Die Eulenmuckels cruisen vom KTP ins Kaokoveld

Reisebericht 325 Antworten · 80,4k Aufrufe · gestartet 24. März 2020 von Eulenmuckel
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200630. März 2020 ·
Liebe Karin,

wir freuen uns sehr über eure Begleitung. Aber indem wir das schreiben, haben wir einen Kloß im Hals. Denn vielmehr als auf die virtuellen Reisewochen würden wir uns auf die echte Reise mit euch zusammen freuen. Doch die ist zurzeit so ungewiss und fern.

Ganz liebe Grüße
Uwe und Ruth
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Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200630. März 2020 ·
Tag 5 – 17. Juli 2019 – Bis zum südlichsten Punkt

Mata-Mata – Twee Rivieren

Heute Morgen begann ähnlich wie gestern. Wir standen um viertel vor sieben auf, packten alles zusammen und tranken Kaffee. Dann wollten wir noch schnell tanken, bevor wir uns auf den Weg machten. Die Kunden vor uns wurden noch abgefertigt, dann verschwand der Tankwart mit dem Versprechen, er sei gleich wieder da. Während wir warteten, kam der große Padskrapper angefahren und rangierte ebenfalls rückwärts auf die andere Seite der Zapfsäulen. Dabei machte nicht nur der Motor einen Riesenlärm, sondern im Rückwärtsgang stieß das Fahrzeug einen ohrenbetäubenden Piepton aus. Nachdem die Höllenmaschine zum Stillstand gekommen war, wurde schnell klar, dass wir mit dem Tanken zu warten hatten und erst an die Reihe kamen, nachdem 200 Liter Diesel in das Monstrum geflossen waren.
Dementsprechend brachen wir etwas verspätet auf. Von allen anderen Autos, die schon vor uns losgefahren waren, war nichts mehr zu sehen. Wir ließen uns Zeit und entdeckten, noch bevor wir ins Auob-Tal hinabfuhren, ein paar Giraffen auf den Dünen. Als wir uns dem ersten Wasserloch Sitzas näherten, sahen wir schon von einiger Entfernung, dass dort drei Löwen im Begriff waren, die Wasserstelle zu verlassen. Vorsichtig fuhren wir näher. Die drei kreuzten vor uns die Straße und liefen nach rechts eine leichte Anhöhe hinauf. Dort legten sie sich in den Sand und musterten aufmerksam die Umgebung.

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Wir hätten zu gerne die Geschichte des jungen Männchens erfahren. Hatte ihm ein vorwitziger Schakal in den Schwanz gebissen, oder was sonst war ihm zugestoßen? Wir machten uns so unsere Gedanken.

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Gut gelaunt fuhren wir weiter.
Bei unseren bisherigen Besuchen im KTP hatten wir schon das ein oder andere Mal eine Wildkatze gesehen. Heute kamen drei weitere hinzu. Ein lautes „Stopp, anhalten!“, und Uwe entdeckte die meist gut versteckte Katze ebenfalls. Wir wollen euch schlaflose Nächte mit Suchbildern ersparen und gehen nun lieber gleich ein bisschen näher ran. Die erste Katze war schläfrig und träge und blinzelte nur ab und an von ihrem Ast auf uns hinunter.

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Auch diese hier war müde und bewegte sich kaum.

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Die sonstigen Sichtungen waren wie erwartet: Oryx, Springbock, Gnu und Strauße. Wir fragten uns wiederholt, was die Tiere hier noch zu fressen finden sollten. Bei der kleinsten Bewegung staubte es sehr im völlig kahl gefressenen Tal.

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Ein paar Schakale lagen in der Ebene. Bei Urikaruus stand eine Giraffenmutter mit ihrem noch sehr kleinen Nachwuchs auf dem Berg.

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Wir machten unsere Frühstückspause wieder bei Kamqua. Leider war es so windig, dass wir kein Wasser kochen konnten. Bei Müsli und Nutellabrot leisteten uns Glanzstare, Siedel- und Mahaliweber Gesellschaft.

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Mahaliweber

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Schwalbenschwanz-Spint

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Kurz hinter Kamqua entdeckten wir einen Milchuhu, der in einem Baum saß und seine Beute verspeiste. Für uns sah sie nach einem Streifeniltis aus, den wir lebendig bisher leider noch nie gesehen haben. Wir sind uns aber nicht sicher. Die große Eule rupfte Stücke aus ihrer Beute und drehte ab und zu den Kopf in unsere Richtung. Wir blieben lange dort und beobachteten den eindrucksvollen Uhu.

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Die Weiterfahrt zog sich etwas dahin. Eine weitere kurze Pause legten wir bei Auchterlonie ein und vertraten uns etwas die Beine.

Kapsperling

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Bei unserer letzten Wildkatzen-Sichtung hielt ein älteres Ehepaar neben uns. Wir zeigten ihnen die Katze im Baum, und sie erklärten uns im Gegenzug, wo sie in der Nähe von Twee Rivieren ein paar Erdmännchen gesehen hatten. Die fanden wir jedoch nicht.

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Rotschopftrappe

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Nach der kurvigen Fahrt durch die Dünen erreichten wir Twee Rivieren gegen halb fünf. Wir kauften Brot und Brennholz und suchten uns einen Stellplatz auf dem Campingplatz. In aller Ruhe richteten wir bei noch 26 Grad und Sonnenschein unser Lager ein und duschten. Als Ruth die Autoscheiben sauber machte, erschien unser Campnachbar und bot ihr seinen Wagen als weiteres Betätigungsfeld an. Sie lehnte lachend ab und machte noch ein wenig Ordnung in unserem Camper.

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Zu Fuß liefen wir eine Runde über das Campgelände und zum Picknickplatz und suchten nach Vögeln. Leider waren Rotbauchwürger und Sichelhopf (Scimitarbill) zwar laut, aber entweder unkooperativ im Geäst versteckt oder hyperaktiv und außerdem schneller als wir.
Zum Abendessen grillten wir Springbock. Ruth fand, dass das aufgetaute Fleisch ziemlich fies roch. Auch gegrillt konnte sie sich nicht dazu durchringen. Fies hin oder her, Springbock wird nicht weggeworfen. So aß Uwe die gesamte Portion alleine. Zumindest ihm schmeckte es gut, und wir hofften, dass er sich damit nicht den Magen verdorben hatte.

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Heute kühlte es recht schnell ab, und bei 11 Grad kletterten wir schon um viertel vor neun ins Zelt. Morgen haben wir mit über 220 Kilometern eine lange Etappe vor uns. Den ganzen Abend über hörten wir Löwengebrüll aus verschiedenen Richtungen. Hoffentlich sehen wir morgen früh noch ein paar der Verursacher.

Kilometer: 120
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zuletzt bearbeitet 30. März 2020
44 Beiträge · seit 201930. März 2020 ·
Danke für des Rätsels Lösung! 😄 Anscheinend ist das kleine Handy-Display doch nicht das ideale Mittel für eine so detaillierte Suche? 😉 😄 Die gähnende Katze ist klasse!
2012 Südafrika - Einsteiger Gruppenreise 2017 Südafrika - Selbstfahrer 2018 Botswana - Zeltsafari 2020 Namibia - Frauen Power 4 x 4 wegen Corona verschoben auf 2021 .....da kommt sicher noch viel mehr!
1’415 Beiträge · seit 201430. März 2020 ·
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Vorbildlich 🤩 ! das gibt euch glatt eine satte 6 in "Ordnung" 😄
versichert die tief beeindruckte Margitta
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200631. März 2020 ·
@Evi: Mit dem Handy hast du es dir schon etwas schwer gemacht. Aber die kommenden Wildkatzen verstecken wir nicht mehr so gut.

@Margitta: Zum Glück wissen wir, dass in der Schweiz eine 6 nicht dasselbe bedeutet wie in Deutschland. Also bedanken wir uns bei dir.

Viele Grüße
Uwe
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Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200631. März 2020 ·
Tag 6 – 18. Juli 2019 – De Nossob eraf

Twee Rivieren – Polentswa

Heute Morgen war es wieder ein bisschen kälter, nur noch knapp über null Grad.

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Als wir gegen halb acht unser Park-Permit am Grenzhäuschen zu Südafrika abholen wollten und in einer kleinen Schlange standen, „wunderte“ sich eine Schwedin lautstark darüber, dass jemand hinter uns über 10 Minuten seinen Motor laufen ließ. So etwas wäre in Schweden undenkbar, da würde man sofort Bescheid kriegen. Uwe freute sich darüber, weil auch wir uns schon immer fragen, warum einige Leute minutenlang den Motor laufen lassen, nur weil sie es können und dabei nicht merken, dass es andere stört.
In einem staubigen Fahrzeug-Pulk verließen wir Twee Rivieren nach Norden ins Nossob-Tal. Die meisten fuhren Richtung Mata Mata, und so löste sich der Konvoi schnell auf. Schon bald waren wir alleine unterwegs. Verfahren konnten wir uns heute nicht. Wir mussten einfach nur 220 Kilometer geradeaus fahren. Als wir am ersten Wasserloch Leeuwdril eintrafen, hatten wir ein kleines Déjà-vu, denn dort machte sich gerade eine braune Hyäne aus dem Staub. Leider war sie noch schneller verschwunden als gestern die Löwen.

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Hätten wir uns doch besser nicht so vertrödelt, obwohl die beiden Autos, die vor uns gefahren waren, weit und breit nicht zu sehen waren. Vielleicht halten die aber auch nicht für Hyänen.

Lannerfalke

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Die ganze Nacht über und auch am Morgen noch hatten wir Löwengebrüll gehört. Aber entlang der Straße war noch nicht einmal eine Schwanzspitze zu entdecken. Auffällig waren die vielen Greifvögel im Nossob-Tal, während wir im Auob fast keine gesehen hatten. Am häufigsten saßen Weißbürzel-Singhabichte in den Bäumen, ab und an ein Raubadler. Auch heute entdeckte Ruth eine Wildkatze, die diesmal nicht in einem Baum, sondern in der Ebene lag.
Ansonsten sahen wir viel Sand, viele trockene Büsche, viel Nichts und noch mehr Staub.

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Eine kleine Herde Springböcke war bereits eine willkommene Abwechslung. Zwei Böckchen schoben sich gelangweilt ein wenig hin und her.

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Gabarhabicht

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Selbst die Kröte war – wenn wahrscheinlich auch nicht ganz freiwillig – ausgewandert und hatte ihren Schild an diesem einsamen Ort zurückgelassen.

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Ohne nennenswerte Sichtungen ging es weiter bis Melkvlei, wo wir nur eine kurze Toilettenpause einlegten. Ein verdientes, längeres Mittagspicknick gab es dann nach einer spektakulären Gnu-

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und einer noch besonderereren
Oryxerstsichtung

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in Dikbaardskolk. Lieber @Zugvogel-Dani, warst du es nicht, der von weniger, dafür aber von Sichtungen mit mehr Qualität gesprochen hatte? Irgendwie waren wir da wohl falsch unterwegs. Sobald wir den Tisch mit Brötchen, Marmelade, Nutella usw. gedeckt hatten, kam eine Horde Webervögel und Glanzstare angeflogen und spekulierte auf Krümel.

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Während Ruth ihr Brötchen nur halbherzig gegen das Webergeschwader verteidigte, ging der Schakal, der im Schatten ebenfalls darauf wartete, etwas Essbares zu ergattern, leer aus. Wahrscheinlich hatte er längst alle Streifenmäuse verspeist, die sonst immer munter hier in den Büschen umhergeklettert waren. Davon entdeckten wir nämlich keine einzige.

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Als wir unsere Teller unter dem Wasserhahn am Auto abwuschen, stürzten die Webers aus allen Richtungen herbei. Obwohl es bis zur nächsten Wasserstelle gar nicht so weit war, ließen wir den Hahn ein wenig geöffnet und gönnten den sympathischen Gesellen den ein oder anderen Tropfen zum Duschen oder Trinken.

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Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200631. März 2020 ·
Um die lange Tagesetappe zu schaffen, fuhren wir meist zwischen 40 und den erlaubten 50 km/h. Es gab aber auch weiter nicht viele Tiere, wegen denen wir hätten anhalten müssen. An den Wasserlöchern standen meist Springböcke, seltener Gnus und Oryx. Einmal sahen wir auch ein paar Elandantilopen, und ein einzelnes junges Gnu blökte herzzerreißend nach seiner Mutter.

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Kurz vor Nossob lief ein einzelner Gepard über die Straße. Als wir die Stelle erreicht hatten, an der er zwischen den Sträuchern verschwunden war, konnten wir noch einen schnellen Blick erhaschen.

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In Nossob machten wir wieder Pause, kauften Feuerholz, benutzten die vorletztes Jahr neu gebauten Toiletten für Camper und schauten kurz im Hide vorbei. Beim Verlassen des Camps fielen uns die nun fertiggestellten Chalets auf, durch die sich das Camp stark vergrößert hat.
Die letzten 60 Kilometer bis Polentswa legten wir im schönen Nachmittagslicht zurück. Auch an den Wasserlöchern entlang des Weges war nicht viel Betrieb.

Eine mittlerweile vielleicht Fünftsichtung?!

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Beim Polentswa Wasserloch saß ein schöner Gaukler im Wasser, wusch sein Gefieder und trank. Dabei ließ er sich viel Zeit und kühlte sich die Füße.

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Wir ließen uns auch viel Zeit, verzichteten aber auf das Füße-Kühlen. Außer uns stand noch ein Fahrzeug dort. Wie wir später feststellten, belegte das Paar aus diesem Auto auf Polentswa den Stellplatz Nummer 1. Wir standen auf Nummer 2, die 3 blieb leer.

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Auf der Campsite dauerte es heute etwas länger, bis wir das Auto gerade aufgestellt hatten. Wir mussten erst ein Loch für das linke Vorderrad schaufeln, damit Ruth nicht kopfüber während der Nacht aus der Koje gerutscht wäre. (Bele hat an dieser Stelle Schreibverbot!) Schließlich hatten wir es geschafft, und das Bett war geebnet. Wir bauten das Zelt auf und sagten dem Platz „Hallo“, denn Polentswa gehört zu unseren absoluten Favoriten.

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Brustbandprinie

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Als das Feuer brannte und die Sonne glutrot untergegangen war, leuchtete der Horizont noch einmal dunkelrot auf. Man konnte die Stille hören. Es war herrlich.

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Zum Abendessen grillten wir Springbock, der heute nicht ganz so merkwürdig roch wie gestern. Zumindest versuchte Ruth sich das einzureden. Dazu machten wir Salat mit Gurken, Zwiebeln, Feta und Tomaten. In die Glut legten wir ein paar Kartoffeln.
Ruth hatte ein paar Kerzen im Sand aufgestellt (auf dem letzten Foto kann man eine davon ein ganzes Stück rechts neben dem Baum erkennen). Als es gerade dunkel geworden war, wollte sie diese entzünden, konnte zwei Kerzen aber einfach nicht wiederfinden. Plötzlich bemerkte sie eine Tüpfelhyäne, die um das Camp schlich. Das konnte doch nicht wahr sein: Hatte das nimmersatte Vieh doch bereits zwei Kerzen gefressen! Aber nicht mit Ruth. Mit lautem Klatschen machte sie ein paar schnelle Schritte auf den Räuber zu und nahm ihm die dritte Kerze wieder ab. Na ja, nicht direkt aus dem Maul. Die Hyäne war vorher vor der wütenden Ruth getürmt und hatte ihre Beute fallen lassen. Wie gut, dass Hyänen zwar besonders starke Kiefer haben, das aber anscheinend nicht wissen. Leider war auch diese Kerze so angebissen, dass sie nicht mehr zu gebrauchen waren. Ruth hatte schimpfend ihre liebe Mühe, alle angegeiferten Wachsteilchen wieder aus dem Sand zu sammeln. Zischend warf sie sie ins Feuer, was dieses hoch auflodern ließ. Ein wenig leid tat uns die Hyäne doch, denn wie muss man sich wohl fühlen, wenn zwei Kerzen im Bauch miteinander fangen spielen. Auf jeden Fall war sie eingeschüchtert, und so bekamen wir während des Abendessens keinen weiteren Besuch.
Nach dem Spülen fanden wir unter einem Busch noch eine kleine Maus, die immer wieder neugierig ins Licht huschte und aus unserem Spülwasser ein Tomaten- oder Fetakrümelchen heraussammelte.

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Kilometer: 229
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2’265 Beiträge · seit 201131. März 2020 ·
Hallo ihr Lieben,

euren Bericht ist keine Kerze im Sand, aber für mich eine in die finstere Nacht. So kommt es mir jedenfalls vor.
Ein bisschen Wehmut ist auch noch dabei – bei wem nicht – aber die Freude über euren, mal wieder
sehr schönen Bericht, überwiegt. Am meisten gefallen mir die Fotos von den Wildkatzen und dem Milchuhu. Klasse!

Lieben Dank für das virtuelle Entführen nach Afrika

Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
2’524 Beiträge · seit 200931. März 2020 ·
Hallo liebe Muckels,

Polentswa Nr.2 🙂 , da schnürt´s mir grade was zusammen. Ich mach die Augen zu und kann es riechen, höre die Bellgeckos und nachts die Löwen vom Wasserloch her...

Vielen Dank für den schönen Exkurs,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
1’061 Beiträge · seit 200631. März 2020 ·
Ach... Ja, Polentswa. Was für ein herrlicher Fleck Erde.

Wir hatten im Januar vor euch auch die Nr. 2. Aber wir sind gleich wieder abgereist... Längere Geschichte. Ich frage zuerst mal so: wie sah der Betonboden unter dem A-Frame aus? War er gesäubert worden von allfälligen Überbleibsel von sagen wir mal nicht mehr ganz so lebendigen Tieren? 😮 😉

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
4’388 Beiträge · seit 201531. März 2020 ·
Die Hyäne war vorher vor der wütenden Ruth getürmt und hatte ihre Beute fallen lassen.
🤩 🤩 🤩 🤩
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
8’801 Beiträge · seit 201031. März 2020 ·
Eulenmuckel schrieb:
Auf der Campsite dauerte es heute etwas länger, bis wir das Auto gerade aufgestellt hatten. Wir mussten erst ein Loch für das linke Vorderrad schaufeln, damit Ruth nicht kopfüber während der Nacht aus der Koje gerutscht wäre. (Bele hat an dieser Stelle Schreibverbot!)
Aber lachen darf ich hoffentlich, oder? 😐 😄

Hier musste ich nochmal lachen:
Zischend warf sie sie ins Feuer, was dieses hoch auflodern ließ.
Ruth, die Schlange - oder wie? 🙄 🤪

Dieses Foto hat mir einfach nur super gut gefallen, ganz ohne zu lachen!

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Mir scheint, sie zwinkert uns allen zu und will uns damit sagen: "Haltet durch - irgendwann sehen wir uns wieder, keine Sorge!"

Liebe, leicht wegmütige, oder auch wehmütige (danke Friederike!) Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 31. März 2020
4’388 Beiträge · seit 201531. März 2020 ·
Liebe, leicht wegmütige Grüße von Bele
....tja, eine echte Freudsche Fehlleistung, der ich mich anschließen möchte...will auch weg. 🙁
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
2’085 Beiträge · seit 201231. März 2020 ·
Und noch ein Hallo - mit großer Freude über die Nachtschicht der Berichtschreiber, es gab wohl die passende Musik im diese Uhrzeit 🤩
Ich weiß ja nun schon eine Weile, dass sich Ruth sehr standhaft sein kann, aber dass sie sich jetzt tatsächlich auch mit Hyänen anlegt, mutig, mutig ...
Polentswa ist irgendwie ein magischer Ort, auch wenn wir damals nur durch die Campsite gefahren sind und in Ermangelung eines Campers in der damals recht neuen Lodge übernachtet haben ... direkt am Abbieger lagen zwei Löwen, einer hatte sich wohl den Magen verdorben und sich mehrmals übergeben ... ob der auch zwei Kerzen verschluckt hat???
Fragen über Fragen, aber mal wieder ganz fraglos herrliche Bilder und Eindrücke
und so auch von mir ganz herzliche wegwillige Grüße
Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
zuletzt bearbeitet 31. März 2020
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200601. Apr. 2020 ·
@Guggu: Das Licht in der Nacht – ein schönes Bild, aber wir hoffen, dass es nicht gar so finster ist. Und wenn, dann ist die Hyäne daran schuld. 😉

@Matthias: Ja, wenn man schon einmal dort war, kann man sich mit geschlossenen Augen problemlos dorthin versetzen. Hach!

@Sam: Also an dem Betonboden ist uns nichts Unangenehmes aufgefallen. Offensichtlich sah es bei euch etwas anders aus. Würde mich schon mal interessieren, wovor ihr dort geflüchtet seid. Oder ist das zu eklig, um es zu erzählen?

@Bele:
Aber lachen darf ich hoffentlich, oder?
Na gut, weil du es bist. 😉
Das mit den Kerzen scheinst du ja verstanden zu haben. Das Feuer ist nur aufgelodert, weil Ruth gezischt hat. 🙂
Dass dir der Milchuhu gefällt, konnten wir uns schon denken. Und mit seinen Gedanken liegst du sicherlich richtig. Schließlich sind wir zurzeit alle ziemlich wegmütig. 😉

@Friederike: Ich glaube, wir haben ein neues Wort gefunden: "wegmütig" ist total intuitiv und viel sympatischer als "Ausgangssperre".

@Ingrid: Das letzte Kapitel ist in der Tat erst ziemlich spät fertig geworden. Und das lag nicht an der Musik. 😉
Es könnte sogar sein, dass es heute noch später wird – also morgen. 🙂

Ganz liebe Grüße in die Runde
Uwe
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1’061 Beiträge · seit 200601. Apr. 2020 ·
Hoi zäme

Nein, nein, ich kann die Geschichte schon erzählen. Da ich wahrscheinlich eh keinen Reisebericht mehr über diese Reise veröffentlichen werde 😕 , kann ich das ja jetzt hier zum Besten geben.

Also, wir sind auch wie ihr vom Süden (Rooiputs) über Nossob bis Polentswa raufgefahren. Hier der Auszug aus meinem Tagebuch:

Anmerkung: das war recht brühfrisch nach dem Erlebnis geschrieben worden. Jetzt so im Nachhinein: selbstverständlich war es von einem Tier... 😛
Als wir den Abzweig zur Campsite Polentswa erreichen, schauen wir zuerst beim Wasserloch vorbei. Wieder sind einige Bateleur da und in der Pfütze neben dem Bohrloch suhlen sich drei Tüphelhyänen. Endlich! Somit hat sich die von Beenie gestern geäusserte - natürlich mehr im Spass - Voraussage bewahrheitet: «morgen sehen wir Tüpfelhyänen!».

Langsam muss ich dringend auf Toilette, deshalb bleiben wir nur ganz kurz stehen und fahren dann rüber auf die botswanische Seite zur so wunderschön gelegenen Polentswa Campsite. Beim Heranfahren sind wir zuerst noch etwas enttäuscht, dass wir nicht wieder wie im letzten Jahr die Nr. 1 gebucht bekommen haben, als wir aber auf die Nr. 2 einbiegen, sind wir auch sehr zufrieden. Es gibt einen tollen Schattenbaum und einen ebenso fantastischen Überblick über die Polentswa Pfanne. Ich entschwinde kurz, derweil mein Bruder die Campsite inspiziert. «Hier ist überall Blut!», höre ich ihn rufen. Auf dem Zementboden des Schattendachs sind tatsächlich die unübersehbaren Hinweise auf ein Blutbad auszumachen. Es sind wirklich nicht nur ein paar Tropfen und ich erspare es euch jetzt, Bilder davon zu zeigen. Überreste eines Tieres wie Knochen, Schädel oder Innereien sind keine zu sehen und so kann es fast nur von einem Menschen sein. Hatte jemand ein Unfall? Hat hier gar jemand geschlafen und wurde von einem Leopa… Ach, nein, das wollen wir gar nicht wissen. Die Gedanken daran… Nein, so können wir hier nicht bleiben.

Natürlich können wir nicht wissen, wie lange das schon her ist und Kriminaltechniker sind wir auch nicht, aber allzu alt sehen diese Spuren nicht aus. Wir sind uns auch bewusst, dass hier draussen nicht ständig jemand vorbei kommt und sich um die Campsites kümmert, aber dass die Spuren des Massakers nicht beseitigt wurden, irritiert uns dann doch ziemlich. Und es ist uns auch klar, dass das hier die freie, ungebändigte Natur ist und es sehr wohl auch einfach von einem Tierriss sein kann. Wir sind hart im nehmen, ertragen so einiges, aber das hier geht für uns nicht. Wie sollen wir uns hier für drei Tage gemütlich einrichten mit dem ständigen Blick auf die Blutlachen und die Gedanken daran, was wohl passiert sein möge.

Also fahren wir rüber zur wenige Kilometer entfernten Lodge und sprechen dort mal vor. Diese haben mit dem Betrieb der Campsite aber nichts zu tun und können uns somit auch nicht sagen, ob die zum Zeitpunkt unserer Ankunft noch nicht belegte Campsite Nr. 1 verfügbar wäre. Im Wissen, dass die drei Stellplätze so oder so fast immer ausgebucht sind und man teilweise bis zu einem Jahr im voraus reservieren muss, gehen wir davon aus, dass sowieso noch jemand kommen wird. Und einfach einen Stellplatz belegen ist absolut nicht unsere Art, also bleibt uns nichts anderes übrig, als nach Nossob zurück zu fahren.

Zwei Stunden später kommen wir dort total erschlagen an. Freie Stellplätze hat es genug und so verlängern wir einfach unseren geplanten Aufenthalt um die drei Nächte.
Und die Auflösung gab es dann drei Tage später (wir haben da von Nossob aus einen längeren Gamedrive gemacht bis Lijersdraai und haben dann auf dem Rückweg am Polentswa-Wasserloch gehalten):
Bei «Polentswa» halten wir an und gucken uns ein wenig um. Da hält ein Wagen neben uns und der Fahrer fragt uns, ob wir die beiden Typen wären, die letzthin die Campsite Nr. 2 hier wegen des Bluts verlassen hätten? Es stellt sich heraus, dass die beiden aus Kapstadt kurz vor uns dort waren und die Ursache für das Blutbad live und in Farbe mitbekommen haben; ein verwundetes Gnu - wohl durch Rangkämpfe mit einem anderen Bullen verursacht - sei von den drei hier ansässigen Tüpfelhyänen verfolgt worden. Entkräftet habe sich die Antilope gegen 2:30 Uhr unter dem A-Frame auf dem Zementboden niedergelegt, eine der Hyänen sei zeitweise auf dem Gnu obendrauf gelegen. Irgendwie hat es sich noch befreien können und in den näheren Busch geschlagen, wo es dann endgültig getötet und gefressen wurde. Jedenfalls seien die Hyänen am nächsten Tag mit äusserst dicken Bäuchen am Wasserloch unten gelegen.
Jetzt so im Nachhinein: wir hätten ja auch einfach grossflächig Sand auf dem Zementboden verteilen können, um die Spuren zu überdecken. 😁 Dann wäre das sicherlich auch aushaltbar gewesen. Na ja, egal. Zumindest haben wir jetzt eine tolle Story zu erzählen, nicht?

Und ich frage mich bis heute, wie das mit dem Buschtelefon so gut geklappt hat, dass diese wildfremden Kapstädter über uns Bescheid wussten. 😄

Liebe Grüsse
Sam
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1’526 Beiträge · seit 201101. Apr. 2020 ·
Guten Tag SAM

also die Wartung der Polentswa- CS wird nach meiner Erkundigung von 2 Angestellten der Polentswa Lodge

gemacht ( habe die beiden im letzten November nämlich extra danach gefragt )....kann sein , dass die

Lodge-Leitung offiziell wirklich nichts davon weiss und diese Dienstleistung vielleicht "subsidiär" erledigt

wird......... 🙂

LG.........................BMW
zuletzt bearbeitet 01. Apr. 2020
1’061 Beiträge · seit 200601. Apr. 2020 ·
Hallo BMW

Na, das würde ja passen und man wäre geneigt, mal wieder die «T.I.A.»-Keule rauszuholen. 😄 Wir haben dort einfach mit einem Lodge-Mitarbeiter gesprochen und der hatte nun wirklich keine Ahnung, was auf der wenige Kilometer entfernten Campsite abgeht. Ich hatte mir nämlich schon gedacht, dass es ja nur logisch wäre, wenn sich Mitarbeiter der nahen Lodge um den Unterhalt der Campsite kümmern würden, anstatt dass da immer irgendwelche Mitarbeiter/ Ranger der Parkverwaltung aus Botswana rüberfahren müssten.

Wir müssen die Dikussion hier ja nicht führen - sorry an die Muckels für dieses Abschweifen! -, aber nur kurz noch diese Anmerkung: man bezahlt bei diesen Camps ja in erster Linie wirklich für das absolut unvergleichliche Naturerlebnis und ich erwarte und brauche ganz grundsätzlich nicht allzu viel. Für den Zustand dieser Camps nehmen sie aber schon ziemlich viel Geld und dass diese Blutlache dann tagelang nicht gereinigt wird... Na ja.

Liebe Grüsse
Sam
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794 Beiträge · seit 200601. Apr. 2020 ·
Liebe Ruth, lieber Uwe,

ich freue mich sehr über euren Bericht! Ihr habt immer genau die richtige Mischung aus kurzweiligem Text und super Fotos, und wenn es dann u. a. auch noch in den KTP und den Süden Namibias geht, bin ich erst recht gerne mit dabei.
Es ist wirklich schlimm, wie trocken alles war und wie schwierig es für die Tiere gewesen sein muss - zum Glück hat der Park (oder zumindest Teile davon) ja inzwischen Regen abbekommen und ich bin ganz happy, wenn ich auf der Nossob Webcam das ganze Grün sehe 🙂

Gerne reise ich weiter mit und hoffe, ich werde den KTP und weitere Ziele in Namibias Süden ab Dezember wie geplant wiedersehen können.

Bis dahin ist es ja noch etwas Zeit und euer Bericht eine willkommene Abwechslung!
Herzliche Grüße aus der Grafschaft
Tanja
zuletzt bearbeitet 01. Apr. 2020
12 Beiträge · seit 201801. Apr. 2020 ·
Hallo Bele,

wie immer ein schöner Bericht.
Die Sehnsucht wächst, der für Mai gebuchte Urlaub Namibia / Südafrika wird wohl oder übel nicht stattfinden.
Da muss man sich halt an den schönen Berichten und den eigenen Erinnerungen der letzten Urlaube erfreuen.
Schauen wir mal, ob wir den geplanten Urlaub dann zumindest im nächsten Jahr durchführen können.
Da steckt schon eine Menge Planungsarbeit und Vorfreude drin.

Wie ich aber feststelle, sind doch auch einige "Foris" aus unserer Gegend.
Grafschaft, Königswinter und wir aus der nahen Eifel.

Bleibt gesund!!

Wölfle