Betreutes Wohnen 4.0 - Private Edition (BOT 2021)

Reisebericht 424 Antworten · 55,6k Aufrufe · gestartet 06. Sept. 2021 von Champagner
2’085 Beiträge · seit 201204. Nov. 2021 ·
Liebe Bele,
auch wenn die meisten jetzt mit dem Ende der Reise ziemlich schluchzen, fang ich doch noch mal an zu juchzen 😎 Inzwischen sind wir ja schon volle 2 Wochen von unserer Namibia-Tour zurück und zumindest der Kopf ist auch schon längst wieder im Einsatz, aber Herz und Seele haben sich wohl für den Landweg entschieden und brauchen noch eine Weile ...
Jetzt war es aber doch allerhöchste Zeit, mich hier mal aufs Laufende zu bringen und was ich so sehe bestärkt mich doch sehr darin, Botswana wieder ganz oben auf die Liste zu setzen. Ganz großes Kino, von der Löwen-Anzahl mal gar nicht zu reden, das Savuti-Rudel allein wär's ja schon!!!
Bei deinen Beschreibungen vom Chobe und den paradiesischen Zuständen allerdings kommen bei mir doch ein paar gemischte Gefühle auf - nicht, dass ich es nicht auch ganz wunder-voll finde! Und ganz sicher sind es ganz besondere Momente, diese Landschaft und die Tierwelt so fast allein genießen zu können, aber die Gründe, warum das so ist, sind ja nun eher recht unparadiesische und man kann nur hoffen und wünschen, dass sich auch dort die vielen Menschen, die vom Tourismus leben, nach der langen langen Corona-Pause irgendwie wieder berappeln und durchkommen. Daher irgendwie doch auch fast ein bisschen gespenstisch ...

Jetzt mach ich mich aber gleich noch mal dran, eure 47 Exemplare der Kings&Queens im Einzelnen zu studieren (unsere Löwen-Sichtungen in Namibia sind definitiv einstellig geblieben)
Nach langer Pause hiermit auch mal wieder ein ausgeschriebenes DANKE fürs Berichten und für viel Inspiration ...
Viele Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
1’867 Beiträge · seit 201604. Nov. 2021 ·
Liebe Bele,
was für eine vogelreiche Flussfahrt. Ganz toll.
Wir sind auf dem Chobe - zwar auch mit schönen Sichtungen - wohl stets in die falsche Richtung gefahren. Die Stromschnellen stehen bei einer eventuellen Rückkehr auf jeden Fall auf der to-do-Liste.

Herzlich
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de Aktuell im Forum: Madagaskar 2026 https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307123-der-achte-kontinent-madagaskar-2026 SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
2’524 Beiträge · seit 200905. Nov. 2021 ·
Hallo Mabele,

ja, dieser denkwürdige 3. September hatte wirklich ein ganzes Füllhorn an tollen Sichtungen für uns parat, zuerst morgens der schöne Abschluß-Gamedrive, und nach der eher entbehrlichen Pause mit dem Abstrich-Prozedere dann der fulminante Abend auf dem Chobe.
Ich entschuldige mich nochmals bei den Mitfahrern über meine etwas überschäumende Begeisterung ob all der Vögel, ich weiß, eure Geduld wurde hart geprüft. 😊 Sorry, aber ich kann halt auch nicht aus meiner Haut. 😗

Tatsächlich war dies einer der wenigen Tage, an dem ich eine grössere Zahl Fotos geschossen habe, und davon zeige ich nun ein paar :

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Zuerst dieses Sattelstorchmädel, das sich für das Wochenende zurecht gemacht hat und heute mal als Punker gehen will.

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Dann der African Harrier Hawk (Gymnogene verkneife ich mir wegen Verwechslungsgefahr 😵 ) in einer typischen Haltung. Es ist erst der zweite Vogel dieser Art, den ich fotografieren konnte, nach einem gerade umfärbenden Exemplar zwei Jahre früher, auch am Chobe River. Dazu später noch mehr.

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So eine Büffelprozession habe ich noch nie gesehen, ein schier nicht versiegender Strom schwarzer Leiber, die sich in die Floodplains ergossen haben. Ich habe versucht, ihre Anzahl abzuschätzen und bin auf deutlich jenseits von 500 Büffeln gekommen, Diteko meinte, es wären über Tausend.

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Elefanten beobachte ich sehr gerne, Fotos mache ich dagegen eher selten, aber bei diesem Dumbo in seiner Dackelgarage konnte ich nicht anders.

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Von denen saßen einige an den Wänden unserer Cottages: ein Dark Elfin Männchen müsste es sein, wenn ich richtig ins Buch geschaut habe, also ein Vertreter der Dickkopffalter.

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Und auch davon gab es einige an den Hüttchen zu beobachten: Moreau´s Tropical House Gecko.

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Seit ich mal in einem von Guggu´s tollen Berichten ein wirklich schönes Foto von den grazilen Rock Pratincoles gesehen habe, wollte ich auch so Eines machen. Gesehen habe ich die Vögel schon ein paar Mal, aber immer nur auf Distanz, zuletzt wegen einem eher unerfahrenen Bootsführer an genau dieser Stelle hier. Wie viel Glück hatten wir dieses Mal mit unserem jungen, aber sehr erfahrenen und engagierten Mujo, der das Boot ganz langsam und perfekt im Licht an die Vögel hat treiben lassen, und dieses dann noch mit einer Stange stabilisiert hat, damit es nicht so schaukelt.

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Genau dieser Baum war es, wo ich vor über zwei Jahren zum Ende der Bootstour dann den ins Alterskleid mausernden African Harrier Hawk gesehen und fotografiert hatte, und wieder sitzt ein Greif im Baum. Aber was ist das? Wir rätseln lange (nochmals Tschuldigung an die Mitfahrer ) und kommen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Und auch wenn der Vogel nie frei sitzt, kann ich abends im Bett dann mithilfe des Führers den Vogel eindeutig identifizieren, ein Western Banded Snake Eagle. Erstsichtung, läuft. 🙂

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Ein Glossy Ibis, wo man erkennen kann, warum er so heisst.

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Achja, die African Skimmer. Die sind für mich immer ein Highlight.

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Und Jungvögel, die noch gefüttert werden, habe ich noch nie gehabt, denn zu meiner üblichen Reisezeit Januar/ Februar sind die Jungen selbständig. Meistens sind die Scherenschnäbel dann schon abgezogen, wenn die Sandbänke unterm ansteigenden Wasser verschwinden.

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Und doch nochmal Elefanten, for the romantic mood. Und ein landender Silberreiher hat sich auch noch dazu gemogelt.

Alles in allem einer der besseren Safaritage, würde ich mal sagen. 😉

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter8’796 Beiträge · seit 201005. Nov. 2021 ·
Nadine3112 schrieb:Total schön! 🤩 Jetzt freue ich mich noch mehr auf unsere Bootstour!
Ich hoffe, es wird dann auch schön 😐 - aber ich glaube, eine private Tour wird nie wirklich schlecht sein 🙂 ! Auf jeden Fall schon mal vielen Dank für …. 😘 du weißt schon was! 😎
kalachee schrieb:Grandios - auf diesen Teil des Berichts habe ich, wie du ja schon weisst, gespannt gewartet und was ich schon vorher stark vermutet hatte, wird jetzt zur Gewissheit: eine Bootstour mit Kempho / Mujo lassen wir uns ganz sicher nicht entgehen. 🙂
Vielen Dank, Mabele!
Liebe Grüsse
Sam
Hi Sam, ich hoffe, Mujo ist wieder fit, er konnte die letzte Tour von Freunden nicht fahren, weil er laut Kempho Grippe hatte. Der „Ersatz“-Guide soll aber genau so gut gewesen sein, soweit ich das verstanden habe.
Hoffen wir mal das Beste!
franzicke schrieb:Liebe Bele,
Bei deinen Beschreibungen vom Chobe und den paradiesischen Zuständen allerdings kommen bei mir doch ein paar gemischte Gefühle auf - nicht, dass ich es nicht auch ganz wunder-voll finde! Und ganz sicher sind es ganz besondere Momente, diese Landschaft und die Tierwelt so fast allein genießen zu können, aber die Gründe, warum das so ist, sind ja nun eher recht unparadiesische und man kann nur hoffen und wünschen, dass sich auch dort die vielen Menschen, die vom Tourismus leben, nach der langen langen Corona-Pause irgendwie wieder berappeln und durchkommen. Daher irgendwie doch auch fast ein bisschen gespenstisch ...
Hallo Ingrid, ja, dieses Gespenstische hatte ich ja auch schon beschrieben. Im Busch fällt einem das nicht so auf, aber in einer Stadt wie Kasane um so mehr. Vor allem diese Unzahl von Booten, die untätig am Ufer lagen zu sehen war sehr unschön. Auch wenn es in den letzten Jahren oder auch Jahrzehnten ja eher zu viele geworden sind (wobei natürlich die Nachfrage das Angebot regelt) , kommt man sich so alleine auf dem Fluss schon sehr komisch vor. Und auch wenn ein Teil von mir diese Leere und Einsamkeit genossen hat, war doch immer auch ein Gefühl von Bestürzung dabei 🙁 .
Nach langer Pause hiermit auch mal wieder ein ausgeschriebenes DANKE fürs Berichten und für viel Inspiration ...
Viele Grüße Ingrid
Gern geschehen – danke für’s Dabeisein 😘 !
H.Badger schrieb:Liebe Bele,
was für eine vogelreiche Flussfahrt. Ganz toll.
Wir sind auf dem Chobe - zwar auch mit schönen Sichtungen - wohl stets in die falsche Richtung gefahren. Die Stromschnellen stehen bei einer eventuellen Rückkehr auf jeden Fall auf der to-do-Liste.
Herzlich
Sascha
Hallo Sascha, eine falsche oder richtige Richtung gibt es nicht, man muss einfach beide fahren 😄 ! Allerdings ist es dort bei den Stromschnellen nicht so einfach zu manövrieren mit den viele Steinen und der Strömung und es hat auch nicht unendlich Platz, weshalb die üblichen Touri-Touren immer einfach rein in den NP-Bereich gehen. Unsere zweite Tour - die am nächsten Morgen - fand nur im NP-Bereich statt, naja, fast nur, man muss ja erstmal hinfahren, dafür dann eben etwas ausführlicher dort. Ich finde, man kann nie genug auf dem Chobe rumschippern 🙂 !
fotomatte schrieb:Hallo Mabele,
ja, dieser denkwürdige 3. September hatte wirklich ein ganzes Füllhorn an tollen Sichtungen für uns parat, zuerst morgens der schöne Abschluß-Gamedrive, und nach der eher entbehrlichen Pause mit dem Abstrich-Prozedere dann der fulminante Abend auf dem Chobe.
Hi, schön dass du auch mal wieder hier vorbeischaust 😄 ! Ja, schee war's, der 3.9. 🙂 - und danke für die Fotos 😘 !
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Waaaahhh, das ist ja süß 😘 😘 😘 . Hatte ich gar nicht gesehen! 🤩
Alles in allem einer der besseren Safaritage, würde ich mal sagen. 😉
Ausnahmeweise widerspreche ich dir mal nicht 😎
Viele Grüße,
Matthias
Grüße zurück - man sieht sich 😉 !

So, ich werde mich mal ins wohlverdiente (😄 gut gesagt in den Ferien) Wochenende verabschieden - mit dem Bericht geht es dann nächste Woche weiter, erst muss mal eine neue Reise geplant werden 🤪 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2021
774 Beiträge · seit 200705. Nov. 2021 ·
Liebe Bele,

Zitat:
Am Ufer sehen wir sehr viele Menschen, die dort fischen, außerdem eine Unmenge an Booten, teilweise die großen Doppeldecker, die gut vertäut an ihren Landungsstegen untätig und teilweise mit Planen abgehängt im Wasser dümpeln. Das sieht ziemlich gespenstisch aus und macht auch traurig. Kasane im völligen touristischen Stillstand, das kenne ich gar nicht. Keine Ahnung übrigens, warum ich von den Booten kein Foto gemacht habe, es würde hier jetzt passen, aber vermutlich war ich vor Ort einfach zu traurig und fand den Anblick deprimierend. Vielleicht hat ja jemand eines und kann es nachreichen?

Ich hab’ mal gegraben und kann mit dem ein oder anderen traurigen Bootfoto aushelfen.
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Für mich war es ja überhaupt das allererste Mal und ich hatte keinen Vergleich….
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Doch auch bei mir mischte sich die Freude über die exklusive Chobe-Bootstour mit einer Traurigkeit über all die Schicksale, die jetzt ohne Arbeit waren und auf die Wiederbelebung des Tourismus warten
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Und es waren sehr viele „verwaiste“ Boote und Lodges… 🤨
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Die Warzenschweine freuten sich allerdings über die menschenleeren Rasenflächen bei der ein oder anderen Unterkunft…

Aber alles in allem waren die beiden Bootstouren ein einmalig schönes Erlebnis!

Liebe Grüße, Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2021
Themenstarter8’796 Beiträge · seit 201009. Nov. 2021 ·
tigris schrieb:Liebe Bele,

Ich hab’ mal gegraben und kann mit dem ein oder anderen traurigen Bootfoto aushelfen.

Liebe Grüße, Simone
Viiielen Dank Simone 😘 Man kann nur hoffen, dass sie bald wieder über den Chobe tuckern dürfen!

Liebe Grüße von Bele, die gerade mit den unzähligen Fotos der zweiten Bootstour kämpft 😣
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter8’796 Beiträge · seit 201009. Nov. 2021 ·
4. September 2021: Ein wunderschöner Tag in Kasane (mit einem kleinen Schreck am Abend) / Teil 1

Die Nacht war zivilisationsbedingt etwas unruhig 😣 , außerdem war es sehr heiß im Zimmer. Kommt davon, wenn man Klimaanlage und Ventilator an der Decke ignoriert 😐 . In der nächsten Nacht werden wir schlauer sein… 😉

Aber egal, wir sind hier nicht zum Schlafen, jetzt geht es für Simone, Matthias und mich erstmal aufs Boot! Zunächst haben wir allerdings die etwas unangenehme Aufgabe, Kempho, die uns mehr als pünktlich abholt, zu erklären, dass wir nur 3 statt 8 Kunden sind. Sie nimmt es recht sportlich und wir versichern ihr natürlich auch, dass sämtlich Unkosten, die durch die kurzfristige Absage entstehen, von uns (allen) übernommen werden. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr, wie wir das alles verkuddelt haben, aber ich meine mich zu erinnern, dass es für alle Beteiligten okay war.

Für uns beginnen nun 3 wunderschöne Stunden mit Mujo, der wieder unser Guide ist. Das Wetter und die Stimmung könnten nicht besser sein 🙂 . Auch heute haben wir den Fluss nahezu für uns alleine (mit allem Für und Wider) und brausen dieses Mal gleich Richtung Parkeingang.

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Unterwegs sehen wir, bzw. Mujo (er ist ein sehr guter Spotter, der eigentlich immer schneller ist als wir) im Gebüsch am Ufer einen

Hammerkopf

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Und einen jungen Purple Heron.

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Und dann kommt der Knaller 🤩 ! Mujo fragt uns, was wir sehen wollen und Matthias antwortet gänzlich unbescheiden 😗 : „A Half collared Kingfisher“. Okay, sagt Mujo, und kurze Zeit später zeigt er aufs Wasser „Da fliegt er!“ Hä, wie jetzt 🤨 ? Aber es stimmt, der kleine quirlige Kobalteisvogel setzt sich sogar kurz in die Schilfhalme.

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Zwar kann man wählen, ob man nur einen halben Schnabel oder ein unscharfes Foto haben will, aber perfekt wäre ja auch langweilig 😎 .

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Wir sind auf jeden Fall happy wie noch was 🤪 !

Ich hatte diesen Kingfisher schon einmal auf der Fahrt mit den Eulenmuckels und Matthias 2017 auf dem Zambesi gesehen, aber nur ein völlig unscharfes Foto far away machen können. Ich erinnere mich noch heute an das glückselige Grinsen von Uwe, das nach einem gelungenen Bild dieses Vogels nicht mehr aus seinem Gesicht weichen wollte. Vermutlich sehen wir jetzt ähnlich aus 😗 .

Auf Höhe des Büros der Parkverwaltung am Ufer, in dem Mujo uns registriert und den Eintritt zahlt, das bekannte Bild:

African Darter (Schlangenhalsvogel) beim Flügeltrocknen

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Und kurz vor dem Abflug (nein, ich hab ihn nicht erwischt, er ist mir aus dem Bild geflogen…)

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Ich kann es nicht oft genug sagen: die Farbe des Chobe Rivers und auch wie das Wasser ohne Uferbereich direkt ins Gras übergeht begeistert mich immer wieder.

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Die Hippos allerdings finden unsere Anwesenheit eher störend und beobachten uns genau und dieser Kerl hier ganz besonders!

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Sagte ich es schon 😎 ? Die Farben sind der Hammer, oder? Yellow-billed Stork / Nimmersatt

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Vor uns taucht ein African Darter ab und kurze Zeit später wieder auf – sorry fort that, kleiner Fisch 🙁 !

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Wir sehen auch ein Pärchen von Giant Kingfisher /Riesenfischer, aber das Foto von beiden ist noch schlimmer als dieses von dem Männchen, ich erspare es euch.

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Wir sind jetzt allerdings auch für die nächste Viertelstunde in einem Bereich mit ziemlich schlechtem Licht, von daher gibt es eher Fotos für die Statistik als für’s Auge.

Ein noch nicht ganz ausgefärbter Black-crowned Night Heron / Nachtreiher

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African Pied Wagtail /Witwenstelze

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Mit den Water-Thick-Knees habe ich dieses Jahr genau so wenig Glück wie mit den Giant Kingfisher

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Ein Wight-crowned Lapwing nimmt sein morgendliches Bad


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Und dann sind wir bei Skimmer-Island angekommen und ich bin einmal mehr fasziniert von diesen hübschen Tieren.

Ob auf dem Boden


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Oder in der Luft (hier zunächst mal ihr schöner Lebensraum)


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und wie das Ganze vom Boot aus aussieht

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Es ist immer eine Freude, sie beobachten zu dürfen 😘 . Allerdings sind sie über unsere Anwesenheit nicht sonderlich glücklich, und so beschließen wir, weiterzufahren.

Die Fortsetzung der Bootstour gibt es in einem neuen Kapitel, aber nicht mehr heute!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 10. Nov. 2021
960 Beiträge · seit 201309. Nov. 2021 ·
Champagner schrieb:
DSC04326ck.JPG

Hallo, ich mal wieder!
Also dafür, dass du Hippo`s nie so besonders fotogen fandest, 😉
spendiert dir dieses hier ein ganz tolles Motiv.

Und dann sag ich auch mal Danke für den Bericht!
Gruß
Silvio
SA/BW März 2013, SA November 2013, SA Dez/Jan 2014/15, SA/BW/SIM/RU/UG Okt 2015, SA Dez/Jan 2016/17, SA/NA/BW Mrz/Apr/Mai 2018,NA JAN 2022,SA März 2023
791 Beiträge · seit 200609. Nov. 2021 ·
Liebe Bele,

jetzt muss ich auch nochmal Danke sagen! Ganz wunderschön, deine Bilder. Diese privaten Bootstouren waren ja echt der Volltreffer und ich freue mich, dass ihr so einen superversierten Guide erwischt habt! Ich hab ja noch nie einen Eisvogel in natura gesehen (weder hier daheim noch in Afrika) und bin immer wieder fasziniert von deren Schönheit. Vielleicht klappt es ja beim nächsten oder übernächsten Mal 😊

Schade, dass dein Bericht bald zu Ende ist.
Es grüßt dich herzlich 😘
Tanja
Themenstarter8’796 Beiträge · seit 201010. Nov. 2021 ·
Graskop schrieb:
Hallo, ich mal wieder!
Also dafür, dass du Hippo`s nie so besonders fotogen fandest, 😉
spendiert dir dieses hier ein ganz tolles Motiv.
Und weiß du was, Silvio? Dieser Riesenkerl ist zum Dank dafür, dass ich so ein schönes Foto von ihm gemacht habe, kurz danach mit unbekanntem Ziel abgetaucht 😮 .
Da haben wir uns sicherheitshalber ganz flott auch aus dem Staub (bzw. aus dem Wasser) gemacht 😗 !
Und dann sag ich auch mal Danke für den Bericht!
Gruß
Silvio
Danke für's Dabeisein 😘 !
Tanja schrieb:Liebe Bele,
jetzt muss ich auch nochmal Danke sagen! Ganz wunderschön, deine Bilder. Diese privaten Bootstouren waren ja echt der Volltreffer und ich freue mich, dass ihr so einen superversierten Guide erwischt habt! Ich hab ja noch nie einen Eisvogel in natura gesehen (weder hier daheim noch in Afrika) und bin immer wieder fasziniert von deren Schönheit. Vielleicht klappt es ja beim nächsten oder übernächsten Mal 😊
Na das hoffe ich doch sehr, dass es spätestens beim übernächsten Mal klappt 😎 ! Der Kobalteisvogel ist allerdings was ganz Besonderes, aber ein Malachite sollte auf jeden Fall möglich sein!
Schade, dass dein Bericht bald zu Ende ist.
Es grüßt dich herzlich 😘
Tanja
Die einen sagen so, die anderen so.... 😗 ! Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn ich bald ein bisschen mehr Zeit übrig habe. Du weißt ja, dass es zwei Reisen zu planen gibt, da ist auch ein bisschen was zu tun (hält sich allerdings noch in Grenzen...).

Es grüßt dich herzlich zurück die Bele 😘
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 10. Nov. 2021
29 Beiträge · seit 201810. Nov. 2021 ·
Liebe Bele 🙂 ,
vielen Dank für deinen wunderbaren Bericht eurer Reise mit den wirklich unglaublich schönen Bildern. Deine Art zu schreiben gefällt mir außerordentlich gut. Mit viel Freude habe ich alle deine (aber auch von fotomatte, Eulenmuckels, Blende18.2, H.Badger...) Reiseberichte im Forum gelesen. DANKE dafür. Ich bin eher ein stiller Leser aber hier wollte ich Dir mal meinen Dank aussprechen. Ich war 2018 im Oktober erstmals mit meinem Mann in Namibia/Botswana und bin seitdem begeistert und vom Afrika-Virus gefangen. 🙂

viele Grüße unbekannterweise,
Usha
3’388 Beiträge · seit 200910. Nov. 2021 ·
Servus liebe Bele,

nachdem ich nun auch wieder mehr aktiv im Forum unterwegs bin, habe ich natürlich auch bei Dir mal wieder nachgelesen. Du kannst Dir sicher sein, ich ziehe wirklich meinen Hut vor Dir, aber auch vor Euerer Truppe. Ihr habt tollste Erlebnisse gehabt, Du hast super Fotos hier präsentiert, und dafür Danke ich Dir ganz herzlich.
Ich war immer mit dabei und es hat mir gut gefallen, Begleiter dieser netten Runde gewesen zu sein.
In diesem Sinne - ach wär doch bloß mal wieder ein Forumstreffen, das wär´s doch, oder?

Liebe Grüße zu Dir 😘 😘 😘
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
2’524 Beiträge · seit 200910. Nov. 2021 ·
Hallo Bele,

"Und dann kommt der Knaller 🤩 ! Mujo fragt uns, was wir sehen wollen und Matthias antwortet gänzlich unbescheiden 😗 : „A Half collared Kingfisher“. Okay, sagt Mujo, und kurze Zeit später zeigt er aufs Wasser „Da fliegt er!“ Hä, wie jetzt 🤨 ? Aber es stimmt, der kleine quirlige Kobalteisvogel setzt sich sogar kurz in die Schilfhalme."

Hier ist offensichtlich viel dichterische Freiheit der Autorin mit im Spiel, denn so war das nun mal nicht: ich habe den Pygmy Kingfisher in den Ring geschmissen, denn den habe ich noch nie zu Gesicht bekommen. Aber der Half-collared K. ist natürlich auch nicht schlecht.
Als möglichen Ersatz habe ich noch nach einem White-backed Night Heron gefragt, aber den konnten wir nicht finden.

"Auf Höhe des Büros der Parkverwaltung am Ufer, in dem Mujo uns registriert und den Eintritt zahlt, das bekannte Bild:"

Und auch hier muss ich ein Veto einlegen, denn den Eintritt in den NP hatte die gute Kempho schon vorab für uns organisiert. Mujo wollte uns zwar am Gate einchecken, aber hier war sowieso niemand, und so fuhren wir unregistriert weiter.

Den Rest kann ich unterschreiben, 😉 😛 😎 das passt soweit.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
1’674 Beiträge · seit 201211. Nov. 2021 ·
Liebe Bele,
jetzt habe ich 128 Seiten nachgelesen. Und noch immer erfreue ich mich an deinem schönen Schreibstil.
Ihr habt wirklich eine tolle Reise mit tollen Teilnehmern gemacht. Und dass es euch allen riesigen Spaß gemacht hat kann man aus deinen Zeilen fühlen.
Großes Kompliment übrigens für deine Vogelbilder. Du entwickelst dich zu einer wahren Birderin. Oder vielleicht bist du es ja schon.

Nochmals herzlichen Dank für den unterhaltsamen Reisebericht.

Lieben Gruß Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter8’796 Beiträge · seit 201013. Nov. 2021 ·
fotomatte schrieb:Hallo Bele,
Hier ist offensichtlich viel dichterische Freiheit der Autorin mit im Spiel, denn so war das nun mal nicht: ich habe den Pygmy Kingfisher in den Ring geschmissen, denn den habe ich noch nie zu Gesicht bekommen. Aber der Half-collared K. ist natürlich auch nicht schlecht.
Als möglichen Ersatz habe ich noch nach einem White-backed Night Heron gefragt, aber den konnten wir nicht finden.
"Auf Höhe des Büros der Parkverwaltung am Ufer, in dem Mujo uns registriert und den Eintritt zahlt, das bekannte Bild:"
Und auch hier muss ich ein Veto einlegen, denn den Eintritt in den NP hatte die gute Kempho schon vorab für uns organisiert. Mujo wollte uns zwar am Gate einchecken, aber hier war sowieso niemand, und so fuhren wir unregistriert weiter.
Aus meiner Sicht war ausnahmsweise keine dichterische Freiheit im Spiel, sondern ich hatte das alles tatsächlich so im Kopf, aber damit müssen wir die Mitleser*Innen hier nicht langweilen 😗 , ich erzähl’s dir bei Gelegenheit mal im Detail, wie ich’s in Erinnerung hatte.
Spielt schlussendlich auch keine wirkliche Rolle… 😉
Den Rest kann ich unterschreiben, 😉 😛 😎 das passt soweit.
Puh, da bin ich jetzt aber wirklich mal erleichtert 😮 .
😄 😄 😄
take-off schrieb:Liebe Bele,
jetzt habe ich 128 Seiten nachgelesen. Und noch immer erfreue ich mich an deinem schönen Schreibstil.
Ihr habt wirklich eine tolle Reise mit tollen Teilnehmern gemacht. Und dass es euch allen riesigen Spaß gemacht hat kann man aus deinen Zeilen fühlen.
Großes Kompliment übrigens für deine Vogelbilder. Du entwickelst dich zu einer wahren Birderin. Oder vielleicht bist du es ja schon.
Nochmals herzlichen Dank für den unterhaltsamen Reisebericht.
Lieben Gruß Dagmar
Liebe Dagmar,
vielen Dank für deine netten Worte 😘 , da werde ich ja ganz verlegen 😊 .
Ich selber sehe mich eher als Möchtegern-Birderin, denn zu einem gekonnten Birding gehört für mich auch, dass man Vogelstimmen erkennen kann. Dafür habe ich aber absolut keine Begabung 🙄 . Und bestimmen kann ich die Flattermänner meistens auch erst (vor allem den Kleinkram), wenn ich sie in Ruhe auf einem Foto anschauen und mit dem Buch vergleichen kann (und selbst dann klappt es nicht immer 😣 ). Aber man lernt auf jeder Tour ein bisschen was dazu und mir macht das Spaß, das ist ja die Hauptsache 🙂 .

Ich werde mich jetzt mal ans nächste Kapitel machen, wobei ich noch keine Ahnung habe, wie weit ich heute durchhalte 😉 .

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2021
Themenstarter8’796 Beiträge · seit 201013. Nov. 2021 ·
4. September 2021: Ein wunderschöner Tag in Kasane (mit einem kleinen Schreck am Abend) / Teil 2

Kurz nach unserem Aufenthalt bei Skimmer-Island legt Mujo das Boot an einer flachen Stelle an, indem er ein kleines Stück aufs Gras fährt.

Wir beobachten in aller Ruhe einen Squacco Heron mit seinen spitzen Klauen auf der Pirsch


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Mit Blümchen-Deko

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Am coolsten bei den Rallenreihern finde ich ihre Frisur 🤩


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Ein African Jacana ist natürlich auch unterwegs.

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Mujo packt die Picknick-Box aus und die nun folgende Kaffeepause in dieser großartigen und auch so friedlichen Szenerie ist ein unbeschreiblicher Genuss und sicher eine meiner schönsten im Leben! Das liegt aber nicht an den aufgetischten Speisen und Getränken, auch wenn der Kaffee bzw. Tee und die Muffins sehr lecker sind, sondern an dieser ganz besonderen Stimmung. Rechts und links können wir viele Tiere beobachten, während wir es uns schmecken lassen und endlich haben wir auch Zeit und Ruhe, um uns mit Mujo zu unterhalten.

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Er erzählt uns, dass er seit 6 Jahren auf dem Fluss als Guide unterwegs ist und ihn nun so langsam aber sicher kennt. Ganz offen gibt er auch zu, dass er bei der Vogelbestimmung immer noch von seinen Gästen lernt. Wir erfahren, dass er aus einem Ort in der Nähe von Kachikau kommt und mit seiner Familie dort auch Gemüse und Obst anpflanzt. Die Coronazeit hat ihn natürlich auch schwer getroffen, wir sind seine ersten Gäste in dieser Woche 😕 . Das Hauptproblem scheint zu sein, dass viele Touristen nicht anreisen, weil sie Angst haben, dass während ihrer Abreise das Land die Grenzen dicht macht und sie nicht mehr ausreisen können, so wie es ja teilweise zu Beginn der Pandemie der Fall war. Solche Feinheiten wie unsere drohende Quarantäne wegen Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet sind ihm gar nicht bekannt – klar, jedes Land hat da ja auch wieder seine eigenen Regeln. Wenn wir schon nicht in unserem eigenen Land immer alle Regeln aktuell kennen und verstehen, wie soll er dann alle Bestimmungen aus den vielen Herkunftsländern der Touristen in Botswana überblicken….

Immer wieder lässt er bei seinen Erzählungen durchblicken, wie sehr er seine Arbeit liebt und wie wichtig ihm die Natur mit all den Tieren und Pflanzen ist. Er hat eine total sympathische Art, man muss diesen 26jährigen jungen Mann einfach ins Herz schließen 😘 !

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Doch zurück zur Tierwelt.

Zunächst bleibt mein Blick (und mein Fokus) an dem Open-billed Stork hängen.

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Das Flugbild spricht, zusammen mit einer Äußerung von DT neulich zu diesem Thema, jetzt wieder eher für Glossy Ibis bei dem fraglichen Schwarm weiter vorne, aber endgültig klären lässt sich das vermutlich nie. DT hat dazu auch eine einfache (afrikanische) Lösung : „Next time we will have a close look if it happens we see that!“ 😁

Dann werde ich stutzig 😮 : diese Antilopen da, das sind doch keine Red Lechwe wie zunächst angenommen. Nein, es sind Pukus! Da freut sich Matthias aber, die hatte er noch auf der Wunschliste. Und ich freue mich ehrlich gesagt auch, bisher habe ich einmal eines liegend fotografieren können, das war's....

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Mein Blick schweift kurz nach links zu diesem Hippoparkplatz,

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dann bin ich wieder bei den Pukus mit der großen Impalaherde im Hintergrund.

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Besonders spannend finde ich den Nilwaran, der etwas verspeist.

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Wir denken zuerst, dass er ein Nest ausgeraubt hat und die angebrüteten Eier frisst. Mujo erklärt uns aber, und dann sehen wir es auch, dass er nur die leeren Eierschalen frisst, die Küken sind wohl schon geschlüpft.

Yummie!

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Wieder muss ich nach den Pukus schauen, leider fährt dem Bock gerade ein Gamedrive-Fahrzeug unterm Bauch durch – vermutlich das einzige an diesem Tag.

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Aber sind die Kleinen nicht zu süß 😘 ?

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Der Waran scheint immer noch nicht satt zu sein

Zunge ausfahren (sie sehen sehr schlecht)

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Eierschalen fressen

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Zunge wieder einfahren (diese Zähnchen 😁 😘 )

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Wir stehen hier nun schon 40 Minuten, so eine private Bootstour ist einfach toll, man bleibt, wo es einem gefällt und kann gerade solche Kleinigkeiten in Ruhe beobachten.

Ab jetzt geht es langsam Richtung Heimat, wobei wir bis zur Anlegestelle noch eine Stunde brauchen werden, denn unterwegs gibt es wieder viel zu sehen.

Besonders angetan bin ich von den Graukopfmöwen

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Sie bieten eine tolle Flugschau.

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Die Pied Kingfisher (es waren mehrere) sitzen leider in etwas schlechtem Licht,

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genau so wie die Wire-tailed Swallows.

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Malachite Kingfisher vom Boot aus sind immer eine Herausforderung, dieser hält auch nicht so richtig still

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zudem hat er bad-hair-day 😎

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Dieser Oben-billed Stork nach der Landung

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und der erwachsene Goliath Heron

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gehören zu einem Vogel-Quartett: African Spoonbill, Yellow-billed-Stork und die beiden oben genannten

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Über dieses ungleiche Paar freuen wir uns sehr, auch wenn sie nicht einfach zu erwischen sind.

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Malachite Kingfisher

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Und Little Bee-Eater

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Die African Skimmer sind jetzt wirklich beim Fischen, nur leider im falschen Licht.

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Vorbei an den namibischen Chobe Water Villas

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einem großen Krokodil

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und diesen Bäumen, die von der anderen Seite her ein beliebtes Sunset-Motiv hier sind und von denen ich nicht mehr weiß, ob Mujo sie Tree Sisters oder Three Sisters genannt hat,

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geht es zurück zur Anlegestelle.

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EU-Sicherheitsnormen entspricht sie vermutlich nicht, aber sie tut ihren Dienst.

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Wir verabschieden uns schweren Herzens von Mujo, es war eine ganz besondere Tour mit ihm, friedlich, ruhig und trotzdem sehr interessant, teilweise sehr zum Nachdenken anregend, bei bestem Wetter und mit viel Zeit, um einfach nur zu schauen und zu genießen und sich zu unterhalten. Dieser Morgen hat sich tief in meine Erinnerung eingegraben, auch wenn man das mit Worten schlecht verständlich machen kann.

Den Rest des Tages gibt es in einem neuen Kapitel!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2021
1’475 Beiträge · seit 200813. Nov. 2021 ·
Liebste Bele,

kurz vor dem Ende Deines Reiseberichtes habe ich aufgeholt... Wir waren ja 4 Wochen in Namibia und sind leider auch schon wieder seit 4 Wochen im Lande. Wo ist nur die Zeit hin??? Bin erschüttert, dass ich so lang gebraucht habe, um hier alles nachzulesen. 🙁 Aber der Berufsalltag hat mich schwer erwischt und ich war abends oft einfach zu kaputt, noch lange am Rechner zu sitzen... So, nun bin ich aber wieder up-to-date und wieder ganz beseelt von Deinen schönen Fotos und Erzählungen! Eure Katzensichtungen waren ja faszinierend schön, besonders auch die grumpy wild cat. Wir selbst können Katzen ja nicht so gut, obwohl wir sie sooo lieben. Ok, eine Löwenhochzeit bei Savuti hatten wir 2018, die war tatsächlich spektakulär. Aber Leoparden... Weiß nicht, was wir falsch machen... Wir haben für uns jedenfalls Botswana 2022 dingfest gemacht und sind voller Hoffnung.
Für heute ganz liebe Grüße,

Moose.
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=a8a948-1342536910.jpg Fotobericht Madagaskar 2012 - Zwei Knäckebrote auf Lemurensuche Fotobericht Südafrika 2013 - Von Elefanten gejagt, von Katzen verlassen Fotobericht Madagaskar 2014 - Madagascar Ostküste - Teil 2 der Knäckebrot-Saga
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2021
Themenstarter8’796 Beiträge · seit 201014. Nov. 2021 ·
MooseOnTheLoose schrieb:Liebste Bele,
Bin erschüttert, dass ich so lang gebraucht habe, um hier alles nachzulesen. 🙁 Aber Leoparden... Weiß nicht, was wir falsch machen... Wir haben für uns jedenfalls Botswana 2022 dingfest gemacht und sind voller Hoffnung.
Für heute ganz liebe Grüße,
Moose.
😄 Die liebe Moose ist erschüttert! Das musst du wirklich nicht sein, nach dem Urlaub muss man sich ja erstmal sortieren, das dauert schon seine Zeit.... Danke auf jeden Fall, dass dir meine Fotos und Erzählungen gefallen 😘 , das freut mich sehr 🙂 .

Tja, die Leoparden lassen sich nicht erzwingen. Wir haben ja jetzt auch nicht unzählige gesehen - und man muss die Sichtungen schon auch in Relation zur Aufenthaltsdauer sehen, das werde ich wohl auch noch im Fazit schreiben müssen.

Aber ich drücke euch natürlich alle Daumen, dass euch mindestens einer über den Weg läuft nächstes Jahr in Botswanien 😉 !

Ganz liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 14. Nov. 2021
Themenstarter8’796 Beiträge · seit 201014. Nov. 2021 ·
4. September 2021: Ein wunderschöner Tag in Kasane (mit einem kleinen Schreck am Abend) / Teil 3

Wir werden von Kempho am Bootssteg abgeholt. Auf unsere Bitte hin spielt sie noch ein bisschen Taxi für uns. Wir suchen Briefmarken (die wir nicht finden) und brauchen Geld vom ATM. Da die anderen schon herausgefunden haben, dass der beim Spar nicht funktioniert, fährt sie uns noch bis zum Choppies, wo wir fündig werden. Zurück in den Chobe River Cottages rechnet sie mit uns noch schnell aus, was wir zu zahlen haben und lässt sich dann noch mit großer Freude von uns fotografieren und gibt uns ihre Kontaktdaten. Beim Abschied bedankt sie sich sehr für unsere Buchungen und das Trinkgeld und betont noch einmal, wie viel ihr das bedeutet hat in diesen schwierigen Zeiten 😐 . Kempho und Mujo, die beiden sind ein echter Glücksgriff und wir können sie wirklich weiterempfehlen (Kontakt gebe ich gerne per PM weiter)!

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Den Nachmittag verbringen wir mit Gepäcksortieren, nochmal ein paar Kleinigkeiten shoppen, Duschen, im Pool plantschen und das Leben genießen, jeder gestaltet ohne Zeitdruck den Tag nach seinem Geschmack.

Wir essen unsere Reste von gestern und beschließen, dass wir weder heute Abend in ein Restaurant wollen noch morgen auswärts frühstücken. Erstens haben wir genug Kekse, Kaffee, Joghurt und was wir noch so alles eingekauft haben und zweitens ist es in unserer kleinen Oase einfach so gemütlich. Wir besuchen uns gegenseitig in unseren Chalets bzw. auf unseren Terrassen und sind bester Dinge.

Unseren letzten Abend (der morgen in Johannesburg auf dem Flughafen zählt nicht so richtig) lassen wir gemeinsam auf dem Aussichtsdeck der Chobe River Cottages ausklingen. Wir melden bei der Rezeption an, dass wir dorthin wollen, denn alleine soll man nicht gehen. Erst muss ein Angestellter schauen, ob sich keine Elefanten, Warzenschweine oder sonstiges Getier auf dem Korridor zwischen Lodge und Deck herumtreibt, dann dürfen wir, bewaffnet mit den entsprechenden Schlüsseln, die zu den Torschlössern passen und unseren ganzen Getränken, Gläsern, Snacks und Kameras rüber an den Fluss.

Zum ersten Mal auf der Reise passiert es, dass unsere Sonys vertauscht werden, Simone macht für mich ein paar Bilder mit meiner Kamera! So bin ich auch an dieses Foto des Tores gekommen - vielen Dank, Simone 😘 😄 !


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Dieses Deck ist wirklich schön, die perfekte Location für unseren Sundowner
(auch dieses Foto hat Simone mit meiner Kamera gemacht 😉 ).

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Das Wetter ist herrlich, die Stimmung auch, wir bechern kräftig GinTonic und Whiskey, lassen noch einmal viele Situationen der Reise, teilweise mit Hilfe von Fotos, Revue passieren, lachen wie immer viel

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und machen diverse Gruppenfotos, mal fehlt (da ohne Selbstauslöser gemacht) die eine, mal die andere 😉 .

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Zum letzten Sonnenuntergang unserer Reise ist meine Kamera wieder in meinem Besitz!


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Als es dunkel wird, räumen wir unsere Siebensachen zusammen, verlassen das Deck, verschließen ordnungsgemäß dort das Tor und queren den Korridor.

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Dann wollen wir das Tor zum Gelände der Cottages aufschließen, aber was ist das 😕 ? Dort hängt ein unbekanntes Vorhängeschloss, zu dem auch nach vielen Versuchen keiner unserer Schlüssel passen will. Na prima, da sind wir wohl ausgesperrt worden. Wir rufen so laut wir können, rütteln am Tor, scheppern am Metall des Zauns, nichts! Simone hatte ein Foto von den Notfallnummern gemacht, dort rufen wir an. Nichts! 🙄

Kurze Beratung, dann trauen wir uns – durch Diteko gut geschult was das Verhalten im Busch anbelangt 😗 (Do not run, if you run, you are foot, shine around, if there are two eyes in front, it’s not an antilope, it‘s a predator….. usw.) - einen Weg zurück zur Lodge zu suchen. Dank weniger Stirnlampen und mehrerer leuchtender Handys schlagen wir uns unfallfrei über umgefallene Baumstämme, am Boden liegende Äste und Laub tatsächlich bis zur Straße durch. Von dort ist es nur noch ein Stück am Wegesrand entlang bis zu unserem Rolltor, das natürlich auf den ersten Versuch auch nicht aufgehen will. Lost in Kasane…. 🤩 Aber zu guter Letzt verschaffen wir uns Eintritt und finden den Wachmann auf seinem Stühlchen vor der Rezeption sitzend. Er hatte wohl nach uns gerufen und geleuchtet, aber da es von uns kein Lebenszeichen gab, war er der Meinung, dass wir schon wieder auf unseren Zimmern sind... 😮

Naja, alles gut gegangen schlussendlich – und eigentlich ist so ein kleines Abenteuer doch ein würdiger Abschluss unseres Aufenthaltes hier 😎 !

Jetzt aber huschhusch in die Bettchen – morgen haben wir noch ein paar gemütliche Stunden in Kasane und dann einen weiten Weg zurück nach Deutschland (inklusive meinem persönlichen Flop der Reise 😣 ) vor uns!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 14. Nov. 2021
2’085 Beiträge · seit 201214. Nov. 2021 ·
Liebe Bele,
das sieht nach einem sehr launigen Botswana-Abschluss aus - und ein kleiner Schreck als Tester tut ja der Dramaturgie durchaus gut 🤪

als ich allerdings das da gelesen hab:
von denen ich nicht mehr weiß, ob Mujo sie Tree Sisters oder Three Sisters genannt hat,
dachte ich - falls die Unsicherheit aus eine eventuell undeutlichen Aussprache resultiert, könnte da doch leicht Abhilfe geschaffen werden. Vielleicht so?

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Auf jeden Fall viele Grüße
und guten Start in die Woche
Ingrid
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