THEMA: Namibia 2009 - "suchen und finden"
30 Okt 2009 08:35 #119145
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Huhu liebe FoMis,

wie versprochen möchte ich euch in Form eines Reiseberichts ein bisschen was von dem zurückgeben, was ich an guten Infos bzgl. der Reiseplanung hier bekommen habe.

Ich hoffe ich kann fast jeden Tag schreiben, leider gestaltet sich die Bildsichtung -auswahl und -bearbeitung als recht langwierig :laugh:
Also wenns mal länger dauert, bitte habt Geduld ^^
Verschüttete Bilder, die ichhoffentlich irgendwann doch noch finde, werde ich dann einfach nachträglich einfügen.

Die Reiseroute war wie folgt:

Windhoek (Heinitzburg)
Köcherbaumwald (Mesosaurus Bushcamp)
Fish River Canyon (Canon Lodge)
Klein Aus Vista (Eagles nest)
Lüderitz (Nest Hotel) (2 Nächte)
Tirasberge (Zebra River Lodge)
Sesriem Sossusvlei (NRW Camp)(2 Nächte)
Swakopmund (Seaside Hotel) (2 Nächte)
Brandberg (Brandberg White Lady Camping) (2 Nächte)
Palmwag (Campsite)
Otjitotonge Cheetah Farm (Lodge)
Etosha Okaukueko Camp (2 Nächte)
Etosha Halali Camp (2 Nächte)
Düsternbrook
Airport Farm


Grüssles
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"

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30 Okt 2009 08:38 #119146
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Sonntag, 20.09.2009

Heute ist Sonntag, der 20.09.2009. Ausschlafen sofern die Katzen uns lassen, rumgammeln, bissl erholen, einfach in den Tag leben. Aber HALT!
20.09.2009? Der Tag auf den wir seit 8 Monaten warten. Nicht was ihr denkt, nein .... heute fliegen wir endlich nach Namibia :p
Monatelang hat man geplant, Reiseführer und Foren gewälzt, wildfremde Leute angeschrieben, und nu soll´s endlich soweit sein? Irgendwie surreal, aber der Flieger geht heut Abend, ob wir wollen oder nicht ^^ Die Aufregung ist in den letzten Tagen ins Unermessliche gestiegen und der Konsum südafrikanischer Weine auch, man muss sich ja einstimmen :p

Die Spinnen sind versorgt, den Katzen haben wir wohlweislich nix verraten. Der Koffer ist gepackt, eine Reisetasche verbringt ihre Zeit aufgrund meines mickrigen Autos schon seit Wochen in München bei meiner Schwester.
Die Fahrt nach München geht zügig und unspektakulär vonstatten, bei meiner Schwester erwartet uns eine leckere Key Lime Pie und Kaffee. Alle sind neidisch auf uns und möchten am liebsten mit ^^
Heiko tut so als wäre er nicht aufgeregt, das glaub ich ihm aber nicht. Immerhin ist es sein erster Afrikaurlaub, ich war ja zumindest schon 2x für je vier Wochen auf eigene Faust in Südafrika.

Da in Richtung Flughafen kilometerweise Stau ist, fährt uns Stephan, mein Schwager nur zur nächsten S-Bahnhaltestelle. Eine kurze Verabschiedung, und los geht´s Richtung Airport!

Da ich mit Flugzeugessen immer so meine kulinarischen Probleme habe, haue ich mir beim Airbräu noch eine leckere bayrische Ofenente und eine Halbe Helles rein. Man muss ja das gute bayrische Essen vorher nochmal auskosten *hihi*. So, jetzt bin ich gestärkt für meine Suche nach Viktor und für den Flug!

Viktor? Viiiiiiiiktooooooor! ^^ Ich habe nämlich ein Date hier am Flughafen. Aufgeregt halten wir Ausschau nach einem Mann mit beigem Hut und grünem Rucksack. Ich sehe beides, allerdings ohne Mann, dafür sitzt neben dem verlassenen Rucksack eine junge Frau und ich kombiniere: der Viktor ist shoppen, der alte Wuestenfuchs! Wir warten ein bisschen und irgendwann steuert ein junger Mann den Platz an. Ich grinse, wackle lustig mit meinem Erkennungszeichen Hodge, dem Plüschschwein, und schon sind wir im Gespräch mit zwei supernetten FoMis.


(Hodge bei der Reiseplanung)

Pünktlich hebt der Airbus der AirBerlin ab. Bin ich nun pessimistisch wenn ich sage er ist halbleer? *g* Diesmal freuen sich meine Beine wie ein Schnitzel. Ausstrecken und schlafen, oder zumindest versuchen.
Es gibt ein Glas Wein zum Essen, zum Glück mag Heiko keins und gibt mir sein ab *hehe* Die Stewardessen schauen mit ihren lustigen roten Hüten aus wie Fliegenpilze ohne Tupfen.

Das Essen ist erwartungsgemäss grauenhaft, der Service von AirBerlin hingegen gut. Wie gut dass ich mir in weiser Voraussicht noch die Ofenente reingedreht hab! :p

So, jetzt Augen zu und versuchen wenigstens a bissl zu schlafen, denn morgen früh sind wir in Namibia! Gut Nacht! :)
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30 Okt 2009 21:30 #119212
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Montag, 21.09.2009

Pünktlich zum Sonnenaufgang landet unser Airbus auf namibischem Boden. Die Nacht war nicht wirklich bequem, aber so ein halbvolles Flugzeug ist schon wesentlich angenehmer .....

Die Luft ist kühl und klar. Um uns herum Hügel und karge Landschaft, ich kann irgendwie gar nicht glauben dass ich nun echt hier bin, so surreal wirkt es.








Im Flughafengebäude begrüssen uns als erstes zwei lustige Damen mit Mundschutz und holen uns ins Hier und Jetzt zurück. Ach ja, die gute alte Schweinegrippe! Ich verstecke schnell den Hodge, verkneife mir ein *OINK!*, ein *HATSCHIIII* und ein *hust*, und nehme dankbar den Flyer, auf dem steht dass ich mich im Verdachtsfall umgehend im Krankenhaus von Katutura melden soll. Alles klar!^^

Die Einreise geht schnell vonstatten und auch unser Gepäck lässt nicht lange auf sich warten. Am Ausgang steht auch schon ein netter junger Herr mit einem Pappkarton, auf dem mein Name steht. Prima, der Transfer zu unserem Autovermieter in der Stadt ist also auch geritzt. Gleich mal versuchen auf der falschen Autoseite einzusteigen, HALT *g*, da war ja was, wir haben ja nun Linksverkehr und alles ist eh ganz anders.

Wir fahren an Termitenhügeln vorbei und Heiko macht grosse Augen als wir unsere erste Giraffe sehen. Auch Paviane sehen wir noch am Strassenrand. In Windhoek fahren wir erstmal zur Bank und ziehen uns etwas Geld, was genauso einfach ist wie in D. Dann gehts ab zum Autovermieter, der etwas ausserhalb des Stadtzentrums ist.

Wir werden schon erwartet und lassen uns unser Auto, einen Toyota Hilux in allen Einzelheiten erklären. Da wir einen DC gebucht haben, haben wir sogar zwei Dachzelte. Na hoffentlich regt mich Heiko während des Urlaubs nicht so auf dass wir die brauchen werden! *lol*
Insgesamt dauert die Übernahme gute zwei Stunden, der Mitarbeiter der Firma Britz hat viel Geduld und zeigt uns alles ausführlich und mit viel Spass bei der Sache. Spontan miete ich noch einen Potjie, denn gutes Essen ist uns wichtig und ich koche und experimentiere ja gerne.

Unser Auto ist zwar nicht das jüngste mit seinen 100.000km drauf, aber top ausgestattet mit neuen Dachzelten, Schubladensystem und zweiter Batterie für den Kühlschrank.

Den gilt es jetzt zu füllen und so düsen wir ab zum Supermarkt. Irgendwie scheint unser Auto doch komisch zu sein, denn immer wenn Heiko abbiegt geht der Scheibenwischer an und ich erschrecke furchtbar. Herrschaftszeiten!

Der Supermarkt ist schnell gefunden und unterwegs fahren wir sogar an Joes´s Beerhouse vorbei, wo wir heute abend mit Viktor und Sabine verabredet sind. Den Supermarkt finden wir schnell ganz toll. Es gibt alles was das Herz begehrt, und so kaufen wir schonmal schöne Oryxsteaks, Gemüse und Grundnahrungsmittel ein, denn morgen abend wird ja gecampt.

Es gibt glaube ich mehr Arten Bautzener Senf als bei uns und auch den guten Meerrettich aus meiner fränkischen Heimat!







Bestückt mit einem guten Vorrat an Lebensmitteln und Getränken machen wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft für heute Nacht, denn heute solls ein Bett sein :)
HUCH, der Scheibenwischer schon wieder! *lol*



Unser Hotel, die Heinitzburg, liegt wunderschön über der Stadt. Da unser Zimmer noch nicht ganz fertig ist, nehmen wir auf der Terrasse Platz und bestellen uns Kuchen, Cappuccino und Apfelstrudel. Es ist bewölkt und ziemlich windig, aber wir geniessen die Luft und den fantastischen Ausblick.



]

Mein Rueblikuchen ... und ja, er schmeckte genauso toll wie er ausschaut. Auch der Cappuccino war so gut wie in Italien, und Heiko war auch ganz begeistert von seinem Milchshake und dem Apfelstrudel.





Nach kurzer Zeit ist unser Zimmer fertig. Schnell raus aus den Klamotten, duschen, Bikini und Bademantel an und ab an den Pool, wo wir erstmal bei einem Savannah Dry relaxen. Ausserdem gibts wunderschöne Eidechsen zu bewundern, ich bin ganz entzückt ^^














(Heiko mit heissgeliebtem Milchshake^^)


Am späten Nachmittag machen wir uns mit dem Taxi auf den Weg zum Craft Center, wo wir schon einige Dollar loswerden. Dann bissl durch die Stadt bummeln, da und dort gucken, und wir wundern uns, es schaut vieles so europäisch aus. Es ist auch nicht viel los, und die Gehsteige werden recht bald hochgeklappt. Wir machen einen Schlenkerer ins Kalahari Sands. Hier sind doch Viktor und Sabine abgestiegen .... wenn man nun nur wüsste wie die mit Nachnamen heissen *hmpf*. Die Dame an der Rezeption kennt keinen Viktor und auch keine Menschen aus Österreich. Schade, sonst hätten wir uns das Taxi zu Joes direkt teilen können .... naja aber kurz ins Internet können wir ja dort. Weit gefehlt, die Leitung ist nämlich "very slow", und nichtmal probieren wie slow sie ist dürfen wir, es wird einfach kategorisch abgelehnt. Gut, also keine kurze Bestätigung heim dass wir gut angekommen sind. :p











Gut, was tun? Geschäfte sind alle schon zu, zurück ins Hotel lohnt auch nicht wirklich. Also ab zu Joes ..... Einstimmunsbier zischen *g*









Joe´s passt meiner Meinung nach eher in die Karibik, aber irgendwie finde ichs schon toll. Das Bier schmeckt, und pünktlich um 19 Uhr kommen auch Sabine und Viktor. Ich entscheide mich für Oryxsteak, Heiko nimmt einen Game-Spiess. Da wir ja eh vorgewarnt wurden dass es etwas länger mit dem Essen dauern kann, gehen wir in Joe´s Laden shoppen und Heiko ersteht einen albernen Safarihut. Prima, damit ist er also nun auch aus sehr grosser Entfernung als typischer Touri auszumachen *g*










Unser Essen ist superlecker und reicht portionstechnisch auch gut aus. Die Bedienung ist aber nicht sooo auf zack, egal, die Stimmung ist super und irgendwie ist es schade dass das unser erster und letzter gemeinsamer Abend zu viert in Namibia ist. Wir verstehen uns alle auf Anhieb und wären sicherlich ne lustige Truppe auch für die nächsten Wochen gewesen^^
Der Abend geht viel zu schnell vorbei und verabschieden wir uns an unseren Taxis. Cucu Sabine und Viktor, gute Pad und ich hoffe euer Urlaub wird genauso schön wie unserer werden soll!

Im Hotel angekommen geniessen wir noch den Wahnsinnsblick von der Terrasse aufs nächtlich erleuchtete Windhoek.




(ja, wir waren echt da!!!^^)







Dann ziehts uns die Augen zu und wir fallen in die Federn.
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Letzte Änderung: 26 Jul 2013 20:43 von janet.
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30 Okt 2009 22:26 #119217
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Hallo Janet,

Mensch der Rüblikuchen sah ja toll aus. Beim Bild anschauen bekommt man ja direkt Kohldampf! :P

Bin schon gespannt wie es weitergeht!

Es grüsst
Annick
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31 Okt 2009 13:28 #119251
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  • Lio am 31 Okt 2009 13:28
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Hallo Janet,

ein vielversprechender Anfang. Super, dass Du die Bilder direkt einfügst. So macht das Lesen doppelt Spaß.

Bin gespannt auf die Fortsetzung.

LG
Lio
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01 Nov 2009 16:50 #119388
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Dienstag, 22.09.2009 – On the road!

Also wenn ich was empfehlen kann, sind´s die Betten in Heinitzburg. WAHNSINN! Wir haben super geschlafen ....
Frisch ausgeruht und endlich ohne das Gefühl noch immer im Flieger zu sitzen (kennt ihr das?) geht´s zum Frühstück, das wir draussen auf der Terrasse einnehmen. Es ist wieder sehr diesig.





Die Frühstücksauswahl ist top, genau wie mein Latte Macchiato. Es gibt alles was der Magen begehrt und wir schlemmen uns quer durchs Buffet. Sogar Austern gibt´s und Sekt, aber die heb ich mir bis Lüderitz auf ;)







Das Restaurant und der sagenhafte Weinkeller:





So gestärkt machen wir uns direkt auf unseren Weg in den Süden auf. Da wir gestern schon Lebensmittel gekauft haben, können wir sofort aufbrechen.
Es gibt lustige Autos und Verkehrsschilder (in D arbeite ich in der Daimlerstasse g)





Ein paar Regentropfen begleiten uns auf den ersten Kilometern, aber es wird immer sonniger, je südlicher wir kommen. Egal, der Scheibenwischer knarzt trotzdem an fast jeder Abfahrt über die trockene Scheibe *grrrrrrrrrrr*





In Rehoboth machen wir unseren ersten Tankstopp.



Wir passieren Mariental und die Landschaft wird immer eintöniger und weiter. Wir sehen eine Warzenschweinfamilie und Paviane, aber sie sind leider zu schnell weg um ein Bild zu machen.

Was ich absolut lustig finde sind die Picknickplatzschilder und die Plätze dann an sich, die genauso ausschauen wie auf dem Schild, zumindest auf dieser Strecke. Wir lachen schon wenn wir mal einen Baum am Strassenrand ohne Bank drunter sehen. Die haben doch vergessen eine hinzustellen! *g*






(manchmal werden die Bäume auch gefaked :p )

Die Strecke ist lang und wird immer als recht eintönig beschrieben, und trotzdem vergeht die Zeit wie im Flug.



Unterwegs finden wir Wasser:




Kurz vor Keetmanshoop biegen wir links ein zu unserem Camp, dem Mesosaurus. Hier wollen wir unsere erste Nacht unter afrikanischem Sternenhimmel im Zelt verbringen, im Köcherbaumwald. Und endlich, es staubt! Unsere erste Gravelpad, erstaunlich breit und super zu befahren.



Die 40km sind schnell bewältigt und wir bestaunen im Vorbeifahren Köcherbäume und Felsen. Was für eine wunderschöne Landschaft, wir können uns gar nicht sattsehen.



Gil erwartet uns schon und begrüsst uns herzlich. Er erklärt uns kurz den Weg ins Bushcamp und will nachkommen, den Wassertank für die Dusche füllen. Wir fahren vor, passieren zwei Farmtore und viele Karakulschafe.
Die Schafe sehen putzig aus mit ihren schwarzen Köpfchen.







Auf dem Weg ins Bushcamp:



Im Bushcamp suchen wir uns einen schönen Platz unter einer grossen Akazie mit riesigem Webervogelnest. Ruckzuck steht das Dachzelt und das Feuerchen
brennt.






Wespen brüten am Webvogelnest



Wir setzen uns hin und geniessen erstmal die Atmosphäre. Wahnsinn! Wir sind vollkommen alleine inmitten einer riesigen Ansammlung von Köcherbäumen und Felsen wie bei Giants Playground, nur viel viel schöner. Das Bushcamp haben wir ganz für uns alleine. Ausser den Vögeln hört man überhaupt nix... die Stille erschlägt einen fast.










Nach einer Weile kommt Gil mit seinen beiden putzigen Hunden vorbei und fragt ob alles okay ist. Er füllt den Wassertank der Dusche nach und sagt uns dass wir heute die einzigen Camper sind. JUHUUU!^^

Langsam ziehen ein paar Wolken auf und die Sonne geht langsam unter. Unser erster namibischer Sundowner, denn gestern sassen wir ja im bewölten Windhoek bei Joes^^. Wir sind gespannt, das Savannah Dry steht bereit!



Was jetzt kommt, kann man mit Worten glaube ich nicht beschreiben. Auch die Bilder kommen nur ansatzweise an das ran, was sich jetzt an Farben am Himmel abspielt. So einen Sonnenuntergang habe ich noch nie erlebt, dazu die Silhouette der Köcherbäume und die Felsen, ständig wechseln die Farben, vor lauter Schauen und Fotografieren vergessen wir ganz unsere Steaks zu braten. Die Vögel werden in der Dämmerung aktiv, sie schwärmen aus und fliegen gemeinsam ins Nest zurück.





















Irgendwann, nachdem es fast schon stockdunkel ist, decken wir den Tisch und grillen unseren selbst marinierten Oryx und usnere Boerewors. Dazu gibts selbstgebackenes Stockbrot (die Backmischung hatte ich zum Glück rechtzeitig vor Sonnenuntergang angeknetet), Zwiebeln mit Knoblauch und Butter und gegrillte Squashkürben.
Die kleinen Wolken haben sich verzogen und über uns strahlt ein gigantischer Sternenhimmel, das Kreuz des Südens und die Milchstrasse leuchten.



Das Lagerfeuer knistert und der südafrikanische Wein schmeckt vorzüglich.
Wir grillen Marshmallows und albern rum, malen Bilder mit der Taschenlampe in die Nacht.



Auf unserer Taschenlampentour entdecken wir tolle Insekten und Kampfgrillen! Leider keine Spinnen, aber was nicht ist kann ja noch werden^^ Die Vögel gucken müde und verdutzt aus ihren Nestern raus und wundern sich wer da unten noch rumläuft.





Irgendwann fallen wir müde in unser Dachbett. Unsere erste Nacht als Camper!
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