H.Badger1'824 Beiträge · seit 201629. Aug. 2023 · #101
Liebe Friederike,
es ist einfach schön, mit euch entspannt durch diesen schönen Teil der Welt zu touren. Dafür gebührt dir ein ganz herzlicher Zwischendank! Schon allein das Licht auf den Fotos vom Khwai-Ufer lädt zum sehnsuchtsvollen Träumen ein. Ich zähle die Tage bis Afrika.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201530. Aug. 2023 · #102
Danke, lieber Sascha, für Deine Begleitung. Viel Spektakuläres können wir nicht bieten, aber für uns war diese Art zu reisen optimal. Anderen mag das langweilig erscheinen - aber glücklicherweise sind die Geschmäcker ja verschieden. Wie viele Tage müßt Ihr noch zählen???? Viele Grüße an Euch vier Badgers Friederike
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201530. Aug. 2023 · #103
Fortsetzung Khwai
Der letzte Tag in Khwai 4. Mai 2023 Vielleicht ist es ein subjektiver Eindruck und dem „Abschiedsgefühl“ geschuldet, aber der letzte Tag scheint immer am ergiebigsten zu sein. Im schönsten Morgenlicht zeigte sich dies Landschaft
Schon ein Ritual war der abendliche Elefantenbesuch
Zwergmangusten und Schlankichneumon sorgten für weitere Abwechslung
Am frühen Morgen des 5.Mai fuhren wir in Richtung Third Bridge. Wie aus dem Nichts tauchten plötzlich drei Wildhunde auf, die die pad überqueren wollten.
Es ging so rasch, dass C. die Kamera nicht mehr nutzen konnte – es reichte nur zu einem bzw. zwei kurzen Videos von der Beifahrerseite. Es war dennoch eine schöne und unerwartete, wenn auch erhoffte Begegnung.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201507. Sept. 2023 · #104
Ein paar Tage Tented Camp Third Bridge 5. bis 11. Mai
Die Fahrt via Xakanaka nach Third Bridge dauerte durch die vielen Überschwemmungslöcher sehr lange. Nicht ohne Grund waren Schilder aufgestellt, die „striktly dry road to Xakanaka and Third Bridge“ zeigten. Wir hielten unterwegs nur einmal an den Paradies Pools an, wo wir auf auf quirlige Baumhörnchen
Beim Xakanaka-Gate meinte der Ranger, die 4.Brücke wäre zwar befahrbar, aber es gäbe eine „detour“. Die war tiefsandig und schwer zu befahren, unterwegs sahen wir Tsessebees, Gnus und Impalas. Endlich hatten wir – kurz vor diesem „Bilderbuch“-Leberwurstbaum
die dritte Brücke erreicht https://vimeo.com/860906652?share=copy Unsere Unterkunft „Morula Tent“ liegt sehr hübsch. Hatte ich im Reisebericht von 2021, wo wir im „Lion“ wohnten, auf eine Anfrage von Bayern Schorsch noch so geantwortet:
Wenn man nicht gerade täglich zu Schwänen gefaltete Frottiertücher erwartet, sind die Zelte vollkommen o.k..
muss ich mich jetzt berichtigen: Towelsartists hatten gewirkt und so fanden wir das Bett dekoriert vor.
In der brütenden Mittagshitze spannten wir die Hängematten auf und hielten Siesta. Mehr ist von diesem Tag nicht zu berichten. Wir erlebten eine milchigblaue Vollmondnacht in fast unwirklicher Stille.
Früh am Morgen weckten uns Harlaubs Babbler, die, auf der Türklinke sitzend, gegen die Glasscheibe klopften. Die weitere Zeit bis zu unserer Ausfahrt vertrieben sie sich bei Spiegelfechtereien mit den Außenspiegeln des Autos. Dem Treiben setzten wir ein Ende und klappten die Spiegel ein. Als erstes hatten wir uns vorgenommen, den Mboma-Loop zu fahren und Büffel zu suchen. Nachdem wir Impalas, Warzenschweinchen, Gabelracken, Drongos, Little Bee-Eater, Zebras
und Tokos gesehen hatten, aber weit und breit keinen einzigen Büffel, wollten wir – auch der Hitze wegen – wieder zurück ins Camp – aber da entdeckten wir endlich, im Schatten stehend, eine Büffelherde
Auf dem Weg ins Camp zurück gab es noch an einer weit entfernten Pfütze zwei Sattelstörche, Schreiseeadler und den Haben-wir-Zuhause-auch-Graureiher zu sehen und ein African Pipit am Gate...
verging auch der glühend heiße restliche Tag. Ring-necked Doves tippelten über den Sand, ab und zu flog ein Drongo auf nach Insekten, Hartlaubs Babbler guckten lärmend vorbei und Starlings flogen zu Paaren, miteinander schnarrend, vorbei. Ein Black-backed Puffback suchte ringsum die Sträucher nach Futter ab, ab und zu tauchte aus dem goldenen Grasmeer vor uns ein Blutschnabelweber auf oder ein Yellow Canary, während Little Bee-Eaters ein Sandbad nahmen.
Nach Sonnenuntergang fraßen sich langsam drei Elefanten vom Wasser her in unsere Richtung – unter ärgerlich dröhnendem Trompeten. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde das Trompeten geräuschvoller und dann sahen wir einen halbwüchsigen Elefanten, wütend und laut trompetend nach rechts wegrennen. Sekunden später hörten wir keuchendes Schnaufen und Traben: zwei Flußpferde rasten, die Feuerstelle umrundend, vor der Veranda vorbei, bogen scharf links direkt am Zelt ab und verschwanden ärgerlich grunzend im Dunkel.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201508. Sept. 2023 · #105
Fortsetzung Third Bridge Eine weitere Tour führte uns auf dem Bodumatau-Loop Richtung Xakanaxa – die endete allerdings an einer Wasserdurchfahrt – die zu durchfahren trauten wir uns nicht, setzten also zurück, bogen irgendwo nach links ab und kamen an einer Reihe von Gewässern vorbei. Das ist eine Landschaft, die wir lieben. Pavian
Zurück am Gate kauften wir Feuerholz und bekamen mit, dass ein junges französisches Paar beinahe verzweifelt nach einer freien Campsite fragten. Nach der Fahrt vom Southgate nach Third Bridge wollten sie die Reise nicht fortsetzen, weil die junge Frau schwanger war und sie mit einer solche schlechten Piste nicht gerechnet hatten. Bis zum Ziel Khwai würde sie es nicht durchhalten. Manchmal kann man sich nur über die Naivität mancher Touristen wundern. Es gab keine freie Campsite und ein Tented Camp war ihnen zu teuer. Am Gate riet man ihnen allen Ernstes, bis nach Xakanaxa weiterzufahren, dort stünde eine Campsite zur Verfügung. Wir wissen nicht, wie die Sache ausgegangen ist, hoffentlich glimpflich....
Inzwischen hatte ein anderes junges Paar das Zelt neben uns bezogen und befragte uns nach dem Zustand der Strecke bis Savuti, wohin sie am nächsten Tag wollten. Sie waren gänzlich unerfahren und hatten die Strecke von Maun bis Third Bridge ohne Absenkung des Reifendrucks geschafft – Chapeau!
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201508. Sept. 2023 · #106
@tigris Sag mal, liebe Simone, musst Du nicht so einiges hinrichten/einrichten/zusammenrichten/anrichten anstatt schon wieder hier zu schmökern??? Freut mich, dass Ihr wieder da seid ! Mir war ohne Euch so langweilig 😗 Liebe Grüße Friederike
tigris769 Beiträge · seit 200709. Sept. 2023 · #107
Meine liebe Friederike,
da hat Bele ja was angerichtet , mit ihrem Hinrichten beim Packen und Berichten…. 😄 😄 😄 Und ob Du es glaubst, oder nicht: als erstes hab‘ ich heute Vormittag Deinen ganzen Bericht mit Sonne in einem Rutsch beim 2. Kaffee gelesen. 😉 Da meine Eindrücke vom Khwai und Savuti noch ganz frisch sind, war es total spannend Dir virtuell und ganz gemütlich zu folgen. Wie grün es war und die Bäume haben tatsächlich Blätter 😉
Und wie ungemein entschleunigt und total relaxt ihr unterwegs seid….. Das gefällt mir sehr gut! 😘 Jetzt bin ich bei Dir up to date. 😎
Erst danach wurde meine Schmutzwäsche hingerichtet, meine Wenigkeit hergerichtet, das leidige Aufräumen der Campingtools verrichtet, meinem Mann weiter von unserer Tour berichtet und die Einkaufsliste fürs Abendessen zusammengerichtet.
Ich freu mich sehr auf Deine weiteren Schilderungen. Liebe Grüße auch an C.
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Reisemaus1'004 Beiträge · seit 200809. Sept. 2023 · #108
Hallo Friederike, Danke für deinen sehr informativen Bericht. Wir haben dieses Jahr im Moremi/ Chobe auch einige Ersttäter getroffen und mussten uns auch wundern, wie die unterwegs waren. Ohne Reservierung, nur mit Kreditkarte und google maps, teilweise ohne genügend Vorräte. Bekamen dann auch prompt keine camp site, weil sie kein Bargeld dabei hatten. 🙄 Viele Grüße Doro
fotomatte2'518 Beiträge · seit 200909. Sept. 2023 · #109
Liebe Friederike,
ich weiß ja nicht, inwieweit die Fotos mit deinem Text korrelieren, und es stimmt zweifellos, dass es dort in der Ecke auch Vervet Monkeys gibt. Auf dem Foto aber zeigst du einen Pavian. Die Hippos übrigens dümpeln immer noch so im "Spinat" rum. Da ward ihr wohl bei Jesse´s Pools.
Viele Grüße, Matthias
Achja, nochwas: mit den Whiteheaded meinst du wohl White-backed Vultures, oder?
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201509. Sept. 2023 · #110
Guten Morgen, lieber Matthias, a wah- Aff is Aff 😗 Hab’ ihn dennoch umbenamst bzw. es gerichtet 🙂 Danke und welcome back! Friederike
Ach ja, noch was: mit den Whiteheaded meinst du wohl White-backed Vultures, oder?
Ja, Herzelein, hab auch das ( und Deine Rechtschreibung) berichtigt. So ein Stress am frühen Morgen! Die Namen der Pools haben wir uns leider nicht gemerkt.
Nach dem Abstecher zum Mboma-Bootsanleger, der verwaist dalag, kamen wir an einem größeren See vorbei. Dort verbrachten wir völlig verzückt eine lange Zeit – trotz der nicht sehr günstigen Lichtverhältnisse. Es gab unzählige Great White Pelicans
Damit haben wir alle drei Brachschwalbenarten gesehen und ich notierte sehr zufrieden diese „ERSTSICHTUNG“.
„Zuhause“ waren die Housekeeper tätig geworden und es lagen tatsächlich zu Schwänen gefaltete Handtücher auf dem Bett. 😄
Da jeden Morgen Babbler wie irre an den eingeklappten und nur kopfüber zu erreichenden Außenspiegeln des Fahrzeugs herumhackten,
zogen wir abends immer die Arbeitshandschuhe drüber. Das half – allerdings machten sie sich dann einen Spaß daraus, uns mit Geklopfe gegen die Fensterscheiben zu wecken – richtige Spaßvögel.... Die morgendliche Geräuschkulissse war sehr abwechslungsreich – knätternde Frankoline, metallisch kichernde Perlhühner, aufgeregte Babbler, schrille Starlings, entfernte Rufe von Schreiseeadlern, sich gegenseitig aufschaukelnde Tokos und dazwischen das „Tschuck-tschuck“ der Reichswürger und Bulbuls, die endlos ihre Namen rufen. Es war schön, nachmittags auf der Veranda zu sitzen, Giraffen, Elefanten, Gnus vorbeiziehen zu sehen, Dark-capped Bulbuls zu beobachten und Longbilled Crombecs, die sich durch ihr leises „wähwäh“ im dichten Gebüsch verrieten. Nachts klang das Hippogegrunze sehr nahe.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201510. Sept. 2023 · #112
Fortsetzung Third Bridge Gefiederte und vierbeinige(r) Neulinge
Am Morgen des 9.Mai zog eine große Herde Elefanten am Zelt vorbei Richtung Wasser.
Wir wollten noch einmal zum gestrigen See und machten uns auf den Weg. Plötzlich schrie ich „Stop“ – denn ich hatte in einem Baum eine Bewegung gesehen. Es war ein African Harrier-Hawk, der die Löcher an einem toten Baum untersuchte.
Am See waren nur noch wenige Pelikane – die meisten hatten sich in einen unzugänglichen Teil des Gewässers zurückgezogen und waren nur von Weitem zu sehen. Wir sahen wieder Blackwinged Stilts, Yellow-billed Storks, https://vimeo.com/861215950?share=copy
natürlich wieder die Blackwinged Pratincoles und – auch die zum ersten Mal – Temminck’s Courser (gegen das Licht im Gras war kein besseres Foto möglich) mit ihren lustigen ruckartigen Bewegungen
Auf dem Rückweg wurden wir von einer gut getarnten Giraffe beäugt
und eine Doublebanded Sandgrouse lief uns über die Pad
Kurz danach hörten wir ihn in der Ferne heulen. Über dieses schöne Tier freuten wir uns sehr – hatten wir doch bislang noch nie einen Streifenschakal zu Gesicht bekommen. Manchmal muss man gar nicht so viel herumfahren, um unerwartete Sichtungen zu haben.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201511. Sept. 2023 · #113
Der letzte Tag Third Bridge - wieder mit zwei Neuzugängen auf der Vogelliste - Am letzten Tag des Aufenthalts in Third Bridge erkundeten wir bis dahin unbekanntes Terrain und bogen nach dem Überqueren der dritten Brücke (für die der Gummibelag nur für eine Seite gereicht hatte) nach links ab. Es ist eine sehr schöne, einsame Gegend. Am Himmel kreiste ein Schreiseeadler https://vimeo.com/861219504?share=copy
Anfangs trafen wir auf eine große Herde friedlich weidender Elefanten – war für ein schönes Bild!
Wir kamen an vielen kleineren und größeren Lacken vorbei, wo es überwiegend Blacksmith Lapwings gab, aber auch Ibisse
Beim Durchqueren eines Waldstücks entdeckten wir ein großes Hammerkop-Nest, in dem ein Paar dieser lustig aussehenden Vögel eifrig mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt waren.
An einer Wasserdurchfahrt mussten wir ewig abwarten, bis der dort trinkende Elefant mit seinen Rüsselverrenkungen fertig war und langsam weiterzog. (leider schlechtes Handyfoto) 🙁
Das Warten hat sich gelohnt, denn wir konnten sehr lange einen White-browed Coucal beobachten – auch dies ist eine „Erstsichtung“ und relativ selten zu sehen - jedenfalls ist er auf der Liste der Touristmap Moremi nicht aufgeführt.
Die Herde Elefanten, die wir in der Frühe gesehen hatten, hatte sich mittlerweile bis zur Brücke durchgefuttert. Sie standen plantschend und trinkend rechts im Wasser.
Der Abend fiel etwas wehmütig aus.... Zum letzten Mal das goldene Gras mit dem Vogelleben...
Das letzte Mal ein Feuer und bei einem Glas Wein den Nachtgeräuschen lauschen....
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201512. Sept. 2023 · #114
Abfahrt Third Bride - Maun Der 11.Mai war der Tag des Abschieds vom Moremi. Wieder gab es einen fulminanten Sonnenaufgang
den wir dank der lärmenden Babbler nicht verschliefen. Abschied von Morula
Am Gate verabschiedeten wir uns von der „Housekeeping-Truppe“, die sich über den Tip freuten und über das Lob für die „Towelartists“ sichtlich amüsierten. Wir haben uns dort sehr, sehr wohl gefühlt. Als wir 2021 ein paar Tage dort gewesen waren, war der „Service“ aufgrund von Corona sehr „basic“ ausgefallen – das hatte sich 2023 entschieden gebessert.
Es lag wieder eine scheußliche löchrige Strecke vor uns. Noch vor zehn Jahren haben wir das locker weggesteckt. Hinter der ersten Brücke sahen wir als erstes sieben Autos und dann mindestens genauso viele Löwinnen an einem Riß.
Auf der Weiterfahrt kamen uns in rasendem Geholper sehr viele Lodgegefährte entgegen, die auch die Löwinnen beim Fressen begucken wollten. Wir sahen noch Mutter und Kind-Giraffen und ein paar Zebras.
Als endlich die Teerstraße in Sicht kam, pumpten wir die Reifen wieder auf. Unsere Rücken taten so weh, dass wir uns am liebsten wie diese Esel
in den Sand geschmissen hätten. Als erstes fuhren wir zu Bushlore. Am Dachzelt war ein Scharnier ausgebrochen. Das musste ersetzt werden. Die dortigen Mitarbeiter waren sehr kooperativ und boten uns an, das Auto am nächsten Morgen abzuholen, zu reparieren und mittags wieder zurück zu bringen. Das klappte auch tadellos. Wir logierten „wie immer“ in „The Waterfront“ bei Patrick, fanden das kleine Hündchen Marley genauso freundlich vor wie vor zwei Jahren und genossen mittags ein Essen bei Marc’s Eatery – (ja, ja, das Deppenapostroph.....) Die Zeit, in der wir auf das Auto warteten, verbrachten wir in Patricks Garten, wo es zahlreiche Vögel zu beobachten gab – African Hopooe https://vimeo.com/863529051?share=copy Blackcollared Barbets, Holubs Golden Weaver, https://vimeo.com/863531419?share=copy Kurrichane Thrushs.... https://vimeo.com/862862454?share=copy
So verging die Zeit bis das Auto gebracht wurde. Damit machten wir uns auf den Weg zum Deli-Meat-Market beim Sefalana-Supermarkt. Diese Fahrt machten wir vergebens und umsonst, denn der Schlachter war umgezogen und niemand konnte uns die neue Adresse verraten. So kauften wir ein Rinderfilet bei Spar und ließen es dort in Teilen vakuumieren. Hätten wir mal früher Patrick gefragt – der wusste nämlich die neue Adresse. Da wir noch eine lange Strecke vor uns hatten, verzichteten wir auf einen erneuten Einkauf – wozu auch, wir hatten ja genug – und machten uns auf den Weg ins Kalahari-Restcamp in Kang. Darüber gibt es nicht viel zu erzählen. Als Zwischenstation ist es o.k., die Ablutions waren seit dem letzten Mal ziemlich heruntergekommen. Der eifrige Angestellte servierte uns ein Dinner – Elandfilet, das sich als nicht kaubar erwies. Den Mangel an Kalorien kompensierten wir am Feuer mit Erdnüsschen und Rotwein, gingen aber zeitig schlafen. Eine unbekannte Strecke lang anderntags vor uns – die nach Tsabong. Wir waren gespannt!
Hallo Friederike , am Besten gefallen mir die Kopfstand machenden Zebras . 😄 Schön , daß du sie uns gleich 2x zeigst .
Liebe Grüße Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201512. Sept. 2023 · #116
Conny + Micha schrieb:Hallo Friederike , am Besten gefallen mir die Kopfstand machenden Zebras . 😄 Schön , daß du sie uns gleich 2x zeigst .
Liebe Grüße Conny
Hah! Hab sie schon rausgenommen 😗 😗 😗 War ein mieses Handyfoto und ich hab sie trotz mehrfachen Speicherns und Drehens nicht von ihrem widerspenstigen Verhalten abbringen können.... Liebe Grüße zurück! Friederike
franzicke2'085 Beiträge · seit 201212. Sept. 2023 · #117
und ich hab sie trotz mehrfachen Speicherns und Drehens nicht von ihrem widerspenstigen Verhalten abbringen können....
Ja, so sind Zebras wohl 😗 und dann sind sie plötzlich weg! Liebe Friederike, schön habt ihr's im Moremi gehabt - und Danke für die Idee, das 3rd-Bridge Tented Camp mal anzuschauen. Ich red ja schon so lange davon, wieder nach Botswana zu wollen. es hat in den letzten Jahren einfach nie gepasst. Aber fürs nächste Jahr könnte da ganz vielleicht eine Tür aufgehen ... Schaumermal - aber vorher schau ich mal, was bei euch noch so kommt und geht. Ich bewundere euch übrigens echt, dass ihr euch immer wieder aufmacht und Strecken und Pisten in Kauf nehmt, die euch ja doch ein ziemliches Gräuel sind. Herzliche Grüße Ingrid
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201513. Sept. 2023 · #118
Guten Morgen, liebe Ingrid, dass wir viele Strecken als so beschwerlich empfunden haben, hat vermutlich mehrere Gründe. Zum einen hatten die heftigen Regenfälle mehrere Wochen vorher dafür gesorgt, dass sich Fahrzeuge durch tiefen Schlamm wühlen mussten- die Krater wurden mit dem Abtrocknen zu Beton. Zum anderen verdrängt man ja gerne negative Erinnerungen- wir hatten den Zustand mancher Pisten einfach nicht mehr auf dem „Schirm“ - hinzu kommt, zum dritten, unser fortgeschrittenes Alter. Da wird vieles beschwerlicher. Die Strecke, vor der es mir am meisten gegraust hatte (nach Savuti) war dann gar nicht so schlimm wie befürchtet- andere dafür um so mehr 😗 Das Tented Camp in Third Bridge ist wirklich zu empfehlen - man ist mehr für sich als auf der Campsite und muss sich Bad/WC nicht mit anderen teilen. Mal wieder ein „richtiges Bett“ zu haben, ist auch ganz schön. Es freut mich, dass Du weiter mitgelesen hast. Liebe Grüße Friederike
Champagner8'699 Beiträge · seit 201013. Sept. 2023 · #119
Guten Morgen Friederike,
schade, dass Ihr den Moremi nun verlassen habt - wobei ich vermute, dass Ihr froh wart, dem Gerumpel (nicht Gerümpel 😄 ) zu entkommen!
Um den African Harrier-Hawk beneide ich dich wirklich sehr - wir haben wieder keinen "hinbekommen" 🙁 .
Interessant auch zu sehen, wie viel grüner es bei euch noch war. Bei uns war es teilweise gnadenlos trocken im Moremi.
Noch eine Frage zu den Third-Bridge-Tents, weil mich eine Bekannte danach gefragt hat. Das sind Selbstversorger-Unterkünfte, richtig? Ist die Ausstattung denn gut, so dass man dort kochen usw. kann? Oder macht man das im Bushcamper? (Sorry, wenn es schon irgendwo steht, dann hab ichs überlesen 😊 ).
Hallo Bele, ich antworte schon mal schnell auf Deine Frage nach den Zelten in Third Bridge. Die Zelt- Hütten sind sehr spärlich ausgestattet. Außer Betten mit Bettwäsche und Handtüchern, Tisch, Stuhl und Schrank und Terrassentisch mit Stühlen gibt es nicht viel. Die Toilette ist im hinteren Bereich und die Dusche (warm/kalt) und Waschbecken dahinter, aber außen und gut eingezäunt. Alles ist funktionierend mit Strom und Licht. Die überfachte Terrasse ist ca. einen Meter vom Boden erhöht auf Zeltbodenlevel. Dadurch hat man weniger Probleme in der Trockenzeit mit den Ameisen. Kochen muß man im Camper, Grillstelle ist vor dem Zelt am Boden, kein Geschirr. Ab und zu kommen Tiere vorbei. Vor einigen Jahren war es u. a. eine große Gruppe von Wildhunden, die morgens früh schon Wettkämpfe im Schnelllaufen durch das ganze Camp hin und her veranstalteten. 2021 hat eine Hyäne nachts unseren Plastiktritt demoliert und teilweise gefressen, sowie gab es tagsüber immer wieder Gazellen, Warzenschweine und Giraffen. die vorbeischauten. Insgesamt war es für uns immer ein vergnüglicher Aufenthalt. Liebe Grüße Marga