Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana

Reisebericht 291 Antworten · 49,5k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2022 von Nadine3112
6'378 Beiträge · seit 201126. Jan. 2022 ·
Hoi zämä
Nadine3112 schrieb:sie bekommen somit gar nicht mehr mit, dass ein Elefant im Dunklen ins Camp kommt. 😮 Und dass obwohl er nur wenige Meter vor ihrer Campsite steht! Und zu diesem Zeitpunkt waren sie wohlgemerkt noch nicht mal im Zelt! Die waren so sehr in ihr Geplapper vertieft, dass sie den Elefanten überhaupt nicht bemerkt haben.
Hmmm...Plappern, sitzen und nichts bemerken, ist das das so berühmte Multitasking der Frauen? 🤩 😈 😗

😎 Mal so zwischendurch ein herzliches Dankeschön, Nadine. 🙂
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
901 Beiträge · seit 201626. Jan. 2022 ·
Moin Nadine,

das mit dem Leo ist ja wohl der Hammer! Wunderbare Bilder! 🤩

Sehr schön für uns zu sehen, wie das alles in der Regenzeit aussieht. Tolle Farben, wahnsinns-Himmel - das hat schon was!

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2022
5'052 Beiträge · seit 201426. Jan. 2022 ·
Hi Nadine,

was für ein toller Safari-Tag - ihr hattet nicht nur tolle Sichtungen, sondern habt sie auch perfekt im Bild festgehalten!

Vielen Dank fürs Zeigen!

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
1'169 Beiträge · seit 201726. Jan. 2022 ·
Du Tiefstaplerin... von wegen keine Sichtungen. Der Leo im Regen und dann auch noch mit recht viel Bewegung und unterschiedlichen Motiven ist doch der Hammer. 🤩

@ Baines
Ich finde die Gegend toll, alleine der Blick mit Blättern würde mich schon reizen, mal eine andere Jahreszeit auszuprobieren, aber ist schon schön, wenn man immer im trockenen Sitzen kann. 😛

@ NxaiPan
Auch ein krasser Unterschied. In der Trockenzeit hat es nur die eine Wasserquelle, da brummte es so sehr vor Leben bei uns, dass man gar nicht wusste, wo man hingucken soll. Bei der Campsite unter Volllast ist das wohl so. Wir waren dort ganz alleine, dann hat die Campsite natürlich dennoch ihren Charme.


Gruß,
Robin
Unsere Reisen: Uganda 2026 | Im grünen Herzen Afrikas ||| NAMIBIA 2024 | Wolkenlos Glücklich im Kaokoveld ||| KTP & MOREMI 2022 | Erstmal sitzen! ||| BOTSWANA 2021 | Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg! ||| KRÜGER 2020 | Im hohen Gras, gibt's keine Katzen?! ||| BOTSWANA 2018 | ABER, irgendwas ist ja immer! ||| NAMIBIA 2017 | Been there. Done it! Got it?
Themenstarter460 Beiträge · seit 201826. Jan. 2022 ·
picco schrieb:Hoi zämä

Hmmm...Plappern, sitzen und nichts bemerken, ist das das so berühmte Multitasking der Frauen? 🤩 😈 😗

😎 Mal so zwischendurch ein herzliches Dankeschön, Nadine. 🙂
Danke, Picco!
Dass Frauen multitaskingfähig sind, halte ich für ein Gerücht. 😛
TinuHH schrieb:Moin Nadine,

das mit dem Leo ist ja wohl der Hammer! Wunderbare Bilder! 🤩

Sehr schön für uns zu sehen, wie das alles in der Regenzeit aussieht. Tolle Farben, wahnsinns-Himmel - das hat schon was!

Herzliche Grüße
Martin
Ich mag deine positive Art! 😄 Da hätte ich vor Ort mehr von gebrauchen können. Meist waren wir genervt wegen des Wetters ..
Daxiang schrieb:Hi Nadine,

was für ein toller Safari-Tag - ihr hattet nicht nur tolle Sichtungen, sondern habt sie auch perfekt im Bild festgehalten!

Vielen Dank fürs Zeigen!

Liebe Grüße
Konni
Danke, Konni!
Blende18.2 schrieb:Du Tiefstaplerin... von wegen keine Sichtungen. Der Leo im Regen und dann auch noch mit recht viel Bewegung und unterschiedlichen Motiven ist doch der Hammer. 🤩
Danke, Robin!
2 spektakuläre Sichtungen hatte ich angekündigt, das war die erste. 😛
Blende18.2 schrieb:
@ Baines
Ich finde die Gegend toll, alleine der Blick mit Blättern würde mich schon reizen, mal eine andere Jahreszeit auszuprobieren, aber ist schon schön, wenn man immer im trockenen Sitzen kann. 😛
Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite. 😄
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
8'724 Beiträge · seit 201026. Jan. 2022 ·
Mensch Nadine, den Leoparden hatte ich ja schon wieder total vergessen 🤩 !

Dir ist schon klar, dass ein Leopard zwischen Baines Baobabs und Nxai Pan South Camp so viel zählt wie ein Q oder ein Y bei Scrabble? Also 10 Punkte! Das wiegt 5 Regentage und 5 schlechte Campingnächte auf! 😎 😗

Bei deinen Fotos von den Ablutions musste ich dran denken, wie mich Ruth (war/ist es Ruth? Ich denke schon....) immer darauf hinweist, dass sie die Qualität einer öffentlichen Dusche daran misst, wie viele Haken und sonstige Möglichkeiten es gibt, um seine Siebensachen aufzuhängen, nachdem man sich entblättert hat. Als mein Bad renoviert wurde, habe ich es danach mit x Haken dekoriert 😄 .

Die Elefanten am Wasserloch sehen super aus, bzw. die Fotos davon - i frei mi scho, wir haben 2023 auch 2 Nächte dort 🙂 .

Und jetzt grübel ich mal weiter, was die 2. sensationelle Sichtung war, dank meines Alters hab ich das auch vergessen (oder wusste ich es nicht? 😐 ). So bleibt der Reisebericht spannend 😗 😎 .

Liebe Grüßle von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2022
608 Beiträge · seit 202026. Jan. 2022 ·
Champagner schrieb:Die Elefanten am Wasserloch sehen super aus, bzw. die Fotos davon - i frei mi scho, wir haben 2023 auch 2 Nächte dort 🙂
Da stimme ich zu! Ich bin v.a. wahnsinnig über die tiefe Aufnahmepositionen beeindruckt. Wirkt das nur so oder hatte eure Hermine eine tiefe Beobachtungsluke 😄 😄 😄

Der Leo ist natürlich auch wunderbar. Er wirkt noch irgendwie "jung-naiv". 😗
4'382 Beiträge · seit 201526. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine,
in mir keimt so langsam der Verdacht auf, dass Dein Dauerkokettieren von wegen Warmduscher nur den einen Zweck hat, andere vom Campen abzuhalten, damit Ihr in Zukunft die Plätze alleine habt. Gute Idee - weiter so!
Übrigens ist das ganz normal, dass die Elefanten im South Camp durch den Platz wandern. Wir hatten sie im August jeden Tag, abends und morgens und nachts.
Wie Ihr die Perspektive bei den Elefanten am Nxai-Wasserloch hingekriegt habt, würde mich auch interessieren. Vor kleinen Tieren Schiß haben, aber so nah an großen??? Tzzz 🤩 🤩
Gruß an die beste Tiefstaplerin des Forums
Friederike
@ Champagner
Liebe Bele,
Du schreibst
„i frei mi scho, wir haben 2023 auch 2 Nächte dort :)“
Hast Du das
Fazit South Camp: Brauchen wir nicht noch mal.
etwa überlesen? 😎
Grüßle
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2022
1'835 Beiträge · seit 201526. Jan. 2022 ·
Danke euch,
Wunderschöne Aufnahmen des Leo und auch die Elefanten sind toll auf den Bildern mit all dem Plantschen und Dreck spritzen.
Den Platz dort habe ich eigentlich nicht als eng in Erinnerung, mir bleibt mehr im Sinn was man dort gesehen hat. Wir hatten mal Glück mit Wild Dogs und Löwen dort, und das zählt bei mir mehr als ein Campingplatz, wobei… ich hasse Lautsprecher genauso wie du, bei uns gehen die nie früh ins Bett. Gab auch schon Situationen da ich laut “ shut up oder shut your mouth” in die Nacht hinein gerufen habe. Ein wenig peinlich, aber dann gabs Ruhe.
Immer weiter so,
LG von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
4'382 Beiträge · seit 201526. Jan. 2022 ·
Off topic
@Sadie
Hello, Katrin,
Gab auch schon Situationen da ich laut “ shut up oder shut your mouth” in die Nacht hinein gerufen habe. Ein wenig peinlich, aber dann gabs Ruhe.
Das musste ich im South Camp im August auch machen, aber mein Mann schämt sich dann immer so wegen mir 😠
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1'006 Beiträge · seit 200827. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine,

Der sich schüttelnde Leo ist ja ein mega Foto!!! 🤩
Also ich geb den Anderen recht, so ein toller Leo wiegt doch mindestens 10 Löwen auf! Und dann konntet Ihr den auch noch alleine genießen!
Die grünen Baobabs sind auch toll! Ich kenne die Gegend nur furz trocken.
Wie ist das eigentlich mit den kleinen fiesen Tierchen? Gibt es viele Stechmücken, wenn es so regnet?
Gruss
Doro
Themenstarter460 Beiträge · seit 201827. Jan. 2022 ·
Champagner schrieb:Mensch Nadine, den Leoparden hatte ich ja schon wieder total vergessen 🤩 !

Dir ist schon klar, dass ein Leopard zwischen Baines Baobabs und Nxai Pan South Camp so viel zählt wie ein Q oder ein Y bei Scrabble? Also 10 Punkte! Das wiegt 5 Regentage und 5 schlechte Campingnächte auf! 😎 😗
Ha, ha! 😄 Wenn wir mal Sichtungsquartett spielen sollten, hab ich also gute Karten, ja? 😄
Champagner schrieb:Bei deinen Fotos von den Ablutions musste ich dran denken, wie mich Ruth (war/ist es Ruth? Ich denke schon....) immer darauf hinweist, dass sie die Qualität einer öffentlichen Dusche daran misst, wie viele Haken und sonstige Möglichkeiten es gibt, um seine Siebensachen aufzuhängen, nachdem man sich entblättert hat. Als mein Bad renoviert wurde, habe ich es danach mit x Haken dekoriert 😄 .
Da bin ich voll bei Ruth! Ich kriege ich eine Vollkrise, wenn in Hotelbädern keine oder nur 1 oder 2 Haken sind. Da gab's bei sämtlichen Ablutions nix zu meckern, das war top! Immer 3 Haken da und Ablagefläche. Wobei, da fällt mir ein, entweder im Chobe oder Moremi gab's Ablutions, bei denen die Haken in der Duschkabine auf einer Höhe von ca. 1,80 - 1,90 m hingen und da kam selbst ich kaum noch dran! 😐
Champagner schrieb:Und jetzt grübel ich mal weiter, was die 2. sensationelle Sichtung war, dank meines Alters hab ich das auch vergessen (oder wusste ich es nicht? 😐 ). So bleibt der Reisebericht spannend 😗 😎 .

Liebe Grüßle von Bele
Gut, dass du das vergessen hast! Dann gibt's noch einen Überraschungseffekt. 😄 Wenn du meinen Status von dem Tag geguckt hast, müsstest du wissen, was die 2. Sichtung ist. 🙂
rik m. schrieb:

Da stimme ich zu! Ich bin v.a. wahnsinnig über die tiefe Aufnahmepositionen beeindruckt. Wirkt das nur so oder hatte eure Hermine eine tiefe Beobachtungsluke 😄 😄 😄

Der Leo ist natürlich auch wunderbar. Er wirkt noch irgendwie "jung-naiv". 😗
Danke! Ich hab mich auch über den tiefen Winkel der Fotos gewundert, da hab ich gar nicht bewusst drüber nachgedacht in der Situation. 😄 Auf jeden Fall hab ich die Kamera nicht aus dem Auto runtergehalten, dafür ist mir das Monster zu schwer und ich hätte Angst, dass sie im Matsch landet. Vielleicht kam das daher, dass wir etwas abseits am Wasserloch standen, nicht direkt dran. Und wenn die Elis im Loch planschen, sind sie ja sowieso etwas tiefer.
CuF schrieb:Hallo Nadine,
in mir keimt so langsam der Verdacht auf, dass Dein Dauerkokettieren von wegen Warmduscher nur den einen Zweck hat, andere vom Campen abzuhalten, damit Ihr in Zukunft die Plätze alleine habt. Gute Idee - weiter so!
Keine Sorge, die könnt ihr wieder ganz für euch haben! 😄
CuF schrieb:Übrigens ist das ganz normal, dass die Elefanten im South Camp durch den Platz wandern. Wir hatten sie im August jeden Tag, abends und morgens und nachts.
Genau das hatte ich auch gehört und hatte auf mehr als nur einen Besuch gehofft, zumal wir ja auch tagsüber auf dem Platz waren. Aber leider gab's nur den einen Besuch in der Dunkelheit. Und der war dann auch noch nicht mal im Camp, sondern außen vor den Büschen. Na ja, man muss nehmen, was man kriegen kann. 😄
CuF schrieb:Wie Ihr die Perspektive bei den Elefanten am Nxai-Wasserloch hingekriegt habt, würde mich auch interessieren. Vor kleinen Tieren Schiß haben, aber so nah an großen??? Tzzz 🤩 🤩
Wie gesagt, keine Ahnung! 😄 Ich hatte mich beim Bearbeiten der Fotos auch drüber gewundert. Ich glaube, es lag wirklich daran, dass wir nicht so nah am Wasserloch standen. Andere Autos stellten sich direkt vorne dran, sowas machen wir eigentlich nicht so gerne, sondern lassen den Tieren lieber Platz und stellen uns etwas abseits hin. Wofür hab ich mir denn ein 600er gekauft? 😄
CuF schrieb:
Liebe Bele,
Du schreibst
„i frei mi scho, wir haben 2023 auch 2 Nächte dort :)“
Hast Du das
Fazit South Camp: Brauchen wir nicht noch mal.
etwa überlesen? 😎
Grüßle
Friederike
Zum Glück ist die Bele schon ein großes Mädchen und kennt den Park sicher 100x besser, als wir. 😄
Sadie schrieb:Danke euch,
Wunderschöne Aufnahmen des Leo und auch die Elefanten sind toll auf den Bildern mit all dem Plantschen und Dreck spritzen.
Den Platz dort habe ich eigentlich nicht als eng in Erinnerung, mir bleibt mehr im Sinn was man dort gesehen hat. Wir hatten mal Glück mit Wild Dogs und Löwen dort, und das zählt bei mir mehr als ein Campingplatz, wobei… ich hasse Lautsprecher genauso wie du, bei uns gehen die nie früh ins Bett. Gab auch schon Situationen da ich laut “ shut up oder shut your mouth” in die Nacht hinein gerufen habe. Ein wenig peinlich, aber dann gabs Ruhe.
Immer weiter so,
LG von Katrin
Hallo Katrin! Schön, dass du auch dabei bist! Wie gesagt, ich hatte irgendwie leicht falsche Vorstellungen, was die Campsites angeht. 😗 Ich dachte, da wären immer hunderte Meter zwischen den einzelnen Plätzen, aber das war dann eher die Ausnahme (Baines, Sunday Pan) als die Regel. Frag mich aber bitte nicht, wie ich darauf gekommen bin.
Ich bin in Uganda auch mal leicht ausgerastet. Da machte sich eine holländische Reisegruppe in der bis dahin friedlichen und ruhigen Lodge breit und schrie und grölte ewig rum, als ob sie vollkommen alleine wären auf der Welt. Da ist mir auch der Kragen geplatzt und hab ein "Can you please SHUT THE F*** UP!!!" auf den See hinaus gebrüllt. War meinem Mann auch recht peinlich. 😊 Aber danach war's bedeutend ruhiger. Und über mangelnde Freundlichkeit kann sich keiner beschweren. Immerhin habe ich "please" gesagt. 😄
Reisemaus schrieb:
Die grünen Baobabs sind auch toll! Ich kenne die Gegend nur furz trocken.
Wie ist das eigentlich mit den kleinen fiesen Tierchen? Gibt es viele Stechmücken, wenn es so regnet?
Gruss
Doro
Danke, Doro! Grüne Baobabs kommen noch mal im Laufe der Reise. Ich fand das auch total schön. 🙂
Für unser Empfinden gab es sehr viele Insekten. 😈 Wir sind nur zum Schluss in Xakanaxa ziemlich zerstochen worden, davor nicht. Aber bei Abend kamen die Viecher raus und schwirrten zu hunderten um einen herum. Das ist einer der Gründe, aus denen wir nie im Dunklen gegessen haben. Meine Stirnlampe habe ich schon im CKGR in die Ecke gepfeffert. Der reinste Blitzableiter, furchtbar! Einmal hatten wir sogar im Zelt hunderte Fliegen, ich bin fast irre geworden in der Nacht. 🤢
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2022
901 Beiträge · seit 201627. Jan. 2022 ·
Nadine3112 schrieb: Das ist einer der Gründe, aus denen wir nie im Dunklen gegessen haben. Meine Stirnlampe habe ich schon im CKGR in die Ecke gepfeffert. Der reinste Blitzableiter, furchtbar! Einmal hatten wir sogar im Zelt hunderte Fliegen, ich bin fast irre geworden in der Nacht. 🤢
Das Problem hatten wir auch im September. Überall da, wo helle Lampen leuchten, sind auch Flatterviecher. Man hat uns gesagt, dass rotes Licht besser wäre. Haben unsere Stirnlampen natürlich nicht 😕 . Ergo - beim nächsten Mal muss was anderes mit!

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
1'169 Beiträge · seit 201727. Jan. 2022 ·
Viele Insekten können warmes Licht mit hohem Anteil an Orange und Rot einfach nicht wahrnehmen.

Unter anderem deswegen empfiehlt es sich solche Lichtquellen dabei zu haben. Die bestehend bleibende Nachtsicht ist ein weiterer, schöner Nebeneffekt, der sicher bekannter ist.

Beim Kochen etc. deswegen immer nur kurz auf weißes Licht schalten, dann klappt's auch besser mit den Viechern. 😉


Gruß,
Robin
Unsere Reisen: Uganda 2026 | Im grünen Herzen Afrikas ||| NAMIBIA 2024 | Wolkenlos Glücklich im Kaokoveld ||| KTP & MOREMI 2022 | Erstmal sitzen! ||| BOTSWANA 2021 | Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg! ||| KRÜGER 2020 | Im hohen Gras, gibt's keine Katzen?! ||| BOTSWANA 2018 | ABER, irgendwas ist ja immer! ||| NAMIBIA 2017 | Been there. Done it! Got it?
1'835 Beiträge · seit 201528. Jan. 2022 ·
Also Robin, du meinst es gibt Stirnlampen die weißes UnD rotes Licht haben?
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
1'169 Beiträge · seit 201728. Jan. 2022 ·
Sadie schrieb:Also Robin, du meinst es gibt Stirnlampen die weißes UnD rotes Licht haben?
Ja klar. 🙂

Unsere haben 3 Stufen weißes Licht und wenn man lange den Knopf drückt schaltet man auf rotes Licht um. Ich glaube das sind 2 Stufen und Blinklicht kann die auch.

https://www.amazon.de/Petzl-E93AAA-Tikka-Black/dp/B01KYTU6BO/ref=mp_s_a_1_1?adgrpid=76683562728&gclid=EAIaIQobChMI6YbdkefT9QIViLbtCh14oQptEAAYASAAEgL76vD_BwE&hvadid=482235555981&hvdev=m&hvlocphy=9062634&hvnetw=g&hvqmt=e&hvrand=3120232882193240858&hvtargid=kwd-300428789749&hydadcr=26576_2418486&keywords=petzl+-+tikka&qid=1643350895&sr=8-1

Gruß,
Robin
Unsere Reisen: Uganda 2026 | Im grünen Herzen Afrikas ||| NAMIBIA 2024 | Wolkenlos Glücklich im Kaokoveld ||| KTP & MOREMI 2022 | Erstmal sitzen! ||| BOTSWANA 2021 | Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg! ||| KRÜGER 2020 | Im hohen Gras, gibt's keine Katzen?! ||| BOTSWANA 2018 | ABER, irgendwas ist ja immer! ||| NAMIBIA 2017 | Been there. Done it! Got it?
Themenstarter460 Beiträge · seit 201828. Jan. 2022 ·
Blende18.2 schrieb:Viele Insekten können warmes Licht mit hohem Anteil an Orange und Rot einfach nicht wahrnehmen.

Unter anderem deswegen empfiehlt es sich solche Lichtquellen dabei zu haben. Die bestehend bleibende Nachtsicht ist ein weiterer, schöner Nebeneffekt, der sicher bekannter ist.

Beim Kochen etc. deswegen immer nur kurz auf weißes Licht schalten, dann klappt's auch besser mit den Viechern. 😉
Sehr guter Tipp für jeden, der nach dem Bericht immer noch campen will! 😄 Wir hatten tatsächlich eine Taschenlampe dabei, die auch rotes Licht hat, aber unsere Stirnlampe hatte nur normales helles Licht.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
49 Beiträge · seit 202228. Jan. 2022 ·
Blende18.2 schrieb:
Ja klar. 🙂

Unsere haben 3 Stufen weißes Licht und wenn man lange den Knopf drückt schaltet man auf rotes Licht um. Ich glaube das sind 2 Stufen und Blinklicht kann die auch.

https://www.amazon.de/Petzl-E93AAA-Tikka-Black/dp/B01KYTU6BO/ref=mp_s_a_1_1?adgrpid=76683562728&gclid=EAIaIQobChMI6YbdkefT9QIViLbtCh14oQptEAAYASAAEgL76vD_BwE&hvadid=482235555981&hvdev=m&hvlocphy=9062634&hvnetw=g&hvqmt=e&hvrand=3120232882193240858&hvtargid=kwd-300428789749&hydadcr=26576_2418486&keywords=petzl+-+tikka&qid=1643350895&sr=8-1

Gruß,
Robin
Wieder was gelernt. Hab das Ding eigentlich nur zum Laufen am Abend und mich schon gefragt, ob ich das Rotlich jemals nutzen werde. Jetzt weiß ich die Antwort. 😄
7'313 Beiträge · seit 200628. Jan. 2022 ·
Hallo,

ich habe gestern einen Hinweis auf eine neue Lampe erhalten die sehr gut sein soll. Sie macht ein flächiges weisses licht welches aber nicht blendet. Vielleicht teste ich die auf der nächsten Reise auch mal. https://amzn.to/3u8aJy7

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Themenstarter460 Beiträge · seit 201828. Jan. 2022 ·
18. November 2021 - Hermine zaubert uns aus der Scheiße ODER: Wie man Kubu Island NICHT erreichen sollte Teil 1

South Camp, Nxai Pan National Park - Kubu Island

Ich weiß gar nicht so recht, wo ich bei diesem Tag anfangen soll. Vielleicht am besten damit, dass einer der Hauptgründe für einen Urlaub in Botswana die Bilder waren, die ich von Kubu Island gesehen hatte. Diese vermeintliche Baobab-Insel inmitten einer riesigen Salzpfanne, das hatte mich vom ersten Augenblick an vollkommen fasziniert. Aber wie es manchmal so ist mit solchen Locations, in die man so irre hohe Erwartungen setzt (mir ging bei Sossusvlei übrigens ähnlich), kann man nur enttäuscht werden. Aber der Reihe nach.

Die Nacht war (wieder einmal) windig, es regnete häufig, aber immerhin nicht mehr so heftig wie in der Nacht davor. Da ist man ja schon froh drüber. 🤪 Gegen 5:15 Uhr packen wir alles zusammen, machen uns notdürftig frisch (mittlerweile ist einem sowieso alles scheißegal, man sieht ja eh quasi keine Menschenseele und die, die man sieht, sehen auch alle etwas verwahrlost aus) und fahren gegen 6 Uhr los. Wir entdecken einige Spuren, die nach Katze aussehen, aber die dazugehörige Katze finden wir nicht. Dafür aber einige Giraffen.

Nxai Pan National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Nxai Pan National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Gegen 7:30 Uhr sind wir am Gate, checken aus und füllen die Reifen wieder auf 3 bar auf, denn jetzt folgt erst mal Asphalt. In Gweta tanken wir. Auf dem Weg dorthin hatte ich Amos von Bushlore in Kasane angerufen und vom platten Reifen berichtet. Ich hatte gefragt, ob wir den in Gweta austauschen können bzw. irgendwo fragen können, ob man den vielleicht doch reparieren kann. Ehrlich gesagt war uns bei dem Gedanken nicht ganz wohl in so ein abgelegenes Gebiet wie Kubu Island zu fahren mit nur einem Ersatzreifen. Aber da hatte er keine guten Nachrichten für uns. Gweta sei so ein kleines Kaff, da gibt’s keinen Reifenhändler. Und so war es dann auch. Also mussten wir hoffen, dass wir nicht noch einen platten Reifen haben würden. Außerdem bestelle ich bei Amos noch mal 2 zusätzliche Jerrycans. Der Landcruiser ist durstig. Deutlich durstiger, als wir erwartet hatten. Unser Verbrauch lag bei etwa 16 l je 100 km. Problematisch könnte das zwischen Kasane und Maun werden, wo es derzeit keine Tankstelle gibt und wo wir uns insgesamt 7 ½ Tage aufhalten werden. Da wir viele Game Drives machen (und dabei der Verbrauch noch mal höher liegen dürfte), fürchteten wir, dass wir mit 2 Jerrycans nicht hinkommen. 😕

Unterwegs kam dann noch ordentlich Aufregung, denn Martin hatte mitten auf der Straße ein kleines Chamäleon im Vorbeifahren gesehen. Das ist nun schon das mindestens das 3. Mal, dass er eins im Vorbeifahren auf der Straße entdeckt und ich wüsste wirklich gerne mal, wie er das anstellt. Ich stehe teilweise 3 m davor und sehe es nicht. Nun ja, jedenfalls geht er in die Eisen (weit und breit kein anderes Auto zu sehen) und ich muss natürlich ran! Mission: Chamäleon-Transfer zur Vermeidung eines unschönen Roadkills. Ich nähere mich vorsichtig und bin schnell desillusioniert. Es ist tot. Das arme Tier. 🙁 Es lag schon halb auf der Seite, das Bein schien abgerissen bzw. weggeknickt zu sein. Traurig gehe ich zurück zum Auto und denke noch: “scheiße, wir haben es auf dem Gewissen.”. Martin lacht.
“Nein, das ist nicht tot, das tut nur so!”
“Willst du mich verarschen?” 🤨
“Nein, die können sich wirklich totstellen. Guck mal ganz genau!”


Na gut, dann gehe ich halt wieder zurück. Moooment mal, Freundchen, die hattest das Bein doch eben anders! 😁 Sofort stellte es sich wieder tot, als ich mich näherte! Wirklich faszinierend, was Tiere alles können. Aber keine Frage, es muss hier weg. Es liegt mitten auf der Straße. Ich fürchte, dass es noch gestresster wird, wenn ich es anfasse, also nehme ich mir 2 große Tinkers-Karten und befördere es damit in den Busch auf der anderen Seite der Straße. Da mache ich dann auch Bilder.

Chameleon, Botswana by Nadine, auf Flickr

Chameleon, Botswana by Nadine, auf Flickr

Nun stellt es sich nicht mehr tot, obwohl ich in der Nähe bin, und trottet im chamäleontypischen Wackelgang von dannen. 🙂

Auf dem weiteren Weg Richtung Nata kann man abschnittsweise nicht mehr von Asphalt sprechen, es war eher eine Ansammlung von riesigen Schlaglöchern.

DSC07971 by Nadine, auf Flickr

Daher waren froh, als wir endlich den Abzweig zu Kubu Island erreichten. Ab hier nur noch 100 km auf diversen Pisten in südlicher Richtung und schwupps! Schon sind wir da. Soweit der Plan. 😎

Wir reduzieren wieder auf 2 bar und staunen, dass Kubu Island teilweise richtig gut ausgeschildert ist.

DSC07975 by Nadine, auf Flickr

Darauf sollte man sich allerdings nicht allzu sehr verlassen, denn an einigen Abzweigungen stand kein Schild.

Irgendwie hatte ich, was Kubu Island anging, leicht falsche Vorstellungen, kann aber gar nicht so genau sagen, warum. Aus irgendeinem Grund dachte ich, dass die gesamte Gegend ab der Hauptstraße vollkommen verlassen ist. Ist sie definitiv nicht. Überall ist Vieh zu sehen, ab und an ein paar Gebäude, auch ein paar Menschen sehen wir in der Ferne. Dann dachte ich, dass man unzählige Kilometer über die Salzpfanne fahren müsste, weshalb wir schon leichte Zweifel haben, ob wir Kubu Island überhaupt erreichen können. Wenn die Pfanne nass ist, kann man sie schließlich nicht befahren. Aber auch das muss man eigentlich gar nicht. Die “Insel” ist nämlich nicht zu allen Seiten von der Salzpfanne umgeben, was ich aber wiederum dachte. Im Hinterkopf hatten wir Plan B: Kubu Island abbrechen, falls die Pfanne nass ist und stattdessen Unterschlupf in Nata suchen. Da hätte es diverse Möglichkeiten gegeben. Ein paar andere Touristen, die wir unterwegs gesprochen hatten, erzählten uns von ihrem Besuch bei Kubu Island nur wenige Tage zuvor. Der Platz war wohl gut besucht (ich glaube, sie berichteten von 5 - 7 belegten Campsites) und auch war keine Rede von einer nassen Pfanne.

Von den 100 km Fahrt ab der Hauptstraße gingen ca. 90 km über überwiegend ödes Farmland. Hin und wieder gab es auch mal nette Ausblicke. Ab und an erhascht man mal einen Blick auf die entfernte Pan.

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Die Navigation war überwiegend recht leicht, aber es gab eine Stelle, an der sich die Piste in mehrere Spuren aufteilte und die von fiesen hohen Büschen umgeben war. Wenn man da nicht die richtige Spur erwischte, musste man irgendwann umkehren. So ging es uns auch. Aber mit meinen Apps war die Navigation tatsächlich kein großes Problem. Ich hatte auf dieser Strecke Mapsme und auch Maps 3D laufen. Maps 3D war in diesem Fall sogar noch detaillierter. Hier zeichnete ich unsere gefahrene Strecke auf, damit wir im Fall eines Orientierungsverlustes noch wissen, wo wir hergekommen sind.

DSC07985 by Nadine, auf Flickr

DSC07987 by Nadine, auf Flickr

IMG_2919 by Nadine, auf Flickr

Nach ca. 90 km Fahrt muss man sich für links oder rechts entscheiden. Beide Wege führen nach Rom bzw. Kubu Island. Ein Schild stand hier nicht mehr (glaube ich!). Ab hier folgte eine ziemliche Odyssee und ich kann nur sagen: “Kids, don’t try this at home!”. Ich kann auch gar nicht sagen, was wir uns in diesem Moment wohl gedacht haben - allzu viel kann es nicht gewesen sein. 😗 Eigentlich sind wir nicht so doof, ich schwör! 😄 Wir können es uns nur so erklären, dass wir nach 5 Stunden Fahrt in der Bruthitze vermutlich nicht mehr ganz frisch im Kopf waren. Wir näherten uns nämlich nun der Pan. Also genau das, wovon ich die ganze Zeit fest in der Annahme war, dass man darüber fahren MUSS, um Kubu Island überhaupt erreichen zu können. Somit kam es uns zum einen recht alternativlos vor und zum anderen gab es auch Fahrzeugspuren auf die Pan. Dass die schon etwas älter waren, fiel uns dann erst hinterher auf. 😗

Die Farbe der Pan war auch recht hell (zumal die dunklen Stellen die waren, die man gefahrlos fahren konnte, da die dunkle Farbe von den Steinchen darauf kam) und fuhren wir einfach mal munter drauf los. Das Ende vom Lied sah nach wenigen Metern so aus:

IMG_2922 by Nadine, auf Flickr

Zugegebenermaßen ist das Bild erst im späteren Verlauf entstanden. Am Anfang hatte ich keinen Nerv für Fotos.

Die Scheiße, in die wir uns da reingeritten hatten, war genauso groß wie sie hier aussah. Wir konnten echt nicht fassen, dass wir wirklich so hohl waren, hier draufzufahren. 😵 Ohne vorher anzuhalten und erst mal zu gucken. Erst mal ein paar Schritte drauf laufen und die Lage checken. Alles, was wir eigentlich IMMER tun, wenn wir uns bei einer Piste nicht ganz sicher sein. Nur heute nicht. Warum? 😣 Wie oft haben wir uns diese Frage noch auf der Reise gestellt … Aber wie heißt es doch so schön: Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen. Oder in diesem Fall in den Armen. Erst mal die typische Panikreaktion: sinnlos Gas geben. Ist natürlich Kokolores, da tut sich nichts mehr.

Also aussteigen und Lage checken. Realisieren, wie unfassbar doof das war. Sich schämen. 😊 Bei der Fahrzeugübergabe gab’s bei Bushlore eine Wall of Shame. Da waren Fotos von Touristen zu sehen, die in Flüsse gefahren waren, die tiefer als der Rhein waren. Wir sahen uns mit ziemlicher Sicherheit ab nächster Woche dort hängen. Die ersten Touris, die so doof waren, auf eine nasse Pan zu fahren. Oh diese Schande …

IMG_2923 by Nadine, auf Flickr

Nützt ja nix, wir gucken uns den Mist also mal genauer an. Mein Gott, ist das ein Zeuch, sowas haben wir in unserem Leben noch nicht erlebt. Das war auch nicht mehr als Erde zu bezeichnen, das war Kleber. Damit hätte man Wände abdichten, ach was Häuser bauen können. Die Reifen waren komplett zugesetzt, absolut keine Chance, die so schnell wieder freizubekommen. Das Zeug war nicht nur unfassbar klebrig, sondern auch noch schwer ohne Ende. Die Schaufel kam zum Einsatz. Jede Ladung wog gefühlte 20 Kilo. Martin und ich schaufelten abwechselnd (ok, er mehr, als ich), schnell waren wir fix und fertig mit der Welt. Hier würden wir wirklich sämtliche Zauberkraft von Hermine brauchen.

Wir legten sämtliche Fußmatten unter die Reifen, was rückblickend fast schon niedlich ist. Lustig, dass wir zu dem Zeitpunkt echt dachten, wir könnten das Problem mit Fußmatten lösen. 😛 Wir überlegten kurz, noch mehr Druck aus den Reifen zu lassen, entschieden uns aber dagegen, da wir vermeiden wollten, dass das Fahrzeug zu niedrig liegt.

Beim Fahrversuch mit Difflock und Low wurden die meisten Fußmatten von den Reifen durchgezogen wie Nudelteig durch eine Nudelmaschine. Flup, weg. Ok, das wird so nix. Also die Profimatten ausgepackt und hinten an die Reifen gelegt. Es war klar, dass wir rückwärts raus mussten. Vorwärts hätten wir uns nur noch mehr in den Mist gefahren und hätten einen großen Bogen fahren müssen, um wieder aufs Trockene zu kommen.

Neuer Versuch - keine Chance, hinten auf die Matten zu kommen. Also muss der Highjack ran. Erwähnte ich eigentlich bereits, dass die Sonne vom Himmel knallte und es locker 35 Grad heiß war?

IMG_2924 by Nadine, auf Flickr

Matten hinten etwas besser unter die Reifen geschoben, Highjack weg und neuer Versuch. Keine Chance. Mittlerweile waren wir desillusioniert und kurz davor aufzugeben. Muss ich eigentlich erwähnen, dass wir schon seit zig Kilometern keine Menschenseele mehr gesehen haben? Ein Auto hatten wir die ganze Fahrt über ab der Hauptstraße nicht mehr gesehen.

Neuer Versuch, Frau ans Steuer, Mann schiebt. Brachte aber auch nichts. Muss am Mann gelegen haben. 😛 Unser Plan war: rausschaukeln. Martin kann das Schaukeln ganz gut (er hat uns mal ganz famos aus einem fiesen Schlammloch in Tansania rausgeschaukelt), aber ich hab da überhaupt keine Übung drin. Entsprechend fallen die Schaukelversuche ins Wasser. Außer durchdrehenden Reifen nix gewesen.

Wir nahmen uns erst mal ein kaltes Getränk aus dem Kühlschrank und erholten uns etwas und versuchten, vernünftig nachzudenken. Wir redeten inständig auf Hermine ein. Irgendwie mussten sie uns doch hier rauszaubern können. Mittlerweile hingen wir schon gute 1 ½ Stunden in dem Mist. Der blöde Highjack müsste noch höher (mittlerweile waren wir hinten so tief drin, dass die Achse fast schon auflag), die Matten mussten viel weiter unter die Räder. Hinten mussten wir diesen leichten Hubbel wegschaufeln, damit man möglichst gerade nach hinten fahren kann. Das war jetzt noch mal mit richtig körperlicher Arbeit verbunden, denn es hieß schaufeln, schaufeln, schaufeln und den Highjack so hoch zu wuchten, ist auch kein Geschenk.

IMG_2926 by Nadine, auf Flickr

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh wir waren, von der Übergabe die ganzen Videos gemacht zu machen! Die Demo des Highjacks hatten wir komplett aufgezeichnet und uns noch mal in voller Länge angesehen. Die Benutzung ist nämlich nicht ganz ungefährlich. Aber KB hat das wirklich super demonstriert und auf die relevanten Punkte sehr gut hingewiesen - das ist uns aber natürlich erst später bei der Benutzung bewusst geworden. Man kann echt sagen, dass uns diese super Übergabe gepaart mit meinem Geistesblitz, das alles aufzunehmen, uns hier so richtig den Allerwertesten gerettet hat. 😎 Ich dachte nämlich zu diesem Zeitpunkt, dass wir uns als nächstes das Video zur Benutzung des Satellitentelefons angucken. Und anschließend an der Wall of Shame landen. 😊

Den Highjack wuchtete Martin also bis zur absoluten körperlichen Erschöpfung so hoch wie er konnte. Ich versuchte notdürftig mit der Grillbürste (danach hatten wir keine mehr), die Reifen immerhin ein bisschen von diesem furchtbaren Kleber zu befreien. Zumindest da, wo sie zum ersten Mal auf die Matte treffen. Die Matten legten wir gut zur Hälfte unter die hinteren Räder und dahinter ging es so gerade wir es hinbekommen konnten, hoch aus dem Loch. Vorne hatten wir es auch so gut es ging geebnet. Dann vorne sämtliche Fußmatten drunter (immerhin konnten wir im Auto 8 Stück finden). Dann wieder Diff Lock, Low, ganz viel Zauberkraft von Hermine - ich wiederholte mantraähnlich “wingardium leviosa”, “wingardium leviosa”, “wingardium leviosa” - und gaaaaaaanz viel Gefühl! Wenn es jetzt nicht klappt, dann würden wir die Nacht hier verbringen, mit dem Satellitentelefon Hilfe rufen und irgendwann morgen hier rausgezogen werden.

Mittlerweile war der halbe Hausstand auf der Pan verteilt - Schaufel, Gepäck, Highjack und Unterlegscheibe, sämtliche Matten. Martin schickte noch ein Stoßgebet los, ich stand abseits so nervös wie wirklich selten in meinem Leben. Motor an, Diff Lock, Low, Rückwärtsgang und gaaaaanz langsam Gas geben 😮 😮 😮 ………………… Das Auto rollte!!!! Es hatte Grip!!! HALLELUJAH!! 🤩 🤩 🤩 Es fuhr rückwärts und fuhr, fuhr, fuhr bis ans rettende und trockene Ufer!!! Was haben wir da gejubelt! Ich reiße die Arme mit lautem Jubelschrei hoch und renne Martin entgegen. Wir fallen uns in die Arme und ich glaube, vor Erleichterung ist auch das eine oder andere Tränchen geflossen. Als Martin sagt: “Du, ich hab erst gerade gemerkt, dass ich die Handbremse gar nicht gelöst hatte!”, kriege ich einen endlosen Lachanfall. 😄 Vielleicht hat das die letzten 10 % sogar ausgemacht, wer weiß das schon.

Das Field of Destruction:

IMG_2931 by Nadine, auf Flickr

In einigen Jahren werden Forscher versuchen, zu rekonstruieren, was hier wohl passiert ist. Wenn jemand dieses Jahr nach Botswana fährt, kann er ja mal an der Stelle vorbeischauen, die ist dann bestimmt immer noch zu sehen. Aber bitte nicht weiterfahren, wenn’s nass ist, ja? 😎

IMG_2928 by Nadine, auf Flickr

IMG_2929 by Nadine, auf Flickr

Nun müssen wir natürlich einige Male hin und her latschen, um den ganzen Kram wieder einzusammeln. Tun wir aber natürlich gerne, auch wenn wir eigentlich gar keine Kraft mehr haben. Die Matten wiegen mittlerweile mit dem ganzen Schlamm gefühlte 50 Kilo pro Stück. Ich schüttel sie wellenartig aus, was mir dicke Schlammbrocken in den Haaren beschert. Aber das entlockt uns nur noch ein müdes Lächeln.

Als alles eingesammelt ist, müssen wir uns erst mal ein bisschen sammeln und durchatmen. Äh, wie kommen wir jetzt eigentlich nach Kubu Island? 😐 Ach ja richtig, das GPS hatte ja noch einen andere Weg angezeigt. Viel Hoffnung hatten wir nicht, Kubu Island erreichen zu können, schließlich gingen wir immer noch davon aus, dass die Pan die Insel umgibt. Auf dem Weg hier hin hatten wir noch einen anderen Campingplatz gesehen, zur Not würden wir eben da übernachten.

Weiter im 2. Teil ...
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"