Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana

Reisebericht 291 Antworten · 49,5k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2022 von Nadine3112
Themenstarter460 Beiträge · seit 201828. Jan. 2022 ·
18. November 2021 - Hermine zaubert uns aus der Scheiße ODER: Wie man Kubu Island NICHT erreichen sollte Teil 2

South Camp, Nxai Pan National Park - Kubu Island

Zu unserer Überraschung bot der andere Weg aber eine vollkommen andere Anfahrt, als erwartet, nämlich nicht über die Pan, sondern nur am Rand entlang, alles trocken und alles überhaupt kein Problem. 😄 Tja, wären wir hier mal nach direkt nach rechts gefahren und nicht nach links. Kleine Entscheidung, große Wirkung. Wenige Minuten später sind wir auf Kubu “Island” und fahren die etwas krude angeordneten Campsites ab.

Komisch, kein anderes Auto da?! Wo sind die denn alle? 😐 Nun, war wohl keiner so doof außer uns, bei Nässe auf eine Pan zu fahren. Wobei man ja sagen muss, dass man zumindest von Norden aus kommend, völlig problemlos hätte hinfahren können.

Ein Campward war sogar anwesend. Mit Liste! Natürlich mit Liste. 😄 Passnummern und Nummernschild kennen wir mittlerweile natürlich schon wieder auswendig. Richtig nett war er und er meint, wir sind heute Nacht die einzigen Gäste, wir können uns einfach einen Platz aussuchen. Wir nehmen die 5, liegt schön am Rand mit nettem Blick auf die Pan. Wir merken erst beim Aufbau wie fertig wir sind. Trotzdem gibt’s erst mal eine kleine Fototour.

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Bei solch einem Ausblick finde ich das mit dem Zelten doch gar nicht übel.

DSC07990 by Nadine, auf Flickr

Den Sundowner hatten wir uns wirklich verdient. An diesem Abend gehen zahllose (hauptsächlich alkoholfreie!) Getränke die Kehle runter.

Hier aber erst mal Gin Tonic auf dem Felsen hinter unserer Campsite:

DSC08026 by Nadine, auf Flickr

DSC01263 by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Dann gibt’s noch eine 1-Liter-Campdusche und man fühlt sich wie ein neuer Mensch. Dummerweise wie einer mit Sonnenstich. 😮 Kein Wunder, wir haben ein paar Stunden in der prallen Sonne geschuftet. Der Schädel setzt ein, na wunderbar. Mehr als Nudeln mit Käsesoße vom Gaskocher sind heute nicht drin. Während des Verzehrs werden wir von Unmengen kleiner Fliegen belagert. Heute also keine Bienen - heute mal Fliegen. 🙄 Wunderbar. Der Campward schaut noch mal auf einen Plausch vorbei (zum Glück kam der nicht, als ich unter der Campdusche stand) und eine Kuhherde kommt uns besuchen. Rund um Kubu Island ist nämlich ganz schön was los … Kühe, Esel, Pferde, alle da. So toll es auch als einzige Camper hier war, aber so Kühe, Esel und Pferde nehmen irgendwie das Wildnis-Afrika-Feeling, wenn ihr versteht, was ich meine … Ich komme noch mal auf meine Eingangsworte zurück: Ich hatte mir das irgendwie alles anders vorgestellt. 😣

Ein Bild mit Kühen, das ich etwas früher gemacht habe:

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Wir rufen Camper’s Midnight aus (19:30 Uhr) und gehen in die Falle. Eine weitere Kuhherde schaut vorbei und muht uns quasi direkt ins Zelt rein. Dann schubbert sich eine Kuh am Braai-Grid, der am Ersatzrad hängt und schüttelt damit das ganze Fahrzeug und somit auch unser Zelt durch. 😄 Das mit der Wildkamera hat in dieser Nacht wohl eher keinen Zweck.


Fazit des Tages: Erst denken, dann weiterfahren!

Fazit zu Kubu Island: Auch ohne Steckenbleiben wäre ich ernüchtert gewesen. Es war irgendwie nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Durch das ganze Vieh bei weitem nicht so einsam wie erwartet, das Flair geht durch diese Art von Tieren einfach verloren (ich hoffe, es kommt halbwegs rüber, wie ich das meine). Meiner Meinung nach ist dieser Ort die elendig lange Anfahrt nicht wert.
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1'524 Beiträge · seit 201128. Jan. 2022 ·
JA NADINE,

...Viehherden stören das Gefühl von Wildnis gewaltig 🙁 🙁 so ist es zuweilen auch in der Massai Mara bei Talek 🙁 🙁

oder beim Chobe River Camp nähe Ngoma bridge...... 🙁 🙁

verstehe das seeeehr gut............. 🙂 🙂

LG..............BMW

Mit der Pan-Story bist Du in guter Gesellschaft. 😄 .....die Bodenbeschaffenheit ist unglaublich tricky... 😄 😄 😄
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2022
1'835 Beiträge · seit 201528. Jan. 2022 ·
Hallo Nadine, Wenn einer eine Reise tut (nach Kubu Island) dann kann sie was erzählen (vom Steckenbleiben auf einer nassen Pan).
Ich musste beim Lesen dauernd vor mich hin lachen, und habe mich köstlich ab deiner unglaublichen Geschichte amüsiert. Und die Handbremse hat er erst beim letzten Anhieb gelöst! Das war natürlich der Gipfel deiner Dreckgeschichte. Wenn mir mein Man das gesagt hätte, hätte ich ihn wohl direkt in den Dreck geschubst.
Aber es ist ja klar, das diese Sache rein nichts mit Campen zu tun hat…
Also, Kubu Island werde ich nun von meiner Liste streichen.
Übrigens fuhren wir mit einer Jerrycan und vollem Doppeltank und vielen gamedrives im Tiefstand für 8 Tage von Maun nach Kasane. Hermine ist da wohl durstiger als ein Hilux Doppelkabine?
Liebe amüsierte Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
8'724 Beiträge · seit 201029. Jan. 2022 ·
Nadine quengelte:
Neuer Versuch - keine Chance, hinten auf die Matten zu kommen. Also muss der Highjack ran. Erwähnte ich eigentlich bereits, dass die Sonne vom Himmel knallte und es locker 35 Grad heiß war?
Jetzt ist mal herrliches Wetter 😮 - und schon passt es den Herrschaften wieder nicht 🤩 😎 😛 . Das arme Botswana kann es euch aber auch wirklich nicht Recht machen 😎 😄 .


Nadine fragte:

Ha, ha! 😄 Wenn wir mal Sichtungsquartett spielen sollten, hab ich also gute Karten, ja? 😄
Definitiv! 🤩
Champagner schrieb:Und jetzt grübel ich mal weiter, was die 2. sensationelle Sichtung war, dank meines Alters hab ich das auch vergessen (oder wusste ich es nicht? 😐 ). So bleibt der Reisebericht spannend 😗 😎 .
Liebe Grüßle von Bele
Gut, dass du das vergessen hast! Dann gibt's noch einen Überraschungseffekt. 😄 Wenn du meinen Status von dem Tag geguckt hast, müsstest du wissen, was die 2. Sichtung ist. 🙂
Vermutlich hab ich den Status gesehen, aber natürlich schon wieder vergessen 😊 . ABER 🙂 : ich habe gestern Abend mal unseren Chat-Verlauf nachgelesen, und - tata - ich glaube, ich weiß es wieder 😎 !
Sadie schrieb: Hermine ist da wohl durstiger als ein Hilux Doppelkabine?
Naja, mit angezogener Handbremse steigt der Verbrauch sicherlich ein wenig 😛 🤪 😎 ..... 😗
CuF schrieb:
Liebe Bele,
Du schreibst
„i frei mi scho, wir haben 2023 auch 2 Nächte dort :)“
Hast Du das
Fazit South Camp: Brauchen wir nicht noch mal.
etwa überlesen? 😎
Grüßle
Friederike
Zum Glück ist die Bele schon ein großes Mädchen und kennt den Park sicher 100x besser, als wir. 😄
Den Park kenne ich zwar nicht besonders gut, war ja erst einmal dort, aber stimmt, ich bin sogar so ein großes Mädchen, dass ich bald mit der Schule fertig bin 🤪 .
Und ansonsten: es gibt ja zum Glück noch andere Möglichkeiten als im South Camp zu übernachten 😗 😎



Sodele Nadine, Wochenende und schlechtes Wetter - da sollte doch das eine oder andere Kapitelchen drin sein, oder? 😐 . Ich wäre auf jeden Fall bereit!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2022
Themenstarter460 Beiträge · seit 201829. Jan. 2022 ·
BMW schrieb:
Mit der Pan-Story bist Du in guter Gesellschaft. 😄 .....die Bodenbeschaffenheit ist unglaublich tricky... 😄 😄 😄
Ich brauche mehr Infos. 😄 Gibt's da einen Bericht zu?
Sadie schrieb:Hallo Nadine, Wenn einer eine Reise tut (nach Kubu Island) dann kann sie was erzählen (vom Steckenbleiben auf einer nassen Pan).
Ich musste beim Lesen dauernd vor mich hin lachen, und habe mich köstlich ab deiner unglaublichen Geschichte amüsiert. Und die Handbremse hat er erst beim letzten Anhieb gelöst! Das war natürlich der Gipfel deiner Dreckgeschichte. Wenn mir mein Man das gesagt hätte, hätte ich ihn wohl direkt in den Dreck geschubst.
Und die große Frage ist ja: warum hat er die überhaupt angezogen? 😄 😄 😄
Sadie schrieb:
Übrigens fuhren wir mit einer Jerrycan und vollem Doppeltank und vielen gamedrives im Tiefstand für 8 Tage von Maun nach Kasane. Hermine ist da wohl durstiger als ein Hilux Doppelkabine?
Liebe amüsierte Grüsse von Katrin
Ja, ein Landcruiser ist deutlich durstiger, als der Hilux. Den Hilux (Automatik, Diesel) hatten wir auch schon, aber ohne Campaufbau. Der hat bei uns nur um die 10l auf 100 km geschluckt.
Champagner schrieb:Vermutlich hab ich den Status gesehen, aber natürlich schon wieder vergessen 😊 . ABER 🙂 : ich habe gestern Abend mal unseren Chat-Verlauf nachgelesen, und - tata - ich glaube, ich weiß es wieder 😎 !
Jetzt spoilerst du auch noch! 😄 Liest wohl auch erst mal die letzten Seiten eines Krimis, was? Also ich mach das. 😊
Champagner schrieb:Naja, mit angezogener Handbremse steigt der Verbrauch sicherlich ein wenig 😛 🤪 😎 ..... 😗
🤪 😄
Champagner schrieb:Sodele Nadine, Wochenende und schlechtes Wetter - da sollte doch das eine oder andere Kapitelchen drin sein, oder? 😐 . Ich wäre auf jeden Fall bereit!
Leider geht's erst am Montag weiter! Hier in Köln ist es gar nicht mal so schlecht und ich bin gleich unterwegs. 😎
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193 Beiträge · seit 201330. Jan. 2022 ·
Das Field of Destruction:

IMG_2931 by Nadine, auf Flickr

In einigen Jahren werden Forscher versuchen, zu rekonstruieren, was hier wohl passiert ist. Wenn jemand dieses Jahr nach Botswana fährt, kann er ja mal an der Stelle vorbeischauen, die ist dann bestimmt immer noch zu sehen. Aber bitte nicht weiterfahren, wenn’s nass ist, ja? 😎

Tessi schrieb:
Ich will jetzt nicht eine Grundsatzfrage anfeuern aber ist es nicht irgend wie schon fast "dekadent" eine solche Spur zu hinterlassen, welche noch Jahre wenn nicht Jahrzehnte zu sehen ist und sich dann zu beschweren wenn Kühe (welche schon immer da waren) das Gefühl von Ferien-Afrika-Feeling stören?
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2022
Gast30. Jan. 2022 ·
Hallo Tessi, dieser Flurschaden ist auch nicht anders, als die vielen anderen, die man hier über zigzigtausende Seiten von Reiseberichten dokumentiert sieht, ohne dass sie als solche wahrgenommen werden. Wenn man aus NRW oder sonst woher kommt, ist es ja auch durchaus verständlich, sowas für "unberührte" Natur zu halten und die Übernutzung durch Menschen, Nutz- und Wildtiere und die so produzierten Landschaftsruinen nicht als solche zu erkennen.
Es aber sicher besser, in so einem Forum diese thematische Büchse der Pandora verschlossen zu lassen 😉 .
Werner
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2022
Themenstarter460 Beiträge · seit 201831. Jan. 2022 ·
Aha, da ist sie ja endlich! Die Moralkeule hatte ich eigentlich für spätestens Freitagabend erwartet. Hat doch etwas länger gedauert. 😄
Tessi schrieb:Ich will jetzt nicht eine Grundsatzfrage anfeuern aber ist es nicht irgend wie schon fast "dekadent" eine solche Spur zu hinterlassen, welche noch Jahre wenn nicht Jahrzehnte zu sehen ist und sich dann zu beschweren wenn Kühe (welche schon immer da waren) das Gefühl von Ferien-Afrika-Feeling stören?
Also zum einen war der Teil meines Reiseberichtes, den du da zitiert hast, ein Scherz. Vermutlich muss ich Scherze wohl in Zukunft als solche markieren. In die Geschichte werden wir mit dem Track wohl kaum eingehen, der wird vermutlich nach spätestens einer Regenzeit verschwunden sein. Dafür ist der Untergrund viel zu weich, als dass sich das länger halten würde. Du kannst die Pan nicht vergleichen mit z. B. der Racetrack Playa im Death Valley. Dort ist das Fahren aus gutem Grund verboten, was die Leute natürlich nicht davon abhält, es trotzdem zu tun. Das Ergebnis siehst du nach Fahren auf feuchtem Boden noch Jahre bzw. Jahrzehnte auf der Playa. Wenn das hier in Botswana auch der Fall wäre, wäre da alles voller Spuren. Dass die Leute dort oft kreuz und quer fahren und sich nicht an die offiziellen Wege halten, sieht man ja in zig Reiseberichten in Internet.

Wir sind aber auf der ganz offiziellen Spur gefahren, siehe Screenshot meiner App:

Bildschirmfoto 2022-01-31 um 08.06.58 by Nadine, auf Flickr

So scheiße unsere hinterlassene Spur auch ist, das Ende der Welt auf einer offiziellen Piste ist sie sicher nicht.

Wie du den Bogen von einer Spur auf einer Pan hin zu einer "Beschwerde" (die keine war - ich definiere "Beschwerde" anders) schaffst, ist mir ein Rätsel und kann ich daher nicht nachvollziehen.
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zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2022
Themenstarter460 Beiträge · seit 201831. Jan. 2022 ·
19. November 2021 - Dickhäuter zum Anfassen Teil 1
Kubu Island - Elephant Sands Lodge

Endlich mal eine Nacht ohne Regen, dafür mit ordentlich Übelkeit und Kopfschmerzen bei mir (Sonnenstich sei Dank). Wir kriechen gegen 5 Uhr aus dem Bett und genießen den Sonnenaufgang.

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Heute gibt es ein ausgiebiges Frühstück mit Omelett und Gemüse. Schließlich kennen wir den Rückweg schon und die weitere Fahrt nach Nata ist überschaubar. Da wir merken, dass im Kühlschrank was ausgelaufen ist, müssen wir auch noch um diese Sauerei kümmern. 🤨 Wenn man mit Camper unterwegs ist, macht man einfach immer irgendwas. Irgendwas muss immer gesäubert werden, weggeräumt werden, zusammengepackt werden usw. Wir sind keine Fans! Sich einfach nur an den Tisch fallen lassen, Frühstück kredenzt zu bekommen und anschließend nichts mit dem Abwasch am Hut zu haben, ist schon eher unser Ding. Und das sollten wir in den kommenden Nächten auch erst mal so bekommen und darauf freuten wir uns schon mächtig.

Bei der Ausräumaktion des Kühlschranks fallen uns noch paar frische Lebensmittel in die Hand (Eier, Gemüse, Obst), von denen wir fürchten, dass sie hinüber sind, bis wir wieder campen. Also düsen wir vor der Abfahrt noch flott zum Campward rüber und überlassen ihm unsere Sachen. Es ist ein anderer, als gestern Abend (sie sind wohl zu zweit im Gebäude), er stellt sich als “King George” vor, und er freut sich tierisch. Allzu oft isst man hier am A… der Welt sicher kein Gemüse und Obst.

Wir fahren einmal komplett um Kubu Island herum. Ist schon nett! “Nett” im Sinne von “keine 200 km durch die Pampa wert”, aber “wenn man schon mal da ist, ist es nett”.

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Kubu Island, Botswana by Nadine, auf Flickr

Dann machen wir uns auf den Rückweg. Bei der fatalen Abzweigung von gestern blicken wir uns vielsagend an und schweigen. Für die 100 km zurück zur Hauptstraße brauchen wir ca. 4 Stunden.

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Weiter im 2. Teil ...
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201831. Jan. 2022 ·
19. November 2021 - Dickhäuter zum Anfassen Teil 2

Kubu Island - Elephant Sands Lodge

Dort essen wir kalte Nudelreste von gestern (“Gar nicht mal so lecker!”) und pumpen die Reifen wieder auf 3 bar hoch.

Wir stellen fest, dass wir schon lange keinen Regen mehr hatten. Aber das sollte sich schnell ändern. Auf der Fahrt nach Nata schüttet es wie aus Eimern! Gegen 13 Uhr kommen wir im strömenden Regen in Nata an und tanken. Martin hat einen Plausch mit dem Tankwart über Deutschland. Er kenne alle deutschen Städte aus der Bundesliga, sagt er.
Martin stolz:
“So you must also know Cologne!”
“No”
“Yes, it’s 1. FC Köln!”
(dass “Cologne” Köln ist, hatte der Tankwart nicht verstanden)
“aaaah! Köln! The one with the goat!”
Martin lacht so laut, dass ich mich im Auto nur noch wundern kann. Er klärt ihn darüber auf, dass er auf den Namen “Hennes” hört und im Zoo wohnt. Der Tankwart findet das reichlich kurios. Wenn wir jetzt von unserer Heimatstadt sprechen, sagen wir “the one with the goat!”

Es regnet auf der weiteren Fahrt nach Norden so heftig, dass wir nur langsam voran kommen. Pünktlich in Elephant Sands angekommen, hört es endlich auf zu regnen.

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Die Elefanten sind natürlich da! Wir sind sofort begeistert! Die latschen hier einfach so zwischen den Zelten umher! Irre.

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Blick von unserem Zelt aus:

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Ich war im Vorfeld etwas skeptisch, was Elephant Sands angeht. Teilweise wird schon Abenteuerliches berichtet. Ich kann mich grob an eine Geschichte aus einem Bericht erinnern, wo eine Italienerin ausgeflippt ist, weil ein Elefant sich an ihrem Bikini zu schaffen machte, weil sie ihn irgendwo zum Trocknen hingelegt hatte. Teilweise muss es wohl sehr rummelig dort zugehen. Wenn die Zelte ausgebucht sind, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das nervtötend werden kann (und vermutlich auch häufig gefährlich). Allerdings waren bei unserem Besuch gerade mal 4 Zelte vergeben. Auf dem Campingplatz war etwas mehr los, aber auch nicht viel. Somit war es wunderbar ruhig hier und man konnte die Elefanten ganz in Ruhe genießen.

Wir checkten ein und mussten natürlich ein Wenn-wir-vom-Elefanten-totgetrampelt-werden-sind-wir-selbst-Schuld-Formular unterzeichnen. Tagsüber können wir in der Anlage überall herumlaufen, sobald es dunkel wird, sollen wir das Auto nehmen. Das schließt auch das Abendessen ein. Da wir Zelt Nummer 1 haben, das direkt neben dem Restaurant liegt, führt das zur mit Abstand kürzesten Autofahrt, die wir je hatten. 🤪 Lass es mal 30 Meter gewesen sein. Aber sicher ist sicher! Und selbst bei Tageslicht sollte man sich erst mal gut umgucken, wenn die Dickhäuter tauchen wie aus dem Nichts direkt neben dem Zelt auf. Zwischen Hütte 2 und 3 laufen sie besonders gerne entlang. Das Zelt gefällt uns super!

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Schöne große Fensterfront und im Rücken hat man den Elefantenschutz.

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Wir gehen zur Terrasse des Restaurants, die sich direkt vor dem Wasserloch befindet. Man ist nur wenige Meter von den Riesen getrennt. Absolut beeindruckend!

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Näher bin ich auch im Zoo noch nicht rangekommen. 🙄

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Es ist einfach toll, sie zu beobachten, wie die größten die beste Stelle direkt am Wasser verteidigen und wie die kleinen ihre Mühe haben, wieder aus dem glitschigen Loch hochzukommen.

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Weiter im 3. Teil ...
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19. November 2021 - Dickhäuter zum Anfassen Teil 3


Elephant Sands, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Wenn sie grummeln oder sich anschnauzen, geht das so nah durch Mark und Bein!

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Den restlichen Nachmittag verbringen wir also am Wasserloch. Zum Glück tröpfelt es nur noch ab und zu.

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Auch die Webervögel im Baum beim Restaurant sind faszinierend.

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Elephant Sands, Botswana by Nadine, auf Flickr

Elephant Sands, Botswana by Nadine, auf Flickr

Dann gibt’s endlich mal wieder eine richtige Dusche (die Mitmenschen freut’s!) und wir gehen um 18:30 Uhr zum Sundowner. Direkt vor den Elefanten - sowas hatten wir auch noch nicht. Zum Essen müssen sie uns rufen - von alleine hätten wir die Terrasse wohl nicht verlassen.

Das Essen gibt’s in Form eines kleinen Buffets und es ist richtig lecker! Es gab Kürbis, Pap, Krautsalat, Kartoffeln, leckeres Brot mit Dip, griechischen Salat und sogar Steak, das man sich auf Wunsch braten lassen konnte. Als Dessert gab’s Malva Pudding. Alles sehr lecker!

DSC08123 by Nadine, auf Flickr

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Danach setzten wir uns noch eine Weile in der Dunkelheit zu den Elefanten. Dabei hatten wir ein absolutes Gänsehauterlebnis. Ein richtig großer Bulle stand direkt hinter dem Zaun und sah uns direkt an. Ganz ruhig stand er da. Plötzlich ging er direkt auf uns zu! Aber da sind ja nur noch 2 oder 3 Meter bis zum winzig kleinen Elektrozaun und da geht einem schon ordentlich die Düse, wenn da diese meterhohe graue Wand vor einem steht und auf einen zugeht. Mir rutscht dermaßen das Herz in die Hose, dass ich reflexartig aufstehe und rückwärts ein paar Schritte zurückgehe. Nur für den Fall, dass da kein Strom auf dem Zäunchen ist. Man weiß ja nie. 😊

DSC08137 by Nadine, auf Flickr

Aber dann kam noch ein Bulle, nicht ganz so groß, und quetsche sich hinter dem großen vorbei. Dummerweise ging der große genau in diesem Moment einen Schritt zurück, woraufhin der kleinere auch einen Schritt zurückging und dann machte es PLING! Nun wussten wir, dass der Elektrozaun funktioniert! Aber der arme Elefant hat sich mächtig erschrocken und ich würde auch sagen, dass er sogar Angst bekam. Zum Glück machte der große Platz und die Situation entspannte sich.

Als wir uns vom Elefanten-TV lösen können, fahren wir die weite Strecke von 30 Metern mit dem Auto zum Zelt. Don’t drink and drive machen wir an diesem Abend also ausnahmsweise mal nicht, aber bei 30 Metern Fahrstrecke kann man das wohl verschmerzen.


Fazit des Tages: Kubu Island - viel erwartet, durchwachsenes bekommen. Elephant Sands - wenig erwartet und eines der Highlights des Urlaubs bekommen. Endlich mal wieder geduscht und gegen die Verwilderung angearbeitet.

Fazit Elephant Sands: Super Zelt, bequemes Bett, tolles Gesamterlebnis. Kein Strom im Zelt! Akkus kann man im Restaurant laden.
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49 Beiträge · seit 202231. Jan. 2022 ·
Boah, ich bin vor Neid gerade grün angelaufen.
So viele Elis ganz dicht vor der Linse.
Naja, habt ihr euch nach der Schlammschlacht auch redlich verdient. 😄 (Auch so eine Horrorvorstellung von mir, noch vor Reifenplatzer)
Ich glaube, ich muss noch ein ernstes Gespräch mit meinem Sparschwein führen, bezüglich Urlaub 2023. 😗
LG Zwille
1'652 Beiträge · seit 201431. Jan. 2022 ·
Nadine 3112 schrieb:
Wir fahren einmal komplett um Kubu Island herum. Ist schon nett! “Nett” im Sinne von “keine 200 km durch die Pampa wert”, aber “wenn man schon mal da ist, ist es nett”.
Hallo Nadine,

wirklich schade, dass Euch Kubu Island nicht gut gefallen hat. Aber so sind halt die verschiedenen Eindrücke.
Wir hatten bei unseren bisherigen zwei Aufenthalten dort immer nur trüben Himmel und kein schönes Fotolicht. Eure Bilder sind dagegen beneidenswert.

Uns gefällt Kubu nach wie vor. Egal ob mit oder ohne Kühe.
Wenn man bedenkt, bei uns in Deutschland buchen viele Familien Urlaub auf dem Bauernhof und misten freiwillig Ställe aus um sich zu „erden“.

So gesehen habt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Wilderness-Urlaub und Agriculture-Urlaub in einem.

Viele Grüße
Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2022
761 Beiträge · seit 201031. Jan. 2022 ·
Hallo, Nadine,

Kubu Island war für uns ein absolutes Highlight. Grandios! Einzigartig!
~ Nett ~ fand ich das nun nicht unbedingt.

Was Elephant Sands angeht - da bin ich ganz bei Dir. Wir waren bereits 3x dort und immer waren die Elis schon vor uns dort.
Ich weiß - es gibt hier einige, die haben da andere Ansichten, aber das hielte uns nicht von einem eventuellen weiteren Besuch ab.
So nah an Elefanten waren wir nie.


Übrigens waren wir immer (!) in einem 4x4-Camper unterwegs. 😉

Es muss halt jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln. 🙂

LG Doro
~ Africa is a feeling ~
1'835 Beiträge · seit 201531. Jan. 2022 ·
Hallo, ich denke Baines Baobabs und gleich danach Kubu Island war ein wenig des Guten (Baobabs) zuviel?
Wir kennen beide Plätze nicht da wir vorwiegend wegen Tieren unterwegs sind.
Hingegen Elephant Sands würde uns sicher auch gefallen. Der Platz war mal auf einer Tour nach Hwange, die dann aber nicht stattfand.
Deine Landschaftsbilder gefallen mir sehr gut, aber die Elefanten hast du so toll mit all den Details aufgenommen. Bravo!
Und wegen den Besserwissern mit der Moralkeule? Einfach ignorieren. You can’t please everyone.
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
901 Beiträge · seit 201631. Jan. 2022 ·
Moin Nadine,

die Eli-Bilder sind wirklich der Hammer! Ich habe auch schon viel über Elephant Sands gelesen, aber die Bilder geben doch nochmal ein besseres Bild!

Danke für Bilder und Text! Freue mich auf die Fortsetzung!

LG
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
608 Beiträge · seit 202031. Jan. 2022 ·
Nadine3112 schrieb:Ist schon nett!
Deine Photos davon sind schon auch nett geworden. 😄 Besonders finde ich sehr genial!

Ich weiß nicht, wie man das richtig verlinkt.
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2022
8'724 Beiträge · seit 201031. Jan. 2022 ·
Nabend Nadine,

wie war das gleich nochmal? Nett ist die kleine Schwester von Scheiße..... 😗 🤪

Schon erstaunlich, wie die Geschmäcker verschieden sind, auch wenn man in Sachen Humor recht ähnlich tickt: mir gefallen die Fotos von Kubu Island sehr (kann aber natürlich nicht sagen, ob es mir vor Ort auch gefallen würde), mit Elephant Sands dagegen könnte ich mich wohl nicht anfreunden. Mir ist das einen touch zu Zoo...... 😎 .

Eure nicht ganz so prächtige Allgemeinstimmung auf der Reise kann ich inzwischen richtig gut nachempfinden, bei uns hat es heute auch den ganze Tag geregnet 😄 (und ich weiß ja, dass bei euch noch mehr davon kommt 🙄 ) . Nein, ehrlich, mir würde das auf Dauer in Botswana auch nicht gefallen, ich liebe dort gerade das Staubige, Trockene, Heiße..... Dann doch lieber wieder Baobabs ohne Blätter 😗 .

Schönen Abend noch und liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2022
7'309 Beiträge · seit 200631. Jan. 2022 ·
… da ich bisher Vieles nur überflogen habe, habe ich heute mal begonnen, genauer zu lesen und antworte noch auf eine etwas ältere Bemerkung von Dir ...
Nadine3112 schrieb:
Dann noch in den Supermarkt, weil wir unglaublichen Schmacht auf zuckerhaltige Getränke haben. Da wir sowas zuhause nie trinken, hatten wir quasi nur Wasser (und Alkohol) gekauft, aber hier werden wir vom Gedanken an einen kühlen Eistee fast irre. Keine Ahnung, woran das lag, hatte ich so noch nie.

Du hattest ab und zu erwähnt, dass ihr nach dem ein oder anderen Tag ziemlich fertig gewesen seid. Da hilft Zucker, die Energiereserven schnell aufzufüllen. Ich kenne das von meinen Radtouren. Ich trinke zuhause das ganze Jahr nie Cola oder dergleichen, aber in Afrika dann plötzlich fast jeden Tag - bis zu vier Liter täglich. Man ist relativ schnell wieder leistungsfähig, selbst wenn man schon an dem Punkt ist, dass man sich eigentlich nur noch hinlegen will.
Der Körper sagt einem schon irgendwie, was er braucht …

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter460 Beiträge · seit 201801. Feb. 2022 ·
ZwilleSK schrieb:Boah, ich bin vor Neid gerade grün angelaufen.
So viele Elis ganz dicht vor der Linse.
Naja, habt ihr euch nach der Schlammschlacht auch redlich verdient. 😄 (Auch so eine Horrorvorstellung von mir, noch vor Reifenplatzer)
Ich glaube, ich muss noch ein ernstes Gespräch mit meinem Sparschwein führen, bezüglich Urlaub 2023. 😗
LG Zwille
Das war auch immer unser Horror, aber jetzt hat vor allem der Reifenwechsel ein bisschen seinen Schrecken verloren. 🙂
Elephant Sands war überhaupt nicht teuer, das hat nur so um die 130 € die Nacht für 2 Personen inkl. Frühstück und Abendessen gekostet.
Tinochika schrieb:Uns gefällt Kubu nach wie vor. Egal ob mit oder ohne Kühe.
Wenn man bedenkt, bei uns in Deutschland buchen viele Familien Urlaub auf dem Bauernhof und misten freiwillig Ställe aus um sich zu „erden“.
Da hast du völlig Recht! 😄
Sadie schrieb:Hallo, ich denke Baines Baobabs und gleich danach Kubu Island war ein wenig des Guten (Baobabs) zuviel?
Wir lieben Baobabs und für tolle Landschaft bin ich auch immer zu haben. Landschafts- und Tierfotografie mag ich total gerne. Aber der Funken ist einfach nicht übergesprungen.
Sadie schrieb:
Deine Landschaftsbilder gefallen mir sehr gut, aber die Elefanten hast du so toll mit all den Details aufgenommen. Bravo!
Und wegen den Besserwissern mit der Moralkeule? Einfach ignorieren. You can’t please everyone.
Liebe Grüsse von Katrin
Danke und werde ich!
Champagner schrieb:Schon erstaunlich, wie die Geschmäcker verschieden sind, auch wenn man in Sachen Humor recht ähnlich tickt: mir gefallen die Fotos von Kubu Island sehr (kann aber natürlich nicht sagen, ob es mir vor Ort auch gefallen würde),
Ich fand's auf den Fotos auch umwerfend!
Champagner schrieb:mit Elephant Sands dagegen könnte ich mich wohl nicht anfreunden. Mir ist das einen touch zu Zoo...... 😎 .
Genau das hatten wir auch befürchtet, aber dann haben wir es zum Glück überhaupt nicht so empfunden.
Champagner schrieb:Eure nicht ganz so prächtige Allgemeinstimmung auf der Reise kann ich inzwischen richtig gut nachempfinden, bei uns hat es heute auch den ganze Tag geregnet 😄 (und ich weiß ja, dass bei euch noch mehr davon kommt 🙄 )
Ja, das schlägt irgendwann echt auf die Stimmung. 😗 Egal, wo wir bisher waren, wir hatten immer Glück mit dem Wetter. Dieses Mal leider zum ersten Mal nicht. 😣
BikeAfrica schrieb:Du hattest ab und zu erwähnt, dass ihr nach dem ein oder anderen Tag ziemlich fertig gewesen seid. Da hilft Zucker, die Energiereserven schnell aufzufüllen. Ich kenne das von meinen Radtouren. Ich trinke zuhause das ganze Jahr nie Cola oder dergleichen, aber in Afrika dann plötzlich fast jeden Tag - bis zu vier Liter täglich. Man ist relativ schnell wieder leistungsfähig, selbst wenn man schon an dem Punkt ist, dass man sich eigentlich nur noch hinlegen will.
Der Körper sagt einem schon irgendwie, was er braucht …
Ja, ich glaube auch, dass es so war. Von zuhause kenne ich das überhaupt nicht, da esse ich quasi keinen Zucker (hab mal 4 Jahre fast komplett zuckerfrei gelebt und nur Fructose in Obst gegessen) und wenn man sich das einmal abgewöhnt, ist der Drops gelutscht (ha, ha). Hab nie gesünder gelebt, als in dieser Zeit (keine Kopfschmerzen, super Haut, ein Blutbild mit Werten, bei denen mein Hausarzt quasi sprachlos war). Aber das Camperleben in Botswana ist schon etwas fordernder, da ist der Körper mit der eigenen Glukose-Produktion wohl nicht nachgekommen und brauchte was von außen. 🤪
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"