THEMA: Northern Namibia Tour - August 2010
30 Jan 2011 15:27 #172817
  • maddy
  • maddys Avatar
  • Beiträge: 1747
  • Dank erhalten: 877
  • maddy am 30 Jan 2011 15:27
  • maddys Avatar
Hallo liebe Fomis,

Ja, ich weiss, das hat eine Weile gedauert bis dieser Reisebericht geboren war! Und nun, wenn ich all die andern tollen, ausfuehrlichen Reiseberichte hier so lese kommen mir doch Zweifel, ob ich den ueberhaupt reinstellen soll...

Aber nun, ich hatte es versprochen. Er wurde urspruenglich auf Englisch geschrieben, muss also noch uebersetzt werden und toent deshalb vielleicht etwas holprig, aber was solls.
Nur die wichtigsten Punkte sind aufgefuehrt, aber falls jemand spezifische Fragen hat, bitte ruhig unterbrechen, ich werde gerne etwas mehr ins Detail gehen.

Das war die urspruenglich geplante Route:

Tag 1- 3 Sodwana-Johannesburg-Kang-Windhoek, Trans Kalahari Inn
4 Windhoek – Karibib via Khomas Hochland, Ameib Ranch
5 Spitzkoppe, Bulls Party etc, Ameib Ranch
6 Ameib – Swakopmund, Sophia Dale Rest Camp
7 Welwitschiavlakte, Namib Naulkluft, Sophia Dale Rest Camp
8 Swakopmund – Khorixas via Henties Bay, Aabadi Mountain Lodge
9 Petrified Forest, Vingerklip, Aabadi Mountain Lodge
10 Twyfelfontein etc., Aabadi Mountain Lodge
11 Khorixas – Palmwag, Palmwag Lodge
12 Palmwag – Opuwo, Opuwo Country Hotel
13 Opuwo – Epupa Falls, Omarunga Camp
14 Epupa Falls, Omarunga Camp
15 Epupa Falls – Hobatere, Hobatere Lodge camping
16 Hobatere – Etosha, Halali Camp
17 Etosha Park, Namutoni, Halali Camp
18 Etosha Park, Halali Camp
19 Etosha – Windhoek, Trans Kalahari Inn
20 – 22 Windhoek – Kang – Johannesburg - home

Im Nachhinein haette ich vielleicht das eine oder andere ein bisschen anders gemacht, aber was solls - wir koennen das ja dann das naechste Mal machen!

Da wir beide, mein Ehemann Colin und ich, gerne wissen wo wir am Abend uebernachten, werden immer alle Unterkuenfte vorgebucht. Wir haben auch keine Lust, jeden Nachmittag am Telefon mit Unterkunftsuche zu verbringen! Und von wegen flexibel: wir muessen ja doch wieder zu einem bestimmten Zeitpunkt zuhause sein, also koennen wir das grad so gut vorplanen.

Nun, es geht gleich los!
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 09:45 von maddy.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
30 Jan 2011 15:51 #172822
  • maddy
  • maddys Avatar
  • Beiträge: 1747
  • Dank erhalten: 877
  • maddy am 30 Jan 2011 15:27
  • maddys Avatar
NORTHERN NAMIBIA TOUR - AUGUST 2010 - REISEBERICHT

22 Tage
Total kilometer: 8’659 km

Hinfahrt: Sodwana - Windhoek via Vryheid / Vrede: 2’129 km
Rueckfahrt: Windhoek – Sodwana via Mbabane/Swaziland: 2’096 km
Sodwana – WHK – Sodwana: 4’225 km (6 Tage)

Windhoek – Windhoek, route only: 3’125 km
Extras: game drives, Tagesausfluege etc: 1’309 km
Total kilometer in Namibia: 4’434 km (16 Tage)

Ich sehe warum ein paar Leute vorgeschlagen hatten, nach Windhoek zu fliegen und dort den Wagen zu mieten :) (...aber leider geht das halt nicht wenn das Auto das eigene ist und man in Suedafrika wohnt!)

Fahrzeug: 2008 Toyota Landcruiser 70 Stationwagon, standard 90 l Diesel Tank, mit Doppel-batterie system, 40 l Engel Kuehl / Gefrier-Truhe
Buzzard ‘Overlander’ off-road Trailer, voll ausgeruestet mit Dachzelt, Kueche, 50 l Wassertank, etc. etc.



Durchschnittlicher Diesel Verbrauch: 14.3 l / 100 km (Anhaenger schleppen die meiste Zeit)

Vogelliste: Wir sahen insgesamt 166 verschiedene Vogelarten. 42 davon ware nuns komplett neu. Das bringt unsere ‘life list’ auf 418!


Day 1: Dienstag, 10 August 2010
Sodwana Bay – Douglasdale / Johannesburg via Hluhluwe - Vryheid - Vrede, 751 km
Um 05h00 in der frueh verliessen wir Sodwana um rechtzeitig in Johannesburg anzukommen um die bestellten Pula auf der Bank abzuholen (fragt nicht!) Ein erneuter Versuch, von den Strassenbauarbeiten in Pongola wegzukommen, aber auch diese Route war vollkommen erfolglos. Fuer die ganze Reise brauchten wir 9 Stunden!!
Das ungeteerte Stueck der R68 zwischen der N2 und der R66 von Pongola unbedingt vermeiden, dieses Stueck sogenannter ‘Strasse’ wird offensichtlich nicht mehr unterhalten.
Auch trafen wir auf zwei weitere Baustellen (2 Einbahn stops!) auf dem kurzen Stueck N11 die wir auf dieser Route nicht vermeiden konnten.

Wir konnten im Vorbeifahren sogar schon Tiere beobachten: wir sahen Blesbok, Strauss, Oryx, schwarze Gnu (Habe diese schon seit Jahren nicht mehr gesehen!), Impala und sogar eine Maus!
Wir hatten ein lekkeres Thai Nachtessen bei Kranx in Rosebank mit Familie. Es war fantastisch!

Unterkunft: Darren’s Gaestezimmer in Douglasdale, Johannesburg

Trip: 751 km, 9 Stunden
Total toll road Gebuehren N3: R74

Highlights: wir kamen rechtzeitig von zuhause weg, und das Nachtessen!
Lowlight: das schlimmste Stueck Dreckstrasse im ganzen Suedlichen Afrika, Strassenbauarbeiten an der N11, und der Zeitdruck.


Day 2: Mittwoch, 11 August 2010
Johannesburg – Kang / Botswana, 690 km
Wir verliessen Darren’s um 06h00 und kamen gut voran. Blind folgten wir dem GPS, da wir nicht mehr ganz sicher waren wie aus der Stadt raus und auf die N4 zu kommen, zudem war es noch stock finster zu dieser Zeit! Die Sonne ging auf als wir ueber die Bruecke am Hartebeespoort Dam fuhren. Nun, endlich, kommt das ‘holiday feeling’ in uns auf!



Wir tankten in Zeerust um 08h50, und erreichten den Grenzposten, Skilpad Hek, eine Stunde spaeter. Die ganze Grenzuebertrittprozedur dauerte eine Stunde, hauptsaechlich weil einer der officials auf der SA Seite darauf bestanden hat dass wir ein DA65 Formular – registrierung der Gueter fuer re-import – ausfuellen muessen. Die anderen Angestellten im Buero konnten das kaum glauben dass er das verlangt, und mussten erst so ein Formular suchen, da das normalerweise nicht verlangt wird an diesem Grenzposten! Wir verplemperten recht viel Zeit mit Seriennummern von Fotoapparaten, Linsen, laptop, Fernglaeser und Autoradio zusammensuchen! (Drei Wochen spaeter, auf dem Rueckweg, hat sich kein Mensch mehr um dieses Formular gekuemmert!)



Nach Botswana reinkommen war einfach und recht schnell, wie gewohnlich. Wir verliessen Pioneer Gate um 10h50 and kamen um 15h00 in Kang an.



Unterwegs sahen wir jede Menge Northern Black Korhaan und verschiedene Pale Chanting Goshawk.
Nach dem tanken und check-in in Kang Ultra City, machten wir eine 11 km lange Fahrt ins Dorf (??) zum kleinen Bottlestore, und machten auch ein paar Vogelbeobachtungen unterwegs. Bis jetzt haben wir schon 46 Arten gesehen (und wir hatten noch nicht mal mit suchen angefangen!) Unter anderem auch 4 neue:: Kalahari Scrub Robin, Grundscraper Thrush, Marico Flycatcher und black-faced Waxbill!
Dinner hatten wir im kleinen Restaurant – und das Chicken Schnitzel war sehr gut!

Unterkunft: Kang Ultra Stop, Block room, P330 / Nacht



Trip: 690 km, Fahrzeit 8 Stunden, 1 Stunde Grenzuebergang
Toll Gebuehren N4: R79
Grenz Gebuehren: Botswana Pula270

Highlights: Sonnenaufgang ueber dem Hartebeespoort Dam, die Fahrt durch die Magaliesberg,



und die vielen bluehenden Aloe wickensii in Western Botswana!



Lowlights: der RSA Grenzwaechter der mit seiner bloeden Liste eine Menge Zeit verschwendet hat!
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 09:46 von maddy.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
31 Jan 2011 09:00 #172949
  • maddy
  • maddys Avatar
  • Beiträge: 1747
  • Dank erhalten: 877
  • maddy am 30 Jan 2011 15:27
  • maddys Avatar
Tag 3: Donnrstag, 12 August 2010
Kang – Windhoek/Trans Kalahari Inn: 688 km, einkaufen in Windhoek: 43 km.
Wir verliessen Kang um 05h30 und kamen um 10 vor 10 in Mamuno an. Eine halbe Stundespaeter waren wir schon durch beide Grenzposten durch und wieder unterwegs.

Der Trans Kalagadi Highway ist eine schoene Strasse und sehr gut zu fahren. Aber vorsicht vor Tieren – diese Route sollte nie Nachts gefahren warden!



Es hatte nicht allzuviele Voegel unterwegs, aber jede Menge Crowned Plovers und black Korhaan. In Namibia sahen wir dann viele Warzenschweine und hatten einige Probleme, im Vorbeifahren die warthog Warnungstafel zu fotografieren (Kudus kamen immer in den Weg!) Und nie bekam ich beide (die Tafel und die hogs) auf dasselbe Bild...



Leider trafen wir recht viel road kill: in Botswana eine spotted Eagle Owl, in Namibia einen Aardwolf und ein Aardvark – zwei der seltenen Tierarten!!
Lebendige Tiere gesichtet: Ground squirrel, Yellow Mongoose, Steenbok

Wir kamen im Trans Kalahari Inn an um 13h40. Nach dem einchecken fuhren wir nach Windhoek um bei Checkers (kein bestimmter Grund, es war der erste Laden den wir trafen) noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen (wir hatten das meiste shon dabei von SA, um Zeit zu sparen), und auch bei der Trans Kalahari Butchery die Biltong reserven aufzufuellen (just before you get into town, on the right hand side).



Zurueck zum Inn um 16h00, wo wir unsere Uhren eine Stunde zurueckstellen konnten – der Tag wurde soeben laenger, und die Ferien haben nun im Ernst anfangen!

Waehrend den sundowners auf der Terrasse entdeckten wir einen neuen Vogel: eine Short-toed Rock Thrush!
Das Nachtessen im Inn war phantastisch – Kudu steak mit sour cherry and cheese sauce – okay, wir fangen dann morgen mit der Diaet an!

Unterkunft: Trans Kalahari Inn, N$550 / Doppelzimmer, Schoen, neat, sauber
Dinner: N$250



Trip: 688 km – 8 Stunden 10 min, plus shopping in Whk 43 km
Grenzgebuehren Namibia: R330

Highlights: Endlich in Namibia, und die Fahrt war so angenehm auf dieser schoenen Strasse (Trans Kalagadi Highway)
Lowlights: all diese traurigen road kills…
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 09:46 von maddy.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
06 Feb 2011 13:45 #174240
  • maddy
  • maddys Avatar
  • Beiträge: 1747
  • Dank erhalten: 877
  • maddy am 30 Jan 2011 15:27
  • maddys Avatar
Tag 4: Freitag, 13 August 2010
Windhoek – Ameib Ranch via Khomas Hochland / Us Pass, 372 km
Wir verliessen das Trans Kalahari Inn um 06h00. Nachdem wir eine Weile mit dem GPS gekaempft hatten, waren wir endlich auf dem richtigen Weg zur C26. Da wir das Inn lange vor dem Fruehstueck verlassen hatten, konnten wir nicht schnell genug zur ersten Tankstelle (= zur ersten Tasse Kaffee) kommen. Die genehmigten wir uns dann auf der Strasse zum Kupferberg Pass. Die fehlende Kaffee-koch-gelegenheit im TK Inn hatten wir wirklich sehr vermisst!!

Unser urspruenglicher Plan war, die C28 ueber den Bosua Pass zu fahren, da ich diese Route vor ein paar Jahren mal gefahren bin und mir die Umgebung sehr gefallen hatte. Aber dann haben wir gelesen dass der Pass, mit einem Gefaelle von 1:4,5, zu steil ist und Trailers nicht erlaubt sind. So, recht zoegernd, aenderten wir die Route ueber den Kupferberg Pass, dann die D1982 ueber Us Pass und dann die D1980 zurueck zur C28 kurz unterhalb des Bosua Pass, dann die C32 gegen Norden auf die B2 und von dort zur Ameib Ranch.
Well, kein Grund um deswegen traurig zu sein! Der Us Pass war so viel schoener und absolute fantastisch! Viel rauf und runter nach dem Pass, mit wunderschoenen Aussichten in alle Richtungen, den ganzen Tag lang!



Und ratet mal was an uns vobeigehetzt ist als wir in die C28 einbogen unterhalb des Bosua Pass? Ein double cab mit einem Trailer! Aber ist ja egal, wir haben die andere Route nicht bereut!



Nach dem Tanken in Usakos bogen wir auf die D1935, durchquerten ein wunderschoen gruenes Flussbett und fuhren hoch zur Ameib Ranch, wo wir um 15h45 ankamen.



Check-in und camp aufstellen dauerte 1 ½ Stunden. Na, wir sind ja total aus der Uebung mit diesem Zelt!!! Bis jetzt waren wir nur in Lodge Unterkuenften, zum Zeit sparen auf der langen Transferstrecke. Aber nun hat der Urlaub angefangen!

Natuerlich haben wir unterwegs viele male angehalten. Das war schliesslich unser erster ‘richtiger’ Ferientag. Wir mussten anhalten fuer ein paar Geier - ein Cape, ein Lappet-faced und sogar ein White-headed Vulture! Abgesehen von diesem letzt-genannten, neue Arten waren fuer uns heute: Acacia Pied Barbet, Mountain Wheat-ear, Namaqua Sand Grouse (‘grice’!). Wir haben auch eine ganze Schar Rosy-faced Lovebirds beobachtet in einem trockenen Flussbett. Aber der Tag war auch ein game drive: ein Scrub-hare (Hase) auf einer hastigen heimkehr, gerade als wir das Inn verliessen. Dann ein Hartebees, 5 Kudu, Baboons (die Namibianischen Baboons sind so viel huebscher und wolliger als die suedafrikanischen!), Warthog, Hartmann’s Berg Zebra, Steenbok, Dassies, und sogar Giraffen – was will man denn noch mehr!



Wir haben den Sonnenuntergang verpasst heute. Sie ist viel schneller in den Bergen verschwunden als wir dachten….

Dinner: Spareribs, Reis und four-bean salad.

Unterkunft: Ameib Ranch camp site, N$120 pp/pn, cash only



Trip: 372 km fuer die wir, mit all den Foto stops, 9 ½ Stunden brauchten!

Total 67 Vogelarten.

Highlights: Wunderschoene Umgebung und Aussichten, 5 neue Voegel, fantastische Landschaften ueberall, und: wir sind endlich in den Ferien!!
Lowlights: ein ueberfahrener Schakal auf der Strasse an einem Ort wo wir nicht glauben koennen dass man schneller als 40km/h fahren kann!
Und, hmm, habe einen Taucher kopfueber in einen kuerzlich zurueckgeschnittenen Busch gemacht – nur ein paar Kratzer, Glueck gehabt, das haette das Ende unserer Reise sein koennen! Wer hat Zelthaken und -Schnuere erfunden??!! :angry:
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 09:47 von maddy.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
06 Feb 2011 16:06 #174264
  • maddy
  • maddys Avatar
  • Beiträge: 1747
  • Dank erhalten: 877
  • maddy am 30 Jan 2011 15:27
  • maddys Avatar
Tag 5: Samstag, 14 August 2010
Ameib Ranch, Bull’s Party 16 km, Phillip’s Cave 11 km

Ist doch typisch ‘birder’: die kurze Morgenfahrt zu Bull’s Party und Elephant head hat ewig gedauert, da wir jede Menge Voegel sahen unterwegs! White-tailed Shrike, viele Rosy-faced Lovebirds, Marico und Dusky Sunbird (a first!), Swallow-tailed Bee-eater. Hunderte von Dassies in den Felsen, am Boden, und sogar in den Baeumen – das sollten doch Rock Hyrax sein…



Und dann die Bull’s Party. Wow! Wieviele Steine und Felsen kann man Fotografieren?? Alle, natuerlich, und das mehrere male, und von allen Seiten auch noch!! Was fuer ein phantastischer Ort – da fuehlt man sich so richtig klein!



Nach einem brunch bestehend aus Speck, Eiern, Tomaten und Pilzen auf der Geburtstagsgeschenk-Braai-Pfanne gekocht, versuchten wir uns in Vogelfotografie – leider nicht mit besonders viel Erfolg. Aber das kommt noch!



Am Nachmittag fuhren wir zum Parkplatz fuer die Wanderung zu Philips Cave. Ein 2 km walk rauf und runter ueber zwei Berghaenge, Colin das ‘spring chicken’ ging hoch bis zur Hoehle, wo er 3 weitere Wanderer antraf, kaputt und rot-gesichtig auf dem Ruecken liegend… (sie haben’s ueberlebt.) Ich habe halbwegs aufgegeben da mir die Huefte zu viele Probleme machte. Die Wanderung vom Campsite aus waere unter Umstaenden einfacher gewesen….



Heute war Waschtag – das ist ja so einfach: Wasser, Waschpulver und Kleider in den Plastikeimer, Deckel drauf, hinten ins Auto packen und auf eine Fahrt gehen. Bleibt nur noch bei der Rueckkehr ins Camp ausspuelen und aufhaengen – und es ist unglaublich wie schnell die Waesche trocknet hier - aber unsere Lippen und Haende auch!!

Am spaeten Nachmittag sahen wir etliche Kudu und Springboecke, die uns unsere Ansicht ‘da hat’s ja keine Tiere ausser Dassies’ aendern liessen.
Fuhren noch schnell zum Elephant’s Head zurueck zum schauen, ob das Licht eventuell besser ist nachmittags, fuer Fotos, waren dann aber beinahe zu spaet!



Neue Voegel: Dusky Sunbird, Chestnut Weaver (non-breeding Federkleid, leider), African Hawk Eagle, White-tailed Shrike, Cinnamon-breasted Bunting, und die westliche Rasse (mit einem weissen Augenstreifen) des Fiscal Shrike.

Zwei oder drei der Esel, die ausserhalb des camp site Zaunes grasen, sind beige mit hellen Zebra streifen an den Beinen – wir haben seither gelernt, dass das Abkommen sind vom African Wild Ass (afrikanischen Wild Esel), die hier vor einiger Zeit eingefuehrt wurden!



Dinner: Roast beef, potatoes and peas – wir leben wie die Koenige hier! Ist doch toll, mit einem Hobby-koch verheiratet zu sein!
Und wir sitzen immer noch hier in unseren T-shirts…

Unterkunft: Ameib Ranch camp site

Battery recharge drive: 27 km

Haben diesmal den Sonnenuntergang gerade noch erwischt!



Highlight: White-tailed Shrike, die Landschaft, die Felsen…
Lowlight: Ueberfahrenes Dassie mitten auf dem Track; verrueckte Touristen in Zeitnot, rasen wie die Wilden ins Camp zurueck…
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 09:47 von maddy.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
08 Feb 2011 12:03 #174552
  • maddy
  • maddys Avatar
  • Beiträge: 1747
  • Dank erhalten: 877
  • maddy am 30 Jan 2011 15:27
  • maddys Avatar
Tag 6: Sonntag, 15 August 2010
Ameib – Swakopmund, via Spitzkoppe 255 km, plus Walvisbay birding and Swakopmund dinner: 153km

Der Trailer war gepackt und reisefertig um 08h30 – wir mussten nur noch schnell den Skorpion fotografieren, der sich unter das Rad zur Ruhe gelegt hatte. Hmm, bin froh hatte ich davon nicht vorher gewusst. Ich weiss zwar nicht was das war, er war zwar klein, aber gemuetlich hat er nicht ausgeschaut!



Als day visitors besuchten wir die Spitzkoppe. Wir nahmen den Weg hintenrum (D1930) und kamen von Norden.



Leider bekamen wir keine Karte, aber der GPS half, und so auch die Wegbeschreibung des guide zum Rock Arch. Was fuer ein wunderschoener Ort!



Aber es ist wirklich schade, dass diese camp sites keine Toiletten haben, da anscheinend viele Camper keine Ahnung haben wie dieses Problem richtig zu loesen. Da haengt dieser haessliche Geruch vielerorts…. Das ist der einzige Grund warum wir hier nicht uebernachtet haben. Aber die Lage der verschiedenen Camp sites ist grandios!

Wir verliessen Gross Spitzkuppe durch den ‘Hintereingang’ zur Klein Spitzkuppe, und hielten in der Mitte von nirgendwo an um den Kaffee und die Sandwiches zu geniessen.



Wir fuhren weiter nach Sophia Dale, durch richtige Wuestenlandschaften.



Wir kamen um 14h00 dort an, und stellten das Zelt auf. Um 15h00 fuhren wir weiter nach Swakopmund, um dort ein paar Sachen einzukaufen.
Pick n’Pay ist den ganzen Tag offen an einem Sonntag! Der Deutsche Buchladen allerdings war leider schon geschlossen.
Dann fuhren wir weiter nach Walvisbay, zwischen dem Meeresufer und richtigen Sandduenen. Wunderschoenl!



Wir fuhren zum suedlichen Ende der Lagune, da wo das Salzwerk ist, und waren recht enttaeuscht ueber die grosse Distanz zwischen uns und den Voegel! Trotzdem sahen wir 10 oder 11 verrschiedene Arten, aber auch welche die zu weit weg waren um sie genau zu identifizieren (wie zum Beiaspiel die Kormorane, und der Turnstone?)
Auf dem Rueckweg machten wir ein paar nicht allzuschlechte Fotos von den Caspian Terns!



Der Sonnenuntergang wurde abgehalten gerade bevor wir nach Swakopmund



zurueckkamen. Wir fuhren zurueck ins Camp, um Manuela und Manfred zu treffen, die vorher nicht da waren. Dann gings wieder zurueck nach Swakopmund zum Abendessen in der Kupferpfanne (ist nicht nur ein Restaurant, aber auch ein Museum!) Die Menu Auswahl ist gigantisch, da ist was fuer jedermann und mehr, aber es ist auch recht teuer! Abr was solls, das macht heute nichts: Happy Anniversary! :) Oryx fillet mit Rotwein Pfeffer Sauce, Rotkraut und Spaetzle, und Springbok Medallions mit Roesti, und Rotkraut. Dinner war superb! (N$500 fuer 2!)
Wir kamen nachhause, tranken noch ein Glas Wein, und fielen ins Bett, muede und happy!

Voegel waren recht rar heute, wir sahen nur einen Neuen, ein Rock Kestrel, an der Spitzkoppe!
Total Vogelarten bis heute: 91



Unterkunft: Sophia Dale, camping, N$80 pp/pn, cash only



Trip: 255 km 5 Std 20 min, Walvisbay birding 3 Std
Eintritt day visitors zur Spitzkoppe: N$90 ($40 p/p plus $10 fuer’s Auto)

Highlights: Gross Spitzkoppe, vor allem der Arch. Und das Nachtessen. Und die Caspian Terns!
Lowlights: die Wasservoegel waren zu weit weg!
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 09:48 von maddy.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Günter Franz