Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201415. März 2019 ·
Topobär schrieb:Hallo Nadja, das River-Ticket wurde nie eingeführt. Ihr hättet also ruhig weiter geradeaus fahren können. Ich frage mich auch jedes Mal wieder, weshalb das Schild nicht wieder abgebaut wird. Kann doch nicht so schwierig sein. Alles Gute Thomas
Hallo Thomas,
vielen Dank für den Hinweis! Für uns war es in dem Fall unerheblich, da wir dieses Stück einfach auf dem Rückweg gefahren sind. Wir mussten ja ohnehin nochmal zum Gate, um unser Permit zu zahlen. Es ist ein toller Park und wir wurden mit zahlreichen Sichtungen belohnt, trotzdem finde ich es schade, dass vieles einen fast schon vernachlässigten Eindruck macht... Ob es nun das Schild ist, welches nicht abgebaut wird, der Zustand der Picnic Site, nicht vorhandenes Karten- und Infomaterial am Gate, fehlende Mitarbeiter, um überhaupt erstmal zu bezahlen... 😵
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201416. März 2019 ·
17.12.2018 - Mavunje Community Camp, Kongola
Der Wecker steht auf sieben Uhr, doch wie so oft in diesem Urlaub, sind wir schon vorher wach. Wir kochen Kaffee und frühstücken draußen, es ist angenehm, nicht so heiß wie die letzten Tage und es geht ein leichter Wind, so dass es auch im Cottage angenehm ist, nachdem wir Fenster und Türen aufstellen. Während wir frühstücken, bearbeiten zwei Collared Sunbirds unseren Außenspiegel bzw. die Scheibe des Autos. Anscheinend versuchen sie ihr eigenes Spiegelbild zu vertreiben... 🙄
Wir packen alles zusammen und wollen noch schnell duschen, bevor die unsere Fahrt zurück nach Namibia startet. Nachdem ich mich einshampooniert habe, kommt jedoch nur noch kochend heißes Wasser von oben 😈 , so dass ich mir mein Handtuch schnappe und die kommunalen Abolutions aufsuchen muss, um mich nochmal abzubrausen. 🤪 So habe ich die dann auch nochmal von innen gesehen und ich muss sagen, sie sind in einem besseren Zustand, als unser Bad im Cottage. 😗
Während Markus duscht, zahle ich schnell an der Rezeption unseren Ausflug sowie Postkarten, Getränke etc. und um halb zehn sitzen wir im Auto und fahren das kurze Stück bis zum Grenzübergang.
Fazit Muchenje Campsite & Cottages: Von der Preis-Leistung her gesehen, können wir das Camp wirklich nur weiterempfehlen! Die Cottages kommen auf den Bildern im Internet, unserer Meinung nach, ein wenig besser weg als sie tatsächlich sind... Aber es ist alles vorhanden, was man als Selbstversorger benötigt. Ventilator und Klimaanlage funktionieren und Fliegengitter sowie ein Moskitonetz überm Bett gibt es ebenfalls. Unserer Meinung nach würde die Hälfte an Inventar ausreichen, da es ziemlich vollgestellt und eng wirkt. Dies, in Kombination mit einem frischen Innenanstrich, würde einiges ausmachen... Sollten wir nochmal in diese Region kommen, würden wir wohl dort campen (nun haben wir ja entsprechende Erfahrung 😉 ) oder eins der neuen festen Zelte, statt eines Cottages, buchen. Insgesamt ist die Anlage recht klein und überschaubar, aber sehr gepflegt und die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich. 🙂
Am Grenzübergang funktioniert das System nicht, doch nachdem wir das entsprechende Papier per Hand ausgefüllt haben, läuft es ebenso schnell und unkompliziert, wie bei unserer Einreise vor ein paar Tagen.
Als wir vor dem Grenzgebäude von Namibia stehen, wird erstmal unserer Temperatur gecheckt. Außerdem werden wir nach einer Gelbfieberimpfung gefragt und müssen unsere Impfausweise vorlegen. 😮 Das wundert uns an dieser Stelle schon ein wenig... Bei der Ausreise aus Zimbabwe haben wir damit gerechnet, aber hier?! Uns kann es egal sein, da wir die gewünschte Impfung vorweisen können und anschließend läuft auch alles zügig und wir können unseren Weg fortsetzen... 😗
Schon bald begegnen uns auch wieder die ersten Rinderherden am Straßenrand...
Dieses Mal fahren wir die B8 durch Katima Mulilo und halten dort kurz an einem Supermarkt, um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen... Peaceful Sleep steht ganz oben auf der Liste - und das entpuppt sich im Nachhinein als goldrichtig!
Die kommenden 100 Kilometer ziehen unspektakulär an uns vorüber, da wir sie ja erst vor ein paar Tagen, aus der anderen Richtung kommend, gefahren sind.
Um kurz vor eins erreichen wir die Zufahrt zum Mavunje Camp. Da die Zufahrt recht tiefsandig sein soll, heißt es auch erstmal wieder: Luft ablassen!
Danach geht's über mehrere Kilometer Sand- und Holperstrecke, die jedoch recht gut zu bewältigen ist...
Irgendwann treffen wir auf die "Rezeption" und befolgen die Anweisung. 😎
Noch bevor wir ein Bier öffnen können, kommt eine Dame auf uns zu und weißt uns den Weg zur Campsite Nr. 02. Dort zeigt sie uns die Gegebenheiten vor Ort.
Es gibt eine Feuerstelle mit angrenzendem überdachten Sitz- bzw. Essensplatz...
...einen Küchenblock, mit Spüle...
... sowie die Abolution, die in drei Teile unterteilt ist. Ganz rechts befindet sich die Toilette, in der Mitte das Waschbecken und im linken Rondavel die Dusche...
...alles wunderhübsch, einfach, aber gepflegt. Wir fühlen uns direkt wohl! Nur die richtige Position für unser Auto zu finden, gestaltet sich als etwas schwierig, da überall Äste im Weg sind und wir das Dachzelt nicht wirklich aufstellen können. 😣
Zu diesem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, dass der komplette Bereich zu unserem Stellplatz gehört. 😗
Also gönnen wir uns erstmal ein kaltes Bier und genießen die Aussicht und sehen bereits einige Vögelchen durch Büsche und Bäume hüpfen. Ja, hier kann man es aushalten! 🙂
Nachdem Dan die englischen Gäste der Campsite 01 begrüßt und bespasst hat, schlägt er sich quer durch die Büsche zu uns durch, um uns "Hello" zu sagen. Dies ist er also! Der Mann, mit dem wir die kommenden zwei Tage/Nächte unterwegs sein werden. 🤪 In meiner Vorstellung war er ein Mann wie ein Baum, groß, verwegen - vor uns steht ein Mann in T-shirt und Badehose, der eher an einen quirligen Flummi erinnert! 😄
Dan kommt aus U.K. und lebt seit 2007 in der Region, 2010 startete er mit der Mashi River Safari und so wuchs das kleine Camp, an dem die Touren starten. Neben den Flusssafaris ist es jedoch auch möglich nur eine Bootstour oder eine Campsite zu buchen. (Nachdem wir ein Jahr zuvor einen Bericht der lieben Guggu hier im Forum gelesen haben, war klar, dass wir diese Bootstour unbedingt auch machen wollen und so begann im Grunde die Planung der gesamten Reise. 🤩 ) Freshy's Video hat die Vorfreude dann noch ins Unermessliche steigern lassen... 😎
Bezüglich unseres Dachzeltsproblems lacht er erstmal und klärt uns auf, dass wir den gesamten Platz nutzen können und so finden wir natürlich auch ein passendes Plätzchen... 😄 Und dann ermuntert er uns noch, in den nahe gelegenen Mudumo Park zu fahren. Eigentlich hatten wir uns schon auf einen chilligen Nachmittag im Camp eingestellt - schließlich haben wir gestern im Chobe soviel Sichtungsglück gehabt, dass es eigentlich für ein paar Tage reichen sollte... Ein paar kühle Getränke, die Füße im Sand und vielleicht die Chance, dass ein oder andere Vögelchen ablichten... Ja, so sollte unser Nachmittag aussehen, bevor es morgen früh auf's Boot geht. 😗 Doch Dan's Aussage, das z.Zt. Löwen im Park sein sollen und die Tatsache, dass es erst zwei Uhr ist, lässt uns diesen Plan schließlich verwerfen... 😈
Hallo, Nadja, obwohl ich ja schon ein bisschen neidisch bin, freut es mich aber sehr, daß Ihr so tolle Erlebnisse am Chobe gehabt habt. Die sog. picnicsite war schon vor Jahren ( ich glaube, wir waren 2013 dort) so runtergerockt. Ich freue mich auf die Zeit im Mavunjecamp mit Euch! Viele Grüße Friederike
der Chobe war euch wohl gesonnen und deine Spotter-Qualität herausragend!!! Da macht der Gamedrive gleich noch mehr Spaß!!! Freue mich auf die Bootsfahrt und bin gespannt, was euch alles vor die Linse fliegt!
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201416. März 2019 ·
casimodo schrieb:Hi Nadja,
ein Leo im Chobe 😎 Selbst gespottet in all dem Grün 😎 Ich bin weiter gerne dabei und freue mich auf die Fortsetzung.
Hallo Carsten, ja, der Chobe hat uns wahrlich nicht enttäuscht! Aber da war auch viel Glück im Spiel... 😄 😗 Schön, dass Du hier mit liest, obwohl ihr gerade erst zurück seid und Du schon wieder selber fleißig schreibst! 🙂
CuF schrieb: obwohl ich ja schon ein bisschen neidisch bin, freut es mich aber sehr, daß Ihr so tolle Erlebnisse am Chobe gehabt habt. Die sog. picnicsite war schon vor Jahren ( ich glaube, wir waren 2013 dort) so runtergerockt. Ich freue mich auf die Zeit im Mavunjecamp mit Euch!
Hallo Friederike, da wir leider nur einen Tag für den Chobe hatten, mussten wir etwas komprimieren und in kurzer Zeit einfach etwas mehr sehen! 😄 Aber glaub' mir, im späteren Verlauf des Urlaubes sind wir lange und viel gefahren und haben oft auch einfach nur NIX gesehen... 🙄
jaffles schrieb: der Chobe war euch wohl gesonnen und deine Spotter-Qualität herausragend!!! Da macht der Gamedrive gleich noch mehr Spaß!!! Freue mich auf die Bootsfahrt und bin gespannt, was euch alles vor die Linse fliegt!
Hallo Claudia, ja, wir behalten den Chobe in guter Erinnerung! 🤪 🙂 Beim Spotten haben Markus und ich eine ähnliche Quote - und das obwohl er der Fahrer ist... 😗 Zum Glück erfährt man nie, was man alles nicht sieht. 😎 Ansonsten gehört halt immer eine Portion Glück dazu... aber das kennen wir wohl alle nur zu gut!
Geflogen ist da so einiges - es war nur manchmal schwer, es vom Boot aus vernünftig abzulichten. 🙄
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201416. März 2019 ·
Teil 2 - 17.12.2018 - Mudumu NP
Frohen Mutes (und mit der leisen Hoffnung auf eine Löwensichtung 😗 ) fahren wir das Stück Tiefsand bis zur Hauptstraße zurück und folgen dann der C49 ca. 20 Kilometer in südliche Richtung. Dann erreichen wir ein imposantes Bauwerk, welches das Gate kennzeichnet, doch das Gebäude auf der linken Seite (davon habe ich leider kein Foto gemacht) ist nicht besetzt... 😐 Kein Tor, kein Gate, die Straße führt einfach weiter. So fahren wir erstmal ein Stück, irgendwie können wir uns mit diesen Transferstrecken durch Nationalparks noch nicht so richtig anfreunden. 😵
Bald entdecken wir die ersten Zebras, die sich schatten suchend unter einem Baum stehen.
Wir passieren zwei Abzweige, die zu privaten Lodges führen. Dann nehmen wir die dritte, die nach Nakatwa führt. 😕
Das Thermometer zeigt 39°C an und die Luft steht. Entfernt haben sich, im Schatten eines Baumes, zwei Southern Ground Hornbills niedergelassen. Ein Warzenschwein leistet ihnen Gesellschaft. Wir freuen uns sehr, da wir diese selteneren Vögel während der letzten Reisen leider nicht zu Gesicht bekommen haben.
Am Ende des Weges stoßen wir schließlich auf Ansammlung von einzelnen Häusern und Gebäuden...
Hier soll sich die Rezeption befinden?! 🙄 Wir haben Glück und treffen auf zwei Männer, die uns den Weg zur Rezeption beschreiben. Am "Gate" hätten wir wohl rechts abbiegen müssen - allerdings habe wir beide dies nicht gecheckt, als wir dort vorbei gekommen sind... 😗
Also heißt es umdrehen und wir tuckern wieder von dannen. An der Teerstraße sehen wir dann eine wirklich gute Beschilderung - sind wir denn so blind gewesen?!
Anscheinend, denn aus der anderen Richtung kommend, ist der Hinweis kaum zu übersehen! 😄
Leider kann man das von dem Schild auf der anderen Seite nicht sagen - es ist so unleserlich, dass wir es einfach ignoriert haben. 😈 Nach kurzer Fahrt erreichen wir nun eine Siedlung, die wie eine alte Militärstation anmutet. Wir sprechen einen jungen Mann an, der draußen auf einem Stuhl auf seinem Handy rum tippt und er ruft wiederum jemanden an und bedeutet uns zu warten. 😐
Schließlich kommt der "Chef", der so modern gekleidet ist, dass es uns die Sprache verschlägt. Das übliche Ranger- oder offizielle Mitarbeiteroutfit ist so weit ab vom Schuss wohl nicht angesagt. 😄 Er ist sehr freundlich und stellt uns eine handgeschriebene Quittung aus, nachdem wir die N$90 Entry Fee gezahlt haben. Dann überreicht er uns eine professionelle Karte, ihresgleichen sucht. 😮
Falls wir Erfahrung im Tiefsand haben, sollen wir links abbiegen, um zu den Hippo Pools zu gelangen, ansonsten rechts zurück über die Straße und dann in Richtung Lianshulu Lodge. Auf halber Strecke rechts am Flugfeld entlang bis zu den Hippo Pools, danach links - bloß nicht die Wege zu den Lodges einschlagen! Weiter bis nach Nakatwa (ah, da kennen wir uns schon aus 😎 ) und von dort in Richtung Straße zurück - oder wahlweise in Richtung Campsites, dort gibt es allerdings eine Umleitung, da die eigentlich Strecke aufgrund der hohen Tierdichte aktuell gesperrt ist.... 🙄 alles klar??
Ich höre noch, dass sich einige Tage zuvor ein Landrover dort festgefahren hat, Markus versteht, dass es sich bei dem Fahrer um Dan gehandelt hat, doch das kann ich mir wirklich nicht vorstellen... 😕 Wir biegen also sicherheitshalber erstmal rechts ab... 😎
... und freuen uns über ein gute Wegstrecke, etliche Zebras und eine tolle Umgebung...
Da ist er, der Kwando, von dem wir in den kommenden Tagen noch viel mehr sehen werden.
Am Flusslauf sehen wir einen Elefanten, der seinen Durst stillt, als er uns entdeckt, läuft er aufgebracht von dannen - obwohl wir ziemlich viel Abstand halten. 🤨
An einem Wasserloch treffen wir auf zwei Büffel, die uns ebenfalls skeptisch beäugen.
Die zahlreichen Wasservögel am nächsten Wasserloch lassen sich hingegen durch unsere Anwesenheit nicht weiter stören... 😗
Knobbed-billed duck
Die Landschaft ist einfach wunderschön, mehrmals sehen wir Elefanten - und das sie auf der anderen Flußseite stehen, wirken sie auch entspannt. 🙂
Im Wasser tummeln sich Hippos...
...und zur Abwechslung sehen wir mal wieder Roan Antilopen. 😎
Ein African Fish Eagle sitzt im Baum...
und so folgen wir der gut zu befahrenen Pad.
Schließlich erreichen wir wieder die kleine Siedlung, an der wir kurz zuvor nach dem Weg gefragt haben. Winken den Bewohnern freundlich zu, die sich wahrscheinlich fragen, was wir wohl für komische "Vögel" sind?! 😄 😗
Statt den bekannten Weg zurück zur Straße zu nehmen, nehmen wir den Weg, der zu den Campsites führt.
Die Campsites liegen jeweils 0,5 - 3 km auseinander und sind von unserem Weg aus nicht einsehbar. Dafür tauchen immer wieder neue Elefanten auf, die scheinbar auf dem Rückweg vom Kwando sind.
Die meisten wirken relativ entspannt, aber einzelne wirken gereizt und so versuchen wir stets großen Abstand zu halten. Was jedoch gar nicht immer so einfach ist, denn plötzlich ist es links und rechts ziemlich zugebuscht. 🙄
Doch der Fahrer bleibt konzentriert und behält die Übersicht! 😎
Die plötzliche Tiefsandstrecke meistert er bravourös! Hier heißt es Augen zu und durch - viele andere Möglichkeiten bleiben auch nicht... 😣
Dann ist es (zum Glück) geschafft und wir freuen uns über weitere Roan Antilopen und Kudus.
Soweit so gut, auch wenn es keine Löwen waren, haben wir einiges gesehen. Nun nur noch einmal kurz zum Hide und dann zurück zum Camp! 😈 😈 😈
Bisher waren die Markierungssteine prima beschriftet, doch an der kompliziertesten Stelle ist Schluss damit. Von jetzt auf gleich finden wir uns auf einer Kreuzung, von der sternförmig Wege abzweigen - das Schlimmste ist, dass alles ausgefahren ist und es etliche Parallelspuren gibt. 🙄 Vor lauter Schreck vergesse ich, davon Bilder zu machen! 😄 Anhalten ist hier nicht und so fahren wir einfach die erste "Ausfahrt" wieder raus.
Wir finden uns in einer Sackgasse wieder, treffen auf einige Baboons, doch vom Hide ist nichts zu sehen.
Anhand der Karte vermuten wir, dass wir auf der 3. Campsite gelandet sind?! 😕 Doch wirklich wissen tun wir es nicht und auch nicht, wie wir aus dem Wirrwarr wieder rauskommen... Wir wählen den übernächsten Abzweig und sind froh, dass wir nicht stecken bleiben. Die Pad wird besser, doch als der Weg plötzlich kurvig wird, sind wir skeptisch... 🤨
Weiter Büffel stehen im hohen Gras und eigentlich ist es wunderschön hier...
... doch mittlerweile ist es bereits nach 18.00h und wir wollen hier eigentlich nicht im Dunklen rumkurven. 😣
Als wir plötzlich wieder am Kwando stehen, wird uns klar, wir sind komplett in die falsche Richtung gefahren! Markus' Laune war bereits langsam am Boden und entlädt sich in einem Wutausbruch. Ich wiegel ab, schließlich haben wir ja alles an "Bord" - noch nie waren wir für eine spontane Übernachtung besser ausgerüstet - mit Dachzelt und Kühlschrank... 😗 Dieses Argument zählt für ihn jedoch nicht, er möchte nicht im Park übernachten!!!
Laut Karte biegt der Weg nach einem weiteren Kilometer am Zaun links ab und führt direkt zur Straße. Doch gibt es hier überhaupt einen Zaun?! Wir finden es nicht raus, denn auch dieser Weg endet in einer Sackgasse... 😠 Nachdem es sein Dasein seit Tagen im Handschuhfach fristet, aktiviere ich das Navi, so dass wir zumindest erkennen können, ob wir in die richtige Richtung fahren. Allzu viele Möglichkeiten gibt es ja nicht - wir müssen zurück und d.h. gleichzeitig, wir müssen durch diese aufgewühlte Kreuzung und dabei noch die richtige Richtung finden. 😵
Fotos sind nicht mehr drin, ich vergleiche im Sekundentakt die Navianzeige mit der Karte und versuche Markus zu beruhigen... 😗 So gerne wir die grauen Riesen beobachten, hoffen wir nun, dass sie sich möglichst weit verzogen haben. Ein plötzlicher Stopp im Sand würde unseren Übernachtungsplatz besiegeln. 😗
Irgendwie erreichen wir den richtigen Weg, zwei Spuren führen parallel und wir wissen nicht, welche die bessere ist. Als wir in der Ferne die Teerstraße sehen, sind wir erleichtert... Wir haben es geschafft und erreichen die Straße noch bevor die Dunkelheit einbricht.
Auf dem letzten Stück sehen wir tatsächlich noch etliche Elefanten, Zebras und Sable Antilopen. Doch die Stimmung im Auto ist so geladen, dass Sonnenuntergangsbilder nicht zur Diskussion stehen. Um kurz vor sieben erreichen wir schließlich das Mavunje Camp. Puh, den Nachmittag hatten wir uns eigentlich etwas entspannter vorgestellt... 🤢
Die Aufgabenverteilung besteht darin, dass ich mich ums Essen kümmere, während Markus das Zelt alleine aufbaut. Selbst die Nudeln sowie ein paar Savanna bzw. Bier können die Stimmung nicht mehr heben. Es ist so schade, so ein wunderbares Fleckchen Erde und die Stimmung ist am Boden... 🙁
Um neun krabbeln wir schließlich ins Dachzelt und während Markus schnell einschläft, höre ich noch ewig die Engländer von Campsite 01, die sich bis halb elf lautstark unterhalten, lachen, spülen und irgendwas hinterherrufen, sobald einer zur Toilette geht. Wieso campen solche Menschen in der Wildnis? Wie rücksichtslos kann man sein? 😠 Nun bin ich auf 180 und kurz davor Amok zu laufen. 😈 Dieses Mal beruhigt Markus mich jedoch und irgendwann ist es ruhig und wir schlafen ein. Was für ein Tag! Morgen kann es nur besser werden...
Liebe Nadja, jetzt muss ich mich auch nochmal melden. So tolle Sichtungen im Chobe. Und ja, Du sagst es. "Was für ein Tag im Mudumu!" Das hätte uns auch passieren können. 😵 Trotzdem Danke für diese schönen und informativen Eindrücke aus dem Mudumu NP. Ich bin mir nun unsicher, ob wir dort alleine auf Gamedrive gehen werden oder diese organiisert unternehmen. Aber wir haben ja noch ein wenig Zeit zu überlegen. Wir werden definitiv im Park übernachten in der Lianshulu Lodge - schauen wir mal 😉 . Sicherlich habt ihr im Mavunje Camp dann eine tolle Bootstour unternommen und auf diesen Teil bin ich sehr gespannt. Ich freue mich also sehr auf die Fortsetzung. DANKE für Deine genauen Schilderungen - auch der Örtlichkeiten. Das hilft mir sehr! Lieben Gruß und ein schönes Restwochenende Martina
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201417. März 2019 ·
Martina56 schrieb:Liebe Nadja, jetzt muss ich mich auch nochmal melden. So tolle Sichtungen im Chobe. Und ja, Du sagst es. "Was für ein Tag im Mudumu!" Das hätte uns auch passieren können. 😵 Trotzdem Danke für diese schönen und informativen Eindrücke aus dem Mudumu NP. Ich bin mir nun unsicher, ob wir dort alleine auf Gamedrive gehen werden oder diese organiisert unternehmen. Aber wir haben ja noch ein wenig Zeit zu überlegen. Wir werden definitiv im Park übernachten in der Lianshulu Lodge - schauen wir mal 😉 . Sicherlich habt ihr im Mavunje Camp dann eine tolle Bootstour unternommen und auf diesen Teil bin ich sehr gespannt. Ich freue mich also sehr auf die Fortsetzung. DANKE für Deine genauen Schilderungen - auch der Örtlichkeiten. Das hilft mir sehr! Lieben Gruß und ein schönes Restwochenende Martina
Liebe Martina,
das wird sicherlich ein toller Aufenthalt, denn die Umgebung ist wirklich traumhaft. Die Strecke bis zur Lodge ist gut zu fahren (ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass das letzte Stück, welches wir nicht fahren durften, auch okay ist... 😉 ) und drum herum war es auch easy. Ob die Strecke zum Hide besser befahrbar ist, als im Dezember, ist dann vor Ort sicherlich bekannt. Uns saß' halt die Zeit im Nacken und die plötzlich fehlende Beschilderung machte das Ganze zum Schluss dann nicht besser... 😵
Morgen geht's dann für uns auf's Boot und den Kwando nehmen wir auch näher Augenschein - das war wirklich ein Abenteuer! 😄
Auch Dir noch ein schönes Wochenende, viele Grüße, Nadja
Eulenmuckel2’121 Beiträge · seit 200617. März 2019 ·
Hallo ihr beiden,
das ist ja lustig: Da haben wir heute Morgen wohl überkreuz gelesen. Während wir zwischendurch immer schon mal kurz in deinen Bericht gelinst haben, gab es heute Morgen von Anfang an die volle Dröhnung. Vielen Dank für die nette Sonntagmorgenunterhaltung. Viele Stellen haben wir wiedererkannt, und du konntest einige Erinnerungen wecken. So hatten wir zum Beispiel dieselben Campsites am Waterberg und bei Dan im Mavunje Camp. Manches Mal haben wir auch gestaunt. Eure Sichtungen am Chobe waren an einem einzigen Tag wirklich spektakulär. Obwohl wir schon häufig dort waren, haben wir bisher weder Wilddogs noch einen Leoparden gesehen. Es sei euch aber sehr gegönnt. Der Knaller ist für uns allerdings der brütende Flycatcher. Für diesen hübschen Kerl sind wir leider immer zur falschen Jahreszeit unterwegs. Lustig ist auch eure Aufnahme von den Glühwürmchen. Wir waren überrascht, dass sie blinken und nicht wie bei uns in Deutschland ein permanentes Leuchten aussenden. Aber warum ist denn gleich die Stimmung des ganzen Abends im Eimer, wenn man sich im Mudumu verfranst? Das passiert doch nur, wenn man das Auto zum Übernachten falsch parkt! Nein, im Ernst: Wir können sehr gut nachvollziehen, dass es ein wenig unentspannt wird, wenn die Zeiger der Uhr Richtung Dämmerung rücken, man keine rechte Ahnung hat, in welche Richtung man sich wenden sollte, jeder eingeschlagene Weg früher oder später in einer Sackgasse endet und außerdem noch jederzeit ein paar Elefanten den Weg versperren können. Da hilft es auch nur wenig, wenn der Partner mit Es-kann-ja-nichts-passieren-wir-haben-zur-Not-ja-alles-dabei tröstet. Obwohl das ja tatsächlich irgendwie auch stimmt. Man übernachtet doch lieber nach Plan im Camp als einfach irgendwo in der Pampa. Uns ist es übrigens am nächsten Abend auf unserer Reise ähnlich ergangen.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201417. März 2019 ·
18.12.2018 - Mashi River Safari
Trotz der Ärgernisse am Vorabend, schlafen wir beiden sehr gut in unserem Dachzelt. Es ist nun unsere 3. Nacht dort oben und wir genießen es bereits! 😉 Natürlich muss man sich etwas anders (besser) organisieren, aber der Schlafkomfort unter den Sternen ist einfach topp! (zumindest bei den aktuellen Temperaturen... 😗 )
Wir haben kaum geduscht, da kommt Dan um die Ecke, um zu besprechen, wann es losgeht und was wir mitnehmen sollen. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes, gibt es Probleme mit dem Boot und wir sollen so wenig Gepäck wie nur irgend möglich ist, mit an Bord. Außerdem erfahren wir, dass wir am Mittag auf ein größeres Boot umsteigen werden, mit dem sein Guide mit zwei weiteren Gästen seit gestern unterwegs ist. Natürlich ist das kein Problem für uns, denn schließlich haben wir die Bootstour ja nicht exclusiv gebucht. Wir wundern uns eher, warum er unsere Tour dann nicht einfach einen Tag vorgezogen hat, das wäre für ihn ja einfacher gewesen... 🤨 Anscheinend möchte er seinen Gästen, falls irgendwie möglich, etwas Besonderes bieten.
Kameras etc. verstauen wir in einer wasserdichte Tasche und ein zweites Shirt, Unterwäsche sowie lange Bekleidung für den Abend (Moskitos!) wandern in einen kleinen Rucksack. Feste Schuhe, Zahnbürste, fertig... Nachdem wir gefrühstückt haben und alles im Auto für die nächsten Tage soweit verstaut ist, wundere ich mich, über Kratzer im Lack auf meiner Seite... 😐
Um viertel nach zehn ist es sowei und Dan holt uns ab. Während Markus das Auto umparkt, folge ich Dan zu Fuß und er stöhnt über die Hitze. "We should look for a place to swim today." 🙄 Schwimmen? Wie jetzt? Im Kwando... und die Krokodile??? Ich schaue wohl aus der Wäsche, wie eine Kuh wenn es donnert, doch er meint es ernst und erklärt mir, dass wir natürlich nur dort ins Wasser gehen, wo keine Krokodile sind. 😎 Ah, natürlich, dann ist ja alles gut! 😗
Markus wundert sich, warum ich nochmal an meine Reistetasche im Canopy muss, doch sicherheitshalber hole ich noch schnell meinen Bikini raus - auch wenn ich mir nach wie vor unsicher bin, ob ich nicht gerade einem Schelm auf dem Leim gehe...
Wir verstauen unsere beiden Taschen auf dem Boot, nehmen Platz und los geht's... Doch bereits nach 200 Metern ist Schluss! Dan bittet uns, vom Boot zu steigen und parallel zum Kanal zu laufen. 🙄 So springen wir in die dunkle Brühe und waten durch die Furchen und den Schlamm, bis wir auf halbwegs festem Untergrund stehen.
Dan hat sogar ein paar Tagelöhner angeheuert, die seit Tagen die Zuwege zum Kwando ausheben und vertiefen - was für eine Aktion! Allerdings ist es wohl keine Option, das Boot an anderer Stelle zurückzulassen... 🤨 Und so zieht er es per Hand durch den Kanal.
Wir stapfen derweil mit unseren Flipflops durch die Botanik und queren Senken, von denen man vorher nicht weiß, wie tief und wie schlammig sie sind. 🙄 Ich sehe uns schon in einem der Tümpel liegen und hoffe, dass wir zumindest geistesgegenwärtig die jeweilige Hand mit der Kamera hochhalten, die wir mit von Bord genommen haben... 😣
Markus eilt Dan zur Hilfe und mit gemeinsamer Kraft ziehen und schieben sie das Boot durch's Wasser.
Ich schmeiße meine Kamera und mein Handy schnell auf's Boot und wate parallel nebenher. Wahrscheinlich hätte ich den Jungs besser helfen können, denn auf meinem Weg stehe ich zwischendurch hüfttief im Wasser. Das geht ja schon mal gut los hier! 😄
Dann ist es geschafft und wir dürfen wieder Platz nehmen. Wie wir erfahren, sind wir die letzten Gäste für diese Saison und das er nach Weihnachten erstmal für einige Zeit in Urlaub gehen wird.
Dan erzählt uns von den großen Problemen im Kanalsystem, aufgrund des fehlenden Niederschlages. Vor allem für die Hippos ist es ein Thema, da sie eine gewisse Tiefe benötigen und sich nun auf engerem Raum tummeln, was wiederum zu Revierkämpfen führt. Wenn man sich ihnen per Boot nähert, muss man vorsichtig sein und Abstand halten, da sie das Geräusch nicht mögen. Viele Bootsführer umliegender Lodges wählen jedoch eine andere Variante und fahren aus "Sicherheitsgründen" also möglichst schnell an diesen Tieren vorbei... 😠 Die Konsequenz ist ein ähnliches Verhalten, wie man es bei den Elefanten sieht, die durch Fahrzeuge bedrängt werden - sie werden "grumpy"! Und es ist ihnen nicht zu verübeln...
Schon bald treffen wir auf die erste "Gang", die jedoch einen friedlichen Eindruck macht und dümpeln im Wasser. Allerdings fährt Dan so nah am Uferrand entlang, dass wir ein wenig Angst haben, stecken zu bleiben.
Sobald er einen Vogel sieht, verlangsamt er die Fahrt oder hält an und erklärt...
African Open bill
Marsh Sandpiper(?) Common Greenshank/Grünschenkel (Vielen lieben Dank, Matthias! 🙂 )
White faced Whistling ducks
Swallow-tailed Bee-eater
Western cattle Egret
Blacksmith Lapwing
Über die Sichtung dieses Vögelchens freut er sich ganz besonders! Leider finde ich dazu nichts passendes... 😕 Aber dank eurer Hilfe gibt es dann doch die richtige Bezeichnung: Collared Pratincole/Rotflügel-Brachschwalbe (Vielen lieben Dank an Friederike, Maddy & Uwe!!! 😘 )
Auch die ersten Lechwe entdecken wir am Ufer.
Ein Hippo läuft über's Grün
verschwindet alsbald in einer Furche
und klatscht mit lautem Getöse ins Wasser
danach werden wir erstmal skeptisch beäugt
bevor es abtaucht und von dannen zieht.
In der Ferne sehen wir das zweite Boot...
... doch wider Erwarten folgen wir nicht, sondern nehmen einen anderen Weg.
Ein Squacco heron hat reiche Beute gemacht!
Immer weider treffen wir auf einzelne Hippos oder ganze Familienverbände.
Long-toed Lapwing
Die Wolken am Himmel zaubern ein traumhaftes Spiegelbild auf's Wasser und wir genießen es sehr, langsam und gemütlich über's Wasser zu tuckern...
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200917. März 2019 ·
Hallo Nadja,
ich kann es kaum glauben, was ihr an einem lumpigen Tag an der Chobe Riverfront gesehen habt. Deine vermuteten Schlangenadler sind aber nur Schmarotzermilane, sorry. 😉 Die schönen pinken Blüten gehören zum Zambezi Teak, oder Baikiaea plurijuga. Und schliesslich ist dein Marsh Sandpiper eher ein Grünschenkel, oder Common Greenshank.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201418. März 2019 ·
CuF schrieb:Könnte das eine Brachschwalbe/Pratincole sein?
fragt sich - und andere
Eulenmuckel schrieb: ja, das ist eine Brachschwalbe. Bei der Art bin ich mir nicht sicher, tippe aber auf Black-winged Pratincole.
maddy schrieb:Collared Pratincole - ja! 🤩
Was für eine Gemeinschaftsarbeit! Ihr seid echt klasse!!!! 🙂 🤪 Vielen, vielen Dank!!! 😘
fotomatte schrieb:ich kann es kaum glauben, was ihr an einem lumpigen Tag an der Chobe Riverfront gesehen habt. Deine vermuteten Schlangenadler sind aber nur Schmarotzermilane, sorry. 😉 Die schönen pinken Blüten gehören zum Zambezi Teak, oder Baikiaea plurijuga. Und schliesslich ist dein Marsh Sandpiper eher ein Grünschenkel, oder Common Greenshank.
Hallo Matthias, ja, wir können uns nicht beschweren... es war echt ein toller Tag! 🤪 Die Greife wurden umbenannt! 😉 Unter welcher englischen Bezeichnung wird der Schmarotzermilan denn geführt?! Milvus Forskali finde ich als lateinische Bezeichnung, Milvus Parasitus finde ich im Sasol und Newman's - das würde ja wiederum zum Schmarotzer passen... 😵 Da gibt es ja so viele Unterarten, da blicke ich gar nicht durch... 🙄 Danke dir auch für die Benennung des Zambezi Teak und des Grünschenkels!!! 🙂
Eulenmuckel schrieb:Hallo ihr beiden,
das ist ja lustig: Da haben wir heute Morgen wohl überkreuz gelesen. Während wir zwischendurch immer schon mal kurz in deinen Bericht gelinst haben, gab es heute Morgen von Anfang an die volle Dröhnung. Vielen Dank für die nette Sonntagmorgenunterhaltung. Viele Stellen haben wir wiedererkannt, und du konntest einige Erinnerungen wecken. So hatten wir zum Beispiel dieselben Campsites am Waterberg und bei Dan im Mavunje Camp. Manches Mal haben wir auch gestaunt. Eure Sichtungen am Chobe waren an einem einzigen Tag wirklich spektakulär. Obwohl wir schon häufig dort waren, haben wir bisher weder Wilddogs noch einen Leoparden gesehen. Es sei euch aber sehr gegönnt. Der Knaller ist für uns allerdings der brütende Flycatcher. Für diesen hübschen Kerl sind wir leider immer zur falschen Jahreszeit unterwegs. Lustig ist auch eure Aufnahme von den Glühwürmchen. Wir waren überrascht, dass sie blinken und nicht wie bei uns in Deutschland ein permanentes Leuchten aussenden. Aber warum ist denn gleich die Stimmung des ganzen Abends im Eimer, wenn man sich im Mudumu verfranst? Das passiert doch nur, wenn man das Auto zum Übernachten falsch parkt! Nein, im Ernst: Wir können sehr gut nachvollziehen, dass es ein wenig unentspannt wird, wenn die Zeiger der Uhr Richtung Dämmerung rücken, man keine rechte Ahnung hat, in welche Richtung man sich wenden sollte, jeder eingeschlagene Weg früher oder später in einer Sackgasse endet und außerdem noch jederzeit ein paar Elefanten den Weg versperren können. Da hilft es auch nur wenig, wenn der Partner mit Es-kann-ja-nichts-passieren-wir-haben-zur-Not-ja-alles-dabei tröstet. Obwohl das ja tatsächlich irgendwie auch stimmt. Man übernachtet doch lieber nach Plan im Camp als einfach irgendwo in der Pampa. Uns ist es übrigens am nächsten Abend auf unserer Reise ähnlich ergangen.
Hallo Ruth und Uwe, na, dass war dann ja wirklich ein Zufall heute morgen... 😄 Mittlerweile glaube ich schon, dass wir bei einem erneuten Besuch des Chobe nur enttäuscht werden können. 😉 Das kleine Flycatcher Nest war wirklich niedlich! Papa Flycatcher wechselte ständig seine Position, ich kann mir gar nicht vorstellen, was da wohl los sein mag, wenn der Nachwuchs erstmal geschlüpft ist... 🤪 Ja, ja, ich sehe schon, da gibt es viel Verständnis für den Fahrer... 😗 Markus hatte bereits angedroht, im Falle eines Falles im Auto zu schlafen. Da hätte ich dann sehen können, wir ich das Dachzelt aufbaue. 😵 Aber es ist ja zum Glück alles gut gegangen und abgesehen von der Beschallung am Abend hatten wir dann ja eine gute Nacht!
Und die wünsche ich euch allen nun auch! Herzlichen Dank nochmal und viele Grüße, Nadja
Guten Morgen liebe Nadja, vielen Dank für die ausführliche Schilderung aus dem Mudumu NP. Oh oh, das sind die Momente ........... wo ich mein Dauergrinsen verlieren könnte 😮 Mir geht´s da so, wie Martina und ich denke über geführte Touren nach. Hoffe da einfach mal auf die Orientierung meines Drivers, weil ich wohl nie wieder rauskommen würde 🤪 🙂 Ich bin die ganze Zeit am überlegen, ob ich mit meiner 300er Brennweite vor Ort zurecht komme? 😗 😗
Toller Tag am und auf dem Chobe, die Sichtungsfee hat es richtig gut mit euch gemeint. Danke für den schönen Wochenstart LG von der Netti
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200918. März 2019 ·
Hi Nadja,
ich habe grade gesehen, dass du die Blüte falsch benamst hast. Der Teak ist ein Baum, und keine krautige Pflanze. Und der Milan nennt sich Yellow-billed Kite.
Wenn ich das alles so lese bereue ich es doch ein wenig, dass ich mich hab belabern lassen. so werden wir den capribi dieses Jahr ausassen und haben dan abgesagt. vielleicht irgendwann dann doch einmal nordnamibia und Botswana