Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg! | Botswana '21

Reisebericht 282 Antworten · 53,2k Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2022 von Blende18.2
Themenstarter1'169 Beiträge · seit 201710. Apr. 2022 ·
Dandelion schrieb:... dieser Sternenhimmel über der Salzpfanne - zum Niederknien schön 🤩 .
Wäre ich live dabei gewesen, ich glaub‘ ich hätte vor Ergriffenheit geheult (Frau wird mit zunehmendem Alter immer sentimentaler 😗 )

Begeisterte Grüße
Kordula 🙂
Hallo Kordula, schön dich auch an Bord zu haben. Mit dem Sternenhimmel kann ich nur zu gut verstehen. Wir waren auch schlaggebannt als wir das gesehen haben. Schöner hatten wir ihn noch nie gesehen. 🤩
Enilorac65 schrieb:Hallo Robin
Es macht so viel Freude, bei euch mitreisen zu dürfen! Vielen herzlichen Dank für die Hammerfotos und die schönen Videos! Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag euch allen, Caroline
Grosi schrieb:Hallo Robin
Also deine Aufnahme vom Sternenhimmel ist der Hammer. Natürlich gefallen mir auch die übrigen Aufnahmen. Ein Merci auch an Mara für die tollen Videos.
LG Grosi
Lieben Dank euch, leider oder glücklicherweise wird es jetzt gerade sehr elfantig, dass belastet meine Produktivität doch sehr, es bleiben dann einfach zu viele Fotos eben nicht durch's Raster. Es freut uns auch sehr, dass die Videos so gut ankommen. Mara steckt da immer viel Arbeit rein und wir überlegen schon, was und wie man das noch besser hinbekommt.
Nadine3112 schrieb:Mensch Robin, da hattest du ja am Freitagabend unverhofft Zeit. 😄
Lustig, dass die Barn Owl ihrem Name alle Ehre machte. Schönes Tier!
Stimmt... da hatten wir letzte Woche unverhofft Zeit, dafür haben wir heute lange ausgeschlafen. 😄 😉


... so, dann haue ich noch ein bisschen in die Tasten heute. 🙂



Gruß,
Robin
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Themenstarter1'169 Beiträge · seit 201710. Apr. 2022 ·
Von alten Bäumen zu alten Seelen

Heute geht es für uns hoch zur Nxai Pan, für uns neu und das Gebiet wollen wir dieses Jahr ein erstes Mal besuchen. Martin und Claudia übernachten dort nicht, sie fahren heute nach Maun und bleiben dort zwei Nächte, wo wir morgen wieder dazustoßen werden.


>> Detailansicht <<


5.56 Uhr... nein wir stehen nicht auf. Ich stehe schon auf der Pfanne. 😮
Nur kurz danach stößt Martin dazu.




Einen Timelapse vom Sonnenaufgang möchte ich machen und schauen, dass ich ein schönes Bild von den Baines im ersten Tageslicht bekomme. Beides gibt es hier jetzt nicht zu sehen. Auf dem Weitwinkel-Timelapse ist quasi nix zu erkennen und wenn die Sonne irgendwo hinter/neben den Bäumen aufgeht sorgt das Licht nur für eine schöne Stimmung in die andere Richtung (siehe Martins Bild unserer morgigen Campsite, er war so klug sich mal umzudrehen) 😄

Stattdessen gibt es aufgeplatzte Salzpfanne, irgendwas muss ja bei rumkommen. Ist quasi wie die Dünen im Sossusvlei... naja fast. 😛








Bild von M&C


Reisepartner sind übrigens was richtig schönes... ihr müsst euch gar nicht in Richtung Auto begeben und die bereitgelegten Kekse mümmeln. Heute kredenzt Martin frisches Rührei!!! 😎

Während er damit beschäftigt ist streune ich mit der Kamera noch etwas über die Campsite und jage einer Krähe nach, die rund um "unseren" Baobab hüpft. Zeit auch mal die Früchte und Samen des Baumes genauer zu begutachten.

Pied Crow | Schildrabe












Nach dem Frühstück beschäftigen sich Mara und Claudia mit der Küche des Bushcampers und fangen an alles einmal rauszuräumen, neu zu sortieren, Kleinigkeiten, die das Leben einfacher machen werden ausgetauscht, bis die beiden zufrieden sind und alles dort seinen Platz hat, wo es wohl hingehören soll. Mal sehen wie lange das bei der nächsten Rumpelpiste hält. 😗

Dann rödeln wir auf und werfen einen letzten Blick von hier aus auf die Baines. Noch einmal dieses Ort festhalten.


Bild von M&C









Gegen halb zehn verlassen wir den Platz und halten noch einmal kurz bei der Baumgruppe. Die Sonne steht recht hoch, hartes Licht, da kann man ja ein bissel Blödsinn machen. Allzu viel Zeit lassen wir uns aber nicht, denn Martin und Claudia schmeißen ihre Tagespläne etwas um und kommen noch für einen kleinen Abstecher mit in die NxaiPan, bevor es dann für die beiden nach Maun geht.





Bild von M&C



Nah dran sieht es schon stark aus, wie die Kruste hier aufgebrochen ist.



Bild von M&C



Wir folgen wieder der längeren, aber besser zu befahrenen Route, raus aus dem Gebiet der Baines und dann geht es Richtung Norden. Diese Route ist halt echt langweilig, bis dann plötzlich ein Auto im Weg steht. Niemand zu sehen und es sieht auch eher so aus, als ob der Wagen schon eine zeitlang hier steht. Am Gate folgt die Erklärung, anscheinend gehört das Auto der Putztruppe, zumindest wird uns das erzählt, direkt mit der Erklärung nachgeschoben, dass die Ablutions also auch ein paar Tage nicht gereinigt wurden. 😐
(wir erwarten schlimmes, aber es ist alles bestens in Schuß, dass schon mal vorab)


Kurz vor dem Gate sehen wir einige Elefanten durch die Büsche streifen. Nur schwer zu erkennen und meistens auch sehr verdeckt, bis auf den einen Kollegen mit mieser Laune... wir werden erstmal angetrötet und ohrgeschlackert. Wie unhöflich! 😮









Wollen wir mal hoffen, dass dieser erste Eindruck trügt und nicht für die allgemeine Gastfreundschaft hier steht!

Beim Check-In am Gate vertrödeln wir Zeit, weil der Herr im Office gelinde gesagt tranig ist. Leben kommt erst dann in ihn als wir nach Holz fragen und er den Tuck-Shop anpreisen kann. Darauf wollen wir dann später noch einmal zurückkommen, jetzt soll es erstmal losgehen, schließlich haben Martin und Claudia heute noch einiges an Weg vor sich.

UND... wir haben am Baines Gate einen Tipp erhalten, wo in den letzten tagen ein Leopard gesichtet wurde. Davon weiß hier am gate allerdings niemand etwas. Auf unsere Frage nach aktuellen Sichtungen wird auch nur aufgezählt, dass und was man hier so sehen kann. Eben alles, wenn es denn aktuell im Gebiet ist. 😄

Danke für die Info. Dann wissen wir ja jetzt Bescheid. Dann versuchen wir einfach mal unser Glück in Richtung Wasserloch.

Es ist brutal trocken, es scheint hier nichts zu geben, ein paar einzelne Gnus kommen uns entgegen, allerdings gibt es überall Spuren von Elefanten. Ein Schädel liegt auf einer Pfanne, die Gnus halten nach und nach dort an und beschnuppern diesen. Irgendwie ein komisches Verhalten, so richtig erklären können wir uns das nicht, liegen diese Knochen hier anscheinend schon sehr lange rum.











Andere Anzeichen für Elefanten werden als Ausguck benutzt. 🤢


Capped Wheatear | Erdsteinschmätzer



Ein Stück weiter des Weges sehen wir dann schon die ersten unserer Lieblinge, wie sie sich am Horizont abzeichnen. Wir brauchen keine Wegbeschreibung mehr, wir wissen wo es zum Wasserloch geht. 🙂


to be continued...



Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 10. Apr. 2022
Themenstarter1'169 Beiträge · seit 201720. Apr. 2022 ·
Metsi - Die Quelle des Lebens

Metsi ist Setswana und bedeutet Wasser. Wasser bedeutet Leben und das können wir an diesem Tag sehr beeindruckend erleben. Während wir auf das Wasserloch in der NxaiPan zurumpeln wird klar, was es bedeutet, wenn es nur eine einzige ständige Wasserquelle im Umkreis eines so großen Gebiets gibt. Es kommt einfach alles zu diesem Wasserloch was Rang und Namen hat.

Man weiß einfach nicht wo man zuerst hinschauen soll?! 😮 🤩




Unsere Lieblinge sind auch schon da, dieses Mal aber unter dem Motto: Elephants & Friends. Denn hier kann man quasi nichts beobachten ohne drumherum auch alles mögliche andere zu sehen und zu sichten. 😁


Mal mit Springböcken...



... oder auch Zebras dazu, wer möchte garniert mit Helmperlhühnern und einem Schackal im Anschnitt.



Besonders gerne mag ich den Dicken mit seinem schlammigen Kumpel hier. 🤪



Natürlich kann man auch Fotos machen, ohne das ein Elefant im Bild ist, genug Motive sind ja wahrlich vorhanden. Warum also nicht mal mitten in die Springböcke halten, kann auch schön sein. Oder die überall umherflitzenden Perlhühner... die kommen zumindest auch etwas leichter ans Wasser. Sie sind so klein, dass sich keiner dran stört.





Helmeted Guineafowl | Helmperlhuhn



Natürlich kann man auch Fotos machen, ohne das ein Elefant im Bild ist, einzig so viel Sinn macht es nicht. 😛 😄





Die Zebras gucken etwas sparsam drein. Solange sich die Elefanten im Wasser tummeln, kommen sie nur schwerlich ans begehrte Nass, man könnte auch sagen gar nicht. Die Elefanten verteidigen ihr Wasser mit vehementer Ausgelassenheit, zum Leid des Rests, aber sehr zu ihrer eigenen Freude, wie man gut erkennen kann. Die Zebras können da nur mal einen Blick unter einem Elefanten hindurch vom Wasserloch erhaschen. 🤨











Aber keine Sorge, manchmal schaffen sie es dann ja doch bis zum Wasser, aber sie müssen sich sputen. Mehr und mehr der grauen Riesen kommen aus den Büschen und schieben sich in Richtung Wasserloch.









Wir stehen verteilt und beobachten das Treiben. Wir von der einen Seite des Wasserlochs, Martin und Claudia von der anderen Seite aus. Satt sehen kann man sich und öfter knarzt das WalkieTalkie und wir können nur "Irre, was hier los ist!" über den Äther schicken.

Dann hören wir doch mal was anderes.

"Ich glaub ihr steht dem ihm Weg, der mag euch nicht!"

"Wem, was, WO?"

"Da ist ein Elefant direkt hinter euch."

Den haben wir gar nicht gesehen, er hat sich wohl genau im toten Winkel angeschlichen und wollte uns erschrecken. Mal schauen ob wir trötefest sind. Mal den Kopf schütteln und dann obsiegt doch die Lust auf Wasser und nicht die Neugier, wer da auf SEINEM Trampelpfad steht.








Das sehen Martin und Claudia (danke Claudia für's Bild)



Und nach dem Hinweis entdecken wir ihn dann auch im Spiegel.




Beim Wasserloch wird es auch langsam voller.




Neben uns taucht eine Windhose auf. Dieses Bild veranschaulicht eindrücklich, wie trocken und staubig die Gegend ist. Alle Tiere müssen hier hin kommen und so tauchen auch immer wieder andere Gäste auf, wir freuen uns über eine kleine Kudufamilie und entscheiden uns dann für eine kleinere Runde, wo vor ein paar Tagen ein Leopard gesichtet worden sein soll.

Wir finden ihn nicht und auch sonst sehen wir praktisch nichts auf der Runde. Ein paar Elefanten streifen durch die Büsche und man sieht, wie das abgetrocknete Staubbad die Elefanten hier so weiß färbt, wie schon die, die wir auf dem Weg zum Gate gesehen haben.











Wir fahren wieder zurück zum Wasserloch und sehen ein paar Vergleichofanten.

Einmal im Vergleich der "Vollgematschofant"



Fehlt noch der "Halbgetrocknofant", auch liebevoll "Milchschokofant" gennant.



Und dann sind sie da! 🤩

Das wurde aber auch Zeit!

Ihr habt ja jetzt lange genug Elefantenbilder durchscrollen müssen!

Gut, dass es an diesem Wasserloch ja auch einiges anderes zu sehen gibt!

Und deshalb hat es uns extrem gefreut...

..

.

Das sich jetzt endlich auch kleine Elefanten blicken lassen. OH WIE NIEDLICH!!! 😗 😛

Dieser hier wird von Mama aber erstmal eingestaubt. 😮
Da braucht er danach natürlich erstmal etwas Kuschel... ähhh Rüsseleinheiten.





(auch wieder im Bewegtbild... dauert vielleicht etwas das zu laden)







Bei so viel Knuddelfaktor hätten wir beinahe unsere erste Jagdszene überhaupt verpasst. 😮

Für viele ist es ja das Highlight einer jeden Safari, aber bislang blieb uns dieses Erlebnis verwehrt. Do mitten am hellichten Tag rechnet man ja auch nicht mehr damit. Wir wissen nicht genau was vorgefallen ist, aber diese Straußendame hatte die wilde Hatz eröffnet und rannte links, stoppte ab und wieder nach rechts zurück. Von da aus wieder nach links und dann sahen wir in einer Lücke zwischem dem Gras den Flüchtigen davonstoben.

Ein Schakal rannte, als ob der Vogel Strauß persönlich hinter ihm her wäre und wurde quer durch's hohe Gras davon gejagt.





Spannend diese Jagdszenen. Jetzt können wir verstehen, warum das alle so interessant finden. 🤪

Aber wenden wir uns friedlicheren Szenen zu... die Generationen versammeln sich.









Wir waren nicht ganz eine Stunde auf der Runde unterwegs und das Wasserloch ist mittlerweile von den Elefanten eingenommen worden.





Das ganze Wasserloch? - Nein, ein kleines gallisches... falsche Gegend. Aber ein kleiner Teil ist frei und dort dürfen auch mal die anderen ran. Zumindest muss dieser Kudubulle wohl schon ein Bad genommen haben, sieht man sich den matschigen Bauch an.





Aber auch Kleinchen bleibt wieder nicht aus... so süß! - Hab' ich schon erwähnt, oder?

Egal, der kleine Kerl tappst mit seiner Familie in Richtung Wasserloch und uns geht das Herz auf. Wir sind da wirklich schlimm vernarrt und können auf ewig und drei Tage Elefanten im Generellen, aber solchen Kleinen im Speziellen, zuschauen.
























Ich hätte gedacht, dass auch Martin den Kleinen vor der Linse gehabt hat, zumindest hätte dieses Portrait dafür gesprochen, aber ich glaube er hat den nächsten großen Bullen im Visier gehabt der zum Wasserloch unterwegs war.


Martin auf Motivjagd. 🙂






Langsam wird es Zeit für die Beiden und sie verabschieden sich per Funk. Diese Nacht verbringen sie schon in Maun um mit etwas mehr Ruhe und Zeit den Wagen für die anstehende, ausgedehnte Campingphase zu perfektionieren. Wir bleiben die Nacht in NxaiPan und vorerst noch ein wenig am Wasserloch stehen.

Wie wir später erfahren haben sie kein Glück auf dem Rückweg und schreddern einen Reifen auf dem Weg raus zum BainesGate. Das zerschießt natürlich auch die Tagesplanung gewaltig, gibt aber auch einen Haken auf der Botswana-Anti-Bucketlist.



ist hiermit abgehakt. 😎


Sala Sentle,
Robin & Mara


PS. Da ich euch hier nicht vorgewarnt hatte... hole ich dies jetzt nach und warne vor'm nächsten Teil. Es bleibt grau und knuddelig. 😄 😉
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zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2022
1'835 Beiträge · seit 201520. Apr. 2022 ·
Sehr schön bebildert und unterhaltsam erzählt! Danke dir!
Das Nxai Pan Waterhole lieben wir auch und hatten Glück mit paarenden Löwen und Wildhunden, aber ihr habt ja das große Ellie Los gezogen.
Mit lieben Grüsse heute aus Hawaii, Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
901 Beiträge · seit 201620. Apr. 2022 ·
Moin Ihr Lieben,

war ein echtes HighLight heute Morgen, Euren Bericht dieses Tages zu lesen! Ist ja gerade alles nicht sooo witzig rundrum, da bringt das echt gute Laune!
Blende18.2 schrieb:
Wie wir später erfahren haben sie kein Glück auf dem Rückweg und schreddern einen Reifen auf dem Weg raus zum BainesGate. Das zerschießt natürlich auch die Tagesplanung gewaltig, gibt aber auch einen Haken auf der Botswana-Anti-Bucketlist.



ist hiermit abgehakt. 😎
Ja super! 🤩 Das ist ja mal eine spitzen Idee! Das packe ich mir glatt mal auf Seite, wenn ich darf. 🤪
Aber jetzt würde mich schon interessieren, was sonst noch so auf der Liste steht. Rein interessehalber.

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2022
4'382 Beiträge · seit 201520. Apr. 2022 ·
Die Zebras können da nur mal einen Blick unter einem Elefanten hindurch vom Wasserloch erhaschen.
….von wegen
….die gucken erst ganz angeekelt wegen der Schlammbrühe, auch gelegentlich unter Elefantenbäuchen hindurch…

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… bevor sie sich entscheiden…
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… ein paar Wochen vor Euch 😎
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2022
Themenstarter1'169 Beiträge · seit 201702. Juni 2022 ·
Metsi - Die Quelle des Lebens II

Kurzer Blick nach rechts, kurzer Blick nach links... Keiner mehr da. 😐

Jetzt wo Martin und Claudia "on the road" sind, stehen wir hier völlig alleine rum. Naja nicht ganz... am Wasserloch ist weiter reges Treiben und ein ständiges Kommen und Gehen. Wir brüten weiter in der Hitze vor uns hin und können uns einfach nicht losreißen. Immer wieder machen wir neue Striche in unser Zählungsbuch. 😄

Es ist so heiß, da ist jeder glücklich, wenn er sich dem kühlenden Nass nähert oder sieht der Dicke hier nicht mal glücklich aus nach seinem Schlammbad.






Auch die nächste Familie trifft ein... jetzt geht es wieder los und weiter. Graues Bilder-Einerlei, egal wohin man schaut.






Die etwas eintönige Safari hat wohl den ein oder anderen langsam eingeschläfert auf den Besucherplätzen, gut das auch mal zwischendurch die ein oder andere Abwechslung vorbeikommt. Aber man kann fast machen was man will, die Elefanten sind kaum aus dem Bild zu bekommen. Oder vielleicht wollen wir das auch gar nicht. 😗 😄







Immer wieder wundern wir uns wie viele kleine Elefanten wir sehen, während die etwas größeren schon im Schlamm rumtollen, werden die ganz Kleinen noch gut behütet in die Mitte der Herde genommen. Wenn kleine Elefanten in der Nähe sind, dann bräuchten wir eigentlich gar nicht weiterfahren. Stellt uns da ab, lasst uns stehen und wir sind glücklich.







Einer der Halbstarken stellt für sich fest, dass er anscheinend Perlhühner nicht mag und jagt ihnen einmal rund ums Wasserloch hinterher, die Familie mit dem ganz Kleinen beäugt ihn kritisch, wir glauben, dass sich da bald jemand einer Bullengruppe anschließen wird, damit er ein paar Manieren lernt.









Wieder mal ein anderes Bild zwischendurch machen... von wegen.



Dann stelle ich fest, dass wir eben nicht auf Teufel kaum raus unterwegs sind. Wir wollen nicht zu viel rangieren und uns andauernd in eine neue Position bringen, aber hier hätte ich es dann doch gerne gemacht. Da wird bei Mama getrunken und just in dem Moment stellt sich ein Impala in den Weg und will aber auch partout nicht weichen. 😣


















Am Wasserloch ist kein Platz und rund ums Wasserloch schieben sich die Herden aus Impalas, Zebras und Gnus vorbei. Nur selten gibt es eine Lücke zum Wasserloch...





... was kein Wunder ist. Mittlerweile ist das große Plantschen in vollem Gange. Es wird sich tief in den Schlamm geworfen, Wasser Schlamm oder Staub hochgeworfen. Immer mehr Elefanten gesellen sich dazu und der Platz im Wasserloch wird immer mehr zugestellt. Der ein oder andere hat sichtlich Probleme da wieder raus zu kommen.















Geschafft! 😗



Das Wasser ist eine richtige Plörre mittlerweile, da würden wir am liebsten schnell unsere Schwimmsachen packen und selber direkt ins Wasser hüpfen und mal eine Bahn durch's Becken ziehen... NICHT! 🤢 😕








Bei so viel Action, kann man mal müde werden. Immer gut, wenn ein passender Termitenhügel in der Nähe ist. 🤩





Ein Blick den Weg entlang sehen wir, dass die Straußenfamilie offensichtlich recht erfolgreich darin ist, die Schakale zu vertreiben. Alle Küken kriegen wir gar nicht auf's Bild und es sind auch einfach zu viele zum zählen. Erstaunlich wie viele das sind und wie winzig sie im Vergleich zu den Elterntieren aussehen. 😊




Am Wasserloch zeigt einer der Großen, wie man elegant wie eine Nixe aus dem Wasser steigt. Da können sich die Youngster noch was abschauen. 😄









Richten wir den Blick wieder zu unserer kleinen Familie... sorry, dass dieser Part im Endeffekt einfach nur eine Bilderflut ist. 😗












Wir könnten ewig hier stehen und ich habe nicht das Gefühl uns könnte langweilig werden. Rund um's Wasserloch tummeln sich immer allerhand Tiere. Auf der anderen Seite sehen wir einen Sekretär, irgendwie sehen wir die immer nur weit weg und in der brütenden Mittagshitze. Irgendwann einmal erwischen wir den bestimmt mal in halbwegs fotogen.

Während der eine in der Sonne trocknet...


... schauen die Zebras wieder ob sich eine Lücke ergibt...


... und durstige Springböcke strolchen durch die Gegend...


... während der Schakal schon weiß, da ist kein rankommen gerade! 😵


Aber das gilt eben nicht für jeden, andere genießen den Spa-Bereich in vollen Zügen.





Secretary Bird - Sekretär








Es wird Zeit für uns und wir reißen uns endlich los. Die Waschmaschine im Aufbau sollte mittlerweile fertig sein und dann können wir auch direkt mal einen Blick auf die Campsite werfen. Wir werfen noch einen Blick auf den ganz kleinen Elefanten und sehen, dass er einen großen Aufpasser bei sich hat, da können wir ganz beruhigt fahren, während am Horizont schon wieder die nächsten Elefanten auftauchen.







Nur ein Stück entfernt stehen die Strauße in der Ebene und sowas haben wir auch noch nicht gesehen. Die Elterntiere spenden den Küken Schatten, der hier sonst nirgends zu finden ist. Sie stehen in der brütenden Hitze und bilden Sonnenschirme. So cool! 😎 🤩





Auf dem Rückweg sehen wir noch mehrfach Elefanten, zehn an der Zahl. In der Nähe der Campsite steht eine große Herde im Schatten eines Waldes, nochmal 18 Tiere können wir zählen und als wir an der Campsite ankommen, stromern auch dort vier Graue durch den Wald. Keine Sorge, da kommen jetzt nur stellvertretend zwei Bilder... sonst bekommt ihr alle noch den "Grauen Star" vom Bildergucken. 🤪














Auf der Campsite angekommen sind wir auch hier wieder alleine. Wir schauen uns um und die #6 gefällt uns am besten. Schön groß, Schattenbäume und wenn eh alles leer ist, kann man auch gut den Platz direkt an den Ablutions nutzen.

Da es erst mittag ist, fahren wir noch mal schnell zum Gate um Bescheid zu geben, dass wir unsere Campsite wechseln wollen, falls noch jemand kommt. Also rein ins Xomae Office und endlich mal wieder so ein T.I.A. Moment. 😄

Ob überhaupt noch was anderes frei ist heute Abend, dass weiß der gute Mann leider nicht. Naja... es ist doch außer uns beiden jetzt gerade niemand im Park. Sollen da echt noch 10 Parteien kommen. Nicht soooo wahrscheinlich aber gut, das muss anscheinend geprüft werden. 😗

Jeder der schon ein paar mal dort war, wird wissen was kommt. Der Telefonhörer wird erstmal in die Hand genommen und die nächsten 25 Minuten wird sich ausgetauscht, irgendein Main-Office kontaktiert und... ja keine Ahnung was eigentlich. Ich gehe erstmal in den Tuckshop und hole uns zwei kalte Getränke. Es ist brüllend heiß und die Frage ob die #6 frei ist, hätten wir besser nie gestellt.

Endlich gibt es Neuigkeiten. Es ist wohl noch eine andere Campsite belegt. Da muss der Supervisor kommen und nur wenige Minuten später schlurft er dann auch ins Office rein. Ein Buch wird geöffnet, da stehen alle Reservierungen des Tages drin. 🙄

Tolles Ding, hätten wir da nicht schon vor einer halben Stunde einfach reingucken können??!

Er zeigt in sein tolles Buch, lässt den Finger über die Zeilen streichen...

"Es kommt noch eine Gruppe heute, ihr könnt nicht wechseln."

"Wie viele Plätze sind denn reserviert, könnten die nicht eine andere Campsite nehmen?"

"Nein, die #6 ist belegt, schau' hier."

🤨 "Aber die #6 ist doch frei???"

"Nein, du musst hier schauen, da steht das Datum. Der 12.06.!"

"Jaaaaa... und #6 ist erst morgen belegt. Am 12.06. ist der frei."

"Oh. Stimmt."

😏 😄

Ein kühles Getränk und verschwendete 40 Minuten Lebenszeit später fahren wir zur Campsite und ab jetzt gibt es auch wieder mehr zu erzählen und nicht nur Bilder... aber dazu später mehr. Morgen geht's hier weiter. 😉


Sala Sentle,
Robin & Mara
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zuletzt bearbeitet 02. Juni 2022
901 Beiträge · seit 201602. Juni 2022 ·
Moin Mara und Robin!

Hach, Erinnerungen werden wach! Das war schon eine tolle Ecke da! War eine gute Entscheidung, Euch noch dorthin zu begleiten! Danke für die tollen Bilder!
ich kann mir gut vorstellen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder einen Abstecher dorthin machen werden, auch wenn wir nicht im South-Camp übernachten werden. Vielleicht haben wir ja ein ähnliches Gewusel dort!

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
795 Beiträge · seit 200703. Juni 2022 ·
Hallo Robin & Mara,

vielen Dank für Eure wie immer super schönen Bilder und den einfallsreichen Bericht! Meine Güte, da war ja wirklich was los an meinem absoluten Lieblingswasserloch "Nxai Pan" 🤩 Und die kleinen Elis beim Schlammbaden. Herzallerliebst. Wie toll, dass Ihr das erleben durftet! Da wäre ich auch stundenlang geblieben, bei so viel Action und Tieren rumdum. Ich konnte mich damals auch gar nicht losreißen und es wurde immer später und dunkler, wovon mein Profilfoto von dort zeugt. 😎

Liebe Grüße und ich freue mich schon auf die Fortsetzung
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
Themenstarter1'169 Beiträge · seit 201703. Juni 2022 ·
Metsi - Die Quelle des Lebens III

Wir kommen an der Campsite an und beziehen nun doch endlich unsere gewählte #6. Es ist weiterhin kein anderes Fahrzeug zu erspähen, also rödeln wir erstmal kräftig auf.



Die # 8-10 sind auf den anderen Seite der Ablutions gelegen, ohne so direkten Zugang und anscheinend Plätze für größere Gruppen. Die anderen Plätze liegen inmitten eines Waldes und Gewirr aus Bäumen. Jeder Platz ist mit ein paar Klötzen abgetrennt, aber den eigentlichen Weg sehen wir erst beim rausfahren. Wir fahren einfach quer durch die Campsites.



Kaum sind wir ausgestiegen sitzt auch schon ein Toko im Baum neben uns. Niedlicher kleiner Racker... und da schau an. Schwupps sitzt noch einer daneben. TOLL 🙂

Klar, auf Campsites fällt immer mal was ab, logisch das das Vögel anzieht. Wir nennen die ansässigen dann immer gerne die eigentlichen "Campsite Besitzer" UND SCHWUPPS... da ist ja noch einer. UND DA, auch noch einer... 😕

Es gleicht einer kleinen Invasion, der Platz hier gehört nicht einem Tokopaar, nein, es ist die gesamte Sippschaft.

Der Herr der Tokos! 😄


Yellow-billed Hornbill | Gelbschnabeltoko


Wir legen los, mit den Dingen, die so getan sein wollen. Speziell, da wir planen heute das Licht auszukosten und später noch einmal mit einem kühlen Getränk zum Sundowner in Richtung Wasserloch zu fahren.

- also erstmal Abwasch machen... wir gehen manchmal dazu über, unseren dreckigen Kram einfach mitzunehmen, wenn es morgens früher losgehen soll 😗

- dann wird die Waschmaschine geleert und alles zum trocknen aufgehängt, natürlich unter den strengen Augen der Hausherren, ob Mara auch alles richtig macht 😉



- das ganze Feuerholz raus aus der Karre, schonmal vorschichten und alles bereit legen... ein großartiger, neuer Ausguck ist geschaffen. 🤪



- und schonmal vorschnippeln für das Abendessen. Es gibt ein Curry mit Couscous und Gemüse. Das Gemüse bereiten wir schon vor, so geht es heute Abend schneller. Eigentlich wäre ja Reis dazu geplant, aber mit Couscous kriegen wir das schneller zusammen und können nur mit Topf und Gaskocher arbeiten und müssen nicht auf's Feuer warten, bis wir Kohle für den Potje haben.


Vor der Abendrunde geht es zu den Ablutions. Ich kenne die Geschichten, dass hier die Elefanten aus den Toiletten getrunken haben sollen. Die "neuen" Verteidigungsanlagen verhindern dies aber effizient. Es bleibt nur ein kleiner Fußweg zwischen den Abwehrplatten frei, in den man gerade so einen Fuß reinstellen kann. Ob wir den Schildern am Zaun glauben schenken sollen, wissen wir nicht, ausprobieren wolllen wir das aber auch nicht, also lieber ganz behände wenn man zum Tor greift. 😕

😄 😄 😄 Ich sehe jetzt gerade erst beim Korrekturlesen, dass sich auf dem bild ja auch ein Toko eingeschlichen hat... das ist mir beim Entwickeln der Bilder noch gar nicht aufgefallen... 🤪






Wir sind fertig, ein kaltes Getränk wird nach vorne in den Wagen geholt und mit Beginn des schönen Abendlichts rollen wir aus dem Wald der Campsite wieder los. Ein letzter Blick... sieht alles gut aus und der Sicherheitsbeamte hat auf einem Holzpflock Platz genommen und schaut pflichtbewusst drein. Ich denke, er wird gut auf unsere Sachen aufpassen.

😛



Ich wundere mich immer wieder, wie wir dieses schöne Licht bislang so selten nutzen konnten. Einfach herrlich und alles wirkt so viel schöner mit den sanften Schatten. Eine Riesentrappe streift durch das hohe Gras, Gnus grasen in den Flächen und Zebras schauen uns hinterher, während wir uns unseren Weg vorbei an den Schlaglöchern suchen.

Kori Bustard | Riesentrappe






Näher am Wasserloch laufen tiefe Rillen über die Fahrbahn, die waren uns schon mittags aufgefallen. Da gibt es kein drumherum. Da heißt es runterbremsen und einmal durch... reduziert man hier nicht die Geschwindigkeit, dann rumpelt es, aber gewaltig. Ich weiß gar nicht warum, aber tagsüber ist uns das noch gar nicht aufgefallen. Jetzt schauen wir genauer hin und diese Rillen sind nicht natürlich geschaffen... es sind Elefantenstraßen. Ein eindrucksvoller Beweis, dass Elefanten immer die selben Wege nehmen. Ich schätze wohl über Jahrzehnte, wenn nicht länger wurde diese "Fantenbahnen" in die Erde eingetreten. 😮



Sogar bei GoogleMaps kann man diese Spuren sehen. Irre.
NxaiPanElephantTracks.JPG


Schon auf der Anfahrt sehen wir, dass wir kaum enttäuscht werden können. Es haben sich schon wieder einige Elefanten versammelt am Wasserloch. Und ein Blick in die Ferne zeigt, es sind noch weitere unterwegs. Wir positionieren uns geschickt mit der Sonne und haben dann auch unsere Lieblinge im besten Licht.





Da hat man auch wieder mal Gelegenheit, die Serie "Afrika von Hintern" zu erweitern.



Hierüber freue ich mich besonders... sich einstaubende Elefanten im Abendlicht wollte ich auch mal erwischen, leider schauen sie nicht, dafür aber wunderbar synchron. 🙂



Es ist wieder ein ähnliches Bild, alles was keinen Rüssel hat umlagert das Wasserloch und sucht nach Lücken um sich dem Wasser zu nähern. Insgesamt sind aber weniger andere Tiere vor Ort. Der Abend gehört den grauen Riesen, der Rest ist eher in den weitläufigen Graslandschaften verstreut.

Auch jetzt ist es wieder kaum möglich mal keinen Elefanten mit auf dem Bild zu haben. Vielleicht wollen das die Fotografen aber auch einfach nicht. 😊









Dann geht es mit dem Schlammbaden los, nochmal eine letzte, schützende Schicht auflegen, die gegen die Parasiten bis zum nächsten Morgen schützt. Jetzt ist richtig was los. Wir haben ganze Serien davon, eine kleine Auswahl davon habe ich zusammen gestellt.




Das hier war das erste Bild, dass ich direkt nach dem Urlaub entwickelt habe. Das hatte ich schon beim ersten sichten vor Ort im Auge. 😎







Das Sonne wandert immer weiter in Richtung Horizont... es ist aber auch herrlich hier. 🤩


Mit schwindendem Licht, schwinden auch langsam ein paar der Elefanten. Das ist die Chance, dass auch die Zebras mal zum Zuge kommen und flugs starten sie in Richtung Wasserloch...






... ohhhh. Doch noch nicht! 😈



Aber auch wenn noch einige Elefanten sich hier tummeln, so ziehen sich doch alle auf die rechte Seite in Richtung der Schlammgrube zusammen, Der Weg zum Wasser ist damit doch frei und einige Gnus und Zebras finden dort einen Flecken um ihren Durst zu stillen. Langsam schwindet das Licht.







Wir machen uns jetzt auch langsam auf, aber nach nur wenigen Metern müssen wir noch einmal anhalten. Von hier aus haben wir einfach die perfekten Bedingungen. Die Silhouetten der Tiere am Wasserloch mit tiefstehender Sonne dahinter und am Himmel haben wir jetzt auch die sich immer stärker ausbildenden Wölkchen mit im Bild. Fotografenherz, was willst du mehr... zumindest wenn man es auf kitschige, afrikanische Sonnenuntergänge abgesehen hat. 😄






Auf dem Rückweg lassen wir uns treiben. Wir werden eh nur noch mit dem allerletzten Licht ankommen. Natürlich zählen wir alle Elefanten auf dem Rückweg, die unseren Weg kreuzen, so viel Zeit muss sein.





Am Camp angekommen greifen die gewohnten Automatismen. Es ist fast schon dunkel, aber wir sind gut vorbereitet. Ich starte ein kleines Feuer und nutze das letzte Licht um unser Dachzelt aufzubauen. Mara schnappt sich den Gaskocher und setzt das Curry auf. Nachdem das Zelt steht wird Wein eingeschüttet und angestoßen. Das Feuer wird geschürrt und unsere Camplampen an taktisch guten Positionen als zweiter Lichtkreis verteilt. Wir sehen ein paar Elefanten die am Camp vorbei in Richtung Norden ziehen, vielleicht wollen sie auch noch zum Wasserloch.

Schon bald sitzen wir am Feuer, genießen unsere Getränke und das Essen.




Neben uns kommt etwas um den Wagen geschlichen... wir sehen den Schatten zuerst und es taucht ein Schakal auf. Er schaut uns an, wir schauen ihn an. Dann schleicht er weiter, direkt am Feuer vorbei und hat keinerlei Scheu. Wir schauen uns überrascht an und sind noch wesentlich perplexer, als er sich uns gegenüber direkt am Feuer zusammenrollt, seinen Kopf auf die Pfoten legt und es sich am wärmenden Feuer bequem macht. Solange er uns nicht stört, lassen wir ihn auch in Ruhe und freuen uns über unseren nächtlichen Besuch, bis er sich irgendwann aufrafft und verschwindet.




Plötzlich hören wir wütendes Schnauben. 😮

Zwei große Elefantenbullen haben sich am Zaun der Ablutions eingefunden. Wir leuchten in Richtung der Ablutions um zu sehen was los ist, immer darauf bedacht, nur genug Licht in die Nähe zu bringen und nicht direkt die Elefanten anzuleuchten. Wir können zwei Schemen erkennen, die vor dem Zaun stehen und es hört sich fast an, als seien sie frustriert, dass die ehemalige Wasserquelle unerreichbar ist. Sie stehen dort und schnauben, aber in einiger Entfernung zwei Campsites weiter. Wir widmen uns unserem Tagebuch und Wein und schreiben noch ein paar Zeilen.

Es vergeht einige Zeit und dann knackt es fürchterlich laut hinter uns. Irgendwas großes ist mitten durch die Büsche am Rande der Campsites gebrochen. Keine Frage was das wohl gewesen sein könnte. Wir stehen auf und spähen über den Wagen, nichts zu sehen im fahlen Licht des Feuers und unserer Solarlampen. Die große Funzel wollen wir nicht direkt nutzen und dann kommt auch schon ein gewaltiger Bulle aus dem Nichts. 🙄

Nachts sind alle Elefanten grau... wie auch am Tage, aber nachdem er durch die Büsche war, bewegte er sich so lautlos über den Sand und war im Zwielicht nicht auszumachen. Wir wollen die Tür am Auto aufmachen und uns nach drinnen verziehen, aber der Wagen hat sich selber zugesperrt. Ich habe den Knopf nicht betätigt der den Wagen offen hält. Ansonsten schließt er sich nach einer Weile automatisch ab. Leider hat unser Wagen die dumme Angewohnheit zu piepen und wild zu blinken, wenn man ihn aufschließt.

Der Bulle steht schon neben dem Wagen und kommt gerade an der Motorhaube vorbei. Wir wollen ihn nicht erschrecken mitten in der Nacht und während er uns aus seinen großen Augen beobachtet und nur wenige Meter an uns vorbeigeht, stehen wir wie angewurzelt neben dem Wagen. Auch ohne Absprache, sind wir beide jederzeit bereit in Richtung Ablutions zu verschwinden und ich höre mich sagen:
"Ruhig Dicker, hier gibt es nichts zu sehen."

Er zieht langsam am Feuer vorbei, vorsichtig und bedacht seine Schritte setzend. Dann verschwindet er wieder in der Nacht, als ob er nie dagewesen wäre. 😗

Wir atmen erleichtert auf und wie das dann so ist, muss man auch erstmal die Anspannung weglachen. Wir lieben ja Elefanten, aber das war sogar uns dann doch etwas zu nah. Es ist kurz vor 22.00 Uhr. Ich lege einen letzten Scheit auf das Feuer, wir gehen zu den Ablutions und gönnen uns eine kalte, frische Dusche. So kriecht es sich schöner ins gemütliche Zelt.

Kaum stehen wieder aber am Zaun zeigt sich schon wieder ein Elefant. Zwischen ihm und uns liegen aber gute zehn Meter dieser Bodenplatten. Also geht es geschwind zum Feuer, Lampen löschen und ab ins Zelt. Der Abend war aufregend genug.





Wir ziehen den Reißverschluss zu und hören immer wieder Elefanten, wie sie nahe des Zauns der Ablutions stehen, aber es ist Ruhe eingekehrt. Sie brummen und wummern, aber schnauben nicht mehr lautrüsselnd. Mit diesem sonoren Brummen im Ohr, schlummern auch wir zügig ein.


Zeit für eine kleine Zwischenbilanz nach einem so "elefantösen Tag".



Sala Sentle,
Robin & Mara
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zuletzt bearbeitet 03. Juni 2022
Themenstarter1'169 Beiträge · seit 201703. Juni 2022 ·
tina76 schrieb:Hallo Robin & Mara,

vielen Dank für Eure wie immer super schönen Bilder und den einfallsreichen Bericht! Meine Güte, da war ja wirklich was los an meinem absoluten Lieblingswasserloch "Nxai Pan" 🤩 Und die kleinen Elis beim Schlammbaden. Herzallerliebst. Wie toll, dass Ihr das erleben durftet! Da wäre ich auch stundenlang geblieben, bei so viel Action und Tieren rumdum. Ich konnte mich damals auch gar nicht losreißen und es wurde immer später und dunkler, wovon mein Profilfoto von dort zeugt. 😎

Liebe Grüße und ich freue mich schon auf die Fortsetzung
Tina
Ach das Bild kommt von der NxaiPan. Na das passt, so sieht es da Abends aus.

Wir waren ja sehr positiv überrascht, hatten eher nix erwartet und dann flasht einen das ganz ordentlich. 😎

Dem Wunsch der Fortsetzung habe ich schon umgesetzt. Einen Tag hab ich noch vorbereitet. Am nächsten bin ich dran und Mara hat auch noch Bewegtbilder aus der NxaiPan. Da kannst du dich als Liebhaberin auch noch drauf freuen. 🙂

Gruß,
Robin
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78 Beiträge · seit 202103. Juni 2022 ·
Hallo Ihr Lieben, ich bin erst jetzt auf euren Reisebericht gestossen. Diese Elefantenfotos ……………… waaaahhhhnnnsinn, ich bin hin und weg. Heute Morgen entdeckt und egal wen oder wer ich heute gesehen habe bekam: kuck Mal was ich gefunden habe, sind die nicht toll 🤩 , ohhhhh ich liebe Elefanten 🤪

Wir waren dieses Jahr das erste Mal in Namibia, ja überhaupt in Afrika und der Virus hat uns voll erwischt. War es auch dieses Jahr ein „Lodgehopping“, so plane ich für nächstes Jahr etwas gemischtes; erst mal Campertour und dann zum Schluss noch etwas bequemer das Lodgehopping. Daher sauge, nicht nur lese, ich jetzt euren Bericht natürlich in mich rein 😗

Lieber Gruss und ich freue mich bereits auf Eure Fortsetzung

Cara
März/April 2022 Windhoek–Etosha–Caprivi–Vic Falls–Caprivi–Waterberg–Windhoek Nov/Dez 2023 Windhoek-Khumaga/Boteti-Maun-Third Bridge-Xakanaxa-Savuti-Caprivi-Ethosa-Waterberg-Windhoek Nov/Dez 2025 Windhoek-Central Kalahari-Khumaga/Boteti-Kubu Island-Kasane-Savuti-Xakanaxa-Third Bridge-Maun-Windhoek
Themenstarter1'169 Beiträge · seit 201703. Juni 2022 ·
Cara Engel schrieb:Hallo Ihr Lieben, ich bin erst jetzt auf euren Reisebericht gestossen. Diese Elefantenfotos ……………… waaaahhhhnnnsinn, ich bin hin und weg. Heute Morgen entdeckt und egal wen oder wer ich heute gesehen habe bekam: kuck Mal was ich gefunden habe, sind die nicht toll 🤩 , ohhhhh ich liebe Elefanten 🤪

Cara
Hallo Cara, vielen Dank für die lieben Worte. Das freut uns sehr. 😊 🤩

Wohin planst du den deine "Teil-Camping" Reise. Namibia oder auch über die Grenze nach Botswana. Man kann in drei Wochen eine ganz wunderbare Schleife von Windhoek, durch Botswana und über den Caprivi wieder zurück. Das haben wir 2018 so gemacht und hatten da auch öfter mal eine feste Unterkunft oder Lodge dabei. Das war genial!

Aber ebenso die Kombitour durch Namibia und dann Caprivi ist eine tolle Alternative. So kann man die Landschaft Namibias und mit dem Etosha und Caprivi eine abwechslungsreiche Safari kombinieren.


Gruß,
Robin
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78 Beiträge · seit 202104. Juni 2022 ·
die im Auto integrierte Waschmaschine schmeißen wir zum ersten Mal an

😄 😄 😄 😄 tschuldige, dass ich hinterher komm wie die Altfasnet, aber ich bin erst hier mit Eurem Bericht, eine Kollege von uns empfiehl uns diese als „Outdoorwaschmaschine“


Hallo Robin

Genau diese Route schwebt mir (kann noch nicht von uns schreiben, denn mein Mann weiss noch nichts von seinem Glück 🤪 ) vor. Werde mir, wenn mit diesem Bericht fertig bin, Deinen anderen Mal vor.

Lieber Gruss Cara
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zuletzt bearbeitet 04. Juni 2022
Themenstarter1'169 Beiträge · seit 201704. Juni 2022 ·
Bye bye "Elephants Pan"

Wie immer klingelt der Wecker kurz bevor sich die Dunkelheit langsam in den Tag verabschiedet. Wir packen noch nicht alles ein, sondern fahren eine kleine Runde, bevor wir dann alles von gestern Abend fertig machen und den Wagen packen werden. Danach geht es heute nach Maun, wo wir wieder auf Martin & Claudia treffen und zusammen das Discovery B&B gebucht haben.


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Wir wollen möglichst früh beim Wasserloch sein, in der Hoffnung, dass vielleicht doch mal Katzen dort anzutreffen sind.

Vorher wird aber nachgeholt, was gestern Nacht nicht möglich war. Ich suche nach den Elefantenspuren und mache ein Foto... unseren nächtlichen Besucher ablichten konnten wir ja logischerweise nicht. 😉

Ich finde ein paar der Fußabdrücke vor unserer Motorhaube, von da ging er dann direkt an dem Baum an unserem Auto und dem Feuer vorbei und wir standen jeder eine Klinke in der Hand am Wagen. 🙄




Und beim einpacken sehe ich diese, noch winzige Gottesanbeterin auf dem Rand unseres Potje sitzen. Da war sie, die Chance mal mein Makro-Objektiv zu nutzen, dass den ganzen Urlaub nicht einmal zum Einsatz kam. Ich weiß schon, was nächstes Mal zu Hause bleibt. 😄




Es geht raus in die Ebene und auch der Sonnenaufgang weiß zu begeistern. Immer noch hängen ein paar Wolken am Himmel, bevor die Sonne die Chance hat, sie vom Himmel zu brennen und das Dunkel der Nacht vollständig zu vertreiben. Bei solchen Bildern muss ich immer an den Song von Seeed denken "Schwarz zu Blau", wie der Himmel langsam immer heller wird. Unten noch dunkles Blau und oben schon hell.



Wir fahren auf direktem Weg zum Wasserloch und bis dahin scheint alles wie ausgestorben, dass Wasserloch weiß aber wieder zu überzeugen. Gegen das Licht versinkt alles im Dunst und Staub. Es sind Herden von Gnus und Zebras anwesend, aber natürlich auch wieder ein paar Elefanten, allerdings nur eine handvoll, kein Vergleich zu dem Auflauf von gestern.







Obwohl mehr als genug Platz für alle wäre, werden die armen Gnus von einem Bullen ums Wasserloch herum gescheucht.



Wir beobachten nur das Wasserloch und Mara schaut irgendwann auch mal in die andere Richtung und siehe da, hier gibt es doch Katzen, auch wenn es "nur" eine einzelne Hyäne ist, die kaum, dass wir sie entdeckt haben die Läufe in die Pfoten nimmt und sich entlang der Straße verkrümmelt. Hyänen sehen wir immer nur Nachts im Camp. Ansonsten haben wir nur sehr selten Begegnungen mit ihnen, also ist ein Foto einer Hyäne von uns immer eine Seltenheit.

Ein letzter Blick zum Wasserloch zeigt, dass sich dort wieder der normale Ablauf einstellt. Die Elefanten nutzen ausgiebig das Wasserloch und der Rest steht drumherum und wartet auf seine Chance. 😉






Wir wollen noch eine kleine Runde drehen, um wenigstens ein klein wenig mehr von dem Gebiet zu sehen. Es geht auf den Baobab Loop. Wir fahren ein kleines Stück und dann werden die Büsche immer dichter, so dicht, dass es an manchen Stellen kein Durchkommen gibt, ohne das man voll durch die Büsche müsste. Wir haben ja den Wagen im CKGR schon ordentlich zerkratzt, bzw. diese Lackschlieren hinterlassen, aber das hier ist eine andere Nummer. Würden wir mit unserem eigenen Wagen nicht machen, machen wir also auch jetzt nicht. 😕

Es war hier anscheinend seit Monaten niemand mehr, alles ist sowas von zugewuchert, da müssen erstmal irgendwann wieder ein paar Fahrzeuge durch und die Wege freiräumen. Wir sind ja auch noch alleine hier. Tatsächlich hatten wir die NxaiPan komplett für uns alleine. Keine anderen Gäste, niemand zu sehen.

Ich schätze das ist eine Lerche?!


Wir wenden den Wagen und sehen ein Stück zurück den Weg, den wir gekommen sind, einen anderen Pfad. Dann versuchen wir den eben. Es ist eng bewachsen, aber es geht, wenn auch sehr langsam voran. Mara ist noch nicht überzeugt, aber ich denke, es wird gleich besser werden. Denkste! 😣

Vielleicht 200-300m in den Weg rein stehen wir praktisch vor einem dichten gebüsch und kein Ende in Sicht. Hier geht es überhaupt nicht mehr weiter. Allerdings kann man es auch vergessen zu wenden, weil es ja seit den ersten Metern sowas von eng mit Büschen bewachsen war, dass uns wohl nichts anderes überbleibt... ich lege den Rückwärtsgang ein und wir schleichen langsam die gesamte Strecke wieder zurück. Wir wissen hier noch nicht, was das Motto unserer Reise wird, das entsteht erst später, aber auch dieser kleine Pfad passt perfekt dazu. (und es wird auch nicht lange dauern, bis dieses Motto das erste mal richtig zuschlägt)

Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg!

Keine Experimente mehr, wir suchen uns die breiten Wege aus und auch wenn es mit dem Loop nichts geworden ist, sehen wir doch noch einen Baobab inkl. Bewohner. Von näherem kann man gut einen der Gründe erkennen, warum diese uralten Bäume manchmal fallen. Es sind deutliche Elefantenspuren im Stamm zu erkennen. Hoffen wir mal, dass dies eine einmalige Attacke war und der Baum sich erholt und nicht weiter Ziel der Elis ist. Im Krügerpark haben wir mal gesehen, wie das ausschauen kann, wenn die Dicken nicht aufhören. 😐



Steppe Buzzard | Mäusebussard




(nein, das zählen wir nicht als Sichtung... auf dem Loop, haben wir aber einen Eli gesehen)


Wir sind ganz froh, als wir die weite Ebene im Norden des Gebiets erreichen. Jetzt ist klar, dass wir uns nicht weiter verfransen. Es gibt einen Weg mitten durch die Ebene, gestern sind wir eher am Rand entlang gefahren. Jetzt geht es den direkten Weg entlang und etwas Leben findet sich, allerdings auch das Gegenteil davon.

Tree Squirrel | Baumhörnchen


Crowned Lapwing | Kronenkiebitz








(und auch hier... stellvertretend für eine nicht fotogene Lebendsichtung. So fies sind wir nicht. :P)





Wir fahren zurück zur Campsite um noch ein paar letzte Dinge zu erledigen, bevor wir uns Richtung Maun aufmachen. Kaum halten wir an, da schauen uns auch schon wieder die Tokos über die Schulter.



Ich schnappe mir unser dreckiges Geschirr und verschwinde hinter die Ablutions zum Abwasch. Wie läuft denn so ein Abwasch eigentlich ab?! 🤨

- man stellt sein dreckiges Geschirr ab
- reinigt das Becken etwas vom Flugdreck der sich gesammelt hat
- dann lässt man nur etwas Wasser ins Becken, Spülmittel drauf
- schön aufschäumen lassen
- und dann nach und nach die dreckigen Sachen durch das Wasser ziehen
- je weniger dreckig, desto eher ins Wasser
- so verbraucht man weniger Wasser 🙂
- alles was fertig ist daneben stellen zum Abtropfen
- so verbraucht man später weniger Trockentuch 😛

WARUM ZUM TEUFEL ERZÄHLST DU SO NEN BLÖDSINN HIER!!! ... wäre eine berechtigte Frage.

Weil es einfach nicht klappen will an diesem Morgen. Ich schrubbe, ich lassen Wasser drüber laufen, aber das Spülmittel klebt wie Pattex an den Sachen. Das Wasser hier ist anscheinend so weich, dass es sich einfach nicht zum Reinigen eignet. Selbst an meinen Händen bleibt das Spülmittel haften. 😠 Ich brauche schon ewig um das nur von der Hand zu kriegen, was eine Scheiße. Ich werde so langsam richtig genervt.

Mara fragt sich wohl auch, warum ich so lange brauche. Sie hat soweit alles eingeräumt, fehlt nur noch der Kram für die Küche. Sie kommt um die Hütte um das Abtrocknen zu übernehmen. Ich teile mit ihr mein Leid, dass das blöde Wasser zu weich ist und sie probiert es auch kurz aus... schüttelt den Kopf und hält mir die Spülmittelflasche entgegen. 🤨

"Du hast das Waschmittel mitgenommen!!!" 😏 😊 😄 😄 😄

Ich Vollidiot. 😣

Eine goldene Regel besagt ja, den Fehler sucht man immer woanders, nie bei sich selbst. Ich bin so ein Horst, aber wir haben Tränen in den Augen. Ich schleiche mich zurück zum Auto, hole das Spülmittel und siehe da, selbst mit diesem "viel zu weichem Wasser" funktioniert es doch noch, den Abwasch zu machen. 😄

Wieder was dazugelernt, jetzt aber nix wie weg. Als wir von den Ablutions zurückkommen steht tatsächlich ein weiteres Auto auf der Campsite, zwei Franzosen, die gerade angekommen sind. Wir wechseln ein paar Worte, verabschieden uns und sorry, kleiner Toko, aber wir müssen jetzt deinen Ausguck "klauen".

10.15h sind wir unterwegs. Hier hat es uns gut gefallen.



Fazit Nxai Pan
Wir waren nunmal komplett alleine hier, dementsprechend war auch die Campsite sehr schön für uns. Solange man hier nur ein paar Autos hat und verteilt steht, ist es immer ok. Ansonsten rückt alles schon sehr eng zusammen. Die hinteren Plätze sind dann deutlich besser, da ansonsten alle die kommen oder gehen quasi über den eigenen Platz aus dem Camp rausrollen.

Das Gebiet selber haben wir nur zu einem kleinen Teil gesehen. Den ganzen Osten haben wir ausgelassen, da uns gesagt wurde, dass aktuell nur das zentrale Wasserloch auch befüllt ist. In Kombination mit den Baines Baobabs würden wir aber auch jeden Fall wieder kommen. So lässt sich der Abstecher zu den magischen Baines toll mit etwas Safari kombinieren. 3,5 von 5 Sternen


Raus aus dem Gate geht es auf die lange Staubpiste in Richtung des nächsten Gates. Das kaputte Auto der Putzkolonne ist mittlerweile abgeholt worden. Wir sehen tief in den Büschen versteckt noch ein paar Elefanten, ich nutze wieder etwas morbide angehaucht, deren Überbleibsel als stellvertretende Fotos. Diese Knochen am Rande der Piste sind allerdings auch faszinierend.










Wir poltern über die Sandpiste weiter und sehen links am Rand eine Oryx Familie stehen. Kleine Oryxe! 🤩
Die haben wir noch nie gesehen. Wir fahren ganz nach rechts auf die Bahn und fahren langsam weiter um sie nicht zu erschrecken.



Leider klappt unser Plan nicht und die Elterntiere sprengen über die Böschung, die beiden Kleinen entscheiden sich über die PAD zu flüchten. 🙁

Irgendwann bleiben sie stehen und gucken. Wir versuchen jetzt wieder langsam vorbei zu fahren, aber wieder nehmen sie die PAD runter reißaus. Das geht ein paar mal so und wir können nur hoffen, dass die Elterntiere seitlich mitlaufen. Es hilft nichts, wenn wir so weitermachen, dann treiben wir die beiden bis zum Gate. Ich gebe mehr Gas und wir kommen seitlich neben sie, so dass sie endlich in die Büsche abbiegen und nicht immer weiter von ihrer Familie weglaufen.

Uns verabschiedet noch ein schönes Steinböckchen, diese Porträts liebe ich ja. Puschelohren vom Feinsten!

Ein fast identisches Foto habe ich auch von 2018 bei den Baines mitgenommen.




Ohne weitere Sichtungen oder Unterbrechungen geht es zum Gate. Mara trägt uns aus und ich pumpe unsere Reifen auf. Es geht zurück in die Zivilisation, zumindest für einen Tag.




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Hier machen wir einen kleinen Break und schließen das Gebiet der Baines und Nxai Pan ab. Nach all den statischen Eindrücken, gibt es jetzt noch eines von Maras Videos um etwas mehr Leben in diese Gegend zu bringen.

Schön war's, sehr überraschend für uns, weil wir in den letzten Urlauben solche Wasserloch als Tummelplatz Sichtungen gar nicht mehr gewöhnt waren. Eine Oase des Lebens inmitten der Trockenheit. Hat auch etwas Besonderes.



>>> auf's Bild klicken, dann kommt ihr zum Video <<<





Sala Sentle,
Robin & Mara
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4'382 Beiträge · seit 201504. Juni 2022 ·
Hallo Mara und Robin,
was für schöne Fotos, welch tolles Video - ich bin ganz hin und wech, vor allem natürlich auch, weil wir kurz vor Euch dort gewesen sind (leider ziemlich volle Campsite) und schöne Erinnerungen aufploppen.
Der zutrauliche Schakal hat uns ein Stück öl-und gewürzgetränktes Küchenkrepp von der Feuerstelle geholt - bestimmt war es der Eure.....
Kamen denn die Elefanten nicht mehr zu der Wasserzuleitung vor den Ablutions außerhalb der Umzäumung zum Saufen oder hatte das die Verwaltung schon zugemacht?
Sackgassenpirschfahrten hatten wir auch..... 😗
Schöne "Pinsedager" Euch beiden (damit Ihr wißt, wohin es uns übermorgen hinzieht... 😗 😗 )
und herzliche Grüße
Friederike
P.S. Bei Lerchen - außer den heimischen - bin ich ein Komplettversager
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2022
901 Beiträge · seit 201604. Juni 2022 ·
Moin Robin und Mara!

Feine Sache! Super Bilder! Und das frühe Morgenlicht hat ja nochmal einen ganz eigenen Reiz, da kommt auch das Abendlich nicht mit. Sage ich ja immer wieder, aber Claudia ist eher für Abendstimmung. Ich verrate jetzt nicht warum! 😗

Freue mich auf die Fortsetzung!

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie