Kapitel 6
Mittwoch, 26.12. 2013 –
Sabi Sands Game Reserve (Sabi Sabi Little Bush Camp)
oder auch: „Hey! – There’s a leopard behind you!“
Teil IIIWo waren wir stehen geblieben? - Ah ja bei Maxabeni 🙂 ! Ihr erinnert euch:

Gepunktet, stattlich, mit einer Ausstrahlung, die alle Frauenherzen nur so dahin schmelzen lässt? (so ganz nebenbei: In Kenia hätte ich tatsächlich die perfekte Leodame für ihn gefunden 😗 - das würde so süße Leobabys geben 😄 ) Und in diesem Moment auf uns zu laufend? 🤩
Eine kleine Warnung sei nun voraus geschickt: Wer allergisch auf sexy, gepunktete Großkater reagiert bitte nicht weiterlesen 😎 - es folgen nämlich ausschließlich Maxabeni-Fotos 😗 ... ich konnte mich nämlich nicht entscheiden, welche nun die Allerschönsten sind ... da müsst ihr nun also durch 😎 !
Also Maxabeni ... zuerst auf uns zu schreitend ... entschied sich dann allerdings, dass die davon eilenden Gnus doch ein klein wenig spannender waren, als die komischen Touris im Auto. Weswegen er sich lieber in Richtung eines einzeln stehenden Baums hielt - ein bisschen Deckung ist halt doch besser als gar keine 😁 ...

Grant wollte schnell den Wagen umstellen, weil er meinte von der anderen Seite einen besseren Blick auf unseren Lieblingsleo zu haben (wie viel besser sollte uns erst ein paar Minuten später klar werden 😉 ) - beim Umparken entstand dieses Foto, was ich persönlich unglaublich schön finde ... Maxabeni beim Ausschau halten 🙂

Und hier der Maxabeni von unserer neuen Parkposition aus gesehen 🙂

Der Leopard ließ sich in keinster Weise von den beiden Autos aus der Ruhe bringen, noch immer fixierte er die Gnus in der Ferne, so als würde er sich überlegen, ob sich die Anstrengung einer Jagd vielleicht doch noch lohnen würde.

Die Frage war scheinbar nicht so einfach zu beantworten, denn Maxabeni ließ sich Zeit - sehr zu unserer Freude! Nach einigen Minuten wendete er plötzlich und verschwand hinter dem Baumstamm - wir verabschiedeten uns innerlich schon - da rief Grant plötzlich: "He's jumping on the tree!" 🤩
Was guckst du?
😁 
Wie gesagt, ich kann mich nicht entscheiden, welches Foto mir am Besten gefällt, er guckt überall so Maxabeni-esk 😄 !

Dann war auch schon der ganze Kater auf dem Baum - immer noch die Gnus am Horizont fixierend!

Ist er nicht einfach zum Dahinschmelzen? 😊

Serviceorientiert wie Maxabeni nun mal so war, bleib er auch ganz lange in dieser Position stehen, sodass alle Fotos von nur jeder erdenklichen Position und Winkel machen konnte 😄

Dann entschied er sich, dass die Position zum Gnu-Gucken noch nicht ideal war - viel besser böte sich dazu die eine Astgabel an. Aber gemächlich die Astgabel entlang laufen, kann ja jeder - Maxabeni schlich sich stattdessen auf die Astgabel (vielleicht war das so eine Art Trockenübung 😄 ) ...

Für uns Touris jedenfalls ein wunderbares Unterhaltungsprogramm 🙂

Nachdem die Anschleich-Trockenübung abgeschlossen war und ein schönes Plätzchen gefunden war, musste sich unser gepunkteter Großkater erst einmal Ausruhen 🙂

Wie schön! 😁

Aber auch hier bot uns Maxabeni weiterhin großes Kino ... Ausruhen geht nämlich in verschiedensten Formen...ganz locker...

... hoheitsvoll blickend 😄 ...

... oder einfach nur gechillt abhängend 😎

Was für ein Schauspiel!

Und wir, wir saßen mit einer Mischung aus totaler Begeisterung, Ehrfurcht und Faszination im Wagen und waren überglücklich diesem wunderschönem Tier so nah sein zu dürfen! 🙂
Später zu Hause habe ich dann beim Betrachten der Fotos festgestellt, dass wir vom ersten Auftauchen Maxabenis im Nieselregen (der kurz später übrigens aufhörte - auch das Wetter war uns an diesem Nachmittag wohl gesonnen) bis zum Zeitpunkt, als wir uns von ihm verabschiedeten, vergingen fast 75 Minuten 🙂 . Hätte mir vor diesem Urlaub jemand erzählt, dass ich mal über eine Stunde lang aus bester Position heraus einen wunderschönen Leoparden beobachten darf - ich hätte es nicht geglaubt!
Nach einer Weile schien Maxabeni seine Liegeposition unbequem...

... und er ging einen Ast weiter oben auf Suche nach der perfekten Liegemulde 🙂

Nachdem zwischenzeitlich das britische Hochzeitspaar angefragt hatte, ob es möglich wäre Fotos von ihnen mit Leo im Baum zu machen, beschlossen wir "das Feld zu räumen" - wir hatten ein so tolles Erlebnis mit Maxabeni gehabt, nun sollten ihn auch die anderen bestaunen können. Grant verabredete noch kurz mit einem anderen Guide, dass dieser uns Bescheid geben solle, falls der Leopard doch noch auf Jagd gehen sollte und dann hieß es Abschied nehmen...

Bevor wir weiter fuhren, wollte Grant jedoch schnell noch eine Runde mit dem Wagen um den Baum drehen ... damit die Maxabeni-Entwöhnung aber nicht gar so hart fällt, bekommt ihr die dabei entstandenen letzten vier Leo-Fotos im nächsten Teil 😉 !
Liebe Grüße
Steffi