In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania

Reisebericht 185 Antworten · 32,2k Aufrufe · gestartet 08. Jan. 2021 von Nadine3112
1’865 Beiträge · seit 201502. Feb. 2021 ·
Hallo ihr Glückspilze! Die Schakale sind wirklich allerliebst. Ich habe auch immer Erbarmen mit den Löwen wenn ihre Gesichter so voll Fliegen sind. Muss doch lästig sein. Dann gefallen mir die Nachaufnahmen vom Gepard. Toll ihn dann auf der Jagd zu beobachten. Wart ihr eigentlich auch in der Moru Gegend?
Danke dass du uns all die Serengeti Schätze zeigst!
Liebe Grüsse aus dem kühlen Florida von Katrin.
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter460 Beiträge · seit 201802. Feb. 2021 ·
Tag 12: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 2

Immer noch total geflasht von unserer Geparden-Sichtung fahren wir weiter und sehen Paviane.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Dann wollen wir zu der Stelle fahren, wo der Leopard heute Morgen im Baum gesehen wurde. Die Beschreibung war ein wenig kompliziert, aber was hatten wir schon zu verlieren! Nach dem Geparden heute war es doch egal, wenn wir den Leoparden nun nicht mehr sehen würden. Aber entweder das war nun ein anderer Leopard, oder wir hatten ihn tatsächlich gefunden! 😁

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Leider hatten wir nur etwa 5 Sekunden was von ihm, dann war er verschwunden. Wie ein Geist in der Nacht … Einfach weg! Wär doch witzig, wenn das echt der Leo vom Morgen wäre. Dann saß er stundenlang in diesem Baum und kaum kommen wir - weg! 😄

Viel besser konnte die Busch-Show heute sowieso nicht mehr werden. Aber der Tag ist ja noch nicht zu Ende. Wir fuhren den Loop noch weiter - hier tummelten sich übrigens recht viele Fahrzeuge, das schien morgens und abends die Standard-Strecke der meisten Guides zu sein - und sahen Giraffen und auch hier gab es einen Hippo Pool!

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Speziell für Elke und alle Hippo-Fans. 😛

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Neben dem Auto tauchte plötzlich ein Nilwaran auf, der einen Einstieg zum Hippo-Pool suchte.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wir fuhren weiter und der Niedlichkeitsfaktor wurde bei einer Dik-Dik-Sichtung schlagartig erhöht.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Die Steigerung des Ganzen wäre, mal ein Dik-Dik-Baby zu sehen. 😊 Es ist übrigens gar nicht mal so einfach, was über die Verhaltensweisen der Dik Diks herauszubekommen. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass sie zu den wenigsten erforschten Antilopenarten gehören. Kann ich gar nicht verstehen. Würde mich sofort zur Verfügung stellen. 😛

War langsam Zeit für ein bisschen Gewitterwetter und voila!

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Wir machen uns auf den Rückweg zum Camp und an der gleichen Stelle wie am Morgen lagen immer noch die Löwinnen. Dieses Mal aber mit vielen Autos drum herum, daher bleiben wir nicht lange.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Das Gewitter bleibt zum Glück in der Ferne.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Im Camp erzählen wir begeistert von einem der besten Safari-Tage aller Zeiten und Gift kann gar nicht glauben, dass wir Löwen, Geparden und einen Leoparden an einem Tag gesehen haben. Und das ohne Guide - da staunt er. 😄

Ich hab noch ein Zeitraffer-Video vom Sonnenuntergang im Camp. Ich weiß leider nicht mehr, an welchem Tag das entstanden ist, da meine GoPro falsche Daten ausspuckt, was den Zeitpunkt der Aufnahme angeht.

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Am Lagerfeuer packt Gift heute die Lagerfeuer-Songbooks aus (ja, sowas hat das Camp tatsächlich! 😎 ) und er bringt uns swaheli-Lieder bei. Zwei Französinnen gesellten sich dazu und wir schmettern die Klassiker “Malaika”, “The Lion Sleeps Tonight” und “Shame and Scandal in the Family” (ein frivoler Song mit überraschendem Ende!) und wir lachen uns alle kaputt. Außerdem lernen wir, dass der Löwe in der französischen Version von “The Lion sleeps tonight” nicht schläft, sondern tot ist. 😐 Na dann gute Nacht!

Übernachtung: Sound of Silence Tented Camp, Tent 205 € inklusive 3 Mahlzeiten für 2 Personen pro Nacht
Permit und Concession Fee: 271 USD für 2 Personen für je 24 Stunden
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104 Beiträge · seit 201603. Feb. 2021 ·
Hallo Nadine

Da reise ich doch gerne mit.
Sehr schöne Sichtungen und Bilder habt ihr mitgebracht

Liebe Grüße

Herby
Themenstarter460 Beiträge · seit 201804. Feb. 2021 ·
Willkommen an Bord, Herby! 🙂


Tag 13: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp

In der Nacht werden wir wach, weil aus dem Busch recht lauter Krach kommt. Wie sich später herausstellt, hat sich ein Elefant dazu entschlossen, das Camp ein wenig umzudekorieren und hat einen Baum zerlegt. 😄

Wir sitzen um 7 Uhr beim Frühstück; die anderen Gäste checken heute (unser Gesang hat sie wohl nicht überzeugt 😐 ) aus und in der nächsten Nacht sind wie die einzigen Gäste.

Wir fahren Richtung Seronera und an der gleichen Stelle, an der wir gestern Morgen und Nachmittag die Löwinnen gesehen hatten, sehen wir heute etwa 8 Löwen! 😁

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Einige süße und müde Jungspunde sind dabei. Leider spricht sich diese schöne Sichtung unter den Guides sehr schnell durch den Buschfunk, sodass es uns zu voll wird und wir weiterfahren. Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht wissen, was hier in der Gegend zu normalen Zeiten so los ist, wenn das im Corona-Jahr bei den guten Sichtungen schon so ist. Zumal auch ziemlich schnell ein Hauen und Stechen um den besten Platz entsteht. 😐 Wir haben das alles als deutlich rücksichtsloser als im südlichen Afrika empfunden (wobei es da auch Ausnahmen gab - im Etosha z. B. war die Safari-Etikette auch eher eine Katastrophe).

Ich glaube, hier handelt es sich um einen Schopfadler, aber korrigiert mich gerne.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Danach wollten wir zu den Massai Paintings fahren und zu den Moru Kopjes. Unterwegs sehen wir wieder eine große Gnu-Herde und Zebras.

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Seronera, Serengeti, Tanzania

Serengeti National Park, Tanzania

Der Versuch, die Moru Kopjes zu erreichen, findet ein jähes Ende vor diesem Schlammloch.

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Ein Lkw hat sich schon festgefahren und wir beobachten, wie ein Guide im Toyota hier volles Kanonenrohr durchdonnert und auch um ein Haar steckenbleibt. Nein, danke! 😗 Zumal wir auch nicht wissen, wie es danach weitergeht. Also brechen wir (mal wieder) ab und kehren lieber um. Auf dem Rückweg zur Hauptstraße sehen wir fünf Löwen, allerdings in weiter Entfernung. Wir versuchen, näher an sie heranzukommen, aber sie bleiben leider aus allen Winkeln des Straßenegewirrs weit entfernt.

Wir beschließen, es noch mal mit den Massai Kopjes zu versuchen, denn es führen mehrere Wege dorthin. Auf der neuen Route haben wir schnell das Gefühl, dass die Strecke das letzte Mal vor Ewigkeiten gefahren wurde. Absolut keine Reifenspuren erkennbar, die Strecke ist auch wieder furchtbar, da total eng mit einer recht hohen Böschung links und rechts, sodass man überhaupt keine Tiere sehen kann. Wir kommen so unfassbar langsam voran, dass wir nach ein paar Kilometern die benötigte Zeit hochrechnen und dann nur zu einem Schluss kommen können. Abbruch, Abbruch, Abbruch! Für so einen hohen Zeitbedarf ist die Strecke einfach zu öde.

Wir fahren stattdessen zu der Stelle zurück, an der wir am Vortag den Leoparden im Baum gesehen haben. Dort ist natürlich kein Leopard weit und breit zu sehen, auch wenig andere Tiere, aber wir haben Hunger und essen hier unsere Lunchbox. Danach fahren wir nur wenige Meter weiter und da liegen doch tatsächlich 2 paarende Löwen im Gras! 😮 Typisch! Wir futtern eine halbe Stunde mit dem Blick aufs große Nichts und hätten quasi um die Ecke paarende Löwen haben können. Natürlich! 😛

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Kein anderes Auto weit und breit und so bleiben wir eine ganze Weile hier stehen. Schon praktisch, wenn alle anderen Touris um diese Uhrzeit lieber in der Lodge lunchen und am Pool liegen! Mittags hatten wir in Afrika teilweise schon die tollsten Sichtungen.

Der stolze Löwe posiert im Gras.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Nach ca. einer viertel Stunde geht es los und die beiden paaren sich. Natürlich direkt hinter einem Busch … Wir können es zwar gut sehen, aber ein vernünftiges Foto geht so leider nicht. Macht aber nichts, denn letztes Jahr auf unserer großen 7-wöchigen Tour haben wir mehrfach paarende Löwen gesehen. Neben Schlafen die Hauptbeschäftigung erwachsener Löwen. 😛

Erst jetzt kommt noch ein anderes Auto dazu. Einen Bienenfresser und einen mir unbekannten Vogel mit Nistmaterial möchte ich nicht unterschlagen.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wir fahren weiter zum Hippo Pool und da kommt er dann … abgesehen vom Anreisetag erleben wir nun den schlimmsten und heftigsten Regen der gesamten Reise. 🙄

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Es regnet extrem heftig für etwa 45 Minuten und wir merken: Vern ist nicht ganz dicht! Im Beifahrer-Fußraum entsteht ein hübsches kleines Aquarium.

Ein kurzes Video aufgenommen im Regenguss. Sound on for authentische Regengeräusche. 🤪

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Die Landschaft um uns herum verwandelt sich in eine sumpfartige Flusslandschaft. Wir bekommen mächtig Bammel vor der weiteren Fahrt, denn das Wasser steht mittlerweile auf den Wegen … Aber es nützt ja nichts, irgendwann müssen wir wieder Richtung Hauptstraße. Die Flussdurchfahrt ist im Vergleich zu gestern deutlich angewachsen! Zum Glück können wir die Tiefe einschätzen, da wir ja gestern schon durchgefahren sind, aber wenn wir hier vorher noch nicht gewesen wären, wäre das schon sehr heikel gewesen.

Zum Glück fließt das Wasser auf den Wegen recht schnell ab und nach einer Weile kann man wieder ganz gut fahren. Was haben wir ein Schwein, dass wir die Fahrt zu den Kopjes abgebrochen haben. Nicht auszudenken, wenn es da auch so heftig geregnet hätte und kein Mensch da gewesen wäre, der einem ggf. hätte helfen können. Hier oben waren ja wenigstens regelmäßig Fahrzeuge unterwegs. Wenn sie sich gegenseitig anfunken und Sichtungen durchgeben, sind sie lästig, aber wenn man Hilfe braucht, sind sie natürlich Gold wert. 😊

Hier war wohl währned des Regens ein Baum umgestürzt. Zum Glück konnten wir problemlos eine andere Strecke fahren.

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Wir sehen immerhin noch ein nasses Dik Dik. Der Nachmittag ist gerettet! 😛

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Auch einen nassen Vervet Monkey sehen wir.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wir fahren auf dem Rückweg am Visitor Center vorbei und fragen uns durch nach jemandem, der sich mit den Strecken hier im Park gut auskennt, was gar nicht mal so einfach ist. Wir geraten schließlich an jemanden, der sich halbwegs gut auszukennen scheint. Wir fragen, ob es irgendeine gute Strecke zu entweder den Massai oder Moru Kopjes gibt. Die Antwort ist klar: nein, nicht wirklich! Im Moment fährt eigentlich so gut wie niemand dahin. Viel zu weit weg, der Weg dauert den meisten zu lange. Er erklärt uns den besten Weg zu den Moru Kopjes. Mit einer Karte kann er jedoch nichts anfangen, er malt uns den Weg mit einem Stein in den Sand. 🙄 Diesen Weg können wir morgen fahren und ihn mitnehmen als Guide, damit wir auch den richtigen Weg finden. Wir einigen uns auf einen Preis (er wollte 25 USD haben) und auf eine Uhrzeit morgen. Als wir das Ganze später besprechen, sind wir jedoch beide der Meinung, dass er uns da genau den Weg aufgekritzelt hat, den wir schon am Morgen versucht hatten. Er war den Weg selbst schon lange nicht mehr gefahren und von dem großen Matschloch schien er nichts zu wissen. Wir beschlossen daher, dass das nicht wirklich was bringen würde und wir nur Zeit verschwenden würden und dann nur wieder vor dem gleichen Matschloch stehen würden, durch das wir auf keinen Fall fahren wollten. Daher haben wir die Sache abgeblasen. Leider konnten wir ihm nicht Bescheid sagen, da wir keine Nummern getauscht hatten. Aber zum Glück sagte er, dass er sowieso morgens am Visitor Center ist und nicht extra wegen uns gekommen wäre. Auch die Uhrzeit schien ihm nicht wirklich wichtig zu sein, sodass wir hofften, dass er es uns nicht so übel genommen hat, dass wir nicht gekommen sind. 😊 Später erzählte Shaw Safaris uns, dass die Kopjes von den Guides nur selten angefahren werden und höchstens dann mal, wenn die Gäste darauf bestehen. Die Guides sind zu bequem dafür und fahren lieber nur die einfachen kleinen Loops rund um Seronera. Das deckte sich mit dem Eindruck, den wir vor Ort hatten. Wenn man sich also dazu entschließt, sich einen Privatfahrer zu nehmen, sollte man sich auf jeden Fall gut mit der Route und den Reisezielen vor Ort befassen, damit man den Guide genau sagen kann, wo man hingefahren werden möchte. Sich da nur auf den Guide zu verlassen, könnte dazu führen, dass er nur seine 08/15-Standardroute fährt, die (vermutlich) alle fahren.

Auf dem Weg zurück zum Camp sahen wir wieder die 8 Löwen vom Morgen, aber einen ebenso großen Auto-Auflauf, also sind wir direkt weitergefahren. Wir sehen aber noch einen Waterbuck.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Als wir zur Lodge zurückkommen, staunen wir nicht schlecht: Der Elefant ist immer noch da und futtert sich durch’s Camp! Übrigens hatte es im Camp nicht einen Tropfen geregnet. 🙄

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Ein Löwe brüllt wieder in der Nacht und eine Hyäne heult im Takt dazu! Ich liebe die Nächte in Afrika!

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407 Beiträge · seit 202104. Feb. 2021 ·
Ein Löwe brüllt wieder in der Nacht und eine Hyäne heult im Takt dazu! Ich liebe die Nächte in Afrika!

Ich auch!!!
407 Beiträge · seit 202104. Feb. 2021 ·
Hm, das sollte eigentlich ein Zitat gewesen sein...
Muss noch mehr üben mit der Technik hier. Gibt es eigentlich eine Gebrauchsanweisung fürs Schreiben hier im Forum? Habe bei der ,Startseite' nichts gefunden.
Verstehe auch ,bbCode' nicht unter den Smileys. Beim Einfügen der Smileys kommt nur ein Text.
Es gibt noch ungelöste Rätsel hier für mich...

Claudia
Themenstarter460 Beiträge · seit 201806. Feb. 2021 ·
Claudia, mach dir nichts draus! Ich stehe mit dem Zitieren in diesem Forum auch auf dem Kriegsfuß! 😄


Tag 14: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 1

Die Zeit vergeht viel zu schnell hier - heute ist schon der letzte volle Tag in der Serengeti!
Aufstehen 6:15 Uhr, Frühstück 7 Uhr, Autocheck 7:35 Uhr, Abfahrt 7:45 Uhr!

Der Elefant war übrigens noch eine Weile in der Nacht im Camp, ist aber am Morgen verschwunden. Seine Spuren sind jedoch deutlich zu sehen!

Zufällig mache ich an diesem Morgen ein Foto vom verhältnismäßig sauberen Vern.

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Merkt euch das mal! Kleiner Spoiler: er wird nicht mehr lange so aussehen. 😄 🤪

Auch wenn unser Camp-Elefant abgezogen ist, sehen wir trotzdem recht schnell welche.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Außerdem Warzenschweine, Zebras und Giraffen! Die Sonne knallt vom Himmel, als ob nie was gewesen wäre.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wir haben noch nie eine Warzenschweinfamilie mit so vielen Jungen gesehen.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wir fahren ab der Hauptstraße nach Seronera einen neuen Loop, der zu einer Campsite führte. Der Loop war eigentlich toll, denn es gab jede Menge Tiere zu sehen.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Nicht so toll war, dass die Campsite total verdreckt war. Was ist bitte so schwer daran, seinen Schei… wieder mitzunehmen und Plastik, Alufolie und Dosen bitte nicht in Serengeti herumliegen zu lassen?! 😈

Ab der Campsite ist die Spur der Straße leider nicht mehr zu erkennen. Hier scheinen nicht wirklich Autos unterwegs zu sein und die Natur holt sich die wenig befahrenen Wege schnell zurück. Daher fahren wir wieder zur Hauptstraße zurück, fahren über die Brücke und direkt danach links in eine nette Straße direkt am Fluss entlang. Hier sind ordentlich viele Tiere unterwegs!

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Serengeti National Park, Tanzania

Wir sind mal wieder schwer beeindruckt von den Tiermassen! 🤩

Danach fahren wir noch mal zu den Plains in der Hoffnung, noch mal Geparden zu sehen. Auf dem Weg dahin müssen wr erst mal an den furchtbaren Erdhügeln wieder vorbei, die immerhin etwas geschrumpft sind. 🙄

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Leider gibt’s keinen Wiederholungserfolg zu verzeichnen. Dann fahren wir zu einer Picknick-Site oder sagen wir es mal so: wir versuchen zu einer Picknick-Site zu fahren, aber auch hier steht die Zufahrtsstraße so heftig unter Wasser, dass wir den Versuch abbrechen. Wir fahren dann Richtung Makoma Hill und kommen an den hübschen kleinen Thach Kopjes vorbei, wo wir Mittagspause machen.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Die Kopjes sind zwar hübsch, aber außer Vögeln und den Straußen sehen wir kein Tier, bis plötzlich Martin laut (und eeeeetwas panisch) “SCHLAAAANGE!” ruft. 🤩 Ich bekomme sie gerade noch so aufs Bild, eine schwarze Mamba:

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wir fahren hin und die Mamba schlängelt sich durch’s Gras, als sie uns bemerkt, verschwindet sie blitzschnell! Es sieht so aus, als ob sie einfach im Boden verschwinden würde! Wir nehmen an, sie hat sich zusammengerollt und durch das recht hohe Gras war sie wie vom Erdboden verschluckt. Wir stellen den Motor ab und warten, ob sie wieder rauskommt. Den Gefallen tut sie uns aber leider nicht.

Ein Video der schwarzen Mamba, einmal in Originalgeschwindigkeit und einmal in Zeitlupe.

Bei YouTube ansehen ↗



Weiter geht's im 2. Teil
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407 Beiträge · seit 202106. Feb. 2021 ·
Vielen Dank für die Fotos von der Schilli! Sind doch immer noch meine Lieblingstiere.
Und Schlangen auch, aber leider sieht man sie so selten und wenn, dann sind sie schnell weg. Zuletzt haben wir eine gelbe Kapkobra in einem Baum im Kgalagadi Park gesehen. Die wartete auf die Webervögel und hatte es nicht eilig.

Beste Grüße
Claudia
Themenstarter460 Beiträge · seit 201809. Feb. 2021 ·
Tag 14: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp TEIL 2

Wir fahren weiter zu dem landschaftlich wunderschönen Makoma Hill.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Leider - man ahnt es schon - wird die Straße immer schlechter, immer nasser, immer verschlammter, sodass wir auch hier umkehren. Es nervt uns langsam! 😈 Also wieder zurück zur Hauptstraße … Wir bleiben kurz am Hippo-Pool stehen und sehen auch noch ein paar andere Tiere.

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Seronera, Serengeti, Tanzania

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Wir fahren weiter in Richtung Seronera und biegen rechts in eine Straße ab, die wir noch nicht kennen. Wir entdecken auf einer Straße etwas weiter oben ein Fahrzeug, das länger an einer Stelle steht. Wir gucken durch’s Fernglas und sehen etwas Helles auf einem Baumstamm. Also beschließen wir, erst einmal zu gucken, was da so los ist.

Auf dem Weg dorthin missfällt uns eine recht schlammige Stelle, aber wir kommen problemlos durch. 😗

Der Weg bis zu der Stelle, an der das Auto steht, ist nicht weit. Hier liegen mehrere junge Löwen auf einem Baumstamm! 🤩

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Seronera, Serengeti, Tanzania

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Und direkt daneben eine Löwin im Baum! 🤩

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wahnsinn! Wir haben die Sichtung zwar nicht soooo richtig selbst entdeckt, aber irgendwie doch und so freuen wir uns wie blöd. Leider werden es minütlich mehr Fahrzeuge bis wir irgendwann komplett zugeparkt sind. Nichts geht mehr vor oder zurück. 😕 Man hört französisch, spanisch, englisch und deutsch. Und ist das alles zu viel und wir wollen raus. Geht aber natürlich nicht, denn wir sind zugeparkt. Also warten wir halt einfach ...Immerhin gibt’s ein gutes Unterhaltungsprogramm. 🙂

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Irgendwann gibt’s dann mal eine Lücke und wir kommen wieder raus. Wir fahren erst mal ein Stück weiter, denn die Straße macht eine kleine Biegung. Wir fragten uns schon die ganze Zeit, warum da bloß niemand hinfuhr, denn von dort musste man einen ganz guten Blick auf die Löwin im Baum haben. Die drehte ihren Kopf nämlich genau in diese Richtung.

Als wir dort ankamen waren wir wieder alleine und man konnte die Löwin von hier tatsächlich gut sehen. Da wir hier unsere Ruhe hatten, blieben wir eine Weile hier stehen.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Unser längerer Aufenthalt hier machte natürlich einige Guides neugierig und so kamen uns diverse Autos hinterher. Wir ergriffen die Flucht und zurück am Matschloch zu Beginn des Weges mussten wir leider feststellen, dass die Matschlöcher so richtig übel ausgefahren waren durch die ganzen Fahrzeuge. 🙄

Nun folgten Szenen einer Ehe! 😛

Ehefrau: “Da würde ich nicht geradeaus durch, das sieht übel aus!”
Ehemann: schweigt. “Doch! Egal.” Fährt geradeaus durch.
Ehefrau: “Oh Mann.”
Schlamm spritzt, Vern sinkt ein beträchliches Stück tiefer, Gliedmaßen fliegen unkontrolliert durch’s Fahrzeug. Vern macht “bumm”. 🤨
Ehefrau analysiert: “Das ist nicht gut.”
Ehemann: “Scheiße!”
Ehefrau: “DAS IST NICHT GUT!!!”
Ehemann gibt Gas. Bombenidee, die Scheiße fliegt uns nun nur so um die Ohren. Wir standen ordentlich Tief in einem Schlammloch, das vorne auch noch von dicken Steinen blockiert war. Letzteres konnten wir natürlich vorher nicht sehen. Macht die Sache aber auch nicht besser.
Vern ist mittlerweile komplett in Schlamm gehüllt und ächzt auf. Er zeigt sein Missfallen über die Gesamtsituation deutlich indem er schwarzen Rauch aus dem Auspuff bläst. Der Schlamm spritzt durch das einen Spalt geöffnete Beifahrerfenster bis zu mir auf die Rückbank. 🙄
Das wird so nix. Die ersten Toyota-Fahrer halten an und fragen, ob wir Hilfe brauchen. Was für eine Schmach … 😊 Ich glaube, sogar Vern ist das Ganze peinlich.
Ehemann: “Nein danke, wir schaffen das schon so!” Er hat keine Ahnung, wovon er redet.
Ehemann fängt an, Vern mit viel Gefühl vor und zurück zu schaukeln. Irgendwann zeigt sich Vern kooperativ und schaukelt sich vorne über die Steine drüber. Uff, geschafft! 🤩

Wir jubeln! Vern auch. Einige Fahrer lachen. KEINER fährt durch “unser” Loch. Tja, und ich sag’s noch! Aber egal, Ehemann hat die Kurve gerade noch mal so bekommen und sollte an dem Abend noch viel Spaß beim Putzen haben.

Im Schlammloch:

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Hübsche Sprenkeleffekte:

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Ein Blick zurück zum Loch (ja, rechts daneben sieht man der Fahrspuren der vernünftigen Fahrer 😄 ):

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Wir sehen einen Skorpion auf der Straße und diese Sichtung passt so richtig schön in diesen skurrilen Tag! 😄

Seronera, Serengeti, Tanzania

Auf dem Weg zurück zum Camp wieder leichte Gewitterstimmung.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Im Camp angekommen wird das Auto von Esther und Gift bestaunt! Das sieht so aus, als ob ihr was erlebt hättet, meinen sie. 😄 Und ob! Martin und Gift machen das Auto wieder sauber, Esther erzählt noch, dass man in Tansania einen Strafzettel bekommen kann, wenn man ein dreckiges Auto fährt. Das hatte ich tatsächlich schon mal irgendwo gelesen.

So und nun noch mal Erinnerung das Bild von Vern vom Morgen:

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Und - tataaaaaa! - am Abend!

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Ich versorge währenddessen meine mittlerweile unzähligen Stiche der Tsetses. Die Biester zerfressen mich komplett, während Moskitos in der Regel einen Bogen um mich machen. Über 40 % Deet lachen sie. Über stichsichere Kleidung auch. Mein Fuß ist mittlerweile angeschwollen, weiß der Geier wie die Biester mich da überhaupt erwischen konnten. Ich kühle, creme und leide.

Den Gin Tonic hatten wir uns an diesem Abend nun wirklich verdient! Zum Sonnenuntergang drapierte sich eine Giraffe fotogen in die Szenerie.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

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Tag 15: Fahrt nach Karatu, TanzanIce Farm Lodge TEIL 1

Heute nehmen wir schon wieder Abschied vom wunderschönen Sound of Silence Camp. Es war mit Abstand die beste Unterkunft in Tansania und eines der schönsten Safari-Zelte, die wir je hatten.

Zum Abschied läuft beim Frühstück eine große Gruppe Giraffen über die Ebene.

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Seronera, Serengeti, Tanzania

Um 7:15 Uhr fahren wir mit einem Kloß im Hals ab. Heute fahren wir bis Karatu, was etwa 190 km entfernt ist und nur ein paar Kilometer davon sind asphaltierte Straße. Am Morgen denken wir noch, dass wir am frühen Nachmittag in Karatu sein werden. Irgendwie niedlich so rückblickend. 😊 Gift schlug vor, dass wir Ndutu noch besuchen sollten, das liege quasi auf dem Weg. Später gucken wir uns das Ganze auf der Karte an … ganz schön weiter Umweg. Wir wollen am Naabi Gate entscheiden, ob wir das machen oder nicht.

Heute geht es mir leider nicht so gut. Die Tsetses haben in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet. Ich habe locker über 100 Stiche am Körper, Martin ist auch nicht viel besser dran. Was das Schlimmste ist: sie haben meinen linken Fuß (lustigerweise nur den linken, nicht den rechten) total zerstochen und zwar so schlimm, dass der Fuß übelst geschwollen ist. Alles cremen hat nichts gebracht über Nacht, auch das Kühlen nicht. Der Fuß passt am Morgen kaum noch in den Schuh rein. Wenn man nur meinen linken Fuß sieht, könnte man meinen, ich bin ich eine von diesen 180-Kilo-Frauen, die nur noch mit einem Gabelstapler aus dem Haus kommen. 😵 Ich kann den Fuß auch kaum noch belasten. Martin macht sich Sorgen und will, dass wir einen Arzt aufsuchen. Ich hab da aber so gar keine Lust drauf und votiere dafür, dass wir abwarten.

Kaum sind wir von der Zufahrtsstraße zum Camp runter, stehen schon unsere Freunde parat, die drei jungen Schakale! 🙂

Seronera, Serengeti, Tanzania

Natürlich bleiben wir hier stehen, denn sie sind einfach immer noch mega-putzig. So sieht ein Schakal aus kurz bevor er würgen muss (dieser Blick! Kennt wohl jeder, der einen Hund hat). 😄

Seronera, Serengeti, Tanzania

Und so sieht ein Schakal dann aus, wenn er würgt! 😄

Seronera, Serengeti, Tanzania

Kurz danach wird weitergefressen, als ob nichts gewesen wäre. Auch das kennt jeder, der einen Hund hat. 🤪

Einen Geier sehen wir auch noch im Baum.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Und wieder mal Giraffen. Die gehen ja wirklich immer!

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wir nehmen positiv zur Kenntnis, dass der Grader uns überholt! 😁 Das gibt Hoffnung, dass der sich die schlimme Hauptstraße zur Brust nimmt bis wir da ankommen. Wir haben ein paar Sichtungen, halten allerdings nicht mehr an, da wir nicht primär auf Game Drive sind und weil wir die Zeit nicht komplett aus den Augen verlieren wollen. Wir kommen also an der üblen Stelle an und uns erwartet eine recht lange Warteschlange von Fahrzeugen (hauptsächlich Lkw und der Linienbus, der hier langfährt). Der Grader ist gerade fertig geworden und hat netterweise die riesigen Erdhügel komplett vernichtet, sodass man tatsächlich wieder normal fahren kann! Hallelujah! Natürlich hatte sich vorher ein Lkw noch so richtig schön festgefahren, den nun diverse Männer irgendwie aus dem Schlamm befreien mussten. 🙄

Wir zuckeln auf dem wirklich üblen und nervtötenden Waschbrett so vor uns hin und sehen immer wieder große Gnu- und Zebraherden. Vern mag Waschbrett so gar nicht. Er ist ja schon auf Asphalt so laut, dass der deutsche Arbeitsschutz vermutlich einen Gehörschutz verlangen würde, aber auf Waschbrett müssen wir uns wirklich anbrüllen und stellen daher die Konversationen weitgehend ein. Sobald man sich der 30 km/h Marke auf dem Tacho nähert, fängt er an zu schwimmen wie eine Kuh auf dem Eis. Das lassen wir also besser und so zuckeln wir mit etwas höherer Schrittgeschwindigkeit vor uns hin und hoffen inständig, dass es bald besser wird …

Für die nun folgende, sehr überraschende Sichtung brauchen wir gar keine Unterhaltung, die durch Vern unmöglich gemacht worden wäre, es genügt ein ungläubiger Blick. Mitten auf der Straße - weit und breit kein anderes Fahrzeug zu sehen - kommt was Großes, Beiges auf uns zu. Daneben tapst was ganz Kleines … 🤨 Was ist das bloß??? Ach herrje, das ist tatsächlich eine Löwenmutter mit einem ganz jungen Baby! 🤩

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Langsam kommen sie auf uns zu und uns schlägt das Herz bis zum Hals. Wir bleiben stehen, machen den Motor aus und warten einfach mal ab. Sie kommen immer weiter aufs Auto zu. Ein paar Meter vor unserem Auto ändert die Löwin schlagartig ihre Körpersprache - alles angespannt, Blick fixiert, sie duckt sich leicht. Ich sehe in den Rückspiegel. Direkt hinter unserem Auto stehen zwei Thommies! 😮 Wenn die jetzt auch noch anfängt zu jagen, dreh ich durch, denke ich noch. Aber ihr Blick ändert sich genauso schlagartig zurück, wie das Ganze begonnen hatte, zurück in den Entspannungsmodus. Nach dem Motto “Ach Mist, hab ja den Kleinen dabei, geht nicht”. 🤪 Die Thommies hauen ab. Die Löwin läuft direkt an meinem Fenster vorbei (das ich sicherheitshalber vorher schnell hochgekurbelt hatte). Der Kleine traut sich nicht so recht und geht lieber im großen Bogen durch’s Gebüsch an uns vorbei. Wir sind verzaubert! 😊

Ans Fotografieren war in der Situation nicht so richtig zu denken, denn ich hab eher den Moment genossen und außerdem hatte ich gerade nur die Kamera mit dem 300er zur Hand. Martin hat ein Handy-Video gemacht.

Bei YouTube ansehen ↗



Da gehen sie dahin … ganz friedlich in der Serengeti. 🙂

Seronera, Serengeti, Tanzania

Wir können gar nicht so richtig fassen, was wir da gerade erleben durften und beobachten die beiden bis sie irgendwann von der Savanne verschluckt werden.

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Wir fahren weiter in Richtung Naabi Gate, sehen Zebras, Mangusten und Hyänen, die heute Spa-Tag haben.

DSC08788

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Außerdem bekomme ich endlich mal ein passables Gabelracken-Foto hin und wenn mir jetzt noch einer sagen könnte, welcher Vogel das auf dem 2. Bild ist, wäre ich sehr glücklich!

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Dann gibt’s eine weitere Hyänen-Sichtung, dieses Mal mit Beute, und wir sehen zum ersten Mal einen Goldschakal.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Gnus galoppieren immer mal wieder neben der Straße her.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Am Naabi Gate lassen wir unser Permit abstempeln, nutzen die sehr sauberen Toiletten und erledigen den Papierkram im NCAA Office für die Weiterfahrt. Das Ganze lassen wir dann unten am Häuschen abstempeln und weiter geht die Fahrt Länger als 10 Minuten hat das alles nicht gedauert. Hier am Gate wurde übrigens fleißig gebaut. Mittlerweile ist es so spät, dass an einen Umweg über Ndutu nicht zu denken ist. Wenn man mit 50 km/h übers Waschbrett fliegt, wäre das evtl. möglich gewesen, aber das wäre mit Vern unverantwortlich gewesen und auf Reifenpannen haben wir einfach keine Lust. Da sind wir einfach zu faul für, sag ich ganz ehrlich. 😊

Wir fahren weiter durch die endlosen Plains und sehen schon in weiter Entfernung ein Safari-Fahrzeug bei etwas Goldenem stehen. Schon wieder Löwen! Und richtig viele! 😁

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Insgesamt 10 Löwinnen und junge Männchen.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Sie scheinen total fix und fertig zu sein (von der Jagd?) und scheinen unter der Hitze zu leiden. Einer der Löwen sucht sich einen Schattenplatz direkt am Fahrzeug vor uns, aber der Fahrer hat kein Erbarmen und fährt immer wieder 1 - 2 m vor, damit der Löwe nicht im Schatten liegen kann. Seine Gäste können ihn so nämlich nicht sehen (zumindest vermuten wir, dass das der Grund ist).

DSC03754

Nur ein paar Kilometer weiter dann die geballte Ladung Gnus! Wir hatten zwar schon große Gnuherden gesehen, aber das waren mit Abstand die meisten Gnus … Tausende Tiere! Dazu noch Zebras und Thommies bis zum Abwinken. Auf dem Foto kann man überhaupt nicht rüberbringen, wie beeindruckend das ist.

DSC08810

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Endlich kommen wir am berühmten Schild an!

Hier sind gerade um die 5 Autos und einige eifrige Souvenir-Verkäufer.

Seronera, Serengeti, Tanzania

Seronera, Serengeti, Tanzania

Da nun schon früher Nachmittag ist, müssen wir uns ranhalten.

Weiter geht’s im 2. Teil 🙂
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
2’411 Beiträge · seit 201111. Feb. 2021 ·
Hallo Nadine,
auch wenn meine Bestimmungsbücher in Hamburg sind, lehne ich mich mal aus dem Fenster und behaupte, der fragliche Vogel ist ein Black-shouldered Kite.
LG aus dem sonnigen und warmen Puerto,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
4’390 Beiträge · seit 201511. Feb. 2021 ·
KarstenB schrieb:Hallo Nadine,
auch wenn meine Bestimmungsbücher in Hamburg sind, lehne ich mich mal aus dem Fenster und behaupte, der fragliche Vogel ist ein Black-shouldered Kite.
LG aus dem sonnigen und warmen Puerto,
Karsten
Lehne mich mit - wollte das eben auch behaupten.........
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
33 Beiträge · seit 201811. Feb. 2021 ·
Tag 12: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp
Nadine3112 schrieb:Der Wow-Tag! An diesem Tag jagte ein Highlight das nächste und es war einer der spektakulärsten Safari-Tage, die wir je hatten. 😁
Na das klingt ja vielversprechend!
Nadine3112 schrieb:Und so begrüßte uns morgens ein strahlend gelber Vern! Sogar den Ersatzreifen hatte er gewaschen. Verrückt! 🤪
Toller Service!
Nadine3112 schrieb:Drei Schakalkinder auf der Straße!
OMG wie niedlich sind die denn.
Nadine3112 schrieb:Und dann, zack!, zwei Löwinnen direkt neben der Straße. 🙂
Nadine3112 schrieb:Kaum sind wir bei den Plains angekommen, sehen wir einen Geparden! Selbst entdeckt und ohne andere Autos!
Läuft doch...
Nadine3112 schrieb:Dann kommen wir zur Stelle mit den furchtbaren Erdhaufen auf der Straße und stellen fest: a) es sind noch mehr geworden und b) niemand macht irgendwas damit!
Weißt Du denn mittlerweile, was der Sinn dahinter ist?
Nadine3112 schrieb:Schon ein paar Meter weiter werden wir für die Tortur belohnt! Hier sitzt ein Gepard wie ein Afrika-Klischee auf einem Erdhügel und thront über sein Reich! 🤩
Was für ein Anblick. Und dass Ihr ihn ganz für Euch alleine hattet - echt Klasse. Da hast Du wirklich tolle Bilder gemacht. Und dann auch noch die Jagd auf das Topi - das war ja wirklich ein total spannendes Erlebnis!
Nadine3112 schrieb:Dann wollen wir zu der Stelle fahren, wo der Leopard heute Morgen im Baum gesehen wurde. Die Beschreibung war ein wenig kompliziert, aber was hatten wir schon zu verlieren! Nach dem Geparden heute war es doch egal, wenn wir den Leoparden nun nicht mehr sehen würden. Aber entweder das war nun ein anderer Leopard, oder wir hatten ihn tatsächlich gefunden!
Und dann sogar noch ein Leopard - was für ein Tag...
Nadine3112 schrieb:Speziell für Elke und alle Hippo-Fans
😘 😘 😘
Nadine3112 schrieb:Wir fuhren weiter und der Niedlichkeitsfaktor wurde bei einer Dik-Dik-Sichtung schlagartig erhöht.
Bei diesen Bildern kann man Deine spezielle Vorliebe bzgl. der Dik Diks absolut verstehen.
33 Beiträge · seit 201811. Feb. 2021 ·
Tag 13: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp
Nadine3112 schrieb:Wir fahren Richtung Seronera und an der gleichen Stelle, an der wir gestern Morgen und Nachmittag die Löwinnen gesehen hatten, sehen wir heute etwa 8 Löwen!
Der Tag geht gut los...
Nadine3112 schrieb:Zumal auch ziemlich schnell ein Hauen und Stechen um den besten Platz entsteht.
Weniger schön. Ich hatte bisher bei Deinem Bericht immer das Gefühl, dass Ihr dort quasi völlig alleine unterwegs wart...
Nadine3112 schrieb:Der Versuch, die Moru Kopjes zu erreichen, findet ein jähes Ende vor diesem Schlammloch.
Schade, aber manchmal muss man einfach nur vernünftig sein.
Nadine3112 schrieb:Wir futtern eine halbe Stunde mit dem Blick aufs große Nichts und hätten quasi um die Ecke paarende Löwen haben können. Natürlich!
😛
Nadine3112 schrieb:Ein Löwe brüllt wieder in der Nacht und eine Hyäne heult im Takt dazu! Ich liebe die Nächte in Afrika!
Ja, die haben schon ein ganz besonderes Flair...
33 Beiträge · seit 201811. Feb. 2021 ·
Tag 14: Central Serengeti, Sound of Silence Tented Camp
Nadine3112 schrieb:Merkt euch das mal! Kleiner Spoiler: er wird nicht mehr lange so aussehen. 😄 🤪
Das wird dann wohl ein abenteuerlicher Tag 😉
Nadine3112 schrieb:Wir sind mal wieder schwer beeindruckt von den Tiermassen! 🤩
Wirklich beeindruckend, was Ihr alles so gesehen habt.
Nadine3112 schrieb:Wir fahren hin und die Mamba schlängelt sich durch’s Gras,
Die sind ziemlich giftig, oder?
Nadine3112 schrieb:Der Weg bis zu der Stelle, an der das Auto steht, ist nicht weit. Hier liegen mehrere junge Löwen auf einem Baumstamm! 🤩 Und direkt daneben eine Löwin im Baum! 🤩
Das Sichtungsglück bleibt Euch hold...
Nadine3112 schrieb:Leider werden es minütlich mehr Fahrzeuge bis wir irgendwann komplett zugeparkt sind. Nichts geht mehr vor oder zurück. 😕 Man hört französisch, spanisch, englisch und deutsch. Und ist das alles zu viel und wir wollen raus. Geht aber natürlich nicht, denn wir sind zugeparkt. Also warten wir halt einfach
Mit dem Unterhaltungsprogramm kann man es doch gut aushalten 😉
Nadine3112 schrieb:Nun folgten Szenen einer Ehe! 😛
Haha - ist ja zum Glück nochmal alles gut gegangen.
Themenstarter460 Beiträge · seit 201812. Feb. 2021 ·
ElkeS schrieb:
Nadine3112 schrieb:Dann kommen wir zur Stelle mit den furchtbaren Erdhaufen auf der Straße und stellen fest: a) es sind noch mehr geworden und b) niemand macht irgendwas damit!
Weißt Du denn mittlerweile, was der Sinn dahinter ist?
Der Sinn dürfte wohl TIA sein. 😄 Also eigentlich wurden diese Erdhaufen zum Graden der Straße genutzt. Wäre nur schön gewesen, wenn man sie direkt verarbeitet hätte, statt sie einfach ewig mitten auf der Straße liegenzulassen.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Themenstarter460 Beiträge · seit 201812. Feb. 2021 ·
ElkeS schrieb:
Nadine3112 schrieb:Zumal auch ziemlich schnell ein Hauen und Stechen um den besten Platz entsteht.
Weniger schön. Ich hatte bisher bei Deinem Bericht immer das Gefühl, dass Ihr dort quasi völlig alleine unterwegs wart...
Das war bis zum dem Zeitpunkt tatsächlich so. Aber in Seronera war schon ordentlich was los. Ebenso im Ngorongoro-Krater.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Themenstarter460 Beiträge · seit 201812. Feb. 2021 ·
ElkeS schrieb:
Nadine3112 schrieb:Wir fahren hin und die Mamba schlängelt sich durch’s Gras,
Die sind ziemlich giftig, oder?
Ja, die sind sehr giftig und zählen zu den gefährlichsten Schlangen der Welt, auch weil sie so schnell und recht aggressiv sind.
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