THEMA: Natur pur: Zwischen Aras und Affen in Costa Rica
28 Apr 2021 03:40 #614187
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  • Sadie am 28 Apr 2021 03:40
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Ab und zu zeige ich eure Bilder meinem Mann. Er staunte nicht schlecht und meinte, “ absolutely beautiful.”
Dem kann ich nur zustimmen. Er sagte auch noch das der Hintergrund fast so wichtig sei wie das Subject. Eine Augenweide!
Danke fürs Zeigen und ja halt doch, armer Thomas, der so von diesem Bullet Ant gebissen wurde.
LG von Arizona, wo wir wieder Mal eine Frühlings RV Reise machen.
Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic route


Meine RBs

Expedition Antarktis:
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Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019

www.namibia-forum.ch...landschaft-2019.html

Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different.
Juni 2018
www.namibia-forum.ch...e-but-different.html

Trip reports in English:

Namibia and KTP 2016
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Botswana 2016:
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28 Apr 2021 09:15 #614199
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  • franzicke am 28 Apr 2021 09:15
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Moin, Moin an die Waterkant,
was sind das für herrliche Bilder - und was ne Horror-Ameisen-Geschichte.
Wir waren ja quasi gegenüber in der Maquenque-Lodge und haben dort ein ähnliches Paradies erlebt und auch diese Monster-Ants gesehen. Unsere Guidin Catalina hat von einem WG-Mitbohner erzählt, der auch gebissen wurde und sie sprach von einer echten Wesensveränderung für mehrere Stunden. So gesehen, hast du mit Thomas einen echten Helden an deiner Seite, der den Schmerz an der Bar einfach wegspült. Chapeau! Und nicht nur dafür B)
Tausend Grüße Ingrid
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28 Apr 2021 18:30 #614264
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  • Beatnick am 28 Apr 2021 18:30
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Hallo ihr Lieben,

erst einmal vielen Dank für die tollen Reaktionen, das gibt neuen Schwung! :)

lisolu schrieb:
Was für Postkartenbilder! Aus Zeitmangel hab ich hier noch nicht wieder mitgelesen, nur eben mal schnell die letzten Fotos angeschaut, wirklich hinreissend.

Vielen lieben Dank, lässt der Hoffotograf ausrichten. :cheer:

Enilorac65 schrieb:
An die Ameisengeschichte kann ich mich noch gut erinnern. Das ist schon eindrücklich...und nein, das möchte ich auf keinen Fall erleben...

:laugh: :laugh: :laugh:

ANNICK schrieb:
La crème de la crème deine Bilder! :) Du könntest so Manche als Postkarten verkaufen.

:blush: :blush: :blush:

ANNICK schrieb:
Ich freue mich natürlich auf die Fortsetzung Annick

:silly: :silly: :silly:

casimodo schrieb:
Was für eine phantastische Vogelflut ! Unglaublich schöne Fotos :)
Ganz herzlichen Dank für diese nette Abwechslung in einer trostlosen Zeit

Vielen Dank, mein Lieber. Hier auch eher trostlos leider. Müssen dringend mal wieder telefonieren...

Sadie schrieb:
Ab und zu zeige ich eure Bilder meinem Mann. Er staunte nicht schlecht und meinte, “ absolutely beautiful.” Dem kann ich nur zustimmen. Er sagte auch noch das der Hintergrund fast so wichtig sei wie das Subject. Eine Augenweide!

Thanx, Katrin, und liebe Grüße an deinen Mann. Der Hintergrund in den Gärten mit den vielen Palmen und den Farben ist wirklich eine Wucht. Euch eine schöne Reise, ich würd so gerne auch mal wieder los... :(

franzicke schrieb:
Unsere Guidin Catalina hat von einem WG-Mitbohner erzählt, der auch gebissen wurde und sie sprach von einer echten Wesensveränderung für mehrere Stunden. So gesehen, hast du mit Thomas einen echten Helden an deiner Seite, der den Schmerz an der Bar einfach wegspült. Chapeau!

Ich würde sagen, der Kopfschmerz hat den anderen Schmerz dann beizeiten überlagert :laugh: :laugh: :laugh:
Nein, Scherz beiseite, er hat sich gut gehalten und der Rum floss ausreichend, aber auch nicht unbedingt in Strömen (bei anderen Drinks hätte das wahrscheinlich anders ausgesehen, aber die Auswahl war eingeschränkt...). :kiss: in den wilden Süden.

Ich denke, morgen geht es weiter.
Bis dahin liebe Grüße,
Betti

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28 Apr 2021 22:44 #614285
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Hallo Betti,

falls Du Dich wunderst, warum das Auto hinten so tief liegt und Du kaum noch über die Motorhaube schauen kannst.
Ein Nilpferd steht hinten auf der Stoßstange. :silly:

Mittelamerika ist für mich noch ein großer weißer Fleck auf dem Globus.
Lichtangler drängelt schon länger auf eine gemeinsame Fotoreise durch Costa Rica.
Daher sauge ich Deinen Reisebericht regelrecht auf.
Besonders haben es mir die Bilder von Reptilien und Vögeln angetan. :woohoo:
Schade, dass man für einen Beitrag nur einmal Danke drücken kann!

Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Viele Grüße
Bernd
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29 Apr 2021 19:12 #614370
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Kiboko schrieb:
falls Du Dich wunderst, warum das Auto hinten so tief liegt und Du kaum noch über die Motorhaube schauen kannst. Ein Nilpferd steht hinten auf der Stoßstange.

Ahhhhhh, so ist das... :laugh: :laugh: :laugh: Ich hatte mich schon gewundert. Dann halt dich mal gut fest, gleich geht's nämlich weiter :)

Liebe Grüße,
Betti

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29 Apr 2021 20:20 #614385
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Von guten und nicht so guten Wiederholungen

Es ist noch nicht richtig hell, da wachen wir auf, geweckt vom virtuosen Konzert der Bewohner des Regenwaldes. Eine Katzenwäsche muss reichen, schon sind wir auf dem Restaurantdeck, wo das allmorgendliche Spektakel bereits seinen Lauf nimmt.



Von der Bodencrew lassen sich zuerst Curassows blicken, ziemlich große Hühnervögel mit gewagter Frisur.



Ihnen folgen Nasenbären, die eine ganze Reihe der gerade erst an verschiedenen Stellen drapierten Bananen gnadenlos abräumen und sich dann vorsorglich ebenso flott vom Acker machen, wie sie auf der Bildfläche erschienen sind.



Die ganz große Show liefern einmal mehr die Vögel. Elegante Tukane, freche Papageien ...







...Familie Specht (Chestnut-colored Woodpecker)...





...und unzählige andere bunte Vertreter betreten die Bühne.







Nach dem Frühstück brechen wir auf zum Ufer des wenige Kilometer entfernten Rio San Carlos. Beim letzten Mal haben uns zünftig Lodge-Mitarbeiter auf ihren Enduros dorthin gebracht, diesmal müssen wir mit dem eigenen Auto anrücken. Das andere war irgendwie spannender B) .

Wir haben einen Bootstrip gebucht, den wir 2012 so schon einmal gemacht und in sehr guter Erinnerung hatten.

Thomas 2012 gut gelaunt auf dem Rio San Carlos


Sieben Jahre zuvor waren wir in lustiger Gesellschaft anderer Lodge-Gäste, sahen viel, lachten viel und hatten einen tollen Vormittag. Das schrie geradezu nach einer Wiederholung.





Rund eine Stunde geht es stromabwärts, doch während wir beim letzten Mal viele Wasservögel, Krokodile und Schildkröten beobachten konnten, zeigen sich diesmal deutlich weniger Tiere.

Einige Reiher und Leguane, vereinzelt Krokodile und Brüllaffen, doch die Vielfalt der ersten Tour erreicht das bei weitem nicht. Stattdessen stellenweise Schaum auf dem Wasser. Pech oder Problem? Das Schweizer Ehepaar, einzige Gäste im Boot außer uns, tippt auf Verunreinigungen durch die Ananasplantagen weiter südlich.



Auch das Dorf Boca San Carlos, das an der Mündung des Rio San Carlos in den Rio San Juan und an der Grenze zu Nicaragua liegt, ist diesmal eine Enttäuschung für mich. Ich hatte es als idyllisches Nest mit Blick auf die beiden Flüsse und den Regenwald in Erinnerung. Klein, aber voller Leben, mit freundlichen Grenzern und Kindern, allesamt in dicken Gummistiefeln, den Manolo Blahniks des Regenwaldes.

Beste Stimmung an der kleinen Polizeistation 2012


Ankunft im Dorf 2019


Doch das Dorf wirkt verlassen, trist und heruntergekommen, die Bar ist geschlossen, der winzige Kiosk auch, zu trinken gibt's nichts und auch keine Menschen. Die Schweizer sind erschrocken und können kaum glauben, dass die Stimmung nur wenige Jahre zuvor so anders gewesen sein soll.

Ich frage nach den Bewohnern, der Bootsführer zeigt aufs andere Ufer, dort leben sie jetzt, zumindest die Jüngeren. Bessere Häuser, Elektrizität, eine neue Schule und eine Straße - ein Ausweg aus der Abgeschiedenheit, die mir so verlockend erscheint, es im Alltag aber sicher nicht ist. Alles absolut nachvollziehbar also, aber das Flair ist dahin und der Trip für mich keine Empfehlung mehr wert.

Viel besser gefällt uns nach unserer Rückkehr die geführte Wanderung durch den zur Lodge gehörenden Primärwald. In von der Unterkunft entliehenen Gummistiefeln und allein mit dem obligatorischen Guide stapfen wir über schmale Trampelpfade, entdecken Affen, Vogelspinnen und Pfeilgiftfrösche...









...und folgen dem Krächzen eines Soldatenaras, bis wir ihn schließlich hoch oben zwischen den Zweigen entdecken.



Diese Tour gefällt uns wieder so gut wie schon sieben Jahre zuvor, mit dem kleinen großen Unterschied, dass Thomas diesmal von Bullett-Ants verschont bleibt. Aber das ist ja beileibe keine schlechte Nachricht. :)




Reisebericht Namibia 2019

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Letzte Änderung: 29 Apr 2021 20:45 von Beatnick.
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