BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200919. Dez. 2022 · #1
Liebe Fomis, nachdem ich im Januar diees Jahres schon meinen dritten Abschiedsreisebericht von Namibia geschrieben habe, melde ich mich am Ende dieses ereignisreichen Jahres noch einmal aus Kenia. Nicht ganz, denn inzwischen sind wir wieder zu Hause in Kälte und Dauergrau. 🙁 Warum Kenia und warum im November? . Die Gartenarbeiten sind um November alle abgeschlossen, die Herbstferien vorbei und es steht ein kalter, grauer Monat bevor. Nix wie weg! In diesem Jahr gab es außerdem ein Jubiläum zu feiern! Da meine Frau von einer größeren Feier nicht zu begeistern war, schlug ich eine Jubiläums- Hochzeitsreise vor und fragte, was sie gerne noch einmal sehen möchte. Afrika war klar! Sie wollte gerne auch die südlichen Nationalparks von Kenia am Kilimanjaro sehen und ich das, was ich bei der letzten Reise in Kenia so vermisst habe, die Grevy-Zebras. Diese kommen allerdings nur im Sambutu Nationalpark vor, der im Norden liegt. Lässt sich das miteinander verbinden? Der nächste Schritt war die Gesamtgestaltung der Reise. Wir hatten mit „Bushtrucker Tours“ und Elvira Wolfer ja gute Erfahrungen gemacht und so beauftragte ich dann Elvira mit der Planung nach meinen Vorgaben.
Damit habt ihr auch gleich die Web-Adresse und könnt euch selbst ein Bild von der Agentur machen, die aber im Forum schon bekannt ist. Es sollte eine entspannte Reise werden mit mehrtägigen Aufenthalten an jeweils einem Ort und Elvira brachte dann schließlich diese Reise zusammen. Dass wir nicht selbst fahren, war von vornherein klar, denn der Fahrer hat bei den oftmals höllisch chaotoschen Straßenverhätnissen in Kenia nichts von der Reise. Und drei Wochen Stress kann ich schon gar nicht gebrauchen. Elvira versprach die Grevys in Samburu und den Kilimanjaro in Amboseli. Also konnte es losgehen. Doch vor die Freuden einer Safari hat die Bürokratie das Leid gesetzt. Erstmals musste ich ein E-Visum übers Internet bestellen, der Kauf eines Visums bei Einreise ist nicht mehr möglich. Dabei gab es einige Schwierigkeiten, denn bei der Ausstellung des Visums für meine Frau wurde meine Email-Adresse nicht mehr akzeptiert. Will heißen, dass ich für sie eine eigene Email-Adresse angeben musste. Hinter diesen Dreh zu kommen, hat einige Zeit gekostet. Nicht vergessen darf man auch, dass man eine Reisebestätigung des Safariunternehmens hochladen muss. Das hat Elvira vorher ausgestellt. Der Höhepunkt war aber, dass nach zwei Tagen eine Rückmeldung kam, dass beim Visum meiner Frau etwas nicht in Ordnung sei. Beanstandet wurde, dass das zusätzlich hochgeladene Passbild nicht aktuell sei. Nun war die Sache so, dass der Pass meiner Frau schon zwei Jahre alt ist. Der Personalausweis aber nagelneu von diesem Jahr und als „aktuelles“ Foto habe ich dann das neue genommen. Das war ihnen aber nicht aktuell genug!? Da ich kein altes Passfoto mehr hatte, habe ich mit dem Scanner aus dem Pass das alte herauskopiert und hochgeladen. Das hat dann gepasst. Das alte Foto war also „aktueller“ als das neue. HÄÄÄ? Den Ausdruck der Visa habe ich dann in zwei Varianten mit mir geführt. Der Speicherung auf dem Handy habe ich nicht vertraut, vor allem, was ist, wenn das Handy aus irgendwelchen Gründen aus-fällt? Ähnliche Probleme gab es beim Hochladen des Gesundheits- bzw. Impfnachweises über das Trusted Travel System. 🤪 🙄 Seufz! Dann der nächste Tiefschlag: Die Bezahlung in Kenia - auch der Reise - erfolgt in Kenia-Schillingen oder US Dollar. Bei der ADAC - Reisebank habe ich mich mit Devisen versorgt. Dabei habe ich wieder den schlechtesten Kurs erwischt. Überhaupt, als ich die Reise gebucht habe, stand der Wechselkurs € zu US$ bei 1:1,15. Bei Bezahlung dann war das Verhältnis 1:0.95! Dadurch wurde die Reise um einige hundert Euro teurer! Der Euro war total abgestürzt! 🙁 🙁 Durch all diese Erfahrungen wurde die Vorfreude zwar etwas getrübt, blieb aber trotzdem bestehen. Bevor es aber losgeh,t noch schnell ein paar persönliche Dinge: Ich bitte vielmals um Entschuldigung für die sicherlichz vorhandenen Tippfehler, sie sind der Tatsache geschuldet, dass ich zwar noch relativ schnell denken kann, aber die arthrosegeplagten Finger nicht mehr so schnell auf der PC-Tastatur folgen können. Entschuldigen möchte ich mich auch für die manchmal schlechte Bildqualität, was zum einen dadurch bedingt ist, dass es fast jeden Tag am Nachmittag geregnet hat und durch die Bewölkung den Rest des Tages kein besonders gute Fotolicht war. Ich führe auch keine schwere SR-Ausrüstung mehr mit, sondern begnüge mich mit einer leichten Bridge-Kamera. Die Fotos auf den Straßen wurden mit einer kleinen Kompaktkamera durchj das Autofenster hindurch gemacht. Es ist eigentlich verboten, das öffentliche Leben zu fotografierebn, aber für mich besteht eine Reise nicht nur aus Tieren. Ich will das Land in vielen Facetten erfahren. Daher auch kein Selbstfahrer in Kenia! Und so wird sich dieser Bericht auch von anderen Reiseberichten gleicher Route unterscheiden. Ich zeige nur in Ausnahmefällen l#ngere Bildpassagen des gleichen Tieres, grunds#tzlich keine kloschüsseln und lächle auch nicht auf Selfies in die Kamera. Wer all das vermisst, kann das Lesen ja hier abbrechen. Wer aber trotzdem weiterlesen will, dem erspare ich gleich zu Beginn die Beschreibung all die Freuden der Flüge nach Frankfurt und Nairobi und all die liebevollen Erfahrungen mit Angestellten und lautstarken Mitreisenden minimalen Alters, die eifrig für den späteren Beruf als Opernsänger probten. Ich beginne gleich mit der Ankunft im Unserem Zielland Kenia. 21,20 Uhr landen wir, werden in einen Bus verfrachtet und fahren spazieren. Der Flughafen ist völlig neu und riesengroß. Es hat sich alles verändert. Nun eine längere Wanderung! An einem Behelfsschalter ist die Kontrolle des TTS-Formulars, dann dürfen wir weiter. Es folgt die Pass- und Visumskontrolle. Das Gesicht wird fotografiert und bei uns wird auf die Fingerabdrücke verzichtet. Hat uns das System schon? Auf jeden Fall weiß auch das Handy, dass es schon einmal hier war und verbindet sofort mit Wifi. Beim Gepäck gibt es keine Wartezeit, die Koffer sind ganz schnell da. Dann folgt wieder eine Wanderung nach draußen, am Ausgang nochmals Gepäckdurchleuchtung. Draußen steht ein Heer von Taxifahrern und wir finden tatsächlich „unseren Josef“, der uns in 25 Minuten Nachtfahrt zum Hotel Rudi bringt. Dieses bei Nacht alleine zu finden, wäre absolut unmöglich. Das Hotel liegt in einer Wohnsiedlung etwas abseits und sehr ruhig. Es ist mit viel Grün und ausgewählten Blumen umgeben. Die Zimmer sind sehr sauber und gut ausgestattet. Um 23.00 Uhr werden wir dort von Elvira empfangen und erhalten Zimmer Nr. 5. Das Bett ist toll mit Bougainvilla-Blüten dekoriert, wie es sich für „Jubiläums-Honeymooner“ gehört.
Hervorzuheben ist auch die verpflegung. Ein individuell und liebevoll zusammengestelltes schmackhaftes Frühstück
und gleiches Gilt auch für das Abendessen.
Ein hervorragendes T-bone Steak mit Bratkartoffeln. Absolut lecker" So, das muss fürs Ankommen erst mal reichen. Morgen beginnt dann schon die erste Safari in den Nairobi Nationalpark. Liebe Grüße: Burschi
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200919. Dez. 2022 · #2
Hallo Burschi, ich freue mich sehr auf Deinen Reisebericht, steht doch Kenia schon lange auf meiner to-do-list. Aber diese Bürokratie, bevor man überhaupt im Land ist, schreckt mich/uns ab und eine Kenia-Reise rückt somit in weite Entfernung (aber auch wegen der Tse-Tse's 😵 ).
hallo Burschi, egal wieviele Abschiedsberichte kommen, schön finde ich, dass Du dich nicht daran hälst - sondern die Sehnsucht nach Afrika gewinnt. Ich freue mich sehr auf Kenia - war auch immer mein grosser Wunsch- der leider nicht in Erfüllung ging, aber mitzureisen ist genauso so toll. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläumshochzeitstag Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Beatnick1'712 Beiträge · seit 201619. Dez. 2022 · #4
Hallo Lotusblume,
wegen der Tse-Tse's kann ich dich beruhigen: Wir hatten bei unseren 3 Kenia-Reisen in sehr unterschiedlichen Nationalparks nullkommanull mit ihnen zu tun (und auch praktisch keine Moskitos). 🙂 Es kommt wahrscheinlich auch auf die Jahreszeit an.
freshy3'883 Beiträge · seit 201119. Dez. 2022 · #5
Guten Morgen Burschi, herzlichen Glückwunsch zu eurem Jubiläumshochzeitstag! 🙂 Auf deine Fotos bin ich schon gespannt, denn ich vermute wohl richtig, dass ein paar davon den nächsten Kalender zieren werden. Ja, ja, die arthritischen Finger, die machen sich auch bei mir mehr und mehr bemerkbar. Ich muss alle Texte durchgehen, weil einige Buchstaben nicht beim ersten Mal angeschlagen werden 😠 . Wie gut, dass das am PC kein so großes Dilemma ist - wenn man Zeit hat. Und dann die Malheurs mit der E-Bürokratie, davon könnte ich sogleich mehrere Jammerlieder singen. Mache ich nicht! Ich setze mich jetzt hin und warte auf deine Fortsetzung. Voller Erwartung freshy
Hallo Burschi, in 2023 wird es für uns das erste Mal nach Kenia gehen. Bisher ist uns noch alles fremd, um so mehr freue ich mich auf eure Erfahrungen und eventuellen Tipps.
Enilorac65768 Beiträge · seit 201719. Dez. 2022 · #7
Hallo Burschi, sehr gerne begleite ich euch auf dieser Reise. Ich mag nämlich kalt und grau auch nicht und so kann ich wenigstens virtuell etwas Wärme und hoffentlich auch Sonne tanken. Ich wünsche euch nachträglich alles Gute zu eurem Hochzeitstag! Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200919. Dez. 2022 · #8
Hallo Lotosblume, ich kann dir nur empfehlen, dich bei der Bürokratie mal duchzubeißen. Man findet schon jemanden, der hilft. ich gebe zu, es hat mich auch Nerven gekostet, aber es hat sich gelohnt. Wegen der TseTse: Die kann man auch überleben. Man stibt auf keinen Fall daran. Bei der letzten Reise in Tansania hatte ich im Tarangire 10 Stiche am rechten Fuß trotz langer Hose und langen Socken und Wanderschuhen am Fuß. Der Fuß war dann geschwollen und ich konnte einige Tage nur Sandalen anziehen. In Kenia hatte ich beim letzten Mal überhaupt keinen Stich. Dieses Mal habe ich mich gerächt. Ich habe ein TseTse an der Autoscheibe innen erschlagen und dann Elvira meine Hand gezeigt. "Hast du dich verletzt?" rief sie, als ich ihr die blutigen Finger zeigte. Es war aber des Blut der Fliege und an der Fensterscheibe lief eine ca. 10 cm lange Blutspur runter. Gestochen hat mich heuer keine. Und auch die Mitfahrer wurden nicht gestochen. Danke Hanne, Caroline und freshy für die Glückwünsche zu den Hochzeitstagen. Aber es sind schon soooo viele, dass ich mir wohl gratulieren muss, dass ich die alle überlebt habe. 😄 😄 😄 Bis demnächst: Burschi
Ein Reisebericht von Kenya, dann noch mit Bushtruckers und Joseph, da bin ich doch dabei! 🙂 😎 ....selbst wenn er in der Rubrick 'Botswana' gelandet ist... 🤨
bei Euerer Reise möchte ich Euch gerne begleiten. Der Auftakt ist ja schon mal "nicht alltäglich" und ich bin sehr gespannt, was Ihr alles erlebt habt.
Zu Euerem Ehe-Jubiläum die allerbesten Wünsche 😘 😘 😘 , und mit Kenia habt Ihr Euch dazu auf alle Fälle was ganz Besonderes ausgesucht.
ich freue mich richtig auf deinen Bericht. Ein paar Gemeinsamkeiten haben wir: auch wir feiern 25 jährigen Krieg und im Februar geht es für uns zum ersten Mal nach Kenia. Auch uns zieht es in den Samburu und den Amboseli. Von daher bin ich sehr gespannt, was ihr erlebt habt, da steigt sie Vorfreude extem 🙂
Vor der Bürokratie graust es mir auch schon, wir haben das letztes Jahr schon alles mal gemacht, mussten dann aber 1 Woche vorher leider stornieren.
Ich bin allerdings so informiert, dass man das Health Formular nicht mehr braucht und der Impfnachweis auch nicht mehr bei Panabios hochgeladen werden muss.
Verrätst Du uns schonmal eure Route?
Die Sache mit dem Euro/ Dollar war auch unser Problem beim Buchen. Allerdings andersrum: Genau zu dieser Zeit ( 0,98) haben wir gebucht und jetzt steht er bei 1,06. Jetzt wäre unsere Reise auch deutlich günstiger….. Unseren Hauptanteil müssen wir zwar auch erst noch zahlen, aber da bestimmt der Kurs bei der Buchung den Preis nicht erst bei Antritt der Reise.
Liebe Grüße Barbara
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200920. Dez. 2022 · #12
Hallo Barbara, meine Info zum TTS-Formular war auch, dass man es nicht mehr braucht. Dann aber wurde e doch wieder verlangt und schließlich vor der Passkontrolle am Flughafen bei Einreise auch kontrolliert. Den momentanen Stand kann ich dir nichtz sagen. Ich beneide dich, du darfst schon bei 25 Jahren nach Kenia! 😄 Danke Picco, zum Glück steht ja "Kenia" im Titel. Weiß leider nicht wie man es verschieben kann. Kann glaube ich nur chrigu. Schön Schorsch, dass du trotz Vorbereitungen für Südafrika auch an Kenia Interesse hast. LG Burschi
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200920. Dez. 2022 · #13
Guten Morgen, ja, ich bin Frühaufsteher und kann euch nun die Tageslektüre anbieten. Es ist Freitag, der 11. November und früh am Morgen, Meine Frau schläft noch tief, der Hadedah schreit!
Ich bin in Afrika! Er ist für mich eine der charakteristischen Stimmen dieses Kontinents neben der Kaptaube und dem Schreiseeadler. 8.00 bis 8.45 Uhr sind wir beim Frühstück, das ganz nach meinen Wünschen auf einem liebevoll gedeckten Tisch zusammengestellt wurde. Es ist überraschend gut und bleibt eines der besten der Reise. Um 9.00 Uhr – Elvira hat uns heute am ersten Tag etwas mehr Zeit gegeben – fahren wir los zum Nairobi Nationalpark. Schon gibt es am Straßenrand die ersten interessanten Stände mit Gartenpflanzen und Haushaltsartikeln. Links der Straße steht eine neue Moschee. Wir müssen wegen eines mit Motorrädern gesicherten Konvois irgendeines Staatsmannes eine Weile warten. Dann das erste Tuc-tuc und die ersten Motorräder auf die ich wegen ihrer vielfältigen Einsetzbarkeit mein Hauptaugenmerk im Verkehr darauf richte. Davon werde ich noch ein paar Beispiele bringen.
Die Stände an den Straßen sind auch ein Spiegelbild dessen, was in der Region angebaut und verarbeitet wird. Ich bin nicht nur in das Land gekommen, um die Big Five zu sehen - das habe ich schon mehrfach hinter mir - sondern mich interessiert das Land als Ganzes. Daher gibt es auch immer wieder Bilder vom Straßenrand. 😎 Dann aber stehen wir am Eingang des ersten Nationalparks.
Die ersten großen Tiere stehen als Bronzefiguren schon vor dem Tor. Der Himmel ist dicht bewölkt, gelegentlich fallen ein paar Tropfen, doch das Wetter hält, wenngleich kein ideales Fotolicht herrscht. In dem 117 km² großen Park treffen wir erstaunlich viele Tierarten an. Erst herrscht Buschland vor, dann typische Dornsavanne. Mich überrascht auch die Vogelvielfalt in diesem Park, der gleich neben der Großstadt liegt. Ich konnte an diesem Tag shon fast 50 Arten sichten.
Mit zu en ersten gehörte diese große Familie. Wir zählten über 30 Küken. Da diese unterschiedlich groß waren, kann es nur heißen, dass wir hier einen Kindergarten vor uns hatten, der behutsam an den Straßenverkehr herangeführt wird. Die Erwachsenen stehen auch in Gruppen beieinander. Es handelt sich übrigens um Massai-Strauße (rötliche Beine und Hals)
Und bei diesem Bild sieht man schon das Besondere dieses Parks. Man kann immer wieder Tiere vor der Skyline von Nairobi im Hintergrund fotografieren.
Leider wird der Park von einer Eisenbahnlinie durchschnitten, die komplett auf Stelzen steht. Eine „Glanzleistung“ der Chinesen. Die Tiere können durch diese unten durch laufen. „Pseudoidylle“!
Nun aber doch mal zu einigen unserer Tiersichtungen:
Die Raubschwalben hatten sich an einer der großen Wasserstellen versammelt und waren in Gesellschaft der Regenpfeifer. die gerade ein Schläfchen hielten.
Überhaupt war ich überrascht so viele Wasservögel hier anzutreffen, wie den Stelzenläufer,
den Flussuferläufer,
den Bruchwasserläufer,
den Kampfläufer,
oder auch die Heiligen Ibisse, die seelenruhig am Krokodil vorbeimarschierten- Ob sie genau gesehen haben, dass es schläft?
Aber es kann ganz schnell auch gefährlich werden, wie die Werkzeuge des Crocs zeigen.
Überhaupt ist hier im Park eine unglaubliche Vielfalt von Wasservögeln.
Von den Reihern will ich nur den Schwarzkopfreiher erwähnen.
Aber auch Rosapelikan, Krauskopfpelikan und afrikanische Löffler waren in großer Zahl vertreten. Natürlich gab es auch jede Menge Vögel, die keine ausgesprochenen Wasservögel sind.
Rotkappenlerche ist relativ häufig,
Der Zwergspint. Die Spinte sind neben den Bartvögeln meine Lieblingsvögel.
Der Isabellschmätzer. Nun höre ich vielleicht schon einige Leser stöhnen: "Wieder nur Vögel!" Nein, nicht nur, aber sie bereichern eben eine Safari ganz erheblich, wen man sich nicht nur auf die Säugetiere konzentriert. Leider haben oft auch einheimische Guides wenig Ahnung davon. Aber wir haben ja Elvira, die eine ausgesprochene Spezialistin dafür ist. Nun für die Großtierliebhaber gab es z.B.
jede Menge Büffel
und auch Gnus, hier in der Unterart der Weißbartgnus,
die Kongonis, eine Unterart der Kuhantilopen
und Riedböcke
ein Impala-Kindergarten
eine Elenantilope, die scheinbar den Marabut nicht gut verstanden hat und sich deshalb am Ohr kratzte, 😄 Und schließlich einige der großen grauen Tiere (nicht Elefanten, die gibt es hier nicht!), die ich aus Schutzgründen nie irgendwo ins Netz stelle oder nenne. Aber ihr könnt euch sicher denken, wo der Rotschnabelmadenhacker hier herumturnt und aus der Aufnahme könnt ihr erkennen, wie nah wir den Tieren gekommen sind.
Um 13.30 Uhr machen wir an einer Rangerstation Mittagspause, verzehren unser Lunchpaket und machen danach bis 14.45 Uhr eine kleine Wanderung an einem Fluss entlang. Auf der anderen Uferseite liegt eine kleine Ansiedlung, bei der die Frauen schon auf uns warten, um Souvenirs zu verkaufen, doch wir kehren rechtzeitig auf der Brücke um. Bei der Rangerstation machen oft Touristen Mittagspause und einige Gesellen wissen, dass da oft mal was zu ergattern ist.
Während die Grüne Meerkatze ausgesprochen frech ist, zeigte sich die Weißkehlmeerkatze eher zurückhaltend. Nachmittags ging die Fahrt weiter. An einem Wasserloch eine merkwürdige Szene: Ein totes Kongoni liegt am Ufer. Es ist unbeschädigt, also nicht von Löwen, die wir übrigens auch gesehen haben, gerissen worden. Auch die Büffel scheinen sich irgendwie dafür zu interessieren.
Nebenbei versuche ich auch immer einen Blick auf die Vegetation zu werfen und mir sind einige blühende Büsche aufgefallen, die ich schon in Tansania als große Bäume gesehen habe. Es sind Flkötenakazien.
Hier sieht man die Blüten und die Früchte an einem Strauch. Die Pflanzen leben in Symbiose mit Ameisen. Die ausgehöhlten Früchte geben einen Laut, wenn der Wind durchbläst. Die Ameisen verteidigen durch Bisse die Pflanzen gegen Fressfeinde. Und dann der Höhepunkt des Tages und auch einer der Höhepunkte des Leids dieser Safari. Ein Serval! (Meine Wunschsichtung!) Und was sagt mein Fotoapparat dazu? „Bitte wechseln Sie den Akku!“ Das darf doch nicht wahr sein! Der erste Serval meines Lebens, ein Wunschkandidat und dann nur ein paar Flecken im Gras auf dem Bild! Zum Heulen! 🙁 🙁
Entschuldigung, dass ich euch das Bild zumute, aber ich könnte mich immer noch ...... Und nebenan kugelt sich das Zebra vor Lachen!
Oder hat es nur ein Staubbad genommen?
Bei der Fahrt am Nachmittag haben wir die Ngong-Berge am Horizont. Karen Blixen: „Ich hatte eine Farm in Afrika …“ lässt grüßen! Um 17.15 Uhr sind wir wieder im Hotel und um 18.00 Uhr ist der Tisch erneut sehr schön für ein sehr gutes Abendessen gedeckt. Wegen eines Regenschauers bekommen wir sogar einen Feuerofen neben den Tisch gestellt. Ein einigermaßen versöhnlicher Abschluss für einen ereignisreichen Tag, von dem ich nur eine kleine Auswahl von Bildern präsentieren wollte. Viele Grüße: Burschi
Sadie1'835 Beiträge · seit 201520. Dez. 2022 · #14
Guten Morgen! 😄 Also für mich ist dein RB noch späte Abendunterhaltung da wir 6 Stunden zurück liegen. Danke, Kenya interessiert mich auch immer, waren wir doch letztes Jahr dort in 5 Pärken als Selbstfahrer unterwegs. Ja, der Verkehr war haarsträubend, aber die Sichtungen enorm! Und keine Tsetse wo wir doch in Tanzania mit diesen fiesen Biestern so gelitten haben. Freue mich auf mehr! Liebe Grüsse Von Katrin
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200920. Dez. 2022 · #15
Hallo Sadie, habe schon gemerkt, dass da jemand mitgelesen hat, als ich noch beim Schreiben war. 😄 Hoffentlich hast du das Ende dann auch mitbekommen . Außerdem musste ich noch Tippfehler ausbessern, aber jetzt ist er fertig. 😄 Schönen Tag: Burschi p.s. Noch kurz die grobe Route: Nairobi NP,. Naivasha See, Hells Gate NP, Samburu NP, dann nach Süden in Amboseli NP, Tsavo West NP und Taita Hills
picco6'369 Beiträge · seit 201120. Dez. 2022 · #16
Hoi Burschi
Burschi schrieb:Danke Picco, zum Glück steht ja "Kenia" im Titel. Weiß leider nicht wie man es verschieben kann. Kann glaube ich nur chrigu.
Ja, das kann nur Chrigu. Machts aber üblicherweise nicht. Egal, ich hab Deinen (und einige andere die ich bisher noch nicht eingetragen habe) in die Reiseberichtsübersicht Kenya aufgenommen. Solange der Reisebericht geschrieben wird werden die Meisten eh von der 'Aktuell'-Seite her darauf zugreifen, danach (hoffentlich) über die Reiseberichtzusammenfassung Kenya.
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200920. Dez. 2022 · #17
Beatnick schrieb:Hallo Lotusblume, wegen der Tse-Tse's kann ich dich beruhigen: Wir hatten bei unseren 3 Kenia-Reisen in sehr unterschiedlichen Nationalparks nullkommanull mit ihnen zu tun (und auch praktisch keine Moskitos). 🙂 Es kommt wahrscheinlich auch auf die Jahreszeit an. Liebe Grüße, Betti
Burschi schrieb:Hallo Lotosblume, ich kann dir nur empfehlen, dich bei der Bürokratie mal duchzubeißen. Man findet schon jemanden, der hilft. ich gebe zu, es hat mich auch Nerven gekostet, aber es hat sich gelohnt. Wegen der TseTse: Die kann man auch überleben. Man stibt auf keinen Fall daran. Bei der letzten Reise in Tansania hatte ich im Tarangire 10 Stiche am rechten Fuß trotz langer Hose und langen Socken und Wanderschuhen am Fuß. Der Fuß war dann geschwollen und ich konnte einige Tage nur Sandalen anziehen. In Kenia hatte ich beim letzten Mal überhaupt keinen Stich. Dieses Mal habe ich mich gerächt. Ich habe ein TseTse an der Autoscheibe innen erschlagen und dann Elvira meine Hand gezeigt. "Hast du dich verletzt?" rief sie, als ich ihr die blutigen Finger zeigte. Es war aber des Blut der Fliege und an der Fensterscheibe lief eine ca. 10 cm lange Blutspur runter. Gestochen hat mich heuer keine. Und auch die Mitfahrer wurden nicht gestochen. ... Burschi
Hallo Betti und Burschi, ja klar, irgendwie würde ich mich durch die Bürokratie wurschteln.
Mehr beschäftigt mich tatsächlich das Thema TseTse. Schon alleine die o.g. Beschreibung von Buschi schüttelt mich 🙄 Gibt es denn eine Jahreszeit / Safari-Gebiet in der diese Viecher nicht aktiv sind?
ZUM THEMA TSE-TSE (ich möchte Burschi seinen RB keinesfalls stören und fasse mich ultrakurz... 😄 )
Ist in der Mara in der offenen Savanne und auch in den Galeriewaldern des Mara - / Talek - /Sand - und Olare-Orok-Rivers KEIN Problem.......aber wenn man ganz nordwestlich Richtung Leopard Gorge in die lockere Schirmakaziengegend fährt (haben dort immer nach Leoparden gesucht, als sie in der Mara noch sehr sehr selten waren) sind sie plötzlich da...... 😄 😄 😄
LG...............................BMW
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200921. Dez. 2022 · #19
Guten Morgen, heute verlassen wir Nairobi Eichtung Norden. . Es steht die Fahrt zum Naivasha See an. Um 7.00 Uhr nehmen wir das Frühstück ein, das wieder sehr schön dekoriert ist. Um 8.30 Uhr verlassen wir die Lodge. Wir verlassen Nairobi durch den Vorort Karen. Entlang der Straße sind viele Straßenhändler, aber auch große Einkaufszentren. Weiter außerhalb des Ortes stehen neben der Straße auch einige tolle Häuser, deren Besitzer sicher nicht zu den Armen gehören. 8.45 Uhr beginnt es leicht zu regnen. Wir biegen auf den East-African-Hughway ein, die Hauptstraße nach Uganda, die dementsprechend von vielen LKWs befahren wird, die bergauf nur im Schritttempo fahren können. Links der Straße sind Plantagen von Eukalyptus-Bäumen, die Bauholz und Holz für Möbel liefern. Überall entlang der Straße wird gebaut. Ein regelrechter Bauboom. Jeder will sich die günstige Lage am Highway sichern. Am High-way existiert praktisch keine Naturlandschaft mehr, alles ist bebaut. Neben der Autobahn ist eine Fahrspur für Fahrräder und Motorräder, die jetzt mit Regenschirm fahren.
Not macht erfinderisch! Die Motorräder - es sind so viele, dass ich fast annehme, dass ihre Zahl die der männlichen Einwohner Kenias übersteigt, faszinieren mich, vielmehr ihre Fahrer, was die sich alles für die Nutzung einfallen lassen. Aber die Aufrüstung mit einem Regenschirm scheint Standard für die Motorräder chinesischer Bauart zu sein. Nach einer Bergkuppe sind wir plötzlich im Nebel. Verkehrsszenen wie in einem Horrorfilm spielen sich ab. Jeder fährt wo und wie er will. Motorräder fahren am Rand entgegen der Fahrtrichtung. Landwirtschaftlich ist die Gegend eigentlich recht fruchtbar, sie ist etwas höher gelegen und erhält so etwas mehr Regen, sodass viele Feldfrüchte angebaut werden können. Wir fahren auf dem Rand des großen Grabenbruchs auf etwa 2300 Meter Höhe. 9.15 Uhr fahren wir den Grabenbruch hinunter. Am Straßenrand werden an kleinen Ständen Tierfelle angeboten und geröstete Maiskolben, welche die Anbieter sehr aufdringlich neben den Autos herlaufend verkaufen wollen.
Immer wieder bieten sich Aussichtspunkte für einen Blick in den Grabenbruch an. Man erkennt, dass auch dieser intensiv landwirtschaftlich genutzt wird.
Nach einem defekten und blockierenden LKW auf der Gegenfahrbahn bricht das totale Chaos aus. Zum Glück bleibt Josef ruhig und gelassen. Nun geht es nur noch im Schritttempo Richtung Mai Makuzu. In einer endlosen Schlange quälen wir uns Meter für Meter weiter, Raser neben der Fahrbahn hüllen alles in eine rötliche Staubwolke. Die Straße wird renoviert, sie wurde im Zweiten Weltkrieg von italienischen Gefangenen gebaut, die am anderen Ende im Tal auch eine Kirche errichtet haben. 9.40 Uhr haben wir endlich Mailathia erreicht und brauchen weitere zehn Minuten, um durch den Ort zu fahren.
Die Straßenhändler sind hier schon etwas flexibler . Statt der üblichen Holzstände verkaufen sie die Waren aus den Autos heraus. 10.10 Uhr sehen wir endlich den Naivasha See und die Landschaft wird wieder grüner. Massai hüten Schafe und Kühe an den Straßenrändern. Das übrige Land ist kaum mehr Kommu-nalland, sondern schon meist in Privatbesitz. 10.20 Uhr biegen wir auf die Straße entlang des Sees ab. Sie wurde komplett erneuert und lässt sich im Gegensatz zum letzten Mal hier gut befahren. Überall schießen Lodges und Resorts aus dem Boden und die Zahl der Blumentreibhäuser hat auch wieder zugenommen. Plötzlich ist Schwefelgeruch festzustellen, was auf noch immer vorhandenen Vulkanismus hinweist. Auch ein Geothermiekraftwerk macht sic diesen zunutze. 10.50 Uhr fahren wir in die Elsamere Lodge ein und an der Rezeption, die derzeit eine große Baustelle ist, begrüßt uns auch schon der erste Coloboaffe.
Die Colobo-Affen, die Vegetarier sind, werden hier jeden Mittag mit pflanzlichen Küchenabfällen gefüttert. Das hat zwei Vorteile: Die Touristen freuen sich über ihre Nähe und die Affen fallen dafür nicht in die Pflanzungen ein. Noch vor der Bootsfahrt werden Vögel beobachtet:
Der Graukappensänger hält sich meist im dichten Gebüsch auf.
Die Braunflügelmausvögel treten meist in kleinen Gruppen auf. 11.15 Uhr beginnen wir mit der Bootsfahrt entlang der Wasserhyazinthenteppiche am Seeufer. Während der Bootsfahrt stehen natürlich die Wasservögel im Fokus. Der Silberreiher ist fast der größte Reiher hier. er hat nebenan einen kleinen Begleiter!
Richtig, den Malachit-Kingfischer!
Graureiher und Rallenreiher sind friedlich nebeneinander.
In den Wasserhyazinthen machen sich die Rallenreiher besonders gut. So schön die Pflanzen sind, so sind sie doch eine Pest für den See, denn sie wuchern wie verrückt, sind schädlich für die Fische und tragen zur Verlandung bei.
Zwei Weißbrustkormorane Der Höhepunkt sind natürlich die Schreiseeadler, die sich einen Fisch aus dem Wasser holen.
Von einem Baum aus kommt er im Sturzflug,
fährt seine Fangwerkzeuge aus,
und schlägt erfolgreich zu. Eine Hippofamilie liegt am Ufer und macht es sich zwischen den Hyazinthen gemütlich.
Um 13.30 Uhr gibt es ein Mittagessen am Büfett. Der Fisch ist ausgesprochen lecker. Vor der Lodge werden Gelbrindenakazien gefällt und ein Arbeiter erklärt mir das Holzwachs-tum. Die äußere helle Schicht sind etwa zehn Jahre, nach innen dann wird das ältere Holz dunkler.
Jahresringe sind bei den tropischen Hölzern nicht zu sehen. Ähnlich wird es wohl auch bei den Ebenholzbäumen sein, die ja auch verschieden farbiges Holz haben. 14.35 Uhr brechen wir zum Nationalpark Hells Gate auf und um 15.00 Uhr sind wir am Parktor. Rechts der Straße steht eine hohe Felswand, die aus erstarrten Basaltsäulen besteht. Links des Weges grasen friedlich ca. 50 Büffel zusammen mit Zebras, einzelnen Grantgazellen, Kuhantiloppen und Warzenschweinen. Wir erreichen einen mächtigen, einzeln stehenden Vulkanschlot „Fishers Tower“, fahren aber weiter, weil davor schon zwei Busse stehen.
Nach zehn Minuten beginnt es heftig zu regnen und wir müssen das Autodach schließen. Es ist gerade zu dem Zeitpunkt, als wir an der Brutkolonie von Sperbergeiern in der Felswand vorbeifahren. Nebenbei bemerkt, ist eine Schluchtszene aus dem Film „König der Löwen“ dem Hells Gate nachempfunden. An einem zweiten Vulkanschlot, den „Central Tower“ kehren wir um, da der Regen zu heftig geworden ist.
Meine Frau und Elvira schlafen auf der Rückfahrt ein, weil nun nichts mehr zu sehen ist. Am Fishers Tower aber, wo immer noch zwei Busse mit uniformierten jungen Gläubigen stehen, machen wir, nachdem der Regen etwas nachgelassen hat, doch nochmals Halt. Aber die lauten Jugendlichen und die Kletterer in den Felsen haben die Vögel vertrieben, die Elvira sucht. Nicht vertreiben lässt sich eine Horde Paviane, die im Familienverband im Abfall wühlt und einer davon sogar den Bus besteigt.
Auch der kleinste Nachwuchs wird schon angelernt, im Müll nach Essbarem zu suchen. Diese Szenerie macht mir keinen Spaß und wir fahren zum Parktor zurück, wo sich doch noch ein paar Vögel sehen lassen, z.B. der Abessinienschmätzer (Sherlocks Schmätzer).
Wir verlassen den Park wieder und fahren nun an Rosen- und Bohnenplantagen vorbei. Es hat so kräftig geregnet, dass jetzt neben der Straße ein regelrechter Wildbach fließt, der Berge von Müll mit sich führt. Gegen 17.00 Uhr erreichen wir die Mwanza Lodge, die auf einem kleinen Hügel liegt mit Ausblick auf eine riesige Treibhausanlage für Rosen. Auch die Betten in unserem Zimmer sind wunderschön mit Rosenblättern dekoriert.
Das Zimmer ist groß und mit allem Wichtigen ausgestattet und hat sogar einen eigenen Balkon. Zum Abendessen müssen wir allerdings mit Schirm und Taschenlampe bewaffnet in einen anderen Trakt. Beim Essen wird der Tag aufgearbeitet. Liebe Grüße: Burschi
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201421. Dez. 2022 · #20
Hallo Burschi,
ich bin auch noch schnell zugestiegen und freue mich, dass dein letzter Reisebericht doch nicht der Letzte war: Die ersten Bilder machen Lust auf mehr und ich freue mich schon auf die Fortsetzung!