Badger's Birding-Tours II - Indien-Edition

Reisebericht 175 Antworten · 13,3k Aufrufe · gestartet 06. Mai 2025 von H.Badger
1'739 Beiträge · seit 201028. Juni 2025 ·
Für alle Tigerfreunde: Arrowhead, die berühmte Tigerin T-84 von Ranthambore, ist am 18. Juni verstorben.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201628. Juni 2025 ·
Hallo Christa,
danke für die Mitteilung.
Ich hatte in Vorbereitung auf unsere Reise bereits im Netz gelesen, dass die berühmte Tigerin an Knochenkrebs erkrankt war und nicht mehr selbst jagen konnte, sondern von ihrem Nachwuchs versorgt wurde.
Liebe Grüße
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201629. Juni 2025 ·
14. Kapitel: Zone 5

Unsere Nachmittagssafari führt uns in Zone 5 des Nationalparks, die uns landschaftlich überaus gut gefällt. Die Piste folgt in einem weiten, bewaldeten Tal zumeist einem trockenen Flussbett, das nach einigen Kilometern zu einem größeren See führt. Von dort aus verengt sich das Tal zunehmend. Hier wird die Landschaft deutlich grüner und auch der Fluss führt sichtbar mehr Wasser.
Wir fahren gemeinsam mit nur wenigen anderen Gypsys in diese Zone ein. Auf der gesamten Fahrt werden uns insgesamt nicht mehr als fünf andere Autos begegnen. Canter sind keine unterwegs. „Verkehrstechnisch“ ist die Nachmittagssafari also eine sehr entspannte Angelegenheit.

Die Ausfahrt hält schöne Sichtungen für uns bereit. Gleich zu Beginn können wir an einer Wasserstelle kleinere Sumpfkrokodile beim Sonnenbad beobachten.

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Auf der Fahrt durch den Wald folgt dann eine erste Nahbegegnung mit einem Nilgaubullen. Diese Antilopen mit ihrem blau-grau schimmernden Fell beeindrucken durch ihre Größe und Masse.

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Bald darauf macht uns der Forestguide auf den Schlafbaum eines Fischuhus (Brown Fish Owl) aufmerksam. Als wir anhalten, stockt uns kurz der Atem, denn der große Vogel sitzt quasi direkt neben uns im niedrigen Geäst und lässt sich von unserer Anwesenheit überhaupt nicht beeindrucken. Eine ganz tolle Begegnung!

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Nachdem wir uns von dem wunderbaren Vogel verabschiedet haben und noch keinen Kilometer weitergefahren sind, entdeckt Adlerauge CB nicht weit entfernt einen großen Komorandeluhu (Dusky Eagle Owl), der uns aufmerksam beäugt. Anders als der Fischuhu ist diese Eule nicht so entspannt im Angesicht unserer Anwesenheit und zieht sich bald zurück.

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Nach Zwergohreule und Brahmakauz am Morgen nun diese zwei großen Arten. Heute ist definitiv ein guter Tag für Eulenfans. 🙂

Die weitere Fahrt führt uns an einem Tempel vorbei, der auch heute noch von Pilgern aufgesucht wird. Wir finden es erstaunlich, dass sich in einem Wildschutzgebiet mit dieser (Raub-)Tierdichte Menschen außerhalb von Fahrzeugen aufhalten dürfen. Und tatsächlich kommt es selten zu Zwischenfällen. Nicht lange vor unserem Besuch wurde ein siebenjähriger Junge nach einem Tempelbesuch im Nationalparkgebiet von einem Tiger attackiert und getötet. 🙁

Im lichten Wald rund um den Tempel treffen wir heute auf eine große Rotte Wildschweine. Die Tiere liegen links und rechts der Piste und dösen in der Hitze des Nachmittags.

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Wanderbaumelstern (Rufous Treepie) – eine in der Gegend weit verbreitete und wenig scheue Vogelart – nutzen das Schweinelager zur Parasitensuche.

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Selbstverständlich lassen sich auch hier Axishirsche beobachten.

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An dem großen See in Zone 5 angekommen, lassen wir den Blick über die schöne Landschaft schweifen. Sambarhirsche lieben die Wasserpflanzen in solchen Seen und können daher oft am Uferbereich beobachtet werden.

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Und auch die weitere Fahrt durch den Wald hält so manche Sambarbegegnung für uns bereit.

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Am Flussufer können wir in einiger Entfernung zwei indische Weichschildkröten ausmachen, die ein Sonnenbad nehmen.

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In einem trockenen Bereich des Flussbetts begegnet uns schließlich auf kurze Distanz eine Rotmanguste. Endlich gelingt ein überzeugendes Foto dieses schönen kleinen Räubers. 🙂

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Als Neuzugang auf unserer Birdingliste präsentiert sich uns bald darauf ein männliches Exemplar der Haubenammer (Crested Bunting).

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Und auch als sich das Flusstal weiter verengt und der Wald dichter und grüner wird, lassen sich interessante Vögel entdecken.

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Paddyreiher (Indian Pond Heron)

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Schopfwespenbussard (Oriental Honey Buzzard)

Als wir einen mit hohem Uferbewuchs bestandenen Teil des Flusses erreichen, stehen dort bereits zwei Fahrzeuge. Wir erfahren, dass nicht lange zuvor ein Tiger die Piste gequert hat und nun irgendwo im dichten Gras des Flussbetts lagert. Unser Puls wird schneller: So nah waren wir einem Tiger bisher noch nie – nur wenige Meter trennen Piste und dichte Vegetation voneinander. Und trotzdem können wir keinen Fitzel der Katze entdecken… 😏

Also warten wir eine Weile und werden schließlich tatsächlich belohnt. Der Tiger erhebt sich und kommt durch den dichten Bewuchs genau auf uns zu. 😁

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Ganz aufgeregt sind wir jetzt. Wir rechnen damit, dass er in wenigen Momenten aus dem hohen Gras heraustreten wird und bringen die Kameras in Position. Jedoch tut der Tiger uns diesen Gefallen nicht. 😣 Nach wenigen Schritten lässt sich das Tier im Dickicht des Ufergrases wieder nieder und entzieht sich damit unseren Blicken erneut vollständig. 😵
Gemeinsam mit fünf anderen Fahrzeugen warten wir nun eine weitere Weile, während sich der Nachmittag so langsam seinem Ende zuneigt. Als erfahrene Löwenbeobachter wissen wir natürlich, dass eine Raubkatze, wenn sie einmal liegt, gern auch mal länger liegenbleibt… 😏

Während wir hier stehen, warten und hoffen, wird es in den offenen Fahrzeugen rings um uns herum immer lauter. Menschen unterhalten sich ungedämpft von Gypsy zu Gypsy. So etwas kennen wir aus Afrika eher nicht und wir zweifeln, dass sich der Tiger bei dieser Geräuschkulisse zeigen mag. Und erst als unser Forestguide schließlich interveniert, wird das unangemessene Palaver leiser.

Während wir auf das gnädige Erscheinen des Tigers warten, können wir zum Glück das ein oder andere Tier beobachten. So wird die Zeit nicht zu lang.
Wir freuen uns über Wachtelfrankoline (Grey Francolin) mit Nachwuchs, die direkt neben unserem Fahrzeug herumwuseln.

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Außerdem landet irgendwann ein Storchschnabelliest (Stork-billed Kingfisher) in den Bäumen am anderen Flussufer und präsentiert sich uns in bestem Licht. Ein beeindruckend großer und schöner Vogel!

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Ein zum Trinken kommender Sambarhirsch wittert den nahen Tiger und stößt in Habachtstellung laute Warnrufe aus.

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Nur der Tiger mag sich nicht erheben. Von unserer Position aus haben wir keine Chance ihn im dichten Grün zu entdecken. Als einige Fahrzeuge in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit aufgeben und die Rückfahrt antreten – schließlich befinden wir uns hier fast am Endpunkt der Zone 5 – können wir umparken und haben einen weitaus besseren Blick auf die Lagerstelle des Tigers.
Er liegt mit erhobenen Kopf in vielleicht fünf Metern Entfernung im Gras und blickt immer wieder aufmerksam in unsere Richtung. Viel mehr als seine Augen und Stirn können wir aber nicht erkennen. So nah und von unseren Traumfotos doch noch meilenweit entfernt.

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Als wir am Ende fast allein mit dem Tiger sind, wechseln wir erneut die Position und können aus erhöhter Warte die nun flachliegende Katze portraitieren. Auch hier ist das hohe und dichte Gras nicht hilfreich. Den Gefallen aufzustehen, tut uns der Tiger leider nicht.

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Aber wir wollen nicht meckern: Dies war unsere bisher beste Tigersichtung – auch wenn ich nicht behaupten kann, dass wir am Ende wirklich befriedigt sind. Zu sehr wünschen wir uns eine unverstelltere Begegnung und bessere Fotogelegenheiten.

Auf der Rückfahrt machen wir ganz kurz Halt am See. Zu schön ist das Licht hier gerade.

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Aber die weit fortgeschrittene Zeit mahnt in Person unseres Fahrers zum Aufbruch. Wir müssen unbedingt pünktlich den Park verlassen haben!

Trotzdem dürfen wir bei der Sichtung eines Schwarznackenhasens kurz anhalten.

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Als wir schließlich am Schlafbaum des Fischuhus vorbeikommen, finden wir diesen verwaist vor. Der Vogel hat sich bereits zur Jagd ans nahe Flussbett aufgemacht. Dort sitzt er nun noch fotogener als am frühen Nachmittag und wirft uns aus seinen leuchtend gelben Augen aufmerksame Blicke zu. Eine Minute zur Eulenbeobachtung ist zum Glück noch drin… 😎

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Im Dämmerlicht verlassen wir über einen Umweg den Park. Das Hauptgate ist heute Abend auf Grund von Protesten der lokalen Bevölkerung wegen des von dem Tiger getöteten Jungen nicht passierbar. Und so werden wir etwas unsanft aus unserer „Safariblase“ in die Probleme und Schrecknisse der „echten“ Welt zurückgeholt. So etwas macht nachdenklich und wirft Fragen auf, wie Wildtierschutz und menschliches Leben bei steigendem Bevölkerungsdruck in Zukunft miteinander vereinbar sein sollen.

Zurück im Hotel führt uns ein erneut rundum gutes Dinner zurück in den Urlaubsmodus. Drei von sechs Safaris im Ranthambhore Nationalpark liegen nun hinter uns –und unsere Traum-Tigersichtung lässt leider noch auf sich warten. Und so hat meine Frau die Idee, nach dem Abendessen noch Whisky und Martini zu ordern, um die Sichtungsfee zu bestechen. 🙂

Wir stoßen also an, auf dass das Safariglück uns am folgenden Tag hold(er) sein soll. Und die Sichtungsfee seufzt erleichtert: „Na endlich – warum denn nicht gleich so?“
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zuletzt bearbeitet 29. Juni 2025
1'544 Beiträge · seit 201330. Juni 2025 ·
Hallo Sascha,

an diesem Safari-Nachmittag hätte ich nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Egal, ob eine Tiger-Sichtung dabei ist, häufig sind es ja auch die "kleinen" Dinge, die so viel Freude machen. Wunderbare Sichtungen. Danke fürs Zeigen 🙂 !

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
795 Beiträge · seit 200730. Juni 2025 ·
Lieber Sascha,

was für eine schöne, abwechslungsreiche Nachmittags-Safari! Und was hattet ihr nur für ein Glück mit Euren Eulensichtungen! So viele verschiedene Exemplare schon auf dieser Reise! Toll! Da freue ich mich als großer Eulen-Fan ganz besonders drüber und es schürt die Vorfreude auf die indischen Nationalparks. Tigersichtungen hattet Ihr trotzdem schon ziemlich viele, wie ich finde. Nur eben noch nicht das perfekte, unverbuschte Bild, was aber sicher bald kommen wird. Die Sichtungsfee ist ja nun gnädig gestimmt. 😉

Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht!
Liebe Grüße und schönen Montag
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
139 Beiträge · seit 202330. Juni 2025 ·
Hallo Sascha,

danke für die tollen Einblicke! Indien steht bei uns gar nicht auf dem Zettel, aber umso spannender ist es, von euren Erlebnissen zu lesen. Ich bin sehr gespannt, ob sich die Bestechung der Sichtungsfee bei der nächsten Ausfahrt bezahlt gemacht hat!

Liebe Grüße
Johanna
Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201601. Juli 2025 ·
@ Old Women
Liebe Beate,
ihr könnt euch auf jeden Fall auf die Gamedrives in den indischen Nationalparks freuen - vor allem, wenn ihr Freude an der Vielfalt der dort lebenden Tiere habt. Ich ärgere mich rückblickend ein wenig darüber, dass ich so versessen auf eine fotogene Tigerbegegnung war... Denn das verstellt manchmal den Blick dafür, dass die indische Natur auch abseits des Tigers wirklich etwas zu bieten hat.

@ Tina76
Liebe Tina,
das ist einer der Vorteile daran, dass man immer geführt unterwegs ist. Die Forestguides kennen viele Tageseinstände. Und wenn man die Orte einmal kennt, dann ist auf die Eulen ja oft Verlass.
Freu dich drauf!
Unser Bestechungsritual am Abend hat dazu beigetragen, dass ich noch zu einem abergläubischen Menschen werde... 😉

@ JohannaHen
Liebe Johanna,
wir haben lange gezögert, nach Indien zu reisen und als wir den Plan in unserem Umfeld kundtaten, ernteten wir eher überraschte und zweifelnde Blicke. Aber seit wir dort waren, würden wir jederzeit für eine Reise zurückkehren. Es ist auf so vielen Ebenen beeindruckend.
Zur Bestechlichkeit der Sichtungsfee: s.o. 😛

Herzliche Grüße in die Runde und ein gutes Durchhalten in der extremen Hitzewelle
Sascha
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zuletzt bearbeitet 01. Juli 2025
Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201602. Juli 2025 ·
15. Kapitel: Ein perfekter Safari-Morgen im Ranthambhore

Same procedure as last day: Zu Sonnenaufgang stehen wir mehr oder weniger müde parat, um unser neues Gypsy-Team zu begrüßen. Dieses Mal bekommen wir einen Fahrer, der schon diverse Filmteams betreut hat. Wenn das keine gute Voraussetzung für eine gelungene Ausfahrt ist!
Wir nehmen unsere Stammplätze ein und los geht die Fahrt. Wie schon gestern Morgen, so kommen wir auch heute nicht ohne Unterbrechung am Gate an. Wieder stehen einige Gypsys an der Landstraße. Ob es erneut Lippenbären zu sehen gibt? Als wir aber hören, was heute dort in den Büschen unterwegs sein soll, sind wir noch mehr euphorisiert: Eine Streifenhyäne wurde gesichtet! 🤩 Sobald unser Fahrer die Hyäne im dichten Gebüsch erspäht hat, beweist er seine Vorausschau und biegt mit hoher Geschwindigkeit auf einen nahen Feldweg ein. Jetzt heißt es festhalten! Einige Sekunden später sind wir strategisch günstig am Rand einer Lichtung positioniert. Und tatsächlich tritt die Hyäne nach kurzer Zeit aus den Büschen heraus. Auch CB ist jetzt ganz aus dem Häuschen und betont, dass dies wahrlich ein seltenes Sighting sei. Streifenhyänen sind als nachtaktive Einzelgänger auf den Safaris in den Nationalparks kaum zu entdecken. Was so eine Sichtungsfee-Bestechung doch alles erreichen kann! 🙂
Begeistert beobachten wir die Hyäne, wie sie entspannt (und ganz unverbuscht!) an uns vorbeitrottet und einen alten Kuhkadaver ansteuert. Hier wird ausgiebig geschnüffelt. Was für ein beeindruckendes Tier!

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Schließlich verabschiedet sich die Hyäne wieder in die dichten Büsche, die die Lichtung umgeben und entschwindet damit bald unserem Blick. Wir sind selig – eine Streifenhyänensichtung hatten wir gar nicht auf unserem Wunschzettel. Und dass dieses Mal auch unser Fotobedürfnis befriedigt wird, lässt die vergangenen Momente zu den unangefochtenen Safarihöhepunkten der Reise werden. 😁

Mit einem breiten Lächeln in den Gesichtern fahren wir wenig später in den Nationalpark ein. Heute Morgen ist uns erneut Zone 2 zugewiesen worden, an die wir wegen der Leopardensichtung gute Erinnerungen haben.
Wegen der Hyänensichtung sind die anderen Besucher der Zone bereits unterwegs und so sind wir zu Beginn der Ausfahrt ganz allein unterwegs. Nach kurzer Zeit treffen wir aber bereits auf einen Gypsy, der mitten auf der Piste steht. Was wohl der Grund ist?
Als wir näherkommen, entdecken wir einen Lippenbären, der gerade den Weg quert. Das geht ja heute Schlag auf Schlag! 🤩

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Der Bär marschiert die Böschung neben der Straße herunter und verharrt für einige Momente direkt unterhalb unseres Fahrzeugs. Zeit genug, um einige Portraits dieses spannenden Zeitgenossen zu machen.

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Als er unten in der Talsohle angekommen ist, wird es aber noch besser. Balou setzt sich gemütlich auf sein Hinterteil und beginnt damit, spielerisch auf einem Stock herumzugnaulen.

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Und dann wird sich ausgiebig gekratzt und geschubbert. Der Bär sieht dabei so drollig aus und präsentiert uns seinen prächtigen schneeweißen Kragen. Ein schöner Kontrast zu seinem tiefschwarzen Zottelfell.

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Einige Minuten können wir den Bären bei Fellpflege und beim Faulenzen beobachten, dann setzt er seinen Weg fort und wir lassen ihn glücklich ziehen. Das Lächeln auf unseren Gesichtern wird noch breiter. Der Sichtungswilli-Ersatz lebe hoch! 😁

Wir steuern als nächstes eine Wasserstelle an. Unser Forestguide weist uns auf dem Weg dorthin auf den Tageseinstand einer weiteren Halsband-Zwergohreule (Collared Scops Owl) hin.

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Nicht weit entfernt warten bereits einige Fahrzeuge, denn im dichten Busch soll sich ein Tiger verbergen, den wir beim besten Willen nicht erkennen können. Unsere Guides vermuten, dass das Tier bald zum Trinken gehen wird uns so positioniert unser Fahrer das Auto am Rand eines kleinen Flusslaufs.
Und dieses Mal dauert es nicht lange, bis sie ihren Auftritt hat: Noori (T-105), eine 2016 geborene Tigerin, tritt aus dem Dickicht heraus und kommt genau auf uns zu.

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Wieder hat unser Fahrer den richtigen Riecher bewiesen. Endlich dürfen wir einen Tiger gänzlich frei von Buschwerk in freier Wildbahn betrachten. Was sind wir aufgeregt und euphorisiert!

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Ganz entspannt quert Noori vor unserem Fahrzeug die Piste und steigt ins Flussbett hinunter.

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Hier können wir sie durch Gebüsch hindurch beim Trinken beobachten. Als sie sich nach einigen Minuten in die uns abgewandte Richtung bewegt, antizipiert unser Safari-Team erneut treffsicher ihren Weg. Mit recht hoher Geschwindigkeit setzen sich die anwesenden Gypsys in Bewegung und umfahren das Waldstück, in dem der Tiger verschwunden ist.
Nach kurzer Wartezeit tritt Noori aus dem Dickicht und präsentiert sich erneut unseren begeisterten Blicken. Ab jetzt können wir sie für eine ganze Zeit auf ihrem Revierspaziergang begleiten.

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Dabei können wir spannendes Tigerverhalten beobachten, denn nachdem die Katze zuerst entspannt durch ihr Territorium stolziert ist, verändert sich ihre Körpersprache plötzlich deutlich. Noori hat in den Jagdmodus umgeschaltet. Langsam und geduckt pirscht der Tiger durch den dichten Bodenbewuchs.

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Plötzlich beschleunigt Noori und rennt in ins Dickicht, aus dem unvermittelt bestimmt zwanzig Axishirsche herauspreschen. Wenig später wird auch die etwas bedröppelt wirkende Jägerin wieder sichtbar: Der Jagdversuch war nicht von Erfolg gekrönt. Wegen der Schnelligkeit des Angriffs und des dichten Bewuchses gelingen hier leider keine vorzeigbaren Fotos. Zum Glück hat aber CB alles auf Video festhalten können.

Wir begleiten Noori weiter auf ihrem Weg.

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Bald können wir sie dabei beobachten, wie sie ihr Revier markiert.

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Ein Bengal-Tigerweibchen beansprucht ein etwa 23 Quadratkilometer großes Revier. Das Streifgebiet männlicher Tiere ist in etwa drei Mal so groß.

Sie quert nicht weit von uns die Piste und wir können sie beobachten, wie sie einen Hang entlangspaziert. Immer höher schreitet sie hinauf, bis sie schließlich aus unserem Blickfeld entschwindet.

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All der Druck, der sich über die bisherigen Safaris aufgebaut hat, fällt nun ab. Mit diesen Tigerfotos kehren wir gern nach Hause zurück. 😁

Ganz entspannt fahren wir noch ein wenig durch Zone 2 und statten dabei der Zwergohreule einen zweiten Besuch ab.

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Am fortgeschrittenen Morgen steht das Licht viel besser auf ihrem Tageseinstand und wir können die kleine Eule lange bei der Gefiederpflege beobachten.

Bald darauf macht eine weitere Vogel-Erstsichtung die Ausfahrt noch eine Spur besser. Neben der Piste sind zwei Goldschulterspechte (White-naped Woodpecker) unterwegs und emsig damit beschäftigt, ihren Appetit zu stillen. Das Männchen erkennt man an der tiefroten und das Weibchen an seiner gelben Krone.

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Ein besonderes Highlight für unsere kleine Tochter ist ein Rad schlagender Pfau. Eigentlich erstaunlich, dass dies bei so vielen Pfauen auf all den Ausfahrten die erste Sichtung dieser Art ist.

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Ein wenig später treffen wir noch auf einen Keiler, der unlängst eine Halbkörper-Schlammpackung genossen hat.

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Und nachdem der Tigerdruck sich gänzlich verflüchtigt hat, finden wir auch mal die Zeit, das auf dem Berg thronende Fort ausgiebig zu betrachten.

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Nun ist es einmal mehr Zeit, den Park zu verlassen und so rumpeln wir glücklich mit Hyänen-, Bären- und Tigersichtung im Gepäck Richtung Gate.
So einfach lässt uns eine milde gestimmte Sichtungsfee jedoch nicht davonkommen… Denn plötzlich – gar nicht weit von der Zonengrenze entfernt – erblicken wir erst einen Gypsy, der auf dem Weg steht und dann erneut Noori, wie sie auf einem Felsen über der Piste entlangmarschiert. Manchmal hat man als neu Dazukommender einfach Glück, denn die Tigerin hält genau auf unser Fahrzeug zu. Schräg über uns erscheint in wenigen Metern Entfernung die prächtige Raubkatze – das ist in dem ringsum offenen Gefährt gleichsam faszinierend und beunruhigend. Meine Frau ist froh, dass sie durch den Sucher ihrer Kamera schauen kann – so wird wenigstens eine kleine Illusion von Distanz erzeugt.

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Zum Glück hat der Tiger aber kein Interesse daran, neben uns auf der Gypsy-Sitzbank Platz zu nehmen und dreht an der Felskante, die uns überragt, ab, um wenige Meter hinter unserem Fahrzeug die Böschung herabzuklettern und die Piste zu queren.

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Das ist alles viel zu nah für vorzeigbare Fotos und wir sind einmal mehr froh, dass CB ein Video von dieser Nahbegegnung aufgezeichnet hat. Als Noori, nicht ohne uns auf Armeslänge entfernt noch intensive Blicke zuzuwerfen, bald im Dickicht des Dschungels verschwindet, sind wir uns sicher, dass dies einer der besten Gamedrives war, den wir jemals erleben durften. 🙂

Selig und tiefenentspannt kehren wir ins Hotel zurück. Das Frühstück schmeckt mit diesen Erlebnissen im Gedächtnis gleich nochmal doppelt so gut und überhaupt ist die Welt gerade ein schöner Ort. 😎

Nach der obligatorischen Pool- und Chill-Pause geht es am Nachmittag wieder zurück nach Ranthambhore. Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe.
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zuletzt bearbeitet 02. Juli 2025
2'519 Beiträge · seit 200902. Juli 2025 ·
Hallo Sascha,

Full-House würde ich sagen.
Wobei ich die Hyäne tatsächlich am faszinierendsten finde. Sie sieht einer afrikanischen Braunen Hyäne ziemlich ähnlich.

Das wird nun schwer werden, diesen Gamedrive zu toppen.

Viele Grüße, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
795 Beiträge · seit 200702. Juli 2025 ·
Lieber Sascha!

da musste ich doch gerade nochmal nachlesen, mit was ihr die Sichtungsfee so erfolgreich bestochen hattet. 😉 Da fehlen einem ja fast die Worte! Glückwünsch zum Jackpot-Gamedrive mit gleich drei absoluten Traumsichtungen!!! 🤩 🤩 🤩 Und ENDLICH unverbuschte Tiger-Bilder und dazu noch so schöne! Das freut mich riesig für Euch! Wie gut es Dir danach ging, kann ich mir so richtig vorstellen und auch das der Rest nur noch Zugabe war. Ansonsten kann ich mich gerade nicht entscheiden, ob ich die Nah-Portraits von Tiger oder Lippenbär toller finde. Der sitzende Lippenbär sieht auf jeden Fall drollig aus und irgendwie etwas anders als "meiner" in Sri Lanka finde ich. Da scheint es wohl zwei Arten zu geben (?).

Viele liebe Grüße und danke fürs Berichten auch bei diesen Temperaturen!
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
1'544 Beiträge · seit 201302. Juli 2025 ·
Hallo Sascha,
Glückwunsch zu diesem tollen Game Drive. Das ist schwer zu toppen, und ich kann mich nicht entscheiden, welche Sichtung mir am besten gefallen hat. Man sollte meinen, der Tiger, aber der Lippenbär und die Hyäne, ganz wunderbar und dann die Zwergeule, ich glaube heute hattet ihr den Jackpot, alles einfach faszinierend.
Danke fürs Teilen, Sascha!

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
4'534 Beiträge · seit 200703. Juli 2025 ·
Lieber Sascha,

natürlich sind Tiger spektakulär, aber mich begeistert ehe die Vielfalt anderer Tiere. Von indischen Hyänen wußte ich bisher gar nichts und der Bär und die phantastische Vogelwelt begeistern mich total!

Viele Grüße
der begeisterte Carsten
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1'835 Beiträge · seit 201503. Juli 2025 ·
Lieber Sascha!
Was freue ich mich für euch dass ihr so einen perfekten Safaritag verbuchen konntet. Da hat wirklich alles zusammen gestimmt. Gute und umsichtige Fahrer und Forest Guide und timing.
Danke für die schönen Fotos der Streifen Hyäne. Bei uns war es so dass CB dort einen Freund hat der die Hyänen regelmäßig am Abend sehe und so fuhren wir nach dem Abendessen in strömendem Regen los um eine solche zu finden, leider ohne Erfolg. Und nun weiß ich wie die eigentlich aussehen.
Der Balou in seiner Sitzpose ist wirklich herzallerliebst zum Verlieben. So schön ihn so klar und nicht verbuscht anzutreffen.
Und dann der Auftritt der Tigerin! Ich kann mir eure Euphorie sehr gut vorstellen. She’s a beauty on top of it! Und du hast sie sehr schön fotografiert. Eines dieser Bilder wird sicher bei euch an die Wand kommen.
Und sie kommt sogar noch eine zweites Mal auf die Bühne um euch zu ehren. So cool!

Inzwischen habe ich mit CB korrespondiert und er hat bestätigt dass wir Arrowhead mit ihren drei cubs im Ranthambore gesehen haben. Damals habe ich zu wenig auf Namen aufgepasst. Und nun ist es natürlich traurig zu wissen dass dieses schöne Tier nicht mehr am Leben ist. Aber die drei Jungen seien nun erwachsen und können selber jagen.

Auf jeden Fall gratuliere ich euch allen zu diesem ausgezeichneten Safari Tag und dass ihr uns daran teilhaben lasst. Gibt es CBs Video etwa auf Youtube zu sehen?
Liebe Grüße von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
8'724 Beiträge · seit 201003. Juli 2025 ·
Guten Morgen Sascha,

das war ja wohl ein VOLLTREFFER! 🤩 Ich kann mich noch sehr gut an deine Freude und Erleichterung damals erinnern 🤪 !

Inzwischen haben alle schon alles hier geschrieben 🤩 , ich hänge mich einfach dran, copy & paste sozusagen.

Wobei, nein, die Begeisterung für den Bären kann ich nicht so ganz teilen, hab es auch eben bei Tina geschrieben, ich finde, die sehen ein bisschen räudig aus 😗 😉 . Aber das fehlt mir wohl einfach das Verständnis 😕 .

Danke fürs Berichten - bin weiterhin mit Genuss dabei!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Juli 2025
548 Beiträge · seit 201703. Juli 2025 ·
Hallo lieber Sascha,

BINGO!!!! - was so ein wenig Bestechungstrunk doch für einen Unterschied bei den Sichtungen machen kann 😗 .
Von Streifenhyänen in Indien hatte ich bis dato auch noch nicht gehört und habe bei den Fotos zunächst an eine braune Hyäne gedacht, wieder was dazu gelernt 😉 . Zu dem Lippenbären oder gar dem Tiger sage ich jetzt mal nix weiter, einfach der Hammer 🤩
Eigentlich hättet ihr nach diesem Gamedrive die Reise beenden und heimfahren können. Solch eine Ausfahrt ist wohl nicht mehr zu toppen.
Danke fürs Teilen der wunderbaren Eindrücke.

Herzliche Grüße
Kordula 🙂
1'718 Beiträge · seit 201603. Juli 2025 ·
Wow, Sascha!

Mehr geht ja wirklich nicht. Ich wusste auch nicht von der Existenz dieser Hyänen in Indien, sie allein wären schon ein Hammer gewesen. Ganz ganz toll!

LG,
Betti
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
901 Beiträge · seit 201503. Juli 2025 ·
WAHNSINN!
Ich habe mein Herz auch an Balou verloren.
Aber natürlich war die Tiger Sichtung sensationell.
Glück muss man eben haben 😁
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
29 Beiträge · seit 201803. Juli 2025 ·
Hallo Sascha,
🙂 🤩 wow, was für tolle Sichtungen aller Tiere 🤩 . Wie schön, dass alle Sichtungswünsche doch sooo erfolgreich waren.
wunderschöne Bilder 😁

Viele Grüße Usha 🙂
5'052 Beiträge · seit 201404. Juli 2025 ·
Selig und tiefenentspannt kehren wir ins Hotel zurück.
Hi Sascha,
bei der Pirschfahrt habt ihr ja mächtig abgeräumt! Über die Streifenhyäne hätte ich mich wohl am meisten gefreut.

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
Themenstarter1'826 Beiträge · seit 201605. Juli 2025 ·
Lieber Matthias,
liebe Tina,
liebe Beate,
lieber Carsten,
liebe Katrin,
liebe Bele,
liebe Kordula,
liebe Betti,
liebe Yvy,
liebe Usha,
liebe Konni,
🤩 🤩 🤩 (ich hoffe, ich habe niemanden vergessen...)

bitte verzeiht, dass ich euch eine gemeinsame Antwort widme, aber ich bin geplättet von eurer so lieben und zahlreichen Resonanz! 😁 Vielen Dank für die vielen Superlative und generell für euer Mitfreuen über diese wunderbaren Sichtungen. 😘 Das hat mir die Freude, die wir an diesem Morgen empfunden haben, nochmal so richtig zurückgebracht. 😄

Eine Streifenhyäne haben wir vor 15 Jahren schonmal im Lake Nakuro NP in Kenia entdecken können, damals aber nur mangelhaft in Rückansicht fotografiert. Für uns war die unerwartete Sichtung vor den Toren Ranthambhores etwas ganz Besonderes. Und ich kann die Stimmen total verstehen, die die Hyäne für das Highlight des Morgens halten.
Der Lippenbär hat sich aber durch sein possierliches Verhalten auch ehrlich Mühe gegeben, der Hyäne Platz 1 streitig zu machen.
Und die Tigerbegegnung läuft für mich sowieso außer Konkurrenz, weil es nach den vorherigen verbuschten oder nur kurz erhaschten Sichtungen endlich das war, was wir uns im Vorfeld der Reise erträumt hatten. Da sind uns richtig große Steine vom Herzen gefallen. Allein deshalb gehört Noori ein fester Platz in meinem Wildlife-Herzen. 😁

Nochmals: Vielen Dank für eure lieben Kommentare! Ich freue mich sehr darüber! 😘 😘 😘

Liebe Grüße
Sascha
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