ich weit entfernt Löwen und schlafe gut durch den Rest der Nacht durch. Das Brüllen ist die Nächte allgegenwärtig, leider verbleiben dies die einzigen weiteren Beweise der Löwen der Kalahari.

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Am Folgetag geht es weiter Richtung Leopard und Sunday Pan und ins Deception Valley…
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2023
2'772 Beiträge · seit 200629. Jan. 2023 · #11
Bei deiner Schlange könnte es sich um eine Molesnake handeln, die sind so dunkel. Man kann aber den Kopf nicht gut erkenen.
Und dein Kap-Borstenhörnchen wird mit P geschrieben 😉
danke für deinen Bericht.

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
221 Beiträge · seit 201802. Feb. 2023 · #12
Halllo zusammen

Ohhh da möchte ich auch noch mit fahren.....

Wir werden im Oktober eine sehr sehr ändliche Route fahren... bin gespannt auf die fortsetzung 😎 😄

Liebe Grüsse
Luca
Bereiste Länder: Namibia 3x, Botswana 2x, Zimbabwe 1x, Uganda1x, Kenia 2x, Südafrika 1x, Costa Rica 2x, Panama, Peru, Kolumbien, Chile, Bolivien, Argentinien, Paraguay, Uruguay, Brasilien 6x, Kanada, USA, Thailand 13x, Australien, Malaysien, Singapore, Israel 2x, Libanon, Iceland, Färö Inseln, Sri Lanka, Mexiko
Themenstarter139 Beiträge · seit 202102. Feb. 2023 · #13
Willkommen an Bord und ich wünsche eine ganz schöne Vorfreude auf eure eigene Reise... Lg, Michael
Themenstarter139 Beiträge · seit 202102. Feb. 2023 · #14
9. - 11. Sept. : Passarge Valley Nr. 2 – Deception Camp Nr. 6 - Rakops

Nachdem wir heute neue Ideen für kommende Ferien an der FESPO gesammelt haben, ist es Zeit für ein nächstes Kapitel des Reiseberichtes...

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Morgenstimmung aus dem Dachzelt heraus

Wie fast jeden Tag wachen wir ohne Wecker vor Sonnenaufgang auf, wohl dem frühen Einschlafen zu verdanken.
Nach einigen Kilometern kreuzen wir ein junges Paar, dass etwas zurück einen Riss beobachtet hat – die Ortsbeschreibung ist wage, aber nach ihrer Erklärung soll die Stelle direkt am Wegrand liegen und nicht übersehbar sein. Wir freuen uns bereits auf eine Katze – müssen dann aber enttäuscht feststellen, dass wir die Stelle wohl doch verpasst haben.

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Löffelhund - Päärchen

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Strasse durch das Passarge-Valley

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Kudu-Schädel

Um die Sunday und Leopard Pan hat es dann etwas mehr (menschlichen) Verkehr, wirklich belebt ist es aber auch hier nicht. Wir fahren die Pans in den Folgetagen ein paar Mal ab und finden lediglich die üblichen Verdächtigen: Oryx, Springbock und immer mal wieder Steinböckchen.

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Mehrere Oryx auf der Leopard-Pan

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Blühender Busch

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Springböcke am Wasserloch an der Sunday-Pan

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Oryx im Wasserloch

Am Nachmittag fahren wir ein erstes Mal ins Deception Valley und ich versuche mir das Leben der beiden Forscher aus «The Cry of the Calahari» in den 80er Jahren vorzustellen – ein schwieriger Vergleich mit unserer Ausrüstung, das heutige Wegenetz und die wenigen Tage, die wir hier verbringen.

Den Mittag versuchen wir auf einem der Kori-Camps zu verbringen und wollen bereits die Kartoffeln fürs Nachtessen vorkochen. Just in dem Moment taucht eine geführte Reisegruppe mit 5-6 Wagen auf, die sich, anstatt mit einem netten «Hallo» vorzustellen, gleich mit einem «wir sollen uns aus dem Weg machen» zu Wort meldet. Also brechen wir alles ab, leeren das Kochwasser aus und suchen uns ein nächstes freies Camp für den Rest der Mittagspause – etwas mehr Freundlichkeit oder Spontanität wäre nicht hier nicht ganz falsch gewesen.

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Borstenhörnchen bei der Mittagsrast

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Rotbauchwürger - Chrimson breasted shrike

Auf dem zweiten Camp können wir uns im Schatten ohne weitere Störung ausruhen und versuchen ein paar lustige Aufnahmen mit den Hörnchen zu kriegen. Die Nacht verbringen wir im Deception Camp, da auch hier alles «fully booked» zu sein schien. Für dass wir grundsätzlich praktisch keine anderen Personen sehen, stellen sich uns schon einige Fragezeichen. Unser Camp ist gross, aber von dichtem Buschwerk umgeben. In der zweiten Nacht erhalten wir Nachbarn, aber die verhalten sich ruhig und machen keinen Lärm. Zum Abendessen gibt es das zweite (und letzte Mal) Oryx-Steaks und einen lauwarmen Kartoffelstock mit getrockneten Tomaten.

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Deceptionvalley Camp Nr. 6

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Vollmond kurz nach Sonnenuntergang

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Rotschnabel-Frankolin am Wasser

Wie die Nächte davor hören wir wieder entfernt Löwen brüllen, am nächsten Morgen finden wir dann auch gleich frische Abdrücke auf der Cutline – keine 20m von unserem Camp entfernt. Für eine nächste Reise müssen wir dann doch eine Nachtkamera mit nehme ?

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Buschhase

Wie machen uns auf ins Deception Valley und fahren die Pans ab… der Boden ist Pickelhart und macht das Fahren sehr einfach. Ein erstes und einziges Mal versucht sich Jolanda am Steuer des grossen Fahrzeugs – überlässt es dann aber doch lieber wieder René für den Rest der Reise. Ein Landi ist halt doch kein Civic mit Automatik auf einer Teerstrasse…

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Singhabicht (?)

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Singhabicht (?)

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Steinböckchen

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Steinböckchen-Paar

Unterwegs finden wir einen auffälligen Singhabicht - Kurz darauf entdecken wir unter ihm im dichten Gebüsch zwei schwarze Gestalten – Honeybadger auf Futtersuche. Wir versuchen ihren Weg zu antizipieren und kommen ihnen näher, aber für ein gutes Bild reicht es leider nicht. Spannend ist es aber allemal den Tieren bei der triebigen Futtersuche zuzusehen.

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Singhabicht und zwei Schatten rechts daneben

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Gut getarnter Honeybadger

In der Deception Pan gönnen wir uns eine Kaffeepause und geniessen die Pan… Anhand der teils tiefen Spuren kann man vermuten, wie anspruchsvoll das Fahren hier in der Regenzeit sein kann. Christine versucht sich mit Bildern vom Dach des Wagens. Sie verfängt sich aber im Dornenbusch dahinter, so dass auch ich schlussendlich auf das Dach des Wagens klettern muss, um sie zu befreien.
Auf dem Rückweg durchs Deception Valley treffen wir ein Deutsches Paar, welches wir tags zuvor auf dem Passarge Valley Camp 1 kurz getroffen haben. Sie haben bemerkt, dass ihr Brauchwassertank leckt und komplett ausgelaufen ist. Da wir mit zwei 100l Tanks genügend Reserven für die 6 Tage vorrätig haben, füllen wir Ihnen zwei ihrer Kanister auf.

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Aussicht über die Deception-Pan

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Fotografieren auf dem Dach unseres Landis

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Hilfe aus der verzwickten Lage

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Helmperlhuhn

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Schlankmanguste

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Grosser Singhabicht

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Steinböckchen

In der Nachmittagsfahrt suchen wir nochmals unser Glück in Richtung der Sunday und Leopard Pan – trotz langsamer Fahrt und angestrengter Suche haben wir keine weiteren aussergewöhnlichen Sichtungen. Am heutigen Abend können wir uns etwas zurücklehnen und die Schwiegereltern walten lassen - heute ist ihr Kochabend: Es gibt Paella mit Wurst und einem Salat. Ich kümmere mich ums Feuer und geniesse den ruhigen Abend. Auch unsere Tee-Lichter in leeren Wasserkanistern stellen sich wieder als gute Entdeckung der letzten Reise heraus – etwas Kerzenschein, der nicht gleich beim ersten Windstoss erlischt.

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Improvisiertes Teelicht

Wir entscheiden uns am nächsten Morgen direkt in Richtung Gate zu fahren und keine weiteren Abstecher ins Deception Valley oder zum Sunday Wasserloch zu machen. Wir haben gehört, dass auf diesem Abschnitt in den letzten Tagen Geparde gesichtet wurden, die wir aber trotz angestrengter Suche nicht gefunden haben – ein weiterer Grund wieder einmal in das CKGR zurückzukommen.

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Zeit die Schlafsäcke auszulüften...

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Abfall-Anhänger am Matswere-Gate - dafür ist der Park sehr sauber und wird haben nirgends Abfall gesehen.

Die Fahrt nach Rakops verläuft trotz dem vielen super feinen Staub ohne weitere Herausforderungen. Rakops ist ein äusserst staubiges Kaff - Google Maps kennt hier ausser einer Tankstelle eigentlich gar nichts. Von vorherigen Abklärungen wissen wir von einem kleinen Lebensmittelladen, in welchem wir etwas frisches Gemüse und ein paar weitere Goodies in unseren Vorräten aufstocken. Neben dem Auftanken haben wir aber noch einen weiteren wichtigen Stopp eingeplant: Von Gina aus dem Forum habe ich von Ennies Metzgerei erfahren. Dort haben wir vor 10 Tagen eine Fleischbestellung aufgegeben und waren etwas nervös, ob das mit der Bestellung so funktionieren. Am Ende war die einzige Herausforderung den Laden in einem Hinterhof zu finden, das Fleisch war wie bestellt einzeln vakuumiert und tiefgefroren: Erhalten haben wir Filet, Prime Rib, Sirloin, Rump und T-Bone Steaks für die nächsten acht Tage bis Kasane. Das Fleisch war hervorragend und die Preise nicht zu unterbieten!

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Lebensmittelladen in Rakops - Aufstocken einiger Frischwaren wie Früchte und Gemüse

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So findet man die Metzgerei von der Hauptstrasse aus

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Fleischangebote und Preise der Metzgerei Engleton

Seit Ghanzi sind wir insgesamt 790km durch die Kalahari gefahren und haben knapp 130Liter Diesel verbraucht, das ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 16.2l/100km.

Im nächsten Kapitel geht es weiter Richtung Boteti und einer ersten (unterwarteten) Wasserquerung…
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2023
Themenstarter139 Beiträge · seit 202104. Feb. 2023 · #15
11. - 13. Sept. : Boteti / Khumaga Camp Nr. 1

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Ausserhalb von Rakops drücken wir unsere Reifen auf Autobahn-Druck hoch und bringen die Stunde Fahrt nach Khumaga rasch hinter uns – in Gedanken schwelgen wir noch etwas in der Wildnis der vergangenen Tage.

Das Hochpumpen klappt einigermassen reibungslos, ausser dass unser Kompressor wohl mehrfach wegen Überhitzung abschaltet. Doch nach jeweils knapp einer Minute Pause ging es jeweils wieder weiter, beim zweiten Wagen ist etwas mehr Fingerspitzengefühl notwendig, da der Füllschlauch sehr porös ist und die Luft eher nass aussen entweicht, als im Pneu zu enden.

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Zufahrt zur Khumaga-Ferry

Wir freuen uns auf die Khumaga-Fähre, müssen dann aber erstaunt feststellen, dass diese gar nicht in Betrieb ist und wir eine erste Wasserquerung vor uns haben. Von den Mitarbeitern des Boteti River Camps erfahren wir, dass wir einfach links haltend bei den Sandsäcken durchfahren können. Aufgrund dieser Information, und dass wir eher damit beschäftigt waren, wie der Low-Range in Betrieb genommen wird, sind wir die Querung gar nicht vorgängig abgelaufen. Wie überrascht wir waren, als im letzten Drittel der Wagen plötzlich rechts und kurz darauf auch links in die Tiefe sinkt! Der Puls schiesst hoch, der Spuck ging aber keine 5m und schon sind wir wieder im Trockenen. Entspannt konnten wir nun den Schwiegereltern bei Ihrer Durchfahrt zuschauen.

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Erster flacher Teil...

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Und plötzlich wird es tiefer...

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Eine erste nasse Motorhaube.

Bereits auf den ersten Metern im Park fahren wir eine riesige Zebra-Herde und geniessen die vielen Tiere, die abwechselnd zum Trinken zum Fluss runter laufen. Nach der langen Fahrt aus dem CKGR und einer gemütlichen Mittagsrast brechen wir zu einer ersten Nachmittags-Safari am Boteti auf. Er hat nur wenig Wasser, nichts desto trotz haben wir wundervolle zwei Tage mit vielen spannenden Sichtungen. Wiederholt lernen wir aber auch das harte Leben in der Natur kennen, man sieht zahlreiche Kadaver von verendeten Tieren und auch ein sterbendes Zebra, dass sich in den Drähten des Wildzaunes verfangen hat. Wir haben dies später den Parkmitarbeitern gemeldet, die das Zebra aus dem Zaun befreit haben - aber zu spät, dass es überlebt hätte.

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Unzählige Zebras auf der Strasse

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Faszinierende Muster

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Stramme Hintern - wo sind nur die hungrigen Löwen?

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Die sehr trockene Landschaft am Boteti

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Vorbereitung fürs Nachtessen nach einem eindrücklichen ersten Tag am Boteti

Später am Abend haben wir die Deutschen aus dem CKGR wiedergesehen, neben dem leckenden Wasser scheint nun wohl noch etwas mit ihrem Fahrwerk nicht mehr zu passen. Sie müssen wohl umplanen und wollen so nicht weiter Richtung Tree Island Campsite fahren und planen stattdessen einen Werkstattbesuch in Maun ein.

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Sie bieten uns eine Flasche Wein als Dank für das Wasser an und so ergibt sich ein weiterer gemütlicher Abend am Lagerfeuer mit allerhand spannenden Geschichten. Darin haben wir auch Unterschiede unserer ersten subjektiv tiefen Wasserquerung bemerkt - Nach etwas Vertiefung und einem Videostudium haben wir jedoch bemerkt, dass sie wohl 5m weiter rechts durchgefahren sind und dabei gerade mal bis zur Radnabe nass geworden sind. Wohl doch kein subjektiver Eindruck, sondern sie haben einfach die besseren Informationen erhalten. Bemerkt hätten wir dies wohl auch, wenn wir den Fluss zuvor selbst abgelaufen wären.

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Südlicher Gelbschnabeltoko, der gespannt mit seinem Spiegelbild interagiert

In den zwei Tagen fahren wir mehrmals dem Fluss entlang auf und ab und geniessen die Ruhe – es sind neben uns nur ca. 1-2 andere Fahrzeuge unterwegs, gelegentlich noch ein Safarifahrzeug aus einer nahen Lodge. Wir sehen viele Vögel und im Verlauf des Tages begeben sich unzählige Gnus ans Flussbett zum Trinken. Immer wieder tauchen Elefanten aus den Büschen auf, so auch bei uns im Camp und laufen direkt neben unserem Platz zum Wasser durch. Da die Ausfahrten kurz sind, können wir die längere Mittagspause neben unserem zum Ritual gewordenen kalten Kaffee und Biscuits auch noch zum Wäsche waschen und zu einem ersten Fitnesstraining nutzen. In der Mittagshitze sind auch die schönen sanitären Anlagen mit den guten Duschen eine Wohltat und bringen kurzeitig eine Abkühlung.

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Gabelracke über dem Boteti

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Wiederholt finden wir Fussabdrücke von Löwen, nicht aber die Tiere

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Elefantenschädel am Flussufer

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Waffenkiebitz (?)

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Webervögel (?)

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Nimmersatt

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Weissrückengeier

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Juveniler Schreiseeadler

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Hippos am Hippopool

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Mehrere Krokodile am Sonnenbaden

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Zebrakadaver am Strassenrand

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Eindrückliche Gnu-Herde, die sich jeden Morgen zum Boteti begibt

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Glücklich mit all den Gnus

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Kudu-Weibchen

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Wäsche waschen unter Beobachtung von Elefanten

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Strausse im Flussbett

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Gabelracke

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Weissrückengeier

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Alter Elefantenbulle mit einem eindrücklichen Rüssel

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Geruch der ankommenden Elefanten werden frühzeitig erschnuppert

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Elefanten umrunden die Hippos in gebührendem Abstand

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Reges Treiben am Hippo-Pool

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Buntes Gemisch aus Vögel im seichten Wasser des Boteti

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Sterbendes Zebra, dass sich im Wildzaun verfangen hat. Dahinter sind die Kuhherden zu sehen, der allgegenwärtige Konflikt zwischen Natur und Nutzung

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An beiden Nachtessen gibt es erste Fleischmahlzeiten aus Rakops – Sirloin Steak und ein Auberginen/Kartoffel-Curry, den zweiten Abend ein Filet Stroganov mit Pasta und einem Gurken-Feta-Salat.

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Zebrakadaver am Strassenrand

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Lokale Fischer am Vorbereiten der Netze

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Nach einer weiteren Morgenfahrt brechen wir nach zwei schönen Tagen am Boteti in Richtung Nxai Pans auf. Die Fahrt zum nördlichen Gate gestaltet sich nicht weiter aussergewöhnlich, der übliche tiefe Sand – der mit unseren Fahrzeugen aber ohne Probleme machbar ist und zwischendurch ein paar Elefanten mitten auf dem Pad. Das Wasserloch in der Weghälfte ist leider ausgetrocknet und bietet gar keine Tiersichtungen, so dass wir zügig weiterfahren.

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Rosapelikane

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Marabu

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Grosses Krokodil und Nilgänse

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Einfarb-Schlangenadler (?)

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Schreiseeadler-Paar

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Grosse Gnu-Herde an den Ufern des Boteti

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Im nächsten Kapitel geht es weiter Richtung Baines Baobab und Nxai Pans…
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2023
8'672 Beiträge · seit 201004. Feb. 2023 · #16
Zunächst mal wieder vielen Dank für diesen schönen und informativen Bericht!

Hier habe ich gestutzt - wir hatten nämlich eine fast identische Situation 2021 dort und ich habe zur Sicherheit nachgeschaut, wann Ihr unterwegs wart, man hätte meinen können, wir wären bei der selben Sichtung gestanden. Aber erstens waren wir alleine und zweitens ein Jahr vor euch dort 😉 :
miganz81 schrieb:
Unterwegs finden wir einen auffälligen VOGEL(?) - Kurz darauf entdecken wir unter ihm im dichten Gebüsch zwei schwarze Gestalten – Honeybadger auf Futtersuche. Wir versuchen ihren Weg zu antizipieren und kommen ihnen näher, aber für ein gutes Bild reicht es leider nicht. Spannend ist es aber allemal den Tieren bei der triebigen Futtersuche zuzusehen.
Der Habicht wartet wohl darauf, dass die Dachse Beute für ihn aufscheuchen!

Auch sonst bedienst du zu 100% meine Erinnerungen, Sehnsüchte und Vorfreuden in bester Art und Weise 😄

Diesen Spot am Boteti liebe ich auch so sehr:

miganz81 schrieb:
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miganz81 schrieb:
Im nächsten Kapitel geht es weiter Richtung Baines Baobab und Nxai Pans…
Das auch noch 🤩 ! Ich freu mich schon! 🙂

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2023
Themenstarter139 Beiträge · seit 202104. Feb. 2023 · #17
Hallo Bele,

Besten Dank und schön, dass dir der Bericht soweit gefällt. Auch in mir wachsen gerade wieder Sehnsüchte - so sind wird parallel zum Schreiben auch am Vorbereiten einer nächsten Reise ins südliche Botswana (Kgalagadi und CKGR) für März 2024.

Ahh - Da hast du mich noch einen vergessenen Platzhalter in meinem Text gelupft, das müsste auch ein Singhabicht bei den Dachsen gewesen sein.

Es kommt noch ganz viel 😉 Da haben wir noch eine ganze Menge mehr an wunderschönen Erlebnissen haben dürfen... Einige weitere Texte habe ich schon geschrieben und hoffe diese noch am Wochenende weiter zu bringen... All zu viel Zeit vor unseren nächsten Reise bleibt mir nicht mehr, schon bald geht es nach Costa Rica an die Wärme...

Lg und ein schönes Wochenende, Michael
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2023
4'382 Beiträge · seit 201504. Feb. 2023 · #18
Hallo Michael,
hach - welch schöne und erinnerungsträchtige Eindrücke!
Der Tipp mit der Metzgerei in Rakops ist Gold wert - schon abgespeichert! Danke auch dafür!
Viele Grüße
Friederike
PS Hinweis auf eine falsche „Benamsung“ : Bei den Springböckchen handelt es sich um Steenböckchen
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2023
Themenstarter139 Beiträge · seit 202104. Feb. 2023 · #19
Hallo Friederike,
CuF schrieb:Der Tipp mit der Metzgerei in Rakops ist Gold wert - schon abgespeichert! Danke auch dafür!
PS Hinweis auf eine falsche „Benamsung“ : Bei den Springböckchen handelt es sich um Steenböckchen
Als Ergänzung: Die Metzgerei von Enny hat 7 Tage die Woche von 06:30 bis 21:00 offen, also keine Probleme den Laden offen vorzufinden. Wir haben unsere Bestellung ca. 10d vor Abholung aufgegeben, ein paar wenige Tage reichen aber sicher auch aus. Enny ist per Whatsapp unter +267 71 621 866 zu erreichen und hat uns innerhalb kurzer Zeit auf unsere Bestellung geantwortet...

Besten Dank auch für den Hinweis zur "Benamsung" - bei all dem Text unterläuft doch mal ein Vertipper.

LG, Michael
1'835 Beiträge · seit 201504. Feb. 2023 · #20
Danke für den schönen Bericht! Wir werden heuer zum 4.Mal in dieser Gegend sein und so liebe ich es eine kleine Preview durch eure Augen zu sehen.
Als ihr all das viele Fleisch in Rapkops gekauft hat, wurde mir ein wenig bange, dachte ich doch dass ihr all das Beef am Vet Fence abgeben müsst. Aber da ihr nicht von Maun gekommen seit, habt ihr diesen Vetfence schön umfahren und konntet Steaks auf den Grill schmeißen. Gut gemacht!
A propos, weiß jemand ob es erlaubt ist, Chicken durch den Vet Fence zu transportieren?
Liebe Grüsse Von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page