#safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»

Reisebericht 260 Antworten · 55,8k Aufrufe · gestartet 30. März 2018 von kalachee
Themenstarter1'060 Beiträge · seit 200606. Apr. 2018 ·
Moin Tina
Tina Lenno schrieb:Hallo ihr 2!
Wartet 🤩 ...Wartet 🤩 ....ich möchte auch gerne noch mit falls ihr noch ein Plätzchen frei habt! 😐 😛
Supertoller Reisebericht......freue mich schon auf die Fortsetzung(en)! 🙂
Liebe Grüsse
Tina
Aber klar doch! Wir sind noch lange nicht voll und ein Plätzchen ist für dich auch noch frei. Schön, bist du dabei! 🙂
Rao12 schrieb:Oh ja, super interessant mit euch! Wo Problem? Nicht Problem. Du schreibst gut und das kommt so an. Das eigene Logo am Auto, einfach klasse! Freue mich auch sehr auf die Fortsetzung.....das stimmt tatsächlich mit dem Tempo in Afrika, für Anfänger ist das tatsächlich gut vorzuwarnen, dass es in Namibia schon am Flughafen anfängt an....

Als Namibianerin finde ich das fast zum kotzen und ich schäme mich tatsächlich immer wieder, was da am Flughafen abläuft....One of the Gates to the World....da präsentiert man sich doch wirklich anders, aber nein....

Gott sei Dank habe ich ein Chance im Leben bekommen das anders zu erleben!

.....freue mich auf die weitere Berichte....
Vielen Dank für dein Lob! Welkom!

Das mit dem Immigration-Schalter finde ich jetzt nicht sooo schlimm. Wir reisen im vollen Bewusstsein nach Afrika, dass dort die Uhren etwas anders ticken und wir versuchen, die europäische Hektik mit Urlaubsbeginn abzulegen (das versuche ich zwar auch hier im Alltagsleben, aber das ist nicht immer so ganz einfach). Sowas nehmen wir wirklich mit Humor und ich habe irgendwie nie das Bedürfnis, aus welchem Grund auch immer der erste am Gepäckband zu sein. Da wir am Ankunftstag sowieso noch keine Autoübernahme oder Grosseinkäufe, geschweige denn eine erste Fahretappe zu bewältigen hatten, war das für uns ohnehin kein Problem.


Hey Laura
Flash2010 schrieb:Hallo ihr Zwei!

Ich bin auch mit dabei, wenn noch Platz ist 😎 Ich ahne schon - es wird bestimmt traumhafte Bilder geben, der Anfang verspricht dies auf jeden Fall!

Liebe Grüße
Laura
Für dich habe ich sowieso schon ein Plätzchen reserviert, hast du das nicht gewusst? 🙂 Du bist sehr willkommen hier!

Ich hoffe, dass ich am Wochenende das nächste Kapitel einstellen kann. Will aber noch nix versprechen, habe ein bisschen was los.

Bis dann!

Liebe Grüsse
Sam
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1'834 Beiträge · seit 201609. Apr. 2018 ·
Hey Sam,

da hätte ich fast übersehen, dass du von eurer letzten Tour berichtest! Da bin ich natürlich gern dabei und gespannt auf eure Erlebnisse - die Fotos machen auf jeden Fall schon einmal Lust auf mehr! Und Bilder aus dem KTP sehe ich mir immer gern an!

Freue mich also auf die nächsten Kapitel!

Lieber Gruß
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
1'425 Beiträge · seit 201509. Apr. 2018 ·
Hi Sam,

oh, da freue ich mich aber 🙂 Ich musste so schmunzeln, als ihr euer erstes Steak gegessen habt 😄 Wenn wir dieses Jahr das erste bestellen, denke ich mal an euch!

LG
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
Themenstarter1'060 Beiträge · seit 200612. Apr. 2018 ·
Kapitel 3
Nimm's mal mit Gemütlichkeit - Zur Spitzkoppe

Montag, 15. Januar 2018
Omandumba - Spitzkoppe

Ein- oder Zweimal wache ich auf in der Nacht und merke vor allem eines: es ist unvergleichlich ruhig hier draussen. Nichts, aber auch gar nichts ist zu hören, nicht einmal Grillen zirpen, kein Kauz ruft und, klar, schon gar nicht irgendwelche Zivilisationsgeräusche sind zu vernehmen. So schlafe ich natürlich bestens unter dem freien Himmel und der Kaffee nach dem Aufstehen schmeckt gleich doppelt so gut wie sonst.

Wir lassen es äusserst gemütlich angehen, denn auch heute haben wir keine allzu lange Strecke vor uns. Es ist ein wunderschöner Morgen und wir sitzen auf der Terasse, glotzen in das Tal, geniessen die Sonne und beobachten Vögel.

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African Red-eyed Bulbul / Maskenbülbül

Nach einem späten Frühstück fangen wir an, unser Küchenmaterial und Gepäck wieder zum Auto runterzutragen und zusammen zu packen. Aber eben, wir nehmen uns Zeit und so fahren wir erst kurz vor dem Mittag los.

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Unterwegs auf dem Gelände der Omandumba-Gästefarm. Was für eine Landschaft!

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Typisches Gestein der Erongo Berge

Schon ein paar Kilometer nach Verlassen der Farm wird die Landschaft zusehends flacher und vor uns tut sich eine endlose Ebene auf, nur mehr vereinzelt ragen Felsformationen hinaus. Allen voran natürlich die Spitzkoppe, die wir schon von weit weg erblicken können.

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Wie zwei «Büppis» erheben sich die beiden markanten Gipfel des Spitzkoppe-Massivs aus der flachen Ebene. Und es ist brüllend heiss hier draussen. Foto machen und schnell wieder ins klimatisierte Auto hüpfen!

An der Rezeption angekommen, werden wir freundlich begrüsst und wir dürfen uns eine freie Campsite aussuchen. Diese sind weit verteilt über das ganze Gelände rund um die Grosse Spitzkoppe, Pontok Mountains und Sugarloaf und eine ist schöner als die andere. Sie sind allesamt sehr einfach ausgestattet und verfügen lediglich über ein Plumpsklo, eine Feuerstelle und eine Abfalltonne. Dafür sind sie aber alle für sich alleine und man bekommt von den Nachbarn absolut nichts mit. Wir kurven ein bisschen rum, einige wenige aber halt auch besten Plätze sind bereits besetzt, mit der «Secret B» finden wir dann aber doch eine tolle Site und vor allem auch mit Schatten. Wir richten uns ein, die Abläufe funktionieren schon wieder besser - wir sind zurück im Camping-Leben.

Am späteren Nachmittag gehen wir auf «Vogeljagd». Es gibt einige Rosy-faced Lovebirds hier, aber auf Chip kann ich sie leider nicht bannen, viel zu schnell sind sie immer davon geflattert.

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Dafür den da, aber wie es scheint, haben wir diesen nicht bestimmt oder dann ergeben meine Listen keinen Sinn. Irgend ein Schmätzer? - Mountain Wheatear / Bergschmätzer (Danke an @Bele und @fotomatte!)

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Ein Birder mit seinem brandneuen Spitzenfernglas (Swarowski SLC 10x 56) schleicht durch den Busch auf der Suche nach Rosenpapageien.

Und kurz vor Sonnenuntergang machen wir ein paar (überhaupt nicht gestellte) Fotos von mir in Aktion beim Laufen über das Gelände.

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Trailrunning am Fusse der Spitzkoppe.

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Vorbildlicher Laufstil in Bilderbuchlandschaft!

Zum Abendessen schmeissen wir ein monströses T-Bone auf den Grill und machen uns eine grosse Schüssel Griechischen Salat dazu. Es schmeckt wieder fantastisch, wir kommen aus dem Schwärmen fast nicht mehr raus. Nach dem Essen bestaunen wir den Sternenhimmel und geniessen die Ruhe hier draussen. Auch hier fällt mir wieder auf, wie unglaublich still es ist. So lässt sich dann in meinem Bodenzelt natürlich auch wunderbar einschlafen.

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Sternenhimmel am Fusse vom Sugarloaf und Grosse Spitzkoppe.


Tageskilometer: 105km
Gesamtreisezeit: 3h 20min
Tageshöchsttemperatur: 36° C
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zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2018
Themenstarter1'060 Beiträge · seit 200612. Apr. 2018 ·
Dienstag, 16. Januar 2018
Spitzkoppe

Ein wunderbarer Morgen begrüsst uns und mit der Sonne stehen auch wir schon auf.

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Aufwachen, Zelt aufmachen - «boooah» machen 😮

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Es gibt wohl nicht viel auf dieser Welt, was mit so einem Morgen in Afrika mithalten kann. Das verzaubert mich immer und immer wieder und wenn ich ein Foto wie dieses für den Reisebericht aufbereite und darüber schreibe, läuft es mir kalt den Rücken runter und ich will nichts mehr als grad wieder dort sein.

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Die Campsite «Secret B» am Fusse der Spitzkoppe mit meinem Bodenzelt im Vordergrund - meinem lieb gewonnenen Zuhause für die sechs Wochen.

Heute haben wir so gesehen unseren ersten richtigen Ferientag auf dem Programm. Heisst; wir haben nichts zu tun, fahren nirgendwohin und haben keinerlei sonstige Pläne geschmiedet. Das kosten wir auch ausgiebig aus und machen den lieben langen Tag eigentlich gar nichts. Ausser die Aussicht zu geniessen, Kaffee zu trinken, Würfel zu spielen, Vögel zu bestimmen, dumme Sprüche zu kloppen und fiese Nachrichten mit schönen Fotos an die Daheimgebliebenen zu verschicken.

Am frühen Morgen im schönsten Sonnenlicht bekommen wir Besuch von einer Agame, die sich auf einem Stein direkt neben uns sonnt.

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Siedleragame

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Ein Pale-winged Starling / Bergstar inspiziert unseren Grillrost und findet ein paar kleine Überreste von den, ach, ich muss es halt schon wieder erwähnen, bombastischen Steaks vom Vorabend.

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Monteiro's Hornbill / Monteiro-Toko

So. Und jetzt, geschätzte Leserschaft, haben wir ein Problem: in meinem Tagebuch kommt an dieser Stelle ein neuer Absatz mit einfach nur:
...
Ich glaube, ich habe mir das so als Platzhalter dafür hingeschrieben, dass beim Nachführen des Tagebuches dort noch der restliche Verlauf des Vor- und früheren Nachmittags zu beschreiben ist. Aber da steht jetzt nichts weiter und es ist anzunehmen, dass wir den oben angekündigten Ruhetag auch wirklich als solchen zugebracht haben. Also: wo Problem? 😁

Am späten Nachmittag schnüre ich wieder meine Laufschuhe und drehe eine wunderschöne 9.5km-Runde um den Felsenbogen und wieder zurück, zum Teil auch querfeldein. In diesem Gelände mit dem weichen Untergrund und dem Auf und Ab ist es sehr viel anstrengender, aber es ist echt ein Privileg in einer solchen Umgebung laufen zu können. Fantastisch!

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Die Spitzkoppe in ihrer vollen Pracht. Ein wirklich bezaubernder Ort (das Foto ist vom nächsten Tag in der Früh).

Zum Abendessen gibt es feine Spaghetti Bolognese. Die Sauce hat schon seit dem Nachmittag vor sich hingeköchelt und schmeckte fantastisch. Mit vollen Bäuchen sitzen wir noch eine Weile auf unseren Campingstühlen und starren in den Sternenhimmel, bis uns der Nacken schmerzt.


Tageskilometer: 0km
Tageshöchsttemperatur: 33° C
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zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2018
2'192 Beiträge · seit 201613. Apr. 2018 ·
Hallo,

hammermäßige Bilder. Da werde ich echt neidisch. Machst Du das beruflich oder nur als Hobby?

Nach Omandumba und als Zwischenstop gehts bei uns in 5 Wochen auch. Ich freue mich schon und bei solchen Bilder steigt die Vorfreude noch mehr.

Freue mich auf die Fortsetzung Deines Berichts.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter1'060 Beiträge · seit 200613. Apr. 2018 ·
Hallo Gabi

Vielen Dank! 🙂

Nein, nein, das ist nur hobbymässig. Ich möchte das, insbesondere Tierfotografie, in Zukunft noch etwas vertiefen, aber davon leben? Daraus wird eher nichts. 😉

Auf Omandumba könnt ihr euch wirklich freuen! Campt ihr oder habt ihr feste Unterkünfte?

Liebe Grüsse
Sam
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33 Beiträge · seit 201413. Apr. 2018 ·
"Es gibt wohl nicht viel auf dieser Welt, was mit so einem Morgen in Afrika mithalten kann. Das verzaubert mich immer und immer wieder und wenn ich ein Foto wie dieses für den Reisebericht aufbereite und darüber schreibe, läuft es mir kalt den Rücken runter und ich will nichts mehr als grad wieder dort sein."

Schön gesagt, genauso geht es mir auch!

Danke für den kurzweiligen Reisebericht und die tollen Bilder. Ich freue mich wirklich auf die nächsten Folgen!
839 Beiträge · seit 201413. Apr. 2018 ·
Hi Sam,

Wahnsinns Bilder sind das!!! 🤩 🤩

Da steigt die Vorfreude auf unsere Zeit an der Spitzkoppe doch gleich noch mehr... 😉

Viele Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
8'746 Beiträge · seit 201013. Apr. 2018 ·
Guten Abend Sam,

herzlichen Dank für das Gute-Laune-Kapitel 🙂 !
kalachee schrieb:
DSC_8712.jpg

Dafür den da, aber wie es scheint, haben wir diesen nicht bestimmt oder dann ergeben meine Listen keinen Sinn. Irgend ein Schmätzer?
Für mich sieht das nach einem weiblichen Termitenschmätzer (Ant-eating chat) aus.

Über das Foto von Beenie musste ich echt lachen - so wirklich glücklich sieht er mit seinem neuen Fernglas nun nicht aus 😄 😗 Als Erklärung kann ich mir allenfalls die Rosenpapageien denken, die können einem echt den Nerv rauben, weil sie sich einfach nicht "erwischen" lassen!

Ein schönes und auch produktives Wochenende hinsichtlich deines Berichtes 😉 wünscht Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2018
2'192 Beiträge · seit 201613. Apr. 2018 ·
Hallo Sam,

wir sind Lodgehopper. Allerdings habe ich auf Omandumba die neuen Zeltunterkünfte gebucht, also doch ein bißchen Campingfeeling. Ich freue mich schon darauf.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
1'171 Beiträge · seit 201714. Apr. 2018 ·
Hi Sam,

ich bin gerade endlich mal wieder schwer am Aufholen/Selber weiterschreiben und mich mal wieder updaten hier im Forum. Da darf natürlich euer Bericht nicht fehlen, habe mich schon sehr drauf gefreut zu sehen wie euch Omandumba gefallen hat.

Wir waren ja letzten Oktober dort und für uns ein echter Sehnsuchtsort und die schönste Campsite der 3-Wochen Tour. Alles was ihr da beschreibt, kann ich nur zu 100% unterstreichen!


Und es ist brüllend heiss hier draussen. Foto machen und schnell wieder ins klimatisierte Auto hüpfen!

>>> 😁 das kommt mir sowas von bekannt vor. Genauso haben wir es auch gehandhabt.


Und sorry wenn ich das Bild noch mal reinsetzen muss, aber mit deinen Worten: Totaler Abriss! 😎



Gruß,
Robin
Unsere Reisen: Uganda 2026 | Im grünen Herzen Afrikas ||| NAMIBIA 2024 | Wolkenlos Glücklich im Kaokoveld ||| KTP & MOREMI 2022 | Erstmal sitzen! ||| BOTSWANA 2021 | Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg! ||| KRÜGER 2020 | Im hohen Gras, gibt's keine Katzen?! ||| BOTSWANA 2018 | ABER, irgendwas ist ja immer! ||| NAMIBIA 2017 | Been there. Done it! Got it?
Themenstarter1'060 Beiträge · seit 200614. Apr. 2018 ·
Guten Morgen allerseits

Vielen herzlichen Dank für eure Rückmeldungen! Es freut mich natürlich sehr, wenn euch die Bilder und der Bericht gefallen.

Liebe Bele
Champagner schrieb:
Für mich sieht das nach einem weiblichen Termitenschmätzer (Ant-eating chat) aus.

Über das Foto von Beenie musste ich echt lachen - so wirklich glücklich sieht er mit seinem neuen Fernglas nun nicht aus 😄 😗 Als Erklärung kann ich mir allenfalls die Rosenpapageien denken, die können einem echt den Nerv rauben, weil sie sich einfach nicht "erwischen" lassen!

Ein schönes und auch produktives Wochenende hinsichtlich deines Berichtes 😉 wünscht Bele
Besten Dank für die Bestimmungshilfe. Das passt meiner Meinung nach. Offenbar waren wir noch nicht so sehr im Bestimmungs-Modus, denn den Termitenschmätzer haben wir dann erst später bei Mesosaurus auf die Liste genommen.

Das ist ein ziemlich typischer Beenie-Blick. Schaut nur etwas angesäuert aus, aber er ist einfach nur konzentriert. 😄 Aber gut, so haben wir eine Aufgabe für das nächste Mal, denn die Rosenpapageien habe ich auf dieser Reise wirklich nicht gut erwischt.

Sollte in jedem Fall noch ein Kapitel oder zwei geben dieses Wochenende. Habe ausser Training keine Pläne und von daher Zeit. 😎

@Robin
Auch dir vielen lieben Dank für die netten Worte! Leider habe ich den Einstieg in deinen Bericht noch nicht geschafft, das werde ich aber natürlich auch noch nachholen.

Einfach schön, wie man hier auf Gleichgesinnte trifft, die man mit solchen Fotos und Beschreibungen «abholen» kann. 🙂

Liebe Grüsse
Sam
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2'522 Beiträge · seit 200914. Apr. 2018 ·
Hallo Sam, hallo Bele,

ich behaupte mal ganz forsch, dass der Schmätzer kein Ant-eating Chat ist, sondern einer der farblich soo überaus variablen Bergschmätzer. Warum? Die Ansitzwarte, ein Granitmockel, ist typisch für den Bergschmätzer. ( Termitenschmätzer habe ich bisher nur auf Büschen ansitzen sehen ). Weiter kann man, mit etwas gutem Willen 😵 😗 , hinter der Schwinge und unter dem Stoß ein kleines bisschen "Weiss" erahnen, und das hat der Termitenschmätzer nicht.

Vielleicht gibt´s ja noch ein pic mehr von der Seite?

Liebe Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
8'746 Beiträge · seit 201014. Apr. 2018 ·
fotomatte schrieb:
ich behaupte mal ganz forsch, dass der Schmätzer kein Ant-eating Chat ist, sondern einer der farblich soo überaus variablen Bergschmätzer.
Liebe Grüße,
Matthias
Hi Matte, da magst du wohl Recht haben. Ein bisschen zu dunkel für einen Termitenschmätzer kam er mir vor, aber ich dachte, das liegt vielleicht am Licht. Und den Bergschmätzer hatte ich mit viel mehr Weiß in meinem Hirn abgespeichert - aber ich hab's jetzt eben im Roberts nachgelesen. Frau lernt nie aus - danke für den Hinweis 😉 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2018
Themenstarter1'060 Beiträge · seit 200614. Apr. 2018 ·
Hallo ihr lieben Birder

Ihr seid einfach die Besten! Herzlichen Dank, Matte, für deinen kritischen Blick.

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Hier noch ein Foto mit einer etwas anderen Position des Vögelchens. Es müsste in diesem Fall wirklich ein Bergschmätzer sein, denn man sieht hier deutlicher die typischen Färbungen des Schwanzgefieders bei den Weibchen.

Es hatte dort auf der Campsite nämlich wirklich viele Bergschmätzer und ich habe beim Einstellen des Berichtes schon auch als allererstes an diesen Typ gedacht (deshalb auch meine Frage nach Schmätzer in meiner ursprünglichen Bildunterschrift). Aber na ja, ich muss noch viel lernen.

Nochmals danke!

Liebe Grüsse
Sam
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Themenstarter1'060 Beiträge · seit 200615. Apr. 2018 ·
Kapitel 4
Magische Momente in der stillen Wüste

Mittwoch, 17. Januar 2018
Spitzkoppe - Mirabib

Wieder stehen wir mit den ersten Sonnenstrahlen auf und setzen uns noch ein paar Minuten mit einem leckeren Kaffee hin. Dann aber machen wir uns gleich an den Abbau unseres Camps und fahren vor zur Rezeption und Restaurant des Spitzkoppe Community Camps. Dort gibt es für die Camper einen Ablution Block, wo wir eine Dusche nehmen. Frisch gemacht machen wir uns auf den Weg nach Swakopmund. Schnell sind wir auf der Teerstrasse B2, eine der zwei Hauptverbindungsachsen Namibias und selbst da realisieren wir, wie wenig Verkehr es auch auf dieser gibt. So kommen wir rasch voran und erreichen die kultige Küstenstadt - wie nicht anders zu erwarten mit ziemlich grauem und kühlem Wetter - schon gegen halb zehn Uhr.

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Typisches Bild für Swakopmund; historisches Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit.

Als erstes gehen wir zum «Garden Café», wo wir uns ein Frühstück einverleiben. So sind wir dann auch nicht nur frisch geduscht, sondern auch frisch gestärkt und machen uns hernach auf zu «Woermann & Brock», um unsere Einkaufsliste abzuarbeiten.

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Hinterhofansicht vom ebenso historischen «Woermann & Brock»-Kaufhaus.

Jetzt noch rasch ans Meer, ein, zwei Fotos schiessen - unser wohl kürzeste Aufenthalt an einem Meer überhaupt -, dann tanken und noch zum Cymot, einen Stecker-Adapter für den Zigarettenanzünder kaufen.

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Die berühmte Jetty von Swakopmund. 2003, auf unserer ersten gemeinsamen Reise im südlichen Afrika, haben wir uns dort in der Bar zum Sundowner ziemlich die Kante gegeben. 😄 #memories

So können wir um 13:00 Uhr weiter fahren, zunächst noch einmal gut 30km dem Meer und den Sanddünen der Namib entlang bis Walvis Bay. Dort drehen wir wieder landeinwärts und gleiten auf der breiten, bestens geschobenen Piste nach Osten, bis nach einer Weile der Abzweig auf die D2186 folgt. Ab hier ist Permit-Pflicht und wir sind weit und breit die einzigen. Die Wüste ist hier wieder komplett flach und der Blick schweift in eine unfassbar endlose Weite.

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An der D2186 in Richtung Gobabeb/ Mirabib im Namib-Naukluft Nationalpark. Endlose Weiten, flirrende Hitze, nur wir, unser Bakkie und sonst keine Menschenseele. Irre!

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Ein Traum für alle Misanthropen! 😁 Aber auch irgendwie etwas beklemmend, so ganz alleine hier draussen. Wenn man anhält und mal aus dem Fahrzeug aussteigt, kann man sich in dieser unfassbaren Weite und surrealen Stille den hektischen und lärmigen Alltag zuhause in der Schweiz/ Europa schon gar nicht mehr vorstellen.

Trotzdem sichten wir ein paar Springböcke und als dann etwas später die Erhebung des Mirabib-Felsen am Horizont flimmert, können wir sogar Wildpferde ausmachen. Ich dachte, diese können vor allem im Süden der Namib um die Garub Pfanne bei Aus beobachtet werden und so sind wir schon sehr erstaunt, diese hier, so weit nördlich, anzutreffen. Auch Zebras grasen in den weiten Ebenen - wobei man sich schon fragt, von wie wenig diese Tiere hier überleben können. Es ist wirklich knochentrocken und rund um Mirabib gibt es zwar schon Gras, aber dieses ist sehr kurz und nur noch in einzelnen, sehr kleinen Büscheln vorhanden.

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Ein surreales Bild. Wildpferde (womöglich auch nicht ganz so wild, mir ist im Nachhinein zu Ohren gekommen, dass sie auch den in der Gegend lebenden Einheimischen gehören könnten?) in der scheinbar lebensfeindlichen Wüste.

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Knochentrocken, staubig und leer. Und heiss. So stellt man sich doch eine Wüste vor, nicht?

Am Felsen angekommen suchen wir uns eine Campsite aus und entscheiden uns für eine mit einem schattigen Felsüberhang. Ein paar Meter daneben gibt es eine tolle Toilette mit Plumpsklo, die zwischen zwei Felsspalten gebaut und ist und so hat man einen herrlichen Blick über die Ebene beim Scheissen. Von wegen herrlicher Blick: dieser ist hier wirklich atemberaubend und es ist wiederum einfach unglaublich still. Aber die Sonne knallt und wir verziehen uns in den Schatten. Die Nachbars-Campsite ist auch belegt von einem jüngeren Paar aus Deutschland, welche wir vor Sonnenuntergang für ein Bier und einen Schwatz besuchen.

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Ausblick vom Mirabib-Felsen etwas oberhalb unserer Campsite. Was ich sehr schade finde, sind die der Sandpiste entlang zur Abgrenzung oder was auch immer aneinandergehäuften Steine. Das stört die Aussicht und macht die Fotos irgendwie ziemlich zur Sau.

Zum Sonnenuntergang bereiten wir Aufnahmen für ein Zeitraffer-Video und dann auch das Abendessen vor. Heute gibt es einen Beef Stew-Eintopf mit Kartoffeln, was wieder herausragend schmeckt.


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Magischer Moment in der Wüste. Was will man dazu noch gross in die Bildunterschrift schreiben?

Nach Einbruch der Dunkelheit erhalten wir Besuch. Ich bin grad irgendwas am Tisch am fuhrwerken und lasse kurz meinen Blick mit meiner Stirnlampe nach links schweifen und gewahre ein rot reflektierendes Augenpaar wenige Meter neben mir unter dem Felsvorsprung. Wegen der markanten Ohren erkenne ich das Tier sofort als Kapfuchs, auch wenn ich bisher nur sehr selten einen zu Gesicht bekommen habe. Zunächst rennt er durch die Felsen davon, aber kurze Zeit später schleicht er zurück und hält sich mehrere Minuten lang ganz unerschrocken in der Nähe von uns auf. Einmal legt er sich sogar kurz auf den Boden und schaut ganz gebannt zu uns rüber.

Ich versuche noch ein paar weitere Sternenfotos und eines von unserer Campsite im Feuerschein, danach geht es gegen halb elf Uhr für unsere Verhältnisse reichlich spät in die Heia.

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Camping auf Mirabib unter schützendem Felsvorsprung mit Blick in die Weiten und zauberhaftem Sternenhimmel.


Tageskilometer: 331km
Gesamtreisezeit: 8h
Tageshöchsttemperatur: 33° C
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zuletzt bearbeitet 15. Apr. 2018
796 Beiträge · seit 201515. Apr. 2018 ·
Hallo Sam,

danke für den tollen Bericht. Das Nacht-Foto von eurem Übernachtungsplatz am Mirabib ist der Hammer. In mir steigt die Vorfreude, im Juni werde ich dort auch nächtigen und den überhängende Felsen suchen. Hoffe Ihr habt das Plumsklo sauber hinterlassen. 😉

Gruß Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
547 Beiträge · seit 201415. Apr. 2018 ·
Hallo Sam

Herzlichen Dank für deinen wundervollen Reisebericht und die tollen Fotos! Ich freue mich jedes Mal, wenn wieder ein neuer Tag erscheint. Deine Art zu schreiben gefällt mir ausserordentlich gut!

Auf der selben Campsite bei Mirabib haben wir im Juli 2015 auch genächtigt. Da werden wunderbare Erinnerungen wach! 🙂 Die Landschaft ist einfach fantastisch 🤩

Gruss
Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."