das ist unglaublich, welch wunderschöne Fotos Du hier ins Forum reinstellst. Da wird man als kleiner Knipser ganz blaß, ich finde Deine Bilder so was von grandios, allen Respekt.
Da kann ich mich Bayern Schorsch nur anschließen. Ob er wohl schon auf Eurer Homepage war ?
Viele Grüße und Danke für den tollen Bericht Carsten
Hallo Ruth & Uwe, herzlichen Dank für diesen in Text und Bild GRANDIOSEN Reisebericht. 🙂 Habe mich gerade durch den MOZ-Teil gelesen und fühle mich in Zeit und Raum zurückversetzt. 1999 war ich 2 Wochen in Mozambik zum Tauchen, es war alles sehr ursprünglich, kaum touristischer Infrastruktur, bitte nicht off the beaten tracks laufen – es lagen noch jede Menge Tellerminen verbuddelt, die längsten und schönsten Strände die ich je gesehen habe, lächelnde freundliche Menschen, man hat damals nichts abschließen müssen, brodelndes lebensfrohes Leben im „Graceland“ Samstag Abend……
Esmeralda68388 Beiträge · seit 201206. Apr. 2013 ·
Hallo Ruth und Uwe,
ratet mal, was ich die letzten drei Stunden gemacht habe? 😗
Ich habe den Fehler gemacht, mit dem Lesen Eures Reiseberichts anzufangen und ihn jetzt in einem Rutsch durchgelesen - Abendessen ist ausgefallen. Wahnsinn, was Ihr für Bilder macht - ganz großes Kino.
Tolle Tiersichtungen, schöne Szenen aus dem prallen Leben und super Landschaftsbilder. Da könnte ich gleich zum Flughafen fahren. Bisher sind wir ja eher die Lodge-Reisenden und haben schon länger mal eine Dachzelt-Tour im Kopf. Mit Eurem Bericht habt Ihr uns nochmals motiviert. 😄
Herzlichen Dank dafür - freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. 😎
Viele Grüße von Kerstin
franzicke2’085 Beiträge · seit 201207. Apr. 2013 ·
Liebe Eulenmuckels, leider fällt mir nicht wirklich was Neues ein, aber in diesem Fall wiederhole ich mich sehrsehr gerne: auch ich bin total begeistert von euren Bildern und ganz besonders von eurer Route! Das find ich echt super-inspirierend!!! Danke dafür Franzicke
EulenmuckelThemenstarter2’109 Beiträge · seit 200607. Apr. 2013 ·
@Moni: Gegenvorschlag: Wir schreiben den Reisebericht weiterhin zusammen (also ich liefere die Fakten, Ruth die Emotionen), und wir leeren die Flasche Rotwein alle zusammen. Habe mal über weitere Gründe nachgedacht, und mir sind zum Glück noch ein paar eingefallen, würde hier aber zu weit führen.
@bayern schorsch: Dass du während deines Afrika-Urlaubs nicht in unserem Reisebericht gelesen hast, entschuldigen wir 😉 Vielen Dank für das Lob bezüglich der Fotos. Wir beschäftigen uns intensiver mit dem Fotografieren seit 2005, also seit unserem zweiten Namibia-Urlaub (wir knipsen im Grunde auch nur im Urlaub in Afrika). Über die fotocommunity haben wir viel gelernt und uns weiterentwickeln können.
@Carsten und Franzicke: Danke, eure Kommentare motivieren uns sehr.
@Guggu: Entlang der Hauptrouten besteht nun wohl keine Minengefahr mehr. Hauptsächlich an den Steingebäuden sind aber immer noch die Auswirkungen des Bürgerkriegs zu sehen. Schön, dass wir deine Erinnerungen wecken konnten.
@Kerstin: Wir hoffen, dass du inzwischen wieder etwas gegessen hast. Es warten ja noch einige Reisetage, auf die wir dich gerne mitnehmen. Eine Tour mit Dachzelt können wir euch sehr empfehlen. Wir sind im "richtigen" Leben (gibt es sowas?) keine Camper, zelten also nur im südlichen Afrika, wenn es dort so richtig schön kalt ist 😕 Man steht früher auf, bekommt abends und nachts die Geräusche der Natur besser mit (weil man mitten drin steht), ist flexibler und kann an Orten übernachten, wo es sonst keine Infrastruktur gibt und einem die ganze Welt allein gehört oder die man sich sonst kaum leisten könnte.
EulenmuckelThemenstarter2’109 Beiträge · seit 200607. Apr. 2013 ·
Sonntag, 29. Juli 2012 – Ankunft in Mana Pools
Trotz der lauten Musik während der Nacht brauchten wir keinen weiteren Wecker, um mit Sonnenaufgang wach zu werden. Es gab eigentlich nicht viel, weswegen wir länger als nötig in Chinhoyi bleiben wollten, daher bestand das Frühstück aus nur einem Kaffee, einem Tee und Müsli. Außerdem war es mit zweieinhalb Grad recht kalt, und so verließen wir diesen Ort schon vor acht Uhr.
Blick aus dem Autofenster Die Landschaft ist zunächst recht unspektakulär. Abgebrannte Grasflächen mit vereinzelten Bäumen neben der Straße. Dazwischen schauen graue, kleine Betonhäuschen und einzelne Hüttchen aus Holz mit Strohdach durch das Dornengestrüpp. Gelegentlich züngeln noch ein paar Flammen, letzte Qualmwölkchen steigen auf, und es riecht überall verkohlt. Obwohl Sonntag ist, sind erstaunlich viele riesige, schwerbeladene Trucks unterwegs. Immer wieder steht einer von ihnen mit den typischen beiden Warndreiecken oder – falls diese gerade nicht vorhanden sind – einigen abgerissenen Ästen mit einem Problem am Straßenrand. Wir fahren an einem See vorbei. Hier werden große, kreisrunde Flächen künstlich bewässert. Es ist plötzlich sehr grün, und auch das Gras am Straßenrand ist nicht mehr schwarz verbrannt. Einige Männer bieten frisch über dem Feuer geröstete Maiskolben an. In der Ferne erscheinen ein paar Berge. Die Landschaft verändert sich. Wir fahren durch ein hügeliges, stark bewaldetes Gebiet. Einige Bäume haben noch grüne Blätter, andere nur noch gelb-braunes oder gar kein Laub mehr. Hin und wieder sehen wir abgeerntete Felder. Plötzlich verhindert ein großer Schwertransporter, der einen riesigen Tank oder ähnliches geladen hat, das ungehinderte Fortkommen.
Um ihn zu überholen, muss man auf den unbefestigten Seitenstreifen ausweichen, und so stauen sich mit der Zeit kleinere Autos und Lieferwagen in einer langen Schlange. Die Menschen, die im Auto vor uns auf der Ladefläche sitzen und gegen die Fahrtrichtung sehen, schauen uns genauso interessiert an wie wir sie. Zum Glück stoppen die beiden Begleitfahrzeuge an einer etwas größeren Kreuzung vor einer Ortschaft den Transporter, wir können einfach an ihm vorbeifahren und unsere Fahrt fortsetzen. Entlang alter Telefonmasten geht es weiter. Schon aus der Ferne kündigen uns die weithin aufragenden rot-weißen Handymasten die etwas größeren Siedlungen an. Weide- und Farmzäune verhindern das Fortlaufen des Viehs. Einige Männer sammeln und hacken Brennholz. Zwischen einfachen Lehmhüttchen hängen Wäscheleinen, auf denen sehr bunte Kleidungsstücke lustig vor sich hinflattern. Eine Frau kehrt mit einem Reisigbesen Sand von links nach rechts, und einige Hunde laufen zwischen spielenden Kindern umher. Grüppchen von sich unterhaltenden Leuten stehen am Straßenrand und warten ebenso auf eine Mitfahrgelegenheit wie eine vornehm gekleidete Frau mit Köfferchen und verschiedenen Taschen. Einige junge Männer sitzen auf Steinen neben der Straße, einer von ihnen liegt lässig in einer Astgabel einer knorrigen Akazie und beobachtet den vorbeikommenden Verkehr. Ein Windrad unterstützt die anstrengende Arbeit einiger Jungen an der Wasserpumpe. Vor einen Pflug gespannt trotten vier Ochsen über die ordentlich aufgebrochenen braunen Erdreihen eines Feldes. Müde halten drei Polizisten mit einer Laserpistole nach zu schnell fahrenden Autofahrern Ausschau.
Wieder einmal kamen wir zu einer Mautstelle und bezahlten den einen US-Dollar Straßengebühr. Wir waren froh, die vergammelten Scheine loszuwerden, die wir woanders in Zimbabwe als Wechselgeld erhalten hatten.
Ratet mal, welchen Schein wir von der Bank und welchen wir als Wechselgeld erhalten hatten:
In Makuti hielten wir bei der gleichnamigen Lodge und tranken draußen ein Kännchen Kaffee. Der war zwar ziemlich dünn, aber die kurze Pause tat uns gut. Eigentlich brauchten wir noch Brot, aber im Ort konnten wir heute leider keines bekommen. Bei Marongora befindet sich das Büro von Zimparks. Wir registrierten uns für unseren Aufenthalt in Mana Pools und fuhren weiter. Die Straße führte in Serpentinen das Sambesi Escarpment hinab. Überall standen Schilder, dass LKWs langsam und in einem kleinen Gang fahren sollen. Das war auch nötig, denn in jeder steilen Kurve lagen mehrere Autowracks im Abgrund.
Nach kurzer Fahrt bogen wir auf eine schlechte Schotterpiste in den Mana Pools Nationalpark ab.
Nach gut 20 Kilometern durchquerten wir das Parktor und fuhren nach Norden in Richtung Nyamepi Camp. Nun wurde die Straße besser. Wir sahen die für uns neue Sorte Kräuselhauben-Perlhühner und ein paar Kronentokos.
Ein paar Kilometer vor dem Camp stand ein Hilux mit Windhoek-Kennzeichen am Rand. An dem typischen roten Aufkleber erkannten wir ein Huber-Hester-Auto. Die darin sitzende deutsche Familie zeigte uns ein paar Wildhunde im Gebüsch. Leider konnten wir nur wenig erkennen.
Bald traf ein weiterer Wagen von Kalahari Car Hire mit noch einer deutschen Familie ein. Sie begrüßten uns: „Euch kennen wir aus dem Forum!“ Wir unterhielten uns ein wenig. Die beiden Familien übernachten auf dem Mucheni Campingplatz. Viele Grüße an Chris und die Mädels!
EulenmuckelThemenstarter2’109 Beiträge · seit 200607. Apr. 2013 ·
Bei der Rezeption checkten wir ein, bezahlten die Parkgebühr und nahmen uns noch Feuerholz mit, das mit fünf Dollar pro Paket recht teuer war. Unser Campingplatz Nr. 1 lag direkt am Sambesi mit einem tollen Ausblick inkl. Hippo-Grunzen.
Wir freuten uns, weil wir bei einem preiswerten Standard-Stellplatz nicht so eine tolle Lage erwartet hatten. Ruth duschte, und wir aßen Nudeln mit Soße. Dann fuhren wir zum Hippo Pool. Dort sahen wir Löffler, Klaftschnäbel, Hippos, Impalas, Paviane, Elands, Ibisse und Krokodile. Schließlich fuhren wir noch mal zu der Stelle mit den Wildhunden. Tatsächlich war das Rudel noch da.
Die ausgewachsenen Tiere lagen gut sichtbar am Straßenrand, und auch ein paar kleinere kamen dazu. Sie waren kein bisschen scheu, und wir konnten sogar aus dem Auto steigen und sie beobachten. Wir blieben bis kurz vor Sonnenuntergang. Das war ein ganz spezielles Erlebnis.
Wir hatten im Caprivi und Moremi schon Wildhunde gesehen, ein so entspanntes Rudel aber noch nie. Wir freuten uns sehr über diese seltenen Jäger. Im Camp machten wir ein großes Feuer und backten Brot. Hunger auf Abendessen hatten wir nach den Nudeln keins, daher aßen wir später lediglich zwei Scheiben warmes, frischgebackenes Brot mit Butter – ein Highlight im afrikanischen Busch. Kurz nach dem Einsetzen des afrikanischen Tierkonzerts (fernes Löwenbrüllen, Hippo-Grunzen und Hyänen-Heulen) stimmte noch ein weiteres Instrument ein. Wir konnten es kaum glauben, aber auf einer der Nachbar-Campsites spielte jemand Saxophon. An und für sich ist gegen Saxophon-Musik ja nichts einzuwenden, aber hier wurde lediglich geübt (Tonleitern rauf und runter). Ruth hatte zwar unmittelbar die Nase voll, aber wir wollten erst mal keine Spielverderber sein. Eine dreiviertel Stunde lang steigerten wir uns in unseren Ärger über diese Rücksichtslosigkeit hinein: Ruth: Ich gehe jetzt da rüber und frage, ob die noch alle Tassen im Schrank haben. Uwe: So gut sprichst du doch gar nicht Englisch. Ruth: Sei dir sicher: Die werden mich auch auf Deutsch verstehen! Uwe: Bleib hier, ich mach das. Du brauchst nicht im Dunkeln da rüber zu laufen (und ich kläre das auch etwas diplomatischer)! Und tatsächlich: Nebenan hielten ein Saxophon- und ein Hornspieler eine kleine Session ab. Uwe erklärte ihnen, dass wir hier seien, um die Geräusche der Natur zu genießen und nicht ihrer Musik zuhören wollten. Das fanden sie zwar schade, beendeten aber ihr Spiel. Juhu! Endlich konnten wir zwei intoleranten, spießigen, doofen Deutschen wieder die Hyänen hören.
Liebe Eulenmuckels, ich möchte mich bei euch ganz herzlich für den tollen Start in diesen Sonntag bedanken. Gerade streite ich mich mit einem Fotobearbeitungsprogramm 😈 , dass meine Afrika-Diaschau einfach nicht brennen will (zumindest nicht so, wie ich es will) und dann schweift man gerne ab und siehe da ..... total begeistert kann ich meine Gedanken auf eurer Reise aufmuntern. 🙂 Super schöner Bericht und tolle Bilder, freue mich auf den Fortgang. Liebe Grüße Biggi
hallo ihr zwei, die welpen der hunde sind ja wieder zu niedlich.
und ihr kulturbanausen wollte lieber viecher hören, als musik? 😉
na gut das wir nicht nachbarn auf den campierplatz sind. wir hören auch schon mal gerne ein bißchen bach oder mozart an der spitzkoppe oder am brandberg. : whistle: 😗
danke für den wunderschönen bericht und die unglaublichen "fotomontagen" a&A
Nachdem ich einige Tage nicht zum mitlesen gekommen bin, habe ich das gerade nachgeholt. Ich möchte mich an dieser Stelle für euren tollen Reisebericht bedanken. Es macht immer wieder Spaß euch auf eurer Reise zu begleiten.
die Fotos mit den kleinen Wildhunden sind klasse, da kommen schöne Erinnerungen auf. Wiebke und Nele sind immer noch von den so süüüüsssssen Wildhunden begeistert, es war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis diesen seltenen Tieren so nahe zu sein.
Auf der Strecke zum Mana Pools scheinen öfter diese großen Transporter unterwegs sein, den hatten wir einen Tag vor Euch vor uns auf der gleichen Strecke.
Lieben Gruss Christian
fordfahrer1’003 Beiträge · seit 200807. Apr. 2013 ·
gelöscht Danke
amazingviews93 Beiträge · seit 201007. Apr. 2013 ·
Liebe Eulenmuckels
Bisher war ich nur stille Mitleserin eures Berichts. Es ist wunderbar mit eurem Bericht wieder mal durch Afrika zu reisen. Vielen Dank dafür. Eure Fotos sind der Hammer, grosses Kompliment. Mit etwas kleinem äh grossem Neid bewundere ich eure Wild Dog Bilder. Wir waren schon 2x mal für mehrere Tage in diesem wunderschönen Park und hatten noch nie das Glück die Hunde (und auch Löwen) zu sichten. Unser letzter Besuch war nur knapp einen Monat vor eurem. Bei uns hiess es damals, die Hunde hätten grad Welpen und weil immer mehr Leute zum Bau spazierten, fühlten sie sich gestört und sind weiter gezogen 🙁 Was für ein Glück, dass sie bei euch wieder auftauchten 🙂
Jetzt freue ich mich auf weitere tolle Fotos und die Fortsetzung eures Bericht 🙂
AfricaDirect1’271 Beiträge · seit 200708. Apr. 2013 ·
Hallo "Eulenmuckels",
tausend Dank für die wunderschönen Wild Dog Fotos, ein absoluter Traum. Ich hoffe, es kommen noch ein paar mehr.
Eure Reise ist wirklich sehr interessant und ich bin schon ein bisschen "neidisch" auf Eure 6 Wochen Urlaub. Aber Ihr macht es genau richtig und nutzt diese Freiheit aus.
Liebe Eulenmuckels, da ich in der letzten Zeit nicht so viel Ruhe hatte, komme ich erst jetzt so nach und nach dazu, die vielen tollen Berichte im Forum nachzulesen und Eurer ist wirklich besonders toll und beeindruckend! Vielen Dank für die viele Mühe, die Ihr Euch macht. Da ich auch fotografiere schaue ich natürlich auch immer genau auf die Bilder und die sind wirklich wunderschön und beeindruckend und man merkt, dass Ihr Euch intensiv damit beschäftigt. Eine tolle Reise, ich bin gespannt, wie es weitergeht! Liebe Grüße, Alexa
EulenmuckelThemenstarter2’109 Beiträge · seit 200609. Apr. 2013 ·
@Biggi: Wir hoffen, du hast dein Bildbearbeitungsprogramm inzwischen noch überreden können, deine Afrika-Bilder auszuspucken. Das mit dem Abschweifen geht uns genauso: Mal zwischendurch ein Blick ins Forum – und schon ist wieder eine Stunde um!
@A&A: Der Unterschied ist, dass man an der Spitzkoppe (wahrscheinlich) keine Löwen, keine Hippos und keine Hyänen hört. Dann ist gegen ein bisschen Klassik ja nichts einzuwenden. Schon gar nicht bei so netten Nachbarinnen wie euch.
@Daniela: Vielen Dank. Wie es aussieht, wird dein Fernweh auch nicht mehr allzu lange strapaziert. Dieses Jahr noch nach Namibia und Botswana – hört sich toll an.
@Christian: Sieht ja ganz schön staubig aus auf eurem Foto, hust.
@Fordfahrer: Danke für die ergänzenden Fotos.
@Jenny: Vielen Dank für das Kompliment. Wir haben mal einen Blick auf eure Homepage geworfen – ich glaube, Neid wäre wohl eher auf unserer Seite angebracht. So eine Weltreise wäre auch ein Traum von uns, was sind da läppische sechs Wochen in den Sommerferien? (Ich glaube, jetzt machen wir uns gerade viele Freunde!) Ihr seid im südlichen Afrika ja auch schon ganz schön herumgekommen. Und eure Fotos sind ja der Wahnsinn! (@Mac73: Schau dir das mal an, dann weißt du, warum wir an keinen Fotowettbewerben teilnehmen.) Unglaublich schöne Aufnahmen.
@Nicole: Wir müssen dich leider enttäuschen. Wir haben die Wildhunde in den folgenden zwei Tagen, die wir in Mana Pools waren, nicht mehr gesehen. Wir wissen den Luxus, die gesamten Sommerferien durch Afrika fahren zu können, wirklich sehr zu schätzen.
@cfm: Stimmt, bei deinem Avatar stehst du diesen Tieren ja offensichtlich nahe. Gehören die Wildhunde zu deinen Lieblingstieren?
@Alexa: Vielen Dank. Ja, mit den Fotos machen wir uns schon ein wenig Arbeit, aber genau das macht ja so viel Spaß! Ich denke, heute geht es auch wieder weiter.
EulenmuckelThemenstarter2’109 Beiträge · seit 200609. Apr. 2013 ·
Montag, 30. Juli 2012 – Unterwegs in Mana Pools
Der Morgen war warm. Als wir aus dem Zelt stiegen, ging die Sonne hinter dem Sambesi auf.
Als die ersten Sonnenstrahlen in den Wald von Mana Pools fielen, herrschte eine besondere Stimmung.
Wir fuhren bis kurz vor Mittag durch den Park. In erster Linie durchstreiften wir das Gebiet westlich des Nyamepi-Camps bis etwa Mucheni. Wir sahen viele Impalas, Wasserböcke, einige scheue Elands, jede Menge Paviane und eine ziemlich große Büffelherde. Leider hatten sich die Löwen, die diesen Herden ja immer folgen sollen, zu gut für uns versteckt.
An einer Stelle am Sambesi-Ufer entdeckten wir einen Braunkopfliest, einen Eisvogel, der einen kleinen Frosch im Schnabel hielt.
EulenmuckelThemenstarter2’109 Beiträge · seit 200609. Apr. 2013 ·
Kurz danach begegnete uns ein großer Elefantenbulle, der ganz in der Nähe fraß. Während wir ihn dabei beobachteten, kam er immer näher und stand schließlich keine zehn Meter entfernt neben unserem Auto. Es war faszinierend, ihm beim Fressen zuzuschauen. Er reckte sich mit dem Rüssel so weit nach oben, dass er einen grünen Ast eines Baumes zu fassen bekam und ihn abbrach. Auf dem Boden zerlegte er ihn und schob die Einzelteile mit großem Geschick in sein Maul. Dabei wurden auch dickere Äste und Dornen nicht verschmäht und zermahlen.
Dann machten wir eine lange Mittagspause, in der wir picknickten und duschten. Man beachte: Heute mal ohne Nutella!
Nachmittags ging es dann wieder auf unbekannten Wegen in den Osten des Parks. Selbstverständlich schauten wir auch nach den Wildhunden, das Rudel war aber nicht mehr an der gestrigen Stelle. Wir folgten ein wenig ihren Spuren, verloren diese aber bald. So fuhren wir viele Um- und Schleichwege und entdeckten die üblichen Verdächtigen und ab und zu auch einen besonderen Vogel. Kurz vor der Rückkehr ins Camp versperrte uns eine Büffelherde den Weg. Die Tiere machten auf uns nicht den freundlichsten Eindruck, duldeten uns aber dennoch ein Weilchen in ihrer Nähe.
Schließlich demonstrierte uns ein eindrucksvoller Elefant seine Reichweite beim Pflücken von Grün aus Höhen, um die ihn so manche Giraffe beneiden wird. Elefanten sind offensichtlich auch Feinschmecker und müssen sich für die Bäume mit der „Elefantenschokolade“ ganz schön recken.
Beim Vorbereiten des Abendessens mussten wir leider feststellen, dass ein Großteil des Gemüses, das wir vor drei Tagen in Mosambik gekauft hatten, angeschimmelt war. Ebenso roch das Fleisch trotz Kühlschrank alles andere als lecker. Schweren Herzens packten wir die Sachen in eine Mülltüte. So gab es zum Abendessen Rosmarin-Kartoffeln aus dem Potije und gemischten Salat. Auch ohne Fleisch war es sehr lecker. Nach Anbruch der Dunkelheit schlich mehrfach eine einzelne Hyäne an unserem Stellplatz vorbei. Vielleicht erhoffte sie sich einen Leckerbissen. Als wir mit der Taschenlampe leuchteten, verzog sie sich jedoch schnell wieder. Die beiden Büffel, die ganz in der Nähe grasten, interessierten sich nicht weiter für uns. Ein paar Wasserböcke kamen zum Trinken ans Wasser unmittelbar unterhalb unseres Stellplatzes.
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200909. Apr. 2013 ·
Hallo Eulenmuckels,
nachdem gestern ohne jede Vorwarnung mein alter Röhren-Monitor den Dienst versagte,sitze ich jetzt vor so einem nigelnagelneuen Flachdingsda--und was soll ich sagen:die Bilder doppelt so gross,viel schärfer,so macht das Anschauen Eurer tollen Bilder noch mal soviel Spass. Allerdings habe ich die Befürchtung,dass ich jetzt noch mehr Zeit vor dieser Kiste verbringen werde.
eure Perlhühner:Neid 😐 das letzte Bild:OOOh,mein Ischias