während Mann sich gerade auf der Formel-1-Strecke befindet 😈 😈 , habe ich es mir hier mit deinem Reisebericht gemütlich gemacht. Deine Reiseberichte sind alle so schön geschrieben und bebildert, daß man sofort das Bedürfniss spürt, deine Reisen 1:1 zu übernehmen und gleich losfahren möchte. 🙂 Ich freue mich auf die Fortsetzung, vielleicht Morgen zur Frühstückspause 🤪 😗
Ich will auch wieder in den Makrelen-Park (so haben wir den damals genannt 😄 ). Das ist so schön da! Und die tollsten Grills der Welt hat das Tlopi .... *hmpf*
Hattet ihr unterhalb eurer Terrasse im See auch so viele lekkere Welse? Hab schon gesagt wenn ich da nochmal hinkomm pack ich aber einen heimlichen Angelhaken ein 😗
Grüssle janet, die sich schon gaaaanz arg auf die grossen Spinnen freut ^^
wir sind gerade heute morgen in Frankfurt gelandet. Den Marakele National Park fanden wir total genial!!! Wir waren zwei Nächte im Loerie-Tent (Zelt Nr. 10) untergebracht. Die tollen Grills können wir auch bestätigen. An die großen Welse können wir uns noch sehr gut erinnern, genauso wie an Frühstücksdiebe 😗
@casimodo
28 Seiten!!! Da müssen wir jetzt aber viel nachlesen 😄 🤪
casimodoThemenstarter4'533 Beiträge · seit 200715. Apr. 2012 ·
@ Schelm Ach, im südlichen AFrika gibt eseinfach zu viele schöne Plätze
@ Guggu Ich bin ganz beschämt, das hast Du sehr,sehr nett gesagt 😊
@ Champagner Wir waren in den letzten Tagen viel unterwegs, deswegen kann ich die anfängliche Schlagzahl nicht mehr halten
@ Alexa September... die Zeit wird schnell rumgehen 🙂 und Danke Dir !
@ mamba29 Und Juli ist in 3 Monaten ! Hast Du es gut ! Auch Dir vielen Dank !
@ Strelitzie Auch Dir vielen Dank !
@ Helsinki Versucht bitte, ein Zelt mit einer hohen Nummer zu bekommen !
@ bayern schorsch
In Camp Kwando hatten wir das Gefühl auch, genauso wie Conny und Du
An der Zeit, als Du Deinen Bericht heute früh geschrieben hast kann man erkennen, welch geruhsamen Job diese Banker doch alle haben. Unsereiner liegt um 1.00 Uhr FRÜH schon längst im Erschöpfungsschlaf, hingegen die Banker (da ja tagsüber im Ruhezustand) erst zu sehr sehr später (in diesem Falle früher) Stunde zur Aktivität neigen. Unglaublich, ich glaub ich hab den falschen Job!
Das ist ja unglaublich 😮 Wie kann ein so netter Mensch wie Du, einen solch bösartigen Text verfassen 😉 😉 😉 Lob, Frontalangriff und gleich wieder Lob ! Zu den Vorwürfen sage ich nichts 😛
@ Janet Makrelen Park 😛 Wir geben verschieden Dinegn im Leben auch immer Sondernamen. Ein Cory Bustard ist z.B. = Lieselotte Unsere Freundin Andrea hat vorhin die Spinnen Bilder gesehen. Sie will jetzt definitiv niemals nach Afrika fahren ! Du dürftest allerdings eher enttäuscht sein;)
Conny meinte zu der Story von Euren deutschen Nachbarn im Tlopi Camp: da siehste mal, wie gut´s dem Carsten und dem bayern schorsch geht. Was Sie damit wohl meinte???
Champagner8'717 Beiträge · seit 201015. Apr. 2012 ·
casimodo schrieb:
@ Champagner Wir waren in den letzten Tagen viel unterwegs, deswegen kann ich die anfängliche Schlagzahl nicht mehr halten
Hab ich iiiiirgendwas Kritisches, auch nur ein Sterbenswörtchen seit deinem letzten Post gesagt? Graaaaad wollt ich mich für den Teil heut früh artig bedanken...... 😉
Dein Freigang ausm Forum sei dir gegönnt - aber irgendwann kommt ja jeder wieder zurück 😛
Kaffee trink ich jetzt sowieso keinen mehr, hab ja eh senile Bettflucht, schreib du also einfach weiter, wenn's dir iiiirgendwann danach ist, du dich mental dazu in der Lage fühlst und alle Faktoren stimmen.... (ich hab heut meinen großzügigen Tag, merksch?).
Hallo Carsten, bei der Fahrt zum Lenong Viewpoint ging es mir wie Kerstin, obwohl ich sonst nicht allzu ängstlich bin. Aber bei der Auffahrt hat man als Beifahrer den Abgrund auf seiner Seite 😉 Ansonsten wie immer schöne Fotos und klasse Bericht.
casimodo schrieb:
@ Helsinki Versucht bitte, ein Zelt mit einer hohen Nummer zu bekommen !
Ich hatte im SanParkForum gelesen, dass das Lourie und die beiden daneben stehenden Zelte (habe jetzt leider die Namen nicht zur Hand) besonders schön liegen sollen. ALs wir dann für das Hammerkopf-Zelt zugewiesen wurden, fragte ich, ob das Lourie nicht auch frei wäre. Wir konnten tauschen, es wurde uns aber geraden, in Zukunft bei der Buchung schon danach zu fragen. Also fragt ruhig mal per email an, vielleicht ist es zu eurer Zeit frei, es lohnt sich. Ein paar Bilder sind auch in meinem Reisebericht zu sehen.
Chrissie, Carsten, danke euch beiden für den Tipp!
Ich werde ca. 4 Wochen vor Ankunft den Leuten von Sanparks eine Email schreiben und um das Lourie oder eines daneben bitten. Mache ich bei den Camps im Kruger auch so und es klappt 🙂
Südafrika, Swaziland 2010
Südafrika und Botswana 22.06.-14.07.2012
Südafrika, Swaziland 18.12.14-05.01.2015
Südafrika und Botswana 27.12.- 14.01.16
Südafrika, just Kruger 24.06. 16- 10.07.16
http://www.TickerFactory.com/
Hallo! Auch ich möchte mich für den Reisebericht bedanken. In 10 Tagen geht es bei uns Richtung KPT von Windhoek aus. Da werden natürlich solche Berichte gerne gelesen. Waren vor 3 Jahren schon mal dort, aber haben lange nicht sooo viel gesehen wie ihr. Darum bin ich gespannt was ihr uns übrig gelassen habt....B) Der SA-Teil interessiert mich auch, da man ja nie weiss, vielleicht verschlägt es uns auch noch dorthin. Was mich noch interessieren würde: Der Skorpion. 1. weiss "man" welche Gattung/Art/Name es war? 2. Giftigkeit? 3. was ist aus ihm geworden?
vielen Dank für Deinen tollen Bericht mit den wunderschönen Fotos. Ich bewundere Deine Ausdauer im Berichte schreiben. Deine Beschreibungen zu Marakele haben unseren Urlaub 2007 ( u.a. 2 Nächte im Tlopi ) wieder aufleben lassen. Wir hatten es damals schon mit den Vätern der " Drecksäcke " zu tun und die kälteste Nacht am 01.08.2007 (-2°C) durchgeklappert.😃 In Johannesburg hatten wir ( 4 Personen ) uns noch über den " Upgrade " ( einen VW Bus ) gefreut. Die Freude verging allen gründlich bei unserer Fahrt auf die Towers. Wir hatten natürlich auch nicht das Glück, ohne Gegenverkehr rauf zu kommen. Obwohl der T5 nur 3 Sitzreihen hat, saßen wir mit 4 Personen hintereinander auf der den Felsen zugewandten Seite. Ich schätze wir und der unerschrockene Entgegenkommende hatten zu jeder Seite noch maximal 1 cm Luft. Mit dem Wissen würde ich da heute wohl nicht mehr hoch fahren.
Bin schon gespannt auf Deine Fortsetzung, besonders auf Kapama, wo wir im September 2009 2 Nächte im Buffalo Camp verbracht haben.
… und schon hat die "to see list" wieder Zuwachs bekommen… 😗
Hallo Carsten, danke für den tollen Bericht und all die Bilder! Ich könnte gleich los fahren 🙂
Liebe Grüße Beate
casimodoThemenstarter4'533 Beiträge · seit 200716. Apr. 2012 ·
@ Champagner
Hab ich iiiiirgendwas Kritisches, auch nur ein Sterbenswörtchen seit deinem letzten Post gesagt? Graaaaad wollt ich mich für den Teil heut früh artig bedanken......
Dein Freigang ausm Forum sei dir gegönnt - aber irgendwann kommt ja jeder wieder zurück
Gaaanz ruuuuisch 😛 Gaahrnicks hassde gesaacht ! Alles inn Budder 😎 De Gaasdn scheibbd gleisch weidder unn iss gaanz rihläggsd 😎 Krühsse zurügg inns Länndle !
@ Chrissie
Danke nochmal. Ich hatte seinerzeit in Deinem Reisebricht schon den Tipp mit der Zeltanfrage gelesen, es dann aber in der Vorurlaubshektik vergessen, bei SANParks anzufragen.
@ Margotzi
Der Skorpion war sehr klein, der kleinste, den wir jemals gesehen haben. Das war aber auch das Problem, ich hätte ihn fast Übersehen.
Er ist dann durch die Ritzen im HOlzfussboden nach unten gewandert. Er war nicht von Mord bedroht, selbst Skorpione,Kakerlaken, Käfer und Spinnen behalten bei uns ihr Leben. Mehr kann ich zu dem Skorpion leider nicht sagen.
Ich wünsche Dir schon einmal eine wunderschöne Reise !
@ Aardvark
Danke für das Lob ! Gegenverkehr kann man auf der Straße echt nicht gebrauchen. Wir haben die Straße im Tal ca 20 Minuten lang von oben aus beobachtet, bis wir sicher waren, daß keiner kommt.
Kapama Buffalo kommt als übernächster Teil. Mit Leshiba fange ich gleich an...
@ Beate2
Danke auch Dir !
Ich werde gleich noch ein, zwei Bilder vom Zelt einstellen, die hatte ich irgendwie vergessen.
ein ganz kleines Baby nicht (die sitzen ja auf dem Rücken der Mama), aber ein halbwüchsiger 😉
Könnte sich um Pseudolychas ochraceus oder Uroplectes vittatus handeln ... ist aber schwer bis unmöglich anhand eines Fotos zu bestimmen und ich bin auch kein Fachmann was Skorpione betrifft, hab noch nichtmal welche 😉
Und wenn er ganz dünn ist musst Du ihn füüüüttern!!!! 😄
Grüssle janet
p.s. freu mich schon auf die Fortsetzung! 🤩 Wann kommen denn die Spinnen!
casimodoThemenstarter4'533 Beiträge · seit 200716. Apr. 2012 ·
Leshiba Wilderness / Venda Village Camp
1. Teil
Das Venda Village war irgendwie die große Unbekannte unserer Reise. Als ich es vor vielen Monaten im Netz entdeckte, wollten wir beide sofort hinfahren. Es sollte eine sehr gute Idee gewesen sein ! Eine genaue Vorstellung der Lodge fehlte uns aber.
Nach unspektakulärer und nicht zu anstrengender Fahrt (außer ca. 50 KM übler Potholes) tauchen die Soutpansberge vor uns auf. Keine Ahnung warum, aber wir haben sie nicht fotografiert. Echt ärgerlich, denn es handelt sich um eine wirklich imposante Bergkette mit hohen, roten Steinbergen, am Fuße ist die Landschaft sehr grün. Das Navi führt uns auf einen Farmweg. Per SMS hatte uns das Leshiba-Management mitgeteilt, die Auffahrt sei mit einem 4x4 locker zu machen. Es geht in ein uriges Tal an einem kleinen Fluß entlang, einige Kühe laufen herum. Nach dem Farmhaus, wo normale Autos geparkt werden können, wird der Weg steinig, ausgefahren und seeeehr steil. Kerstin muss wieder ihre inzwischen gewohnte Krampfhaltung auf dem Beifahrersitz einnehmen. Ca. 5 KM geht es im ersten Gang und mit Allrad kompromisslos den Berg hoch. In Deutschland würde man so etwas nie im ganzen Leben mit dem Auto fahren. Letztendlich ist es aber wirklich kein Problem.
Dann erreichen wir gut durchgerüttelt ein stabiles großes Eisentor. Per Handy gibt man uns den Eingangscode, Kerstin öffnet uns das Tor zu unserem geheimnisvollen neuen Zuhause. Einige Minuten geht es über sandige Wege durch den Wald, dann erreichen wir eine etwas unerwartete, bewaffnete Straßensperre. Das gibt’s doch nicht ! Was ist das denn für ein Monsterhorn ? Wir haben ja schon viele Rhinos gesehen..... aber das Horn ist echt groooß ! Nach einigen Minuten des Wartens weißt mich Kerstin an, weiterzufahren. Mal sehen wie die drei so drauf sind.... Auf gar keinen Fall möchte ich unser treues Auto von den schwarzen Ungetümen perforieren lassen ! Aber als wir näherkommen, machen sie doch so genügend Platz, daß wir durchfahren können.
Ca. 300 Meter weiter erreichen wir den Hügel hoch das Venda Village und werden sehr, sehr herzlich von Lucas und Lucy empfangen. Lucas wäscht unsere eingestaubten Taschen ab, Lucy reicht uns einen leckeren Fruchtdrink und zeigt uns die kleine Lodge. Wir sind für die nächsten drei Tage ihre einzigen Gäste. Die „normalen Zimmer“ sind in jeweils zwei zusammenhängenden kleinen Hütten. Die ganze Anlage macht einen gepflegten und liebevoll gestalteten Eindruck. Wir sind hin und weg, es ist noch schöner, als wir es uns vorgestellt hatten. Alles im bunten Stil der Vendas eingerichtet. Links und Rechts der Lodge gibt es noch zwei Luxuschalets, die waren uns zu teuer. Die haben beide eine freistehende Traumbadewanne mit Blick aufs Wasserloch. Im Venda Village gibt es eine extra Badehütte mit genau dem gleichen Bad wie die Luxuschalets, das von allen genutzt werden darf. Im trockenen Afrika finden wir baden irgendwie unangemessen. Dann bringt uns Lucy zum Pool. Man hat einen wunderbaren Blick auf den Talkessel und das nahegelegene Wasserloch, wo die Rhinos gerade ein Meeting abhalten. Wie soll man die Lage von Leshiba Wilderness beschreiben ? Es handelt sich um einen Talkessel ganz oben auf einem großen Gebirgszug, ähnlich eines großen Vulkankraters. Nach Außen hin fallen die Steinwände teils senkrecht ab, im Kessel ist es bei unserem Besuch herrlich grün. Man ist hier oben in einer ganz eigenen Welt, weitab von der nächsten Straße.L Da es erst Nachmittag ist, wollen wir etwas laufen. Lucas zeigt uns einen Weg, der uns über einige Treppenstufen in die Nähe des Wasserloches führt. Und die Rhinos ? Ach, 50 Meter Platz sollen wir lassen, dann ist es schon OK... Eine echte Begeisterung überkommt uns ! Endlich nach all der Autositzerei ein paar Meter laufen. Und dann noch in dieser herrlichen Umgebung mit Rhinos und wer weiß was noch. In Ruhe betrachten wir die Rhinos bei ihren Geschäften und laufen den rotsandigen Fahrweg entlang. Es ist heiß aber auszuhalten. In einiger Entfernung flüchtet eine Gnuherde vor uns, einige Zebras reagieren relaxter. Einige Meter weiter sichten wir am Waldrand eine vierköpfige Giraffenfamilie. Schließlich stehen wir ca. 30 Meter vor ihnen. Sie beobachten misstrauisch jede unserer Bewegungen. Wir sind ganz bewegt. Alleine (hier gibt es keine Löwen) und zu Fuß.... das ist ein ganz neues und intensives Erlebnis. Viele Vögel gibt es hier auch und ein Dungbeetle geht seiner Arbeit nach.
In solchen Augenblicken halten wir uns immer vor Augen, wie privilegiert wir doch sind, solch schöne Sachen machen zu dürfen/können. Das ist nicht selbstverständlich, der Großteil aller Menschen auf der Welt hat ganz andere Probleme !
Wir machen es uns auf dem Holzdeck gemütlich und lassen die Abendstimmung auf uns Wirken. Nach Einbruch der Dunkelheit setzen wir uns an den romantisch gedeckten Tisch. Es gibt nur Kerzen und kein elektrsches Licht. Es ist etwas windig und kühl, also wird drinnen gegessen. Lucas ist ein Meisterkoch, er wird uns in den drei Tagen hier oben kulinarische Genüsse bereiten. Nach dem Essen verabschieden sich unsere drei guten Seelen, das Personal schläft einige hundert Meter weiter in eigenen Unterkünften. Alleine genießen wir die Geräusche Afrikas und weit entfernt blitzt es in den Wolken, die wir von oben sehen. Zufrieden get es ins Bett, Morgen werden wir einen Walk mit einem Ranger machen.
Nach einer gut durchschlafenen Nacht im gemütlichen Bett treffen wir Trymore, unseren Ranger. Bei einer Tasse Kaffee lernen wir uns kennen. Er ist ein sehr angenehmer, unaufgeregter und sehr gebildeter junger Mann aus Zimbabwe und interessiert sich besonders für Pflanzen und Heilkräuter. Der Walk beginnt direkt an der Lodge. Nach Überquerung einer Grasfäche geht es in den Wald hinein. Immer wieder zeigt uns Trymore Pflanzen, erklärt ihren Nutzen für die traditionelle Medizin und lässt uns riechen. Überall fliegen Schmetterlinge herum, sie sind aber schwer zu fotografieren. Kerstin meint dann :“Oooh, tere's a small snake direct in front of me!“. Trymore gelangweilt:“ Jaaa, a small Mozambique Spitting Cobra“..... dreht sich herum und geht weiter. Kerstin ist etwas überrascht, sie wäre fast auf sie getreten. Auch einige Felszeichnungen können bewundert werden. Aus der Entfernung sehen wir noch eine besondere Art von Perlhühnern. Langsam wird es heißer und unser Walk geht dem Ende zu. Es war wieder einmal ein ganz neues Erlebnis und sehr interessant, sich mit der Botanik zu befassen.
Auf der Terrasse haben unsere zwei Lucys und Lucas ganz süß den Frühstückstisch gedeckt. Wir werden bewirtet wie die Könige und genießen ganz gemütlich das Frühstück.
Den Tag verbringen wir dann mit einem kurzen Schläfchen und Nichtstun. Nachmittags gegen 3 serviert uns Lucas einen hammer Rührkuchen und lecker Kaffee. Dann geht’s wieder alleine mit Trymore auf den Gamedrive. Neben Giraffen und allerlei Gnus und Impalas treffen wir im hohen Gras auf zwei Nashörner. Das eine ist das mit dem Rekordhorn. Die nervösen Tiere laufen einige Meter vor uns weg in Richtung eines Wasserloches. Trymore stellt den Motor ab, in Ruhe können wir die zwei Riesen beim Trinken und ausgiebigem Schlammbad beobachten. Hätten nie gedacht, dass solch ein zweieinhalb Tonnen Koloss auf dem Rücken liegen kann. Wir müssen an Wilderer denken, laut Trymore hätten die es wegen der Lage Leshibas aber schwer. Die Ranger würden sofort losfahren, wenn Hubschrauber in der Nähe wären. Zwischendurch fliegen allerlei Vögel um uns herum, sie sind in der tiefliegenden Sonne aber schwer zu erkennen. Dann geht es weiter in die nächste Talsenke, wo wir ca 200 Meter vom nächsten Rhino entfernt einen Gin-Tonic nehmen und dabei lange und interessante Gespräche mit Trymore führen. Dann gibt es wieder ein ausgesprochen leckeres Dreigänge-Menü. Heute brennt sogar der Kaminofen. Das bringt eine tolle Atmosphäre aber auch fast unerträgliche Hitze 😉
Wieder genießen wir nach dem Abschied des Teams die Nacht und beobachten die Fledermäuse.
In solchen Augenblicken halten wir uns immer vor Augen, wie privilegiert wir doch sind, solch schöne Sachen machen zu dürfen/können. Das ist nicht selbstverständlich, der Großteil aller Menschen auf der Welt hat ganz andere Probleme !
ich will sofort da hin! Du hast das sooo schön beschrieben und die Pics sprechen auch einfach für sich! Ich wär gern dabei gewesen! Und dem Bayern Schorsch schliess ich mich ausnahmsweise sogar als Fränkin mal unumwunden an!
Grüssle janet, die sich schon wie ein Schnitzel auf die Fortsetzung freut 🤩