EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200627. März 2020 ·
Tag 3 – 15. Juli 2019 – Ankunft im KTP
Kalahari Farmhouse, Stampriet – Mata-Mata, KTP
Die Nacht war kühl, aber nicht eisig. Als wir um 7.30 Uhr aufstanden, hatten wir fünf Grad, und über der Ebene hing leichter Nebel.
Die Sonne war aufgegangen, und so gab es keinerlei Grund zu frieren. Dennoch war es uns nicht gemütlich genug, um ausgiebig zu frühstücken. Stattdessen gab es Kaffee, Tee und ein paar Rusk im Stehen.
Wir packten in Ruhe unsere Sachen zusammen und fuhren gegen halb neun los. In Stampriet tankten wir nochmal voll und verließen hinter dem Ort wieder die Teerstraße. Auf der C15 ging es weiter nach Südosten durch das Auob-Tal. Bereits hier fiel uns die Trockenheit auf. In der Ebene stand kein Gras, nur hartes, graues Gestrüpp säumte den Weg. Kilometerweise waren alle Bäume und Sträucher gerodet und zu Holzkohle verarbeitet. Vereinzelt qualmten die Meiler vor sich hin. Über den Tafelbergen kreisten ein paar schwarze Felsenadler.
Einzelne Klippschliefer und Springböcke ließen sich blicken. Sonst fuhren wir durch wenig abwechslungsreiche Landschaften. Natürlich hingen einige große Webervogelnester in teilweise toten Kameldornbäumen. Wie gestern waren außer uns kaum Autos unterwegs, bestenfalls ein paar Farmer.
Wir machten keine Pause und erreichten kurz nach Mittag Mata Mata. Die Ausreise ging schnell, und auch in der südafrikanischen Rezeption waren wir alleine. Im Shop kauften wir Feuerholz und suchten uns einen Stellplatz mitten im Camp im Schatten. Während einer längeren Pause picknickten wir mit Wildschinken, Kräuterfrischkäse, Möhren und Butterbroten.
Dann duschten wir und brachen zu unserem ersten Gamedrive auf. Durch das Auob-Tal fuhren wir etwa 30 Kilometer nach Süden. Wie befürchtet war es auch hier sehr trocken, und kaum Tiere ließen sich blicken. Ein paar Springböcke, wenige Gnus und eine Handvoll Giraffen standen im Tal. In einem Baum entdeckten wir eine Wildkatze, die sich mit der Fellpflege beschäftigte.
Nach den großen Springbockherden, Oryxantilopen oder den vielen Schakalen, die wir hier sonst stets an den Wasserlöchern angetroffen hatten, hielten wir diesmal vergeblich Ausschau. Es war fast ein wenig trostlos. Selbst die Geier, Falken und Raubadler waren in andere Gebiete geflogen, und ein einzelner Singhabicht war für heute alles, was wir an Greifvögeln vor die Linse bekamen.
Weißbürzel-Singhabicht
Rußnektarvogel
Einige Kilometer weiter döste die nächste Katze im Baum. Auch sie blinzelte nur träge in die Sonne und rührte sich nicht.
Bei Craig Lockhart lief ein Honigdachs zum Wasserloch. Wir erkannten im ersten Moment von weitem gar nicht, um was für ein Tier es sich handelte, weil es so dürr und ausgemergelt aussah. Seine Beine schienen viel zu lang, und er stolperte schwach vorwärts.
Zehn Meter vor dem Wasser legte er sich platt auf den Boden, um Kraft zu sammeln. Für uns sah es so aus, als bräche er zusammen und schaffe es vor Schwäche keinen Schritt weiter.
So hatten wir einen Honigdachs noch nie gesehen. Normalerweise kennen wir sie als kräftige Burschen, vor denen alle anderen Tiere Respekt haben. Dieser hier war so klapprig, dass er uns leidtat. Am liebsten wären wir ausgestiegen und hätten ihn zum Wasser getragen. Irgendwann schleppte er sich aus eigener Kraft weiter und trank. Wie ein Betrunkener torkelte er anschließend im Zickzack wieder davon. Weit kam er allerdings nicht, denn schon ein paar Meter hinter dem Wasserloch lag er wieder im Sand. Wir waren uns ziemlich sicher, dass dieses Tier nicht mehr viele Sonnenaufgänge zählen würde.
Nach dieser Begegnung machten wir uns Gedanken, ob wir unseren Besuch im KTP doch besser hätten stornieren sollen. Von ein paar Freunden oder anderen Fomis hatten wir gehört, dass sie ihren Aufenthalt auf Grund der Dürre in diesem Jahr gecancelt hatten. Wir hatten damals überzeugt geantwortet, dass Mäuse, Vögel und vor allem Eulen sicherlich bleiben würden. Wenn sämtliche Antilopen und mit ihnen alle größeren Katzen abgewandert wären, würden wir eben nur Karakale fotografieren. Das scheue Tier stand schon lange ganz oben auf unserer Wunsch-Liste. Trotz etlicher Besuche im KTP war uns noch nie eine Sichtung geglückt. Nun machte sich doch ein wenig die Sorge breit. Solch armen Kreaturen wie diesem Dachs wollten wir nicht eine ganze Woche lang bei ihren letzten Schritten zusehen. Wir verdrängten diese düsteren Aussichten und sahen zwei Giraffen bei ihren mühevollen Trinkversuchen zu, bevor wir umdrehten und uns langsam auf den Weg zurück ins Camp machten.
Als wir ein kurzes Stück gefahren waren, bemerkte Uwe im Rückspiegel ein Stück Metall, das hinter dem Auto auf der Fahrerseite hervorstand. Die Halterung einer Gasflasche hatte sich gelöst und baumelte lose herum. Uwe schnitt eine Scheibe von unserer Schwimmnudel ab und klemmte sie unter die Metallmanschette, um die Gasflasche fester zu spannen. Unsere beiden Wildkatzen lagen noch immer an derselben Stelle in ihren Bäumen. Die erste hatte nur leicht ihre Position geändert.
Im späten Sonnenlicht fuhren wir zurück ins Camp, machten Feuer und grillten Boerewors, Brote und aßen gemischten Salat.
Der Vollmond schien vom Himmel, und wir standen mit gemischten Gefühlen im KTP. Einerseits waren wir froh, nach zwei Jahren Pause wieder hier zu sein. Andererseits merkten wir schon jetzt, dass die Trockenheit das Landschaftsbild des Parks verändert hatte und wir dieses Mal weniger Tiere zu sehen bekämen. Selbst die sonst viel gesichteten Rotbauchwürger, Glanzstare und Schwalbenschwanz-Spinte hatten sich heute kaum gezeigt. Als wir im Dunkeln noch am Feuer saßen, stimmten plötzlich die Schakale um das Camp herum ihr typisches Gejaule an. Der Ruf der Kalahari tröstete uns, und es war herrlich, ihren Stimmen zu lauschen.
Conny + Micha1'055 Beiträge · seit 201628. März 2020 ·
Liebe Ruth , als ich Beles Bild mit deinen Trittchen gesehen habe , dachte ich mir ( als Enkelin , Tochter , Nichte und Schwester von Schuhmachern ) - schmeiß sie weg . Mein Vater sagte bei solchen " Patienten " stets : " Die Schnürsenkel sind noch zu gebrauchen " . Diese Latschen haben noch nicht mal welche !!! Mein Bruder hätte dir gesagt : " binde 5 Euro dran und schmeiß sie weg " Ihr habt hier im Forum so viel Zuspruch - sollen wir zu einer Spendenaktion für ein Paar neue Crocs aufrufen??? 😄 😄 😄 Liebe Grüße Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
Hallo liebe Eulenmuckels, ich oute mich als stille Mitleserin und hoffe Ihr schreibt schnell weiter. Ich bin momentan in NZ gestrandet und lese mich durch eure ganzen Berichte. 🙂 🙂 🙂
Woher kommt eigentlich euer Forumsname? Ich kenn nur die "Moggele" und das sind kleine Kälbchen. Kann man jetzt die kleinen Eulchen davon ableiten?? 😎 😎
Viele liebe Grüße ...wenn auch unbekannterweise... EVI
Jesses, sechs Monate nachdem wir dort waren immer noch so trocken und ganz offenbar noch «ausgestorbener». Es war schon bei uns wirklich sehr leergefegt, gerade auch im Auob-Tal. Aber auf die Kameldornbäume rund um «Sitzas» und «Craig Lockhard» ist einfach verlass: dort findet man immer mal wieder Wildkatzen und bei uns wenigstens auch noch einige Eulen.
Auf Mata Mata hatten wir glaube ich dieselbe Campsite ergattert. 🙂
Eulenmuckel schrieb: Bei der Autovermietung wartete bereits ein nagelneuer Landcruiser auf uns. Wir beeilten uns mit den Formalitäten, aber als wir schon losfahren wollten und Uwe den Schlüssel für die Hecktür ausprobierte, stellte sich ein Defekt am Schloss heraus. Es ließ sich nicht abschließen. Welch Überraschung: ein Problem mit dem Schloss der Hecktüre! Hierin sind wir ja bereits Profis. Die Mechaniker kamen und bastelten.
Liebe Eulenmuckels,
wie ich mich freue, das Ihr einen neuen Reisebericht mit uns teilt! Nichts käme gerade gelegener in diesen Zeiten. Ein dickes Dankeschön schon jetzt für die schönen Stunden, wie wir alle mit Euch in den nächsten Wochen haben werden. 🤩 Wir hatten ja schon bei Bele im Bericht festgestellt, dass wir Ende September EUREN Landcriuser übernommen hatten. Und irgendwie werden da wieder Erinnerungen wach...
Uns hat es erst am ersten Morgen erwischt, als wir nicht mehr aus der Campingkabine herauskamen... Wir konnten uns jedoch über die Zelttür raushangeln und die Tür von außen öffnen. Sie ließ sich fortan leider auch nicht mehr nachts verriegeln von innen. Ein paar Tage später ließen wir es in Swakopmund richten... Und da drängte sich uns die Frage auf, wieviele Mechaniker es wohl in Namibia braucht, um EIN Schloss auszutauschen. Genau: man benötigt 3. Einer hält den Schraubenzieher und zwei drehen das Auto im Kreis... Oder so ähnlich... Ganz liebe Grüße aus Berlin,
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200628. März 2020 ·
@Conny: Vielen Dank für deine liebe Idee. Aber ein Crowdfunding wird nicht nötig sein. Tada! Es gibt inzwischen würdige Nachfolger für die alten Treter:
Eine Sohle haben sie zwar immer noch nicht, aber die Unterseite taugt zumindest wieder zum Klettern und auf rauhen Steinen Herumrutschen, worunter die alten im Laufe der letzten 10 Jahre arg gelitten haben. Wir haben gestern Abend übrigens noch sehr gelacht über deinen Spruch mit den 5 Euro.
@Evi: Herzlich willkommen! Wenn du wirklich alle alten Reiseberichte lesen willst, kannst du ja noch lange ausharren. Wir freuen uns, wenn sie dir dir Zeit vertreiben. Zu unserem Forumsnamen: Eulen sind Ruths Lieblingsvögel. Muckel ist so eine Mischung aus Kosename und einem Synonym für gemütliches Kuscheln (= muckeln). Daraus hat sich der Name irgendwie ergeben.
@Sam: So viele Wildkatzen wie in diesem Urlaub haben wir im KTP noch nie gesehen. Das war es aber auch schon mit "mehr als sonst". Andere Sichtungen (bis auf eine) waren eher mau und wohl der anhaltenden Trockenheit geschuldet.
@Moose: Vielen Dank für eure Geschichte. Ich kann nicht verstehen, warum es so schwierig ist, ein Schloss so robust zu machen, dass es länger hält. Dieses Hecktür-Schloss ist die größte Schwachstelle an diesem sonst so perfekten Wagen. Ich sehe, ihr wart bei Oryx Canopies. Da musste ich im letzten Urlaub ebenfalls hin. Aber diese Geschichte passiert erst in ein paar Tagen im Bericht. Wenigstens hat unsere fachmännische Befestigung für den Länderaufkleber zuverlässig gehalten. 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200628. März 2020 ·
Tag 4 – 16. Juli 2019 – Ein ganzer Tag Gamedrive
Mata-Mata
Auch in Mata Mata waren die Nacht und der Morgen nicht sehr kalt. Bei knapp vier Grad konnten wir es beim Aufstehen gut aushalten. Wie gestern kochten wir Tee und Kaffee und packten den Camper zusammen.
Bei den Südafrikanern liefen kollektiv die Motoren, teilweise ließen sie sie aufheulen und fuhren bereits lautstark über den Platz. Wir holten unser Permit und brachen auf in den Park. Das erste Morgenlicht auf den roten Dünen war wunderschön.
Tiere sahen wir wie erwartet wenige. Ein paar Oryx kämpften und wirbelten dabei eine Menge Staub auf.
Wieder entdeckte Ruth eine einzelne Wildkatze in einem Baum.
Wie man sieht – oder eben auch nicht, ist das während der Fahrt kein einfaches Unterfangen.
Suchbild – Wer findet die Katze?
Drei Löffelhunde lagen nicht weit von der Straße, schreckten aber hoch, als wir hielten und entfernten sich schnell.
Die Springböcke ließen sich von der Trockenheit ebenfalls nicht die Laune verderben und sprangen in ihrer typischen Art über die Ebene, dass es nur so staubte.
Wir rollten langsam nach Süden und hielten an vielen hohen Bäumen, um nach Eulen oder weiteren Wildkatzen Ausschau zu halten. Zur Not hätten wir auch einen kleinen Leoparden genommen. So kamen wir natürlich nur langsam voran und erreichten den Kamqua Picknickplatz erst am späten Vormittag.
Marico-Flycatcher
Trotzdem machten wir eine Frühstückspause mit Müsli und Nutella-Broten. Als wir dort saßen, lief eine Mutter mit ihrer Tochter auf dem Weg zur Toilette an uns vorbei. Die Tochter meinte ganz verzückt: „Oh, guck mal, Nutella.“ Als die beiden zurückkamen, bot Ruth der Kleinen etwas an. Die Nutella-Süchtigen müssen einander in knappen Zeiten aushelfen. Das ließ sich das Mädchen nicht zweimal sagen, holte aus ihrem Auto zwei Scheiben Brot und schmierte sich die Schokoladenmasse darauf. Wir tauschten mit der netten Familie aus Braunschweig ein paar Worte. Ein Südafrikaner gab uns den Tipp, dass auf der Verbindungsstrecke ins Nossobtal Löwen zu finden seien. Daher fuhren wir nicht weiter nach Süden, sondern bogen nach Osten ab. Beim Wasserloch Vaal Water fanden wir tatsächlich ein paar Löwinnen und einen Pascha auf den Dünen. Selbstverständlich schlief das Rudel, und nur ab und zu hob eines der Tiere den Kopf.
Obwohl sich hier nicht allzu viel tat, blieben wir über eine Stunde bei den Löwen und nutzten die seltenen Gelegenheiten, wenn ein Tier die Position wechselte und wenigstens ein wenig Aktion zeigte.
Zurück bei Kamqua legten wir eine weitere kurze Pause ein und verdrückten ein paar Kekse. Zwischendurch ernährten wir uns von Biltong, Chips und getrockneten Mangostreifen. Da der Nachmittag schon fortgeschritten war, fuhren wir nun wieder zurück Richtung Mata Mata. Zeitweise fühlten wir uns wie das einzige Fahrzeug im Park bzw. sogar wie die zwei einzigen Lebewesen. So leer war es im KTP. Aber wir dürfen auch nicht unfair sein. Über den Tag verteilt sahen wir schon einige Tiere. Ein paar Giraffen standen in der Ebene, hin und wieder begegneten wir Gnus, Oryx und Springböcken. Aber an den Wasserlöchern, zu denen sonst immerhin viele Vögel zum Trinken kommen, war absolut nichts los. Wir sahen einzelne Geier, die man aber an einer Hand abzählen konnte, ein paar Mal einen Weißbürzel-Singhabicht und weit entfernt zwei Gaukler. Insgesamt blieb es jedoch sehr überschaubar. Kurz vor dem Camp entdeckte Uwe einen Wiedehopf, der auf dem Boden nach Futter pickte. An einer Stelle hatte er wohl etwas Tolles entdeckt und stocherte wie wild in der Erde. Was er anschließend mit Genuss verschlang, sah für uns weniger toll aus.
In Mata Mata kauften wir Feuerholz, duschten und bereiteten das Abendessen. Ruth legte das Fleisch ein und packte Broccoli, Blumenkohl und Möhren in Alufolie. Heute Abend grillten wir Oryx, das zusammen mit Knoblauchbrot und dem Gemüse fantastisch schmeckte. Nach dem Abwasch saßen wir noch etwas am Feuer und hörten wieder die Schakale. An der beleuchteten Wasserstelle schlichen zwei Tüpfelhyänen umher.
Seid ehrlich! Auf dem Bild ist gar keine Katze! 😉 Das habt ihr als CBM (Corona BeschäftigungsMaßnahme) eingestellt! 😄 Ich kann trotz reinzoomen und Lesebrille absetzen kein bisschen Katze erkennen. Und ich suche schon seit einer halben Stunde jeden Ast ab!!! Bitte um Auflösung sonst verzweifel ich noch!!! 🙁
2012 Südafrika - Einsteiger Gruppenreise
2017 Südafrika - Selbstfahrer
2018 Botswana - Zeltsafari
2020 Namibia - Frauen Power 4 x 4 wegen Corona verschoben auf 2021
.....da kommt sicher noch viel mehr!
Schön, dass ihr auch für Ablenkung sorgt. Die Bilder von den kämpfenden Oryxen im Staub finde ich besonders schön. Wenn es auf dem Suchbild tatsächlich eine Katze gibt, tippe ich auf den unteren Bildrand ganz links. Aber sicher bin ich nicht.
Haltet die Ohren steif, wir senden euch liebe Grüße.
Also ich sehe da nichts. 😐 Eher schon oben rechts in der Ecke eine sitzende Katze? 🤨 Und kann mir jemand den Trick verraten, wie ich das Bild mit nem farbigen Kringel einfügen kann?Schlaflose Grüße von Evi
2012 Südafrika - Einsteiger Gruppenreise
2017 Südafrika - Selbstfahrer
2018 Botswana - Zeltsafari
2020 Namibia - Frauen Power 4 x 4 wegen Corona verschoben auf 2021
.....da kommt sicher noch viel mehr!
Eulenmuckel schrieb: Wenigstens hat unsere fachmännische Befestigung für den Länderaufkleber zuverlässig gehalten. 😉 Viele Grüße an alle Uwe
Guten Morgen,
IHR habt den Aufkleber so spitzenmäßig befestigt??? 🤩 Wir haben uns die ganze Zeit, die wir mit diesem Fahrzeug unterwegs waren, gesagt, das wär halt so eine typische afrikanische Bastellösung, dabei war es deutsche Wertarbeit par excellence!!! 😗 Aber wir hätten es selbst besser nicht hinbekommen können! Hochachtung! 😄 Liebe Grüße,
Eulenmuckel schrieb: Wir machten keine Pause und erreichten kurz nach Mittag Mata Mata. Die Ausreise ging schnell, und auch in der südafrikanischen Rezeption waren wir alleine. Im Shop kauften wir Feuerholz und suchten uns einen Stellplatz mitten im Camp im Schatten. Während einer längeren Pause picknickten wir mit Wildschinken, Kräuterfrischkäse, Möhren und Butterbroten.
Ich bin es nochmal. Das sehe ich jetzt erst, Ihr habt da ja einen fahrbaren Seifenspender entwickelt! Oder wird der täglich an- und abmontiert? Bin beeindruckt!
Sagte ich es schon, dass ich ganz fasziniert von Euren Wildkatzen bin? Ihr habt ja wieder mal ein Glück. Und dann noch Löffelhunde!!! Wir lieben die kleinen Kerlchen sehr, aber viele Sichtungen hatten wir noch nicht... Wollen extra für sie diesen Herbst in den CKGR... Wollten... Ich wünschte, ich hätte eine Glaskugel und wüsste, was in 6 Monaten sein wird... 😮 Liebe traurige Grüße,
Da ist man einmal (arbeitsbedingt oder soll ich sagen 'coronabedingt' 😉 ) ein Paar Tage nicht im Forum und schon ist eurer lang ersehnte Reisebericht auf Seite 9 angekommen! Sehr gerne reisen wir mit euch beiden mit und freuen uns jetzt schon auf die tollen Bilder und spannenden Erzählungen.
Besonders auf den KTP-Teil sind wir gespannt, haben wir dieselbe Dürre nochmals 4 Monate später ebenfalls erlebt! Bei uns war das Motto im letzten November deutlich weniger, aber dafür teilweise qualitativ sehr hochstehende Sichtungen, verglichen mit unseren drei vorhergehenden Besuchen im Park. Für uns (bzw. vor allem mich) ist und bleibt der KTP der Park meines Herzens.
Da wir ja wie ihr wisst das Glück hatten, ihn vor einigen Wochen (Ende Februar/Anfang März) nochmals zu besuchen, wissen wir nun auch, wie krass sich die Natur von so einer katastrophalen Dürre erholen kann! Der Kontrast November 2019 - Februar/März 2020 war wirklich kaum zu glauben...
Zufahrt zur Polentswa Campsite
Auch wir wissen nicht, ob sich unsere Urlaubspläne (bei denen ihr uns tatkräftig Informationen geliefert habt) diesen Sommer realisieren lassen. Wir haben immer noch eine leise Hoffnung, dass wir vielleicht irgendwie doch nach Afrika gehen können, sind uns aber bewusst, dass es sich hier um ein Luxusproblem handelt. Warten wir ab...
wir haben „euer“ Löwenrudel am 11. August 2019 morgens um 10.01 Uhr auf halber Strecke zwischen Kamqua und Vaalpan Wasserloch in den Dünen erspäht. Während die Damen getarnt in den Dünen schliefen und nur zu erahnen waren, ruhte der Pascha etwas abseits fast direkt neben der Pad. Dabei war er so perfekt in die Umgebung eingebunden, dass wir beinahe vorbei gefahren wären ohne ihn zu bemerken 😗
Euer Honeybadger macht wirklich eine mehr als traurige Figur, erschütternd. Uns sind in der Gegend auch 3 Exemplare über den Weg gelaufen, aber zum Glück waren die ohne Ausnahme in weit besserer Verfassung. Keine Ahnung, was mit diesem speziellen Kerl los war.
Bin gespannt, ob wir noch weitere zeitversetzte Sichtungen in ähnlichem Umkreis hatten.
Hallo zusammen, ein Bericht von euch möchte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Ich habe gerade alles nachgelesen! Blöde Frage, als Crocsnichtkennerin, warum musstest du die Dornen in den Crocs immer entfernen? Stechen die komplett durch?
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Strelitzie2'847 Beiträge · seit 201129. März 2020 ·
Moin, Ihr Eulen,
also ich habe in FRA soooo lange gewartet, bis der nächste Bus kam.... daher jetzt mit Verspätung hinterher gehechelt. Und gleich mal Ruth bewundert, die sogar die Picnic-Site nutzt, um die Bauchmuskeln zu stählen! Sehr, sehr löblich. Und dann der arme Honigdachs.... ob er es wohl geschafft hat? 😮 So, dann haut mal in die Tasten, damit ich weiß, wann ihr auf lonely man and woman trefft!
Bleibt gesund und munter! Christina
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200629. März 2020 ·
@Evi: Oh je. Die Katzensuche sollte zwar schon eine kleine Aufgabe sein, dir aber keinesfalls eine schlaflose Nacht bereiten. Das tut uns leid.
@Lisolu: Vielen Dank. Die Oryx am Morgen im Gegenlicht haben es auch in unseren Jahreskalender geschafft, gefallen uns also auch sehr gut. Die Wildkatze hat Sadie gefunden.
@Sadie: Herzlichen Glückwunsch. Da liegt sie und guckt in unsere Richtung. Mir ist ziemlich schleierhaft, wie Ruth sie beim schräg nach hinten zurückschauen entdecken konnte. Hier ist noch eine Ausschnittsvergrößerung speziell für Evi 😉
@Evi: Du kannst jedes Bild aus deinem Browser per Rechtsklick, "Grafik speichern unter . . ." auf deinem PC abspeichern, anschließend bearbeiten und in einem eigenen Beitrag wieder hochladen.
@Moose: Der ovale Aufkleber begann schon nach wenigen Tagen, sich am Rand abzulösen. Dies war eines der vielen typischen "Probleme", die sich mit Hilfe von Klebeband oder Kabelbindern lösen lassen. Wir sind ja immer froh, wenn es nur solche kleinen Dinge sind, die man beheben muss. Zur Flüssigseife: Schon seit einigen Jahren kaufen wir am ersten Tag einen Seifenspender und befestigen ihn in der Nähe des Wasserhahns. Denn Hände waschen muss man beim Camping recht oft am Tag, und mit Seife fühlt man sich anschließend etwas leckerer. Die Seife bleibt bis zur Autoabgabe dort montiert. Es gibt wider Erwarten keinerlei Probleme mit Staub. Wir wünschen euch, dass eure Reise in die Zentralkalahari stattfinden kann und ihr ganz viele Löffelhunde entdecken könnt.
@Stefanie & Dani: Schön, dass ihr auch mitkommt. Es freut uns zu sehen, dass es im KTP wieder grün geworden ist. Das würden wir auch gerne mal live erleben. Auch euch drücken wir die Daumen für die kommende Reise.
@Kordula: Scheint fast so, als hätten sich die Löwen innerhalb eines Monats gar nicht bewegt. Offensichtlich sind sie recht standorttreu. Wir denken inzwischen auch, dass unser Honigdachs ein besonders schwächliches Einzelexemplar war.
@Enilorac: Die Crocs bestehen ja aus weichem Kunststoff und haben den Dornen im südlichen Afrika wenig entgegenzusetzen. Wenn man "Glück" hat, sind die Dornen lang genug und gehen sofort durch bis in die Fußsohle. Dann empfiehlt es sich, zuerst den Dorn und erst anschließend den Fuß aus dem Schuh zu ziehen. Im schlechteren Fall brechen die Dornen ab, und nur die Spitze bleibt unbemerkt in der Sohle stecken. Tritt man dann irgendwann später an dieser Stelle auf einen Stein, drückt sich die Dornenspitze in den Fuß. Diese Teilchen sind nicht so leicht zu lokalisieren und zu entfernen. Man braucht eine Pinzette und viel Geduld – also die perfekte Beschäftigung für lange, rappelige Autofahrten. 😉
@Christina: Ich bewundere Ruth auch, wenn sie bei der Frühstückspause diese Übung macht. Mir würde dabei der Rücken zerbrechen. Bis wir unsere Reisepartner treffen, wird es noch ein paar Wochen dauern.
franzicke2'085 Beiträge · seit 201229. März 2020 ·
Liebe Ruth, lieber Uwe,
Aber wir dürfen auch nicht unfair sein.
- das finde ich allerdings auch! Um die Wildkatzen beneide ich euch regelrecht und Löffelhunde gehören definitiv zu meinen Lieblingen, hab ich auch erst ein Mal gesehen, ebenfalls im KTP. Und die Löwin war vielleicht nicht grad im Aktionsmodus, aber doch mal wieder wunderschön! Danke für den schönen Anfang! Viele Grüße Ingrid