Auf dem Weg nach Xakanaxa... ach wirklich?!Kaum sind wir vom Hof gerollt suchen wir uns erstmal einen der vielen Holzverkäufer am Rand. Nach unseren Erlebnissen in der Zentralkalahari gehen wir kein Risiko mehr ein. 😉

Wir kaufen nur so viel Holz,
wie irgendwie in beide Autos reinpasst. 😄
10 Bündel schmeißen wir oben auf unsere Klamotten drauf, weitere 8 Bündel landen bei Martin & Claudia im Auto. Die Verkäuferin freut sich riesig. Es kommen ja kaum Touristen vorbei und eine solche Menge hat sie wohl schon seit einiger Zeit nicht mehr verkauft.
Voll bepackt mit genug Material, um jeden Abend durchzufeuern, geht es jetzt endlich in Richtung Moremi.
Aber schon nach den ersten 100m knackt unser Walkie Talkie.
"Sagt mal, ist das die richtige Richtung, unser Navi sagt was anderes?""Ja doch, passt."...
..
.
ca. 200m später wenden wir dann... 😗 😛
Spätestens hier, hätten die beiden schon misstrauisch werden können oder besser sollen. Aber dazu später mehr.
>>> Detailansicht hier klicken <<<Die Strecke nach Southgate ist super zu fahren und kein Vergleich zu 2018, als über die Hälfte, eine einzige Baustelle war. Es geht erst viel über Teer und dann über gut zu fahrenden Gravel. Am Vetinary Fence winkt man uns direkt durch. Kein Aussteigen und Schuhe reinigen, wir können einfach passieren und so dauert es auch nicht lange, bis wir am Abzweig nach Southgate ankommen.
Bei der guten Strecke, brauchen wir hier keinen Halt.


Den Übergang zum Gravel nutzen wir direkt mal um die Luft anzupassen. Mittlerweile lasse ich Luft ganz professionell mit der Zangenspitze meines Multitools ab und nicht wie sonst die Jahre, mit irgendeinem Stöckchen, dass ich am Wegesrand finde. Man perfektioniert mit den Jahren wirklich alles. 🤪

An alle die irgendwann das erste Mal dort noch vorbeikommen werden, an dieser übersichtlichen Beschilderung geht es links ab. 😉

Das schöne ist, dass mit der Abzweigung eigentlich schon der Gamedrive beginnt. Man kann durchaus hier schon erste Sichtungen genießen und auch die Landschaft hat direkt seinen Reiz. Für uns zumindest gibt es keinen Grund, erste schöne Ansichten links liegen zu lassen, nur weil man noch nicht durch's Gate ist.
Beim Kazikini Camp entdeckt Claudia auch direkt mal zwei Elefanten und auf dem Weg zum Gate, sehen wir noch einen Dickhäuter. Nicht fotogen, aber immerhin. Noch gar nicht im Park und die Zählung geht schon weiter.

Kurz vor'm Gate dann das ersehnte Schild, ab hier beginnt der Moremi und schon bald kommt das Gatehaus in Sicht. Es wird im Schatten geparkt, wir sind gerade die einzigen hier und dann geht es zur Anmeldung. Die Damen im Gate sind ein Ausbund an Lebensfreude und schaffen es kaum fünf Wörter über die Lippen zu bringen. Wir fragen noch nach Sichtungen und bekommen ein knappes:
"Someone has seen lions" 🤨
Mehr können wir ihnen aber nicht entlocken, aber danke für die Info. Jemand hat im Moremi Löwen gesehen, na wer hätte das gedacht. 😄
(wir haben übrigens im Moremi keine Löwen gesehen, so viel mal vorweg)Unterwegs zum Gate



Arrow-marked Babbler | Weißstrichel-Drosselhäherling

Wir verständigen uns kurz auf den Plan für die Strecke nach Xakanaxa. Die direkte Route ist ziemlich langweilig, die 3rd Bridge ist kaputt, aber man kann ja auch vorher abbiegen und den Makerekwa Loop nehmen. Das hat den großen Vorteil, dass wir die sehr schöne Strecke in Richtung Third Bridge nehmen können und direkt auf dem Weg einen kleinen Schlenker in die Xini Lagoon. Entlang des Loops und dem Weg nach Xakanaxa, haben wir dann direkt einen ausladenen Gamedrive vor uns.
(ich habe immer gedacht, die Route hätten wir 2018 mit Petra und Andreas gefahren, mittlerweile habe ich rausgefunden, dass wir die tatsächlich auch 2018 nie gefahren sind)Martin & Claudia sind dabei, sie kennen die Gegend nicht und folgen uns. Wie nicht anders zu erwarten ist die Gegend und der Drive sofort toll. Es geht über verschlungene Pfade immer tiefer in den Moremi und wir sehen schon vor den Xini Lagoons zahlreiche Elefanten und immer wieder Antilopen oder Vögel am Wegesrand. In erster Linie fasziniert aber dieses Cruisen durch die Landschaft. Einfach toll. 🤩
Und an einem Leberwurstbaum müssen wir kurz halt machen, die sehen einfach immer super aus und die runtergefallenen Früchte finden offenbar auch Abnehmer.

Wir fahren links... 😗




Yellow-billed Hornbill | Gelbschnabeltoko
Die Lagoons entpuppen sich als ein netter, kleiner Schlenk. Es geht am Rand der Wiese entlang über eine kaum erkennbare Spur. Allerlei Tiere tummeln sich und zur Abwechslung hat man dann auch mal eine etwas weitere Fläche vor sich, was auch schön ist. Wir sammeln selbst hier noch Tiere mit Elefanten im Hintergrund, nicht ganz ungeplant das Bild und zählen dank Fernglas in der Ferne an einem Schlammloch wieder viele Elefanten. Insgesamt alleine hier noch mal mehr als 30. Die Mittagshitze wirft mittlerweile ihre Schlieren über die Landschaft, lange bleiben wir nirgends stehen.


Yellow-billed Stork | Nimmersatt




Was will uns diese Werbesendung sagen. Eigentlich geht es links nach Third Bridge, der rechte Pfad führt eher auf direktem Weg zu unserem angepeilten Loop. Ich glaube, dass Schild sagt einfach nur aus, dass man auch rechts her fahren kann, da es zwischen den Wegen im Norden wieder eine Verbindung gibt, ja wenn... ja wenn man den rechten Weg den überhaupt fahren könnte. 😐

Wir fahren den ersten Kilometer, am Wegesrand steht plötzlich recht viel Wasser und voraus kommt eine schlammige Durchfahrt.

Ach ne und außerdem findet Mara einen Pfad durch's Gebüsch, der die Durchfahrt umkurvt. Genauso gekurvt und gekurbelt wird dann auch von den Fahrern, während wir uns Meter für Meter alten Reifenabdrücken nachschlängeln und den Baumstümpfen ausweichen. Diese Tour endet bei der nächsten Wasserdurchfahrt. Ein kurzes Wasser, in der Tiefe recht gut als nicht viel mehr als Reifentief abzuschätzen, aber der Optik nach auch eher schlammig. Und wir stehen halt seitlich daneben und man kann nicht gerade reinfahren.
Kurzes innehalten zum Überlegen, aber soweit ist Mara nicht gekommen um hier aufzugeben. Vorsichtshalber mal alles an Unterstützung rein, was die Karre hergibt und dann ab in die Durchfahrt. Der Wagen schwimmt leicht, als Beifahrer merke ich nicht so sehr, wie die Reifen durchgehen, aber Mara spürt recht ordentlich, dass der Wagen durchaus wühlen muss, aber wir kommen gut durch. Schnell seitlich postiert, dann können wir ein Video von...
PLATSCHNordlichter gehen die Sache gerne sachlich trocken an und wir können gar nicht so schnell die Kameras zücken da kommen die beiden in ihrem Schlachtschiff auch schon nach. Martins Kommentar dazu:
"Camel Trophy hatte ich doch gar nicht gebucht?!" 😄
Jetzt haben wir einen schönen Blick auf viel Wasser, dass wir auch hier wieder zehn Elefanten sehen, das wollen wir nicht unterschlagen... allerdings haben wir dann plötzlich auch irgendwie den Blick auf
zu viel Wasser. 😮

Könnte man evtl. links versuchen, oder doch evtl. rechts rum. 😄
Hier geht nix mehr. Wir haben es versucht, aber...
Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg!Zeit unsere nächste Plakette zu vergeben, für unsere diesjährige

Wir drehen also um, und diesmal an die Wasserdurchfahrt von der anderen Seite. Also eine saubere Anfahrt, aber um unseren Schleichweg durch's Gebüsch zu erreichen, muss es dann seitlich aus dem Wasser rausgehen, statt einfach gerade durch. Mara gibt Gas, Wasser und Schlamm spritzen hoch und mit einem beherzten Satz geht es links raus auf trockenen Untergrund. Nach dem schwummerigen Pedalgefühl bei Versuch #1 wurden hier keine Gefangenen gemacht.
Ein Stück zurück des Weges, sehen wir dann wieder ein Schild und folgen nun dem anderen Pfad gen Norden. Wenn diese Nebenroute nicht funktioniert, dann nehmen wir eben die Querverbindung weiter oben, dann sind wir ja auch wieder auf einer der Hauptrouten unterwegs.

Gesagt getan, so machen wir es und folgen der Querverbindung, bis es links ab zur Bodumatau Lagoon geht. Richtung Lagune ist es trocken und ein kleiner Pfad führt durch hohes Gras... so man den Pfad denn erreicht. Von rechts kommen stetig Elefanten aus dem Wald und queren unseren Weg um im Gras zu verschwinden.






Dann endlich ist der Weg frei, rechts kommen schon wieder Elefanten, also müssen wir diese Lücke nutzen.

Weit kommen wir allerdings nicht. Eine Biegung weiter steht ein Grauer auf dem Weg. Es hilft nix und wir bleiben stehen. Von rechts kommen weitere Elefanten durch das Gras gelaufen und kaum das wir stehen, stellen wir fest, dass sie keineswegs einfach nur queren, wir stehen quasi mitten in einer riesigen Herde. Um uns herum sind überall Elefanten und man kann immer nur wenige Meter weit sehen.





Es geht im Schneckentempo voran, während wir mehr und mehr Rüssel, dicke Eli-Popos oder graue Schatten zwischen dem hohen Gras entdecken. Mara und ich gucken uns an und sie spricht aus, was wir beide denken.
"Wo haben wir die beiden denn da jetzt reinmanövriert?!" 😕 😏
Kaum fährt man mal ein Stück, was hier nur wenige Meter heißt, da kommen wieder welche und kreuzen den Weg. Zurück ist aber auch keine Option mehr, da auch hinter uns alles voll ist und Rückwärts sieht man kaum mehr, ob man da nicht zu nah an einen der Dickhäuter rankommt.




Manchmal sieht man, wie erwähnt, auch nur die Hintern, aber eben zu nah am Weg...




Hilft alles nichts. Wir schalten die Motoren ab, um nicht mit unserem Brummen zu viel Aufmerksamkeit auf uns zu lenken und beobachten, nicht so völlig entspannt, wie auch wir beobachtet werden. Es ist doch recht klar, dass sich manch einer wundert, was wir hier wollen, dann so wirklich hierhin gehören wir nicht. Aber wir sind still und friedlich und so sind es auch unsere temporären Nachbarn. Als die Luft rein scheint wagen wir es, Motoren an und um die nächste Biegung und nix da. Steht wieder eine Mutter mit Jungem. Also wieder Motor aus... das könnte eine langwierige Angelegenheit werden.




War es dann auch... achja und durchaus auch erwähnenswert auf der...

Und dennoch, irgendwann finden sich kleinere Lücken, es geht voran und dann lichtet sich das Gras und wir sind raus und in der Lagune. 😗
Die Nummer hat uns ganz schön Zeit gekostet und wir versuchen uns erstmal zu orientieren. Am Rande der Lagune stehen natürlich überall mal Elefanten und wir landen erstmal an der Hatab 13 Campsite. Ok, das ist insofern gut, als denn jetzt klar ist, wie wir uns orientieren können. Es gibt 3 Wege raus hier. Den einen sind wir gekommen, die beiden anderen sind Optionen.
Also los... doch Pfad #1 bringt uns wieder nur an einen See. 🤨
Verdammt, soll es hier etwa auch nicht weiter gehen. Wir haben ja noch eine Chance, der Pfad ist vollkommen verwachsen, dennoch probieren wie mal die ersten Meter aus, bis im Schilf das Wasser steht. Es geht nirgends trockenen Rades weiter und während wir zurück zur Lagune fahren versammeln sich immer mehr Elefanten hier. Wir zählen knappe 65 Elis im Gras + weitere 19 rund um die Lagune verteilt. Später einigen wir uns darauf, dass es vermutlich sogar mehr waren, aber die konnten wir grob zählen.




Saddle-billed Stork | Sattelstorch
Es hilft nichts, wir müssen wieder den Weg durch das Gras zurück und durch diese kleine Odysee in der Herde ist es nun schon 16:05 Uhr, beim nächsten Bild... der Elefant, der uns keine Hoffnung macht, dass der Weg zurück einfacher wird. Er steht direkt an der Zufahrt zu unserer "Fluchtroute" und blockiert diese.





Wieder verlieren wir ein paar Minuten, bis er sich in bewegung setzt und vorsichtig rollen wir ins hohe Gras... und sehen keine Elefanten mehr. Ich muss wohl nicht erwähnen wie erleichtert wir sind, diesmal unbehelligt auf die andere Seite zu gelangen.
Wir sind mürbe im Kopf und auch etwas lost. An der nächsten Kreuzung meldet sich Martin, der sein Navi zum laufen gebracht hat und es zeigt ihm einen Weg nach Xakanaxa. Es kann nichts schaden, unsere Versuche nach Karte sind grandios gescheitert. Wir funken nach hinten, dass er uns immer die Richtung vorgeben soll, wenn wir abzweigen müssen und wir versuchen den Weg. Es geht rechts ab und los... und schon nach kurzer Strecke öffnet sich endlich das Gelände, der Weg wird besser und wir können Strecke machen. Da wundert sich der Langhals. 😁

Die 40 km/h im Park fühlen sich im Vergleich zum Stop and Go der letzten Stunde wie Fliegen an und die Stimmung steigt deutlich bis mir ein resigniertes
"Oh Scheiße!!!" entgleitet.
Mara guckt mich an und fragt was los ist. Wir fahren auf eine Brücke zu und ich sage ihr, dass das die 1st Bridge ist.
"Bist du sicher?"
"Es gibt hier nur vier Brücken und das ist die einzige die es sein kann. Wir fahren nicht nach Xakanaxa, wir fahren nach ThirdBridge, weil das Navi denkt, die 3rd Bridge steht noch.""Was jetzt?"Tja, wie das in guten Reisegruppen so ist, nehmen wir unser Walkie Talkie in die Hand und deuten ihnen auf der nächsten Grasfläche mal neben uns zu fahren. Jetzt ist guter Rat teuer, aber realsitisch muss man sagen, es gibt eigentlich nur eine echte Option. Es ist mittlerweile knapp 17 Uhr und wir schaffen es bei Licht nicht mehr zurück nach Southgate. Ich plädiere für weiterfahren und plötzlich werden wir uns unsicher ob es eigentlich nur die Brücke betrifft oder auch das Camp geschlossen ist. Kurzerhand wird das Sat-Phone gezückt und eine der Parkverwaltungsnummern aus den TinkersMaps kontaktiert. Ich verstehe quasi nix, außer die Worte "fully booked".
"Also entweder sagte sie fully booked oder not fully booked, aber auch egal, solange es auf ist, finden wir mit Gin und Wildfleisch im Angebot auch einen Platz." 😉
Es geht also weiter, auch die 2nd Bridge ist kaputt und wir müssen einen kurzen Detour drumherum fahren. Das Licht auf Mboma Island wird ganz wunderbar, aufgrund der etwas Stressbeladenen Stimmung im Auto
und der fortgeschrittenen Stunde, oder war es die stressgeladene Stimmung
aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und der offenen Frage, dass wir ja noch gar keinen Platz haben... ja ich glaube das war es, ja deswegen fallen Fotostopps sehr kurz aus oder entfallen des lieben Friedens willen besser gleich ganz. Zwei Elefanten auf dem Weg müssen dennoch erwähnt werden und unsere Tagesroute hat sich dann jetzt gar nicht so sehr, aber im Sinne des Zielortes für die Nacht dann doch geändert. 😣





Mboma Island

Auf dem Weg zum Camp wird das Licht immer schöner und ich freue mich mittlerweile richtig drauf, dieses Jahr einfach mal entspannt den Abend hier genießen zu können und nicht so durch diese Traumgegend durchhetzen zu müssen. Ein paar sehr schöne Bilder gelingen doch noch. Impalas und Letschwes stehen alle aufmerksam in der letzten Sonne und irgendwas scheint sie zu stören, den Grund dafür sehen wir nicht, aber wenn die Chance besteht, dass da was katziges schleicht... ein paar Minuten erübrigen wir, bevor es weiter geht, entdecken aber nichts mehr.




Um 17:45 Uhr fahren wir durch's Gate. Mara und Martin gehen direkt zum Campoffice, ich melde uns am Gate an und erkläre unsere missliche Lage. Hier ist die Angestellte extrem nett, witzig und sie ist völlig baff, als ich ihr erzähle, dass wir nicht wussten, dass nur die direkte Route in Richtung Xakanaxa offen ist.
"Sie haben euch am Gate nicht gesagt, dass der Loop nicht offen und überflutet ist? - die haben am Southgate die Ansage, dass sie das jedem Besucher mitteilen müssen!" 😮
Tja, die Nachricht hatte sich leider nicht in den 5 Worten versteckt, die die Damen dort über die Lippen gebracht haben. 😣
Aus dem Buchungsoffice kommen auf jeden Fall zwei glückliche Gesichter mit einem Zettel in der Hand raus. Wir haben die letzte Campsite ergattert. #7 wir unser heutiges Nachtlager. Wir bauen unter dem riesigen Leberwurstbaum unsere kleine Wagenburg auf...

... währenddessen der Campwart Collin vorbeikommt. Er wünscht uns eine gute Nacht und weist uns auf eine Hyäne hin, die gerne durch's Camp strolcht und ein Elefant schläft ziemlich häufig unter dem Baum hier, aber:
"Don't worry, they are your friends!"Na dann ist ja gut und er macht einen fröhlichen Abgang, schnurstracks ins hohe Gras und geradewegs weg vom Camp, naja er wird schon wissen wo es langgeht.. 😐
Und egal wie blöd es ist, Hirn setzt manchmal aus und der ganze Platz liegt voller Blüten, in denen auch am Boden überall Bienen schwirren. So viel Ordnung muss sein, ich schnappe mir unseren Spaten und "fege" unseren Platz sauber, sehr zur Belustigung und Verwunderung unserer Reiesegesellschaft. 🤪 😄
Wir sind platt und es wird heute nur unter Stirnlampeneinsatz ein einfaches Mahl zubereitet. Nudeln mit Tomatensauce, inkl. Thunfisch und Feta.

Die viel wichtigere Mahlzeit des Abends ist Martins Männermischung GinTonic, die die angespannten Nerven wieder reichlich lockert und uns so einen schönen Abend am Feuer beschert, ich kann mich aber nicht mehr dran erinnern, was martin hier so lebhaft zum Besten gegeben hat. 😄

Ich glaube nicht, dass der Abend sehr lange ging, kaum sind wir im Zelt schlafen wir unter einem steten
"PLOOOONG"... "PLAAAATSCH"... "PLOOONG" ein, je nachdem, ob die ständig vom Baum fallenden, schweren Blüten unser Zelt oder den Wagen treffen und träumen von unzähligen Elefanten und einem, der neben uns am Baum steht und schläft. 😉
Mit der Zählung des Tages kommen wir jetzt schon auf stolze...
Sala Sentle,Robin & Mara