clawi schrieb:@Nadine und DaniBei uns war es im September auch sehr unterschiedlich. Morgens und abends meistens frisch, tagsüber heiß. Regen hatten wir keinen, auch windig war es nicht sonderlich. Eigentlich perfekt.
Mich würde interessieren, wie warm/kalt es nachts bei euch war? Dann wäre im Oktober wohl die Temperatur so dazwischen. Oder gibt es große Höhenunterschiede?
LG clawi
In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania
Keine Angst, Picco, der Land Rover zuckelt nur im sehr gemächlichen Tempo voran. 😄 Willkommen!
Ja, die Dani hatte einen Kurzbericht eingestellt, daran kann ich mich erinnern. 😎
Ja, die Dani hatte einen Kurzbericht eingestellt, daran kann ich mich erinnern. 😎
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania"
Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Dani O. schrieb:😄 🤩 Ich hatte hierzu einen Reisebericht eingestellt, aber wirklich nur einen kurzen. Wenn ich wüsste, wie man das verlinkt, würde ich das jetzt glatt machen.Dani O. schrieb:Wir waren im September 2020 als Selbstfahrer mit Lodges in Tansania unterwegs, allerdings im Süden.Juhu, noch ein Reisebericht! 😉 🤩 😎
Et voilà:
https://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/299619-roadtrip-sued-tansania-09-20-kurzer-reisebericht.html
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0
RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0
Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html
Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html
Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html
Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html
Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12]
Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Guten Abend Nadine,
ein ganz tolles AUSFÜHRLICHES Vorwort....Deine Einschätzungen bezüglich FAHRER, LANDROVER, KLIMAANLAGE
COTTON SOIL, WO IST EUER FAHRER (die Lodgen haben Fahrerquartiere) ? VORAUSZAHLUNG, PERMIT-DSCHUNGEL
COVID, SANSIBAR, LODGE PREISGEFÜGE (mIT Game Drive INKLUDIERT) würde ich fast 1 zu 1 übernehmen.........
TEMPERATUREN........................haben am Morgen in der Mara immer etwa 12 Grad gemessen.......das fühlte sich immer
als weniger an....hatten also immer den Eindruck, dass es viel kälter sein müsste.....das Zelt war auch immer irgendwie klamm....
des Rätzels Lösung ist wahscheinlich die hohe Luftfeuchtigkeit....... 😄 😄 😄
LG..............................BMW
ein ganz tolles AUSFÜHRLICHES Vorwort....Deine Einschätzungen bezüglich FAHRER, LANDROVER, KLIMAANLAGE
COTTON SOIL, WO IST EUER FAHRER (die Lodgen haben Fahrerquartiere) ? VORAUSZAHLUNG, PERMIT-DSCHUNGEL
COVID, SANSIBAR, LODGE PREISGEFÜGE (mIT Game Drive INKLUDIERT) würde ich fast 1 zu 1 übernehmen.........
TEMPERATUREN........................haben am Morgen in der Mara immer etwa 12 Grad gemessen.......das fühlte sich immer
als weniger an....hatten also immer den Eindruck, dass es viel kälter sein müsste.....das Zelt war auch immer irgendwie klamm....
des Rätzels Lösung ist wahscheinlich die hohe Luftfeuchtigkeit....... 😄 😄 😄
LG..............................BMW
Servus Nadine,
ich schließe mich BMW an: Dein Vorgeplänkel beschreibt ziemlich exakt, wie die Vorbereitungen eines Selbstfahrers in Tanzania aussehen - und lässt wirklich nichts aus. Wir waren vor 2 Jahren da über den Jahreswechsel, auch als Aliens ähh Selbstfahrer. 😎
Bin gespannt auf Deine weiteren Schilderungen - leg los!
Herzliche Grüße - derzeit aus Watamu
Salome
ich schließe mich BMW an: Dein Vorgeplänkel beschreibt ziemlich exakt, wie die Vorbereitungen eines Selbstfahrers in Tanzania aussehen - und lässt wirklich nichts aus. Wir waren vor 2 Jahren da über den Jahreswechsel, auch als Aliens ähh Selbstfahrer. 😎
Bin gespannt auf Deine weiteren Schilderungen - leg los!
Herzliche Grüße - derzeit aus Watamu
Salome
Dani O. schrieb: 😄 🤩 Ich hatte hierzu einen Reisebericht eingestellt, aber wirklich nur einen kurzen. Wenn ich wüsste, wie man das verlinkt, würde ich das jetzt glatt machen.Ach ja, den hab ich ja auch gelesen und in die Reiseberichtzusammenstellung aufgenommen! ich Dummerchen. Klick mich um zu Dani O.'s Reisebericht zu kommen!
Dani O. schrieb:Wenn ich wüsste, wie man das verlinkt, würde ich das jetzt glatt machen.Dazu schreibst Du
Dann setzt Du den Link ohne Abstand dahinter und setzt wieder ohne Abstand ein ] dahinter.
Dann schreibst Du den sichtbaren Text (z.B. 'Klick mich') und dahinter, wieder ohne Abstand
Ich hab hier mal den Link, den ich gesetzt habe eingestellt und die []-Klammern durch {}-Klammern ersetzt, damit er sichtbar ist:
{url=https://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/299619-roadtrip-sued-tansania-09-20-kurzer-reisebericht.html}Ach ja, den hab ich ja auch gelesen und in die Reiseberichtzusammenstellung aufgenommen! ich Dummerchen. Klick mich um zu Dani O.'s Reisebericht zu kommen!{/url}
@Clawi: sorry, hatte die Frage gar nicht richtig beantwortet, wie ich gerade erst feststelle, denn du hattest ja nach den nächtlichen Temperaturen gefragt. 😊 Also gefühlt war es in der Nacht recht kalt - wir würden sagen so um die 10 - 15 Grad. Ich hatte in meiner grenzenlosen Naivität nur ein Seideninlet für einen Schlafsack zum Schlafen mitgenommen, das hat mir nirgendwo gereicht. 😮 Ich hatte das nicht mitgenommen, weil ich gedacht habe, dass die Lodges keine Bettdecken haben 😄 , sondern weil ich mir diesen Moskito-Dom gekauft habe: https://www.amazon.de/Care-Plus-Fliegengitter-impr%C3%A4gniert-Person/dp/B01EJHHD22/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=care+plus+moskito-dom&qid=1610182219&sr=8-1
Da wäre halt besser gewesen, man hätte einen Schlafsack benutzt, um das Netz dicht zu halten. Wie auch immer, mein Plan ging nicht auf, weil mir nur mit dem Seideninlet viel zu kalt in der Nacht gewesen wäre. Meist musste ich mich dick in die Decke einmummeln, vor allem wenn wir in Zeltunterkünften waren.
@BMW und @Salome: Willkommen an Bord! Freut mich, dass ihr auch dabei seid und noch mehr, dass ihr unsere - natürlich rein subjektiven Eindrücke - im Großen und Ganzen bestätigen könnt.
@Salome: wenn ich mal neugierig fragen darf: Was macht ihr in Kenia? Seid ihr da auch als Selbstfahrer unterwegs?
Da wäre halt besser gewesen, man hätte einen Schlafsack benutzt, um das Netz dicht zu halten. Wie auch immer, mein Plan ging nicht auf, weil mir nur mit dem Seideninlet viel zu kalt in der Nacht gewesen wäre. Meist musste ich mich dick in die Decke einmummeln, vor allem wenn wir in Zeltunterkünften waren.
@BMW und @Salome: Willkommen an Bord! Freut mich, dass ihr auch dabei seid und noch mehr, dass ihr unsere - natürlich rein subjektiven Eindrücke - im Großen und Ganzen bestätigen könnt.
@Salome: wenn ich mal neugierig fragen darf: Was macht ihr in Kenia? Seid ihr da auch als Selbstfahrer unterwegs?
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania"
Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Dann wollen wir mal abreisen!
Tag 1: Flug von DUS über AMS nach JRO, Ankunft abends, Twiga Lodge
Was war das für ein Herzschlagfinale. Noch NIE waren wir vor eine Reise so hypernervös wie vor dieser. Die Lage ist einfach so surreal. In Deutschland drehen alle durch, der Teillockdown ist da und wir zwei Vollhonks fliegen in den Urlaub. 😉 Es fühlt sich seltsam an und man kann gar nicht glauben, dass wir wirklich dort ankommen und es absolut toll wird.
Da unser Flug in Düsseldorf bereits um 6:45 Uhr geht, wollten wir eigentlich in einem Hotel in Flughafennähe übernachten. Aber da alle Hotels geschlossen wurden, wird da nichts draus. Es gibt Schlimmeres und so müssen in aller Herrgottsfrühe in Köln los. Vorteil, in Corona-Zeiten zu verreisen: die Parkplätze direkt am Terminal sind endlich bezahlbar! Für 3 Wochen zahlen wir um die 100 €. Am Flughafen selbst wie erwartet die gähnende Leere. Die Flüge für den gesamten Tag (!) werden gerade mal auf 1 ½ von 4 Monitoren dargestellt. 🤨
Das Boarding war unorganisiert wie immer. Nach Reihen zu Boarden hätte auch keinen Sinn ergeben, denn es gibt Busboarding. 😕 Der Flieger nach Amsterdam war ziemlich gut gefüllt. Hinten gab es noch vereinzelte Plätze. Der Hopser dauert gerade mal gute 30 Minuten und wir landen schon in Amsterdam. Dort müssen wir einmal quer durch’s Terminal laufen und ich werde rausgewunken für einen gesonderten Sicherheitscheck. Hat aber letztlich auch nicht lange gedauert. Martin durfte gleich durchgehen ohne weiteren Check. In Amsterdam ist ordentlich was los am Flughafen. Hier passen die abgehenden Flieger keinesfalls auf 1 ½ Monitore. Wir sind doch sehr überrascht darüber, ein so gut gefülltes Terminal zu sehen.
DSC07698
Der Flieger nach JRO ist ebenfalls ziemlich gut gefüllt. Auch hier gibt es kein organisiertes Boarding, sondern ein Call nach dem Priority Call, Feuer frei. Wir haben uns extra hinten in der Maschine Plätze reserviert beim Checkin, in der Hoffnung, dass hinten gähnende Leere herrscht. Dem ist nicht so! 😮 Es gibt ganz hinten nur noch vereinzelte Plätze, aber zum Glück bleibt in unserer 3er Reihe der 3. Platz frei. Die Business Class muss komplett ausgebucht gewesen sein. Wir hatten nämlich mit einem Upgrade geliebäugelt, da es gerade mal 500 € pro Nase gekostet hätte. Als wir uns dazu fast durchgerungen hatten, gab es schon keine Plätze mehr.
Kurz nach dem Start gibt’s was zu essen, dann bis zur Landung nichts mehr. Stattdessen werden leicht kontraproduktiv riesige Snacktüten gefüllt mit Nüssen, Chips, Crackern, Käse, Müsliriegel usw. ausgegeben. 🙄 Wenn man diese riesige Tüte komplett verspeist hätte, hätte man sicher gute 1 ½ Stunden keine Maske getragen. Warum muss sowas in Covid-Zeiten sein?! Warum nicht einfach ein Sandwich vor der Landung?
DSC07719
Ansonsten sind wir aber von KLM Economy zum wiederholten Mal recht angetan. Wie immer bei KLM war der Service total nett.
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Wir landen pünktlich und bei sintflutartigen Regen am Kilimanjaro Airport. So einen Regen haben wir vermutlich noch nirgendwo vorher erlebt … 😐 Selbst die Flugbegleiter guckten vollkommen entsetzt raus. Ganz zu schweigen von den mitleidigen Blicken der anderen Passagiere, die noch nach Daressalam weiterflogen (die Glücklichen!). Der Dreamliner parkt quasi nur wenige Meter vor dem Terminal, aber für die vielleicht 30 Meter zum Terminal wurde allen ernstes zwei Busse herangekarrt für die Passagiere. 😄 Die Treppe runter war überdacht und auf den 2 Meter zwischen Treppe und Bus sind wir nass bis auf die Knochen geworden. Im Bus wurden die Menschen quasi übereinander gestapelt. Lustig war’s!
Dann wurde erst mal die Health Surveillance Form einkassiert (aber nicht kontrolliert), Fieber wurde gemessen - Karibu! Willkommen in Tansania!
So sieht die Health Surveillance Forma aus (leider ist das Bild was unscharf geworden, aber ich hoffe, man kann es trotzdem lesen).
DSC07742
Zum Visumsschalter mussten wir nicht gehen, da wir unser Visum schon online bekommen haben, also direkt ab zum Immigration Schalter, wo wir nur kurz anstehen mussten. Hier wird ein hübsches (NICHT!) Bild gemacht, die Fingerabdrücke werden genommen. Dann musste das Gepäck einmal durchleuchtet werden und dann stand man quasi schon voll im Abholer-Chaos. Zum Glück fanden wir unseren Fahrer Tom sehr schnell und auf den 10 Metern zum Auto werden wir noch mal kräftig geduscht und die Füße stehen knöcheltief im Wasser. Inzwischen hat sich auf der Straße ein Fluss gebildet. Na herzlichen Glückwunsch und willkommen in der “kleinen” Regenzeit. Der Begriff ist echt die Untertreibung des Jahrhunderts, wenn das so bleibt. 😄
In einem abenteuerlichen Ritt über die stockdüstere Straße gespickt mit fiesen Schlaglöchern, die als solche in diesen Regenfluten natürlich nicht mehr erkennbar sind, geht es munter nach Usa River. Was sind wir froh, dass wir an diesem Abend noch nicht selbst fahren müssen. Tom jedoch plaudert munter drauf los, ihm scheint das alles gar nichts auszumachen. Gut gelaunt zuckelt er mit seiner Limousine über die unasphaltierte Buckelpiste auf den letzten 2 km zu Shaw Safaris, wo wir in der zugehörigen Twiga Lodge übernachten werden. Dieser Abschnitt war noch nicht mal für den Landrover ein Vergnügen und der fährt hier mit einem ganz normalen Pkw drüber, als ob es nichts leichteres gäbe.
In der Lodge werden wir freundlich von Erika und Paul empfangen, auch hier wird Fieber gemessen, Desinfektionsmittel und Wasser zum Händewaschen steht auch bereit. Wir quatschen noch ein wenig und trinken was. Sie beruhigen uns, morgen wird das Wetter bestimmt schön! Wir hoffen es sehr, denn zu diesem Zeitpunkt sehe ich uns hier in dieser Regenschlacht absolut nicht selbst fahren. 😕
Ein paar Eindrücke der Twiga Lodge:
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DSC07753
Das Zimmer erstreckt sich über 2 Stockwerke und gefällt uns sehr gut! Hier der Gemeinschaftsraum, in dem man TV gucken kann.
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Die Terrasse oben (unten gab es auch noch mal eine schöne Terrasse):
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Übernachtung: Twiga Lodge, 143 USD pro Nacht für 2 Personen inklusive 3 Mahlzeiten
Tag 1: Flug von DUS über AMS nach JRO, Ankunft abends, Twiga Lodge
Was war das für ein Herzschlagfinale. Noch NIE waren wir vor eine Reise so hypernervös wie vor dieser. Die Lage ist einfach so surreal. In Deutschland drehen alle durch, der Teillockdown ist da und wir zwei Vollhonks fliegen in den Urlaub. 😉 Es fühlt sich seltsam an und man kann gar nicht glauben, dass wir wirklich dort ankommen und es absolut toll wird.
Da unser Flug in Düsseldorf bereits um 6:45 Uhr geht, wollten wir eigentlich in einem Hotel in Flughafennähe übernachten. Aber da alle Hotels geschlossen wurden, wird da nichts draus. Es gibt Schlimmeres und so müssen in aller Herrgottsfrühe in Köln los. Vorteil, in Corona-Zeiten zu verreisen: die Parkplätze direkt am Terminal sind endlich bezahlbar! Für 3 Wochen zahlen wir um die 100 €. Am Flughafen selbst wie erwartet die gähnende Leere. Die Flüge für den gesamten Tag (!) werden gerade mal auf 1 ½ von 4 Monitoren dargestellt. 🤨
Das Boarding war unorganisiert wie immer. Nach Reihen zu Boarden hätte auch keinen Sinn ergeben, denn es gibt Busboarding. 😕 Der Flieger nach Amsterdam war ziemlich gut gefüllt. Hinten gab es noch vereinzelte Plätze. Der Hopser dauert gerade mal gute 30 Minuten und wir landen schon in Amsterdam. Dort müssen wir einmal quer durch’s Terminal laufen und ich werde rausgewunken für einen gesonderten Sicherheitscheck. Hat aber letztlich auch nicht lange gedauert. Martin durfte gleich durchgehen ohne weiteren Check. In Amsterdam ist ordentlich was los am Flughafen. Hier passen die abgehenden Flieger keinesfalls auf 1 ½ Monitore. Wir sind doch sehr überrascht darüber, ein so gut gefülltes Terminal zu sehen.
Der Flieger nach JRO ist ebenfalls ziemlich gut gefüllt. Auch hier gibt es kein organisiertes Boarding, sondern ein Call nach dem Priority Call, Feuer frei. Wir haben uns extra hinten in der Maschine Plätze reserviert beim Checkin, in der Hoffnung, dass hinten gähnende Leere herrscht. Dem ist nicht so! 😮 Es gibt ganz hinten nur noch vereinzelte Plätze, aber zum Glück bleibt in unserer 3er Reihe der 3. Platz frei. Die Business Class muss komplett ausgebucht gewesen sein. Wir hatten nämlich mit einem Upgrade geliebäugelt, da es gerade mal 500 € pro Nase gekostet hätte. Als wir uns dazu fast durchgerungen hatten, gab es schon keine Plätze mehr.
Kurz nach dem Start gibt’s was zu essen, dann bis zur Landung nichts mehr. Stattdessen werden leicht kontraproduktiv riesige Snacktüten gefüllt mit Nüssen, Chips, Crackern, Käse, Müsliriegel usw. ausgegeben. 🙄 Wenn man diese riesige Tüte komplett verspeist hätte, hätte man sicher gute 1 ½ Stunden keine Maske getragen. Warum muss sowas in Covid-Zeiten sein?! Warum nicht einfach ein Sandwich vor der Landung?
Ansonsten sind wir aber von KLM Economy zum wiederholten Mal recht angetan. Wie immer bei KLM war der Service total nett.
Wir landen pünktlich und bei sintflutartigen Regen am Kilimanjaro Airport. So einen Regen haben wir vermutlich noch nirgendwo vorher erlebt … 😐 Selbst die Flugbegleiter guckten vollkommen entsetzt raus. Ganz zu schweigen von den mitleidigen Blicken der anderen Passagiere, die noch nach Daressalam weiterflogen (die Glücklichen!). Der Dreamliner parkt quasi nur wenige Meter vor dem Terminal, aber für die vielleicht 30 Meter zum Terminal wurde allen ernstes zwei Busse herangekarrt für die Passagiere. 😄 Die Treppe runter war überdacht und auf den 2 Meter zwischen Treppe und Bus sind wir nass bis auf die Knochen geworden. Im Bus wurden die Menschen quasi übereinander gestapelt. Lustig war’s!
Dann wurde erst mal die Health Surveillance Form einkassiert (aber nicht kontrolliert), Fieber wurde gemessen - Karibu! Willkommen in Tansania!
So sieht die Health Surveillance Forma aus (leider ist das Bild was unscharf geworden, aber ich hoffe, man kann es trotzdem lesen).
Zum Visumsschalter mussten wir nicht gehen, da wir unser Visum schon online bekommen haben, also direkt ab zum Immigration Schalter, wo wir nur kurz anstehen mussten. Hier wird ein hübsches (NICHT!) Bild gemacht, die Fingerabdrücke werden genommen. Dann musste das Gepäck einmal durchleuchtet werden und dann stand man quasi schon voll im Abholer-Chaos. Zum Glück fanden wir unseren Fahrer Tom sehr schnell und auf den 10 Metern zum Auto werden wir noch mal kräftig geduscht und die Füße stehen knöcheltief im Wasser. Inzwischen hat sich auf der Straße ein Fluss gebildet. Na herzlichen Glückwunsch und willkommen in der “kleinen” Regenzeit. Der Begriff ist echt die Untertreibung des Jahrhunderts, wenn das so bleibt. 😄
In einem abenteuerlichen Ritt über die stockdüstere Straße gespickt mit fiesen Schlaglöchern, die als solche in diesen Regenfluten natürlich nicht mehr erkennbar sind, geht es munter nach Usa River. Was sind wir froh, dass wir an diesem Abend noch nicht selbst fahren müssen. Tom jedoch plaudert munter drauf los, ihm scheint das alles gar nichts auszumachen. Gut gelaunt zuckelt er mit seiner Limousine über die unasphaltierte Buckelpiste auf den letzten 2 km zu Shaw Safaris, wo wir in der zugehörigen Twiga Lodge übernachten werden. Dieser Abschnitt war noch nicht mal für den Landrover ein Vergnügen und der fährt hier mit einem ganz normalen Pkw drüber, als ob es nichts leichteres gäbe.
In der Lodge werden wir freundlich von Erika und Paul empfangen, auch hier wird Fieber gemessen, Desinfektionsmittel und Wasser zum Händewaschen steht auch bereit. Wir quatschen noch ein wenig und trinken was. Sie beruhigen uns, morgen wird das Wetter bestimmt schön! Wir hoffen es sehr, denn zu diesem Zeitpunkt sehe ich uns hier in dieser Regenschlacht absolut nicht selbst fahren. 😕
Ein paar Eindrücke der Twiga Lodge:
Das Zimmer erstreckt sich über 2 Stockwerke und gefällt uns sehr gut! Hier der Gemeinschaftsraum, in dem man TV gucken kann.
Die Terrasse oben (unten gab es auch noch mal eine schöne Terrasse):
Übernachtung: Twiga Lodge, 143 USD pro Nacht für 2 Personen inklusive 3 Mahlzeiten
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania"
Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Hallo Nadine,
herzlichen Dank für den ausführlichen Vorbericht.
Deine Hürden zur Planung kommen mir sehr bekannt vor. 😵 Mehrfach habe ich schon die Planung für unsere Tansania-Selbstfahrer-Reise aus der Schublade gezogen und wieder abgelegt.
Auch wir würden lieber selbst fahren als mit einer "fremden" Person das Auto 2wochenlang teilen. Deshalb freue ich sehr auf deinen Reisebericht.
herzlichen Dank für den ausführlichen Vorbericht.
Deine Hürden zur Planung kommen mir sehr bekannt vor. 😵 Mehrfach habe ich schon die Planung für unsere Tansania-Selbstfahrer-Reise aus der Schublade gezogen und wieder abgelegt.
Auch wir würden lieber selbst fahren als mit einer "fremden" Person das Auto 2wochenlang teilen. Deshalb freue ich sehr auf deinen Reisebericht.
Liebe Grüße Lotusblume
Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
Hallo Nadine,
die Twiga Lodge sieht nett aus. Überhaupt haben wir bedauert, auf unserer damaligen Reise nur 2 Nächte in Arusha geblieben zu sein. Die Stadt mit ihrem quirligen Leben hat uns genauso fasziniert, wie die umliegende mehr als beeindruckende Landschaft.
Um Deine Frage kurz zu beantworten: Wir nutzten einen Geschäftstermin in Nairobi, um dem Wahnsinn zu Hause (ist bei uns derzeit Austria und Italien) zu entfliehen. Waren über den Jahreswechsel für 8 Tage in der Mara (war fantastisch), allerdings das erste Mal seit mehr als 30 Jahren nicht als Selbstfahrer, sondern mit Driverguide . Dies war ein sehr weiser Entschluss, denn vor allem die notwenigen Flußquerungen an Furten (denn die Hauptbrücke war tagelang unpassierbar) hätten wir trotz nicht grad wenig Erfahrung wohl nicht geschafft. Es hat teilweise geschüttet, wie ich es kaum mal erlebt habe. Und jetzt erholen wir uns von der Safari ein wenig am Meer, mit Tauchen und Kiten und Schnorcheln. 😗
Liebe Grüße
Salome
die Twiga Lodge sieht nett aus. Überhaupt haben wir bedauert, auf unserer damaligen Reise nur 2 Nächte in Arusha geblieben zu sein. Die Stadt mit ihrem quirligen Leben hat uns genauso fasziniert, wie die umliegende mehr als beeindruckende Landschaft.
Um Deine Frage kurz zu beantworten: Wir nutzten einen Geschäftstermin in Nairobi, um dem Wahnsinn zu Hause (ist bei uns derzeit Austria und Italien) zu entfliehen. Waren über den Jahreswechsel für 8 Tage in der Mara (war fantastisch), allerdings das erste Mal seit mehr als 30 Jahren nicht als Selbstfahrer, sondern mit Driverguide . Dies war ein sehr weiser Entschluss, denn vor allem die notwenigen Flußquerungen an Furten (denn die Hauptbrücke war tagelang unpassierbar) hätten wir trotz nicht grad wenig Erfahrung wohl nicht geschafft. Es hat teilweise geschüttet, wie ich es kaum mal erlebt habe. Und jetzt erholen wir uns von der Safari ein wenig am Meer, mit Tauchen und Kiten und Schnorcheln. 😗
Liebe Grüße
Salome
Schön, dass du auch dabei bist, Lotusblume! Ich glaube, wäre der "Druck" nicht gewesen (dadurch, dass sonst fast nichts ging im letzten Jahr), wären wir Tansania vermutlich auch nicht angegangen. Aber so waren wir im Nachhinein total froh drüber, auch wenn es ein Stück weit ein Sprung ins kalte Wasser war. 🙂
@Salome: Danke für die Antwort! Mara für 8 Tage hört sich toll an! Wenn das nach unserer Rückkehr fröhlich weitergeregnet hat, wären wir sicher auch irgendwann übelst steckengeblieben. 🤪 Muss wohl das nasseste Jahr seit x Jahren gewesen sein.
@Salome: Danke für die Antwort! Mara für 8 Tage hört sich toll an! Wenn das nach unserer Rückkehr fröhlich weitergeregnet hat, wären wir sicher auch irgendwann übelst steckengeblieben. 🤪 Muss wohl das nasseste Jahr seit x Jahren gewesen sein.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania"
Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Hallo Nadine,
ich freue mich über jeden Selbstfahrer-Reisebericht aus Ostafrika. Ich hoffe, dass diese berichte mit dazu beitragen, die Vorurteile über das Selbstfahren in Ostafrika zu beseitigen. Das Ihr nicht gecampt habt, kann ich verschmerzen. 😎
Mich freut vor allem auch der große Informationsgehalt Deines Berichts sehr. Vieles deckt sich mit meinen Erfahrungen. Shaw werde ich mir auf jeden Fall als potentiellen Autovermieter für unsere nächste Tour vormerken. Haben die auch Toyotas?
Alles Gute
Thomas
ich freue mich über jeden Selbstfahrer-Reisebericht aus Ostafrika. Ich hoffe, dass diese berichte mit dazu beitragen, die Vorurteile über das Selbstfahren in Ostafrika zu beseitigen. Das Ihr nicht gecampt habt, kann ich verschmerzen. 😎
Mich freut vor allem auch der große Informationsgehalt Deines Berichts sehr. Vieles deckt sich mit meinen Erfahrungen. Shaw werde ich mir auf jeden Fall als potentiellen Autovermieter für unsere nächste Tour vormerken. Haben die auch Toyotas?
Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour
Staub & Schlamm (Kenia 21/22)
7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19)
Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017)
Elefantös - Zimbabwe 2016
Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015)
Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013)
Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Hallo Thomas!
Freut mich sehr, dass du dabei bist! Ich hatte deinen "Leoparden Hautnah"-Bericht im Vorfeld der Reise 2 x gelesen und nach der Rückkehr noch einmal, weil man dann alles mit anderen Augen sieht und liest. 🙂 Was mir besonders aufgefallen ist: wie unterschiedlich die Vegetation war! Bei euch war es viel trockener und karger (hätten wir nichts dagegen gehabt!), somit war an "Leoparden Hautnah" überhaupt nicht zu denken. Bei den Leberwurstbäumen haben wir - mit viel Glück! - die untere Astgabel ausmachen können, aber das war's auch schon. Darüber war alles so dicht, dass man direkt unter den Bäumen hätte stehen müssen, um was zu erkennen. Auch das Gras war viel höher, von schlammigen Straßen mal ganz schweigen. 🤪
Um deine Frage zu beantworten: Shaw hat keine Toyotas, sondern nur Land Rover. Sie vermieten mit und ohne Camping-Ausrüstung, haben auch Fahrzeuge mit Dachzelt, aber auch ohne und vermieten auch Bodenzelte dazu, soweit ich weiß.
Freut mich sehr, dass du dabei bist! Ich hatte deinen "Leoparden Hautnah"-Bericht im Vorfeld der Reise 2 x gelesen und nach der Rückkehr noch einmal, weil man dann alles mit anderen Augen sieht und liest. 🙂 Was mir besonders aufgefallen ist: wie unterschiedlich die Vegetation war! Bei euch war es viel trockener und karger (hätten wir nichts dagegen gehabt!), somit war an "Leoparden Hautnah" überhaupt nicht zu denken. Bei den Leberwurstbäumen haben wir - mit viel Glück! - die untere Astgabel ausmachen können, aber das war's auch schon. Darüber war alles so dicht, dass man direkt unter den Bäumen hätte stehen müssen, um was zu erkennen. Auch das Gras war viel höher, von schlammigen Straßen mal ganz schweigen. 🤪
Um deine Frage zu beantworten: Shaw hat keine Toyotas, sondern nur Land Rover. Sie vermieten mit und ohne Camping-Ausrüstung, haben auch Fahrzeuge mit Dachzelt, aber auch ohne und vermieten auch Bodenzelte dazu, soweit ich weiß.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania"
Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Hallo Nadine,
wenn Du auf schlammige regnerische Berichte stehst, empfehle ich Dir meinen Reisebericht aus 2013. Der Link steht ebenfalls in meiner Signatur.
Alles Gute
Thomas
wenn Du auf schlammige regnerische Berichte stehst, empfehle ich Dir meinen Reisebericht aus 2013. Der Link steht ebenfalls in meiner Signatur.
Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour
Staub & Schlamm (Kenia 21/22)
7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19)
Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017)
Elefantös - Zimbabwe 2016
Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015)
Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013)
Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Hallo liebe Nadine,
natürlich springe ich auch noch mit auf - hab ich mich doch nach dem "Anfüttern" durch Deine WhatsApp Bilder schon lange auf diesen Reisebericht gefreut. Außerdem liebe ich Deine Berichte, ich mag Deine knuffige Art zu schreiben 🙂 und amüsiere mich häufig köstlich dabei... Zu Deinem ausführlichen Vorwort kann ich leider nicht allzuviel sagen, da wir uns mit Ost-Afrika bisher noch überhaupt nicht befasst haben. Umso gespannter bin ich aber nun dafür auf Eure Erlebnisse. Wobei ich hoffe, es wird ein wenig trockener - auf nasse Füße hab ich keine allzu große Lust 😉
Liebe Grüße, Elke
natürlich springe ich auch noch mit auf - hab ich mich doch nach dem "Anfüttern" durch Deine WhatsApp Bilder schon lange auf diesen Reisebericht gefreut. Außerdem liebe ich Deine Berichte, ich mag Deine knuffige Art zu schreiben 🙂 und amüsiere mich häufig köstlich dabei... Zu Deinem ausführlichen Vorwort kann ich leider nicht allzuviel sagen, da wir uns mit Ost-Afrika bisher noch überhaupt nicht befasst haben. Umso gespannter bin ich aber nun dafür auf Eure Erlebnisse. Wobei ich hoffe, es wird ein wenig trockener - auf nasse Füße hab ich keine allzu große Lust 😉
Liebe Grüße, Elke
Danke für den Tipp, Thomas! Den Bericht kenne ich tatsächlich noch nicht!
Willkommen, Elke! Freut mich total, dass du dabei bist! 🙂 Wenn du keine nassen Füße haben möchtest, solltest du vom Beifahrersitz Abstand nehmen. Stichwort: undichte Tür! 😄
Willkommen, Elke! Freut mich total, dass du dabei bist! 🙂 Wenn du keine nassen Füße haben möchtest, solltest du vom Beifahrersitz Abstand nehmen. Stichwort: undichte Tür! 😄
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania"
Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Tag 2: Fahrzeugübergabe, Einkauf, Twiga Lodge
Einen langweiligen Tag müssen wir noch hinter uns bringen, dann sehen wir endlich Tiere. 🙂
Wir starten ganz gemütlich in den Tag, denn außer der Fahrzeugeinweisung und ein Einkauf ist nichts geplant. Wir nehmen freudig zur Kenntnis, dass es nicht mehr wie aus Eimern schüttet! Eigentlich wollten wir für den Einkauf nach Arusha, aber Paul meinte, dass wir auch in Usa River alles bekommen. Peter kam mit uns, damit er uns auch gleich das Fahrzeug während der Fahrt noch mal erklären konnte.
Nach dem Frühstück besprechen wir ausgiebig die Route.
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Paul gibt uns noch jede Menge Tipps und redet uns ins Gewissen, dass wir für die Strecke Lake Natron - Lobo 9 Stunden einplanen sollen. Ich dachte, der spinnt, im Internet und Reiseführer war je nach Quelle die Rede von 4 - 7 Stunden, aber egal, so oder so wollten wir sehr früh morgens los, damit wir genug Puffer haben, falls was passiert. Das stand also außer Frage. Ich kann schon mal vorwegnehmen, dass wir auch mit 9 Stunden Fahrt nicht hingekommen sind; wir stellen einen neuen Rekord auf! 😄 Wir gehen alle Karten für die Nationalparks durch und er erklärt, wie wir zu unseren Unterkünften kommen. Wirklich top! Anschließend machen wir einen Spaziergang durch den Garten, wo wir diese hübsche und riesige Schnecke sehen:
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Vom Ausguck aus kann man theoretisch den Kilimanjaro sehen, aber meist verhüllt er sich in Wolken. Der Mount Meru ist durchaus häufiger ohne Wolken zu sehen - hübsch! Der Mount Meru ist der dritthöchste Berg Tansanias und hat eine Höhe von 4.562 m.
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Ein großer Schmetterling landet auf Martins Hose. Zum Glück bei ihm und nicht bei mir. Ich habe Angst vor Schmetterlingen. Ja, jetzt ist es raus. Ich finde sie einfach gruselig. 🤢
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Dann geht der Ernst des Urlaubslebens los und Peter weist uns in die wundersame Welt des Landrover Defenders von 1997 ein!
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Es wird alles detailliert gezeigt, sogar den High Jack demonstriert er einmal in Gänze, außerdem wird ausführlich gezeigt, wie man den Reifen selbst reparieren kann.
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Die Reifen sind übrigens tubeless und wir sollten keine einzige Reifenpanne auf der gesamten Reise haben! Generell hatten wir übrigens noch nie eine Reifenpanne, wir scheinen da vom Glück verfolgt zu sein (kann gerne so bleiben!). Ebenso sollen wir eine morgendliche Routine machen und Reifen checken, Motoröl, Ventilator/Lüfter im Motorraum, Wasser prüfen, Bremsflüssigkeit prüfen. Servolenkflüssigkeit wird 1x pro Woche gecheckt. Wir haben es tatsächlich jeden Tag gemacht! Manchmal versammelten sich neugierige Lodge-Mitarbeiter um ums herum, die wohl noch nie gesehen haben, dass Mzungus sowas tatsächlich selbst machen! Verrückt! 😎
Die folgenden Fotos vom Auto habe ich im späteren Verlauf der Reise gemacht, sie passen aber jetzt ganz gut.
Von Innen wird die Zeitreise noch mal deutlich. Paul hat nicht nur den Land Rover höher gelegt, sondern auch drinnen fast alles an Elektrik ausgebaut, somit gibt es auch keine Heizung. Es gab zu meiner Überraschung ein Radio, das hatten wir aber nie an.
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Praktisch: die bereits eingebaute Gopro-Halterung (auf dem Bild unten über dem kleinen roten Aufkleber zu erkennen).
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Mit hochgestelltem Dach:
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Blick in den Kofferraum:
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Die Koffer hatten wir auf der Rückbank stehen.
Einer der zwei Rücksitze:
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Anschließende Testfahrt mit Peter ins Städtchen. Es ist wohl gut, dass uns auf den ersten Metern niemand entgegen kommt, denn Martin lernt nun Traktorfahren! Das geht mit ein paar Kollateralschäden einher, aber alles in allem kriegt er es gut hin und würgt den Motor tatsächlich nicht einmal ab! Gar nicht mal so übel für jemanden, der seit Jahren Automatik fährt. 😎
Wir decken uns nun endlich mit Schilling ein am Bankautomaten, tanken voll (die erste Ladung geht auf Shaw, man bringt den Wagen später vollgetankt zurück), tanken auch den Ersatzkanister mit 20 l voll und kaufen ein paar Snacks und Wasser. Außerdem wollte ich bei Vodacom eine Sim-Karte kaufen, aber leider wollen die mir nach einem Check des Fingerabdrucks (???) keine Sim-Karte verkaufen mit dem Hinweis “not authorized”. 😮 Peter verhandelt ein wenig mit den Schneckchen, aber meint, sie hätten gesagt, man müsse als Ausländer mindestens 3 Tage im Land sein. Seltsam! Auch Erika und Paul sagen, dass sie das noch nie gehört hätten. TIA! Da hier sonst kein Sim-Anbieter ist, verschieben wir das ganze auf übermorgen (also der ominöse Tag 3).
Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit Vogelbeobachtung auf der Veranda, himmeln den schönen Mt. Meru an und erledigen die Überweisungen für die beiden Lodges, die keine Vor-Ort-Zahlung akzeptieren. Martin zischt ein Bierchen.
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Das Essen in der Lodge war übrigens mega-lecker und gehörte zum besten der gesamten Reise!
Übernachtung: Twiga Lodge, 143 USD pro Nacht für 2 Personen inklusive 3 Mahlzeiten
Einen langweiligen Tag müssen wir noch hinter uns bringen, dann sehen wir endlich Tiere. 🙂
Wir starten ganz gemütlich in den Tag, denn außer der Fahrzeugeinweisung und ein Einkauf ist nichts geplant. Wir nehmen freudig zur Kenntnis, dass es nicht mehr wie aus Eimern schüttet! Eigentlich wollten wir für den Einkauf nach Arusha, aber Paul meinte, dass wir auch in Usa River alles bekommen. Peter kam mit uns, damit er uns auch gleich das Fahrzeug während der Fahrt noch mal erklären konnte.
Nach dem Frühstück besprechen wir ausgiebig die Route.
Paul gibt uns noch jede Menge Tipps und redet uns ins Gewissen, dass wir für die Strecke Lake Natron - Lobo 9 Stunden einplanen sollen. Ich dachte, der spinnt, im Internet und Reiseführer war je nach Quelle die Rede von 4 - 7 Stunden, aber egal, so oder so wollten wir sehr früh morgens los, damit wir genug Puffer haben, falls was passiert. Das stand also außer Frage. Ich kann schon mal vorwegnehmen, dass wir auch mit 9 Stunden Fahrt nicht hingekommen sind; wir stellen einen neuen Rekord auf! 😄 Wir gehen alle Karten für die Nationalparks durch und er erklärt, wie wir zu unseren Unterkünften kommen. Wirklich top! Anschließend machen wir einen Spaziergang durch den Garten, wo wir diese hübsche und riesige Schnecke sehen:
Vom Ausguck aus kann man theoretisch den Kilimanjaro sehen, aber meist verhüllt er sich in Wolken. Der Mount Meru ist durchaus häufiger ohne Wolken zu sehen - hübsch! Der Mount Meru ist der dritthöchste Berg Tansanias und hat eine Höhe von 4.562 m.
Ein großer Schmetterling landet auf Martins Hose. Zum Glück bei ihm und nicht bei mir. Ich habe Angst vor Schmetterlingen. Ja, jetzt ist es raus. Ich finde sie einfach gruselig. 🤢
Dann geht der Ernst des Urlaubslebens los und Peter weist uns in die wundersame Welt des Landrover Defenders von 1997 ein!
Es wird alles detailliert gezeigt, sogar den High Jack demonstriert er einmal in Gänze, außerdem wird ausführlich gezeigt, wie man den Reifen selbst reparieren kann.
Die Reifen sind übrigens tubeless und wir sollten keine einzige Reifenpanne auf der gesamten Reise haben! Generell hatten wir übrigens noch nie eine Reifenpanne, wir scheinen da vom Glück verfolgt zu sein (kann gerne so bleiben!). Ebenso sollen wir eine morgendliche Routine machen und Reifen checken, Motoröl, Ventilator/Lüfter im Motorraum, Wasser prüfen, Bremsflüssigkeit prüfen. Servolenkflüssigkeit wird 1x pro Woche gecheckt. Wir haben es tatsächlich jeden Tag gemacht! Manchmal versammelten sich neugierige Lodge-Mitarbeiter um ums herum, die wohl noch nie gesehen haben, dass Mzungus sowas tatsächlich selbst machen! Verrückt! 😎
Die folgenden Fotos vom Auto habe ich im späteren Verlauf der Reise gemacht, sie passen aber jetzt ganz gut.
Von Innen wird die Zeitreise noch mal deutlich. Paul hat nicht nur den Land Rover höher gelegt, sondern auch drinnen fast alles an Elektrik ausgebaut, somit gibt es auch keine Heizung. Es gab zu meiner Überraschung ein Radio, das hatten wir aber nie an.
Praktisch: die bereits eingebaute Gopro-Halterung (auf dem Bild unten über dem kleinen roten Aufkleber zu erkennen).
Mit hochgestelltem Dach:
Blick in den Kofferraum:
Die Koffer hatten wir auf der Rückbank stehen.
Einer der zwei Rücksitze:
Anschließende Testfahrt mit Peter ins Städtchen. Es ist wohl gut, dass uns auf den ersten Metern niemand entgegen kommt, denn Martin lernt nun Traktorfahren! Das geht mit ein paar Kollateralschäden einher, aber alles in allem kriegt er es gut hin und würgt den Motor tatsächlich nicht einmal ab! Gar nicht mal so übel für jemanden, der seit Jahren Automatik fährt. 😎
Wir decken uns nun endlich mit Schilling ein am Bankautomaten, tanken voll (die erste Ladung geht auf Shaw, man bringt den Wagen später vollgetankt zurück), tanken auch den Ersatzkanister mit 20 l voll und kaufen ein paar Snacks und Wasser. Außerdem wollte ich bei Vodacom eine Sim-Karte kaufen, aber leider wollen die mir nach einem Check des Fingerabdrucks (???) keine Sim-Karte verkaufen mit dem Hinweis “not authorized”. 😮 Peter verhandelt ein wenig mit den Schneckchen, aber meint, sie hätten gesagt, man müsse als Ausländer mindestens 3 Tage im Land sein. Seltsam! Auch Erika und Paul sagen, dass sie das noch nie gehört hätten. TIA! Da hier sonst kein Sim-Anbieter ist, verschieben wir das ganze auf übermorgen (also der ominöse Tag 3).
Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit Vogelbeobachtung auf der Veranda, himmeln den schönen Mt. Meru an und erledigen die Überweisungen für die beiden Lodges, die keine Vor-Ort-Zahlung akzeptieren. Martin zischt ein Bierchen.
Das Essen in der Lodge war übrigens mega-lecker und gehörte zum besten der gesamten Reise!
Übernachtung: Twiga Lodge, 143 USD pro Nacht für 2 Personen inklusive 3 Mahlzeiten
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania"
Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Nadine3112 schrieb:Wenn du keine nassen Füße haben möchtest, solltest du vom Beifahrersitz Abstand nehmen. Stichwort: undichte Tür! 😄Hmm, dort sieht man aber am besten. vielleicht packe ich dann einfach ein paar Gummistiefel ein 😉
Nun scharre ich ja schon mit den Hufen, damit ihr bald loskommt! Gucke jeden Tag, ob es schon was Neues von dir gibt 🙂
Hm, hm so viel Regen im November?? Hatten wir doch nun schon überlegt, unsere Reise von Oktober in den November zu schieben, weil es insgesamt etwas günstiger sein soll wegen Nachsaison?
Mal schauen, was du so weiter berichtest.
Schönen Tag!
clawi
Hm, hm so viel Regen im November?? Hatten wir doch nun schon überlegt, unsere Reise von Oktober in den November zu schieben, weil es insgesamt etwas günstiger sein soll wegen Nachsaison?
Mal schauen, was du so weiter berichtest.
Schönen Tag!
clawi
Clawi, ich halte September/Oktober die beste Zeit auf dem Northern Circuit für Selbstfahrer. Ist am Ende der Trockenzeit und dürfte vom Fahren her am besten sein. Es war bei uns SEHR nass! Wenn ich die Wahl gehabt hätte, wäre ich eher im Oktober gefahren.
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