Badger's Birding-Tours II - Indien-Edition

Reisebericht 175 Antworten · 13,2k Aufrufe · gestartet 06. Mai 2025 von H.Badger
Themenstarter1'822 Beiträge · seit 201606. Mai 2025 · #1
Liebe Forumsgemeinde,

Indien stand schon lange auf unserer Bucket-List, rutschte aber aus verschiedensten Gründen – beispielsweise das noch zu zarte Alter unserer Kinder, die eher ungünstige Vereinbarkeit von deutschen Schulferien und guter Reisezeit vor Ort, diverse Befürchtungen bezüglich der großen Anzahl dort lebender Menschen und diesbezüglicher Begleiterscheinungen – immer wieder nach unten.

Im April 2025 sollte es dann aber endlich so weit sein. Mit gutem Vorlauf wurde der Entschluss gefasst und eine (osterferienbedingt leider nur) zweiwöchige Tour durch Nordindien geplant. Dabei haben wir uns mit gutem Gefühl in die Hände der Agentur „Comfort Bird Tours India“ begeben. Deren Inhaber – C.B. Singh – wurde uns auf Basis von zwei Reiseberichten wärmstens empfohlen und bereits der Erstkontakt verhieß Gutes. Recht schnell waren wir uns einig über unser Zwei-Wochen-rundum-sorglos-Paket.

Das erste Mal seit unserer Reise nach Sri Lanka 2018 würden wir nun wieder mit Fahrer und Guide unterwegs sein. Für uns rückblickend eine goldrichtige Entscheidung. Und das aus mehrerlei Gründen. Zuvorderst wollte ich in Indien unter keinen Umständen selbst hinter dem Steuer sitzen. Meine europäisch geprägten Fahrkünste haben mir zwar bereits an vielen Orten der Erde gute Dienste geleistet – in Indiens Städten wäre ich aber ganz sicher bereits nach wenigen hundert Metern (und das ist positiv geschätzt!) gescheitert. Und auch Überlandfahrten hätte mein Nervenkostüm wahrscheinlich nicht ganz unbeschadet überstanden. Mit unserem Fahrer war das Reisen dagegen durchweg entspannt und wir fühlten uns stets uneingeschränkt sicher: Ob scheinbar hoffnungslos im dicksten Verkehrsknäuel verstrickt oder beim (aus unserer Perspektive mutigen) Gegenverkehr-Überholmanöver auf dem Highway.

Außerdem war es eine sehr gute Sache, mit C.B. Singh einen wirklich fantastischen Guide mit an Bord zu haben, der die Reise sehr professionell organisiert und begleitet hat und der dazu noch ein überaus netter Mensch ist. Und als Wildlife-Guide ist C.B. als passionierter Birder wahrscheinlich schwer zu schlagen. Die für uns in weiten Teilen ganz neue Vogelwelt Indiens wurde uns mit scharfem Blick, Ohr und Sachverstand nahegebracht. Und so konnten wir am Ende über 70 Arten vorzeigbar ablichten und weitere ohne Belegfoto beobachten oder hören. Aber auch für Säugetiere hatte C.B. immer ein gutes Gespür.

Für unsere erste Indienreise hatten wir uns den Norden des riesigen Staats ausgesucht – und von diesem auch nur einen verschwindend kleinen Teil. Und trotzdem waren die Transferfahrten zwischen den einzelnen Etappenzielen nicht gerade kurz: Reisen auf dem Landweg durch Indien bedeutet immer wieder weite Wege und oft nur langsames Vorankommen durch eine immens hohe Verkehrsdichte in den Ballungsräumen, Baustellen und manchmal auch die ein oder andere Kuh auf der Fahrbahn.

Folgende Stationen haben wir in unseren zwei Wochen bereisen können:

Tag 1: Die Stadt Delhi mit ihren Sehenswürdigkeiten
Tag 2 bis 4: Der Corbett Nationalpark mit seinen Säugern und vor allem seiner Vogelwelt
Tag 5: Die Umgebung der Stadt Greater Noida mit dem Dhanauri Wetland
Tag 6 bis 7: Die Stadt Agra mit ihren Sehenswürdigkeiten
Tag 8 bis 10: Der Ranthambore Nationalpark mit seiner Vogelwelt und vor allem seinen Säugern
Tag 11 bis 12: Die Stadt Jaipur mit ihren Sehenswürdigkeiten
Tag 13: Das Jhalana Leopard Reserve mit anschließender Rückkehr nach Delhi

Die Reise bot uns also eine dichte und recht ausgewogene Mischung aus Kultur und Natur – und beides wusste uns zu begeistern. Neben dem Taj Mahal, dem Amber Fort und anderen ikonischen Höhepunkten der Architektur Nordindiens waren es natürlich in erster Linie die Safaris, die uns ins Land gelockt haben. Einen Tiger in freier Wildbahn wollten wir unbedingt einmal erleben. Daher haben wir uns vier private Ausfahrten im Corbett NP gegönnt und sechs weitere im Ranthambore Nationalpark. Zählt man einen Gamedrive im Jhalana Reserve hinzu, so kamen wir auf insgesamt elf Ausfahrten – die wahren Preistreiber einer Indienreise… 😈 Aber die recht hohe Anzahl hat sich am Ende tigerbezogen auch als durchaus notwendig herausgestellt… Zum Glück weiß die Fauna Indiens über den Tiger hinaus zu begeistern – und wir freuen uns eben auch sehr über ungestreifte Bewohner jeglicher Größenordnung – befiedert oder unbefiedert. Wobei wir den lästigen Tiger-Sichtungsdruck, der uns befallen hat, nicht leugnen wollen… 😗

Dass Safaris in Indien anders aussehen als im südlichen oder östlichen Afrika, brauche ich wahrscheinlich nicht mehr zu betonen. Ich werde in den diesbezüglichen Kapiteln genauer darauf eingehen. Nur so viel vorneweg: Durch die strengen Regulierungen und die damit zusammenhängende beschränkte Anzahl erlaubter Fahrzeuge in jeder „Safari-Zone“ kam es nie zu ungesteuerten Massenaufläufen – wie wir es im Vorhinein befürchtet hatten. Im Einzelfall haben wir uns eine Sichtung vielleicht mit maximal zehn anderen Fahrzeugen teilen müssen. Oft ging es aber bedeutend ruhiger zu. Und das fanden wir gut.

Der April hielt für uns erwartungsgemäß hohe Temperaturen bereit. Das Thermometer bewegte sich je nach Ort zwischen Mitte 30 (Corbett) und Anfang 40 Grad (Jaipur). Es galt also vor allem die Randstunden der Tage zu nutzen. Die trocken-heißen Anteile haben wir zumeist in den gut klimatisierten Hotels verbracht, die wunderbare lokale Küche genossen und uns von den wahnsinnig früh beginnenden Morgensafaris ausgeruht („Was sind denn das für Ferien!?“). Oder wir waren auf Transferfahrt im genauso gut klimatisierten Auto unterwegs. Einzig im Amber-Fort und im Observatorium Jaipurs wurde es uns tatsächlich einmal fast zu heiß. Ansonsten war es überraschend gut zu ertragen.

Das sei nun aber genug der einführenden Worte.

Es gibt also noch immer nichts Neues von uns aus Afrika. Ich würde mich aber umso mehr freuen, wenn ihr uns stattdessen auf unserer ersten Indienreise begleiten würdet. Und ich richte vorab schonmal meinen Dank an Katrin (Sadie), Christa (botswanadreams) und Elisabeth (sphinx) für die reiseberichtinduzierte Inspiration und Ermutigung, diese wunderbare Tour in Angriff zu nehmen.

Zum Schluss als kleiner Vorgeschmack ein fotografischer Gruß aus der Küche:

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Herzlich
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 06. Mai 2025
8'672 Beiträge · seit 201006. Mai 2025 · #2
Erschde!

Nachdem ich ja die Vorüberlegungen und Bedenken mitbekommen hatte, bin ich natürlich sehr auf deine/eure Eindrücke gespannt. Das Intro liest sich schon mal sehr positiv und von unterwegs hab ich auch wenig Gemecker mitbekommen. Nur einmal warst du sehr nörgelig 😄 , ich sag nur " Tiger" 🤪 😎 😗 :whistle.

Besonders freue ich mich natürlich auf schöne Fotos und deine gewohnt gute, angenehme Schreibe!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Mai 2025
4'382 Beiträge · seit 201506. Mai 2025 · #3
Verflixte Bele! Ist mir wieder mal zuvorgekommen!
ZWEITE!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
86 Beiträge · seit 202306. Mai 2025 · #4
Hallo Sascha,
auch wenn Indien mich bisher eher wenig reizt, begleite ich euch gerne und bin gespannt auf eure Erlebnisse. Der Foto-Vorgeschmack ist schonmal klasse.
LG Andrea
897 Beiträge · seit 201506. Mai 2025 · #5
Auch ich freue mich natürlich auf einen interessanten Bericht über Indien mit speziellen Tiersichtungen.
Der Bär schaut ja schon mal ganz besonders drein.
Mich haben damals die Kultur, das Land und seine Leute mehr als begeistert.

LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
1'737 Beiträge · seit 201006. Mai 2025 · #6
Hallo liebe Badger's,

ich freue mich sehr über die sehr nette Einleitung zu Eurer Indien Reise mit CB. Ich werde Euch sehr gern begleiten. Es scheint, dass Ihr sehr tolle Sichtungen hattet und alle happy nachhause fliegen durftet.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
547 Beiträge · seit 201706. Mai 2025 · #7
Hallo ihr Lieben,
erst gestern habe ich gedacht, „eigentlich könnte Sascha so langsam mit seinem Bericht über Indien beginnen“. Daher freue ich mich sehr, dass es nun losgeht. Meine Begeisterung für Indien hält sich bisher eher in Grenzen, freundlich ausgedrückt. Ich bin gespannt, wie ich in einigen Wochen darüber denke.

Herzliche Grüße
Kordula 🙂
387 Beiträge · seit 202106. Mai 2025 · #8
Interessant. Mal sehen ob wir auch mal nach Indien kommen, dann kann Dein Bericht als Anregung für eine Tour dienen. Gibt es denn Jahreszeiten, die weniger heiss sind ind dem Gebiert, in dem ihr wart?

viele Grüsse
JP
1'557 Beiträge · seit 201106. Mai 2025 · #9
Woww!
Vielleicht gelingt es mir nun endlich meinen Mann von Indien zu überzeugen 😈
Denn neben Afrika gibt es tatsächlich noch andere tolle Plätze auf der Welt. 😘
Ich freue mich auf den Bericht!
Die ersten Bilder machen mehr Appetit....

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
5'049 Beiträge · seit 201407. Mai 2025 · #10
Hi Sascha,
einen Bericht von dir lass ich mir auf keinen Fall entgehen! Wenn ich schon nicht selbst nach Indien komme, freue ich mich zumindest auf eine virtuelle Reise dorthin. Die ersten Fotos machen Lust auf mehr und da es bei den Badgers immer viel zu sehen gibt, verspricht es eine interessante Tour zu geben!

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
794 Beiträge · seit 200707. Mai 2025 · #11
Lieber Sascha,

WOW! Du bist ja blitzschnell! Kaum aus Indien zurückgekehrt, startest Du schon.
Ich habe mich gerade sehr gefreut, als ich den Bericht gefunden habe. 🙂 Natürlich bin ich dabei und schon sehr gespannt auf Eure Erlebnisse. Du hattest im Vorfeld von einer zufriedenstellenden Fotoausbeute berichtet und wenn ich mir die tollen Teaser-Bilder anschaue, kann ich mir das bestens vorstellen. Neugierig bin ich u.a. auf die 70 Vogelarten. Auf jeden Fall ist Dein Bericht genau das Richtige, um meine Vorfreude auf unsere erste Indienreise nächstes Jahr im Februar zu steigern.

Danke fürs Berichten und liebe Grüße
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
zuletzt bearbeitet 07. Mai 2025
751 Beiträge · seit 201107. Mai 2025 · #12
Hallo Sascha,

da springe ich auch noch gerne auf und freu mich auf deinen Bericht in den kommenden Wochen.
Habe mich "immer mal wieder" auch mit Indien befasst, aber konnte mich bisher nie so richtig durchringen. Bin ähnlich wie du auf die 2 Wochen Ferien angewiesen, daher stellt sich ebenso immer die Frage nach dem Klima und der richtigen Jahreszeit.
Viele Grüße, Nette
1'394 Beiträge · seit 200907. Mai 2025 · #13
Hallo Sascha,

das sind ja schon einmal ganz tolle Teaser-Fotos, die sofort Lust auf mehr machen. Ich freue mich auf den Bericht, umso mehr, weil man jetzt auch die Personen „dahinter“ kennt.

Liebe Grüße

Sabine
4'528 Beiträge · seit 200708. Mai 2025 · #14
Hey Sascha 😎

auch wenn ich jetzt nur der siebenundachzigste oder so bin...... Ich freue mich auf die virtuelle Indien Reise mit Eurer tollen Truppe!
Bei uns ist Indien ja schon so lange her (2007 😣 ) Ich bin sehr gespannt auf Eure Eindrücke. So ein wenig hatten wir nach Bettys Bericht ja auch mit solch einer Reise geliebäugelt. Nun ist es aber doch wieder Norwegen und wie immer Afrika geworden.

Viele Grüße
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
548 Beiträge · seit 201608. Mai 2025 · #15
Hallo Sascha,

dann bin ich wohl die achtundachtzigste oder so ... auch egal 😄 Ich freue mich sehr auf deinen Bericht. Indien werde ich selber wohl eher nicht mehr bereisen, aber wer weiß das schon so genau 😎
Also, auf geht's

lieben Gruß
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
Themenstarter1'822 Beiträge · seit 201610. Mai 2025 · #16
Liebe 87 oder 88, 😉
ich freue mich riesig, dass so viele von euch ihr Interesse bekundet haben, uns nach Indien zu begleiten!
Das weckt bei mir ganz viel Lust auf das Schreiben des Berichts und den Austausch mit euch! 🙂
Ich bin gespannt, ob die ein oder andere skeptische Stimme am Ende von einer Reise durch das Land überzeugt werden kann. Wir haben ja auch lange gezögert, würden aber nun auf jeden Fall bedenkenlos ein zweites oder drittes Mal nach Indien reisen. Stellt also gern alle Fragen, die euch interessieren.
Aktuell sitze ich am ersten Kapitel. Es geht also bald richtig los. 🙂
Bis dahin liebe Grüße in die Runde
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
1'712 Beiträge · seit 201610. Mai 2025 · #17
Moin moin Sascha,

ich bin auf jeden Fall dabei und sehr gespannt auf eure Eindrücke, vieles von den Teaserbildern kommt mir sehr bekannt vor. Indien ist ein spannendes und auch absolut machbares Reiseziel. Man liebt es oder eben nicht - nichts dazwischen. Ich liebe es, war selbst schon fünfmal dort (dreimal mit Thomas), in unterschiedlichem Alter (seufz...) und in sehr unterschiedlichen Ecken dieses gigantischen Subkontinents, zuletzt im März vergangenen Jahres ausschließlich auf Safari (vielleicht nehme ich mir ein Beispiel und schaffe auch irgendwann noch einen RB).

Es klingt sehr danach, als habe es euch gefallen, und darüber freue ich mich jetzt schon. Und natürlich auf das, was da jetzt kommt. 🙂

Liebe Grüße,
Betti
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
766 Beiträge · seit 200710. Mai 2025 · #18
Lieber Sascha,

was für wunderschöne Aufnahmen zum „Anfüttern“ 😉
Das ist Dir absolut gelungen und ich begleite Euch gerne virtuell auf Eurer Tour durch einen Teil von Indien.
In diesem Leben werde ich das Land vermutlich nicht mehr bereisen, aber wer weiß…. 😛
Ich freue mich auf den Bericht!

Liebe Grüße, Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Themenstarter1'822 Beiträge · seit 201611. Mai 2025 · #19
Liebe Betti, liebe Simone,

willkommen an Bord! Es freut mich, dass ihr euch für den Bericht interessiert und er einerseits Erinnerungen wecken und vielleicht auch Lust auf eine erste Indienreise machen kann.

Gleich geht es hier los.

Liebe Grüße
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter1'822 Beiträge · seit 201611. Mai 2025 · #20
Kapitel 1: Delhi

Von Frankfurt aus starten wir auf einen etwa achtstündigen Nachtflug mit Air India nach Delhi. Ohne weitere Vorkommnisse landet der Flieger rund eine Stunde zu früh am Indira Gandhi International Airport. Das ist ein enorm großer Flughafen, von dessen Professionalität wir beeindruckt sind. Alles ist übersichtlich organisiert und der Weg zur Immigration und deren Durchführung gehen schnell über die Bühne.
Im Vorfeld der Reise mussten wir über eine Website der indischen Regierung eine Electronic Travel Authorization (eTA) beantragen und zahlen. Das war im Gegensatz zur eigentlichen Einreise, bei der man Fingerabdrücke abgeben und für diverse Fotos in eine Kamera schauen muss, tatsächlich etwas aufwändiger. Denn auf der (nicht immer stabil laufenden) Website erwartet den Indienreisenden in spe ein etwa sechsseitiger Fragebogen, der so ziemlich alles in den Blick nimmt, was man sich irgendwie vorstellen kann und der es trotzdem schafft, noch ein paar Überraschungen bereitzuhalten: Welchen Bildungsabschluss haben Sie? Wer ist Ihr Arbeitgeber? Wie lautet seine Adresse? Welche Länder haben Sie in den letzten zehn Jahren besucht? Wer sind Ihre Eltern? Haben Sie Wurzeln in Pakistan? Dazu muss noch das Ausweisdokument hochgeladen werden und ein Passfoto zur Verfügung gestellt werden.
Wie gesagt: Hat man das alles geschafft und steigt aus dem Flieger, geht die eigentliche Einreise sehr zügig und freundlich von statten. Das Gepäck ist ruckzuck auch wieder in unserem Besitz und so schieben wir uns zielstrebig zum Ausgang, wo bereits viele Menschen mit Pappschildern auf Neuankömmlinge warten. Unseren Namen können wir in all dem Trubel noch nicht entdecken – wir sind aber ja auch noch sehr früh dran. Vielleicht erwartet uns unser Guide CB aber auch vor dem Gebäude? Wir gehen also hinaus, nur um festzustellen, dass man, wenn man einmal draußen ist, nicht mehr hineingelassen wird. Nun warten wir also statt in der klimatisierten Halle in der Wärme des anbrechenden Tages. Aber zum Glück nicht lang: Bald treffen CB und unser Fahrer, Mr Satdev, ein. Es gibt ein kurzes und herzliches Hallo. Es ist immer spannend, wenn Menschen sich plötzlich in Fleisch und Blut gegenüberstehen, die bereits über digitale Wege intensiv in Kontakt gewesen sind. Aber die Chemie scheint auch abseits von Messengerdiensten zu stimmen und wir werden guten Mutes zu unserem fahrenden Zuhause für die nächsten zwei Wochen geleitet. Unser strahlend weißer Toyota Crysta bietet auf drei Sitzreihen für uns sechs Personen genug Raum und ist in einem top gepflegten Zustand. Es ist Ehrensache, dass Mr Satdev das Auto penibel sauber halten und stets frisches Wasser anbieten wird. Auch werden uns die Autotüren immer höflich aufgehalten, was dazu geführt hat, dass wir zuhause jetzt immer etwas ratlos vor unserem verschlossenen Wagen stehen. 😉 Da nicht das gesamte Gepäck in den Kofferraum passt, werden unsere großen Trolleys kurzerhand auf das Dach geschnallt. Bald beginnt unsere etwa halbstündige Fahrt vom Flughafen ins Hotel Eros. Da heute Sonntag ist, hält sich der Verkehr in Delhi tatsächlich in Grenzen und wirkt auf uns ziemlich normal und gesittet. Das wird sich an anderen Wochentagen extrem ändern...
Bald erreichen wir das Hotel. Wir haben uns im Vorfeld der Reise kaum um die Auswahl der Unterkünfte gekümmert und CB hier gänzlich freie Hand gelassen und seinen Vorschlägen vertraut. Und er hat für uns tatsächlich eine sehr gute Auswahl getroffen und Häuser zusammengestellt, die oftmals etwas über dem liegen, was wir unterkunftstechnisch von unseren Reisen in anderen Teilen der Welt gewohnt sind. Als wir nach einem kurzen Sicherheitscheck die Lobby des Hotels Eros betreten, sind nicht nur die Kinder etwas baff: Was ist das für ein schicker Palast!?

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Wir haben eine knappe Stunde, um anzukommen und uns ein wenig zu regenerieren. Zum Glück können wir nach kurzer Wartezeit in der prächtigen Marmorlobby, während der CB für uns die Eincheckformalitäten erledigt und meine Frau dabei unterstützt, an einem nahen ATM Rupien zu ziehen, auch schon unser Zimmer beziehen. Dieses bietet uns neben bequemen Betten einen schönen Ausblick auf den Lotustempel, ein Bauwerk, das wir später unbedingt aus der Nähe betrachten wollen.

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Und so treffen wir an nach kurzer Pause auch bereits unseren Cultural Guide in der Lobby. Die Reise ist so organisiert, dass CB uns bei den naturbezogenen Aktivitäten betreuen wird. Wenn es um Baudenkmäler geht – also hier in Delhi und später in Agra und Jaipur – hat CB jeweils einen ortskundigen Führer organisiert. Unser Fahrer begleitet uns dabei jedoch durchgehend und wird uns mit aller Gemütsruhe von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit fahren.
Da der sonntägliche Verkehr nicht mit dem Alltagschaos auf den Straßen Delhis vergleichbar ist, schaffen wir es, am heutigen Tag eine beachtliche Zahl an Stationen zu besuchen. Laut Guide kommt es an Wochentagen vor, dass man sich staubedingt auf etwa zwei Sights beschränken muss…

Den Anfang machen wir am Red Fort. Zuerst halten wir auf dessen Rückseite, da man von hier einen Blick auf einige Gebäudeteile werfen kann, die sich sonst hinter der hohen Frontmauer verstecken. Steigt man aus dem klimatisierten Auto, empfängt einen eine veritable Backofenhitze – wir werden uns dran gewöhnen.

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Während wir den Palast betrachten, flitzt auf der Straße ein Bollywood-Drehteam an uns vorbei. Auf einer Fahrzeugladefläche ist ein weiteres Fahrzeug montiert, in dem eine Autofahrszene gedreht wird. Das Ganze wird von weiteren Fahrzeugen mit Kameras umschwirrt. Ein toller Anblick. Bollywood soll anscheinend jede Woche einen neuen Film hervorbringen - eine Wahnsinnsquote!

Auf der Vorderseite des riesigen Gebäudekomplexes des Roten Forts steigen wir erneut aus und spazieren ein wenig an der Mauer entlang. Wir werden das Rote Fort nicht von Innen besichtigen – laut Guide sind die meisten Besucher von dem, was man dort sehen kann, enttäuscht und es sei nicht mit den Palästen in Agra oder Jaipur zu vergleichen, die wir später auf der Reise noch sehen werden. Und so bleibt es hier bei einer dezenten Außenbesichtigung.

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Das Rote Fort ist eine Festungs- und Palastanlage aus der Epoche des Mogulreiches. Sie wurde zwischen 1639 und 1648 für den Mogulkaiser Shah Jahan erbaut und gehört seit 2007 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ihren Namen erhielt sie von der charakteristischen roten Farbe des für die Festungsmauern verwendeten Sandsteins. Die Erklärungen unseres lokalen Führers sind knapp, aber informativ. Für ausschweifende Reden wären wir hier auch nicht am rechten Ort. Dass Mogul im Englischen wie Muggel gesprochen wird, sorgt aber bei unseren Potter-affinen Kindern für wiederkehrende Erheiterung.

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Während wir das alte Gemäuer betrachten, werden auch wir von allen Seiten beäugt. Und wiederholt werden vor allem die blonden und hellhäutigen Familienmitglieder gebeten, für Familienfotos und Selfies mit einheimischen Touristen zu posieren. Das ist bei der Hitze zwar nicht unanstrengend, wird aber immer mit einem herzlichen Lächeln belohnt.

Nach diesem ersten Stopp fahren wir vom verwinkelten Alt Delhi ins am Reißbrett geplante Neu Delhi zum Connaught Place, einem riesigen Ringstraßen-Ensemble, das eines der Zentren der Stadt ist und von Kolonialarchitektur geprägt wird. Hier besuchen wir ein kleines Restaurant und haben in schöner und gepflegter Atmosphäre ein erstes Mittagessen in Indien. Die gesamte Verpflegung haben wir in unserem Reisepaket mitgebucht. Wir bestellen nach Herzenslust aus der Karte und genießen das superleckere indische Essen. Alles hier wird nach Wunsch für den europäischen Gaumen entschärft. Und auch der fantastische Lassi, den es überall gibt, sorgt für weitere Abmilderung. Die Befürchtung, dass wir am Ende nur von Brot und Reis leben müssen, wird an dieser ersten Station schonmal auf das beste widerlegt.

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Nach dieser willkommenen Pause führt uns der Weg durch das überraschend grüne Delhi vorbei am Indian Gate, einem großen Triumphbogen im Regierungsviertel, zu dem unbestrittenen Höhepunkt unserer heutigen Tour: Wir besuchen das Humayun-Mausoleum.

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Es handelt sich hier um den Grabbau von Nasiruddin Muhammad Humayun (1508–1556), dem zweiten Herrscher des Großmogulreiches von Indien. Seit dem Jahr 1993 ist der Baukomplex als Weltkulturerbestätte der UNESCO anerkannt. Seine Architektur weist auf das noch prächtigere Taj Mahal in Agra voraus.

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Der geometrisch angelegte Park, in dem das Gebäude liegt, der Hauptbau und auch die Nebengebäude beeindrucken uns sehr. An diesem Ort zu sein, ist für uns ein ganz tolles Erlebnis, an das wir beste Erinnerungen haben. So schön, friedlich und in seiner Gestaltungsharmonie vor allem für meine Frau tief berührend.

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Heute geht es Schlag auf Schlag: Nach einer eindrucksreichen Fahrt durch von zahlreichen Menschen und kleinen Verkaufsständen gesäumte Straßen legen wir den nächsten Stopp am Lotustempel ein. Dieser ist der zweitjüngste der weltweit acht Bahai-Tempel. Er wurde vom iranisch-kanadischen Architekten Fariborz Sahba entworfen und am 24. Dezember 1986 eröffnet.

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Hier ist heute sehr viel los. Bereits vor dem Eingangstor hat sich eine lange Schlange gebildet, an der wir uns als ausländische Touristen jedoch nicht anstellen müssen – dafür bezahlen wir in allen kulturellen Stätten aber auch ein Vielfaches des Eintrittsgeldes. So gelangen wir schnell auf das riesige Areal des Tempels. Dort ist man auf den Wegen erwartungsgemäß in einer einzigen Prozession aus unzähligen Menschen unterwegs. Wer ein Problem mit großen Personenansammlungen hat, könnte hier an seine Grenzen kommen. Es ist zwar alles friedlich, aber eben auch ziemlich beengt und so achten wir genau darauf, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren. Der Versuch wegen eines Fotos sich gegen den Strom zu bewegen, ist dann auch ein Erlebnis der besonderen Art. Der Blick auf die wunderschön schlichte Tempelarchitektur entschädigt aber unbedingt für diesen Trubel – der an sich natürlich auch ein prägendes Reiseerlebnis ist.

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Immer wieder sind wir davon verblüfft, wie Mr Satdev uns nach unseren Besichtigungen zielsicher wiederfindet. Bei all dem Trubel, der außerhalb der Sehenswürdigkeiten herrscht – zahllose Straßenhändler, Tuktuks, Mofas, heilige Kühe – bleibt uns das ein immerwährendes Rätsel.

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Die letzte Station des heutigen Tages erreichen wir nach einer weiteren Transferfahrt durch Delhi erst am späten Nachmittag. An den Ampelkreuzungen kommen wir immer wieder mit bettelnden Menschen – oft Frauen mit ganz kleinen Kindern – in Kontakt. Dem Rat unseres Guides folgend, ignorieren wir das Klopfen an die Fensterscheiben unseres Autos – auch wenn uns das nicht so leichtfallen will.

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Das Qutb Minar ist ein Sieges- und Wachturm sowie ein Minarett. Es gilt als frühes Meisterwerk der indo-islamischen Architektur und zählt zu den höchsten Turmbauten der islamischen Welt. Die exakte Bauzeit des Qutb Minar ist nicht bekannt. Der Grundstein wurde wahrscheinlich Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts nach dem Sieg der Moslems über die Hindus gelegt. Seit 1993 ist es als Teil des Qutb-Komplexes als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt. Eine Besteigung ist für Besucher nicht mehr erlaubt, seitdem im Jahr 1981 bei einem Stromausfall und einer nachfolgenden Massenpanik 45 Menschen ums Leben kamen…

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Wir schlendern gemeinsam mit vielen anderen Touristen über das weitläufige Areal und lassen uns von dem hohen Turmbau, seinen Inschriften und den umliegenden Gebäuden beeindrucken. Ein schöner Abschluss dieses so reichhaltigen Tages.

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Auf einen angebotenen Besuch bei Teppichhändlern aus Kaschmir verzichten wir dankend und verabschieden uns alsbald von unseren City-Guide, der auf dem Rückweg zum Hotel an einer Bahnhaltestelle aussteigt.

Geplättet und über den Rand gefüllt mit neuen Eindrücken erreichen wir nach Einbruch der Dunkelheit unser Hotel und genießen ein Fünf-Sterne-Abendbuffet. Sowohl Auswahl, Anrichtung als auch Qualität der Speisen können hier auf ganzer Linie überzeugen. Die Kinder springen noch in den nächtlichen Pool und wir spazieren ein wenig durch die gepflegte Anlage.

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Dann fallen wir endlich todmüde in die Betten. Was für ein erster Tag!
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 11. Mai 2025