BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201611. Juni 2022 ·
Hallo ihr Lieben,
im Januar waren wir zum dritten Mal in Kenia. Die Tour kam ein wenig unverhofft, nachdem unsere geplante Reise über den Jahreswechsel nach Südafrika zum zweiten Mal in Folge coronabedingt ins Wasser fiel. Wohin stattdessen? Diese Frage ließ sich inmitten der nächsten Pandemie-Welle nicht leicht beantworten. Und doch kamen wir schnell auf die Lösung, denn Kenia ließ uns nicht nur rein, sondern erschien uns auch so kurz nach dem letzten Besuch im September 2021 erneut attraktiv.
Die Buchungslage war aufgrund der Corona-Situation einigermaßen entspannt und wir wollten wieder so reisen, wie wir das in Ostafrika stets tun: mit einem eigenen Driver-Guide. Es war unausgesprochen glasklar, dass wir bei der Agentur unseres Vertrauens Livingstone anfragen würden, mit dem wir im September so eine tolle Zeit gehabt hatten. Als wir ihn tatsächlich bekamen, war der Trip eigentlich schon gelungen, bevor er überhaupt losgegangen war.
Frühstück mit Livingstone im Tsavo West
Blieb nur noch die Frage, wohin nach Kenia wir eigentlich genau wollten. Einige Wochen zuvor hatten wir mit Livingstone schon einmal aus Neugier über andere Parks und ihre Vorzüge gesprochen, und so kristallisierte sich ziemlich schnell eine Runde im Süden des Landes heraus, wo wir noch nie gewesen waren.
Zu Beginn überlegte ich noch, irgendwie die Mara in die Route hinein zu quetschen, verwarfen diese Idee aber schließlich aus unterschiedlichen Gründen. Nicht nur würde das Wetter in dieser Jahreszeit südlich von Nairobi stabiler sein, auch fanden wir keine wirklich zufriedenstellende Lösung, die Mara sinnstiftend mit in die Tour einzubinden. Ohnehin war und bin ich der Meinung, dass sie eine eigene Reise wert ist mit viel Zeit am Ort - also mehr oder minder "Mara only". Und so ließen wir diesmal die Finger davon.
Gesetzt waren für mich der Amboseli-Nationalpark, von dem ich mir vor allem einen schönen Blick auf den Kilimanjaro erhoffte, und der Tsavo East mit den "roten Elefanten".
Die Agentur riet uns noch zum Tsavo West, den ich zunächst verworfen hatte, weil Tiere dort nur schwer zu entdecken sein sollen, und zur Lumo Conservancy. Da wir ohnehin froh waren, überhaupt reisen zu können und diese Tour als "Corona-Joker" empfanden, fackelten wir nicht lang und ließen uns einfach darauf ein.
Am Ende kam dieser Rundtrip heraus, bei dem wir die Tage einfach kurzerhand gerecht auf die jeweiligen Stopps verteilten:
Ich freue mich sehr, falls ihr uns auf unserem virtuellen Trip begleiten möchtet. Die Sonne ist wie immer aktiviert, solltet ihr ohne Kommentare lesen wollen.
ich freue mich, dass Du uns wieder nach Kenia mitnimmst und auch auf Eure wie immer fantastischen Bilder und natürlich den Bericht! Bin schon sehr gespannt, was Ihr diesmal erlebt habt und wie Euch diese Regionen im Land gefallen haben.
nachdem ich nach der Rückkehr aus dem Piemont endlich alle KTP-Bilder bearbeitet habe und einige private Dinge unsere Aufmerksamkeit brauchten und brauchen, bin ich hier sehr gerne dabei.
Eine bessere Begleitung auf dem Weg zu unserer allerersten Kenia Reise kann ich mir nicht vorstellen 😘 Viele Grüße
Was kann schöner sein, liebe Betti, als bei Nieselregen am abendlichen Kaminfeuer in einer Hütte in Norwegen zu sitzen, Rotwein zu trinken und mich mittels Deines RBS nach Kenia zu begeben…. Liebe Grüße Friederike
Old Women1’545 Beiträge · seit 201312. Juni 2022 ·
Hallo Betti, wir waren ja 4 Monate vor euch auf der gleichen Route mit dem "Safariunternehmen eures und mittlerweile auch unseres Vertrauens" unterwegs. Unser Guide hieß Boniface 😘 , und wir hatten die Zeit unseres Lebens. Es war staubtrocken, und der Regen kündigte sich erst an als wir knapp 3 Wochen später ab Mombasa zurückflogen. Was für ein Unterschied, ein grünes Kenia, ganz toll. Ich bin sehr gespannt, Betti, was ihr so vor die Linse bekommen habt. Ganz herzliche Grüße Beate
Hallo Betti, ich komme auch gerne mit, ist mal eine andere Sicht und bestimmt nicht weniger interessant 🙂 Martina
BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201613. Juni 2022 ·
Hallo liebe Mitfahrer,
da hat sich doch schon eine schöne Runde vertrauter Mitreisender zusammengefunden. Toll! Ich freu' mich.
KarstenB schrieb:da hat sich mein Drängeln doch gelohnt!
😎
BMW schrieb:Dein Titel ist ziemlich HEMINGWAY-verdächtig....... 🙂 🙂 🙂 Schnee am Kilimanjaro
😉 Das war die erste Überlegung. Aber ich wollte nicht klauen. Und auch nicht suggerieren, wir wären oben gewesen...
pleinete schrieb:ich freue mich immer wenn Beiträge von dir auftauchen. Vielen Dank, dass wir dir virtuell folgen dürfen.
Auch vielen Dank! 😊
tina76 schrieb:Bin schon sehr gespannt, was Ihr diesmal erlebt habt und wie Euch diese Regionen im Land gefallen haben.
🙂 Es war auf jeden Fall anders... Aber mehr wird (noch) nicht verraten... 😉
yp-travel-photography schrieb:Kenia rückt immer mehr in meinen Fokus...
🙂 🙂 🙂
casimodo schrieb:Eine bessere Begleitung auf dem Weg zu unserer allerersten Kenia Reise kann ich mir nicht vorstellen.
Ich hoffe, es geht euch gut und ihr freut euch auf Kenia! Schön, dass ihr dabei seid! 😘
CuF schrieb:Was kann schöner sein, liebe Betti, als bei Nieselregen am abendlichen Kaminfeuer in einer Hütte in Norwegen zu sitzen, Rotwein zu trinken und mich mittels Deines RBS nach Kenia zu begeben….
Also das klingt - SCHÖN!!!! Habt eine tolle Zeit im hohen Norden, genießt es und sehr gerne hole ich dich dann abends noch gedanklich in die Wärme!
picco schrieb:Natürlich bin ich auch wieder dabei, also hau in die Tasten Mädel!
Sehr wohl! 😉
THBiker schrieb:Ist das Mwashie Livingstone? Ein sehr ausgeglichener und angenehmer Guide. Ich mag ihn sehr.
Ja, das ist er! Wir schön, dass du ihn auch schätzt. Bei meinem vorherigen Reisebericht müssen ihm im fernen Kenia die Ohren geklingelt haben, so sehr war ich begeistert von ihm. Spoiler: Das hat sich auch diesmal nicht geändert.
Old Women schrieb:Unser Guide hieß Boniface und wir hatten die Zeit unseres Lebens.
Ja, von ihm haben wir auch viel Gutes gehört!
Old Women schrieb:Ich bin sehr gespannt, Betti, was ihr so vor die Linse bekommen habt.
Ich freue mich sehr, dass du wieder dabei bist und gerne auch ggf. Eindrücke ergänzen kannst!
Daxiang schrieb:einen Bericht von dir lasse ich mir natürlich nicht entgehen!
😘
Tanzmaus schrieb:ich komme auch gerne mit, ist mal eine andere Sicht und bestimmt nicht weniger interessant
🤪
Wunderbar, dass ihr dabei seid, morgen geht's dann in den Amboseli.
Tanzmaus schrieb:Hallo Betti, ich komme auch gerne mit, ist mal eine andere Sicht und bestimmt nicht weniger interessant 🙂 Martina
Es geht mich ja eigentlich nichts an, Betti scheint ja verstanden zu haben, was Du meinst, aber meine Neugier lässt mir keine Ruh: Welche andere Sicht meinst Du? Und nicht weniger interessant als was? 😵
BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201613. Juni 2022 ·
KarstenB schrieb:Hallo Martina,
Tanzmaus schrieb:Hallo Betti, ich komme auch gerne mit, ist mal eine andere Sicht und bestimmt nicht weniger interessant 🙂 Martina
Es geht mich ja eigentlich nichts an, Betti scheint ja verstanden zu haben, was Du meinst, aber meine Neugier lässt mir keine Ruh: Welche andere Sicht meinst Du? Und nicht weniger interessant als was? 😵 LG aus Budapest Karsten
Ich denke, sie meint anders als südl. Afrika / Namibia. So hatte ich es jedenfalls aufgefasst. 🙂
BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201614. Juni 2022 ·
Ihr Lieben,
Hemingway zum Trotz habe ich den Titel verändert (sorry BMW ;)), PN deuteten darauf hin, dass gedacht wurde, wir seien auf dem Kilimanjaro gewesen. Das ist absolut nicht der Fall. Von daher geht es jetzt mit neuem Titel, aber unveränderter Route weiter. 🙂
Beatnick schrieb:Hemingway zum Trotz habe ich den Titel verändert (sorry BMW ;)), PN deuteten darauf hin, dass gedacht wurde, wir seien auf dem Kilimanjaro gewesen.
Na ja, den Titel 'Am Fuße des Kilimanjaro - Kenia im Januar 2022' als Titel eines Kilimaanjarobesteigungsberichtes zu verstehen ist aber schon sehr weit hergeholt...zum Einen weil klar und deutlich stand dass es am Fuss des Berges ist, zum Anderen weil der KIli nun mal in Tansania steht und klar Kenya als Reiseland genannt wurde. Versteh ich nicht wie man etwas so falsch verstehen kann. Und dann noch als PN...wobei ich persönlich die PN's bezüglich FRagen zu Reisethemen, Erlebnissen usw. eh für fragwürdig halte, weil ein Forum schon von der Definition her nun mal nicht die richtige Plattform ist um persönliche Nachrichten auszutauschen. Habs nun in der Reiseberichtübersicht angepasst...
BeatnickThemenstarter1’721 Beiträge · seit 201614. Juni 2022 ·
6./7.1. Von Hamburg ins Reich der Elefanten
Ich habe bei der Partnerwahl gut aufgepasst und mit Thomas jemanden an meiner Seite, der mir Behördenkram so gut es eben geht vom Leib hält. Dafür bin ich ihm nicht nur sehr dankbar, es ist auch definitiv besser für alle Beteiligten. Geduld ist nicht gerade meine Stärke. Ich weiß also nicht mehr genau, wann, wo und wie wir irgendwelche Papiere befüllen und hochladen mussten, erinnere mich aber noch gut an den etwas chaotisch ablaufenden und dadurch tendenziell langwierigen PCR-Test am Vortag unserer Abreise. Am Ende zählen aber ohnehin nur die Ergebnisse, und die lauten beide negativ.
Zum ersten Mal in meinem Leben fliege ich Business, die Investition vieler angesammelter Meilen lohnt sich schon allein deshalb, weil deutlich mehr Platz zwischen uns und den nächsten Passagieren ist. In Corona-Zeiten ein nicht zu verachtender Vorteil. Aber auch sonst. Um es kurz zu machen: Einmal so geflogen, möchte ich eigentlich nichts anderes mehr; werde allerdings auf diesen nicht gerade erschwinglichen Luxus aus monetären Gründen weitgehend verzichten müssen. Festzuhalten bleibt: Noch nie ging es mir im Flieger so gut. Einfach herrlich, die Beine komplett hochlegen und wie in einem Bett schlafen zu können.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in unserer ersten Nacht in Kenia gedanklich sämtliche Schäfchen Norddeutschlands zählen muss, bis ich endlich mühsam ins Reich der Träume gleite. Dabei hat bis dato alles geklappt wie am Schnürchen. Die Lufthansa bringt uns nicht nur komfortabel, sondern auch sicher ans Ziel, in Nairobi bekommen wir schnell unser Gepäck und werden ebenso zügig vom wartenden Agentur-Mitarbeiter im Hotel abgeliefert, das nur um die Ecke und noch auf dem Gelände des Airports liegt. Das haben wir schon beim letzten Mal sehr zu schätzen gewusst, denn nach der ohnehin späten Ankunft gegen 21.15 Uhr sind wir froh, schon um kurz nach 22 Uhr im Hotel zu sein. Ankommen und abschalten. Was mir allerdings nicht recht gelingen will.
Vielleicht ist auch nur die Vorfreude so groß. Geschadet hat mir der Schlafmangel jedenfalls nicht, als wir am Morgen zum frühen (und guten) Frühstück hinuntergehen. Die Euphorie steigt weiter, als wir wie verabredet um 7.30 Uhr das Hotel verlassen. Vor der Tür wartet schon Livingstone - ein vertrauter Anblick, und die Wiedersehensfreude ist riesig. Auch der Toyota Landcruiser ist derselbe wie beim letzten Mal, mitsamt der Bohnensäckchen, von denen weiterhin eins fehlt. Wir hatten es im September in der Mara verloren. Dafür wurde der Haltegriff unter dem Dach ersetzt, den ich trotz meiner nicht gerade übermäßig robusten Konstitution bei einer Flussdurchquerung zerbrochen hatte.
Diese flüchtige Bestandsaufnahme dauert gerade einmal wenige Sekunden, alles vertrautes Terrain, kein großes Palaver, es kann losgehen.
Rund 300 Kilometer sind es bis zum Amboseli, wir kommen gut voran auf perfekter Asphaltstraße und je weiter wir uns von Nairobi entfernen, desto spärlicher wird der Verkehr. Die Zeit verfliegt während der Fahrt, wir haben uns einiges zu erzählen und sind einfach nur froh, wieder unterwegs zu sein.
Mittags fahren wir durch das Iremito Gate hinein und durchqueren den Park auf dem Weg zu unserer Unterkunft, die direkt hinter dem Kimana Gate weiter südöstlich liegt. Der erste Eindruck: plattes, weites Land, die Vielfalt dieser Landschaft wird sich uns erst viel später erschließen.
"Amboseli" ist ein Wort der Massai und bedeutet "Salzstaub". Tatsächlich wirbelt der Wind unentwegt weiße Staubwolken auf und treibt sie vor sich her, mit Tüchern und Jacken versuchen wir bei geöffnetem Hubdach unsere Kameras zu schützen - eine Sisyphusarbeit. Dank einiger ergiebiger Regenfälle während der kleinen Regenzeit ist es aber auch vielerorts richtig grün, und Livingstone freut sich sehr über den ungewohnten Anblick.
Ein anderer Blick bleibt uns verwehrt. Ich halte angestrengt Ausschau nach dem Kilimanjaro, doch er hüllt sich in dichte Wolken. Wir hoffen, dass wir irgendwann Glück haben und den schneebedeckten Gipfel des legendären Kibo zu Gesicht bekommen werden. Die Jahreszeit soll angeblich günstig dafür sein und wir haben extra ein paar Tage Zeit mitgebracht. Livingstone vertröstet uns auf den Abend und den frühen Morgen. Dann stehen die Chancen am Besten.
Am Ende eines staubigen Weges biegen wir ab, nur noch ein lichter Akazienwald trennt uns von den Hängen des Kilimanjaro, den wir in der Ferne erahnen können. Der Amboseli ist indes nicht nur wegen des Kili, sondern auch wegen seiner großen Elefantenherden berühmt, und gleich zum Auftakt macht er seinem Ruf alle Ehre.
Mich beeindrucken besonders die langen, aber auch eleganten Stoßzähne der grauen Riesen.
Wir sind auf Anhieb im Safarimodus und würden am liebsten gleich weitermachen, doch Livingstone tritt sanft, aber bestimmt die Euphoriebremse: erst einmal einchecken, Mittag essen und später kommen wir wieder.
Wir rollen durch das Kimana Gate aus dem Park, biegen direkt wieder rechts ab und sind nach fünf Minuten auf einer unglaublichen Holperpiste beim Kibo Safari Camp angekommen, das direkt am Rand des Nationalparks liegt.
Es gibt sicher schickere und auch intimere Unterkünfte als diese. Doch es gefällt uns in diesem Camp, das seine Größe gut zu kaschieren weiß und mit seinem vielen Grün sehr naturnah wirkt.
Unsere Unterkunft, ein festes Zelt mit eigenem Bad im Anbau, liegt zentral und dennoch sehr ruhig am Ende eines Weges und ist nicht nur geräumig, sondern auch tipp topp in Schuss. Sehr zu schätzen wissen wir zudem den riesigen Wasserspender auf dem Schreibtisch, an dem auch wir unsere Wasserflaschen für unterwegs füllen. Sehr praktisch.
Vor allem die vielen Vögel und ihr unentwegtes Konzert haben es uns angetan und nach einem schnellen Mittagessen im Open-Air-Restaurant gehen wir direkt auf die Pirsch. Der Pool sieht verlockend aus, doch nutzen werden wir ihn nicht. Irgendwie kommen wir immer zu nix auf Safari 😎 .
Gegen 16 Uhr rumpeln wir über die löchrige Zufahrtsstraße die kurze Strecke zum Gate und freuen uns wie die Kinder auf den ersten richtigen Gamedrive. Ein Gefühl, dass sich das offenbar nie abnutzt. Sehr weit fahren müssen wir nicht. Schon kommen uns riesige Elefantenherden entgegen.
Eine Gruppe nach der anderen zieht an uns vorbei, manchmal regelrecht auf Tuchfühlung und dabei völlig entspannt: Die Elefanten im Amboseli sind nicht bejagt worden und kennen keine Scheu.
Wir sind ganz erschlagen von den Massen, die durch die weite Steppenlandschaft von Weitem sichtbar auf uns zurollen, eine Herde folgt auf die andere. Ein Schauspiel, das sich täglich wiederholt: Morgens ziehen die Tiere von den Hängen des Kilimanjaro und aus umliegenden Gebieten zu den Sümpfen im Amboseli, abends geht es retour.
Was für ein Schauspiel! Das immer besser wird, als sich dann auch noch der Kibo zeigt. Livingszone macht uns darauf aufmerksam, wir hätten es im Elefantenrausch doch glatt verpasst.
Beinahe kommen sich die mächtigen Tiere mit Löwen ins Gehege, die sich aus dem hohen Gras schälen und direkt an der Elefantenautobahn häuslich niederlassen. Fast schon eine Provokation.
Doch die Elis gehen ihr souverän aus dem Weg.
Während sich die Jungtiere Scharmützel mit den Elefanten liefern, geht es bei den Erwachsenen gleich um die Ecke gelassen zu.
Zwei Löwenkater genießen die Abendsonne, trinken zwischendurch aus dem Wassergraben direkt vor unserem Auto und sind einfach herrlich anzusehen in der grandiosen Kulisse des Kilimanjaro.
Als der sich langsam wieder in Wolken hüllt, müssen auch wir verschwinden. Am Gate geht es streng zu. Gerade noch rechtzeitig schaffen wir es heraus, in Hochstimmung nach diesen ersten tollen und auch etwas unverhofften Erlebnissen.
Nach einer Pizza aus dem Steinofen falle ich wie ein Stein ins Bett, eine Hyäne singt mich in den Schlaf. Die norddeutschen Schäfchen können mir gestohlen bleiben. Zumindest für den Moment.