ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201024. Aug. 2019 ·
1. August 2019 - von Weaver's Rock Guestfarm zur Palmwag Lodge Campsite
Meine erste Bushcampernacht 2019 ist suboptimal 😣 . Abends hatten wir noch aus Versehen die Alarmanlage aktiviert und Matthias meint daraufhin grinsend, dass er gespannt sei, ob sie auch losgehen würde, wenn ich mich im Dachzelt hin und her wälze 😈 . Erschwerend kommt hinzu, dass das Auto direkt an der Kante der Stellfläche steht. Ich liege also wie der von Carsten zitierte Stahlbetonpfeiler möglichst regungslos im Schlafsack und stelle mir die ganze Nacht über vor, wie ich bei der nächsten falschen Bewegung unter dem Geheule der Alarmanlage mit dem Fahrzeug die Kante runterkippe 🤩 .
Immerhin werde ich durch das hustende Rufen eines Leoparden in den frühen Morgenstunden getröstet. Wir basteln unser erstes Frühstück und eigentlich sitzen unsere Camper-Skills schon ziemlich perfekt. Da werden wir hoffentlich heute Abend nicht gegenüber den Muckels ins Hintertreffen geraten wie damals auf Hoada 😐 .
Nachdem wir einen Freiwilligen gefunden haben, der unsere Bezahlung entgegennimmt, geht’s noch vor 8 Uhr los nach Otjiwarongo, wo Matte mir zum zweiten Mal nach 2017 Samosas im Spar zum Frühstück verspricht, die es aber auch dieses Jahr nicht gibt 😗 . Egal, es gibt größere Probleme auf der Welt – wir kaufen schnell ein, was noch fehlt und dann geht’s über Outjo nach Khorixas (wir beschließen, dass wir nicht über Kamanjab und den Grootberg fahren wollen).
Unterwegs machen wir bei schönem Licht an einer recht sauberen Picknick-Site Rast
und birden ein bissle, aber sowohl der Rotbauchwürger als auch die Lerchen schaffen es leider nicht in den Bericht. Der Drongo auch nur unter Protest und der Chestnut-Vented Tit-Babbler (was für ein Name!!) nur deshalb, weil es eine Erstsichtung für mich ist und wir ihn am letzten Tag unserer Reise nochmal treffen werden.
Unterwegs wird es immer trockener und staubiger:
In Khorixas muss natürlich die Stelle geknipst werden, wo wir uns für lange Zeit vom Teer verabschieden.
2011 habe ich die Stelle von der anderen Richtung in der Dunkelheit erlebt, mit Tutu Nakamhela, unserem Guide. Er hat damals ein paar 100 Meter vorher die Scheinwerfer aus- und erst wieder angeschaltet, als wir genau an dem Übergang waren. Damals waren wir auf Grund der Regenzeit ewig lange unterwegs und daher erst nach Sonnenuntergang bei der Unterkunft, total erschöpft und durchgerüttelt und daher glücklich über Teer.
Was für ein Unterschied – damals üppiger Regen, heute die große Dürre. Und wir, die wir uns über Gravel statt Teer freuen.
Wir halten immer mal wieder an, wo es uns gefällt
und ich sichte ein Mountain Wheatear-Mädel / Bergschmätzermädel (hoffentlich stimmt das auch 😮 )
und einen europäischen Laubfrosch 😛
Je näher wir Palmwag kommen, deste roter wird das Gestein und dann sehen wir auch endlich unsere ersten Giraffen.
Bevor wir Palmwag erreichen, gibt’s eine zweite Erstsichtung für mich: einen Booted Eagle / Zwergadler.
Matthias erklärt mir, dass man ihn gut an den „Positionslichtern“ rechts und links vom Kopf erkennen kann. Ich glaube, das werde ich nicht mehr vergessen – die Frage ist nur, ob ich jemals wieder einen Booted Eagle sehen und mein Wissen anwenden werde können.
Und schon sind wir in Palmwag, der Check-Inn ist sehr nett und wir bekommen Campsite Nr.3 (oder war es die 4, ich kann mir sowas nicht merken 😊 ), die uns gut gefällt. Schnell machen wir es uns gemütlich und dann beginnt das Warten auf die Muckels.
Sie hatten uns um 10.18 Uhr aus Swakopmund geschrieben „Wir machen uns jetzt langsam auf den Weg“. Aber danach war Sendepause und wir üben uns in Geduld. Vor lauter Langeweile fange ich schon mal an, Salat zu putzen, und wir genießen die schöne Landschaft direkt vor unseren Augen.
Die Oryx-Steaks sind auch schon aufgetaut. Als es gegen Abend geht, kapieren wir, dass das „langsam“ in der Nachricht ernst gemeint war 🤨 .
Wo bleiben sie nur?
Aber irgendwann hat das Warten ein Ende, wir freuen uns über das Wiedersehen 🙂 , Ruth ist enttäuscht, dass ich ihr mit dem Salat zuvor gekommen bin, denn sie möchte auch gerne etwas Platz im Kühlschrank schaffen und dann wird endlich zusammen gegrillt, gegessen und die nächsten Tage besprochen. Morgen geht es erstmal in die Palmwag Concession und auf den Crowthers Trail.
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201025. Aug. 2019 ·
2. August – Palmwag Concession/Crowthers Trail (Teil 1)
Die Nacht war gut, wenn auch etwas frisch, aber das ist ja normal, wenn man im August unterwegs ist. Der Hilux-Aufbau lässt sich von innen nicht verschließen, aber wer mich klaut, ist selber schuld und wird es schnell bereuen. Dass der Aufbau noch zwei andere Macken hat, werden wir erst später feststellen.
Birden stellt sich als Herausforderung dar- oder vielleicht stelle ich mich auch einfach nur blöd an. Ein Bokmakiri hüpft hektisch um uns und vor allem unterm Auto rum – Ruth und ich hüpfen entsprechend hektisch hinterher.
Meine Fotos sind alle unscharf, na super 😈 .
Die Rotzügelmausvögel turnen weit entfernt im Gebüsch herum.
Ein Kudu statt des erhofften Elefanten betritt die Szene. Aber wir freuen uns ja über jedes Tier, zumal uns klar ist, dass wir auf dieser Reise nur wenige Sichtungen erwarten können.
Das dürfte ein Maskenwebermädel sein (sag ich jetzt einfach mal so 😕 , Matthias liest ja zum Glück aufmerksam mit, gell?)
Bevor wir uns auf den Weg machen, schauen wir uns in der Anlage der Palmwag Lodge um.
Alles recht hübsch und es ist ziemlich ruhig (dass das auch anders sein kann, werden wir am Ende unserer Reise noch erleben). Auch hier tummeln sich einige Vögel, wieder neckt mich ein Bokmakiri und setzt sich ständig ins schlechte Licht.
Einen ganz schön spitzen Schnabelhaken hat er!
Die folgenden Bilder machen nachdenklich – Hörnchen polstern ihr Nest in der Mauer mit Plastikmüll aus 🙁 .
Laughing Dove und Speckled Pigeon
Cap Glossy Starling (Rotschulterglanzstar)
Und last but not least die Weißrücken-Mausvögel, die ich ja so liebe 😘 !
Jetzt wird es aber Zeit, dass wir uns auf den Weg in den Concession machen – es ist bereits 10.30 Uhr, the same procedure as last time, wir trödeln schon am ersten Tag wieder rum 🤩 ! Aber schließlich sind wir im Urlaub und Uwe, der Zeitwächter, hat ja unseren Plan genau im Kopf 😎 .
Guten Morgen, liebe Bele, keine Angst, ich habe nicht vor, jeden neuen Beitrag zu kommentieren. Aber dieses eine Mal muß ich Dir doch sagen, daß auch Du Erinnerungen an eine schöne Ecke bei mir weckst. In der Palmwaglodge haben wir auch unseren ersten Bokmakiri gesehen und
gehört
😉, außerdem auf dem Weg dorthin vom Hoanib den ersten Zwergadler! Seufz! Der europäische Laubfrosch ist natürlich der Knaller! Sagte ich es nicht: inversive Arten! So, jetzed bin ich still... Liebe Grüße Friederike
es ist so schön, dass Du uns in diese so schöne Ecke mitnimmst. Und Palmwag hat uns - warum auch immer - sehr gut gefallen. Da schwelge ich doch glatt wieder in Erinnerung 🤩 , Und dann noch auf demselben Campground. BIn mal gespannt, wie es bei euch weitergeht.
Ja jetzt geht’s zu viert ja gleich vielversprechend in eurem Bericht weiter, ich freu mich drauf.
Bei dem Foto unters Auto hab ich mir eben noch mal die Augen gerieben: Die Methode für einen geraden Stand mit Brettchen sieht ja schon perfektioniert aus. Hattet ihr auch eine Wasserwaage dazu dabei (ich kenne wirklich Camper, die das Jahrelang so machten)?
Liebe Grüße Simon
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201025. Aug. 2019 ·
Panini schrieb:Liebe Bele, Ja jetzt geht’s zu viert ja gleich vielversprechend in eurem Bericht weiter, ich freu mich drauf. Bei dem Foto unters Auto hab ich mir eben noch mal die Augen gerieben: Die Methode für einen geraden Stand mit Brettchen sieht ja schon perfektioniert aus. Hattet ihr auch eine Wasserwaage dazu dabei (ich kenne wirklich Camper, die das Jahrelang so machten)? Liebe Grüße Simon
😄 😄 😄 Simon, das ist das Muckelsche Auto (ich bin mir zumindest ziemlich sicher, am Anfang hatten wir noch keine Bretter im Einsatz) - Ruth ist da gaaaaanz pingelig und nach der Wasserwaage habe ich auch gefragt 😗 😛 . Bei Ankunft an einer Campsite wird zunächst ausführlich mit Uwe diskutiert, wie das Auto zu stehen hat und wo welches Brett untergelegt wird 😎 .
Bei unserem Fahrzeug musste ein Kompromiss gefunden werden, denn sobald es gerade oder leicht nach links geneigt stand, ist die Hecktüre sofort zugeklappt, was auf Dauer nervig (und manchmal sogar schmerzhaft 😣 ) ist ... Dafür bzw. dagegen haben wir dann auch mal unsere Brettchen benutzt 😉
hallo liebe Bele, da ich leider immer seekrank werde - auch bei ruhigen Gewässern - ist diese trockene Flusskreuzfahrt das richtige für mich, ich freue mich mit dabei zu sein und auf den unterhaltsamen Reisebericht. Einen schönen Sonntag wünscht Dir Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201025. Aug. 2019 ·
Hanne schrieb:hallo liebe Bele, da ich leider immer seekrank werde - auch bei ruhigen Gewässern - ist diese trockene Flusskreuzfahrt das richtige für mich, ich freue mich mit dabei zu sein und auf den unterhaltsamen Reisebericht. Einen schönen Sonntag wünscht Dir Hanne
Liebe Hanne, schön dass du hier mitliest 🙂 - aber ich kann dir leider nicht garantieren, dass die Kreuzfahrt IMMER auf dem Trockenen stattfinden wird 🙄 . Aber das bisschen Wasser wirst du schon überleben - ich warne dich rechtzeitig vor 😉 !
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201025. Aug. 2019 ·
2. August – Palmwag Concession/Crowthers Trail (Teil 2)
Als wir von unserer Campsite aufbrechen, starten auch gleichzeitig unsere beiden Nachbarinnen. Eine davon hatte ich morgens in den Ablutions getroffen, wo sie mir erzählte, sie wären die Multi Use Area gestern gefahren und die sei nuuuuur öde und langweilig 🤢 . Aber sie beneide uns, dass wir erst am Anfang unserer Reise sind und diese auch noch in den Norden führt, da sie heute Richtung Windhoek aufbrechen. Allerdings sei sie nur halbtraurig, weil eine Kältewelle im Anzug sei 😮 . Okeeee…… 😕
Dann schaunmermal, in welchen Punkten sie Recht behalten wird.
Von der Multi Use Area fahren wir nur den Teil (mit ein paar kleinen Abstechern), der Richtung Western Route (= Crowther’s Trail) führt. Und wie auf der Karte zu erkennen ist, beginnt hier unsere Flusskreuzfahrt so richtig 🙂 .
Es ist ein ständiges Auf und Ab, dazu über viele Steine und insgesamt sehr harte Pisten. Entsprechend langsam sind wir unterwegs, zumal wir öfters für Fotos anhalten.
Insgesamt läuft uns mehr oder weniger der ganze Inhalt unseres Freezers über den Weg 😎 : Kudu (von heute morgen), Oryx, Springbock – nur Zebra haben wir bei KWS nicht geordert (Edit: und Kudu auch nicht, dafür Eland) Was die Tiere hier fressen erschließt sich uns allerdings nicht – wir tippen auf Steine. Auch Wasserstellen sehen wir keine.
Vögele gibt's auch - wenn auch nicht in rauhen Mengen:
Marico FlycatcherO-Ton Matthias: ein Chat, wobei ich nicht sicher bin, ob es ein Karoo C. oder ein Tractrac Chat ist ( ich tendiere eher zu Karoo Chat ).
Sabotalerche
Und dann diese Lerche - ich erinnere mich, dass vor Ort diskutiert wurde, wie sie heißt. Was haben die Experten denn nun entschieden? Spike-heeled Lark? Weiße Spitze am Schwanz kann ich aber keine erkennen, da ging es doch irgendwie drum, zumindest hat Matthias dauernd sowas im Auto vor sich hingemurmelt 😗 😎 Edit: es ist wohl eine Benguela Long-billed Lark . Danke Matthias 🙂
Wir cruisen weiter durch die roten Steine, keine Ahnung, wo genau wir sind:
Der Weg schlängelt sich scheinbar willkürlich durch die Landschaft
Immer wieder steigen wir aus und schauen uns die Ausblicke genauer an:
Unsere erste Welwitschia - es werden unzählige und viel größere folgen!
Es gibt Leben auf dem Mars! 🤩 Vorallem die Trappen waren zu niedlich, wie sie inbrünstig ihr "Lied" gesungen haben 😄
Immer wieder entdecken wir besondere Steinformationen:
Spätestens ab hier sind wir auf der Western Route, denn das ist die Campsite Nr.3. Wir überlegen, ob wir hierbleiben sollen, denn sie sieht recht hübsch und auch nicht so kahl aus wie die restliche Landschaft. Auch eine Giraffe treibt sich hier herum.
Das Problem: es ist erst 15.30 Uhr, eigentlich noch zu früh zum Schlussmachen, und außerdem hat Uwe eigentlich die Nr.5 für heute auf dem Plan stehen (Theun’s Campsite). Ob wir es bis dorthin in unserem Tempo schaffen, ist aber wiederum auch nicht klar. Also entscheiden wir, uns mal die Nr.4 anzuschauen. Diese entpuppt sich aber als eine Anhöhe, die komplett mit Steinbrocken übersät ist. Erschwerend kommt hinzu, dass ein sehr starker Wind bläst, und wir uns beim besten Willen ein gemütliches Lager hier nicht vorstellen können. Okay, die Aussicht ist gut (wobei man auch nur ins Nichts schaut), aber bleiben wollen wir hier nicht. Es gibt kein Foto, nicht dass Ihr denkt, ich hätte es vergessen einzufügen, aber es sah in etwa so aus dort, nur waren die Steinbrocken größer:
Wir versuchen abzuschätzen, ob wir es noch bis zur Nr.5 schaffen und beschließen, dass das hinhaut. Allerdings wird es immer staubiger und karger.
Dort angekommen haben wir dieselbe Situation – ein Plateau, auf dem man davongeblasen wird.
ABER, der Abhang des Plateaus, im Prinzip das Ufer, bzw. die Abbruchkante des zwar in der Karte eingezeichneten, aber namenlosen Trockenflusses eignet sich für unsere Zwecke (man beachte auch die große Welwitschia am Hang!).
Matthias hat schnell ein windgeschütztes Plätzchen für sich gefunden 😄 😄 und Ruth und Uwe führen die tägliche „Wo und wie stellen wir den Landcruiser hin“-Diskussion 😎 .
Ruth und Matthias machen ein paar Flugübungen im Gegenwind 🙂
und dann würzt Ruth schnell unsere Kudusteaks,Edit: eben hat mich Matte angeschrieben: wir hatten gar keine Kudu-Steaks, das muss Eland gewesen sein. Somit stimmt das oben mit dem Inhalt des Freezers auch nicht....! Übrigens hier für Camperneulinge ein Tipp: die großen auffaltbaren Bestecktaschen von Savanna würden jeweils einen ganzen Tisch in Anspruch nehmen, wir haben daher das, was man eigentlich täglich braucht, in mitgebrachte Behältnisse (bei Muckels zusammen mit den Gewürzen, bei uns in der grünen Schachtel nur noch plus Feuerzeug) untergebracht, was sich als sehr praktisch erweist. Dieses Besteckdingens von Savanna haben wir höchstens zwei/dreimal aufgemacht, weil wir daraus etwas benötigten.
Uwe installiert seine Kamera für Startrailfotos, während Matthias in bewährter Manier unsere Gin-Tonics mixt.
So hat jeder seine Jobs bei uns – ich z.B. bin (meistens) für’s Wasserkochen (da kann ich wenig falsch machen 😊 ) und für’s Spülen (dito 🙄 ) zuständig.
Wie man an unserem Outfit erkennen kann, ist es inzwischen ziemlich kalt geworden, und es kühlt quasi minütlich noch mehr ab. Wir können es uns gerade so verkneifen, zum Essen Handschuhe anzuziehen….
Somit kann ein kleines Fazit gezogen werden: Mit der Kältewelle hatten unsere Campnachbarinnen vermutlich Recht. „Langweilig und öde“ – tja, das ist Ansichtssache. Ich will es aber nicht ganz von der Hand weisen, denn wenn man eher auf lieblichere Landschaften steht, passt das schon irgendwie. Außerdem muss man sich klarmachen, dass die Pisten hart sind, also nicht im Sinne von richtig schwer, sondern tatsächlich hart! Da fühlt man sich mit Offroadreifen auf jeden Fall wohler.
Wir – so ganz am Anfang unsere Tour – waren jedoch fasziniert von der kargen Landschaft, durch die wir heute gefahren sind und von den Tieren, die hier ein sehr entbehrungsreiches Leben führen!
der Anfang Eurer Tour gefällt mir schon mal außerordentlich gut 🤩 Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Leben es in diesen unwirtlichen Regionen gibt....
Über diesen Satz musste ich laut lachen: "Das Problem: es ist erst 15.30 Uhr, eigentlich noch zu früh zum Schlussmachen, und außerdem hat Uwe eigentlich die Nr.5 für heute auf dem Plan stehen (Theun’s Campsite)" Dabei sah Nr. 3 mit dem Baum doch ganz nett aus 😄 😄 😄
Ich bin mal gespannt, wie Du diese Nacht im Wüstenschiff verbracht hast... 😛 Hoffentlich stand Euer Fahrzeug gerade und der Wind hat Dir kein "Rolling Wild" beschert! 😈
Die Route hab ich gerade mal versucht auf der T4A nachzuvollziehen und bin jetzt um so mehr auf Deine Fortsetzung gespannt.
Liebe Grüße von Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Panini schrieb:Liebe Bele, Ja jetzt geht’s zu viert ja gleich vielversprechend in eurem Bericht weiter, ich freu mich drauf. Bei dem Foto unters Auto hab ich mir eben noch mal die Augen gerieben: Die Methode für einen geraden Stand mit Brettchen sieht ja schon perfektioniert aus. Hattet ihr auch eine Wasserwaage dazu dabei (ich kenne wirklich Camper, die das Jahrelang so machten)? Liebe Grüße Simon
😄 😄 😄 Simon, das ist das Muckelsche Auto (ich bin mir zumindest ziemlich sicher, am Anfang hatten wir noch keine Bretter im Einsatz) - Ruth ist da gaaaaanz pingelig und nach der Wasserwaage habe ich auch gefragt 😗 😛 . Bei Ankunft an einer Campsite wird zunächst ausführlich mit Uwe diskutiert, wie das Auto zu stehen hat und wo welches Brett untergelegt wird 😎 .
Bei unserem Fahrzeug musste ein Kompromiss gefunden werden, denn sobald es gerade oder leicht nach links geneigt stand, ist die Hecktüre sofort zugeklappt, was auf Dauer nervig (und manchmal sogar schmerzhaft 😣 ) ist ... Dafür bzw. dagegen haben wir dann auch mal unsere Brettchen benutzt 😉
LG Bele
Bele, das Argument mit der zuschlagenden Türe ist echt ein guter Tipp für unsere anstehende Tour in die CKGR in der Regenzeit. Ich ziehe somit virtuell meinen Hut vor der Erfahrung von dir, Matthias und den Muckels. Da muss ich wohl zukünftig doch die Familientradition mit Brettchen fortsetzen. Ich geh gleich in den Keller eine kleine Wasserwaage suchen 🙂 🙂
Woher hattet ihr denn die Brettchen? Wir hatten bisher immer nur ein Unterlegholz für den Wagenheber dabei, mieten diesmal aber auch bei Savanna.
Das ist ja eine völlig neue Spezies: offensichtlich ein "Allien-Dik Dik" so ohne Hals 😊
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201025. Aug. 2019 ·
Panini schrieb:
Bele, die Argumente mit der zuschlagenden Türe sind echt ein guter Tipp für unsere anstehende Tour in die CKGR in der Regenzeit. Ich ziehe somit virtuell meinen Hut vor der Erfahrung von dir, Matthias und den Muckels. Da muss ich wohl zukünftig doch die Familientradition mit Brettchen fortsetzen. Ich geh gleich in den Keller eine kleine Wasserwaage suchen 🙂 🙂
Woher hattet ihr denn die Brettchen? Wir hatten bisher immer nur ein Unterlegholz für den Wagenheber dabei, mieten diesmal aber auch bei Savanna.
Liebe Grüße Simon
Die Brettchen hatten wir von Savanna, wir haben aber extra nochmal danach gefragt und noch eines dazubekommen (letztes Mal haben wir ja welche im Tiefsand des Oberen Hoarusib verloren, wir hatten schon Angst, man gibt uns keine mehr 😊 ). Wir hatten ein langes und ein kurzes, einmal haben wir sogar das kurze auf das lange gelegt und Matthias ist auf beide draufgefahren, weil der Platz so schief war. Allerdings sollte der Wagen ja dann auch noch mit der Schnauze etwas nach unten zeigen oder zumindest gerade sein, so dass man nicht mit dem Kopf nach unten liegt. Wie gesagt, Muckels sind Meister im Geradeausrichten, wir haben da eher gepfuscht und vor allem Wert auf die offene Tür gelegt. Das hat dann manchmal dazu geführt, dass ich mich morgens erst mal aus der Ritze zwischen Matratze und Zeltwand rauskratzen musste 😄 .
Aber unser Motto war sowieso "Aber irgendwas ist ja immer" in Anlehnung an Robins Reisebericht 😉
Du bist so fleißig!!! Da seid ihr gerade mal drei Tage aus dem Urlaub zurück und schon muss man hier bis auf Seite 9 hinterherhecheln... 🤪
Gerne bin ich auf eurer "Rumpeltour" mit dabei, auch wenn wir dieses Ziel in absehbarer Zeit wohl eher nicht in Angriff nehmen werden... 😗 Die Landschaftsbilder gefallen mir trotzdem außerordentlich gut und ich bin schon sehr gespannt, wie eure Tour verlaufen ist.
Champagner schrieb: So hat jeder seine Jobs bei uns – ich z.B. bin (meistens) für’s Wasserkochen (da kann ich wenig falsch machen 😊 ) und für’s Spülen (dito 🙄 ) zuständig.
😄 - ist doch super! Man muss auch die Vorteile sehen, so konntest Du Dich zumindest gut erholen im Urlaub!!!! 😛
So hat jeder seine Jobs bei uns – ich z.B. bin (meistens) für’s Wasserkochen (da kann ich wenig falsch machen 😊 ) und für’s Spülen (dito 🙄 ) zuständig.
nenne ich einen ganz dreisten Versuch von "fishing for compliments" oder sein Licht unter den Scheffel stellen.... ....das kann natürlich auch Methode haben.... Duck und wech Friederike
fotomatte2’528 Beiträge · seit 200926. Aug. 2019 ·
Hallo Bele,
nachdem du mich backstage nach den Vögeln gefragt hast, habe ich diese nochmals angeschaut und meinen Guide rausgekramt.
Der Marico Flycatcher ist ein, das hatte ich dir damals vor Ort schon angedeutet, ein Chat, wobei ich nicht sicher bin, ob es ein Karoo C. oder ein Tractrac Chat ist ( ich tendiere eher zu Karoo Chat ).
Nun zur Lerche, hier bin ich mir sicher, denn die Problematik mit der Spike-heeled versus Long-billed Lark hatte ich ja selbst in meinem letzten Bericht. Du hast eine Benguela Long-billed Lark fotografiert.
Im Übrigen geniesse ich es total, durch deine Feder die Rumpeltour noch einmal Revue passieren zu lassen.
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201026. Aug. 2019 ·
UDi schrieb:🤩 🤩 Das ist ja eine völlig neue Spezies: offensichtlich ein "Allien-Dik Dik" so ohne Hals 😊
… und nur mit 3 Beinen 🤩
Fortuna77 schrieb:Liebe Bele, Du bist so fleißig!!! Da seid ihr gerade mal drei Tage aus dem Urlaub zurück und schon muss man hier bis auf Seite 9 hinterherhecheln... 🤪 Gerne bin ich auf eurer "Rumpeltour" mit dabei, auch wenn wir dieses Ziel in absehbarer Zeit wohl eher nicht in Angriff nehmen werden... 😗 Die Landschaftsbilder gefallen mir trotzdem außerordentlich gut und ich bin schon sehr gespannt, wie eure Tour verlaufen ist.
😄 - ist doch super! Man muss auch die Vorteile sehen, so konntest Du Dich zumindest gut erholen im Urlaub!!!! 😛
Nadja, mit Sonne geht’s schneller, da sind es keine 9 Seiten 😎 . Und ja, ich bin sehr erholt aus dem Urlaub zurückgekommen, da hast du Recht! 🙂
CuF schrieb:Off topic @Nadja, das
So hat jeder seine Jobs bei uns – ich z.B. bin (meistens) für’s Wasserkochen (da kann ich wenig falsch machen 😊 ) und für’s Spülen (dito 🙄 ) zuständig.
nenne ich einen ganz dreisten Versuch von "fishing for compliments" oder sein Licht unter den Scheffel stellen.... ....das kann natürlich auch Methode haben.... Duck und wech Friederike
Dreist??? 🙄 😮 😕 Meine liebe Friederike 😘 , wenn wir uns nicht ein bisschen kennen würden, dann hätte ich jetzt wohl Gesprächsbedarf 😄 😄 😄 Aber gut, da du mich eh durchschaut hast: es waren anspruchsvolle Jobs, nicht zu viel und nicht zu wenig Wasser – das ist in der Wüste durchaus von Bedeutung 😗 ! Und ich hab ja auch noch unseren Gasbrenner (fast) immer selber auf- und abgebaut (mit dem Lagerfeuer durften andere spielen 😛 ).
fotomatte schrieb:Hallo Bele, nachdem du mich backstage nach den Vögeln gefragt hast, habe ich diese nochmals angeschaut und meinen Guide ragsgekramt.
Danke 😘
Der Marico Flycatcher ist ein, das hatte ich dir damals vor Ort schon angedeutet, ein Chat, wobei ich nicht sicher bin, ob es ein Karoo C. oder ein Tractrac Chat ist ( ich tendiere eher zu Karoo Chat ).
Du glaubst jetzt hoffentlich nicht, dass ich mich daran noch erinnere 😊 ? Ich bin froh, dass das mit den Positionslichtern bei mir hängen geblieben ist – aber Name von kleinem braunen Vögele?? Keine Chance… 😵
Nun zur Lerche, hier bin ich mir sicher, denn die Problematik mit der Spike-heeled versus Long-billed Lark hatte ich ja selbst in meinem letzten Bericht. Du hast eine Benguela Long-billed Lark fotografiert.
Danke – jetzt hat das Kind endlich einen Namen 🙂 – muss ich nur noch vorne einfügen.
Im Übrigen geniesse ich es total, durch deine Feder die Rumpeltour noch einmal Revue passieren zu lassen.
Das freut mich besonders – da ich angesichts deiner eigenen Bedenken nicht sicher war, wie du auf das Erscheinen eines Berichtes über unsere Tour reagieren würdest 😕 .
Liebe Grüße von Bele, die gerade wieder Mengen von Fotos mit roten Steinen sortiert 😣 !
oh ich liebe diese roten Steine 🤩 - egal ob das jetzt im Kaokoveld (Namibia) ist oder in den USA. Keine Spur von "Langweilig und öde" 😈 . Aber das ist ja - wie so oft - Geschmackssache. Ich fahre gerne bei euch mit und freue mich schon auf die weiteren "Langweilig und öden" Bilder. Liebe Grüsse Nina
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201026. Aug. 2019 ·
LolaKatze schrieb:Liebe Bele, oh ich liebe diese roten Steine 🤩 - egal ob das jetzt im Kaokoveld (Namibia) ist oder in den USA. Keine Spur von "Langweilig und öde" 😈 . Aber das ist ja - wie so oft - Geschmackssache. Ich fahre gerne bei euch mit und freue mich schon auf die weiteren "Langweilig und öden" Bilder. Liebe Grüsse Nina
Nina, ich gestehe: ich mag Sand lieber 😊 ! Langweilige und öde Bilder folgen demnächst! 😄
tigris schrieb: Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Leben es in diesen unwirtlichen Regionen gibt....
Huhu Simone, ja es ist erstaunlich, aber lass dich von der Menge nicht täuschen: wir waren ja immer lange unterwegs, und da stand nicht an jeder Ecke ein Tier rum 😉 . Man musste für die Sichtungen schon viel Geduld aufbringen. Hier im Bericht fallen die langen Fahrpassagen natürlich viel zu kurz aus - aber ich wüsste jetzt nicht, wie ich das textlich darstellen sollte. 😄
Über diesen Satz musste ich laut lachen: "Das Problem: es ist erst 15.30 Uhr, eigentlich noch zu früh zum Schlussmachen, und außerdem hat Uwe eigentlich die Nr.5 für heute auf dem Plan stehen (Theun’s Campsite)" Dabei sah Nr. 3 mit dem Baum doch ganz nett aus 😄 😄 😄
Genau - das fand ich auch! Und da waren wir echt in einem Konflikt - aber Uwes Pläne sind eigentlich schon dazu da, eingehalten zu werden 😎 . Er hat insgesamt ja den viel besseren Überblick als wir restlichen drei. Da hatte er es nicht immer leicht mit uns 😗 . Zumal Matthias und ich mit unserem Hilux sehr unterschiedliche Tempi fuhren (also gefahren ist Matthias, aber mitgefangen, mitgehangen) - mal seeeeeehr langsam, weil ja eine Lerche am Wegesrand sitzen könnte 😎 , mal sehr flott, wenn sich Matthias gerade im Heizermodus befand 🤩 . Somit konnte Uwe schlecht hochrechnen, wann wir denn nun tatsächlich an seinem Zielpunkt eintreffen werden.
Ich bin mal gespannt, wie Du diese Nacht im Wüstenschiff verbracht hast... 😛 Hoffentlich stand Euer Fahrzeug gerade und der Wind hat Dir kein "Rolling Wild" beschert! 😈
Ich habe es nicht als schlimm in Erinnerung!
Die Route hab ich gerade mal versucht auf der T4A nachzuvollziehen und bin jetzt um so mehr auf Deine Fortsetzung gespannt.
chamäleon20112’497 Beiträge · seit 201126. Aug. 2019 ·
Liebe Bele,
super, ein weiterer Reisebericht mit dem "Traumteam". 🤩 Ich fahre gerne mit.
Wer ist denn bei Euch für die Fleischauswahl zuständig? Jedenfalls jemand fähiges, Eland ist nämlich um Klassen besser als Kudu. 😛
Herzliche Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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