fotomatte2’524 Beiträge · seit 200914. Nov. 2021 ·
Wie lautet das neue Jugendwort des Jahres?
Genau das ist hier angebracht angesichts dieser mehr als peinlichen Kampagne. Fremdschämen ist angesagt, das ist nicht mehr mein Länd. Aber irgendjemand hat sich da dumm und dusslig dran bereichert (verdient mag ich nicht schreiben, denn verdient ist es nicht ), soviel ist sicher.
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201016. Nov. 2021 ·
So, aus gegebenem Anlass geh' ich mal kurz zurück ans Mababe Gate und zitiere mich selbst:
Champagner schrieb: Wobei, immerhin gibt es immer noch den Hinweis auf die Wilddogforschung (muss dringend noch meine Daten melden, fällt mir da ein, oder hat es schon jemand gemacht?) 📎 DSC04680k.JPG
Mitte Oktober habe ich meine Daten dort hingemeldet mit Fotos und dem Hinweis, dass ich auch von früheren Sichtungen Bilder habe sowie der Frage, ob daran auch Interesse besteht. Das Ganze hatte ich schon lange wieder vergessen, als heute diese Mail kam:
"Liebe Gabriele, Vielen dank für die Meldung und die Bilder und Verzeihung für die späte Antwort. Es wäre super wenn wir könnten alte Bilder haben. Ich hoffe ihr habt die Hunde geniessen können. Darf ich fragen aus statistischen Gründen wo ihr unser Poster gesehen habt? Danke und Gruss"
Es wird also tatsächlich immer noch geforscht und ich möchte daher alle entsprechenden Fomis dazu ermuntern, ihre Sichtungen zu melden. Hier nochmal die E-Mail-Adresse:
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201017. Nov. 2021 ·
5. und 6. September 2021: Unser letzter halber Tag in Kasane sowie unser Rückflug mit meinem persönlichen Flop der Reise!
Die heutige Nacht war richtig gut dank der Tatsache, dass wir den Raum zunächst per Klimaanlage runtergekühlt haben und dann die ganze Nacht der Deckenventilator lief.
Da wir erst um 11.30 Uhr abgeholt und zum Flughafen gebracht werden, haben wir noch alle Zeit der Welt und nutzen diese auch nochmal für ein gemütliches Frühstück, Relaxen, gegenseitige Besuche, Shoppen und Plantschen. Unser Pflichtprogramm, die Einreiseanmeldungen, haben wir gestern schon erledigt und auch die PCR-Testergebnisse hat Oratile uns ausgedruckt.
Diese letzten Stunden hier sind wieder voller guter Stimmung, auch wenn die Abreise bevorsteht, denn uns wird noch einmal klar, wie glücklich wir uns über die zurückliegenden drei Wochen schätzen können. Wie am Anfang der Reise kocht auch heute wieder ein bisschen Euphorie hoch: wir haben es trotz widriger Umstände nach Botswana geschafft, und was noch toller ist: unser Einsatz hat sich zu 100% gelohnt! 🙂
Hier stehen wir nun und warten, dass unsere 3 Taxis, die von den Chobe River Cottages perfekt wie alles andere organisiert wurden, endlich alle eintreffen.
Bei der Verabschiedung kann Oratile nicht mehr anders, sie sagt „Ihr seid geimpft und getestet, ich MUSS euch jetzt unbedingt umarmen!“. Es war auch für sie nicht normal, in diesen Zeiten plötzlich so viele Gäste zu haben und das hat sie sehr glücklich gemacht. 😘
Hier und da wird ein Tränchen verdrückt, der Aufenthalt bei all diesen lieben Menschen hier war so großartig, dass der Abschied nun doch sehr schwer fällt.
Am Flughafen angekommen wird zunächst vor dem Gebäude unser Gepäck mit was weiß ich besprüht, dann dürfen wir einchecken, was alles reibungslos funktioniert.
Auf dem Flug nach Johannesburg erhasche ich noch einen kurzen Blick auf die neue Brücke zwischen Botswana und Sambia, und auch die Chobe Riverfront kann man nochmal kurz erkennen.
Das war’s dann mit Fotos – der Rest ist schnell erzählt.
Als wir in Johannesburg unsere Tickets für den Weiterflug am Lufthansaschalter abholen, ist mal wieder unklar, was man eigentlich von uns will. Schlussendlich geht es wohl darum, ob wir unsere Einreiseanmeldung ausgefüllt haben. Simone zeigt meines Wissens ihr Tablet vor, wir anderen werden dann nur noch gefragt oder auch ganz in Ruhe gelassen. Die Wartezeit im Transitbereich vertrödeln wir mit Schaufensterbummel, Shopping und Rumsitzen. Etwas schräg läuft der Aufenthalt am Gate ab. Ohne System werden die Anwesenden befragt, ob sie ihre benötigten Formulare ausgefüllt haben. Mal will man unsere Einreisemeldung sehen (wobei wir die ja nicht ausgedruckt haben), mal nicht.
Ja, und dann schlägt meine große Stunde – dachte ich 🤩 ! Da eine von uns sowieso Business fliegt und ich vor der Reise einen unerwarteten Versicherungsgeldsegen wegen des Hagelschadens an meinem Auto erhalten hatte, gönne ich mir ein Upgrade, gebucht recht kurz vor unserem Abflug. Irgendwie habe ich immer leichte Panik vor einer Reise-Thrombose und mitten in der Zentralkalahari hatte Beate erzählt, dass es ihr genau so geht. Nach unserem Hinflug hat sie wohl nachts im Zelt genau gespürt, wie das Gerinnsel sich in ihrem Bein auf den Weg macht 😕 , die Leistengegend passiert 😮 und dann in der Lunge ankommt 😵 . Was haben wir gelacht 😄 , denn mir geht es immer ähnlich und ich wusste bis dato nicht, dass ich eine „Leidensgenossin“ habe. Aber diese Gefahr war ja nun für den Rückflug gebannt und noch dazu würde ich am nächsten Morgen wie das blühende Leben meine holzklassereisenden übermüdeten Freundinnen und Freunde bei der Landung begrüßen 🙂 .
Soweit die Theorie 😗 . Das Essen ist natürlich schon Klassen besser als in der Economy, aber unter uns gesagt 😎 : da gehört auch nicht viel dazu 😈 .
Leider habe ich gar nicht so richtig Hunger bzw. Appetit, denn wir haben den Tag über so viele Kekse und sonstige Reste aus unseren Einkäufen in Kasane gefuttert. Aber egal, ich esse natürlich brav, lasse mir auch einen GinTonic nicht entgehen und freue mich dann auf mein gemütliches Bettchen!
Vorher gehe ich aber noch nach hinten, um den anderen einen Besuch abzustatten. Die haben aber schon lange ihr Abendessen bekommen und sind jetzt bereits am Schlafen. Matthias hat „unsere“ komplette Sitzreihe für sich und liegt dort, und auch die anderen konnten alle eine eigene Reihe ergattern. Na toll 😣 – und das für umme! Aber es sei ihnen natürlich gegönnt.
Da keiner mit mir reden will, schleiche ich mich wieder in meine Luxusherberge zurück und gehe ins Bett! Ah, das klingt doch richtig gemütlich, oder?
Leider scheine ich nicht businesskompatibel zu sein – auf jeden Fall schaffe ich es, mich ständig heillos in meine Decke, die dünne Matratze, die man sich unterlegen kann und das Kopfkissen zu verwurschteln. Irgendein Teil davon fällt ständig runter, und bei den gefühlt 200 verschiedenen Positionen, in die man den Sitz verstellen kann, ist leider nicht die passende für mich dabei. Egal ob ich flach liege, Beine hoch, Kopf runter, Rücken unterstützend, sitzend, dann mal auf der Seite liegend….. es ist unbequem bis zum geht nicht mehr und ich kann nur kurzzeitig mal schlafen 😠 .
Aber auch das geht vorbei und ich versuche, wenigstens das Frühstück zu genießen. Dabei lässt mich aber der Gedanke nicht los, dass ich für einen dreistelligen Betrag durchaus schon raffinierter gegessen habe! (Wobei ich schon froh bin, dass mir der grüne Wrap, den es "hinten" wohl schon wieder zum Frühstück gab 🤢 , erspart geblieben ist!)
Etwas Gutes hat das Ganze aber doch: ich brauche mir in Zukunft keine Gedanken mehr darüber machen, dass ich vielleicht doch gerne Business fliegen würde, es mir aber nicht leisten kann! Schlecht schlafen geht in Eco günstiger 😉 !
Als wir dann alle wieder vereint sind und auch das Gepäck vollständig ist, suchen wir unsere beiden Autos in der Garage am Airport. Petra, Evi, Beate und Hans machen sich zusammen auf die Heimreise, und Matthias und ich packen Simone bei uns ins Auto, da mal wieder – Überraschung – bei der Bahn gestreikt wird. Elke fliegt weiter nach München.
Unterwegs gibt es noch ein paar Whatsapps, Elke wartet auf ihren Anschlussflug nach München, Evi hat ihre Kamera bei Hans und Petra im Auto liegen lassen 😄 und Simone frotzelt so lange 🙄 , bis ich tatsächlich an diesem 6.9. sofort meinen Reisebericht beginne, als ich ein paar Stunden später wieder in meinem Zuhause bin – müde, aber glücklich und immer noch beseelt von dieser wunderbaren Reise 🙂 😘 !
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201017. Nov. 2021 ·
Und hier noch mein Fazit – auch wenn eigentlich schon alles irgendwo gesagt wurde (denke ich zumindest)
Noch nie habe ich im Zusammenhang mit einer Reise so viel Stress, aber auch noch nie so viel Euphorie empfunden. Bei mir wurden viele komplett leere Akkus wieder aufgefüllt, und ich habe vor allem endlich Abstand zu dem Corona- und Hochwasserstress gefunden.
Es war von Anfang bis Ende eine geniale Tour 🙂 , ich hatte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr, die Reise NACH Botswana war recht einfach, wenn man von dem PCR-Test-Stress absieht. Das Reisen IN Botswana war ein Traum 😘 . Selten habe ich mich seit Beginn der Pandemie so frei und glücklich gefühlt. Sicher werde ich Botswana nie mehr so leer erleben, aber das ist auch irgendwie gut so....
Manch einer kann es sich vielleicht nicht vorstellen, nicht selber zu fahren, sich bekochen zu lassen und sich auch übers Einkaufen und die Streckenführung keine Gedanken machen zu müssen. Ja, stimmt, ich bin froh, dass ich das auch immer mal wieder darf, wenn ich mit Matthias und den Eulenmuckels (oder damals mit Renate und Irmela) unterwegs bin, es ist also nicht so, dass ich das nicht kenne und schätze. Aber ich genieße genauso auch diese gepamperte Art des Reisens, die ja trotzdem immer noch genug Abenteuer- und Erlebnispotenzial hat!
Ein ganz großes Plus bei Bush Ways ist für mich die Möglichkeit, mit offenem Dach und stehend durch die umwerfende Landschaft von Botswanien zu tuckern! Man wird ein bisschen wieder zum Kind, es hat was von Karussell und Achterbahn – nur viel schöner!
Unsere vielen Sichtungen waren teilweise sicher einfach durch Glück bedingt, aber wir waren mit 18 ÜN natürlich insgesamt recht lange für Botswanien unterwegs, waren oft 2 oder 3 Tage an einer Stelle und sind während des Tages auch sicher mehr gefahren, als man dies als Selbstfahrer tut. Es hat schon große Vorteile, wenn das Essen quasi schon auf dem Tisch steht, wenn man ins Camp zurückkommt an den Tagen, an denen man nicht die Zelte usw. aufbauen muss. Anstrengend sind die Game-Drives teilweise trotzdem, man kuckt sich auch als Gast die Augen aus dem Kopf, um beim Spotten mitzuhelfen.
In Sachen Trinkwasser hatte ich neulich die Gelegenheit, mich etwas länger mit Heiko (Bush Ways) auszutauschen. Ich war sehr gespannt auf die neue Versorgung, denn ich kenne dieses Theater mit den unzähligen 5-Liter-Platikkanistern, wem gehört welche, der ganze Müll und dass sie so viel Platz wegnehmen. Das gefilterte Wasser schmeckt manchmal ein wenig erdig, aber man kann es leicht mit etwas Zitronensaft oder Brausetabletten aufpeppen, damit man wirklich auch genug trinkt. Von Heiko habe ich erfahren, dass Dehydrierung tatsächlich das häufigste gesundheitliche Problem auf ihren Touren ist, oft wird das dadurch entstehende Unwohlsein auf das Essen oder das Wasser geschoben und deshalb noch weniger getrunken, was natürlich ein fataler Teufelskreis ist. Daher werden auch alle Guides angewiesen, die Gäste immer wieder ans Trinken zu erinnern, was ich bezüglich Diteko bestätigen kann. Auch der häufige Hinweis, bzw. die Möglichkeit, unterwegs pinkeln zu gehen, hat damit zu tun. Viele Gäste versuchen wenig zu trinken, damit sie wenig pinkeln müssen, die Folgen s.o. Also müssen die Guides auch hier aufmunternd tätig werden. Wenn man sich mal ausführlich mit dem Chef über diese Campingtouren unterhält, dann kapiert man erst, welch Unmenge an logistischer Leistung dahintersteckt! Mal abgesehen davon, dass nebenher versucht wird, Leute wie KD zu ermutigen, sich fortzubilden, den Führerschein und möglichst auch irgendwann die Guide-Lizenz zu machen.
Die Dauer von knapp 3 Wochen fand ich sehr gut – irgendwann ist bei mir die Kapazität, so viele Eindrücke zu verarbeiten, dann ausgereizt. Diese letzten beiden Tage in Kasane waren für mich Gold wert, wir hatten fantastische Bootstouren und konnten gemeinsam in wunderschöner Umgebung noch einmal auf die tolle Zeit zurückblicken.
Im Gegensatz zu meinen bisherigen Bush Ways-Reisen wusste ich dieses Mal, wer mit mir unterwegs sein wird – und ganz ehrlich: das gibt schon noch mindestens zwei Sterne mehr in der Bewertung. Auf diese Art und Weise ist diese Form des Reisens eigentlich kaum mehr zu toppen!
Dazu kommt natürlich, dass wir mit Diteko einen Guide und auch Menschen der Extraklasse an unserer Seite hatten, dasselbe gilt für KD. Nicht vergessen möchte ich Nicola und Sheilla vom Bush-Ways-Office, die wirklich eine tolle Arbeit geleistet haben im Vorfeld und auch noch unterwegs auf der Tour. Und natürlich hat Heiko Genzmer mich – nicht nur fachlich, sondern auch menschlich – in dem ganze Planungschaos super unterstützt. Immer wenn es mir wirklich nicht mehr zum Lachen zumute war bei der Planung/Stornierung/Neuplanung/Neubuchung kam er wieder mit irgendeinem Späßchen um die Ecke - und dabei hatte er ja wirklich auch nichts zu lachen in diesen Zeiten...
Daher geht mein Dank natürlich an das Team von Bush Ways, an Heiko, an Diteko und KD – aber ganz besonders an die glorreichen Sieben (inkl. "Co-Autorin" Simone und "Co-Autor" Matthias) , die mit mir unterwegs waren! Was waren wir für eine geile Truppe in the middle of Norway 🤩 !!! Ich freue mich schon riesig auf unser offizielles Nachtreffen im Januar und hoffe, dass Corona uns nicht wieder in die Suppe spuckt.
Bis dahin ganz liebe Grüße an euch Sieben! 😘 😘 😘 😘 😘 😘 😘 (und an Renate und Eberhard, die ja zur Stammtruppe gehören! 😘 😘 )
An sämtliche Mitleser*Innen: vielen Dank für eure Begleitung, eure Kommentare und eure „Danke“-Klicks. Es war mir ein Fest 😁 !
So, liebe Bele, jetzt konnte ich mich mal als erste bedanken für die Beschreibung von drei Wochen unverschämtestem Sichtungsglück, fabelhafter Gruppenharmonie, für das Zeigen von vielen, vielen Fotos, für Witz und Schlagfertigkeit und natürlich auch für die dichterische Freiheit 😎 Ich hoffe, dass Du ganzganzbald wieder in diese Ecke der Welt fahren kannst, denn Deine Berichte, die Erklärungen zu Fauna und Flora, Land und Leuten sind ein großes Lese- und Anguckvergnügen. Besonders gefallen hat mir Deine Bemerkung von der ausgekippten Arche Noah am Chobe… Beste Grüße Friederike
Liebe Bele, mit größtem Vergnügen habe ich euch auf eurer Gruppenreise begleitet. In einer Zeit, in der wir wieder zu zweit reisen werden (oder aber mit großem Nachwuchs), kann ich mir so eine Reise für uns auch echt gut vorstellen. Die Landschaften, die du uns gezeigt hast, die wunderbaren Tiersichtungen von Löwe, Leopard, Serval, Honigdachs und Co... Alles großartig! Und wenn die Bilder dann noch verbunden werden durch deine lebendige und humorvolle "Schreibe", dann steht einem 1a-Reisebericht nichts im Wege. Daher: Herzlichen Dank für deine Mühen. Es war eine Freude! Liebe Grüße Sascha
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201017. Nov. 2021 ·
CuF schrieb: Ich hoffe, dass Du ganzganzbald wieder in diese Ecke der Welt fahren kannst, Friederike
Meine Liebe, vielen Dank für dein überschwängliches Lob 😘 . Zu dem oben zitierten Halbsatz: knapp 8 Monate noch warten entspricht doch eigentlich" ganzganz bald" (sofern "Ecke" jetzt nicht nur Botswana umschreibt), oder? Flüge usw. sind gebucht 🙂 - und es wird keine Bush-Ways-Tour, so viel kann ich schon mal verraten 😎 😄 !
H.Badger schrieb:Liebe Bele, mit größtem Vergnügen habe ich euch auf eurer Gruppenreise begleitet. In einer Zeit, in der wir wieder zu zweit reisen werden (oder aber mit großem Nachwuchs), kann ich mir so eine Reise für uns auch echt gut vorstellen. Die Landschaften, die du uns gezeigt hast, die wunderbaren Tiersichtungen von Löwe, Leopard, Serval, Honigdachs und Co... Alles großartig! Und wenn die Bilder dann noch verbunden werden durch deine lebendige und humorvolle "Schreibe", dann steht einem 1a-Reisebericht nichts im Wege. Daher: Herzlichen Dank für deine Mühen. Es war eine Freude! Liebe Grüße Sascha
Danke Sascha für dein Lob und die Mühen hab ich mir natürlich - nicht ganz uneigennützig - gerne gemacht. Jetzt freue ich mich aber darauf, endlich mal wieder andere Reiseberichte, natürlich auch deinen, in Ruhe und ohne den Gedanken im Nacken, dass ich eigentlich selber weiterschreiben sollte, zu genießen!
Liebe Bele, herzlichen Dank für diesen ganz tollen Reisebericht mit eurer handverlesenen Truppe.
Wie immer hast du uns sowohl mit Fotos, deinem einzigartigem Schreibstil als auch mit interessanten Erläuterungen bestens unterhalten. Aus deinen Zeilen konnte man die Freude und Begeisterung über diese Reise und das Land regelrecht spüren.
Zuerst so ein Stress zu Beginn ... und dann wurde ein Traumurlaub mit tollen Teilnehmern und fantastischen Sichtungen daraus.
das war jetzt eine feine "Gute-Nacht-Lektüre", und zwar ganz Bele-like. Hab Dank dafür, es war mir eine Freude, bei Euch dabei gewesen zu sein.
Ihr seid eine tolle Truppe - alle mitanand, das hat doch anscheinend supergut gepasst.
Was mir bei Deinem Bericht so richtig aufgefallen ist, das sind die tollen Bilder. Dein Schreibstil ist ja eh schon eine Nummer für sich, aber Du machst mittlerweilen wirklich unglaublich tolle Bilder. Und das, obwohl Du ja nicht die übermäßige Fotoausrüstung hast, sondern eher wie ich (also sparsam und "normal") in diesen Dingen aufgestellt bist.
Danke Bele - das war wieder mal ein wunderbarer Bericht. 😘
Strelitzie2’862 Beiträge · seit 201117. Nov. 2021 ·
Liebe Bele, auch auf diesem Wege ganz herzlichen Dank für das Auffüllen der Wildlife-Abstinenz durch Deinen - wie immer- lebendigen Bericht und die grandiosen Sichtungen! Ob wir uns wohl an diese Berg-und-Tal-Gefühle bei Reisebuchungen gewöhnen müssen.... 🤩 Ich hoffe sehr, dass nicht. Umso mehr hat es mich gefreut, dass es bei Euch geklappt hat. Vielen Dank auch an Deine Mitreisenden, die sich getraut haben.
Ganz liebe Grüße Christina
Old Women1’545 Beiträge · seit 201317. Nov. 2021 ·
Hallo Bele, Tja, was soll man da groß sagen, denn das war natürlich wieder einmal Unterhaltung a la Bele vom Feinsten. Es gibt wenig Berichte hier im Forum, wo ich auch den Text zu den Fotos gerne lese, denn du entwickelst pro Tag eine eigene Geschichte, und man hat das Gefühl , dabei zu sein. Eine tolle, sympathische Truppe war das, die Chemie stimmte, die Organisation war perfekt, und die Sichtungen hätten nicht besser sein können. Das macht Spaß und glücklich, mehr geht nicht. Kleiner Tipp für die Langstrecke, aber das weißt du ja sicherlich: wenn du nicht besonders gefährdet bist, trinke Wasser sowie du kannst, ziehe die hübschen Kompressionsstrümpfe, ich meine die, die bis ganz nach oben gehen 😵 , an und jage dir eine Injektion Clexane in den Bauch. Ohne diese Vorkehrungen steige ich in keinen Flieger (nur Langstrecke), und so kann ich während eines Nachtfluges ohne Sorgen schlafen, brauche also nicht ständig herumlaufen. Wenn du nicht geübt im Spritzen bist, es macht ja nichts, denn du machst ja keinen Badeurlaub, und da ist ein dickes Hämatom am Bauch 😈 doch völlig egal. Liebe Grüße Beate
Mein persönliches Fazit Liebe Bele! Mit Wehmut nehme ich zur Kenntnis, dass unsere Reise nun tatsächlich auch hier in Deinem Bericht zu Ende gegangen ist. 😵 Ich möchte gerne mein persönliches Fazit zu unserer Tour abgeben! So viel vorab ~ für mich war es eine der wundervollsten Reisen, die ich je erlebt habe! Oder besser gesagt: Safaris…. 😛 Ich kann das Wechselbad meiner Gefühle der 1 1/2 Jahre vor Start unserer Tour gar nicht richtig in Worte fassen: zunächst die Euphorie in 2019 , dass ich im August 2020 nach Botswana fliegen werde. Die Vorfreude auf die Reise war riesig, nach all den lebendigen Berichten, die Du über Deine Botswana-Bushways-Reisen hier im Forum eingestellt hattest. Und dann kam dieser unsägliche Virus mit entsprechenden Einschränkungen ab März 2020 und all den schlimmen Auswirkungen für viele Menschen! Schnell war mir klar: das wird nix mit Botswana! 😐 Um so mehr freute ich mich auf 2021 ~ das wird bis dahin schon klappen! Dann die Mutation mit den Virusvarianten und somit eine mögliche Quarantäne für uns. 🤢 Ich war dennoch entschlossen - ich will nach Botswana! Ich war bereit, bei reduzierter Anzahl unserer Gruppe auch mehr zu bezahlen. Dazu kam die Bockigkeit meines Arbeitgebers…. Wenn Quarantäne, dann solle ich bitte auch unbezahlten Urlaub nehmen. Homeoffice wird nicht genehmigt! Da wurde ich bockig! Jetzt erst Recht! 😈 Ich war mir durchaus bewusst, das meine Erwartungshaltung auch hätte enttäuscht werden können! Ich bin eher die Individualistin, habe einen starken Bewegungsdrang und brauche ab und an auch Zeit für mich alleine. Gruppenreisen waren noch nie so mein Ding! 😗 Klar: 3-5 Tages-Bergtouren mit dem Alpenverein hatte ich schon gemacht. Aber 3 Wochen auf mehr oder weniger begrenztem Raum mit 7 bzw. 9 Menschen, die ich nur teilweise etwas besser kannte…. das war für mich schon ein Wagnis. Und ich bin so was von froh, dass ich es gewagt habe!
Die Gruppengröße mit insgesamt 8 Personen war perfekt! Und unsere Truppe auch! Wir hatten so viel Spaß und gute Laune miteinander!!! 😄 😛 🤩 😄 Und alles war so easy ~ es gab unter uns keinen einzigen Egomanen, Nörgler oder Querulanten.
Dann unser rollendes Wohnzimmer: 4 Sitzreihen im Landcruiser bedeuteten auch immer 2 pro Reihe mit garantiertem Außenplatz. Das tägliche Reihen-Rotationsprinzip gefiel mir sehr gut. Jeder hatte immer einigermaßen optimale Sicht.
Doch worauf ich mich jeden Tag am meisten freute und was mein persönliches Highlight war: das Stehen auf der Sitzbank und das Fahren mit offenem Verdeck. Das war für mich so ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer! Manchmal hätte ich vor Glück heulen können… 🤪 Auch wenn meine Knie bei den teilweise ruppigen Pisten schon ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurden. Wozu hatte ich IBU 600 dabei?
Als mehr oder weniger Botswana-Neuling, haben mich all unsere Stationen bzw. die verschiedenen Landschaftsformen der jeweiligen Regionen fasziniert. Es fällt mir schwer, hier einen Favoriten zu benennen… 😐 Deshalb bin ich im Schnelldurchlauf noch mal meine Fotos durch und entscheide mich für Savuti 😉 Über welche Sichtungen habe ich mich am meisten gefreut? Auch das ist mega schwierig zu beantworten! Bei der gefiederten Fraktion war es der Milchuhu mit seinem Jungen im Nest am Boteti. 😘 Und bei den 4-Beinern war es der Serval in Action mit den Kranichen. Dicht gefolgt vom Wildhundrudel und dem riesigen Savuti-Marsh-Pride.
Und dass unsere beiden Guides DT und KD in jeder Hinsicht einmalig waren, hast Du, Bele, schon ausreichend beschrieben. Dazu kommt die unglaublich köstliche und abwechslungsreiche Verpflegung auf unserer Tour. Ich bin absolut fasziniert, was, und wie lecker, KD alles auf offenem Feuer zubereitet hat. Einmalig auch die ganze Logistik! Ich denke noch sehr oft an die vielen schönen Augenblicke.
Ich fand es optimal, dass wir außer an den Transfertagen, immer mindestens 2 Nächte auf einer Campsite verbrachten. Nach jedem Gamedrive fühlte es sich an, wie nach Hause zu kommen! Mein Einzelzelt mit den Doppelmatratzen habe ich total genossen. Es war nicht nur gemütliche Schlafstatt, sondern ab und an auch mal mein Rückzugsort.
Ich gestehe, die ersten beiden Nächte, so Mitten in der Wildnis so am Boden in einem Zelt zu liegen, war es mir schon ein bißchen mulmig… 😣 Aber es war auch unglaublich spannend, auf die verschiedenen Geräusche der Nacht zu lauschen und diese zuzuordnen.
Unser extremes Sichtungsglück ist natürlich die Kirsche auf der Torte! 😘 Dazu haben sicher, neben DT’s Spottingfähigkeiten, 8 sehr aufmerksame Augenpaare beigetragen. Insbesondere das von Matthias. Er war auch der Zeremonienmeister unserer abendlichen GT-Runde, die jeweils ein krönendes Highlight des Safaritages war. 😉
Auch der Abschluss mit den 2 Tagen in Kasane im Cottage und den beiden Bootstouren war eine super Entscheidung!
Gibt es auch was Negatives zu berichten? Hat mir etwas nicht so gut gefallen? Schwierig! Mhm… 🤨 Vielleicht die langweilige Transitstrecke nach dem CKGR und die Nacht auf der CS in der Mochaba-Crossing Lodge fand ich nicht so prickelnd, war aber eben ein Transfertag.
Und mir fehlte manchmal die Zeit und die Muse, all das Gesehene und Erlebte auch zu verarbeiten und es wirken zu lassen. Wir waren ganz gut getaktet. Normalerweise schreibe ich immer ein stichwortartiges Reisetagebuch ~ diesmal kam ich gar nicht dazu. 😣
Immerhin habe ich fast alle unsere Vogelbegegnungen in meinem kleinen Bestimmungsbuch festhalten können. Danke an dieser Stelle an Matthias und an Dich, Bele, für Eure geduldigen Erklärungen.
Puh! Mein Fazit ist nun doch länger ausgefallen und ausführlicher geworden, als ich es vorhatte…. 😗
Zusammengefasst: diese Art von Reisen in Botswana hat mir so gut gefallen, dass ich sicher zur Wiederholungstäterin werde. Doch nächstes Jahr geht’s erst mal als Selbstversorger und Selbstfahrer nach Südafrika in die Drakensberge. 😎
Ein RIESENDANKESCHÖN an Dich Bele, für die ganze Planung und Organisation und den Beistand im Vorfeld. Da hast Du Enormes geleistet.
Liebe Grüße 😘 Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Liebe Bele, was könnten wir schreiben was nicht schon geschrieben worden wäre ausser ein dickes DANKE für diesen wunderschönen, kurzweiligen "bele-like" Reisebericht. Für euer unverschämtes Sichtungsglück und die tollen Fotos 🤩 bleibt einem nur ein bisschen Neid 😐 und dass eine Reisegruppe so harmoniert kann man wohl auch nicht als selbstverständlich erachten. Danke nochmal für den wundervollen Zeitvertreib und liebe Grüße an alle Mitgereisten Ralf + Martina
franzicke2’085 Beiträge · seit 201218. Nov. 2021 ·
Liebe Bele, man hat es wirklich in jedem Beitrag gespürt, wie glücklich ihr gemeinsam und du ganz persönlich auf dieser Tour wart! Und ich glaube auch, das Sichtungsglück war wie eine Dreingabe oder eine Art Bestätigung, dass es die richtige Entscheidung war, die Tour zu machen und sich gegen all die Widrigkeiten zu stellen. Das ganz besondere war wohl vor allem - die Reise überhaupt zu machen und die Reise zusammen zu machen. Davon könnt ihr alle hoffentlich noch lange zehren! Auch für virtuelle Mitfahrer gab's ja viel zu entdecken uns so manches Mal musste da ein kleines Neid-Gefühl doch unterdrückt werden, wenn der moralische Anspruch "man muss auch jönne gönne" an seine Grenzen kam. Aber letztlich ist das ja die schönste Art, neue Reiseflausen auszuhecken. Und so auch dafür ein herzliches DANKE! Und viele Grüße Ingrid
Liebe Bele, eigentlich haben meine Vorredner (oder besser Vorschreiber) ja alles schon gesagt. Daher jetzt nur kurz Danke für diesen tollen Reisebericht mit eurer tollen Truppe. Liebe Grüße Anja
Den Vorschreibern kann ich mich vorbehaltlos anschliessen - der Dank und das überschwängliche Lob ist hier absolut gerechtfertigt. 🙂
Beate hat es angetönt ein paar Beiträge weiter oben: du hast einfach eine ganz besondere Gabe und eine wunderbar erfrischende Art, eine Geschichte zu erzählen. Deine Schreibe sitzt einfach, das hat alles seinen unverkennbaren Stil und ist immer wieder ein lustiges Lesevergnügen. Hinzu kommen natürlich die eindeutig feststellbar verbesserten Bilder, man merkt, dass du weisst, was du tust mit der Kamera und was du willst. Bravo!
Und: dass du (und auch deine Begleiter) Afrika ganz tief in ihrem Herzen tragen, spürt man mit jeder Zeile. Deine Begeisterung ist ehrlich und echt und tut einfach gut, weil man bekommt als Lesender eine gehörige Portion davon ab. Dafür danke ich dir von Herzen sehr.
Und zu allem obendrauf war dein Timing auch noch perfekt, denn mit dem Ende deines Berichts zwei Wochen vor unserem Abflug nach Windhoek ist die seelische Vorbereitung und Steigerung der Vorfreude natürlich grad ideal abgerundet. 😁 😎
Hallo Bele, eigentlich ist schon alles gesagt… Auch ich habe mit grosser Freude hier mitgelesen und bedanke mich ganz herzlich für deinen tollen Bericht und deine Mühe. Ich mag deinen Schreibstil sehr und die Fotos sind ja auch nicht zu verachten 😉. Dieser Bericht hat in Zeiten von Corona besonders gut getan, wenn er auch das Fernweh geschürt hat. Wir sind voller Vorfreude auf unsere Namibiareise, auch in einer Klein(st)gruppe und hoffen, dass Corona bis dann weit weg ist. Nach Botswana würde ich auch immer wieder gehen. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana
auch mir war es eine Freude an eurer Reise auf diese Weise teilhaben zu können - wie immer wunderbar geschrieben und die Qualität deiner Bilder war spitzenmäßig! (Da komme ich nochmal telefonisch auf dich zu). Nun ist der Bericht "kaputt" und ich bin schon gespannt was du als nächstes ausgeheckt hast... Auf jeden Fall unterschreibe ich dein Zitat:
Selten habe ich mich seit Beginn der Pandemie so frei und glücklich gefühlt.
... daran muss man sich immer erinnern, in diesen Tagen... Viele Grüße, Nette
liebe Bele, ich freu mich so, dass die Reise in 2021 endlich stattfinden konnte, Du hast Dich so ins Zeug gelegt und Du wurdest belohnt , die Truppe war super , die Guides usw. die Reise war einfach einmalig mit den vielen Tiersichtungen, Erlebnissen und Eindrücken - grosses Kino- und ich durfte deinen kurzweiligen Reisebericht geniessen- manchesmal dachte ich - ich sitzt mit im offenen Auto - 😉 ich danke Dir dafür ganz herzlich , das Heimweh nach Afrika ein wenig gedämmt zu haben und die Erinnerungen wurden aufgefrischt. Danke. Ganz liebe Grüsse von Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland