Champagner schrieb: Danke auf jeden Fall für dein Lob 😘 - und Glückwunsch zur zweifachen Serval-Sichtung 🤪
Ja, ja, lächle nur. 😉 Irgendwann wird ein Serval auch in freier Wildbahn vor mir stehen. Und gleich dahinter knien zwei braune Hyänen, die an einem Pangolin schnuppern. Ach ja, Stachelschweine stehen auch noch im Hintergrund. 😄 😄 😄
Nee Quatsch. Schöner Bericht, wie immer von dir. Ich warte gespannt auf jede VFortsetzung. LG Silvio
ChampagnerThemenstarter8’768 Beiträge · seit 201022. Sept. 2021 ·
austria schrieb:Hallo Bele, Ich schaffe immer nur verschwommene Fotos im Flug. Und du kannst mit der Kamera mächtig ran zoomen. Toller Bericht, ich bleibe dabei. Vielen Dank LG Austria
Hallo Austria, vielen Dank für das Lob 🙂 . Für die Vögel braucht man eine kurze Belichtungszeit und möglichst viel Licht. Ich persönlich mache oft Serienaufnahmen. Zwar schaffe ich es auch ganz gut, im Einzelbildmodus zu antizipieren, wann das Federvieh losfliegen will und es gelingt dann auch meistens ein gutes Foto vom Start. Aber ich freue mich halt auch immer sehr über die folgenden Fotos, wenn viel Bewegung in den Schwingen ist. Mit dem mächtig Ranzoomen ist das so eine Sache.... da täuscht man sich vielleicht- ich mache oft beim Bearbeiten Ausschnitte aus meinen Bildern!
Graskop schrieb:
Champagner schrieb: Danke auf jeden Fall für dein Lob 😘 - und Glückwunsch zur zweifachen Serval-Sichtung 🤪
Ja, ja, lächle nur. 😉 Irgendwann wird ein Serval auch in freier Wildbahn vor mir stehen. Und gleich dahinter knien zwei braune Hyänen, die an einem Pangolin schnuppern. Ach ja, Stachelschweine stehen auch noch im Hintergrund. 😄 😄 😄 Ich warte gespannt auf jede Vortsetzung. Silvio
Ein schönes Setting 😄 ! Aber Silvio, das ist mit Hilfe von Photoshop doch überhaupt kein Problem! 😎 Oder hast du etwa wirklich geglaubt, dass die Kraniche und der Serval zur selben Zeit dort unterwegs waren 🤨 😗 😎 😄 ?????
Die Vortsetzung wird wohl ein bisschen auf sich warten lassen, muss noch so viel photoshoppen 😛 - nee Spaß, ich hatte heute keine Lust zu schreiben und die nächsten Tage hab ich vermutlich wenig Zeit, mir ist heute Abend noch etwas auf den Schreibtisch geflattert 🤢 😵 .
Gabi-Muc2’193 Beiträge · seit 201622. Sept. 2021 ·
Liebe Bele,
nachdem Du ja Botswana-Profi bist, muss ich mal ein paar Fragen loswerden. Botswana steht nämlich ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste. Wie Du ja vielleicht weißt, sind wir keine Camper und Auto mit Dachzelt kommt für meinen Mann nicht in Frage (er ist der Meinung ich komme da nicht rauf und wieder runter 🤢 ).
Ob mir Deine Art der Reise zusagt, da bin ich mir ehrlich gesagt auch unsicher. Euer Frauenclub mit Held Fotomatte würde mir zwar gefallen, aber am Boden schlafen wäre ehrlich gesagt für mich nichts.
Eigentlich würde ich gerne eine "stinknormale" Lodgereise durch Botswana machen. Wenn ich mir die Reiseberichte in Namibia anschaue, dann würde ich mal 50/50 Lodge / Campen sagen. In Botswana habe ich noch nie irgendwelche Reiseberichte von Lodgehoppern gelesen. Gibt es da nur fly-in? Es würde mir etwas mehr Komfort als Campen, aber nicht das Preisgefüge einer fly-in-Safari vorschweben. Ich hoffe, Du weißt was ich meine.
Ansonsten ist Dein Reisebericht echt amüsant. Bevor ich mit meinem Reisebericht durch Uganda starte, muss ich warten, bis Du fertig bist, sonst habe ich keine Leser. 😗
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Nadine3112460 Beiträge · seit 201823. Sept. 2021 ·
Hallo Gabi,
da ich die erste "richtige" Botswana-Reise erst noch vor mir habe, können das andere vermutlich viel kompetenter beantworten, aber ich kann dir sagen, was unsere Beweggründe für eine Camping-Reise nach Botswana waren. Wir sind nämlich auch überhaupt keine Camper und sonst in Afrika nur in Lodges unterwegs gewesen. In Botswana ist das schlicht und ergreifend viel teurer, als z. B. in Namibia. Als ich die Lodge-Preise in den NPs gesehen habe, hatte ich Schnappatmung + Lachanfall. Daher kam schon aus Kostengründen nur der Camper infrage - wobei auch der nicht gerade ein Schnapp ist. 😉 Wenn du in Botswana bezahlbare Lodges haben willst, musst du tendenziell eher Kompromisse eingehen, also recht wenig Komfort und ggf. eher außerhalb der NPs übernachten und dann entsprechend weite Fahrwege in Kauf nehmen. Für uns wäre das aber nichts - wir wollen in den NPs übernachten.
kalachee1’061 Beiträge · seit 200623. Sept. 2021 ·
Hallo Gabi
Zwar ist das natürlich Bele's Reisebericht-Thread und ich bin schon gar nicht Bele selber 😏 , erlaube mir aber trotzdem, kurz darauf einzugehen:
Gabi-Muc schrieb: Eigentlich würde ich gerne eine "stinknormale" Lodgereise durch Botswana machen. Wenn ich mir die Reiseberichte in Namibia anschaue, dann würde ich mal 50/50 Lodge / Campen sagen. In Botswana habe ich noch nie irgendwelche Reiseberichte von Lodgehoppern gelesen. Gibt es da nur fly-in? Es würde mir etwas mehr Komfort als Campen, aber nicht das Preisgefüge einer fly-in-Safari vorschweben. Ich hoffe, Du weißt was ich meine.
Es gibt in der Tat nur wenige Reiseberichte hier auf dieser Plattform von Leuten, die vorwiegend als «Lodger» in Botswana unterwegs sind. Der Username ist mir grad entfallen, aber ein netter Herr Namens Walter hat hier schon zwei, drei Berichte eingestellt. Der ist da in ziemlich noblen Unterkünften unterwegs und könnte dazu sicherlich etwas schreiben. Habe ihn aber schon länger nicht mehr aktiv hier wahrgenommen.
Jedenfalls gibt es Lodge-Tourismus in BOT sehr wohl, nur spricht das glaube ich eine so ziemlich andere Klientel an, die sich offenbar auch eher weniger auf diesem Forum tummelt. 😕 😛 Ich denke, das ist einfach eine ganz, ganz andere Liga und auch was ganz anderes als in Namibia mit den Lodges. Vorwiegend dürften dort Fly-ins gemacht werden oder man wird exklusiv rumkutschiert mit privatem Guide. Lodge-Hoppern als Selbstfahrer begegnet man in BOT aus meiner persönlichen Wahrnehmung eindeutig weniger als eben bspw in NAM. Wenn, dann noch eher einfach in Kasane / Chobe Riverfront.
die Preise für Lodges in Botswana sind Namibia x 3. Das ist schon extrem. Wir haben 2017 eine kombinierte Reise Namibia und Botswana gemacht und sind von Windhuk aus über den Caprive zunächst nach Kasane (mit Tagesausflug zu den VicFalls) und dann mit dem Auto über Nata nach Maun gefahren. Von dort aus sind wir dann für 4 Tage in das Delta geflogen. Wir haben uns dabei 2 Camps ausgesucht, die an der unteren Preisgrenze waren. Nach oben scheint es kaum ein Limit zu geben. Wir waren in Chobe in der Chobe Bakwena Lodge (super schön, manchmal jedoch leider auch Gruppen). In Maun hatten wir eine Unterkunft etwas außerhalb (Royal Tree Lodge). Wir haben dort übernachtet und wurden am nächsten Morgen von einem Fahrer zum Flughafen gefahren; das Gepäck das aufgrund der Gewichtsbeschränkung sowie der Art des Koffers (nur weiche Taschen) nicht mitkam, wurde für uns in der Lodge aufbewahrt. Im Delta waren wir im Gunns Camp und im Sango Safari Camp. Beide kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ist allerdings trotzdem recht teuer. Muss man halt schauen, ob es ins Budget passt. Die Lage im Delta ist natürlich einzigartig. Sollte man sich vielleicht einmal im Leben gönnen. Nix was man beliebig wiederholt. Aber war für uns tatsächlich ein ganz besonderes Erlebnis, das wir nicht missen möchten. Im Anschluss sind wir noch in die Central Kalahari und dort in die Dinaka Lodge. Auch sehr schön und persönlich. Danach ging es für uns wieder zurück nach Namibia.
Wenn du noch Fragen hast, gerne melden.
@Bele: jetzt störe ich nicht weiter deinen tollen und sehr amüsanten Reisebericht, den ich mit viel Vergnügen lese. Vielen Dank dafür!
ChampagnerThemenstarter8’768 Beiträge · seit 201023. Sept. 2021 ·
Hallo Gabi,
du hast ja nun, während ich meinem Broterwerb nachgegangen bin , schon viele Antworten bekommen, die eigentlich fast alles abdecken, was ich auch sagen könnte:
Nadine3112 schrieb: Als ich die Lodge-Preise in den NPs gesehen habe, hatte ich Schnappatmung + Lachanfall. Daher kam schon aus Kostengründen nur der Camper infrage - wobei auch der nicht gerade ein Schnapp ist. 😉 Wenn du in Botswana bezahlbare Lodges haben willst, musst du tendenziell eher Kompromisse eingehen, also recht wenig Komfort und ggf. eher außerhalb der NPs übernachten und dann entsprechend weite Fahrwege in Kauf nehmen. Für uns wäre das aber nichts - wir wollen in den NPs übernachten.
Genau, die Kosten sind ein Hauptfaktor, von Lodge auf Camping umzusteigen in Botswana und auch dem Hinweis, dass man bei „bezahlbaren Lodges“ große Kompromisse machen müsste, die einen dann automatisch wieder in die Camping-Ecke drängen, kann ich nur zustimmen.
kalachee schrieb: und ich bin schon gar nicht Bele selber 😏 ,
Das kann ich bestätigen ! 😄 😄
Es gibt in der Tat nur wenige Reiseberichte hier auf dieser Plattform von Leuten, die vorwiegend als «Lodger» in Botswana unterwegs sind. Der Username ist mir grad entfallen, aber ein netter Herr Namens Walter hat hier schon zwei, drei Berichte eingestellt. Der ist da in ziemlich noblen Unterkünften unterwegs und könnte dazu sicherlich etwas schreiben. Habe ihn aber schon länger nicht mehr aktiv hier wahrgenommen.
Sam, das ist leofant, ich kenne ihn ja sogar persönlich (und stimmt, ich muss ihn mal über whatsapp anfunken, früher hab ich da noch Statusfotos gesehen ab und zu, jetzt ist Funkstille 😕 ). Meines Wissens ist er aber auch nicht selbst von Lodge zu Lodge gefahren, sondern ist entweder geflogen oder wurde gefahren. Aber ja, er hat berichtet immerhin!
leo1962 schrieb:Hallo Gabi, die Preise für Lodges in Botswana sind Namibia x 3. Das ist schon extrem. Wir haben 2017 eine kombinierte Reise Namibia und Botswana gemacht und sind von Windhuk aus über den Caprive zunächst nach Kasane (mit Tagesausflug zu den VicFalls) und dann mit dem Auto über Nata nach Maun gefahren. Von dort aus sind wir dann für 4 Tage in das Delta geflogen. Wir haben uns dabei 2 Camps ausgesucht, die an der unteren Preisgrenze waren. Nach oben scheint es kaum ein Limit zu geben. Im Delta waren wir im Gunns Camp und im Sango Safari Camp. Beide kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ist allerdings trotzdem recht teuer. Muss man halt schauen, ob es ins Budget passt. Die Lage im Delta ist natürlich einzigartig. Sollte man sich vielleicht einmal im Leben gönnen. @Bele: jetzt störe ich nicht weiter deinen tollen und sehr amüsanten Reisebericht, den ich mit viel Vergnügen lese. Vielen Dank dafür! LG Birgit
Liebe Birgit, du und die anderen, Ihr stört überhaupt nicht, ich war eh arbeiten, während Ihr euch die Finger wund geschrieben habt 😗 😁 . So wie Ihr es gemacht habt, eine Kombi aus NAM und BOT und dort auch noch eine Mischung, kenne ich auch von einigen, nur haben die leider keinen Bericht geschrieben….
So, jetzt noch mein Senf dazu:
1. Eine Sache, die noch nicht erwähnt wurde: manche Lodges im Delta kann man gar nicht als Selbstfahrer, bzw. überhaupt mit einem Auto erreichen, weil es keine trockenen Wege dorthin gibt. Daraus resultiert natürlich auch die Exklusivität! Sango ist zwar auch sehr schön, aber es liegt auf der Hauptstrecke von Maun nach Kasane, man begegnet dort auf den Pirschfahrten also Hinz und Kunz, zumal es viele Lodges in Khwai gibt. Sango ist wie gesagt im höheren Preissegment, aber nicht mit einer Lodge, die nur per Kleinflugzeug zu erreichen ist, zu vergleichen. Auch von der Größe der Zeltchalets her gibt es da Unterschiede. Wobei sich die Frage stellt, was einem sympathischer ist, ich brauche keine Außendusche, in der ich meine Großfamilie auf einmal sauber bekommen würde. Manche Dinge wirken da wirklich total übertrieben - andere aber, das muss ich zugeben, vermitteln schon ein bisschen das Out of Africa-Gefühl, was auch irgendwie nicht ohne ist 😉 .
2. Ich habe ja selber auch schon zwei Fly-In-Kurzreisen gemacht. Die waren beide wirklich sehr schön, aber man fühlt sich da ganz anders. Man wird irgendwo abgeliefert, macht Game Drives, und dann fliegt man ins nächste Camp. Ist irgendwie ein bisschen steril….
3. Es gibt von den üblichen Afrika-Anbietern fertige Selbstfahrertouren für Botswana, musst mal bisschen googeln. Das sind dann aber oft die erwähnten Unterkünfte, die nicht dieses „Highend-Lodgefeeling“ vermitteln, das man aus Prospekten kennt.
4. Noch ein wichtiger Punkt, der noch nicht erwähnt wurde: man muss sich das Fahren in Botswana auch zutrauen, besser noch es auch beherrschen 😎 😗 . Mit Namibia auf den normalen Strecken lässt sich das nicht vergleichen. Da hoppt man unter Umständen nicht so leicht von Lodge zu Lodge, sondern man hoppelt, man schwimmt im Wasser und im Sand und manchmal ist es bei Game Drives, die ja den Reiz in Botswana ausmachen (denn die Transferstrecken sind keine schönen D707, wo der Weg das Ziel ist) tricky, den Weg zu finden.
5. Ein Tipp von mir: Es gibt auch noch etwas zwischen Selbstfahren mit Bushcamper, Basic-Bodenzelten mit Bushways und Lodge-Fly-In: Glamping!!! Ich will jetzt hier nicht noch mehr unbezahlte Werbung machen 😄 , es gibt auch andere Unternehmen, die das anbieten, aber die kenne ich eben nicht: Bushways auf jeden Fall bietet auch die Luxusvariante von einer Zeltsafari an. Da werden einem die Zelte aufgebaut, die auch größer sind, man hat Feldbetten drin, keine Matten auf dem Boden, Decken, keine Schlafsäcke, ein eigenes Sanitärzelt direkt angrenzend, man wird auch bekocht und gefahren – und man kommt eben im fertigen Camp an, weil es ein Begleitfahrzeug gibt, das vorausfährt und alles richtet. Ist wohl sehr beliebt – und es gibt auch irgendwo einen Bericht, wenn es dich interessiert, kann ich ihn raussuchen.
Hi Bele, Dieses Glamping hatten wir letztes Jahr gebucht, na ja, Ausgang dürfte bekannt sein 😠 😠 😠 Aber auch das kostete so etwa 300 Euronen am Tag. Botswana ist einfach unglaublich teuer. Wir haben morgen PCR Test und Dienstag soll’s losgehen. Aber was mache ich? Liege mit grippalem Infekt darnieder 🙄 🙄 Bin zwar eigentlich sicher, dass es kein Corona ist, aber ein schlechtes Gefühl ist doch da.
Übrigens: wie immer geiler Bericht, ich lese seeeeehr gerne mit, hoffentlich nur bis Dienstag
Also nach Namibia, das vergaß dich. Botswana war uns zu unsicher
ChampagnerThemenstarter8’768 Beiträge · seit 201023. Sept. 2021 ·
boris schrieb:Hi Bele, Dieses Glamping hatten wir letztes Jahr gebucht, na ja, Ausgang dürfte bekannt sein 😠 😠 😠 Aber auch das kostete so etwa 300 Euronen am Tag. Botswana ist einfach unglaublich teuer. Wir haben morgen PCR Test und Dienstag soll’s losgehen. Aber was mache ich? Liege mit grippalem Infekt darnieder 🙄 🙄 Bin zwar eigentlich sicher, dass es kein Corona ist, aber ein schlechtes Gefühl ist doch da.
Übrigens: wie immer geiler Bericht, ich lese seeeeehr gerne mit, hoffentlich nur bis Dienstag
Gruß Boris
Hi Boris, zunächst mal gute Besserung 😘 - diese grippalen Infekte gehen bei uns an der Schule auch gerade massiv rum, zumindest in den ersten Klassen... 🤢
Zum Glamping: ja klar, das bekommt man auch nicht geschenkt in Botswania- aber immerhin weniger als ein Tausender und mehr pro Nacht 😎 .
Daumen sind gedrückt für die Namibia-Reise, viel Spaß usw! LG Bele
P.S.: Unsicher fand ich Botswania übrigens überhaupt nicht!
Unsicher meinte ich wegen der Einreisebestimmungen.
ChampagnerThemenstarter8’768 Beiträge · seit 201023. Sept. 2021 ·
26. August 2021: Transfer von Moremi MGR06 nach Khwai Magotho MAG7 / Teil 3
So, jetzt aber – weiter geht es Richtung South Gate. Immer wieder müssen wir anhalten, entweder weil wir fotografieren wollen oder weil andere Vorfahrt haben.
Wie ich diese Landschaft liebe (und Giraffen natürlich auch 😘 )!
Du hast wohl einen Vogel!
Mopanefresser
Zwergmanguste
Und dann kommen wir an diesen See, den wir schon auf der Herfahrt gesehen haben.
Er existiert wohl erst seit diesem Jahr nach den großen Regenfällen. Aber er verschwindet nicht und Diteko meint, das könne auch an einer tektonischen Verschiebung liegen.
Bewohnt ist er auch schon, von links (auf dem Hügel) nach rechts: African Darter (Schlangenhalsvogel), juveniler Yellow-billed Stork (Nimmersatt) und ein Sacred Ibis (Heiliger Ibis).
Zwischendurch sieht sich DT mal wieder genötigt, die Straße aufzuräumen, er meint, er müsse mal bei der Parkverwaltung nachfragen, ob er nicht dafür bezahlt werden würde 😎 .
Dieser Baum trägt Nimmersatt-Blüten!
Baobab
Mal wieder ein BIF, dieses Mal aber direkt in der Luft „erwischt“: ein Weißrückengeier
Little Bee-Eater (Zwergspint)
Und dann wieder eine meiner Lieblingsantilopen – die Red Lechwes (eine hat einen Fastzusammenstoß mit einem Vogel) in ihrem wunderschönen Habitat. Vielleicht werde ich doch lieber Moorantilope statt Rotmilan in meinem nächsten Leben 😐 ? Ich muss mal drüber nachdenken…
Die nächste Sichtung finden wir nur, weil ein anderes Fahrzeug (eins von den vielleicht dreien, die wir sehen) gerade davon wegfährt. Gerne würde ich euch jetzt stolz unseren ersten Leoparden präsentieren, aber die Geschichte läuft eher unter dem Motto „Circle of life“.
Wir stellen schnell fest, dass die Katze sowohl alt als auch sehr dünn und dazu schwer verletzt ist. Das rechte Hinterbein kann kaum belastet werden, es ist übersät mit Wunden, an denen er leckt.
Diteko vermutet, dass der Leopard bei der Jagd von einem Antilopenhorn verletzt wurde. Seine Überlebenschancen sieht er gemischt, vor Ort sagt er (soweit ich mich erinnere), dass er wohl kaum überleben wird, später meint er aber, dass er es schaffen würde, wenn er zu Trinken hat (Wasser ist in der Nähe) und vielleicht ab und zu eine kleine Beute macht, die ihm vor der Nase herumläuft. Das Wichtigste sei natürlich, dass ihn kein Löwe findet.
Wir lassen den armen Kerl schnell wieder in Ruhe . Gute Besserung!
Nun nähern wir uns unserem Coffeebreak-Platz an der Xini-Lagoon. Zwei Hippos treiben sich dort – warum auch immer zu dieser Tageszeit– an Land herum.
Eines scheint auf Krawall gebürstet zu sein, entscheidet sich dann aber doch, das Wasser aufzusuchen.
Graziös schwebt es mit wedelndem Schwänzchen (Schwänzchen? 😄 ) übers Gras, während im Vordergrund ein Goliathreiher einen Fisch verspeist. Platsch, endlich wieder im Wasser….
Ein anderer Goliathreiher versucht sein Glück vergeblich
Wir haben es da leichter: uns wird Kaffee,Tee, Wasser (aus dem Kanister), Kekse und Obst serviert.
Fasziniert schauen wir uns mit unseren Bechern in der Hand um und genießen diesen Platz.
Ich muss mich kneifen: noch vor kurzem schien die Reise nahezu unmöglich, nun stehe ich mitten im Okavango-Delta 🤩 , ein Ort, dessen Namen für mich schon als Kind nach Abenteuer klang, ohne genau zu wissen, wo er sich überhaupt befindet!
Diese Landschaft, dieses Licht, diese Tiere – das alles ist atemberaubend!
Ein großer Trupp von Witwenpfeifgänsen (Matthias, zähl mal eben durch 😛 ) startet plötzlich und landet dann auch wieder ganz schnell in dieser Traumkulisse!
Ganz ehrlich: ich finde Löwen, Geparden, Leoparden usw. wirklich faszinierend und sie machen sich auch echt gut in Reiseberichten 🤪 , aber solche Anblicke sind für mich mindestens genauso unvergesslich!
Irgendwann müssen wir uns aber doch losreißen und tuckern weiter. Für die Liste: Far-far-away-white-headed-vultures (Wollkopfgeier)
Giraffen sind nicht immer hübsch…
Kudus dafür schon
Wieder nur für die Liste: Lappenstare
11.15 Uhr: Impalas und Wasserböcke – immer wieder sind wir begeistert von diesen Anblicken, aber jetzt heißt es wieder Strecke machen Richtung South Gate….
Weit kommen wir nicht - nächster Halt um 11.33 Uhr – davon im nächsten Kapitel dann mehr!
ChampagnerThemenstarter8’768 Beiträge · seit 201024. Sept. 2021 ·
26. August 2021: Transfer von Moremi MGR06 nach Khwai Magotho MAG7 / Teil 4
Wie gesagt müssen wir um halb zwölf schon wieder einen Fotostopp einlegen. Endlich treffen wir – auf Grund eines Hinweises eines Fahrers -wenigstens einen der hier ansässigen Löwen an, der unseren Besuch gelangweilt zur Kenntnis nimmt.
Diteko hatte mir erzählt, dass es dieses Jahr sehr schwierig sei, die Xini-Pride zu finden, zum einen natürlich, weil es durch das geringe Fahraufkommen wenig Informationen gibt, zum anderen weil das Rudel sich wegen des vielen Wassers an andere Plätze zurückgezogen hat – was ihn natürlich sehr ärgert 😈 . Als ich mit Renate 2018 dort war, wusste quasi jeder, wo sich die Löwen gerade aufhalten und so durften auch wir die große Gruppe damals bestaunen und dieses Vergnügen hätte er uns gerne auch auf dieser Tour geboten. Daher freuen wir uns jetzt sehr für unseren Guide 😄 (wir wollen ja nicht, dass er unglücklich ist 😎 ), dass er endlich wenigstens einen Löwen gefunden hat!
Der Kerl liegt unter einem einzelnen Busch und ist natürlich um diese Tageszeit alles andere als aktiv, also machen wir nur ein paar Fotos, wobei es schwierig ist, ihn komplett mit Schwanz auf ein gängiges Format unterzubringen 😐 .
Vorderpfoten - Hinterpfoten - alles dran!
Dass er – bei den herrschenden Temperaturen - natürlich im Schatten liegt macht die Sache mit dem Fotografieren nicht leichter.
Also verlassen wir den stattlichen Löwenmann recht bald wieder und setzen unsere Fahrt fort. Tschüss!
Vorbei an Zebras,
einem Kampfadler (Martial Eagle im hässlichen Mittagslicht, aber für die Liste)
und einem Kudu mit einem riesigen Geweihhörn (danke Matthias 😘 ), der leider ein Triefauge hat (gute Besserung)
erreichen wir diesen Wegweiser:
Die restlichen 32 km sind recht langweilig und so freuen wir uns, als wir auf dem Parkplatz am North Gate endlich und reichlich verspätet unseren Lunch zu uns nehmen können. Danach passieren wir die Brücke über den Khwai und verlassen somit das Moremi Game Reserve.
Zugegeben: auf den ersten Blick macht Khwai keinen sehr lieblichen Eindruck 😗 .
Unser erster Stopp im Dorf wird beim Khwai Guesthouse ein. Während DT und KD unseren Müll abgeben und Wasser und Lebensmittel nachladen, dürfen wir uns kurz an dem sehr hübschen Poolbereich entspannen (ich hätte wetten können, dass ich Fotos gemacht habe, ist aber nicht so!). Die Campmanagerin Virginia erklärt uns, dass sie sich schon darauf freut, uns am Sonntag hier als ihre Gäste begrüßen zu dürfen 🙂 !
Danach machen wir uns auf den Weg zur Magotho Campsite der Khwai Community, dabei überqueren wir den Sable Alley Channel.
Vorher gibt es übrigens bei der ehemals recht gefürchteten Wasserdurchfahrt eine neue Brücke! Anscheinend war das Wasser dieses Jahr dort wieder sehr hoch…
Die Wahl unserer Campsite in Khwai hat auch eine etwas längere Geschichte und wird sich hier vor Ort noch fortsetzen 🙄 .
Bei der ersten Planung für 2020 hatten wir 2 Nächte auf der Sable Alley Private Campsite, auch von der Khwai Community verwaltet, bekommen. Bei der Anpassung der Tour auf 2021 wurden daraus 3 Nächte – und ich hatte mich sehr darauf gefreut, mal eine neue Campsite, die auch sehr schön sein soll, kennen zu lernen. Dann die schlechte Nachricht kurz vor Abreise: in der Nähe des Platzes wurde eine Lodge gebaut, die, sofern sie Gäste hat, einen Generator laufen lässt. Daher wurden wir dann doch auf Magotho umgebucht. Dort sollten wir die Nr.4 unten am Wasser haben.
Überraschung 🤩 😈 😗 : als wir dort endlich ankommen, ist sie gleich von mehreren Gruppen belegt, die sich dumm und dickköpfig stellen. Das übliche Blabla, wir haben eine Buchung, aber gerade kein Voucher zur Hand usw…. Da wir schon ziemlich spät dran sind, ist klar, dass keine Zeit für große Verhandlungen bleibt, die vermutlich auch zu nichts geführt hätten, denn wir hätten gleich mehrere Parteien zu einem Umzug motivieren müssen. Wer die südafrikanischen Camps kennt, weiß, dass es sich beim Abbau um Stunden hätte handeln können.
Also beschließen wir, uns weiter umzuschauen, aber sämtlich Plätze und gefühlt auch noch andere Stellen sind voll mit meist südafrikanischen Wagenburgen. Leute, es ist doch Corona 🤩 😗 !
Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass hier so ein Rummel herrscht! DT grummelt vor sich hin: "That's Magotho 😈 !" Kurz droht die Stimmung zu kippen, wir sind enttäuscht und ratlos 🙁 . Ein Platz wäre noch frei, aber nicht ohne Grund, denn dort brummt eine Wasserpumpe, die vermutlich die Ablutions, die teilweise etwas unmotiviert in der Gegend rumstehen, beliefert.
Etwas angepisst fragt uns DT, ob wir diesen Platz wollen, damit wir am Wasser sind wie eigentlich gewünscht? Ne, darauf hat keiner Lust, wird nach einer Miniumfrage festgestellt und die Miene unseres Guides hellt sich sofort auf, als ich ihm durchgebe, dass wir lieber auf eine der großen Plätze etwas weiter weg wollen. Wir entscheiden uns für die Nr. 7, Pech, falls die jemand gebucht hat, denn hier werden wir und für 3 Nächte installieren und ganz bestimmt nicht zwischendurch nochmal wechseln 😛 .
Dies teilt DT auch später den Mitarbeitern des Community Trusts mit, als sie bei uns vorbeischauen. Das scheint ihnen aber so egal zu sein, wie der Sack Reis in China – aber immerhin haben wir nun darüber gesprochen und keiner kann sagen, dass wir hier ohne Grund stehen. Es wird sich zeigen, dass sich der Rummelplatz am Wasser unten in den nächsten Tagen auflöst, da hatten wir wohl nur etwas Pech gehabt, gleichzeitig dort zu sein – und für unseren Platz Nr.7, von dem aus man auch schnell am Khwai ist, hat sich die ganze Zeit über auch niemand interessiert.
Wir bauen also schnell das Camp auf, es hat ausreichend Platz für jeden und so stelle ich mein Zelt schön abseits in die Büsche.
Gegen Abend, bereits nach 17 Uhr, machen wir noch eine kurze Fahrt in den Chobe NP 😎 .
Ja, da ist hier echt verwirrend, tatsächlich grenzt der Chobe NP offiziell direkt an diesen sehr östlichen Teil des Khwai-Gebietes an, nur gibt es natürlich kein Gate oder ähnliches, das ist erst in Mababe.
Gesehen (oder zumindest fotografiert) haben wir bzw. ich nicht mehr viel. Einen jungen Goliathreiher hoch oben im Nest
und noch ein paar Fotos für „the romantic mood“ 😉 (ebenfalls ein Bonmot von Evi) !
Zurück im Camp freuen wir uns auf ein leckeres Dinner nach diesem extrem ereignisreichen grandiosen Tag 😘 . War das echt heute früh oder doch schon gestern, als wir den Serval und dann den Geparden gesehen haben 😮 ? Den verletzten Leoparden und unseren dritten Löwenkater 🤨 ? Bei so vielen Erlebnissen schwirrt uns der Kopf und darauf muss es natürlich einen extrastarken Gin Tonic geben!
Beseelt von eben diesem und den vielen tollen Sichtungen heute verkriechen wir uns früh wie immer in unsere Zelte. Wie wär’s denn morgen früh mal mit ein paar Löwenmädels zur Abwechslung? Träumen darf man ja, und nachts sowieso….. 😗
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200924. Sept. 2021 ·
Hallo Bele,
einen kleinen Einspruch muss ich loswerden: ein Kudu hat natürlich kein Geweih. Als ein Vertreter der Hornträger besitzt er natürlich ein Gehörn. Das Gehörn sitzt als Schlauch auf einem Knochenzapfen und wächst jedes Jahr ein bisschen in die Länge. Ein Geweih wird jedes Jahr neu gebildet und nach der Brunft wieder abgeworfen, um danach wieder neu zu wachsen. Im südlichen Afrika gibts keine Geweihträger. 😛
Ich kann auch Lehrer... 😊
Liebe Grüße, Matthias der sich aufmacht in den hohen Norden anne Küste.
Hallo liebe Bele, Matte, und Mitreisende. Ich bin soo froh dass ich gestern deinen amüsanten Bericht entdeckt habe. Mittlerweile kennt man sich doch schon ein wenig von den drei ersten Berichten. DT, KD… aber diesmal keine Belgierin! Was für eine tolle Gruppe ihr alle seit! Alle scheinen auf the same page zu sein was Komfort und Sichtungen angeht, was ja schier ein Wunder ist. Es freut mich sehr dass ihr alle, trotz Corona, diese spezielle Reise antreten konntet und mit viel Spaß und schönen Sichtungen durch Botswanien gefahren seit. Der Serval mit dem Kranich… was für eine tolles Kombi. Es geht mir gleich wie dir, es ist für mich auch schlimm ein verwundetes Tier zu sehen ohne dass man ihm helfen kann. Im Krüger sahen wir einen ganz alten Elefanten der seinen Rüssel als 5 tes Bein gebraucht hat und immer nur zwei Schritte machen konnte. So sad! Wir sind eben auch gerade zurück von Kenya und seinen Pärken und ich bin momentan am Eindrücke verarbeiten. Das braucht halt seine Zeit. Es war teilweise wunderschön und andererseits sehr schwierig. Also,wie Konnie und Silke schrieben, wir hatten auch die je besten Sichtungen bisher seit 2012 als uns der Afrika Virus packte, aber da wir Selbst-Fahrer sind war das Campen und Fahren auf einem eher stressigen Niveau in diesem Land. Kann sein ich werde mal darüber schreiben wenn ich dann weiß was meine Meinung von dieser Reise auch ist. It’s complicated! Auf alle Fälle ist mir ganz klar, dass ich deinen Bericht sehr schätze und geniesse. Moremi gehört zu meinen Lieblingsplätzen in Afrika. Mach bitte weiter so schön… und besten Dank für deine Mühe. Grüsse aus Florida von Katrin
Eulenmuckel2’112 Beiträge · seit 200624. Sept. 2021 ·
Liebe Bele,
ich möchte zwischendurch auch vielen Dank für deinen tollen Bericht sagen. Wie man sieht, ist der Moremi immer eine Reise wert. Ein Serval ist schon eine ganz besondere Sichtung. Ich hoffe, das wussten auch die nicht so Afrika-Erfahrenen in eurer Gruppe zu würdigen. 😉 Aus der letzten Etappe ist dies mein Favorit: So ein unschuldiger Blick. Ich freue mich auf eure weiteren Erlebnisse und merke, wie ich große Lust auf Botswana bekomme. 😉
ChampagnerThemenstarter8’768 Beiträge · seit 201025. Sept. 2021 ·
fotomatte schrieb:Hallo Bele, Ein Geweih wird jedes Jahr neu gebildet und nach der Brunft wieder abgeworfen,
Hi Matte, das ist ja ziemlich unökonomisch 😕 . Da finde ich die afrikanische Hornvariante wesentlich schlauer 😎 ! Danke auf jeden Fall für den Einwand, ich habs selbstverständlich sofort korrigiert. Gute Fahrt und viel Spaß bei den Fischköpfen 😘 !
Sadie schrieb:Hallo liebe Bele, Matte, und Mitreisende. .... aber diesmal keine Belgierin! Was für eine tolle Gruppe ihr alle seit! Alle scheinen auf the same page zu sein was Komfort und Sichtungen angeht, was ja schier ein Wunder ist Kann sein ich werde mal darüber schreiben wenn ich dann weiß was meine Meinung von dieser Reise auch ist. It’s complicated! Auf alle Fälle ist mir ganz klar, dass ich deinen Bericht sehr schätze und geniesse. Moremi gehört zu meinen Lieblingsplätzen in Afrika. Mach bitte weiter so schön… und besten Dank für deine Mühe. Grüsse aus Florida von Katrin
Liebe Katrin, ja genau, keine Belgierin 😄 😄 😄 ! Man kann ja eigentlich die ganze Reise als Wunder bezeichnen, so wie eben auch die Harmonie in der Gruppe. Das war echt schön 🙂 !
Auf deine Selbstfahrer-Erfahrungen bin ich gespannt (hab schon an anderer Stelle bisschen davon gelesen 😎 ), schade, dass es nicht eine rundum schöne Reise war für dich, aber es werden sicher wieder andere kommen! Ich drücke die Daumen! Und schön, dass dir mein Bericht (bis jetzt) gefällt! Klar mache ich weiter, auch wenn es jetzt immer schwieriger wird mit dem Fotosichten, weil wir sooooo viel erlebt und gesehen haben in den restlichen Tagen! Nichts, was man nicht schon kennt, aber trotzdem schön für uns...
Eulenmuckel schrieb:Liebe Bele, ich möchte zwischendurch auch vielen Dank für deinen tollen Bericht sagen. Wie man sieht, ist der Moremi immer eine Reise wert. Ein Serval ist schon eine ganz besondere Sichtung. Ich hoffe, das wussten auch die nicht so Afrika-Erfahrenen in eurer Gruppe zu würdigen. 😉
Ich hoffe es auch 😉 – aber wir haben es natürlich vor Ort nicht unerwähnt gelassen, dass man Servale seeeeehr selten sieht in Botswana 😗 .
Aus der letzten Etappe ist dies mein Favorit: So ein unschuldiger Blick.
😄 Ich wusste noch gar nicht, dass du auf unschuldige Blicke stehst.... 🤪
Ich freue mich auf eure weiteren Erlebnisse und merke, wie ich große Lust auf Botswana bekomme. 😉
Ja hoffentlich bekommst du große Lust auf Botswana, sonst könnte euer nächsterTrip ja ein Reinfall werden, wenn der Chefplaner gar keinen Bock auf die Tour hat 😛 .
@all: an dieser Stelle mal wieder vielen lieben Dank für die ganzen netten Kommentare - ich freu' mich da immer sehr drüber! Auch über die Dankes! 🙂 Die nächsten Tage, okay, eigentlich alle noch kommenden Tage sind sichtungstechnisch schwierig - ich meine, was die Sichtung meiner Fotos betrifft 🤩 ! Ich fotografiere eh immer zu viel, aber wenn es dann tatsächlich auch noch viel zu sehen gibt, dann drück ich noch mehr ab 😮 und bin danach leicht überfordert bei dem Durchschauen und Aussuchen der Bilder 😣
Vermutlich muss ich die nächsten Tage in kleine Portionen aufteilen, auch wenn ich lieber wenigstens den Vormittag und den Nachmittag zusammenfasse.
ChampagnerThemenstarter8’768 Beiträge · seit 201025. Sept. 2021 ·
27. August 2021: Ein Tag in der Khwai Concession Campsite Magotho MAG7) / Teil 1
Wie bereits erwähnt muss ich die nächsten Tage irgendwie strukturieren, zu viele Fotos und Text in einem Beitrag sind anstrengend zum Hochladen. Außerdem schaffe ich zeitmäßig momentan eher nur kleine Päckchen. Sorry.... 😊
In der Nacht auf MAG7 haben wir – neben diversen anderen Geräuschen wie Eulen, Nightjars und Schnarcher*innen 😛 – auch Löwengebrüll gehört. Das macht Hoffnung! Nach einem schnellen Frühstück machen wir uns auf den Weg, um die Khwai Concession heute ausführlich zu erkunden.
Da wir hier drei Nächte auf unserer Campsite bleiben, haben wir eine gemütliche Zeit vor uns. Nichts zu tun außer Schlafen, Essen, Gamedriven, Duschen und bisschen in der Küche helfen. Muss auch mal sein…. Auch wenn ich ehrlich gesagt an den Bushwaysreisen eben auch dieses Nomadentum sehr schätze, auch wenn es mit Arbeit und teilweise langen Strecken verbunden ist. Man erfährt das Land im wahrsten Sinne des Wortes. Und es ist immer spannend, was einen an der neuen Destination erwartet! Khwai auf jeden Fall wird uns nicht enttäuschen, so viel kann ich schon sagen 🙂 !
Die erste Sichtung um 6.39 Uhr ist ein junger Mangrovenreiher (juvenile Striated/Green backed Heron):
Genau eine Minute danach – DT hatte schon immer auf die Spuren im Sand geschaut – liegen diese beiden aneinandergekuschelten Mädels am Wegesrand, als wir um eine Kurve biegen.
Ups, da entdecken wir noch eine dritte, als wir ein paar Meter weiterfahren.
Die drei scheinen gerade zu erwachen und die Sonne ist inzwischen auch zu sehen - was für eine tolle Szenerie!
Die eine Löwin muss immer wieder niesen und sich die Nase putzen, müde ist sie auch noch.
Nach einer kurzen Morgengymnastik weckt sie die Kolleginnen vollends auf und lässt dich neben ihnen nieder.
Da liegen sie, die drei, eine Mischung aus recht wach und aufmerksam und dabei aber immer noch auch ein bisschen müde.
Es ist zu schön, ihnen beim Wachwerden und Putzen und Gähnen zuzuschauen. Es gäbe laut DT alternativ Elefanten beim Trinken in der Nähe zu sehen (deshalb schauen sich die Löwinnen vermutlich auch immer wieder um), aber wir können uns nicht rechtzeitig losreißen und stehen insgesamt eine halbe Stunde bei ihnen.
DT parkt den Wagen ein Stück um und so kommen wir in den Genuss des schönen Lichtes.
Leider muss die eine Löwin weiterhin immer wieder niesen, sie scheint eine richtig fette Erkältung zu haben.
Alles muss raus… 🤩 🤢
Wie sie schaut 😮 😘
Leider kann die Zunge aber nicht viel wegputzen - die Rotznase bleibt.... 🙄
Bei mir kommt Mitleid und ein bisschen Sorge auf – und auch die Überlegung, ob meine 3 Löwen daheim wohl alle gesund sind… 😕
Tschüss, gute Besserung auch dir (nicht nur dem Leoparden und dem Kudu von gestern).
Wir machen uns nun auf dem Weg zu den oben erwähnten Elefanten – diese dürfen ins nächste Kapitel.
Guten Abend Bele, ich hatte während der Nieserei der Löwin, tatsächlich darüber nachgedacht, ob Löwen auch Heuschnupfen haben können ? Sie wirkte auf mich nicht wirklich krank im Gegensatz zu dem verletzten Leo. Ob er es geschafft hat ?
lieben Gruß Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
Da merkt man, das Du eine 3-fache Katzenmama bist…. Mir ist der Schmodder an der Nase gar nicht aufgefallen, bzw. meine fotografierte Löwin war vermutlich ohne „Schnupfen“ 🤢 Corrigendum! 😣 Ich hab jetzt doch mal schauen müssen ~ und tatsächlich hat „meine“ Lady auch eine Rotznase, nur vermutlich war diese vor dem letzten gehaltvollen Nieser etwas weniger sichtbar
Du hast unser Erlebnis ganz toll beschrieben und ich weiß noch, wie uns DT wegen des vermeintlichen Elefantencrossings „schubste“, in die Pötte zu kommen 🤪
Doch die 3 Mädels waren einfach zuuuuuu schön bei Sonnenaufgang zu beobachten 🙂
Ich freu mich schon auf Deine nächste Portion Khwai ~ das war ja nun erst mal nur „der Gruß aus der Küche“ und hat den Appetit ordentlich angeregt. 🤩
Liebe Grüße Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways