franzicke2’085 Beiträge · seit 201219. Apr. 2016 ·
Sag mal Sabine, du bist wirklich sicher, dass das hier nicht schon das Beste ist? Mir gefällt das nämlich schon ziemlich allerbestens! (und lässt mich doch ein wenig ins Grübeln kommen, ob die Entscheidung richtig war, im Januar am Kap wirklich ganz auf Addo und Co zu verzichten 😐 ) Danke fürs Teilen und viele Grüße Ingrid
Liebe Sabine, Was soll ich noch schreiben. Ein wunderschöner Tag der besser nicht hätte sein können, oder? Tolle Unterkunft, wunderschöne Tiere, die 2 Loewen - der Hammer. Und dann noch der Gute Nacht Gruß - perfekt.
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201420. Apr. 2016 ·
Guten Morgen,
vielen Dank für die Bestimmungshilfen liebe Konni und Matthias 🙂
@ Ingrid: wir sind ja schon fast am Ende der Reise 😉 Daher gehört diese Kapitel schon mit zum Besten 😎 Uns hat der Abschluss in dieser Gegend in dieser Gegend gut gefallen. Wir hätten nicht darauf verzichten wollen. Aber man muss sich ja auch immer noch etwas für ein nächstes Mal aufheben. Und Eure Erlebnisse in Tansania sind ja fast nicht zu toppen!
@ Netti: Es kommt schon noch was! Leider schaffe ich es vielleicht erst morgen oder am Freitag den Bericht vorzusetzen. Danke Dir!
toller Reisebericht und eure Unterkunft - wow! Ist schon notiert, genauso wie weitere Anregungen aus deinem Bericht. Besonders reizvoll finde ich übrigens auch den Backpacker. Hab gleich mal noch ein wenig gegoogelt und bin begeistert, nur vom Alter her passen wir da wohl nicht mehr rein 🙁 Dein Sohn hat jedenfalls Geschmack. Zumindest auf einen Kaffee werden wir dort aber vorbeifahren, wenn es uns nochmal in die Gegend verschlägt.
vielen Dank für Deinen schönen Bericht. Ich habe besonders aufmerksam den bisher letzten Teil gelesen, weil wir sind schon dreimal mit Begeisterung im Woodall gewesen sind - und zwar genau in derselben Suite. Allerdings habe ich die bewußt gebucht, denn wir sind 2 BR gewohnt. Aber ich finde, dass die Küche mit der schönen Terrasse an dem urigen kleinen See schon ein wenig mehr Freudengebrüll verdient hat. Für uns ist Woodall eines der schönsten Flecken im südlichen Afrika. Allerdings erinner ich nicht die von Dir als sehr schlecht geschilderte Anfahrt - aber wir haben auch immer 4x4.
Natürlich wecken auch viele andere der von Euch besuchten Plätze unsere Erinnerung - und unseren Neid.
Ich wüsche Euch eine weitere grandiose Reise mit nur angenehmen Erlebnissen.
Hallo Sabine, eigentlich habe ich nur etwas gesucht im Forum und bin dabei ganz fasziniert an deinem tollen Bericht hängen geblieben. 😄 🙂 Diese Tour (etwas abgewandelt) haben wir im letzten Jahr unternommen, du hast so viele Erinnerungen geweckt. Vielen Dank dafür! Jetzt bin ich natürlich auch auf die letzten Tage noch ganz gespannt!
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201420. Apr. 2016 ·
Beatnick schrieb:Hallo Sabine, toller Reisebericht und eure Unterkunft - wow! Ist schon notiert, genauso wie weitere Anregungen aus deinem Bericht. Besonders reizvoll finde ich übrigens auch den Backpacker. Hab gleich mal noch ein wenig gegoogelt und bin begeistert, nur vom Alter her passen wir da wohl nicht mehr rein 🙁 Dein Sohn hat jedenfalls Geschmack. Zumindest auf einen Kaffee werden wir dort aber vorbeifahren, wenn es uns nochmal in die Gegend verschlägt. Liebe Grüße, Bettina
Hallo Bettina, ich stöbere auch gerne in Reiseberichten, insbesondere für die Planung unserer Reisen konnte ich in diesem tollen Forum immer wertvolle Hinweise finden 🙂 . Bei unserer Ankunft im Backpacker sind gerade Gäste abgereist, die waren definitiv keine 30 mehr 😉 Aber ich denke auch, dass das junge Publikum dort eher überwiegt 😛 .
Bernd schrieb:Hallo Sabine, Aber ich finde, dass die Küche mit der schönen Terrasse an dem urigen kleinen See schon ein wenig mehr Freudengebrüll verdient hat. Für uns ist Woodall eines der schönsten Flecken im südlichen Afrika. Allerdings erinner ich nicht die von Dir als sehr schlecht geschilderte Anfahrt - aber wir haben auch immer 4x4.Natürlich wecken auch viele andere der von Euch besuchten Plätze unsere Erinnerung - und unseren Neid. Ich wüsche Euch eine weitere grandiose Reise mit nur angenehmen Erlebnissen. Gruß, Bernd
Hallo Bernd, Danke Dir! Uuups 😮 – damit keine Missverständnisse aufkommen – die Küche war natürlich ausgezeichnet und das sollte auch Erwähnung finden. Da werde ich in der Fortsetzung unserer Begeisterung Ausdruck verleihen 😎. Allerdings haben wir in der Agulhas Country Lodge mindestens genauso vorzüglich gespeist 😉 Am Teich werde ich im nächsten Kapitel einige Zeit verbringen. Das Ambiente im Woodall hat uns sehr begeistert! Zur Anfahrt sollte ich vielleicht erwähnen, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Unser Navi hat uns „hintenrum“ geschickt und andere Gäste wohl auch. Diese Pad ist definitiv nicht besonders gut. Es gibt allerdings die Möglichkeit einen wesentlich kürzeren Weg zu nehmen (haben wir aber erst beim Gamedrive gesehen ;)), der ganz easy ist.
tiggi schrieb:Hallo Sabine, eigentlich habe ich nur etwas gesucht im Forum und bin dabei ganz fasziniert an deinem tollen Bericht hängen geblieben. 😄 🙂 Diese Tour (etwas abgewandelt) haben wir im letzten Jahr unternommen, du hast so viele Erinnerungen geweckt. Vielen Dank dafür! Jetzt bin ich natürlich auch auf die letzten Tage noch ganz gespannt! Liebe Grüße Biggi
Liebe Biggi, ich freue mich, dass Du bei uns hängengeblieben bist! Dein Reisebericht war quasi die Vorlage für die Buchung dieser unserer Reise! Ich habe in der Planungsphase alle Berichte entlang der Gardenroute durchstöbert und gerade bei Euch viele Anregungen gefunden! Danke Dir nochmal dafür!
Leider bin ich diese Woche beruflich ziemlich eingebunden und es geht im Bericht vermutlich erst am Freitag weiter! Bis dahin nochmals lieben Dank für Euer Interesse, die vielen positiven Kommentare und natürlich auch den Danke-Buttton-Drückern! Liebe Grüße Sabine
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201422. Apr. 2016 ·
27.2.2016 „Off-Tag“ im Paradies
An diesem Morgen lassen wir es ganz gemütlich angehen. Merlot und Bubbles schauen schon vor dem Frühstück bei uns vorbei und wir beschließen, heute die Seele baumeln zu lassen 🙂.
Da wir die nächsten Tage noch ausreichend Game Drives erleben werden, wollen wir das Ambiente hier einfach nur genießen. Schon das Frühstück ist ein Highlight – wir beginnen den Tag gemütlich am Teich sitzend und von Vogelgezwitscher umgeben. Es gibt eine riesige Auswahl an hausgemachte Marmeladen und leckeres frisches Obst.
Dieser Ort lädt förmlich zum "Chillen" ein und auch Merlot scheint hier ein entspanntes Hundeleben zu haben 😛
Gleich nach dem Frühstück frage ich nach einem Termin für eine „African Wood Massage“, glücklicherweise ist noch ein Termin frei. Schon beim Betreten des Spa-Bereiches fällt man unweigerlich in den Entspannungsmodus 🤪
Der Behandlungsraum ist herrlich stimmungsvoll beleuchtet und ein Duft von Aromen liegt in der Luft. Bei der African Wood Massage werden die Rythmen Afrikanischer Tänze verbunden mit einer stretchenden Massagetechnik, bei der neben warmem Ölivenöl und Shea Butter auch afrikanische Holzinstrumente eine Rolle spielen. Einfach nur Himmlisch!
Nach dieser herrlichen Massage leiste ich meinem Mann, Rob und Irma am Pool Gesellschaft:
Um die Mittagszeit machen wir es uns zunächst in unserem privaten Garten gemütlich und naschen von unserem Obstkorb. Am Nachmittag suche ich mir dann ein schönes Plätzchen am Teich, in der Hoffnung ein paar Piepmätze zu entdecken.
Alle meine Entchen sind schon am Teich versammelt 🙂
Witwenpfeifgans Gelbschnabelente
Knob-billed Ducks-Höckerenten (letztes Foto im Hintergrund eine weibliche Southern Pochard-Rotaugenente) - Danke wieder einmal an Matthias!
Die Nicht-Schwimmer haben sich irgendwie alle in den Bäumen und dem dichten Schilf versteckt 😗. Leider kann ich deshalb nicht viele entdecken.
Trauerdrongo
Bully Canary-Schwefelgirlitz
Von diesen farbenprächtigen Oryx -Webern (Southern Red Bishop) gibt es hier sehr viele . Leider gelingt mir kein gutes Foto, da sie kaum stillhalten 😣
Und zum Schluss noch ein Täubchen (Cape Turtle):
Später spaziere ich noch ein wenig durch den in allen Farben blühenden Garten:
Auch dieser Tag geht viel zu schnell vorüber und es wird schon bald Zeit für das Dinner 🙁
Unser Menu des heutigen Abends ist wie auch am Vorabend wieder ein Gedicht! Freunde der Kulinarik kommen hier ganz sicher auf ihre Kosten. Die Kompositionen sind eine wahrer Gaumenschmaus 😎
Das schöne Speisezimmer liegt direkt am Teich und Abends kann man das herrliche Ambiente bei geöffneten Türen und Kerzenschein genießen.
Später genehmigen wir uns auf der schönen Veranda noch einen Absacker und auf unserem Zimmer erwartet uns wieder ein aufgedecktes Bett, Kerzenlicht und ein Gruß für die Nacht 🙂
Hier könnten wir es gut und gerne noch ein paar Tage aushalten! Wir bedauern es sehr, dass wir schon wieder weiter müssen und wir kommen sicher eines Tages wieder!
Morgen fahren wir nur wenige Kilometer weiter zur letzten Station unserer Reise. In den kommenden Tagen erwarten uns Buschfeeling pur sowie interessante Begegnungen mit Mensch und Tier!
Hallo Sabine, ich folge gespannt deinem Bericht über eine Region in SA, die wir noch nicht kennen. Eure letzte Unterkunft werde ich mir schonmal merken. Jetzt bin ich auf eure Erlebnisse im Addo gespannt! Gerade auch, weil der Titel ja so neugierig macht.
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201423. Apr. 2016 ·
H.Badger schrieb:Hallo Sabine, ich folge gespannt deinem Bericht über eine Region in SA, die wir noch nicht kennen. Eure letzte Unterkunft werde ich mir schonmal merken. Jetzt bin ich auf eure Erlebnisse im Addo gespannt! Gerade auch, weil der Titel ja so neugierig macht.
LG Badger
Herzlich Willkommen Badger!
den Addo werden wir in der nächsten Etappe nur noch durchfahren. Unser nächstes Ziel ist das Amakhala Reserve, daher haben wir auf eigene Prischfahrten im Addo verzichtet.
ich habe soeben die letzten Tage "aufgeholt" und bin total begeistert!!! 😁 Neben dem Backpacker stehen nun noch zwei weitere Punkte auf der Planungsliste... 😗
Die Elefanten Bilder machen mich gerade ganz sentimental - ich habe jetzt echt Fernweh... 😕 Und die Gute-Nacht-Zettel sind ja wirklich herzallerliebst... 😊
Schade, dass ihr bei dem Storm River Mouth soviel Pech mit dem Wetter hattet, denn die Wanderung zum Aussichtspunkt ist schon sehr schön.
Ich bin sehr gespannt auf eure kommenden Tage und freue mich auf eure Bush-Abenteuer! 🙂
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201426. Apr. 2016 ·
Fortuna77 schrieb:Hallo Sabine,
ich habe soeben die letzten Tage "aufgeholt" und bin total begeistert!!! 😁 Neben dem Backpacker stehen nun noch zwei weitere Punkte auf der Planungsliste... 😗
Die Elefanten Bilder machen mich gerade ganz sentimental - ich habe jetzt echt Fernweh... 😕 Und die Gute-Nacht-Zettel sind ja wirklich herzallerliebst... 😊
Schade, dass ihr bei dem Storm River Mouth soviel Pech mit dem Wetter hattet, denn die Wanderung zum Aussichtspunkt ist schon sehr schön.
Ich bin sehr gespannt auf eure kommenden Tage und freue mich auf eure Bush-Abenteuer! 🙂
Viele liebe Grüße, Nadja
Hallo Nadja, schön, dass Du wieder aufgeholt hast - es geht auch gleich weiter 😉
Liebe Grüße Sabine
@all: Vielleicht kann noch jemand helfen, meine schwimmenden und fliegenden unbekannten Piepmätze zu bestimmen 😛 Danke schon mal 😉
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201427. Apr. 2016 ·
28.2.2016 Ankunft im Busch - Amakhala Woodbury Tented Camp
Heute heißt es Abschied nehmen von diesem kleinen Paradies. Wir genießen ein letztes Mal das sehr leckere Frühstück und das ausnehmend schöne Ambiente.
Unsere sehr kurze Fahrt führt uns zunächst mitten durch den Addo und ab und zu sehen wir linker Hand Elefanten und Giraffen. Wir nehmen zunächst die R335 quasi quer durch den Addo und dann die R342 in Richtung Paterson. Diese Gravelroad führt uns entlang des Shamwari Game Reserves und auch hier sind in weiter Ferne einige Tiere zu erkennen.
Begegnung am Straßenrand:
Auf der N2 angekommen wissen wir nicht so richtig ob links oder rechts, da Frau Navi die Unterkunft nicht kennt und auch die Wegbeschreibung unserer Agentur auf einer anderen Streckenführung beruht 😕. Grobe Richtung soll wohl Grahamstown sein. Wirklich sicher sind wir allerdings nicht, denn die Zufahrt müsste eigentlich hier irgendwo sein 🤨. Daher irren wir zunächst auf der N2 in beide Richtungen, bis wir dann glücklicherweise irgendwann die richtige Zufahrt finden 🙂.
Wir passieren das Gate des Reserves und auch hier erwartet uns eine kurze aber richtig üble Pad zum Tented Camp 😈.
Das Amakhala Reservat am Bushman’s River gelegen trägt den Yhosa-Namen für Aloen. Es wurde 1999 als ein gemeinsames Naturschutzgebiet gegründet. Das Tented Camp liegt zwar relativ nah an der N2 – man hat allerdings das Gefühl mitten im Busch gelandet zu sein. Hier haben wir – zum ersten Mal auf dieser Reise – wirklich das Gefühl in AFRIKA zu sein 🙂!
Sehr herzlich werden wir von Nikki empfangen. Unter Akazienbäumen im Mittelpunkt des Camps befindet sich ein offener Aufenthalts– und Essbereich, wo man sich entspannen und mit Glück Wild direkt vom Deck aus beobachten kann. Auf dem schönen Aussichtsdeck mit herrlichem Blick in die offene Grassavanne nehmen wir bei einem kühlen Begrüßungsgetränk zunächst einmal Platz.
Nikki erläutert den Tagesablauf im Camp und gibt uns einige Informationen zur Geschichte des Reservates. Das Reserve wurde im Jahr 1999 von Giles und Richard Gush zusammen mit vier weiteren Nachfahren der frühen Siedlerfamilien aus dem Jahre 1820 in diesem Gebiet gegründet. Das Farmland wurde zusammengelegt, so dass zusammenhängende 7500 ha entstanden und wieder in den wilden Ursprungszustand rekultiviert. Seit dieser Zeit entwickelt sich Fauna und Flora wieder natürlich. Nun sind hier auch wieder Elefanten, Rhinos, Springböckchen, Schakale und Caracals aber auch Geparden auf dem Land zu finden, das sie bereits durchstreiften, bevor die Siedler um 1700 hier ankommen sind.
Im Jahre 2002 haben die Besitzer begonnen ein kleines, aber eher unübliches Lodgekonzept zu verwirklichen. Man nutzte die Planenwagen aus dem 19. Jahrhundert als Schlafzimmer und schon wenig später stellte sich heraus, dass diese Idee zwar romantisch aber wenig praktikabel war. Nicht umsonst waren die frühen Pioniere sehr darauf bedacht, schnellstmöglich feste Unterkünfte zu bauen. Also wurden kurz darauf die Lodge und das Tented Camp Reserve installiert. Heute wird die Arbeit des Managements von umliegenden Universitäten unterstützt und die Forschungsarbeiten der Amakhala Foundation werden von Dr. Jennifer Gush geleitet.
Man merkt sofort, dass hier eine komplett andere Atmosphäre als in den Luxusunterkünften herrscht. Das gefällt uns auf Anhieb 🙂! Die Mahlzeiten werden gemeinsam in großer Runde eingenommen und man bekommt so unweigerlich Kontakt zu den anderen Gästen. Während unseres Aufenthaltes hatten wir durchweg interessante und nette Begegnungen.
Zwischenzeitlich werden wir von Nikki abgeholt und zu unserem Zelt geführt. Ist das nicht herrlich!?
Unser Bad 😎
Auch hier fehlt es an rein gar nichts! Es gibt insgesamt 7 Safari-Zelte, die alle in großem Abstand voneinander angeordnet sind. Leider liegt unser Zelt nicht mit Blick in die offene Savanne, sondern mitten im Busch, was aber nicht weiter dramatisch ist - wir gucken dafür auf blühende Büsche 😎
Einzig wirklich problematisch ist für mich die Toilette außerhalb des Zelts. Da hoffe ich in der Dunkelheit auf keine ungebetenen Gäste 🤩!
Inmitten des Camps befindet sich ein kleiner, herrlich erfrischender Pool. Wir machen es uns aber zunächst wieder auf dem Aussichtsdeck gemütlich.
In den privaten Game Reserves bucht man üblicherweise ein Rundum-Sorglos-Paket. So erwarten uns in den nächsten Tagen nicht nur volle Verpflegung, sondern auch zwei geführte Pirschfahrten am Tag 😉.
Schon bald wird es Zeit für unser Lunch, das alle Gäste gemeinsam auf dem Aussichtsdeck einnehmen. Die Auswahl ist reichlich und sehr lecker. Es gibt kleinere Gerichte wie Salate, Geflügel, Pasta und ein ausgezeichnetes von Mama Cikiswa selbst gebackenes Brot. Zum Lunch lernen wir auch die anderen Gäste kennen - ein englisches und ein irisches Ehepaar sowie eine Gruppe junger Leute aus Schweden.
Sehr schnell kommen alle ins Gespräch und wir bemerken zunächst gar nicht, dass das Mittagessen wohl auch einen weiteren Gast angelockt hat.
Von uns völlig unbemerkt hat sich ein Eli herangeschlichen:
Von Elefantenbesuch in Camps habe ich bislang immer nur im Forum gelesen – und jetzt sind wir tatsachlich live und in Farbe dabei 🤩!
Um 15.00 Uhr geht es dann endlich los zur ersten Pirschfahrt im Reserve
fotomatte2’534 Beiträge · seit 200927. Apr. 2016 ·
Hi Sabine,
habe nun mal in mein Buch geschaut und liefere für die ( unscharfe ) braune Ente hinter der Höckerente eine weibliche Southern Pochard-Rotaugenente nach. Das rote Auge allerdings hat nur das Männchen.
Beim Girlitz wage ich Mabe zu widersprechen. Der dunkle Scheitel, der dunkle Brustbereich, vor allem aber die Gesichtsmaske sprechen eindeutig für einen Bully Canary-Schwefelgirlitz.
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201427. Apr. 2016 ·
fotomatte schrieb:Hi Sabine,
habe nun mal in mein Buch geschaut und liefere für die ( unscharfe ) braune Ente hinter der Höckerente eine weibliche Southern Pochard-Rotaugenente nach. Das rote Auge allerdings hat nur das Männchen.
Beim Girlitz wage ich Mabe zu widersprechen. Der dunkle Scheitel, der dunkle Brustbereich, vor allem aber die Gesichtsmaske sprechen eindeutig für einen Bully Canary-Schwefelgirlitz.
Grüsse, Matthias
Guten Morgen Matthias,
vielen Dank 🙂 🙂 Ich habe den Bully Canary-Schwefelgirlitz und die weibliche Southern Pochard-Rotaugenente nachgetragen 🙂
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201428. Apr. 2016 ·
28.2.2016 Erste Pirschfahrt - Elefanten satt
Um Punkt 15.00 Uhr treffen wir uns im Gemeinschaftsbereich und geben noch unsere Getränkebestellung für den Sundowner unterwegs auf. Als unser Nature Guide für die kommenden Tage stellt sich Ryan vor, ein sehr sympathischer junger Mann, der uns ein ganz klein bisschen an unseren Sohn erinnert 🤪.
Mit von der Partie auf unserem alten und echt klapprigen Landy sind die beiden Ehepaare aus Irland und UK sowie ein weiteres junges Pärchen, das gerade noch rechtzeitig und völlig abgehetzt in letzter Minute ankommt. Endlich kann es losgehen 🙂
Als erstes treffen wir auf ein prächtiges Eland 🙂
Auch Gnus sind hier in großer Zahl zu finden, wobei ich Ryan schon fast nötigen musste für ein Foto anzuhalten (hier scheint man NICHT für Gnus zu halten) 😐
Diesem stattlichen Büffel werden wir fast täglich begegnen – er scheint an dieser Stelle seinen Stammplatz zu haben und nicht besonders bewegungsfreudig zu sein 😄
Die Kuhantilope schaut irgendwie recht dämlich drein 🤪
Wir freuen uns immer über den Anblick von Impalas 🙂
Auch die ersten Rhinos lassen nicht lange auf sich warten – mein Mann freut sich besonders, da er letztes Jahr in Namibia nur eines dieser beeindruckenden Tiere für einen kurzen Moment erspähen konnte 😗
Schon bald kommen wir am Bushman’s-River an, an dem sich eine größere Eli-Herde mit Nachwuchs tummelt. Hier herrscht eine besonders schöne und friedliche Stimmung.
Granny, Mum und Little-Eli 😘
Auch Wasserprusten will gelernt sein 😄
Hier gibt es reichlich Nahrung und Wasser – ein wahres Paradies!
Elefanten in solch dichtem Blätterwerk haben wir noch nicht gesehen:
Da es schon recht spät ist, müssen wir für den Heimweg ein wenig Gas geben 😗 An den Rhinos können wir allerdings nicht einfach vorbeifahren 😛
Es wird schon bald dunkel und in der Dämmerung hätten wir sie fast nicht entdeckt - nur die Öhrchen lugen aus dem Gras 😮
Auf der Fahrt zurück zum Camp färbt die untergehende Sonne den Himmel über dem alten Farmhaus blutrot:
Im Camp kommen wir erst nach Einbruch der Dunkelheit wieder an. Dort erwartet uns ein Lagerfeuer und heißer Kakao mit einem Schuss Amarula! Den können wir jetzt gut gebrauchen, denn wir sind trotz warmer Jacken und Decken ziemlich durchgefroren 🙄
Da wir spät dran sind, treffen sich alle wenige Minuten später wieder zum Dinner. Einer der Nature Guides ist beim Abendessen immer dabei – heute ist es Kathi, die vor einigen Jahren ihren Traum verwirklicht hat und Deutschland den Rücken gekehrt hat. Bevor sie ganz nach Südafrika ausgewandert ist, hat sie schon während ihres Urlaubs als Freiwillige im Reservat gearbeitet.
Das Abendessen ist schmackhaft, wenn auch keine kulinarische Offenbarung. Hier kann aufgrund der einfachen Gegebenheiten nicht alles frisch zubereitet werden, daher wird ein Teil der Speisen von der Lodge angeliefert und zu einem kleinen Teil Convenience-Produkte verarbeitet. Dennoch gibt es aus unserer Sicht absolut nichts zu auszusetzen!
Das komplette Team in diesem Camp ist super nett und engagiert - besonders positiv fällt uns Andile auf, der die Gäste tagsüber betreut 🙂. Übrigens ist es beruhigend zu wissen, dass in der Nacht immer einer der Angestellten für Notfälle im Camp anwesend ist 😗.
Nach dem Dinner führt unser Weg zum Zelt entlang eines spärlich beleuchteten Kiesweges durch die Dunkelheit – spätestens jetzt kommen die Taschenlampen zum Einsatz, die als Gastgeschenk im Zelt bei unserer Ankunft bereit lagen.
Auch hier wurde das Zelt für die Nacht für uns vorbereitet. Das Licht brennt und die Betten wurden aufgedeckt. Auf dem Bett finden wir eine Gute-Nacht -Geschichte: „Why the Bat flies at Night“ 🙂.
Den Rest des schönen aber kalten Abends verbringen wir auf der Veranda vor unserem Zelt. Über uns der sternenklare Himmel wie es ihn nur in Afrika gibt. Wir scheinen mitten im Himmelszelt zu sitzen, so hell leuchten die unzähligen Sterne über uns. Um uns herum nur der Busch mit all seinen Geheimnissen und Geräuschen. Das ist Afrika! 🤩
Später erfreuen wir uns an dem Luxus einer Heizdecke in unserem Bett 🤪 und lauschen noch eine ganze Weile dem Geräusch des Windes, der das Buschwerk um uns durchstreift. Und so verbringen wir unsere erste Nacht in einem Zelt in Afrika!
Morgen beginnt ein neuer Tag im Busch zu sehr früher Stunde mit einem Early Morning Drive im Nebel!