ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201411. Feb. 2019 ·
Liebe Simone,
auch von mir gute Besserung 😘 und Danke für die Bestimmungshilfe und Dein Lob!
Grüßle Sabine
P.S: Ganz vergessen 😮 Also die Daten zur Fahrstrecke hat Frauke mit Komoot (einer App fürs Wandern eigentlich) aufgezeichnet. Wir sind technisch nur sehr rudimentär ausgestattet 😗 , GoPros, Drohnen ausgearbeitete Routenplanungen mit GPS-Punkten auf eigenen Navigationssystemen und sämtliches andere Zeugs besitzen wir nicht und würden das ganze Geraffel auch nicht mitschleppen wollen. Brauchen wir ja auch nicht - wir waren ja "betreut" unterwegs 😎.
Ich habe jetzt mal nachgelesen, dass die Höhenangaben von Komoot nicht soo wirklich exakt sind (Abweichungen um bis zu 200 Meter sind wohl möglich). Aber grob sollten auch die Höhenangaben stimmen. Ich habe das grade mal mit "flacheren" Etappen verglichen. Aber alles ohne Gewähr - ich bin technisch eine Niete 😗
Und ja, ich habe die Daten aus Komoot runtergeladen und dann als Fotoausschnitte bearbeitet.
Liebe Sabine, ich bin auch noch schnell an Bord gegangen. Gott sei Dank geht das ja virtuell ohne Platzangst vonstatten. Ich bin sehr gespannt auf Eure Erlebnisse in der Einsamkeit. Danke, dass Du hier berichtest und gut, dass dann an den anfänglichen Schwierigkeiten mit den Autos, nichts mehr passiert ist. So freue ich mich auf Eure sicherlich abenteuerlichen und schönen Erlebnisse. Liebe Grüße Martina
franzicke2'085 Beiträge · seit 201211. Feb. 2019 ·
Liebe Sabine, seit ich mir bei euch ein Plätzchen gesichert habe, hab ich keinen Mucks mehr von mir gegeben - das liegt an der pickepacke vollen letzten Woche mit ein paar engen Abgabeterminen und der guten spontanen Entscheidung, gleich mal ein Ausgleichswochenende dranzuhängen. Jetzt bin ich aber wieder in der Spur und mit einem ruhigen Montag auch endlich mal bei eurer Tour auf dem Laufenden. Wie ich einmal mehr gesehen hab, fehlt mir mit der Spitzkoppe definitiv noch was - aber vielleicht lässt sich das ja doch in absehbarer Zeit nachholen 😗 deine Fotos geben dem zarten Plan jedenfalls gleich mal noch einen Schub 😎
Bei eurer diversen Malaissen eurer Fahrzeuge muss ich ja beim Lesen direkt ne Schnute ziehen - natürlich gut, dass das mehr oder weniger alles gleich am Anfang und dann auch noch zeitgleich war, aber trotzdem sind das schon so Sächelchen, die man nicht wirklich braucht. Ich denke, jetzt habt ihr's dann aber auch?! Ich bin jetzt jedenfalls sehr gespannt auf eurer Fahrt zum Kunene bis hoch zu den Epupa Falls und freu mich auf Fortsetzung! Viele Grüße Ingrid
Conny + Micha1'055 Beiträge · seit 201611. Feb. 2019 ·
Hallo Sabine , also leider bin ich wieder talentfrei , kann das entsprechende Bild hier nicht einfügen . Aber deine "lilienartige" Pflanze dürfte ein Stechapfel sein und ist giftig . Mein Schwager hat solche Exemplare in seinem Garten . ( von ihm die Bezeichnung und daß sie giftig sei ) LG Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201412. Feb. 2019 ·
Martina56 schrieb:ich bin auch noch schnell an Bord gegangen. Gott sei Dank geht das ja virtuell ohne Platzangst vonstatten.
Liebe Martina, herzlich willkommen 🙂 ! Platzangst brauchst Du keine haben – wir haben ja drei Autos und die Vorräte nehmen stetig ab … 😗
franzicke schrieb: seit ich mir bei euch ein Plätzchen gesichert habe, hab ich keinen Mucks mehr von mir gegeben - das liegt an der pickepacke vollen letzten Woche mit ein paar engen Abgabeterminen und der guten spontanen Entscheidung, gleich mal ein Ausgleichswochenende dranzuhängen. Jetzt bin ich aber wieder in der Spur und mit einem ruhigen Montag auch endlich mal bei eurer Tour auf dem Laufenden.
Ingrid 😘 – wie schön, dass Du nun aufholen konntest nach einer arbeitsreichen Woche! Ich hoffe, es geht bei Dir jetzt wieder etwas ruhiger zu.
franzicke schrieb: deine Fotos geben dem zarten Plan jedenfalls gleich mal noch einen Schub 😎
Flöhe 😛 ?! Ich bin gespannt, wann der zarte Plan zu einem ausgewachsenen werden wird 🤪 !
franzicke schrieb: Ich denke, jetzt habt ihr's dann aber auch?!
Auch wenn das dem Spannungsbogen nicht gut tut 😎 – es werden keine weiteren Vorkommnisse diesbezüglich zu erwarten sein 😉 .
Conny + Micha schrieb: Aber deine "lilienartige" Pflanze dürfte ein Stechapfel sein
Hallo Conny, vielen Dank für die Bestimmungshilfe. Auf den Stechapfel wäre ich jetzt gar nicht gekommen 😮 – der ist in Namibia aber nicht heimisch sondern eingeschleppt, oder 😕 ?!
Bevor ich heute in einen terminreichen Tag stürze gibt es gleich noch ein weiteres Kapitel.
Ein großes Zwischendurch-Danke an alle Mitfahrer, Kommentatoren und „Danke-Drücker“ 😘 !
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201412. Feb. 2019 ·
Down by the River
Nach einem späten Frühstück starten wir gen Norden. Die Teerstraße Richtung Ruacana ist stark von Nutztieren frequentiert, die uns zu einer vorsichtigen Fahrweise zwingen.
Erster Ausblick Richtung Angola und dem Staudamm des Wasserkraftwerks.
Ruacana ist für uns ein zentraler Benzin-Versorgungspunkt – hier können wir letztmalig für die nächsten 7 Tage unsere Tanks füllen – eigentlich für die nächsten 10 Tage, wenn man Puros als Tankmöglichkeit nicht einkalkuliert.
An der Tankstelle angekommen gucken wir ziemlich ins Leere bzw. in die Röhre 🙄 – die freundliche Tankwartin teilt uns mit, dass es derzeit keine Stromversorgung gibt und ergo die Zapfsäulen nicht funktionieren 😣. Direkt nebenan wird an einem Umspannwerk gearbeitet und die Arbeiter können uns zumindest schon mal eine grobe Zeitspanne für die Fertigstellung der Arbeiten nennen – zwischen 2-4 Stunden afrikanischer Zeit wird es wohl noch dauern 😣. Adi gibt der Tankwartin seine Mobilnummer und bittet Sie, uns anzurufen sobald der Strom wieder da ist. Wir schließen Wetten ab, ob das wohl funktionieren wird 😛.
Wir müssen definitiv HIER tanken – also nutzen wir die Zeit für eine ausgedehnte Lunchpause auf der Hippo Pool Community Campsite. Vorher wollen wir aber mal nachsehen, ob die Ruacana Falls vielleicht ein bisschen Wasser führen.
Leider nein – also weiter zur Campsite. Die ist bis auf ein paar sonntäglich feiernde Locals menschenleer und auch diese ziehen bald grölend und hupend von dannen 🙄.
Wir machen es uns so gemütlich wie möglich und schon bald gesellen sich ein paar Streuner zu uns – sehr dankbare Abnehmer für Hundefutter und Wasser.
Der Platz wirkt insgesamt nicht sonderlich gepflegt - dafür sind wir schön einsam.
Nach gut zwei Stunden meldet sich tatsächlich die nette Angestellte der Tankstelle 🤩 und wir packen eilig zusammen. Hatten wir doch schon wieder Plan B und C ausbaldovert, für den Fall, dass wir hier heute nicht wegkommen. An der Tanke angekommen sind wir natürlich nicht die einzigen und es dauert eine ganze Weile, bis auch wir endlich die Tanks inklusive Ersatzkanister randvoll befüllen können.
Kurz hinter Ruacana heißt es dann wieder Luftablassen – für die nächsten Wochen.
Es folgt eine sanft-wellige Fahrt immer entlang des Kunene.
Ein paar Handyfotos während der Fahrt durch schmutzige Scheibe 😛 .
Die grüne Oase der Kunene River Lodge erreichen wir am späten Nachmittag.
Auch hier ist außer uns nur noch ein südafrikanisches Paar. Die beiden warten wohl schon länger auf Ersatzteile für Ihren Wagen, der steht nämlich hochgebockt auf Steinen. Die komplette Hinterachse inklusive Getriebe sind ausgebaut 😣.
Wir nehmen die Nummer 7 direkt am Fluss mit eigenem Anlegesteg.
Und gleich nach unserer Ankunft gesellt sich ein kuscheliges Haustier zu uns 🤪 .
Der einladende Pool – eine wunderbare Erfrischung inmitten eines tropischen Gartens.
Die schattenspendenden grünen Bäume und farbenprächtigen Pflanzen sind eine Wohltat für Augen und Seele.
Die Temperaturen sind hier oben schon eher schwül-subtropisch. Hier hats auch WIFI und wir funken die Daheimgebliebenen an. Dabei tauscht man sich dann auch schon mal mit lieben Fomis aus 😄.
Auf meinem Spaziergang auf der Suche nach den zwitschernden Piepmätzen hoch oben in den Baumwipfeln stolpere ich fast über diesen Woodland Kingfisher, der sich ein schönes Plätzchen auf einer Stromleitung ausgesucht hat.
Rock-Agame an Baumstamm
Laughing Dove
Und während ich noch suchend aber nichts weiter findend in der Anlage herumstreune bereiten Adi&Rentia ein leckeres Lamm- und Chickenbraai, Kartoffelgemüse mit Bohnen und Kohl für das Abendessen vor.
Zum Nachtisch gibt es heute einen besonderen Leckerbissen: frisch gebackenes Brot aus dem Potjie mit Nutella 😁!
Zwischenzeitlich geht die Sonne hinter den Bergen stimmungsvoll unter und taucht den Kunene auf der anderen Seite in ein schön-kitschiges Abendlicht.
Auch heute – wie soll es auch anders sein – zieht rechtzeitig zum Abendessen ein Sturm auf. Über den Bergen auf der anderen Seite in Angola blitzt es gewaltig.
Dieser Falter wird den Genuss von Windhuk Lager leider nicht überleben 🙁. Der Alkohol lässt ihn in die Dose stürzen und sämtliche Rettungsversuche unsererseits scheitern kläglich.
Einige Zeit später schiebt sich der Mond langsam zwischen den Wolken hervor und zaubert eine magische Stimmung über den Fluss.
Zur akustischen Untermalung von Frosch- und Fledermausgesang schlafen wir bald ein. Zum ersten Mal kühlt es in der Nacht kaum merklich ab.
Unsere Fahrstatistik des heutigen Streckenabschnittes:
Der morgige Tag hält unter anderem interessante Einblicke in die abenteuerliche Geschichte der „Dorsland“-Trekker aber auch eine landschaftlich reizvolle Achterbahnfahrt für uns bereit.
Hallo Sabine, da werden Erinnerungen wach! Herzlichen Dank dafür 😘 . Die Kunene-River-Lodge war ein Highlight unserer Reise 2014. Eigentlich wollten wir nur lunchen oder so und dann weiterfahren. Daraus wurden 2 Nächte! Witzig, wir hatten denselben Stellplatz wie ihr! Ich habe das im Moment verglichen! Sachma, wie backt man Brot im Potjie? Unser diesjähriger Vermieter bietet seinen Kunden so ein Teil an 🙂 .
Ja guck, das WiFi in der Kunene River Lodge funktioniert ja doch. Als wir so rund 4 Wochen vor Euch dort waren, ging da 3 Tage gar nix. Allerdings habe ich in der WiFi-Hütte eine Ratte beobachten können, die sich da in den Kabeln eingerichtet hatte. Da hatte ich schon die leise Vermutung, dass dort eventuell ein Käbelchen durchgenagt sein könnte.
Bei Euch war ja in der Lodge noch weniger los, als bei uns.
freshy schrieb: Sachma, wie backt man Brot im Potjie? Unser diesjähriger Vermieter bietet seinen Kunden so ein Teil an 🙂 .
Mach ich nur so. Auch zu Hause im Potjie im Backofen backe ich "Buschbrot".
LG Logi
franzicke2'085 Beiträge · seit 201212. Feb. 2019 ·
Ja, die Kunene River Lodge war auch bei uns ein echtes Highlight - allerdings mit extrem niedrigen Wasserstand. Insbesondere das phantastische Aussichtsdeck hat es mir dort angetan! Das habt ihr aber wahrscheinlich ausgelassen und euch von Aldi&Rentia verwöhnen lassen. Ganz sicher auch nicht schlecht. Und jetzt dann immer am Kunene lang? Liebe Grüße Ingrid
seufz, macht uns nur alle die Nase lang mit der Kunene River Lodge ... 😠 😠 😈 😉 😉 . Ich sage nur: Die liegt viel zu nahe am Wasser ... 😗
Zum Ausgleich hatten wir aber im Gegensatz zu euch das Regelventil für die Ruacana-Fälle gefunden 🤩 😉 .
Mit entsprechendem Ergebnis 🤩 🤩 🤩 :
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201412. Feb. 2019 ·
Hallo Ihr Lieben,
nur ganz kurz - so ohne Zitierfunktion 😎
@ freshy: Das war ein schönes Plätzchen und einzwei Tage mehr hätten wir es da auch ausgehalten 😉
Beim Backen bin ich eigentlich auch raus 😗 - und Armin war unser Brotbäcker - aber ich habe ein nettes Rezept, das sogar mir gelingt:
500 gr. Mehl 2 Päckchen Trockenhefe 1 TL Zucker 1 TL Salz 2 TL Öl 250 ml Wasser
Hefe, Zucker und Salz vermischen. Etwas lauwarmes Wasser hineingießen und verrühren. Wichtig, das Wasser muss lauwarm sein. Dann das Gemisch aufquellen lassen.
Das Hefegemisch mit dem Mehl vermischen, etwas Öl und das restliche Wasser zugeben. Der Teig muss eine feste, nicht klebrige Konsistenz bekommen - richtig feste durchkneten. Den Teig gehen lassen und nochmal ordentlich durchkneten.
Potjie und Deckel leicht mit Öl einreiben. Den Teig reinlegen.
Wir haben den Potjie nicht direkt ins Feuer gestellt, sondern auf ein Dreibein und nur ganz wenige Stückchen Holzkohle daruntergelegt und mehrere Stückchen Holzkohle auf den Deckel. Das Ganze braucht dann ca. eine Stunde - je nach Größe des Potjie, Teig und Hitze.
Die hohe Kunst ist die Dosierung der Holzkohle - daraus macht Adi immer eine Wissenschaft 😄 Da waren wir dann auch raus 😎
@ Logi: Insgesamt waren wir überrascht, wie wenige Touristen wir auf der gesamten Tour getroffen haben. Wir fanden's gut 😛 WiFi ging problemlos auf dem Deck - aber ziemlich langsam 🤪 Eigentlich tut es ja mal gut, nicht ständig online zu sein. Für mich war es echte Erholung 😛
@ Ingrid: Uns wurde gesagt, der Wasserstand wäre niedrig gewesen als wir da waren - geht das noch niedriger 😮 ? Wir waren auf dem Aussichtsdeck - denn nur dort gab's WiFi 🤪 Aber nur kurz - unser Plätzchen fanden wir schöner 😎
Es geht morgen weiter - immer an Kunene entlang - mit leichten Abwegen 😗
@ Stefan: Echt jetzt?? Das sind die Ruacana Falls 🤩 Das ist ja unglaublich!
Sodele, mal sehen wann ich das morgige Kapitelchen schaffe - vielleicht noch heute - aber versprechen kann ich nix 😉
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201412. Feb. 2019 ·
Immer den Palmen nach den Kunene entlang
Bevor wir heute unsere Weiterfahrt Richtung Epupa Falls antreten, beschließen wir hier an diesem schönen Plätzchen zunächst ein ausgiebiges Frühstück zu uns zu nehmen.
Während die Männer freudig Küchendienst schieben steige ich einem Zitronenfalter (?) nach und muss unweigerlich an Matte denken 😛.
Diese Mantide hatte sich in der Abdeckung unseres Dachzelts auf unserer Motorhaube ein Nachtlager eingerichtet - und da muss ich wiederum unweigerlich an Konni und Silke denken 😄.
Wie Ihr seht, habe ich häufiger an liebe Fomis denken müssen 🤩.
Aber jetzt geht es geht weiter Richtung Epupa - zuerst statten wir dem „Thirstland Monument“ einen Besuch ab.
Aus der Erinnerung kurz erzählt: Der auch sogenannte „Dorsland Trek" ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Treks der Südafrikaner überwiegend aus dem damaligen Orange Free State und Transvaal in den Norden. Der erste Trek fand 1874 statt, weitere Gruppen folgten später auf verschiedenen Routen. Mensch und Tier mussten Hunger, Durst und Malaria trotzen und nur wenige überlebten diese unmenschlichen Anstrengungen durch unwirtliche Gegenden. Ein Großteil starb auf dem Weg in den Norden. Erzählungen zufolge machten sich in der größten Gruppe 500 Männer mit ihren Frauen und Kindern mit 128 Ochsenwagen, 7000 Rindern, 500 Pferden, 1000 Schafen und 200 Hunden auf den beschwerlichen Weg in ein vermeintlich besseres Land. Ochsen stürzten sich verdurstend auf die in der Sonne wie Wasser glitzernden Metallräder der Ochsenwagen – die Menschen wiederum tranken das Blut verdünnt mit Essig der verendeten Tiere. Eine beeindruckende Geschichte, die bei uns viele Fragen hinterlässt, insbesondere warum wir Menschen häufig immer auf der Suche nach irgendetwas vermeintlich Besserem sind.
Ab Swartboisdrift versuchen wir es zunächst entlang der „alten“ Straße. Wir passieren die hübsch angemalten "Zebraberge".
Foto: Gerald
Eine Gruppe Namaqua Sand Grouse gut getarnt am Straßenrand.
Adi möchte uns gerne den Beweis für die Existenz von Kroks erbringen und steuert zielstrebig eine vermeintliche Sandbank an. Jedoch hat sich die Gegend seit letztem Jahr komplett verändert – wo im letzten Jahr noch ein recht passierbarer Streckenabschnitt war, sieht es heute nach den Überflutungen im letzten Jahr doch ziemlich anders aus 🙄.
Sollen wir – oder lieber doch nicht 🤢?!
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Alles halb so wild - das sieht dramatischer aus, als es tatsächlich ist 😎
Aber hier geht es nicht definitiv nicht mehr weiter 😊.
Also pflügen wir unseren Weg wieder zurück Richtung „Hauptstraße“.
Diese windet sich leider nicht mehr ganz so nah am Fluss - dafür aber als herrliche Achterbahn 🤪
….. die hin und wieder nach steileren Abfahrten auch kleinere Wasserpfützen bereithält.
Es geht weiter - immer bergauf und bergab.
Ein Blick auf den Kunene rückwärts – extra für Bele 😘 !
Diese abgestorbenen Palmen mit „Zapfhähnen“ sollen angeblich die „Bierbrauereien“ der Himba sein. Davon sehen wir fast mehr tote als lebendige Palmen. Ich meine mich aber zu erinnern, hier im Forum mal gelesen zu haben, das wäre ein Märchen – also, dass die Palmen auf diese Weise zum Brauen eines starken alkoholischen Getränks genutzt werden?! Vielleicht kann mich ja jemand diesbezüglich erhellen 😕 ?!
In diesem Flussbett pausieren wir zum Lunch.
Hier hat Adi vor einem Jahr einen Fischer getroffen und versprochen, in diesem Jahr Angelhaken vorbeizubringen. Leider lässt sich der Fischer nicht blicken – aber im Busch funktioniert die Zustellung von Bestellungen auch so. Adi hängt die Angelhaken einfach markiert mit einer Coladose in einen Baum – in der Hoffnung, dass der Fischer sie in den nächsten Tagen und Wochen dann auch findet 😄.
Es folgt letzte Etappe eines relativ kurzen Fahrtages.
Hier sieht man noch die Verwüstungen des letzten Hochwassers.
Ein letzter Blick zurück 😉
Mittlerweile haben wir 38 °C – also mollig warme Außentemperatur und wir erreichen die Omarunga CS – unser zu Hause für die nächsten 2 Tage.
Wir installieren uns auf der Nummer 5.
Auch hier sind wir wieder die einzigen Camper und Gäste überhaupt 😛. Auf der CS der Epupa Falls Lodge direkt nebenan ist es dafür rappelvoll und ungemütlich rummelig 😄.
Hier haben wir unsere Ruhe und es hat einen netten Pool – allerdings liegt der in der prallen Sonne, so dass ich nach einem erfrischenden Sprung ins kühle Nass dann lieber die Herkunft des Gezwitschers in den Bäumen über uns näher untersuchen werde. Es hat hier viele Rüppel's Parrot und Lovebirds – allerdings so hoch oben in den Baumwipfeln und im gleisenden Gegenlicht, dass es keinen Spaß macht, diesen weiter nachzusteigen 😈.
Ersatzweise bieten sich diese Modelle an - bei denen ich mir aber mal wieder ziemlich unsicher bin 😕.
African Pied Wagtail 😐
Rufus-tailed Palm Trush (Danke maddy 😘)
Und ein weiterer treuer Begleiter namens "Tessa", die uns ab sofort nicht mehr von der Seite weicht 😘.
Frauke und Gerald schwingen heute den Kochlöffel und kredenzen leckere Spaghetti Bolognese.
Gegen Abend wird es wieder ziemlich windig und der Mond taucht auch hier den Fluss in silbriges Licht.
Und weil die Fahrt so schön war gibt es auch noch ein kleines Video 😎
Applegreen schrieb: @ freshy: Das war ein schönes Plätzchen und einzwei Tage mehr hätten wir es da auch ausgehalten 😉
Beim Backen bin ich eigentlich auch raus 😗 - und Armin war unser Brotbäcker - aber ich habe ein nettes Rezept, das sogar mir gelingt:
500 gr. Mehl 2 Päckchen Trockenhefe 1 TL Zucker 1 TL Salz 2 TL Öl 250 ml Wasser
Hefe, Zucker und Salz vermischen. Etwas lauwarmes Wasser hineingießen und verrühren. Wichtig, das Wasser muss lauwarm sein. Dann das Gemisch aufquellen lassen.
Das Hefegemisch mit dem Mehl vermischen, etwas Öl und das restliche Wasser zugeben. Der Teig muss eine feste, nicht klebrige Konsistenz bekommen - richtig feste durchkneten. Den Teig gehen lassen und nochmal ordentlich durchkneten.
Potjie und Deckel leicht mit Öl einreiben. Den Teig reinlegen.
Wir haben den Potjie nicht direkt ins Feuer gestellt, sondern auf ein Dreibein und nur ganz wenige Stückchen Holzkohle daruntergelegt und mehrere Stückchen Holzkohle auf den Deckel. Das Ganze braucht dann ca. eine Stunde - je nach Größe des Potjie, Teig und Hitze.
Die hohe Kunst ist die Dosierung der Holzkohle - daraus macht Adi immer eine Wissenschaft 😄 Da waren wir dann auch raus 😎
Herzlichen Dank, liebe Sabine! Nach dieser exakten Beschreibung kriege ich das hin. Nun muss ich mich mal bei unserem Schwiegersohn einschleimen, damit er uns seinen Potjie ausleiht und in die Geheimnisse des Verteilens der Holzkohle einweiht. Während wir einfach immer nur grillen, geht er das "Kochen auf offenem Feuer" wissenschaftlich an 😉 . Gute Nacht sacht freshy
Diese Mantide hatte sich in der Abdeckung unseres Dachzelts auf unserer Motorhaube ein Nachtlager eingerichtet - und da muss ich wiederum unweigerlich an Konni und Silke denken 😄.
Hi Sabine,
das ist aber schön, dass du an uns gedacht hast! Es freut mich, dass die Erinnerung durch ein Tier ausgelöst wurde - komischerweise wird, in letzter Zeit, unser Name in anderen Berichten ja meist nur mit Willi in Verbindung gebracht! 😗
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201414. Feb. 2019 ·
Epupa Falls - Fallendes Wasser
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Epupa Fälle. Das Donnern des Wassers ist Tag und Nacht präsent.
Wir werden heute die Umgebung der Fälle erwandern - und der höchste Punkt der Fälle ist schnell erklommen.
Foto: Adi
Hier stürzt der Kunene etwa 40 Meter ins Tal.
Aktuell führt der Fluss nicht wirklich viel Wasser, aber er führt zumindest ganzjährig Wasser und ist somit Lebensader für Mensch, Tier und Pflanzen.
Von hier marschieren wir langsam abwärts.
Foto: Gerald
Besonders beeindruckend sind die Baobabs, die sich förmlich in die Felsen klammern. Ein Wunder der Natur.
Ein mächtiger Elefantenfuß am Wegesrand.
Unterwegs treffen wir zwar nicht auf weitere Wanderer - dafür auf jede Menge Ziegen 🤪
Und bald können wir auch die Nebenfälle sehen - der Kunene bahnt sich seinen Weg.
Unser Ziel liegt aber noch ein gutes Stück und etliche Kraxelei entfernt.
Tessa begleitet uns wie selbstverständlich auf der kurzen Wanderung zu einem kleinen „Strand“. Beim Erreichen der Sanddüne ist Tessa nicht mehr zu bremsen – und stürzt sich ins kühle Nass.
Ich habe große Bedenken wegen der Kroks 😗 – die scheint es hier aber wohl nicht zu geben 😕.
Der Kunene mit Blick flussauf- und -abwärts.
Foto: Gerald Foto: Gerald
Rentia erwartet uns schon am Zielpunkt. Ob es hier wirklich keine Krokodile gibt 🤢?!
Ich bin da ja eher skeptisch 😎.
Adi ist da noch etwas mutiger und taucht einmal kurz ins kühle Nass 🙄.
Der Rückweg ist in der mittäglichen Hitze dann schon etwas beschwerlich. Und zurück auf der Campsite genehmigen wir uns ein stärkendes Lunch und halten eine kurze Siesta.
Zwischendurch schauen zwei Frauen aus der nahen Ansiedlung vorbei und fragen nach Wäsche. Sie verdienen sich damit eine Kleinigkeit und wir geben eine Tüte mit. Allerdings wird hier mit dem sedimentreichen und doch recht braunen Flusswasser gewaschen – ob die Wäschestücke nachher wirklich sauber sind, wage ich zu bezweifeln 😉.
Dieser aufgeweckte Kerl sucht hartnäckig nach einer Möglichkeit an Leckerbissen zu geraten.
Wieder entdecke ich einige Papageien hoch oben in den Bäumen – für mich leider wieder nicht vorzeigbar abbildbar – dafür zeigt sich ein Glossy Starling gewohnt kooperativ.
Zwischenzeitlich wechselt Adi seinen Reifen – das Flickwerk hat die letzten Streckenabschnitte doch nicht so gut ausgehalten.
Nach dieser Operation genehmigen uns dann noch einen Rock Shandy an der Bar der Epupa Falls Lodge nebenan. Dort herrscht immer noch ziemlicher Trubel. Die Lodge und Campsites werden aus- und umgebaut. Es wird konstruiert und gewerkelt – wir sind ganz froh nebenan zu „wohnen“. Auch wenn wir dort nicht den schönen Blick direkt auf die Fälle haben.
Zum Dinner dürfen Armin und ich wieder ran. Heute wird es Boerewors (die extra dicken 🤪 ), Grüne Bohnen im Speckmantel und Sweet Potatoes geben. Zum Dessert sind Apfelpfannkuchen vorgesehen.
In diesem Kapitel gibt es weder ein abendliches Foto noch eine Wanderstatistik.
Aber das Motto des morgigen Vormittags kann ich schon mal verraten - „Moro Moro!“