H.BadgerThemenstarter1'828 Beiträge · seit 201615. Juli 2025 ·
Hallo Yvy, Respekt, dass du das damals alles auf eigene Faust gemacht hast. Ich war von der Fülle der Eindrücke total gefordert - bin das aber zugegebenermaßen auch regelmäßig bei uns am Hbf. 😗 Eine der großartigen Sachen am Reiseland ist, dass man beeindruckende Kultur und fantastische Naturerlebnisse so gut miteinander kombinieren kann. In dieser Hinsicht fallen mir spontan kaum andere Ziele ein, die das so gut miteinander verbinden. Wir bleiben im Sommer übrigens im Lande und verbringen unsere freie Zeit im Müritz Nationalpark und auf dem Hausboot auf der Peene. Baden und Chillen für die Kids, heimische Safari für die Großen. 🙂 Indien liegt als Fernreise ja noch nicht weit zurück. Und Afrika wirft seine Schatten voraus. 🙂 Wie nutzt ihr die Sommerferien? Lieber Gruß Sascha
H.BadgerThemenstarter1'828 Beiträge · seit 201616. Juli 2025 ·
20. Kapitel: Leopardenland am Stadtrand
Draußen ist es noch dunkel und das Aufstehen fällt heute schwer. Ein Erholungsurlaub ist das hier nicht. 🤪 Vor dem Hotel empfangen uns CB und Mr Satdev und gemeinsam machen wir uns auf den Weg zum Jhalana Leopard Reserve, das am Stadtrand von Jaipur situiert ist. So früh am Morgen kommen wir zum Glück ohne Beeinträchtigung durch die Straßen der Metropole und geraten nur kurz in Aufregung, weil wir den Eingang zum Reservat nicht auf Anhieb finden können und ein wenig durch die engen Gassen eines Wohngebiets irren. Bald darauf erreichen wir das Tor jedoch und finden uns auf einem staubigen Parkplatz ein, auf dem eine gute Handvoll Gypsys herumsteht. Auch einige müde Touristen schleichen bereits um die Fahrzeuge herum. Auffällig ist, dass die Reisenden hier weit weniger „outdoorsy“ unterwegs sind als in Ranthambhore und Co. Insgesamt zehn Fahrzeuge dürfen den Park an jedem Morgen und Nachmittag befahren. Wir bekommen ein ziemlich abgerocktes Elektromobil zugewiesen und sind erstmal überrascht vom Anblick dieses seltsamen Kastenwagens mit seinen total zerschlissenen Kunststoffsitzen. Wir nehmen auf der rundherum offenen Sitzfläche Platz und harren der Dinge, die da kommen. Nach einiger Zeit ungeduldigen Wartens erscheint unser Fahrer, nachdem bereits der ein oder andere Gypsy aufgebrochen ist, und angenehm leise holpern wir in Richtung Einlasskontrolle zu dem 23 Quadratkilometer umfassenden Schutzgebiet. Hier werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass man keine Wasserflaschen mit ins Reservat nehmen dürfe. Wir müssen also all unsere Flaschen hier deponieren. Das erscheint uns in Anbetracht der nicht lange auf sich warten lassenden Hitze doch etwas bedenklich… 😵 Wir fügen uns trotzdem in unser Schicksal, was sollen wir auch machen?
Im Jhalana Reserve sollen etwa 30 bis 35 Leoparden leben, von denen sechs oder sieben Katzen ihr Revier in den im Rahmen von Gamedrives befahrbaren Bereichen haben. Immer wieder dringen die Katzen wohl auch in die Randgebiete Jaipurs vor, wo Straßenhunde zu ihrer Beute werden. Da der Leopard hier Spitzenprädator ist, können die Katzen deutlich häufiger gesichtet werden als in Tiger-Reservaten wie Ranthambhore.
Nach wenigen Augenblicken gemütlicher Fahrt erreicht auch schon ein Funkspruch unseren Fahrer. Sofort drückt er aufs Gaspedal und unser E-Mobil beschleunigt erstaunlich flott. Was diese wilde Fahrt motiviert, können wir uns leicht ausmalen. 😎 Kurz darauf erreichen wir die erste Wasserstelle des Schutzgebiets. Hier stehen bereits die Fahrzeuge, die vor uns eingefahren sind – ein sicherer Indikator dafür, dass wir unser Ziel erreicht haben. Und auch der Grund für den kleinen Fahrzeugauflauf ist schnell lokalisiert: In vielleicht zwanzig Metern Entfernung liegt ein stattlicher Leopard völlig offen direkt am Wasserloch. Zu unserer Freude spiegelt sich die Katze dabei höchst fotogen in dem kleinen Bassin.
Der Kater scheint tief und fest zu schlafen und so ist erstmal Geduld angesagt, wenn man die Raubkatze noch in anderen Posen außer der stabilen Seitenlage erleben möchte. Wir verbringen viel Zeit unserer Safari an diesem Ort, was der Ausfahrt einen etwas merkwürdigen Charakter verleiht: Circa zwei Minuten flotte Fahrt und voilà: Hier ist Ihr Leopard! 😉 Wenn die Katze einmal kurz ihren Kopf aufrichtet, klicken die Kameras. Was für ein prächtiger Kerl!
Einige Pfauen würden gern ihren Durst stillen und stolzieren vorsichtig um die Wasserstelle herum. Der Leopard nimmt keine sichtbare Notiz von ihnen. Trotzdem wagen sie sich nicht ans kühle Nass heran und müssen durstig ihres Weges ziehen.
Für Abwechslung beim Warten auf eine Großkatzenbewegung sorgt einmal mehr die Vogelwelt. Eine Rotschulter-Grüntaube (Yellow-footed Green Pidgeon) ist dabei ein Neuzugang auf der Liste fotografierter Vögel.
Langsam taucht die höhersteigende Sonne das Areal in ein warmgoldenes Licht. Und in den Leoparden kommt etwas mehr Leben. Höchst fotogen lagert der Kater nun an der Wasserstelle. Und wir haben Zeit, jede Rosette der Raubkatze genau zu studieren.
Kurz erhebt sich seine Majestät sogar – aber nur um zwei Meter entfernt wieder auf die Seite zu plumpsen.
Irgendwann schlägt der Fahrer vor, doch ein wenig durch das Reservat zu fahren, um einen Eindruck von der weiteren Landschaft zu bekommen. Da der Leopard nun wieder schlafen möchte, willigen wir ein und fahren alsbald auf einer engen Piste durch dicht verbuschte Umgebung. Hier sind in unregelmäßigen Abständen kleine Wasserstellen angelegt, aber auch diese sind von undurchdringlichem Buschwerk umgeben. Auf der Runde sehen wir kein einziges weiteres Säugetier und begreifen erst jetzt, was wir für ein Glück mit dem Leoparden auf der offenen Fläche hatten. Und auch wenn man Beschreibungen auf Tripadvisor liest, wird deutlich, dass es hier durchaus auch leopardenfreie Gamedrives gibt. Zwei Vogelsichtungen sind erwähnenswert und lassen die Fahrt nicht zu einer reinen Büsche-Schau werden. Gleich neben der Straße posiert ein Königsdrongo (Black Drongo) in bestem Licht.
Und wenig später zeigt uns der Fahrer den letzten Brahmakauz (Spotted Owlet) unserer Reise. Und wieder sind wir verzückt von diesem niedlichen Kobold.
Zurück an der Leoparden-Wasserstelle finden wir diese verwaist vor. Die Katze hat sich während unserer Abwesenheit entfernt. Und so fahren wir zu einem verlassenen Wachturm, in dessen Schatten der Leopard wohl gern die heißen Tagesstunden verdöst. Als wir dort ankommen, gibt es aber erstmal nur einige Wachtelfrankoline zu sehen.
Tatsächlich zeigt sich der Leopard nach wenigen Minuten unseren Blicken. Er schleicht um das Gebäude und lässt sich hechelnd im Schatten nieder.
Bald ist es Zeit, den Park zu verlassen. Auch im Jhalana Reserve gelten strenge Vorgaben. Auf der Rückfahrt zum Gate können wir tatsächlich noch einen weiteren Leoparden entdecken. 🙂 Dieses Mal ist es ein weibliches Tier, das viel filigraner ist als der massige Kater. Die Katze hat es aber leider sehr eilig und wendet uns nicht ihr Gesicht zu, bis sie schließlich im tiefen Dickicht auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Daher entstehen hier auch keine vorzeigbaren Bilder.
Zufrieden mit der Ausbeute unserer letzten indischen Safari können wir am Gate unsere Wasserflaschen wieder in Besitz nehmen, deren Inhalt uns nach den zweieinhalb Stunden im Busch höchst willkommen ist.
Genau, Sascha, bei uns liegt der Schwerpunkt auf Kultur. Bin schon sehr gespannt. Mal schauen, vielleicht lassen sich Nationalparks auch irgendwann realisieren, wer weiß. Liebe Grüße Kirsten
Champagner8'728 Beiträge · seit 201016. Juli 2025 ·
Guten Abend Sascha,
Glückwunsch zum Leo in stabiler Seitenlage (ich habe sehr gelacht 😄 ).
Ist es schlimm, wenn ich den Brahmakauz schöner finde als ihn 😕 ? Männliche Leoparden sehen immer ziemlich gebraucht aus 🙄 .
Übrigens hat mir dieser Palast der Winde sehr gut gefallen, vielleicht sollte ich darüber nachdenken, ob ich in meinem nächsten Leben Haremsdame werde 😐 ?
Bei deinem Erzählen fühle ich mich gerade mit auf Leoparden Safari. Wie schön und unterhaltsam du von dieser Ausfahrt berichtest. Ich musste auch lachen beim “Leo in Seitenlage” und auch mit “Kobold” trifft du es genau beim hübschen Kauz. Nun habt ihr total… was…drei Leos in Indien gesehen? Mein Neid sei dir bewusst da Null bei uns. Vielen Dank fürs Zeigen und Berichten! Liebe Grüsse von Katrin
was sind das für wunderbare Aufnahmen vom Leoparden mit Wasserspiegelung! Ich mag auch die "gebrauchten" Männchen. 😉 Aber auch die Vogelsichtungen gefallen mir wieder einmal gut. Die Rotschulter-Grüntaube kannte ich bisher nicht. Faszinierend, wie viel unterschiedliche, bunte Taubenarten es in Asien gibt. Allerdings finde ich hier wieder mal den englischen Namen "Yellow-footed Green Pidgeon" nach dem Foto deutlich passender, denn wo ist eigentlich das Rot...? 🙄
Es freut mich auf jeden Fall für Euch, dass sich das "früh aus dem Bett quälen" nochmal richtig gelohnt hat. 🙂 Bei dieser Sichtungsquote über all die Safaris kannst Du wirklich mehr als zufrieden sein. Danke fürs Vorfreude schüren auf unsere Reise mit Deinem tollen und sehr unterhaltsam geschriebenen Bericht!
H.BadgerThemenstarter1'828 Beiträge · seit 201618. Juli 2025 ·
@ Coralbay Hallo Kirsten, in Punkto Kultur hält Rajasthan noch so viel mehr bereit, als wir in unseren wenigen Tagen sehen konnten. Das wird bestimmt toll!
@ Champagner Liebe Haremsdame-in-spe Bele, ja - Leopardenkater sehen immer etwas beansprucht aus. Ich finde die weiblichen Tiere hier auch gefälliger. Aber ich mache natürlich auch bei so einem bulligen Kater nicht die Augen zu. 🙂
@ Sadie Liebe Katrin, wie schön, dass du dich mitten dabei gefühlt hast! Insgesamt hatten wir vier Leoparden, von denen wir zwei gut fotografieren konnten. Damit sind wir auch sehr zufrieden. Aber es besteht doch kein Grund für Neid. Euer Sichtungsglück hat sich extrem auf die Tiger fokussiert - da ist deine Tour wirklich unerreichbar mit so vielen Sichtungen hoher Qualität! 🤩
@ yp-travel-photography Liebe Yvy, Jhalana ist tatsächlich eine ganz wunderbare Ergänzung zu den kulturellen Highlights und dem quirligen Alltagsleben in Jaipur. Dass man so nahe an einer Großstadt ein Wildschutzgebiet (kein Zoo!) findet, hat mich auch sehr überrascht.
@ tina76 Liebe Tina, es freut mich, dass dir unsere letzte Safari gefallen hat. Ein Leopard ist für mich auch nach vielen Sichtungen in Afrika und Sri Lanka immer ein Highlight. Ich wünsche euch in Bera ebenso schöne Sichtungen! Tatsächlich hat die Taube wohl einen Rotschimmer im Schulterbereich, der auf dem Foto nicht sichtbar ist - aber auch auf Bilder im Netz ist das eher ein dezentes Merkmal... Die gelben Füße sind da aber tatsächlich sehr viel auffälliger.
H.BadgerThemenstarter1'828 Beiträge · seit 201619. Juli 2025 ·
21. Kapitel: Drei Abschiede
Nach der erfolgreichen Leopardensafari genießen wir ein gutes Frühstück im Shahpura House. Bald heißt es dann Abschied nehmen von Jaipur, denn wir brechen auf unsere letzte Transferfahrt gen Delhi auf. Rund fünfeinhalb Stunden dauert diese Fahrt von einer Metropole in die andere auf einem gut ausgebauten Highway. Eine indische Subway-Filiale in einer typischen Mall am Straßenrand dient uns als Ort unserer Mittagspause und unsere Große versucht leider erfolglos in diversen Shops von ihr begehrte Sneaker zu finden. Auch bei dieser eher ungewöhnlichen Mission unterstützt uns CB wieder engagiert. Durch dichtesten Großstadtverkehr erreichen wir am Nachmittag unser letztes Hotel der Reise: Das Radisson Blu in der Nähe des internationalen Flughafens.
Auch diese Bleibe genügt wieder hohen Ansprüchen in Punkto Ausstattung und Kulinarik und ist damit ein perfekter Ort, um eine erlebnisreiche und durchaus anstrengende Reise ausklingen zu lassen.
In der Lobby wird es emotional. Wir müssen uns von CB verabschieden. Nach zwei Wochen gemeinsamer Zeit ist das ein seltsames und trauriges Gefühl. Es ist, als würde man einem Freund, den man schon sehr lange kennt, auf Wiedersehen sagen. Und alle vier von uns sind sich sicher: Wenn wir nach Indien zurückkehren, dann würden wir auf jeden Fall wieder mit CB reisen wollen. Und auch aus der Ferne stehen wir nach der Reise noch in einem sehr netten Kontakt zueinander – liebe Grüße an dieser Stelle an dich, CB, als stillen Mitleser dieses Berichts! Du bist ein wunderbarer Mensch und fantastischer Guide! 🙂 Auf Wiedersehen, CB!
Den gar nicht so großen Rest des Tages verbringen wir im Hotel. Eine tolle Spa- und Poolanlage lockt die Kinder, ein sehr gutes (aber nicht gerade günstiges) Abendbuffet füllt unsere Mägen.
Und die Nacht verbringt sich gut in den bequemen Betten unseres schönen Zimmers.
Am nächsten Morgen packen wir unsere Siebensachen zusammen und werden nach dem wirklich großartigen Frühstück von Mr Satdev abgeholt und zum nahen Flughafen gefahren.
Dort haben wir dann den zweiten emotionalen Abschied dieser Reise, denn auch unser Fahrer ist uns in den letzten zwei Wochen ans Herz gewachsen und hat mit seiner ruhigen und besonnenen Art sehr viel dazu beigetragen, dass wir uns in jedem Moment als Familie mit Kindern sehr gut aufgehoben gefühlt haben. Auf Wiedersehen, Mr Satdev!
Noch ein Blick zurück, dann betreten wir das Flughafengebäude und die Türen schließen sich hinter uns. Auf Wiedersehen, Indien!
Und das war sie nun: Unsere erste Reise nach Indien. Geht es nach uns, wird es nicht die letzte gewesen sein, denn es gibt noch so viel zu erleben in diesem vielfältigen Riesenstaat.
Danke vor allem an CB für die großartige Organisation und die ebenso wunderbare Begleitung unserer Reise. Ohne dich hätten wir so manchen Vogel weniger beobachten können! Es sind am Ende stolze 80 Arten hier im Bericht fotografisch aufgetaucht! 😁
Danke auch an euch fürs Mitlesen und vor allem das fleißig-interessierte Kommentieren des Berichts. Es war mir wieder eine Freude, mit euch eine Reise nachzuerleben. Dieses Forum beheimatet einfach die beste Community! 😁
ganz herzlichen Dank für Deinen super bebilderten Reisebericht. Es freut mich sehr, dass Euch allen die Tour mit dem ausgewählten Mix aus Wildlife und Kultur gefallen hat. Ganz besonders freue ich mich natürlich über Dein Fazit zu CB. Es trifft genau unsere eigene Erfahrung aus den beiden Touren mit CB und auch wir würden bei einer Rückkehr nach Indien niemals auf seinen so professionellen Service verzichten wollen. Wir waren als Fremde nach Indien gereist und haben es als gute Freunde verlassen.
Ich bin mir ganz sicher, dass Ihr noch mehrfach nach Indien zurückkehren werdet. Nicht nur Rhinos, asiatische Löwen, Gaviale, viele neue Vogelarten und so vieles mehr an kulturellen Highlights wie Khajuraho z.B. sondern auch Ladakh mit seiner Bergwelt und den Buddhistischen Festen ist eine Sommerreise wert.
Liebe Grüsse Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Hallo Sascha, ich kann nicht behaupten, dass mein Fernweh durch Deinen Bericht weniger geworden ist. Ganz im Gegenteil! Und als ich las, dass Ihr bereits zum zweiten Mal eine Streifenhyäne gesehen habt, habe ich doch kurz seufzen müssen, haben wir doch im November eine um wenige Minuten verpasst und ich hatte mir sooooo sehr eine Sichtung gewünscht. Die Tigerfotos sind ganz toll, da die „Kätzchen“ bei vielen den Fotografen ansehen, das hat was. Ein dickes Dankeschön fürs Berichten. Ja, so ein bisschen planen wir eine weitere Reise nach Indien. Viele Grüße an Dich und an Deine Dachsfrauen, ich hoffe man sieht sich mal wieder. Elisabeth
आपका बहुत-बहुत धन्यवाद für den schönen Reisebericht aus meinem Heimatland 🙂
Old Women1'545 Beiträge · seit 201322. Juli 2025 ·
Hallo Sascha, lieben Dank fürs Berichten. Als Reinhard mit dem Wunsch nach einer Indienreise um die Ecke kam, war ich, ehrlich gesagt, erst einmal so gar nicht begeistert: zu laut, zu trubelig, zu bunt....., das kam mir als Erstes in den Kopf. Ich besorgte mir einen Reiseführer und steckte eine Wunschroute für 4 Wochen ab, selbstverständlich mit einem ordentlichen Anteil an Safaris, und so langsam begann ich Gefallen an diesem Land zu finden. Dein Reisebericht hat meine Vorfreude auf dieses unbekannte Land noch einmal gesteigert: ein toller Mix aus Kultur und Safari. Und was hattet ihr für Sichtungen, einmalig war das, davon konnte man im Vorfeld ja nur träumen. So konntest du deinen Reisebericht auch entsprechend schön bebildern. Tolle Fotos sind dir gelungen dabei, Sascha. Euch erst einmal ganz viel Spaß beim Sommerurlaub in Deutschland im Hausboot im Osten des Landes. So etwas haben Freunde von uns mit ihren Kindern im ähnlichen Alter wie eure auch gemacht, und die waren begeistert. Ich drücke die Daumen für gutes Wetter und wenig Mücken, die es dort in diesem Jahr wohl reichlich gibt 😈 !
also dein Bericht hat mir schon sehr sehr gut gefallen und bisher dachte ich, dass ich Indien ganz sicher nicht bereisen werde. Aber was ist schon sicher... 😄 Vielen Dank für den interessanten Einblick und die wunderschönen Bilder.
liebe Grüße Elke ...viel Spaß auf dem Hausboot und eine schöne Zeit wünsche ich euch
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
mir ging es ähnlich wie Elke. In meinem Fall sahen die Überlegungen aber eher so aus: Eine Reise nach Indien - never ever. Viel zu groß die Angst von irgendwelchen bösen Magen-/Darmviren befallen zu werden. Außerdem viel zu viele Menschen und viel zu große Armut. Nee, da möchte ich keinesfalls hin. Hm, und jetzt: Indien ist definitiv kein NO GO mehr. Dafür haben mich dein Bericht, die Fotos über Tierwelt und Sehenswürdigkeiten zu sehr in den Bann gezogen, gepaart mit der Aussicht, auch dort durchaus auf gute Hotels und Sauberkeit zu stoßen. Das Land ist nicht ganz oben auf meine persönliche Wunschliste gerückt, aber ein Besuch ist nicht mehr so abwegig wie es vor deinem Bericht schien. Daher danke ich dir ganz ganz herzlich fürs Mitnehmen in diese (noch) fremde Welt, die wunderbaren Fotos sowie den tollen Bericht.
Herzliche Grüße, natürlich wie immer auch an deine lieben Mädels Kordula 🙂
auch von mir ein herzlichen DANKE für Deinen tollen Bericht. Mir geht es ähnlich wie Kordula, durch Deinen Bericht ist Indien nicht mehr ganz so abwegig, auch wenn es immer noch nicht im oberen Bereich meiner Wunschziele steht.
Ich habe auch den Eindruck, dass Dein Bericht wesentlich positiver ist als Sadie es erlebt hat. Ist das nur mein Eindruck? Sadie war doch auch mit CB (komischer Name) unterwegs.
Spricht CB eigentlich deutsch oder englisch?
LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Hallo Sascha, Indien taucht immer wieder mal auf unserer Reiseliste auf und dein Bericht und die Fotos machen auf jeden Fall Lust auf dieses für uns so unbekannte Land. Danke fürs mitnehmen und man sieht sich 🙂
ich möchte mich ebenfalls noch ganz herzlich bedanken für Deinen wunderbar geschriebenen und bebilderten Indien-Bericht! Ich habe mich auf jedes neue Kapitel gefreut. 🙂 Wahnsinn, was für tolle Sichtungen Ihr hattet und welche Vielfalt Euch vor die Kamera gekommen ist. Meine Vorfreude auf unseren ersten Indien-Urlaub nächsten Februar wurde dadurch jedenfalls ganz erheblich gesteigert. Vor ein paar Jahren, hätte ich Indien auch noch für mich ausgeschlossen, aus den von anderen schon benannten Gründen. Durch den eigenen Sri Lanka-Besuch und die gewonnene Erkenntnis, dass man in diesem Teils Asiens auch wunderbar Safari machen kann (hätte ich vorher so nicht erwartet) ist nun große Neugier auf das Nachbarland entstanden. Die komplett andere Tierwelt, aber natürlich auch die fantastischen kulturellen Möglichkeiten finde ich dabei besonders spannend. Die Berichte hierzu von Kathrin (Sadie) und Dir, aber auch von Christa (Botswanadreams) waren eine große Inspiration für unsere Reise.
Liebe Grüße und Euch Vieren noch viel Spaß auf dem Hausboot und beim Birden in MacPom! Tina
Lieber Sascha und Familie, Eben gut in SA angekommen, möchte ich dir auch sehr herzlich für den wunderbar bebilderten und toll geschriebenen Indien Bericht danken. Was hattet ihr doch für tolle Tigersichtungen, Eulen, und andere Tiere. Und wie bei uns auch, hat CB die Reise sehr gut organisiert. Es freute mich zu lesen, dass ihr euch sehr gut mit CB verstanden habt und dass eure Forest guides mehr engagiert waren als unsere. Same same but different!
(Gabi-Muc hat recht, denn obschon ich unsere Indienreise mit CB als erfolgreich bezeichn, gab es zwei, drei Mal Reibereien mit unserm Führer. Zweimal wegen Sichtungen und einmal wegen etwas Persönlichem. Klar haben diese Ereignisse unsere Reise etwas getrübt und es gab Spannungen, aber deshalb wurde nicht die ganze Reise verdorben. Wie du in meinem Fazit nachlesen kannst, gab es viele highlights aber auch einige lowlights.)
Sascha, Ich glaube dass du mit diesem ausführlichen Bericht noch einige hier im Forum für eine zukünftige erste Indien Reise/Safari überzeugen konntest. Wäre ja toll für das Land und vielleicht auch für CB, denn eure positiven Erfahrungen sind doch die beste Werbung. Schönen Sommer noch in heimatlichen Gefilden! (wir fahren morgen gen Krüger…) Liebe Grüsse von Katrin