Liebes Forum,
gerne berichte über den Namibia-Teil meiner diesjährigen Reise. Es ist die Fortsetung von https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296401-kalahari-nordwest-nam-april-mai-2018-botswana.html
Wie in der Einleitung im Botswana-Teil geschrieben, war ich völlig frei was Route und Unterkünfte anging, da ich nichts vorgebucht hatte. Ein, besser zwei Nächte Swakopmund am Ende der Reise hatte ich mir vorgenommen. So konnte ich mich jeden Tag treiben lassen und fuhr soweit ich wollte - was zugegebenermaßen teilweise zu langen (Fahr)tagen führte.
24.04. Zelda Guestfarm
25.04. Etosha Garden Hotel (Outjo)
26.04. Hoada Campsite
27.04. Puros Community Campsite
28.04. Puros Community Campsite
29.04. Plamwag C3
30.04. Abadi Mountain Camp
01.05. Messum Crater
02.05. Swakopmund A La Mer
03.05. Swakopmund A La Mer
04.05. Gut Richthofen
05.05. Abflug
Den Nordwesten Namibias hatte ich bereits in 2016 und 2017 besucht, sodass ich mir erlaube, immer wieder mal Bilder aus den Vorjahren einfließen zu lassen oder auf die Berichte zu verweisen.
24.04. Zelda Guestfarm
Es gab wenig zu berichten. Alles Teerstraße, im Bereich von Motopi viele Schlaglöcher.
Preis-Leistungs-Verhältnis für ein Einzelzimmer mit Frühstück empfand ich als sehr gut.
Gefahrene Kilometer: 720 (9l /100 km)
25.04. Etosha Garden Hotel
Ich fuhr über Windhoek, wo ich meine Vorräte auffüllte. Dann besuchte ich meinen Autovermieter, da ich das hintere Nummernschild in Botswana verloren hatte. Es dauerte eine gute Weile, bis der Ersatz vom Schildmacher eingetroffen war. Dann konnte es weiter nach Norden gehen. Weiter als Outjo wollte ich nicht mehr fahren. Auch das Etosha Garden Hotel empfand ich als günstig. Am Pool entspannte ich ein wenig. Im Restaurant aß ich Filet sowie als Vorspeise Zunge vom Rind. Beides super günstig und lecker.
Nach dem Abendessen machte ich mir Gedanken, wie es am Nächsten Tag weitergehen sollte. Ich hatte die Möglichkeit, direkt bis irgendwo hinter Sesfontein zu fahren oder den vermeintlichen grünen Etosha NP zu besuchen, den ich bisher nur im gelben Gewand kannte. Der grüne Etosha reizte mich schon sehr, sodass es am nächsten Tag dort hingehen sollte. Übernachten wollte ich Olifantrus, falls Platz vorhanden, sonst sollte es bis zum Etosha Road Halt gehen.
Gefahrene Kilometer: 638 (9,3 l /100 km)
26.04. Hoada Campsite
Sicher wäre es besser gewesen, am Vortag weiter Richtung Anderson Gate zu fahren, um möglichst früh in den Park zu können. Aber mein Fokus lag nicht auf der Tierbeobachtung, sondern auf der Landschaft, sodass die gute einstündige Fahrt zum Gate nicht ganz so tragisch war, zumal ich (wie so oft) bei Sonnenaufgang bereits im Hilux saß.
Im Park angekommen, machte ich mich ohne Umwege auf nach Okondeka. Aber so richtig grün war es nicht.
Bei Okondeka war nichts los, sodass ich gleich Richtung Olifantrus weiterfuhr.
Auf dem Weg nach Westen wurde es dann immer grüner.
Tiermäßig war nicht allzu viel los, sodass ich gegen 12:00 Uhr in Olifantrus war. Hier gab es erst einmal eine Brotzeit und ich beschloss, weiter zur Etosha Roadside Halt zu fahren.
Bei der "Seasonal Pan" zeigten sich einige Tiere. Sie sah ganz anders aus als im Juni 2017.
Bei den Dolomite Hügeln sah ich noch vereinzelt Tiere.

Die letzten Kilometer zum Gate waren ziemlich hügelig und die Piste nicht mehr ganz so gut wie zuvor. Und irgendwie hatte ich keine Lust mehr auf Etosha Roadside Halt. Nächstes Ziel: hinter Kamanjab. In Kamanjab suchte ich zunächst die Tankstelle am Ortsausgang nach Palmwag auf. Hier war einiges los, sodass ich mich hätte anstellen müssen. Also fuhr ich erst zum Metzger, wo ich gutes Wildfleisch zu einem unverschämt günstigen Preis kaufte. Unweit entfernt gibt es am südlichen Ortsausgang ebenfalls eine Tankstelle, die ich nutze. Nun hätte es weitergehen können, aber noch im Ort blinkte im Armaturenbrett "Change Fuel Filter" auf, sodass ich der Falkenberg Garage einen Besuch abstattete. Der Dieselfilter für die 2016er Modelle waren nicht vorrätig. Lars Falkenberg telefonierte mit meinem Vermieter und sie kamen zu dem Schluss, dass ich einfach fahren sollte. Die nächsten neun Tage würde es auch noch so gehen. So richtig überzeugte mich das irgendwie nicht, da ich ja ins Kaokoveld wollte. Herr Falkenberg sah aber auch kein Problem. Ich flachste darauf hin, dass er es sein würde, die mich dann in ein paar Tagen aus dem Kaokoveld abschleppen würde.
Weiter ging es - mit ständigen Aufblinken "Change Fuel Filter" - bis nach ca. 70 km die Hoada Campsite erreicht war. Die Stellplätze sind schön in die felsige Landschaft integriert und haben alles, was man braucht.
Das war mein Stellplatz.
Nachdem ich mich eingerichtet hatte, besuchte ich den Pool, wo ich nur meine Füße reinhielt, und nahm an der Bar ein Windhoek Draught ein.
Um das tolle Panorama mit meiner Kamera einzufangen, stieg ich auf einen Felsen beim Poolbereich.



Gefahrene Kilometer: 485 (8,2 l /100 km)
27.04. Puros Community Campsite Teil 1
Früh ging es los Richtung Grootberg Pass. Die Strecke war gut zu fahren. Ich machte um den Pass nur einen Fotostopp, da die Berge noch zu viel Schatten warfen.
Hinter dem Pass spross leichtes Grün der steinigen Landschaft empor.
Vor zwei Jahren sah es hier noch so aus.
Kurz vor dem Veterinärzaun kreuzten drei Kududamen die Straße.
Ich nutze die Tankstelle der Palmwag Lodge und versuchte an der Rezeption vergeblich, etwas über den Zustand des Crowther's Trail in Erfahrung zu bringen.
Zurück auf der C43 sah ich nach ca. 20 km mehre große "Doggen" durch die Senke vor mir ziehen.
Es dauerte ein bis zwei Sekunden bis ich realisierte, dass es sich um Löwen handelte. Als ich unten in der Senke angekommen war, machten sich die Löwinnen und jungen Männchen bereits auf den Weg ins dichte Gebüsch.
(man achte auf den dritten Löwen linker Hand hinter den Ästen)
Es passierte nicht mehr viel, außer dass ab und an eine Löwe den Kopf hob. So fuhr ich durch die Senke auf die andere Seite, um vielleicht einen besseren Blick zu haben - aber Fehlanzeige. Von dort konnte ich gar nichts sehen. Also wendete ich mein Fahrzeug und entdeckte erst jetzt, dass auf der anderen Seite der Senke es noch zwei weitere junge Löwen gab, die sich über die Reste eines Bergzebras hermachten. Der eine verschwand sogleich und gesellte sich zu den anderen ins Gestrüpp.
Der andere nagte noch eine ganze Weile am Riss.







Als sich weiter nichts mehr tat - erst recht nicht bei den Löwen hinterm Busch, (hier hob mal wieder einer den Kopf)
fuhr ich zufrieden und glücklich, unverhofft auf (Wüsten)löwen getroffen zu sein, durch schöne Landschaft weiter Richtung Sesfontein.
Ansonsten wünsche ich allen auf diesem Weg ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
gerne berichte über den Namibia-Teil meiner diesjährigen Reise. Es ist die Fortsetung von https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296401-kalahari-nordwest-nam-april-mai-2018-botswana.html
Wie in der Einleitung im Botswana-Teil geschrieben, war ich völlig frei was Route und Unterkünfte anging, da ich nichts vorgebucht hatte. Ein, besser zwei Nächte Swakopmund am Ende der Reise hatte ich mir vorgenommen. So konnte ich mich jeden Tag treiben lassen und fuhr soweit ich wollte - was zugegebenermaßen teilweise zu langen (Fahr)tagen führte.
24.04. Zelda Guestfarm
25.04. Etosha Garden Hotel (Outjo)
26.04. Hoada Campsite
27.04. Puros Community Campsite
28.04. Puros Community Campsite
29.04. Plamwag C3
30.04. Abadi Mountain Camp
01.05. Messum Crater
02.05. Swakopmund A La Mer
03.05. Swakopmund A La Mer
04.05. Gut Richthofen
05.05. Abflug
Den Nordwesten Namibias hatte ich bereits in 2016 und 2017 besucht, sodass ich mir erlaube, immer wieder mal Bilder aus den Vorjahren einfließen zu lassen oder auf die Berichte zu verweisen.
24.04. Zelda Guestfarm
Es gab wenig zu berichten. Alles Teerstraße, im Bereich von Motopi viele Schlaglöcher.
Preis-Leistungs-Verhältnis für ein Einzelzimmer mit Frühstück empfand ich als sehr gut.
Gefahrene Kilometer: 720 (9l /100 km)
25.04. Etosha Garden Hotel
Ich fuhr über Windhoek, wo ich meine Vorräte auffüllte. Dann besuchte ich meinen Autovermieter, da ich das hintere Nummernschild in Botswana verloren hatte. Es dauerte eine gute Weile, bis der Ersatz vom Schildmacher eingetroffen war. Dann konnte es weiter nach Norden gehen. Weiter als Outjo wollte ich nicht mehr fahren. Auch das Etosha Garden Hotel empfand ich als günstig. Am Pool entspannte ich ein wenig. Im Restaurant aß ich Filet sowie als Vorspeise Zunge vom Rind. Beides super günstig und lecker.
Nach dem Abendessen machte ich mir Gedanken, wie es am Nächsten Tag weitergehen sollte. Ich hatte die Möglichkeit, direkt bis irgendwo hinter Sesfontein zu fahren oder den vermeintlichen grünen Etosha NP zu besuchen, den ich bisher nur im gelben Gewand kannte. Der grüne Etosha reizte mich schon sehr, sodass es am nächsten Tag dort hingehen sollte. Übernachten wollte ich Olifantrus, falls Platz vorhanden, sonst sollte es bis zum Etosha Road Halt gehen.
Gefahrene Kilometer: 638 (9,3 l /100 km)
26.04. Hoada Campsite
Sicher wäre es besser gewesen, am Vortag weiter Richtung Anderson Gate zu fahren, um möglichst früh in den Park zu können. Aber mein Fokus lag nicht auf der Tierbeobachtung, sondern auf der Landschaft, sodass die gute einstündige Fahrt zum Gate nicht ganz so tragisch war, zumal ich (wie so oft) bei Sonnenaufgang bereits im Hilux saß.
Im Park angekommen, machte ich mich ohne Umwege auf nach Okondeka. Aber so richtig grün war es nicht.

Auf dem Weg nach Westen wurde es dann immer grüner.

Bei der "Seasonal Pan" zeigten sich einige Tiere. Sie sah ganz anders aus als im Juni 2017.

Weiter ging es - mit ständigen Aufblinken "Change Fuel Filter" - bis nach ca. 70 km die Hoada Campsite erreicht war. Die Stellplätze sind schön in die felsige Landschaft integriert und haben alles, was man braucht.
Das war mein Stellplatz.

Um das tolle Panorama mit meiner Kamera einzufangen, stieg ich auf einen Felsen beim Poolbereich.




27.04. Puros Community Campsite Teil 1
Früh ging es los Richtung Grootberg Pass. Die Strecke war gut zu fahren. Ich machte um den Pass nur einen Fotostopp, da die Berge noch zu viel Schatten warfen.



Zurück auf der C43 sah ich nach ca. 20 km mehre große "Doggen" durch die Senke vor mir ziehen.
Der andere nagte noch eine ganze Weile am Riss.






























































































































































































































