Euer "light" Abenteuer hatte bisher schon jede Menge tolle, spannende, aufregende, extreme, ärgerliche, schlammige, wunderschöne, einzigartige, genussvolle, relaxte, lustige, aber auch traurige Momente... 🤩 😈 🤨 😐 Wie würde dann erst das Heavy Bush Adventure aussehen?! 🙄 Ich reise begeistert bei Euch mit und empfinde Eure Truppe sehr sympathisch und gechillt. Die Guides waren wohl Gold wert - beim Flussabenteuer hätte ich vermutlich nicht nur feuchte Hände und Nässe Füße bekommen 🤢 Die Eli-Bilder dürfen ruhig weiterhin inflationär sein 😉 ich kann mir vorstellen, wie schwer dir da die Auswahl fiel. Wie hast du dich eigentlich gefühlt, als die sanften Riesen durch Euer Wohnzimmer gestapft sind? 😵 Mir war schon mulmig als die letztes Jahr ganz nah im Addo an unser Auto kamen - obwohl alle Anzeichen auf relaxt standen. Aber wie du ja geschrieben hast - man gewöhnt sich wohl an die Nähe. Auf jeden Fall freue ich mich auf deine Fortsetzung, denn Du beschreibst die Tour sehr lebendig, humorvoll und kurzweilig. 😎 Liebe Grüße Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
sphinx1'624 Beiträge · seit 201526. Aug. 2017 · #82
Liebe Sabine zwischendurch mal ein dickes Dankeschön, dass Du so fleißig schreibst (bei dem Tempo werde ich sogar noch den Boteti 🙂 vor meinem Urlaub sehen) und uns mit vielen Fotos, lustigen Movies und packendem Schreibstil verwöhnst. Herzliche Grüße Elisabeth
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201427. Aug. 2017 · #83
Guten Morgen Ihr Lieben,
Liebe Simone, vielen Dank für Deine lobenden Worte - da werde ich ja ganz rot 😊
tigris schrieb: Wie würde dann erst das Heavy Bush Adventure aussehen?! 🙄
Das will ich mir gar nicht erst ausmalen 😗
tigris schrieb:Wie hast du dich eigentlich gefühlt, als die sanften Riesen durch Euer Wohnzimmer gestapft sind?
Das war in diesem Fall ja nur das Wohnzimmer unserer Nachbarn - aber wir bekommen in späteren Kapiteln schon auch Eli-Besuch 😛 Das war eher faszinierend als beängstigend.
sphinx schrieb:Liebe Sabine zwischendurch mal ein dickes Dankeschön, dass Du so fleißig schreibst (bei dem Tempo werde ich sogar noch den Boteti 🙂 vor meinem Urlaub sehen) und uns mit vielen Fotos, lustigen Movies und packendem Schreibstil verwöhnst. Herzliche Grüße Elisabeth
Liebe Elisabeth, ob ich weiterhin das Tempo halten kann 😐 ? Ich gebe mein Bestes 🙂 Danke auch Dir für Deine lobenden Worte - das motiviert ungemein.
So, ich hoffe ich schaffe heute das nächste Kaptitel - getextet ist und die Vögel soweit auch (vage) bestimmt - jetzt fehlt nur noch die Bildauswahl!
LolaKatze846 Beiträge · seit 201427. Aug. 2017 · #84
Liebe Sabine,
nun habe ich auch wieder aufgeholt. War aber gar nicht so einfach: Die Wasserdurchfahrt in Third Bridge ging ja noch - obwohl das doch sehr spektakulär aussah 🤩 - doch dann habt ihr wohl eine ganz andere Route wie wir genommen. Da musste ich mich erst mal orientieren 😗 . Und dann kamen die ganzen anderen Wasserdurchfahrten - puuuuh. Da wollte ich am liebsten wieder umdrehen 😐 . Zum Glück wart ihr nicht alleine und habt erfahrene Hilfe dabeigehabt. Auch die Elefantenherde hat mich etwas aufgehalten - das ist immer wieder spannend - und ihr konntet doch tatsächlich zu den Hippo Pools fahren - Neid 🙄 . Aber immer noch soooo viel Wasser - das hätte ich nicht gedacht. Am North Gate musste ich mich dann auch erst einmal erholen, bevor ich euch weiter folgen konnte. Booh und auch hier immer noch sooooo viel Wasser. Auch da wären wir wohl nie und nimmer durchgefahren. Aber ihr habt das auch wieder echt toll gemeistert 🤩 Als Belohnung dann die Wild dogs - Mensch, da habt ihr aber echt Glück gehabt. Und ich sehe schon: Ihr hattet Spass an eurem Campingleben und ist es nicht toll, nachts im recht sicheren Bettchen zu liegen und all den Geräuschen zu lauschen, die es "da draussen" so gibt?
Leckeres Frühstück mit Elefantengästen - das ist Camperleben pur 🤩
Euren Gamedrive mit den vielen schönen Sichtungen und Bildern habe ich dann auch genossen und an dem toten Elefanten musste ich mir auch erstmal ein paar Tränen aus den Augen wischen 😊
Den Sundowner habt ihr euch jetzt wirklich verdient 🤩 . Und auch ich habe ich gerade gefragt: Wenn das Bushadventure Light ist, wie sieht dann ein "richtiges" Buschabenteuer aus 😈 ?
Was für eine schöne Reise das doch ist. Danke fürs Mitnehmen an so viele schon bekannte Pätze - da kommen echt schöne Erinnerungen auf.
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201427. Aug. 2017 · #85
Plowing through Deep Sand
Ein neuer Tag bricht an – wir erleben ihn bei herrlichem Morgenrot mitten im Busch. Kann es etwas Schöneres geben?
Und es ist mein großer Tag 🤩! Es ist nämlich Tiefsand- und somit Mädelstag! Zumindest was ein Fahrzeug betrifft. Ab heute beschließen wir nämlich, dass sich die beiden Touriautos in Jungs und Mädels aufteilen. Da die beiden anderen Mädels heute kein Autofahren möchten –habe ich gerne das Vergnügen 🙂!
Wir Mädels bekommen den komfortableren Ranger zugesprochen. Die Männer möchten gerne beweisen, dass sie die Herausforderung auch mit dem Schalter hinbekommen 😛.
Wir verabschieden uns von dem französischen Paar – unsere Wege werden sich heute trennen – was wir heute noch nicht wissen: wir werden sie nochmals wiedersehen, da auch sie von Unregelmäßigkeiten nicht verschont bleiben. Dazu aber in einem viel späteren Kapitelchen.
Es geht erst nochmal kurz zum Khwai runter um nach dem Löwen schauen, den wir in dieser Nacht mehrmals gehört haben. Außer Spuren ist von ihm ist allerdings nichts zu sehen.
Zunächst begrüßen uns Waterbucks und Hippos zur frühen Morgenstund.
Ein hübscher “Rollercoaster” darf natürlich auch nicht fehlen.
Ich tippe auf Tawny Eagle 😕 ?? – Fotos leider sehr suboptimal - mich interessiert aber die Bestimmung 😘
Zur Abwechslung mal was “Gehörntes” 😎.
Kurz vor dem Mababe-Gate machen wir eine kurze Rast für ein zweites Frühstück und eine Pipipause.
Dann geht es in den Park, wo wir bald von einem einsamen Schakal begrüßt werden.
Vermutlich wieder ein Bateleur im Flug.
Diese Schönheiten könnten möglicherweise Booted Eagle sein 😕 😊?! Danke Bele 😘 Es sind wohl "Moulting" 😣 Tawny Eagle 😛
Und nochmal die Antilope mit mehreren Namen Leierantilope / Halbmondantilope / Tsessebe / Topi 😉
Unser Weg führt uns durch weite offene Marschlandschaft
Giraffen sind immer gerne gesehen 🙂
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Kori Bustard
Foto: Gerald
Ein wenig blauer Himmel mit vielen dekorativen Wölkchen 🤪
Und wieder Löwenspuren - Für die Hessen unter der werten Leserschaft - so langsam werden die Männer ungeduldig und fragen gefühlt jede Stunde “Ei wo iss dann der Leew?” Übersetzung für Nichthessen: „Wo ist denn nur der Löwe?“
Foto: Gerald
Hier in der Gegend sichten wir Mädels eine Schlange, die sich über die Straße schlängelt – sonst hätten wir sie nie entdeckt – aber so einen schlängelnden Stock auf der Pad übersieht man dann doch weniger 😛
Und schwupps ist sie wieder verschwunden....
Dank maddys Bestimmungshilfe wissen wir nun auch, dass es sich um eine Olive Whip bzw. Olive Grass Snake handelt.
Wir beobachten sie aus sicherer Entfernung bei geschlossenem Autofenster. Mein weiß ja nie, ob man es vielleicht mit einer giftspuckenden Spezies zu tun hat 😗.
Diese Giraffe im dichten Buschwerk frisst gerade ziemlich press an der Straße, als wir auf ihrer Höhe anrollen 🤩. Wir erschrecken uns mindestens genau wie sie – sie macht einen mächtigen Satz in den Busch 🤩.
Die Marsh Road durch die Mababe Depression zieht sich ziemlich endlos ohne nennenswerte Sichtungen 🙁.
Ein schöner Lichtblick mal wieder ein “Rollercoaster” 🙂
Nun biegen wir von der eigentlichen Strecke etwas ab, um unseren Picknickplatz in der Marabou Pan für unser Lunch anzusteuern.
Adrian war im Mai dieses Jahrs exakt an dieser Stelle und es waren unglaublich viele Tiere hier. Denn hier gibt es ein Wasserloch – und zwar das einzige für etliche Kilometer – aber heute leider totale Fehlanzeige 🤨.
Außer ein paar Elis treibt sich hier mal gar nix rum. Und die Männer jaulen wieder: “Ei wo iss dann der Leew?
Nach einem ausgiebigen Lunch treffen wir wenigstens noch ein bisschen Federvieh.
Ostrich an Eli
Northern Black Korhaan
Foto: Gerald
Es geht vorbei an einem stattlichen Baobab – ich mag diese Bäume sehr 😘
Foto: Gerald
Red-crested Korhaan
Foto: Gerald
Kori Bustard – diese Spezies scheint hier überproportional häufig vertreten zu sein 🤪
Foto: Gerald
Grey Go-away-bird
Nochmal Kori Bustard
Wir erreichen das Gebiet von Savute und passieren Leopard und Sable Hill.
Einige von Euch haben im Vorfeld ja gefragt, warum wir im legendären Savute nicht campieren. Hier mal die Erklärung – aus Sicht von Adrian: Von 1853 bis 1957, also über hundert Jahre lang, war der Savute-Fluss gänzlich ausgetrocknet. Auf wunderliche Weise füllte sich der Kanal dann im Jahre 1957 wieder. Von 1982 bis 2009 ist auf Grund von plattentektonischen Verschiebungen der Kanal erneut komplett ausgetrocknet. Daraufhin legte man ein Bohrloch an und baute Brunnen - auch für die Tiere entlang des Flusses und der Savuti-Marsch. Auch im Jahre 2008 ist wohl kurzzeitig wieder mal Wasser geflossen. Es ist aber nach wie vor ein Rätsel wann und warum der Fluss Wasser führt oder nicht – vieles scheint unterirdisch zu verlaufen. Aktuell gibt es wohl alle Hände voll zu tun, die wasserspendenden Bohrlöcher und Brunnen in Gang zu halten – einige von den Wasserquellen, die einst die Tiere angezogen haben, sind derzeit wohl nicht intakt.
Adrian hat die Gegend bei seinen letzten Besuchen als wenig „ergiebig“ erlebt und daher auch keine Übernachtung für uns eingeplant.
Wir fahren nun über die Brücke des ausgetrockneten Savute und biegen kurze Zeit später links auf die nun 40 KM folgende Tiefsandstrecke ab. Auf dem Weg können wir die ziemlich trostlos aussehenden, wohl aber sehr teuren Stelzenlodges am trockenen Flussufer und die ebenso wenig einladend wirkende Campsite sehen. Um die einstige Legende Savute weiter lebendig zu halten, sind wohl größere Kraftanstrengungen nötig und sind für die dort ansässigen Lodges wohl aber überlebensnotwendig.
Ich bin gespannt, ob Ihr hierzu andere Meinungen/Erfahrungen habt 😕?
So und ab hier fräsen wir uns nun 40 KM im „High Range“ vorwärts.
Es muss sehr vorausschauend gefahren werden, denn es herrscht auf der einspurigen Fahrspur für PKW auch ab und an mal Gegenverkehr. Die von unserer Fahrtrichtung gesehen rechte Spur ist eine LKW-Spur und da sollte man tunlichst nicht hineingeraten!
Wenn dann mal Gegenverkehr kommt heißt es rechtzeitig eine geeignete Stelle auf der Böschung links oder rechts zu finden und hochzufahren. Es gilt hier die Regel, dass das besser motorisierte Fahrzeug Platz macht – ich entscheide aber oft schon sehr frühzeitig selbst Platz zu machen – egal was für einen Motor das entgegenkommende Fahrzeug hat – das sieht man sowie nicht unbedingt auf die Entfernung 🙄.
Wir Mädels haben auf jeden Fall auf dieser Fahrt sehr viel Spaß 😎!
Foto: Frauke
Anbei mal der wilde Zusammenschnitt von ein paar – leider nicht wirklich guten – Handyvideos und die Frontscheibe hätten wir auch mal putzen können 😄 😣
Am Wetterkarma muss übrigens immer noch gearbeitet werden 😈 😈.
Fest steht, dass wir Mädels sehr zügig vorankommen und häufiger mal länger auf den Rest warten müssen. Das Mädelsauto - heute „Safari 1“ also die „Tete“ – in der Mitte die Jungs mit dem Schalter „Safari 2“ und Adrian und Rentia halten hinten die Position, falls es vorne zu Problemen kommen sollte.
Und die gibt es in der Tat 🤢!
Während der Wartephasen bestaunen wir den doch recht tierlosen Busch oder nutzten diese für ungestörte Pipipausen 😛.
An einer ziemlich engen Stelle begegnet uns ein Ehepaar in einem ziemlich alten offenen Landcruiser. Wir plaudern nett und erfahren, dass die beiden in der Gegend leben und gerade Einkäufe erledigen – was für ein Traum – oder doch Albtraum 😐?! Sie wollen noch abwarten, bis der Rest unseres Konvois passiert, da es hier auf diesem Abschnitt kaum Ausweichmöglichkeiten gibt. Auf jeden Fall war es ein netter Plausch – ich glaube in der Einsamkeit ist man froh für jeden zwischenmenschlichen Kontakt 😗
Es dauert wirklich seeehr lange, bis wir endlich die Lichter von Safari 2 sehen. Und die Männer schimpfen wie die Rohrspatzen 😣. Über Funk war doch alles ruhig?!
Ihr erinnert Euch – wir haben den Wagen vorgestern bei der Überraschungsübergabe im Camp nicht genau gecheckt – besser gesagt, war das in der Dämmerung nur bedingt möglich 😗.
Nun stellt sich heraus, dass auf diesem Fahrzeug 4! In Worten: Vier! unterschiedliche Räder montiert sind 🤢. 3 davon Slicks und der linke Pneu komplett neu (nämlich das ehemalige Ersatzrad) 🤢.
Dadurch haben die Jungs natürlich massiv Probleme im Tiefsand, da der Wagen ständig aus der Spur läuft und dazu auch noch NULL Grip hat. Sprich, sie sind einmal steckengeblieben 😣. Und nicht nur das – sie mussten auch noch den Luftfilter ausklopfen, der völlig verdreckt war 😮! Und wir haben davon nix mitbekommen 😐.
Und da wären wir bei Unregelmäßigkeit Nr. 5!
Mr. Avis wird von Adrian noch richtig einen auf den Deckel bekommen und eines steht in diesem Moment fest, diese war für Adrian die erste und letzte Buchung über Avis. Für uns übrigens ganz sicher auch 😠! Aber was hätten wir für eine Wahl gehabt 😐? Mitten im Busch die Übernahme des Wagens verweigern 🙄?
Alles Lamentieren hilft aber nix – wir haben noch ein gutes Stück Weg vor uns und der Wagen läuft ja trotzdem irgendwie. Dieser Streckenabschnitt fordert selbst für multitaskingfähige Menschen vollste Aufmerksamkeit!
Und hier haben wir es schon fast geschafft – was für eine schöne Aussicht nach Stunden im dicksten Mopane-Busch 🙂 .
Bald erste Hinweise auf unser heutiges Ziel.
Im Camp angekommen erledigt Adrian noch kurz die Anmeldeformalitäten im Office. Hier herrscht reges Treiben – es scheinen aktuell feste Unterkünfte gebaut zu werden.
Wir fahren noch ein ganzes Stückchen weiter und richten uns auf Campsite Nr. 1 gemütlich ein. Diese Campsite ist extrem schwierig zu bekommen und muss rechtzeitig vorgebucht werden. Insgesamt gibt es glaube ich nur 3 Campsites. UND es gibt diesmal keine „Doppelbuchung“ 😛.
Ein klitzekleiner Wehrmutstropfen: Es gibt nur kaltes Wasser 😣 😣 – und das auch nicht immer und wenn dann nur spärlich 🙄. Das ist wohl auch seit Mai schon so 😮. Also installieren wir direkt wieder die liebgewordene „Busch-Dusch“ – man muss sich halt nur zu helfen wissen bzw. das richtige Equipment dabeihaben 😉.
Ach und von noch eine kleinen Unregelmäßigkeit ist zu berichten. Wir entdecken in dem ausgetauschten Camper mit den vier unterschiedlichen Rädern leider noch einen Defekt. Der Kühlschrank funktioniert nicht mehr 😣 – irgendwie ist der Saft weg und die Batterie blinkt verdächtig – also alles umladen 🤢. Glücklicherweise haben wir noch ein paar alternative Kühlmöglichkeiten. Für Alleinreisende wäre das der Supergau – also sind wir bei Unregelmäßigkeit Nr. 6 angelangt! Falls Ihr eine Reservierung bei Avis habt – hier ein gutgemeinter Rat: Doublecheck!!
Aber wir lassen uns ja so schnell nicht aus der Fassung bringen 😛
Ist das nicht herrlich? Direkt am Fluss Linyanti mit Blick auf einen Hippopool und gegenüber der Caprivi/Namibia!
Kleine Korrektur: Im Unterlauf wird der Fluss zunächst Kwando/Cuando, dann Linyanti und zuletzt Chobe genannt – hat also drei Namen.
Hier erläutert uns Adrian nochmal den Lauf des Savute-Flusses früher und heute.
Foto: Frauke
Unsere Nachbarn auf Campsite Nr. 2 sind heute nicht sehr gesprächig – aber das wird sich morgen ändern. Gell CHU 😁 Wir bekommen aber noch Besuch. Dieser kleine schwanzlose Crested Barbet hat in den nächsten Tagen eine Dauerkarte bei uns. Wie er wohl sein Schwänzchen verloren hat 😮?
Foto: Gerald
Ein schöneres Plätzchen für einen Sundowner kann man sich kaum vorstellen 🙂
Vor uns die untergehende Sonne inklusive Froschkonzert und schmatzenden Hippos.
Zum Abendessen zaubert Rentia heute extremst leckere Boerewors mit Maccaroni and cheese. Der Nachtisch ist mir leider entfallen – ich glaube es war Melone.
Als Betthupferl besuchen uns noch 2 Elefanten – ein lebendiger Roadblock für unsere Männer – denen die beiden den Weg von den Ablutions zurück zum Camp versperren 😄.
Wie fast jeden Abend fallen wir alsbald müde in unsere Zeltbetten und träumen von Löwen, Leoparden und Hyänen.
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201427. Aug. 2017 · #86
LolaKatze schrieb:Zum Glück wart ihr nicht alleine und habt erfahrene Hilfe dabeigehabt.
Liebe Nina, das ist wohl sehr wahr!
LolaKatze schrieb: Aber ihr habt das auch wieder echt toll gemeistert 🤩
Ohne "Anleitung" wären wir da niemals durchgefahren 😎
LolaKatze schrieb: Und ich sehe schon: Ihr hattet Spass an eurem Campingleben und ist es nicht toll, nachts im recht sicheren Bettchen zu liegen und all den Geräuschen zu lauschen, die es "da draussen" so gibt?
Absolut! 🙂
LolaKatze schrieb: Und auch ich habe ich gerade gefragt: Wenn das Bushadventure Light ist, wie sieht dann ein "richtiges" Buschabenteuer aus 😈 ??
Ich finde, wenn man wie Ihr alleine dort unterwegs sein 🤩
LolaKatze schrieb:Was für eine schöne Reise das doch ist. Danke fürs Mitnehmen an so viele schon bekannte Pätze - da kommen echt schöne Erinnerungen auf.
Dankeschön und es freut mich sehr, dass ich Deine Erinnerungen etwas lebendig halten kann 🙂
kalachee1'059 Beiträge · seit 200627. Aug. 2017 · #87
Hallo Sabine
Super Bericht über diesen wohl wirklich erlebnisreichen Tag - vielen Dank! Das ist schon ziemlich cool mit so einer Truppe und erfahrenen Guides unterwegs zu sein. Habe das auch mal gemacht vor etlichen Jahren und ich werde das auch nie vergessen. Noch heute sind wir mit dem Guide und seiner Familie gut befreundet.
Applegreen schrieb: Adrian hat die Gegend bei seinen letzten Besuchen als wenig „ergiebig“ erlebt und daher auch keine Übernachtung für uns eingeplant.
Wir fahren nun über die Brücke des ausgetrockneten Savute und biegen kurze Zeit später links auf die nun 40 KM folgende Tiefsandstrecke ab. Auf dem Weg können wir die ziemlich trostlos aussehenden, wohl aber sehr teuren Stelzenlodges am trockenen Flussufer und die ebenso wenig einladend wirkende Campsite sehen. Um die einstige Legende Savute weiter lebendig zu halten, sind wohl größere Kraftanstrengungen nötig und sind für die dort ansässigen Lodges wohl aber überlebensnotwendig.
Ich bin gespannt, ob Ihr hierzu andere Meinungen/Erfahrungen habt 😕?
Adrian scheint die Gegend ja bestens zu kennen und er wird sehr genau wissen, was er tut. Ich war zuletzt mit meinem Bruderherz im Februar 2016 dort und wir haben es absolut nicht als unergiebig empfunden. Es war aber Regenzeit und wir erlebten einen unglaublich intensiven, legendären Gewittersturm. Deswegen war sehr viel Wasser in der Gegend, die Pfannen in den Ebenen südlich von der Campsite waren alle gefüllt und wohl daher waren auch viele Tiere da. Für einmal keine Raubkatzen-Sichtungen, aber sonst sehr viele Elefanten, Büffel und anderes Hufgetier und natürlich viele Vögel.
Die Lodges kenne ich nicht, aber die Campsite finde ich jetzt auch nicht gerade wahnsinnig schön - rein von den Stellplätzen her, die Umgebung selber ist ja sehr schön -, aber es lohnt sich meiner Meinung nach immer, auch dort zu übernachten (die Anfahrt ist ja nicht gerade eine Spazierfahrt). Es ist schon so: man könnte noch einiges aus der Campsite rausholen, sie wesentlich besser pflegen und den Ablution-Block mal renovieren. Für das viele Geld, dass sie dort einem abknöpfen, ist es wirklich nicht gerade der Brüller. Aber eben: alleine die Gegend rund um Savute ist wunderschön und in aller Regel natürlich auch recht ergiebig, was die Tiersichtungen angeht. Ich habe halt «nur» die Referenz von zwei Besuchen und da hatten wir immer tolle Sichtungen. Komme ich dort vorbei, würde ich also immer in Savute übernachten und ich für meinen Geschmack würde Linyanti zusätzlich noch einbauen wollen - nicht entweder/oder.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201027. Aug. 2017 · #88
Hi Sabine,
super dass Ihr Mädels selber gefahren seid - Respekt!
Im April waren wir ja auch an der Marabou Pan und es hat mir super gefallen, denn es war tatsächlich einiges los an Tieren und wunderschönes Licht. Was du mit dem Wetter falsch machst weiß ich auch nicht so recht..... 😕 😎 ! Bei uns gab es drei Wochen lang nur Sonnenschein und ganz klare Luft - ich war begeistert! Tut mir echt leid, dass du wieder Pech hattest 🙁
Deine Adler sind meiner Meinung nach alles Toni Igels 😛 , der mit dem auffallend abgesetzten braunen Kopf ist ein "Moulting". Die Kerls kommen in allen möglichen Farbvarianten daher 😈 !
LolaKatze846 Beiträge · seit 201427. Aug. 2017 · #89
Hallo Sabine,
also Linyanti könnte mir schon auch sehr gut gefallen, wir hatten einfach nicht mehr genügend Zeit, um auch dort Halt zu machen.
Und der Campground in Savuti selber ist wirklich nicht so der Hit. Das Wasserloch in der Nähe war auch nicht so ergiebig, aber die Game Drives in Richtung Marabou Pan und so fanden wir schon sehr schön. Also für uns immer ein Aufenthalt wert 😎 .
Das ist eine gute Idee - nicht den Tieren hinterherfahren, sondern warten, bis die Tiere zum Campground kommen. Ich wette, ihr habt einiges gesehen 🤩 . Liebe Grüsse NIna
franzicke2'085 Beiträge · seit 201228. Aug. 2017 · #90
Moin Sabine, was ne coole (Mädels-)Truppe 😘 Auf der Strecke hätte ich mich mal ganz sicher nicht hinters Steuer gesetzt! Hast du sowas früher schon mal gemacht? Als wir Ende Oktober von Kasane aus nach Linyanti gefahren sind, sind wir mit dem Landcruiser auch gut durchgekommen, haben aber heftige Geschichten gehört. Also nochmals: Chapeau!!! Und zu Linyanti selbst muss man nicht viel sagen - ein echter Traum und mit Sicherheit eine gute Wahl von Adrian! (unn wenn dann noch der Leew durchschlurt ...) Also, weiter so 😎 Liebe Grüße Ingrid
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201428. Aug. 2017 · #91
kalachee schrieb: Super Bericht über diesen wohl wirklich erlebnisreichen Tag - vielen Dank! Das ist schon ziemlich cool mit so einer Truppe und erfahrenen Guides unterwegs zu sein. Habe das auch mal gemacht vor etlichen Jahren und ich werde das auch nie vergessen. Noch heute sind wir mit dem Guide und seiner Familie gut befreundet.
Hallo Sam, genauso empfinden wir das auch 🙂
kalachee schrieb: Komme ich dort vorbei, würde ich also immer in Savute übernachten und ich für meinen Geschmack würde Linyanti zusätzlich noch einbauen wollen – nicht entweder/oder.
Danke für diese Einschätzung. Ich vermute, „Beides“ war bei unseren Vorgaben und dem Zeitrahmen das Problem 😗
Champagner schrieb: super dass Ihr Mädels selber gefahren seid - Respekt!
Das war echt kein Ding 😊 – wir hatten ja das „gute“ Auto mit „guten“ Reifen und Automatik 🤪
Champagner schrieb: Was du mit dem Wetter falsch machst weiß ich auch nicht so recht..... 😕 😎 ! Bei uns gab es drei Wochen lang nur Sonnenschein und ganz klare Luft - ich war begeistert! Tut mir echt leid, dass du wieder Pech hattest 🙁
Wenigstens habt Ihr Glück gehabt 🙂 – ich glaube, im weiteren Verlauf haben wir mein böses Karma dann auch überwunden 😣
Champagner schrieb: Deine Adler sind meiner Meinung nach alles Toni Igels 😛 , der mit dem auffallend abgesetzten braunen Kopf ist ein "Moulting". Die Kerls kommen in allen möglichen Farbvarianten daher 😈 !
Danke Bele, ich füge es ein – dies Feinheiten werde ich in diesem Leben net mehr lernen 🤢
Champagner schrieb:Liebes Grüßle von Bele
Liebes Grüßle zurück 😘
LolaKatze schrieb: Und der Campground in Savuti selber ist wirklich nicht so der Hit. Das Wasserloch in der Nähe war auch nicht so ergiebig, aber die Game Drives in Richtung Marabou Pan und so fanden wir schon sehr schön. Also für uns immer ein Aufenthalt wert 😎 .
Liebe Nina, Danke auch Dir für die Infos zu Savute. Schön, dass Du so fleißig dabei bist 😘
franzicke schrieb: was ne coole (Mädels-)Truppe 😘
Danke Ingrid 😘
franzicke schrieb: Hast du sowas früher schon mal gemacht?
Nee, nicht mal im Sossusvlei bin ich gefahren – aber wie schon in Beles Post beantwortet – das war echt kein Ding 😊 . Der Ranger hat das bravourös fast alleine gemeistert 😄.
franzicke schrieb: Und zu Linyanti selbst muss man nicht viel sagen - ein echter Traum und mit Sicherheit eine gute Wahl von Adrian! (unn wenn dann noch der Leew durchschlurt ...)
Linyanti ist in der Tat super schön und wir waren mit der Wahl auch sehr zufrieden. Unn der Leew – der lesst noch uff sich waade 😈
H.Badger1'823 Beiträge · seit 201628. Aug. 2017 · #92
Hallo Sabine,
Avis scheint ja echt eine fantastische Vermieteradresse zu sein... Wirklich blöd, wenn man daran denkt, wie sehr man von einem gut funktionierenden Auto abhängig ist.
Aber: Tolle Erlebnisse und intensive Erfahrungen! Ich freue mich auf die Fortsetzung.
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201428. Aug. 2017 · #93
Down by the River
Heute scheint zum ersten Mal ein wettertechnisch ganz akzeptabler Tag zu werden 😗 .
Adrian bietet uns einen kurzen „Game-Drive“ an. Wir beschließen allerdings einstimmig, den Tag in etwa diesen Positionen zu verbringen :P:
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Anfangs trauen wir uns nicht hinunter an die Böschung – da sind uns doch zu viele Hippos deutlich zu nah. Und wer weiß, ob es hier nicht auch Krokodile gibt 😮?!
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Diese Beisserchen sind schon seehr respekteinflößend 😣.
Foto: Gerald
Nach dem Frühstück wird dem Spüldienst der Abwasch übertragen – ansonsten wird es heute nicht viel Bewegung geben 😛.
Foto: Fruke
Einzig Adrian liegt für eine Weile unter dem Hilux. Die Funkstille des gestrigen Tages war begründet in einem losen Kabel, das wieder fixiert werden muss. Die Jungs beäugen und kommentieren die Aktion natürlich fachmännisch 🙄.
Neben den hier wohnenden Hippos könnten wir hier auch so einiges an Federvieh vor die Linse bekommen. Und das lässt auch nicht lange auf sich warten. Für Bestimmungsunterstützung bin ich wie immer sehr Dankbar 😘
African Jacana an Hippo
Hartlaub’s Babbler
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Hadeda Ibis
Foto: Gerald
„Rollercoaster“ – Lilac Breasted Roller
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Long-toed Lapwing
Foto: Gerald
Unser Dauergast darf natürlich auch nicht fehlen - der niedliche Crested Barbet ohne Schwanzfedern 😘
Gegen Mittag verziehen sich die Hippos auf die Sandbank, wo sie den restlichen Tag bis zum Einbruch der Dunkelheit verbringen werden. Was mich doch etwas verwundert, denn heute ist ein durchaus sonniger und heißer Tag – ich dachte eigentlich die Dickhäuter halten das solange gar nicht aus ohne einen Sonnenbrand zu bekommen 😐.
Foto: Gerald
Für uns bietet dieser Umstand aber die Gelegenheit uns doch mal ans Ufer zu begeben. Crocs haben wir weit und breit nach gründlicher Inspektion nicht gesichtet.
Wer kann diese Spezies benamsen? 🤩 Scheint sich um zwei nicht heimische Arten zu handeln 😛.
Foto: Gerald
Zwischendurch beschäftigen wir uns mit Insekten. Matthias wird sicherlich wissen, um was es sich da handelt. 😘
Foto: Gerald
Guineafowl
Am Horizont treiben sich auf der namibischen Seite ein paar Elis rum – laut Adrian leben sie dort allerdings gefährlich(er). Sie schwimmen wohl gegen Abend immer wieder rüber nach Botswana – das sind doch einfach clevere Tiere.
(hier nur als kleine Graue Punkte in der Ferne zu sehen 😉 )
Foto: Gerald
Eine Herde Warthogs stürmt das Flussufer und genießt genüsslich ein Schlammbad. Eine herrliche Abkühlung in der Mittagszeit.
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Foto: Gerald
Jetzt widmen wir uns aber wieder mal dem Federvieh.
Swamp Boubou im Unterholz
Foto: Gerald
African Jacana
Nach einem leichten Lunch „wandern“ wir Mädels mal Richtung Ablutions, um die heutige Wassertemperatur zu checken. Wir bleiben lieber bei der “Busch-Dusch” 😣.
Dort treffen wir allerdings ein völlig sandpaniertes junges deutsches Paar 🤩. Das Mädel erzählt uns, dass sie sich von Kasane (nicht über die Sandridge Road) kommend hoffnungslos eingegraben haben und eine etwas längere Ausgrabungsaktion hinter sich haben. Sie wollen gleich weiter über die Sandridge Road nach Savute und befragen uns zum Streckenzustand. In diesem Zusammenhang erfahren wir, dass die beiden gar keine Luft abgelassen haben – was wir ihnen dringend für die Tiefsandstrecke anraten, wenn sie heute noch in Savute heil ankommen wollen 😗.
Auf Campsite Nr. 2 trudeln im Laufe des Tages neue Nachbarn ein 🙂. Da wir auf Campsite Nr. 2 häufiger Brauchwasser zapfen, kommt man ins Gespräch – ich allerdings hab’s zu Euch gar nicht rüber geschafft – hätte ich mal geahnt, dass Ihr auch Fomis seid….. 😣 Aber ich meine mich zu erinnern, dass Ihr uns Fleisch abgekauft habt.
Wieder an der Campsite überfliegt uns dieses seltsame Fluggerät – ein Tragschrauber 😮?! Die sind in BOTS wohl gar nicht erlaubt und demzufolge illegal in den botswanischen Luftraum eingedrungen…. 🤢
Foto: Gerald
Hier in der Nähe ist übrigens auch eine Anti-Poaching Einheit stationiert, deren Fahrzeuge hier ab und zu vorbeikommen – wir sehen zufällig auch eine Einheit vorbeifahren.
Und hier unser erster Kill des Tages - Pied Kingfisher beim „Light“ Lunch 😎
Burchell’s Starling
Ein sehr neugieriger Dark-capped Bulbul inspiziert unseren Kofferraum 😏
Nicht weniger neugierig oder gar scheu – Tree Squirrel 😘
Hier mal der Partner von unserem Stammgast - Crested Barbet mit Schwanzfedern 😛
Nochmal Long-toed Lapwing
Hartlaub’s Babbler
Bennets’s Woodpecker
Fork-tailed Drongo im Gegenlicht
White-fronted Bee-eater
Die Warthogs lümmeln derweil immer noch im kühlen Schlamm 😎
Ein Hartlaub’s Babbler trocknet sein Gefieder nach einem erfrischenden Bad
Und hier auch schon der nächste Kill: Black-winged (Black-shouldered) Kite mit Maus zum „Heavy“ Lunch 🤩
Foto: Gerald
White-faced whistling Duck
Crested Barbet mit Schwanzfedern aber trotzdem irgendwie zerrupft 😮
Der Pied-Kingfisher startet den nächsten Angriff aus der Luft 🤪
Und last not least ein Blacksmith Lapwing beim Start
Irgendwie liegt hier Rauch in der Luft 😮. Wir entdecken, dass Richtung Maincamp das hohe Gras entlang der Böschung brennt. Kurz darauf durchbohrt ein lauter Knall die Stille – das war definitiv eine Explosion 🤢 😣. Irgendetwas scheint dort in die Luft geflogen zu sein und der Qualm verdichtet sich. Wir alle schauen vorsichtig nach, was dort wohl passiert sein könnte. Wir wissen es ehrlich gesagt bis heute nicht – die Lage beruhigt sich schnell und das Feuer ist auch bald nicht mehr zu sehen.
@CHU: Habt Ihr eine Ahnung, was da los war?
Auch gegenüber in Namibia steigen Rauchsäulen gen Himmel – Namibia ist ja bekannt dafür, dass es dort oftmals brennt. Das scheint auch ein größeres Feuer zu sein – aber sicher ein Veldbrand. Vielleicht weiss ja die Birderfront mehr. Auf einigen der nun folgenden Sonnuntergangfotos sind die Rauchsäulen in Namibia erkennbar.
Tja – und da sind wir auch schon beim nächsten Schlagwort 😗. Der Tag ist schon wieder fast vorbei 😣 – es ist Zeit für einen Sundowner.
Und hier ein paar Impressionen 😎
Schon bald herrscht Betriebsamkeit auf unserer Campsite. Die hungrigen Gäste wollen ja versorgt werden 😄. Heute gibt es gegrillte Lamb Chops und Spareribs mit Polenta und Gemüse. Zum Dessert zaubert Rentia ein vorzügliches Applecrumble. Leckerschmecker!
Pünktlich nach Sonnenuntergang haben es sich die Hippos direkt vor unserer Nase gemütlich gemacht – ebenfalls Dinnertime 😛!
Wir lauschen wieder den zwischenzeitlich wohlbekannten Geräuschen schmatzender Hippos und singender Frösche andächtig an unserem Lagerfeuer.
Morgen heißt es erst einmal (wehmütig) Abschied nehmen vom Camperleben 🤢 – wir kehren zurück in die Zivilisation 🙁
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200928. Aug. 2017 · #94
Hi Sabine,
noch sind nicht alle Bilder eingefügt, trotzdem eine kleine Berichtigung: der Ibis ist ein Hadeda, kein Glossy. Der Schmetterling heisst Guineafowl, durchaus nicht unlogisch, oder? Die Babbler sind allesamt Hartlaub´s, sorry.
Nächstes Mal ( soweit bin ich schon wieder... 😛 🙄 ) werde ich auch in Linyanti absteigen, eher gebe ich Savuti dran.
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201428. Aug. 2017 · #95
fotomatte schrieb:Hi Sabine,
noch sind nicht alle Bilder eingefügt,
Huhu Matte, sind jetzt alle drin 🙂
fotomatte schrieb:trotzdem eine kleine Berichtigung: der Ibis ist ein Hadeda, kein Glossy Der Schmetterling heisst Guineafowl, durchaus nicht unlogisch, oder? .
Danke 😘 Schon korrigiert bzw. eingefügt 🙂
fotomatte schrieb: Die Babbler sind allesamt Hartlaub´s, sorry.
Sind die drei auf dem Ast dann Jungvögel??
fotomatte schrieb:Nächstes Mal ( soweit bin ich schon wieder... 😛 🙄 ) werde ich auch in Linyanti absteigen, eher gebe ich Savuti dran
Kann ich gut verstehen, mit dem nächsten Mal 😎 Uns hat Linyanti gut gefallen und ich fand die Vogelauswahl gar nicht schlecht 😎
franzicke2'085 Beiträge · seit 201228. Aug. 2017 · #96
Sach mal Sabine - macht ihr etwa Urlaub??? Das sieht ja mal nach einem super entspannten Tag aus ... Und irgendwie kommt's mir ja fast so vor als hättet ihr das Birden nun auch für euch entdeckt 😗 Also - ich kann nur sagen, mir tut so ein Pause-Tag auch mal richtig gut 😄 😎 😗 Danke-Grüße Ingrid
Erinnerst du dich zufällig an den Campsite-Hüter - ob das wohl der Mirabello war? Aber was ihr so von den Absolution schreibst, passt gar nicht zu ihm, der hat sich soooo rührend um alles gekümmert - ein echtes Herz.
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200929. Aug. 2017 · #97
Sodele,
ich hab jetzt die restlichen Bilder angeschaut. Die Spechte stimmen, für den Bennett´s ist es übrigens typisch, daß er auf dem Boden sitzt, um Insekten zu sammeln. Was die drei Babbler angeht, weiss ich nicht, warum das Jungvögel sein sollen? Und der Swamp-Boubou ist auch richtig bestimmt.
Old Women1'543 Beiträge · seit 201329. Aug. 2017 · #98
Hallo Sabine,
so, jetzt wissen wir es also: du reist mit Kuscheltier(en) 😗 . Ein ganz toller Bericht mit sehr schönen Sichtungen, und geregnet hat es doch auch noch nicht, oder habe ich da was übersehen 😕 ? Mal ehrlich: wirst du das Camperleben sehr vermissen oder freust du dich dann doch auf die Annehmlichkeiten einer festen Behausung? Mir könnte so etwas schon gefallen, ob ich jedoch meinen Mann dafür begeistern könnte, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Freue mich schon auf die Fortsetzung
An einer ziemlich engen Stelle begegnet uns ein Ehepaar in einem ziemlich alten offenen Landcruiser. Wir plaudern nett und erfahren, dass die beiden in der Gegend leben und gerade Einkäufe erledigen – was für ein Traum – oder doch Albtraum 😐?! Sie wollen noch abwarten, bis der Rest unseres Konvois passiert, da es hier auf diesem Abschnitt kaum Ausweichmöglichkeiten gibt. Auf jeden Fall war es ein netter Plausch – ich glaube in der Einsamkeit ist man froh für jeden zwischenmenschlichen Kontakt 😗
Ich hab das mit dem 'zitieren' glaub nicht so im Griff...
Das englische Paar mit dem ziemlich alten offenen Landcruiser haben wir ebenfalls getroffen, und zwar grad als wir im Savuti Flusstal im Sand stecken geblieben sind (ein sehr dummer Fahrfehler). Der nette Herr begrüsst uns mit 'How could you get stuck with a Landcruiser in THAT ? Pack your things and go home !' Daraufhin hat sich dann aber doch noch eine nettes Gespräch ergeben und er hat uns dann gute Tips für die Tiefsandstrecke zum Linyanti gegeben (und hat sich wohl gedacht, dass wir das nie schaffen werden, wenn wir bereits hier stecken bleiben).
Dass wir nicht so gesprächig erschienen, liegt vielleicht daran, dass wir Schweizer sind 🙂 ... nein- wir wollten Euch nicht noch weiter belästigen, nachdem wir - kaum im Camp angekommen - zuerst Holz hackten und Euch dann um Fleisch angebettelt haben.
Ich freue mich sehr über Euren Reisebericht, sind wir doch seit Maun (wir waren am gleichen Tag auch im Old Bridge) quasi hintereinander hergefahren.