ich habe grade gesehen, dass du die Blüte falsch benamst hast. Der Teak ist ein Baum, und keine krautige Pflanze. Und der Milan nennt sich Yellow-billed Kite.
Hallo Nadja, wie immer reise ich gerne bei euch mit, zumal Erinnerungen an unsere eigene Caprivi/Botswanatour geweckt werden. An den Bootstrip mit Dan zB erinnere ich mich zwar mit gemischten Gefühlen (mich hatte Montezumas Rache erwischt). In Chobe NP hatte ihr ja superviel Glück, das ist kaum zu toppen.
Fortuna77 schrieb:
Hat irgendjemand eine Ahnung, um welche Früchte/Beeren es sich hierbei handelt? 😕
Mit meinem sehr stümperhaften Kenntnissen hätte ich auf Sycamore Fig getippt, aber da dir bisher keiner der botanisch besser bewanderten geantwortet hat, denke ich, dass ich mich täusche. LG Chrissie
Hallo Chrissie, mein Fernweh nach Afrika wächst minütlich mit jedem deiner tollen Fotos. Danke, dass du sie mit uns teilst. Die Fotos von dem Sternenhimmel sind einfach nur grandios!!
Viele Grüße Kathi
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201422. März 2019 ·
Netti59 schrieb: vielen Dank für die ausführliche Schilderung aus dem Mudumu NP. Oh oh, das sind die Momente ........... wo ich mein Dauergrinsen verlieren könnte 😮 Mir geht´s da so, wie Martina und ich denke über geführte Touren nach. Hoffe da einfach mal auf die Orientierung meines Drivers, weil ich wohl nie wieder rauskommen würde 🤪 🙂
Hallo Netti,
es war nicht meine Absicht, euch hier bezüglich des Mudumu NP's zu verschrecken... 😕 Deshalb habe ich jetzt mal die Karte abfotografiert. Da wird es deutlicher, dass eigentlich nur ein sehr kleiner Teil des Parks zu befahren ist. An der Rezeption wurde mit Kugelschreiber die "Route" eingezeichnet und wenn man sich die Kilometer dann mal ansieht, ist die Chance, im Park verloren zu gehen relativ gering. 😉
Bei uns war die späte Uhrzeit und die bald einbrechende Dunkelheit der größte Stressfaktor... Aber fragt vor Ort einfach nach, wie die Beschaffenheit der Strecke ist, dann sollte es schon klappen.
jaffles schrieb: eure Tour mit Dan macht mich etwas neidisch. Ihr habt ja richtig viele Sachen entdecken können. Super!!!! Der Squacco mit den Frosch ist genial!
Liebe Claudia, die Tour war wirklich eins der Highlights der Reise! 😄 Es freut mich sehr, dass es hier auch so gut ankommt, obwohl wir doch gerade erst abgelegt haben und die Hosen kaum wieder trocken sind... 😎 😗
fotomatte schrieb:ich habe grade gesehen, dass du die Blüte falsch benamst hast. Der Teak ist ein Baum, und keine krautige Pflanze. Und der Milan nennt sich Yellow-billed Kite.
Lieber Matthias, da bin ich doch glatt bei der erst besten rosa Blume hängengeblieben... 😄 Ehrlich gesagt habe ich mich selber gewundert, aber es hätte ja auch ein Ableger sein können. 😗 Ich danke Dir sehr für Deine Geduld - nun sollte die Benennung stimmen...
tom_b schrieb:Wenn ich das alles so lese bereue ich es doch ein wenig, dass ich mich hab belabern lassen. so werden wir den capribi dieses Jahr ausassen und haben dan abgesagt. vielleicht irgendwann dann doch einmal nordnamibia und Botswana
Hi Tom, schön, dass Du auch dabei bist! 🙂 Ich hoffe, ihr habt eine gute Alternative ins Auge gefasst und schafft es dann ein anderes Mal in den Norden. 😉 Die Tour ist wirklich etwas Besonderes und wir haben es nicht bereut!
maddy schrieb: Die krautige Pflanze mit den rosa Blueten ist Harpagophytum procumbens , Devil's Claw oder Grappleplant.
Liebe Maddy, vielen lieben Dank! 😘 Was würde ich ohne eure Hilfe hier nur machen?! Nun haben beide rosa Blüten ihren korrekten Namen... 😎
chrissie schrieb:wie immer reise ich gerne bei euch mit, zumal Erinnerungen an unsere eigene Caprivi/Botswanatour geweckt werden. An den Bootstrip mit Dan zB erinnere ich mich zwar mit gemischten Gefühlen (mich hatte Montezumas Rache erwischt). In Chobe NP hatte ihr ja superviel Glück, das ist kaum zu toppen. . Mit meinem sehr stümperhaften Kenntnissen hätte ich auf Sycamore Fig getippt, aber da dir bisher keiner der botanisch besser bewanderten geantwortet hat, denke ich, dass ich mich täusche.
Liebe Chrissie, schön, dass Du uns auch im Norden begleitest! OMG - Montezumas Rache in der Wildnis - das braucht ja kein Mensch! 😣 Auch wenn ich es nicht so oft erwähnt habe, hatte Markus (wohl aufgrund der Malaria Prophylaxe ebenfalls Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt. Doch zum Glück hat sich das kurz vor der Bootstour wieder eingependelt... 😎 Ich danke Dir für Deinen Hinweis - vielleicht meldet sich ja noch jemand bezüglich der "Früchte"?! 😗 Ich bringe es ja sogar fertig, eure Bezeichnung den falschen Pflanzen zuzuordnen. 🙄
Kathie1963 schrieb: mein Fernweh nach Afrika wächst minütlich mit jedem deiner tollen Fotos. Danke, dass du sie mit uns teilst. Die Fotos von dem Sternenhimmel sind einfach nur grandios!!
Hallo Kathi, willkommen an Bord und vielen Dank! Qualitativ können unsere Bilder sicher nicht mit vielen anderen hier im Forum mithalten, aber es freut mich natürlich trotzdem sehr, wenn sie Dir gefallen! 🙂 Bei den Sternenfotos tasten wir uns langsam vorwärts - das ist dann mehr Glück als Verstand, aber wir freuen uns, dass es mittlerweile überhaupt funktioniert... 😄
Euch allen nochmal ein herzliches Dankeschön und ein schönes Wochenende, Nadja
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201422. März 2019 ·
Teil 2 - 18.12.2018 - Mashi River Safari - und wir erobern den Kwando... 😄
Während wir weiter den Kwando entlang tuckern, entdecken wir ein erfolgreiches Bee-eater Paar - leider sitzen die beiden jedoch im schlimmsten Licht. 😣
Doch schon bald sehen wir weiter Bee-eater sowie andere Vögel...
Spur-Winged Goose
Pied-Kingfisher
Goliath Heron
Purple Heron
Little Bee-eater
Dan möchte uns unbedingt den berühmten Horseshoe zeigen, bevor wir das andere Boot ansteuern.
Allzu weit dürfen wir nicht in den Horseshoe hineinfahren und leider machen uns auch ein paar aufziehende Wolken einen Strich durch die Rechnung, so dass wir diesen wunderbaren Ort gar nicht richtig auf's Foto bannen können. Normalerweise ist dieser Ort eine tolle Stelle für grandiose Tier (Elefanten) Sichtungen, doch heute lässt sich leider kein Dickhäuter sehen...
Wir befinden uns inmitten einem Meer aus Seerosen und lernen, dass die gezackten Blätter zu einer "nachtaktiven" Art gehören.
"Lily trotter on the move"
Dan nimmt per Handy Kontakt zum anderen Boot auf und verabredet sich mit seinem Mitarbeiter an einer passenden Stelle zum Lunch und wir treten den Rückweg an. Nun stören uns die Wolken weniger, da es mal wieder ziemlich heiß ist... 😗
Wir sehen weitere Lechwe und passieren auch immer wieder Hippos.
Eine Libelle begleitet uns als "blinder Passagier".
Während wir die Ruhe der Natur und die Aussicht genießen, wird Dan zunehmend nervöser, da er das andere Boot nicht am verabredeten Treffpunkt entdeckt. Und auch Guide Shaddy ist nicht mehr erreichbar... 😐
Schließlich entdecken wir sie doch noch... Während uns der Magen bereits in den Knien hängt, vertilgen sie gerade die Reste ihres Lunches. Was auch ganz gut ist, denn Dan stellt fest, dass er eine Kiste mit Geschirr und Besteck vergessen hat. 😄 so tauschen wir nicht nur unsere Namen aus, sondern auch direkt Teller sowie Messer und Gabel aus. 😗 Christel und Manni entpuppen sich als ein unterhaltsames Paar aus dem Münsterland, außerdem sind noch Koch (und gute Seele) Clement an Bord sowie Shaddy, der Dan als Guide bei Bootstouren unterstützt.
Nachdem wir drei uns ebenfalls gestärkt haben, fahren wir ein Stück weiter, wo wir die Bedrolls, Zelte, Tische und Kisten an Land bringen, bevor wir Clement ebenfalls dort zurück lassen. Er wird das Nachtlager dort aufschlagen und das Abendessen vorbereiten, während wir zu viert mit Dan auf dem größeren Boot weiterfahren. Shaddy verlässt uns mit dem kleineren Boot, er wird am nächsten Tag Christel und Manni wieder in Empfang nehmen und sie zum Camp zurück bringen.
Während Dan uns über die Wasserwege steuert, tauschen wir uns natürlich erstmal aus... Wo kommt ihr gerade her, wie geht die Reise weiter etc. Witzigerweise waren sie einen Tag nach uns ebenfalls in der Mobola Lodge - so klein ist die Welt... 😉
African open Bill im Flug
Dan ist auf der Suche nach einem Schwimmplatz und schließlich scheint er zufrieden zu sein und hält das Boot an. 🙄 "You can jump in the water, if you like..." fordert er uns auf, doch wir lassen ihm gerne den Vortritt... 😗 Mitgehangen, mitgefangen heißt es jedoch so schön und so finden wir uns nur kurze Zeit später im braunen Wasser des Kwandos wieder. Das Wasser ist ziemlich warm und nicht wirklich erfrischend, trotzdem tut es gut und ein kühles Bier erfrischt von innen. Wir kommen uns ziemlich abenteuerlich vor, wie wir hier so im Kwando sitzen! 🤪
Ich schwimme zum Boot zurück, da ich das Ganze im Bild festhalten möchte. Dabei ist mir doch etwas unheimlich zumute und ich versuche den Gedanken an Krokodile einfach auszublenden... 😗
Nach dieser kurzen Pause setzen wir unsere Tour schließlich (unbeschadet) fort.
Old Women1’545 Beiträge · seit 201323. März 2019 ·
Hallo Nadja,
ich bin auch noch dabei und zwar mit großer Begeisterung. In diese Ecke kommen wir ja auch im nächsten Jahr, und so ganz weiß ich noch nicht, wie unsere Runde dann final aussehen wird. Tolle Sichtungen im Chobe, tolle Bootsfahrt mit Badeeinlage (also ich würde mich wohl nicht trauen 😗 ), und dann der magische "Wölkchenhimmel": unendlich und wunderschön.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201424. März 2019 ·
CuF schrieb:Guten Morgen, liebe Nadja, Horseshoe:
Normalerweise ist dieser Ort eine tolle Stelle für grandiose Tier (Elefanten) Sichtungen, doch heute lässt sich leider kein Dickhäuter sehen...
2x sind wir dort gewesen, Elefanten-Ausbeute: 2 und das sehr weit weg. Es ist immer Glücksache. Viele Grüße Friederike
Hallo Friederike, stimmt, da hast Du natürlich Recht! 🙂 Immerhin habt ihr dort zwei Elis mehr als wir gesehen... 😉
Old Women schrieb: ich bin auch noch dabei und zwar mit großer Begeisterung. In diese Ecke kommen wir ja auch im nächsten Jahr, und so ganz weiß ich noch nicht, wie unsere Runde dann final aussehen wird. Tolle Sichtungen im Chobe, tolle Bootsfahrt mit Badeeinlage (also ich würde mich wohl nicht trauen 😗 ), und dann der magische "Wölkchenhimmel": unendlich und wunderschön.
Hallo Beate, im Vorfeld hätte ich damit auch nicht gerechnet - bzw. es kategorisch ausgeschlossen... 🙄 Aber irgendwie kam es dann doch anders! 🤪 Schön, dass Du noch dabei bist und viel Spaß bei der Planung!!!
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201424. März 2019 ·
Teil 3 - 18.12.2018 - Mashi River Safari
Wir folgen dem Flusslauf weiter in Richtung Süden. Dan hat über Freunde davon gehört, dass einige Löwen an einem Elefantenkadaver gesichtet wurden, der in der Nähe des Kwandos liegt.
Wir entdecken den Kadaver sowie einige Lappet-faced Vultures - von den Löwen ist allerdings nix zu sehen... Aber wir wollen unser Glück später versuchen, wenn die Dämmerung hereinbricht.
Und so führt unser Weg erstmal an der Namushasha River Villa vorbei. Ein imposantes Hausboot, welches über Gondwana gebucht werden kann. Zur Zeit sind einige Mitarbeiter mit der Reinigung der Unterkunft beschäftigt und so hält Dan einen kurzen Plausch - man kennt sich auf dem Kwando. 😄
Wir entdecken einen einzelnen Büffel...
...sowie eine Lechwe Familie...
... African Darter...
...und African Jacana.
Dan erzählt uns, dass sein Guide Shaddy vor ein paar Wochen ein Büffel Kalb im Fluss entdeckt hat. Es sah aus, als wäre es stecken bzw. irgendwie hängen geblieben. 🤨 Gerade als er sich ausgezogen hatte und ins Wasser springen wollte, wurde der kleine Büffel von einem 3-Meter-Krokodil komplett unter Wasser gezogen... 🙄 Soviel zum Thema... Wir sind froh, dass er uns diese Geschichte erst jetzt erzählt. 😣
Es ist bereits kurz vor fünf, als wir die Namushasha River Lodge erreichen. Hier legen wir an und nehmen auf der großen Terrasse der Bar Platz, während Dan fünf doppelte Gin Tonics für uns bestellt und neues Eis für unsere Kühlboxen kauft.
Ja, so kann man es aushalten - auch wenn wir ein wenig schmunzeln, wie wir so frisch "gebadet" und mit immer noch etwas nassen Klamotten in dieser Luxus-Lodge sitzen... 🤪
Ein Black-collared Barbet schaut uns aus seinem Astloch zu, während ein Baumhörnchen, gut getarnt, die Bäume hoch und runter läuft.
Wir lauschen Dan's spannenden Geschichten, doch in der Sonne ist es immer noch so warm, dass wir den zweiten Gin Tonic weiter oben im Schatten einnehmen... 😗
Trotz der Temperaturen kommt hier dann auch direkt ein wenig weihnachtliche Stimmung auf!
Die Warnhinweise auf dem Weg hinunter zum Anlegesteg fotografiere ich noch schnell, bevor unser Abenteuer weiter geht... 😎
Und wirklich treffen wir schon bald auf die nächste Hippo-Gang, die im Wasser auf und abtaucht und uns dabei stets skeptisch beäugt.
Long-toed Lapwing
Green-backed Heron
An einer passenden Stelle hält Dan das Boot erneut an und wir hüpfen - trotz der Kroko-Geschichte im Hinterkopf - nochmal ins Wasser. Wahrscheinlich macht uns auch einfach der zweifache doppelte Gin Tonic etwas wagemutig. 🤪 Es ist herrlich, die Strömung ist jedoch ebenfalls bemerkenswert - wenn wir nicht genau wüssten, dass wir hier mitten in der Wildnis sind, könnte man meinen, wir machen eine Bootstour durch Holland. 😄
Auf dem weiteren Weg sehen wir immer wieder Letschwe-Antilopen.
Die Carmine Bee-eater haben ihre Nistplätze leider bereits schon wieder verlassen. Wir erfahren, dass das hohe "Verkehrsaufkommen" auf dem Kwando die Bestände leider immer weiter reduziert. Durch die Gischt, die die Boote verursachten, wird der Sand abgetragen, so dass die Sandbänke immer weiter abrutschen. Umso schneller die Boote unterwegs sind, um so größer ist die Zerstörung... 🙁
In der Nähe des Elefantenkadavers haben sich mittlerweile noch mehr Geier sowie Marabus eingefunden.
🙁 So haben wir uns unsere erste Elefantensichtung am Kwando bzw. während der Tour wirklich nicht vorgestellt... 😵
Dan scannt die Umgebung ab, von den Löwen ist jedoch nichts zu sehen oder zu hören.
Wir verweilen eine ganze Zeit lang an dieser Stelle und warten, bis die Sonne untergegangen ist. Es ist toll, so lange auf dem Wasser zu sein und keinen Zeitdruck zu haben.
Sobald die Sonne verschwindet, wird es frisch - doch Dan lässt sich nicht entmutigen und legt sein Fernglas nicht aus der Hand. Es ist faszinierend, sein Wunsch, die Löwen zu sehen ist fast größer als unser. 🙂 Er ist wirklich mit Feuer und Flamme dabei und liebt seinen Job in jeder Sekunde (ok, im weiteren Verlauf erzählt er uns auch von anderen Seiten, aber was die Natur und die Tierwelt angeht, ist er nicht zu bremsen.).
Es ist bereits weit nach 20.00h, als wir zu unserem Nachtlager aufbrechen.
Dabei entsteht eines meiner Lieblingsbilder der gesamten Reise... 😊
Schon bald ist es jedoch zu dunkel und so gleiten wir durch die Nacht.
Irgendwo im Nirgendwo legen wir schließlich an, ein paar Lampen leuchten in der Dunkelheit und ein Lagerfeuer brennt. Clement erwartet uns bereits und nachdem wir unser Zelt bezogen, uns umgezogen und mit ordentlich Peaceful Sleep eingesprüht haben, nehmen wir am Tisch Platz und lassen uns Cheeseburger und Pommes schmecken.
Um uns herum herrscht vollkommene Dunkelheit, während wir uns Wein und Bier schmecken lassen. Leider gibt es keine Bilder von unserem Nachtlager, es ist einfach toll hier... Gegen zehn verabschieden wir uns und krabbeln in die zugewiesenen Zelte. Die Bedrolls sind bequem und wir fühlen uns sicher und geborgen. Angst vor wilden Tieren brauchen wir auch nicht zu haben - Manni schnarcht bereits nach fünf Minuten so laut, dass sich kein Tier dem Camp nähern wird! 😄
ich lese deinen Bericht über die Bootsfahrt mit etwas angespannten 😕 Gefühlen - auf der einen Seite bin ich total gespannt was ihr für außergewöhnliche Erlebnisse habt, auf der anderen Seite hoffe ich gleichzeitig, dass es nicht zu exotisch wird und ich meine Buchung bei Dan im Sommer nicht bereue. Am meisten Sorgen mache ich mir über die Nicht-Toilettensituation (über den Stop in der Lodge mussste ich echt lächeln - aber irgendwie auch beruhigend, dass man da halten kann). Wie begründet denn Dan, dass das Baden "da" okay ist und nur "dort" die Crocs sind 🤩 - iwie unvorstellbar (momentan) im Kwando zu Baden, Respekt! Darf ich fragen, ob du im Nachhinein lieber das extra Geld ausgegeben hättest um die Tour exklusiv zu zweit zu machen? Falls du noch irgendwelche Tipps für die Bootsfahrt hast, was man vielleicht mitnehmen sollte (Desinfektionstücher sind gesetzt 😉 ), gerne an mich. Und immer wieder: herzlichen Dank dafür, dass du uns so nah und ausführlich an euren Erlebnissen teilhaben lasst! Freu mich auf "morgen", BG, Nette
Hallo Nadja, wenn ich mich jetzt erst melde, liegt es zum großen Teil daran, dass wir Ende der letzten Woche unsere Veranstaltung mit den Erlebnissen der Reisen 2017 und 2018 durchgeführt haben. Selbstverständlich war die Tour mit Shaddoc, der erst am Ende der Tour sagte "Ihr dürft Shaddy zu mir sagen!", Teil des Berichts. Je älter wir werden, desto länger dauert die Vorbereitung 🙁 . Wie unterschiedlich eure Bootstour zur unseren war! Im September hatte der Kwando noch erheblich mehr Wasser. Ich bin nicht sicher, ob folgender Eintrag von dir korrekt ist: Die Carmine Bee-eater haben ihre Nistplätze leider bereits schon wieder verlassen. Wir erfahren, dass das hohe "Verkehrsaufkommen" auf dem Kwando die Bestände leider immer weiter reduziert. Durch die Gischt, die die Boote verursachten, wird der Sand abgetragen, so dass die Sandbänke immer weiter abrutschen. Umso schneller die Boote unterwegs sind, um so größer ist die Zerstörung... 🙁 Als wir die Wand passierten, befanden sich dort Weißstirn-Bienenfresser. Die Bruthöhlen der Karminspinte liegen, wie wir gesehen haben, direkt im sandigen flachen Boden. Deine Tour weckt an einigen Orten heftige Erinnerungen! Wir könnten schon wieder los.
Liebe Grüße freshy
Weißstirn-Bienenfresser Weißstirn-Bienenfresser Brutnester der Karminspinte bei Katima Mulilo
Ihr seid mutig! Baden im Kwando. 😈 Ich weiß nicht, ob ich das gemacht hätte. Aber es ist ja alles gut gegangen. 😁 Auch wenn Ihr nicht soo viele Tiere gesehen habt, die Landschaft ist traumhaft. Ich bin sehr gespannt, wie es bei uns Anfang Juni dort aussieht. Spannung pur! Super Dein Bericht, um diese Spannung zu schüren. DANKE Lieben Gruß Martina
Besser spät als nie springe ich noch in euren Wagen und quetsch mich in den Kofferraum. Wir sind im Juni wieder unterwegs und freuen uns schon auf unser Abenteuer im Norden Namibias. Werden auch eine Fluss Safari mit Dan machen - deiner Erzählung steigert die Vorfreude. Bin mir allerdings nicht sicher, ob ich im Fluss in ' Gesellschaft der Krokodile ' baden muss. Vielen Dank auch für die vielen tollen Bilder und Beschreibungen! Bin schon gespannt auf Ei Fortsetzung! Hibbel! Grüße aus Stockholm Svea7638
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201401. Apr. 2019 ·
speed66 schrieb:Hi Nadja,
ich lese deinen Bericht über die Bootsfahrt mit etwas angespannten 😕 Gefühlen - auf der einen Seite bin ich total gespannt was ihr für außergewöhnliche Erlebnisse habt, auf der anderen Seite hoffe ich gleichzeitig, dass es nicht zu exotisch wird und ich meine Buchung bei Dan im Sommer nicht bereue. Am meisten Sorgen mache ich mir über die Nicht-Toilettensituation (über den Stop in der Lodge mussste ich echt lächeln - aber irgendwie auch beruhigend, dass man da halten kann). Wie begründet denn Dan, dass das Baden "da" okay ist und nur "dort" die Crocs sind 🤩 - iwie unvorstellbar (momentan) im Kwando zu Baden, Respekt! Darf ich fragen, ob du im Nachhinein lieber das extra Geld ausgegeben hättest um die Tour exklusiv zu zweit zu machen? Falls du noch irgendwelche Tipps für die Bootsfahrt hast, was man vielleicht mitnehmen sollte (Desinfektionstücher sind gesetzt 😉 ), gerne an mich. Und immer wieder: herzlichen Dank dafür, dass du uns so nah und ausführlich an euren Erlebnissen teilhaben lasst! Freu mich auf "morgen", BG, Nette
Liebe Nette, die Tour mit Dan wirst Du sicher nicht bereuen! 😉 Er ist wirklich ein einmaliger Typ und sehr guter Guide, der mit viel Enthusiasmus seinem "Job" nachgeht. Natürlich muss man sich dessen bewusst sein, dass die zwei Tage/Nächte relativ "basic" sind, aber das macht dieses Buscherlebnis ja gerade zu etwas Besonderem... Lt. Dan mögen die Krokodile und Hippos kein allzu flaches Wasser und er hatte spezielle "Badepunkte" - ob diese allerdings immer angefahren werden (oder ganzjährig zum Baden geeignet sind 😗 ), kann ich nicht sagen - aufgrund der langen Trockenheit hatten wir zum Jahresende ohnehin recht wenig Wasser, das war evtl. eine besondere Situation?! Bis zu unserer Ankunft am Mavunje Camp wussten wir gar nicht, dass wir einen Teil der Tour mit weiteren Gästen machen, aber das war gar nicht schlimm. Wir haben die gemeinsamen Stunden genossen - hatten allerdings auch viel Glück mit unseren "Mitreisenden". 🙂 Ich empfehle auf alle Fälle lange Klamotten und Mückenschutz für abends sowie starken Sonnenschutz und Sonnenhut während des Tages, da das Wasser zusätzlich reflektiert. Ansonsten hatten wir noch Ersatzakkus sowie Stirn- und Taschenlampen an Bord.
freshy schrieb: wenn ich mich jetzt erst melde, liegt es zum großen Teil daran, dass wir Ende der letzten Woche unsere Veranstaltung mit den Erlebnissen der Reisen 2017 und 2018 durchgeführt haben. Selbstverständlich war die Tour mit Shaddoc, der erst am Ende der Tour sagte "Ihr dürft Shaddy zu mir sagen!", Teil des Berichts. Je älter wir werden, desto länger dauert die Vorbereitung 🙁 . Wie unterschiedlich eure Bootstour zur unseren war! Im September hatte der Kwando noch erheblich mehr Wasser. Ich bin nicht sicher, ob folgender Eintrag von dir korrekt ist: Die Carmine Bee-eater haben ihre Nistplätze leider bereits schon wieder verlassen. Wir erfahren, dass das hohe "Verkehrsaufkommen" auf dem Kwando die Bestände leider immer weiter reduziert. Durch die Gischt, die die Boote verursachten, wird der Sand abgetragen, so dass die Sandbänke immer weiter abrutschen. Umso schneller die Boote unterwegs sind, um so größer ist die Zerstörung... 🙁 Als wir die Wand passierten, befanden sich dort Weißstirn-Bienenfresser. Die Bruthöhlen der Karminspinte liegen, wie wir gesehen haben, direkt im sandigen flachen Boden. Deine Tour weckt an einigen Orten heftige Erinnerungen! Wir könnten schon wieder los.
Liebe Freshy, ich weiß nicht, wie oft ich euer tolles Video über die Bootstour vor unserer Reise angesehen habe... 🤪 🤩 Und vielen Dank auch für die tollen Bilder!!! Vielleicht habe ich die Bruthöhlen durcheinander gebracht... 😣 Auf alle Fälle waren sie schon wieder verlassen - und das "Verkehrsaufkommen" scheint zumindest ein Problem für die Sandbänke zu sein, in denen die Vögel nisten... Wir haben Shaddy nur kurz kennengelernt bzw. sind am letzten Tag nochmal ein kleines Stück auf "seinem" Boot mitgefahren. Er scheint jedoch ein aufgeweckter Kerl zu sein und Dan sprach sehr positiv über ihn! 🙂
Martina56 schrieb: Ihr seid mutig! Baden im Kwando. 😈 Ich weiß nicht, ob ich das gemacht hätte. Aber es ist ja alles gut gegangen. 😁 Auch wenn Ihr nicht soo viele Tiere gesehen habt, die Landschaft ist traumhaft. Ich bin sehr gespannt, wie es bei uns Anfang Juni dort aussieht. Spannung pur! Super Dein Bericht, um diese Spannung zu schüren
Hallo Martina, das lag wohl an der Gruppendynamik... Und irgendwann denkt man nicht mehr darüber nach. 😄 Ich habe im Vorfeld im Leben nicht damit gerechnet, dort ins Wasser zu steigen, deshalb habe ich ja erst gar keine Badesachen eingesteckt... Jetzt bleibt es eine schöne Erinnerung - allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob ich das ohne Weiteres nochmal machen würde. 😗
bayern schorsch schrieb: das glaub ich Dir gerne, dass das eines Deiner Lieblingsbilder der Reise ist:
Du schreibst einen wirklich superschönen Bericht. Ich danke Dir dafür! 😘
Vielen lieben Dank, lieber Bayern Schorsch! 😊 Es freut mich sehr, dass Du nach wie vor dabei bist und es Dir gefällt...
svea7638 schrieb: Besser spät als nie springe ich noch in euren Wagen und quetsch mich in den Kofferraum. Wir sind im Juni wieder unterwegs und freuen uns schon auf unser Abenteuer im Norden Namibias. Werden auch eine Fluss Safari mit Dan machen - deiner Erzählung steigert die Vorfreude. Bin mir allerdings nicht sicher, ob ich im Fluss in ' Gesellschaft der Krokodile ' baden muss. Vielen Dank auch für die vielen tollen Bilder und Beschreibungen! Bin schon gespannt auf Ei Fortsetzung! Hibbel!
Hallo Svea7638, schön, dass Du dabei bist! Wir haben noch ein ganzes Stück vor uns, von daher bist Du gar nicht zu spät dran... 😁 Da scheint sich ja ein regelrechtes Formitreffen im Juni/Juli bei Dan anzubahnen - das ist ja schon fast einen eigenen Thread wert! 🤪 Krokodile habe wir zum Glück nicht viele gesehen - und wenn, dann nur recht kleine... 😗 Ansonsten hätte ich es mir auch 2x überlegt, ins Wasser zu springen! 😛
So, nun geht's aber endlich mal weiter hier...
Viele liebe Grüßen und vielen Dank 😘 an alle Mitleser, Nadja
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201401. Apr. 2019 ·
19.12.2018 - Mashi River Safari
Nachts hören wir entfernt Löwen, schlafen jedoch sehr gut in unserem Bodenzelt. Um halb sechs werden wir geweckt und nach einer Katzenwäsche gibt es wahlweise Tee oder Kaffee sowie ein paar Rusks. Schon vor sechs nehmen wir wieder auf dem Boot Platz und machen uns auf den Weg zum Elefantenkadaver, während der arme Clement die Zelte alleine abbauen muss und das Frühstück vorbereitet.
Den Seerosen ist es noch zu früh.
Wir tuckern den Kwando entlang und genießen die Morgenstimmung...
... doch längst nicht alle sind an diesem Morgen gut gelaunt und so kommt es zu einem Scheinangriff, als wir eine Gruppe Hippos passieren. 😣
Entfernt entdecken wir eine größere Büffelherde im Morgenlicht.
Außerdem sehen wir die ersten Letchwe des Tages.
Als wir in der Nähe des toten Elefanten sind, hält Dan erneut und scannt die Gegend ab.
Obwohl wir in der Nacht die Löwen gehört haben, ist von ihnen weit und breit nichts zu sehen. Den Kadaver haben die Geier endgültig in Beschlag genommen und Dan ist sich sicher, dass die Löwen nicht mehr hierher zurückkehren werden. 🙁
Auch von weiteren Elefanten ist nichts zu sehen - welch' Glück hatten Christel und Manni da am Vortag bei der Tour mit Shaddy - sie haben einige Elefanten am und im Wasser beobachten können.
Nach einer guten halben Stunde treten wir den Rückweg an. Die Vogelwelt lässt uns zumindest nicht im Stich... 😎
White-faced whistling Ducks und African open bills
Little Bee-eater mit Frühstück
Der Pied Kingfisher tut uns den Gefallen und fliegt von dem wenig idyllischen Metallstab in eine schönere Umgebung...
Bee-eater Paar an Papyrus
Die Seerosen sind mittlerweile aufgegangen.
Überall gibt es etwas zu sehen und so entdecken wir in einem toten Baum einen Woolly-necked Stork.
Neugierige Letschwe beobachten uns argwöhnisch...
Blue-cheeked bee-eater
Der Schlangenhalsvogel (African darter) macht seinem Namen alle Ehre und posiert schön für uns. 🙂
Als wir gegen halb zehn unser Nachtlager erreichen, erwarten uns bereits die verpackten Bedrolls und Zelte am Ufer.
Clement hat alles abgebaut und zusammengeräumt und zudem das Frühstück vorbereitet. Im Schatten eines großen Leberwurstbaumes nehmen wir Platz und frühstücken schließlich gemeinsam.
Gut gestärkt beladen wir mit vereinten Kräften das Boot und fahren zurück in Richtung Zufahrt zum Mavunje Camp, wo Shaddy Christel und Manni in Empfang nehmen wird.
Auf einer Sandbank entdecken wir ein kleineres Krokodil. Soviel zum Thema Wassertiefe und so... 😵 😗
Die hübschen Witwenpfeifgänse finde ich immer wieder sehr fotogen. 😄
Einen White-breasted Cormorant...
... und einen Letschwe-Antilopen Kindergarten später...
... entdecken wir auch schon das Boot, in dem Shaddy mit einem kleinen Jungen aus der Community auf uns wartet.
Schnell laden wir Christel und Manni's Gepäck, Zelt sowie die Bedrolls und einige Klappstühle auf das andere Boot um, bevor wir schließlich Abschied nehmen. Es war ein kurzes und sehr kurzweiliges Zusammentreffen mit den Beiden! 🙂 Während die zwei zu Fuß parallel zum Kanal in Richtung Camp entschwinden, stöbert Dan in den Vorratskisten und wirft Shaddy und dem kleinen Jungen allerlei Lebensmittel rüber, die für den letzten Tag nicht mehr benötigt werden. Man merkt deutlich, wie gut das Verhältnis untereinander ist. Shaddy verspricht, am nächsten Tag erneut zur Stelle zu sein, um mit dem größeren Boot zu helfen und schon fahren in kleinerer Besatzung von dannen.
speed66 schrieb:Hi Nadja, Am meisten Sorgen mache ich mir über die Nicht-Toilettensituation (über den Stop in der Lodge mussste ich echt lächeln - aber irgendwie auch beruhigend, dass man da halten kann).
Hallo Nette, ja, über die nächtliche Toilettensituation mache ich mir vor jeder Reise Gedanken. Ich empfehle dir für nachts eine Pippilotta oder einen anderen Behelf, der morgens ausgeleert werden kann. Allerdings habe ich den Behelf auf der Bootstour nicht benötigt, da wir an sicheren Stellen zelteten. Das Mondlicht war hell genug, um ein geeignetes Plätzchen zu finden. Notfalls eignet sich eine Stirnlampe. Tagsüber habe ich mich gemeldet, wenn ich mal ins Gebüsch musste. Das war dann kein Problem, Shaddoc hat seine "Sachen" auch angekündigt und an geeigneter Stelle erledigt. Jedenfalls würde ich deshalb diese einzigartige Bootsfahrt nicht ausfallen lassen! Du wirst sehen, unterwegs ist das viel entspannter, als du dir vorstellen kannst.
Guten Abend Nadja, schön, dass es nach den "Wilden Dynastien" hier weitergeht. Vielen Dank! Ich bin gespannt, was unter "In Bearbeitung" später noch hereinkommt 🙂 . LG freshy
eure Bootstour ist ja ein wahres Vogelparadies 😄 . Davon habe ich etliche noch nicht gesehen. Da bin ich gerade etwas grün 🤢 vor Neid! Freue mich auf den nächsten Teil!
wie schön ist das denn! Rechtzeitig wieder da um mit euch die Zeit in Mavunje zu erleben. Es ist Flut in meinem Herzen, so wallen hier die Gefühle hoch. Das ist ein einmaliger Fleck Erde, und ich schwelge nur so in Erinnerungen. Tolle Fotos hast du gemacht, die mich durch Zeit und Raum beamen lässt.
Wer Dan kennt muss doch über dieses Foto schmunzeln. 😉 😄