DK0812Themenstarter334 Beiträge · seit 200811. Mai 2012 ·
Mo 26.03. Gharagab => Bitterpan
Pünktlich morgens zum Sonnenaufgang stehen wir auf, um unsere heutige Tagesetappe in Angriff zu nehmen. Am Wasserloch zeigt sich auch am Morgen absolut kein Tier, somit sind wir pünktlich startbereit und Dirk geht zu dem „netten“ Ranger um uns auszuchecken. Ich habe in der Zwischenzeit das Auto ausgeparkt und als Dirk zurück kam, war er doch leicht angenervt: „did you wash the dishes“ & „are the glases really shiny“ war wohl das Einzige was wirklich von Interesse war und Dirk nur bei der wiederholten Nachfrage leicht genervt erwidern konnte „you wanna’ check“? Daraufhin kam nur ein knappes "no, no" und das Thema war endlich durch und wir machten uns auf den Weg und hatten erstmal noch etwas Gesprächsstoff 😵 😵
Der Weg zurück zur Haupt-Pad war soweit ereignislos, bis auf den schwarzen, südafrikanischen Touareg den wir immer wieder an den Dünen eingeholt haben, mit - wie wir erfahren haben zumindest einem Insassen aus ’nem Nachbardorf von hier… - selbst in der Kalahari kann man wohl nicht entkommen 🤪
Zurück auf der Main-Pad entdecken wir als Erstes eine Erdmännchen-Kolonie, die leider gerade am weiterziehen war, aber den letzten Wachposten haben wir dann doch noch „einfangen“ können.
Kurze Zeit darauf einen Adler bei großer Wäsche ...
Am Polentswa Wasserloch kommt uns dann auf der Pad unsere letzte (gesunde) Löwin des Urlaubs entgegen getrottet. Leider sind wir diesmal nicht die Einzigen die die Dame entdeckt haben und so geht es im Schlepptau hinter der Löwin hinterher.
Am Abzweig zum Wasserloch drängeln sich bald vier, fünf Autos um den besten Platz um zu beobachten, wie sich die Löwin wie ein Wachhund auf die Pad setzt und höchst interessiert die Gruppe Gnu’s am Wasserloch beobachtet.
Wie heißt es so schön: Löwen sind Opportunisten und somit dauert es nicht lange bis sie sich durch das hohe Gras anschleicht.
Ob die Gnu’s sie „gewittert“ haben oder ob es daran lag dass die Wagen hin & her fuhren, um einen besseren Blick zu haben, vermögen wir nicht zu beurteilen - Fakt war: die Gnu’s standen wie an der Perlenschnur aufgereiht und schauten genau in „unsere“ und somit auch in „Ihre“ Richtung! Enttäuscht gibt Madame die Deckung auf und betrachtet noch ein wenig enttäuscht das „Futter“ und trottet dann in Richtung Wasserloch. Aber die brackige Brühe gefiel Ihr augenscheinlich überhaupt nicht und anstatt zu trinken, trottet sie kurze Zeit darauf an den wartenden Autos vorbei und verschwand im tiefen Gras.
Wir checken Mittags in Nossob für Bitterpan ein und werden durch das neue Tor an der Landebahn aus dem Camp gelassen. Auf dem Rest der Strecke gab es leider nichts mehr was auf’s digitale Zelluloid hätte gebannt werden wollen. So kommen wir in Bitterpan an und sind leicht entsetzt von dem Umbau der seit unserem letzten Aufenthalt durchgeführt worden ist. Da hat doch tatsächlich jetzt jedes Cabin sein eigenes Freilaufgehege bekommen. Sorry, aber wir finden dass damit der ganze Flair von Bitterpan verloren gegangen ist. Gerade das gemeinsame Grillen und die netten Gespräche mit den verschiedensten Reisenden abends an der Boma waren das was Bitterpan ausmachte. Aber jetzt macht jeder - somit auch wir - sein eigenes Feuerchen und schaute verstohlen, ab und an, über den Zaun zum Nachbarn.
Wir haben uns jedenfalls dafür entschieden, dass wir wohl nicht mehr nach Bitterpan fahren werden - echt Schade!
Wie immer bei unseren Aufenthalten in Bitterpan zog mal wieder ein Gewitter auf. Dass es allerdings den Regen für die nächsten 1,5 Tage einläuten sollte, wussten wir da zum Glück noch nicht. Zum Glück fing der Regen erst an als unser Fleisch schon fertig war, sodass wir uns mit Tisch in unser Cabin verziehen und ein Candle-Light Dinner mit ’nem leckeren Tall Horse Pinotage genießen.
Abgesehen von dem prasseln des Regens und den fiependen Fledermäusen verbringen wir eine ruhige Nacht.
wieder mal vielen herzlichen Dank für die wundervollen Bilder 😁 . Die Erdmännchenbilder haben es mir aber am meisten angetan 🤩 🤩 🤩 .
Mein Mann und ich werden im August auch eine Nacht in der Kalahari übernachten und wir hoffen sehnlichst dass wir auch das Glück haben einem (oder mehreren) zu begegnen.
Bei unserem ersten Besuch saßen wir gemeinsam mit den anderen (alles Südafrikaner) um ein kleines Feuer an der Boma und unterhielten uns köstlich. Es war meine zweite Nacht im KTP und ich hatte riesigen Respekt so ganz ohne Zaun hier so zu sitzen. Irgendwann rief uns der Ranger und zeigte uns einen Leoparden, der direkt am Camp vorbeistreunte. Es war für mich eine der beeindruckendsten Nächte im KTP… damals schlief ich noch mit Taschenlampe in der Hand ein…
Bei unserem letzten Besuch 2011 hatten wir es auch so angetroffen wir ihr. Mit Zaun. Im Prinzip finde ich es nicht einmal schlecht, aber es hat eben nicht mehr das Flair, das andere Wilderness Camps haben. Wir hatten damals nicht einmal einen Tisch, konnten also Grillen, hatten aber keinen Platz, an dem wir essen konnten 😉 Scheinbar hat sich wenigstens das verbessert!
Lese deinen Reisebericht übrigens immer fleißig mit und freue mich immer seeeeehr über die tollen Bilder!!!
DK0812Themenstarter334 Beiträge · seit 200811. Mai 2012 ·
@lil
Hallo Lil,
toll dass Du weiter dabei bist auch wenn es diesmal etwas länger gedauert hat bis es weiter ging... Am Wochenende soll das Wetter ja nicht so toll werden, da wird sicherlich zumindest der nächste Tag noch fertig 😉 Aber warum seid Ihr nur eine Nacht in der Kalahari 😕
@Kathy_loves_Africa
Hallo Kathy,
genau, bei unseren letzten Besuchen hatten wir auch nur Südafrikaner in Bitterpan und tolle Gespräche beim gemeinsamen braaien - leider ohne Leoparden Sichtung, dafür mit umso mehr Fledermäusen in der Cabin. Aber genau das war der Fair warum wir wieder dort hin wollten 😁
Mit den Sitzgelegenheiten ist es aber nach wie vor nicht anders. Wir haben auch gesagt - wenn jetzt schon jeder seinen eigenen Bereich hat, dann müßte es auch einen Tisch geben, aber dem ist nach wie vor nicht so. Das heißt wir haben unseren eigenen Tisch und Stühle ausgepackt uns es uns gemütlich gemacht !
Liebe Grüße und es fängt gerade an zu regnen 😉 Bärbel
Hallo Chrissie, wow, tolle Bilder! Echt sehr beeindruckend! Schön, dass Du mich diesen Dauerregen heute etwas vergessen lässt dadurch! Reise natürlich auch weiterhin begeistert mit! Liebe Grüße, Alexa
DK0812Themenstarter334 Beiträge · seit 200812. Mai 2012 ·
Hallo Alexa,
wow, Samstag Morgens um 5:26 h bist Du schon im Forum unterwegs 😮😖 ... da würde ich noch nicht mal die Augen aufbekommen 😐 von daher ist auch nicht so schlimm dass ich Bärbel und nicht Chrissie bin 😉!
Sehr schön dass Du auch mitreist und Dir die Bilder gefallen, ich werde mich bemühen heute weiter zu schreiben. Nachdem es bei uns allerdings "noch" nicht regnet, steht erst ncoh Gärtnerei und Blumen pflanzen auf dem Programm. Aber ich bemühe mich 😎
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende Bärbel
DK0812Themenstarter334 Beiträge · seit 200812. Mai 2012 ·
Di 27.03. Bitterpan => Urikaruus
Morgens beim aufwachen prasselt der Regen leider immer noch auf unser Cabin und so lassen wir uns etwas Zeit beim Aufstehen. Ist auch mal schön morgens einfach 10-15 Minuten länger im Bett liegen zu bleiben, auf die Dünen zu schauen und dem Regen zu zuhören. Notgedrungen stehen wir dann aber doch irgendwann auf, trinken noch einen heißen Tee und machen uns auf den Weg.
Wir wählen spontan die „kurze“ Route ab Bitterpan nach Morevet in der Hoffnung bei dem bescheidenen Wetter eventuell etwas früher in Urikaruus einchecken zu können.
Die Dünenpiste ist mit dem festen, feuchten Sand absolut kein Problem und so kommen wir, wie befürchtet, ohne Sichtungen auf der Dünenpad an und machen am Morevet Wasserloch erstmal Frühstückspause. Außer reichlich Regentropfen ist leider nichts auszumachen und so geht es auch bald weiter.
Als wir im Auobtal ankommen, sehen wir bereits von der Dünenpad aus die von Pascalinah beschriebene Hyänen-Familie gegenüber des Kamqua Wasserlochs unter einem Baum. Wir fahren etwas näher ran und machen die ersten Bilder von Mutter und Kind. Leider ist die Bildqualität aber aufgrund des immer noch andauernden Regens nicht ganz so prickelnd.
Aufgrund der anhaltenden Nässe verkriechen sich Mutter und Kind immer weiter unter den Baum und sind bald nur noch schemenhaft zu erkennen. Da es nicht den Anschein machte, dass es bald aufhören würde zu regnen, fahren wir weiter und treffen in der Nähe von Urikaruus auf die erste größere Gruppe von Giraffen.
Bereits um 10 Uhr kommen wir am Abzweig Urikaruus vorbei - definitiv zu früh um einzuchecken - und fahren stattdessen weiter ’gen Nossob. Genau die richtige Entscheidung wie wir einige Minuten später feststellen als wir auf eine Gruppe Tüpfelhyänen stoßen 🤩 🤩.
Zwei Erwachsene und 3 Jungspunde im Flegelalter tummeln sich mal auf der Pad mal links und rechts im Gebüsch und stören sich nicht die Bohne an dem schlechten Wetter - bleibt Ihnen ja auch nichts anderes übrig 😗 😗
Es dauert nicht lange und es haben sich einige weitere Wagen versammelt um die Hyänen zu beobachten was die 5 aber nicht die Bohne beeindruckte. Sie waren alles andere als Scheu und fanden bald viel mehr Interesse daran an den rum stehenden Wagen zu schnuppern und zu knabbern als sich gegenseitig die Äste abzujagen. Dabei wurde auch mal eben auf der Anhängerkupplung rumgekaut und bei uns versuchte sogar eine Hyäne hinten im Auto einzusteigen… Zum Glück hat sie es dann doch nicht geschafft am Auto kratzend die Türe zu öffnen… Dafür haben wir jetzt eine bleibende Erinnerung wenn wir die Kratzer an der hinteren Tür betrachten 😮 😮
Spielen und toben ist ganz schön anstrengend und so wird nach geraumer Zeit erstmal ein Nickerchen regengeschützt unter einem Busch eingelegt.
Nachdem wir auch eine gewisse Grundmüdigkeit verspürten entscheiden wir uns nach Urikaruus zurück zu fahren und einzuchecken. Wir bekommen diesmal Cabin #3 zugewiesen und halten erstmal ein Mittagsschläfchen in der Hoffnung dass am Nachmittag endlich der Regen aufhört 😐.
Und tatsächlich, nach unserer Mittagspause ist es etwas trockener und so machen wir uns am Nachmittag noch mal auf den Weg Richtung Süden.
Katzen haben wir zwar nicht mehr gesehen, aber hier noch ein paar Impressionen von unseren Beobachtungen des Nachmittags.
Auf dem Weg zurück fing es schon wieder an zu regnen sodass die Pfützen langsam größer und größer wurden.
Mit dem geplanten Braai am Abend wurde es dementsprechend auch nichts und wir waren froh noch ein paar Spaghettis, Champignons und Tomatensauce zu haben. Schade wir haben uns sooo auf den Abend auf der Terrasse mit Blick auf das Wasserloch gefreut, aber da kann man halt nichts machen. So beschließen wir den Abend anstatt mit beobachten von Leopard und Co mit ein paar Runden Skip-Bo (Kartenspiel) und gehen dann früh zu Bette 😏
Gefahrene km: 128 ÜN: Urikaruus Cabin #3
Champagner8’801 Beiträge · seit 201013. Mai 2012 ·
DK0812 schrieb:
Trotz Regen ein supersüßes Foto!!(passt doch richtig zu Muttertag, oder?) 😘 Aber sagt mal, warum fahrt Ihr so weit? Regen und Kartenspielen könnt Ihr hier auch haben 😛
Schönen Muttertag oder einfach Sonntag (ich sehe jetzt gerade vor meinem inneren Auge die Mütter meiner Schüler, wie sie verstohlen nach einem Platz Ausschau halten, wo sie die Bastelei nachher entsorgen können 🤩 😄 )
danke für die wunderbare Hyähnen und Löffelhundebilder. 🤩 Wir sind auch über Moravet zurück gefahren, sehr früh, weil wir vor dem anderen Fahrer weg sein wollten , der bei einen Hügel 6 Anläufe gebraucht hat. 😄 😄 Wie gut war unsere Entscheidung, es lagen dann 6 Löwen mitten auf der Pad und die waren wohl genauso überrascht wie wir. 😄 Geregnet hat es bei uns nicht, das ist natürlich schade gewesen für euch.:(
Liebe Grüße Cécile 🙁
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
ich kann es nur noch einmal sagen. Echte geniale Löwen, Erdmännchen, Hyänen und Löffelhund Bilder. Ihr wart wirklich immer zur rechten Zeit am rechten Ort 😁 .
Nun aber noch einmal zu Deinen Fragen:
Habt Ihr eigentlich auch schon mal in Urikaruus übernachtet? Das Camp ist mein absolutes Lieblingscamp, da das Wasserloch nicht ganz so weit entfernt ist und man auf der Terasse sitzend einfach warten kann bis die Tiere vorbei kommen
Mit was für einem Auto ward Ihr denn eigentlich unterwegs gewesen? Wir sind schon die ganze Zeit am am überlegen, ob wir Euch nicht evt. bei unseren Mittagspausen in Nossob mal gesehen haben könnten ?
Nein, in Urikarus waren wir leider nicht. Wir waren dieses Jahr das erste Mal im KTP und haben den Urlaub ganz spontan gebucht, nachdem wir im November aus unserem ersten SA-Urlaub (Kapstadt, Gardenroute bis Addo)zurück gekommen sind. Da waren natürlich nicht mehr alle gewünschten Unterkünfte frei. Wir waren schon superhappy, dass wir zwei Nächte im Honeymoon Tent und zwei in Kieleliekrankie buchen konten, die restlichen vier Nächte "mussten" wir dann leider in Twee Rivieren und in Nossob verbringen, wobei Nossob fand ich jetzt nicht so schlecht. Wir haben aber schon für nächstes Jahr März wieder acht Nächte im KTP gebucht. Wir sind dann zuerst in Kieliekrankie, dann im Kalahari Tented Camp, dann in Nossob, dann Gharagab, dann Bitterspan, noch einmal im Kalahari Tented Camp und die beiden letzten Nächte in Urikarus. Ist zwar ein bisschen mehr "umgeziehe" als dieses Jahr, aber Ich freue mich auf jeden Fall schon tierisch 😁 ) und hoffe natürlich, dass wir auch beide tatsächlich nächstes Jahr im März Urlaub bekommen. Die Urlaubsplanung bei meinen Mann beginnt in der Firma leider erst im November bzw. Dezember, so das wir auch erst dann endgültig unsere restliche Tour planen können.
Wir waren mit einem Nissan X-Trail unterwegs. Ich habe schon die ganze Zeit überlegt,ob wir Euch zwei nicht vielleicht am 23.03. auf dem Rastplatz Melkvlei gesehen haben. Wir und unser Auto schauen auf jeden Fall so aus:
Viele Grüße und bin wie immer gespannt wie es weitergeht....
... wir waren übrigens am 27.03. im Augrabie Falls NP und da war das Wetter auch nicht viel besser als im KTP. Am nächsten Tag sind wir dann im strömenden Regen zum Mokala NP weitergefahren und wären dabei fast im Schlamm stecken geblieben, nachdem es am 28.03. auf der ganzen Fahrt die ganze Zeit geregnet hat.
DK0812Themenstarter334 Beiträge · seit 200813. Mai 2012 ·
@Champagner
Trotz Regen ein supersüßes Foto!!(passt doch richtig zu Muttertag, oder?) Aber sagt mal, warum fahrt Ihr so weit? Regen und Kartenspielen könnt Ihr hier auch haben
Hallo Bele,
danke für Dein Lob zu unserem "Mutter und Kind" Bild. Dass es so gut zum heutigen Muttertag paßt hab ich doch gut abgepaßt, oder ? 😗
Wegen der Basteleien mach Dir mal nicht zu viele Gedanken - ich denke die werden gehortet wie der eigene Augapfel. Meine Mutter hat immernoch mein Nadelkissen aus der 3. oder 4. Klasse 😁
@Janet
Hallo Janet,
also solche Outings sind immer herzlich willkommen 😛 😛 Wir waren auch happy als wir 'gen Ende unseres Tripps endlich noch die Löffelhunde entdeckt hatten. Und Du kannst Dich schon freuen - einige Hyänen kommen noch 😎
@Engelstrompete
Hallo Bärbel,
danke für die wunderbare Hyähnen und Löffelhundebilder. Wir sind auch über Moravet zurück gefahren, sehr früh, weil wir vor dem anderen Fahrer weg sein wollten , der bei einen Hügel 6 Anläufe gebraucht hat. Wie gut war unsere Entscheidung, es lagen dann 6 Löwen mitten auf der Pad und die waren wohl genauso überrascht wie wir. Geregnet hat es bei uns nicht, das ist natürlich schade gewesen für euch.
Liebe Grüße Cécile
Hallo Cécile,
mit dem früh - und vor allem vor den anderen - wegfahren habt Ihr genau richtig gemacht. "Unser" Touareg war auch immer irre schnell als es flach war und unheimlich langsam als es über die Dünen ging... Aber leider lag bei uns kein "Roadblock" im Weg 🤨 - ich hoffe die 6 haben Euch dann irgendwann Platz gemacht ?
@Susi
Hallo Susi,
also wir sind uns einig: wir haben Euch in Nossob in einer unserer Mittagspausen gesehen. Wir standen mit unserem Wagen unter dem großen Baum vor Eurem Zimmer, Dirk hat gerade die Bilder auf den Rechner runter geladen und Ihr habt glaube ich Euer Brot auf der Terasse aus der Alufolie ausgepackt...😕 Kann das sein ?
Ich muß mal schauen, ob ich die letzten Tage unseres Trips diese Woche noch fertig bekomme 🙄
Hallo Bärbel, oh je, da war ich wohl doch zu früh auf letztens 😊 Da bringt man dann schonmal die Schreiberinnen der tollen Reiseberichte, die es aktuell gibt, durcheinander, sorry... Jetzt bin ich aber ausgeschlafen, daher mit richtigem Namen und nochmal einem großen DANKESCHÖN für die tollen Bilder weiterhin!! Liebe Grüße, Alexa
also wir sind uns einig: wir haben Euch in Nossob in einer unserer Mittagspausen gesehen. Wir standen mit unserem Wagen unter dem großen Baum vor Eurem Zimmer, Dirk hat gerade die Bilder auf den Rechner runter geladen und Ihr habt glaube ich Euer Brot auf der Terasse aus der Alufolie ausgepackt... Kann das sein ?
Hallo Bärbel,
also möglich wäre das schon, zumal wir jeweils Mittags in Nossob angekommen bzw. nach Nossob zurück gekehrt sind und unsere "Brotzeit" in Alufolie eingepackt haben 😁 .
Schon lustig wo man die "Foris" so trifft ohne zu wissen mit wem man es da zu tun hat.:P
DK0812Themenstarter334 Beiträge · seit 200816. Mai 2012 ·
Mi 28.03. Urikaruus => KTC
In der Nacht schüttet es dermaßen, dass wir mehrmals wach werden und uns fragen ob wir am nächsten Tag ein Boot brauchen...🤔 Somit stirbt auch die Hoffnung morgens um halb acht den Leoparden am Wasserloch zu sehen, der, wie bereits mehrmals gelesen, um diese Zeit wohl öfters zum trinken kommen soll 🙁
Nachdem unsere Nachbarn bereits ab 5:00 h morgens lautstark Ihre Sachen zusammen packen um pünktlich um 6:30h das Camp zu verlassen, sind auch wir rechtzeitig auf und machen uns auf den Weg.
Wir fahren direkt in Richtung KTC und überprüfen als erstes ob die 5 Tüpfelhyänen von gestern sich eventuell noch in dem Flussbett tümmeln. Erst denken wir: Schade sie sind nicht mehr da, aber dann entdecken wir doch vier von Ihnen einige wenige Kilometer weiter bei den Resten eines Wildebeests. Da wurde wohl erstmal ausgiebig gefrühstückt, denn zwei von ihnen lagen mit Ihren dicken Bäuchen direkt neben den Resten und sahen aus, als wenn sie keiner Bewegung mehr fähig wären.
Wir schauen uns die voll gefressenen, müden Krieger eine Zeit lang an, aber echtes Leben wie am gestrigen Tag war heute nicht drin.
Auf dem weiteren Weg machen wir dann Bekanntschaft mit den inzwischen zu kleinen Seen angewachsenen Pfützen. Langsam arbeiten wir uns von einem See zum nächsten´vor, aber im KTP ist der Untergrund ja zum Glück sehr fest und somit sind die Pfützen kein Problem, auch wenn wir manchmal schon recht tief "eintauchen".
Plötzlich sehen wir in einiger Entfernung ein Tier im Zick-Zack über die Pad und durch die Pfützen rennen. Beim näher kommen entdecken wir, dass es sich um eine weitere diesmal einzelne Tüpfelhyäne handelt. In einem echt flotten Tempo rennt sie bestimmt 1-2 Kilometer immer im Zick-Zack von rechts nach links und durch die Pfützen vor uns her, bis sie irgendwann nach rechts auf die Düne abbiegt.
Diesen Urlaub hatten wir echt irre Glück mit den Hyänen-Sichtungen. Bisher hatten wir im KTP nur einmal eine kurz vor Sonnenuntergang schemenhaft gesehen.
An dem Abzweig zum Veertiende Boorgat Loop halten wir noch mal nach den Eulen im Nest Ausschau, aber wie schon zu Beginn des Berichtes geschrieben, waren wir uns spätestens jetzt sicher dass der Nachwuchs bereits ausgeflogen war 😣
Kurz vor dem KTC entdecken wir dann noch unseren letzten Uhu des Urlaubs. Weiß hier zufälligerweise auch noch jemand um was für Einen es sich hier gehandelt hat?
Im KTC angekommen ist kein Ranger zu sehen und somit machen wir mal wieder self-chek-in. Den Zettel mit der Zeltzuteilung liegt hinter der Theke und dass nicht immer jemand da ist kennen wir bereits von unseren letzten Aufenthalten. Seit unserem letzten Besuch wurden die Zelte weiter „verstärkt“, d.h. die Stirnseiten wurden stabilisiert und feste Fenster eingesetzt. Vor zwei Jahren hatten wir erlebt wie ein nächtlicher Gewittersturm bei fast der Hälfte der Zelte die Stirnseiten teilweise weggerissen hatte. Zum Glück war unser Zelt damals verschont geblieben.
Den Nachmittag verbringen wir - bzw. ich - mit Brot backen und genießen ansonsten in vollen Zügen das Nichtstun und beschließen an dem Tag nicht mehr raus zu fahren.
Am Abend können wir endlich wieder den Braai anschmeißen und unsere Steaks und frisches Brot genießen. Wir sitzen noch lange draußen, genießen ein, zwei Gläschen Wein und denken mit Wehmut daran, dass das bereits unser vorletzter Abend im KTP für diesen Urlaub ist. 😵
DK0812 schrieb: An dem Abzweig zum Veertiende Boorgat Loop halten wir noch mal nach den Eulen im Nest Ausschau, aber wie schon zu Beginn des Berichtes geschrieben, waren wir uns spätestens jetzt sicher dass der Nachwuchs bereits ausgeflogen war 😣
Uns ging es genauso 🙁 Bei dem Uhu würde ich noch mal auf einen Milchuhu (Verreaux's Eagle-Owl) -wie zum Anfang eurer Reise- tippen. Mein Mann ist bei uns der Experte zur Identifizierung (natürlich auch nur mit Hilfe unseres Vogelbuches 😄 ), aber er ist momentan nicht greifbar. Mal sehen, was die richtigen Experten hier im Forum schreiben.
Wie war die Sicht aufs Wasserloch und in die anderen Richtungen von Nr. 5? Wir hatten Zelt Nr. 2 und da war die Sicht aufs WL zwar ok, aber ansonsten hat man aufgrund von Bäumen und Büschen einen gewissen Scheuklappenblick.
DK0812Themenstarter334 Beiträge · seit 200816. Mai 2012 ·
Hallo Chrissie,
danke für Deine Identifizierungshilfe - vielleicht kann Dein Mann das ja noch bestätigen? Oder jemand Anderes von den Experten? Ich fand der Uhu war deutlich kleiner als der Erste, aber vielleicht war er ja auch nur noch nicht ausgewachsen 😕 ?!
Von Zelt #5 hast Du eigentlich gar keinen Blick auf das Wasserloch 🙁 da es etwas zurück versetzt ist und zusätzlich einige Büsche und Bäume im Weg stehen. Daher waren wir auch ganz froh, als abends der Ranger vorbai kam und uns fragte ob wir nicht für die nächste Nacht in #12 umziehen könnten, da er für eine Buchung zwei Zelte nebeneinander benötigte. Er wollte auch sicher stellen dass unser neues Zelt früher fertig ist, dass wir Mittags nicht warten müßten. Naja, wie das geklappt hat kann man sich sicherlich denken, wir sind ja schließlich in Afrika 🤩 🤩 Von #12 hat man aber einen super Blick auf das Wasserloch, nur die Tiere ließen sich mal wieder nicht dort blicken!
wieder einmal ein schöner Tagesbericht von dir aus dem KTP, meinem absoluten "Favoritenpark". Hatten in Urikaruus auch einmal ein heftiges Gewitter und es war schon irgendwie unheimlich... Und am nächsten Tag die großen Pfützen auf der Pad, kann es sehr gut nachvollziehen! Freue mich schon auf deine Fortsetzung!!!
weiterhin ein schöner Bericht! Uns ging es wie euch. wir hatten bei unseren vorigen Reisen nie eine Tüpfelhyäne gesehen. Dieses Mal jedoch wirklich sehr viele!
Übrigens eure Eule ist die gleiche wie am Anfang. Ein Milchuhu oder Verreaux's Eagle-Owl.
auch von mir ein Danke für die schönen Bilder und den Bericht. Ich hoffe wirklich, dass Ihr uns ein paar Tiere da gelassen habt. 😐 Und der Uhu ist in der Tat ein bubo lacteus, auch wenn er in meinem Buch "Birds of Southern Africa" (SASOL) Giant Eagle Owl heißt.